Das erste 3D gedruckte Büro

Dubai 3D Print
Mir geht diese dystopische Laune allerorten sowas von auf den Senkel, wo ist da die geile Zukunft geblieben? Eine die kickt, Spaß macht und die Welt besser macht?
Ein Beispiel dafür kommt selbstredend nicht von hier, sondern aus Dubai, wo man das erste funktionierende Büro aus dem 3D Drucker vorgestellt hat. 250 qm in 17 Tagen fertig gedruckt und in 2 Tagen zusammen gesetzt und für 140.000 Dollar produziert.
In Fragen bezahlbaren Wohnraum schaffen finde ich sowas, nicht nur vom Aussehen her, ziemlich schick!

Chambray’s Boiler Room Set

Chambray
Wer meine Sets kennt, dem sollte bekannt sein, das ich ein ziemlicher Fan von dem bin, was Chambray so macht. Der war letztens bei diesem Boiler Room wo Richie Hawtin’s Mixer promted wurde. Das Aufgebot dort war so groß das die Spielzeiten der einzelnen Artists in lächerliche gerieten. Deshalb leider nur eine halbe Stunde, aber auch die ist toll:

Pioneer CDJ-Tour1 und DJM-Tour1

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Pioneer scheint jetzt ernst zu machen mit dem Konzept der großen Displays, was für mich ja bislang das größte Manko am CDJ Konzept darstellte. Das Tour Konzept beinhaltet nun diese, neben anderen kleinen und größeren Änderungen, Die Dinger wirken recht monströs, was der wertigeren Herstellung mit seitlichen Bumpern geschuldet sein mag, für Tourstress halt, während sich die Bedienoberfläche aber weiterhin dem bewährten Konzept der 2000er CDJs und DJMs gleicht, lediglich beim DJM-Tour gibt’s noch eine erweiterte Send/Return Sektion und eine weitere Kopfhörerbuchse. Das Lan Kabel macht Platz für eine etwas robustere Variante, die nicht so leicht aus der Buchse rutscht.
Die riesigen klappbaren Touchscreens können anscheinend 4 Decks anzeigen, senkrecht oder waagrecht! Dazu ist Rekordbox eingebaut und läßt sich per Touch bedienen. Für mich spräche dann, bis auf den vermutete hohen Preis (über den sich, wie über die Verfügbarkeit, noch nichts verlautbart wurde) nichts mehr gegen ein solches System. Die Annäherung von CDJ und Laptopsystemen wäre damit fast vollzogen. Mal sehen mit was die andere Seite dann wieder aufwartet.

Mehr zu den Spezifikationen:

CDJ TOUR1
DJM TOUR1

28 Tumblr Seiten Berlin von 1991 – 2002

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Schönes Tumblr hat der Planet91 da entdeckt. Michael Lange, der Betreiber von Berlin in den 90ern, schreibt selbst darüber:
„Berlin in den 90ern“ ist ein temporäres, inzwischen beendetes Blog-Projekt. Von Juni 2013 bis Januar 2015 habe ich nach und nach meine alten Negative mit Berlin-
Fotos eingescannt und die Bilder hier gepostet. Die Aufnahmen sind überwiegend aus der Zeit von 1991 bis 2002 und zeigen hauptsächlich Motive aus Ostberlin. Der Ostteil Berlins war in der unmittelbaren Nachwendezeit ein riesiger Möglichkeitsraum: Ein Stadtzentrum voller Brachen und leer stehender Gebäude, in dem es jede Menge Platz für alternative Nutzungen gab. Während temporäre Clubs und Galerien die Freiräume nutzten und das Szenario belebten, kündeten zahllose Baustellen und Umleitungen vom bevorstehenden Wandel. Gegenüberstellungen von damals und heute zeigt auch mein Buch „Rückblende. Berlin in den 90ern – und heute“, das Ende 2014 im Berlin Story Verlag erschienen ist.

Neue Mixe: Tanith @ Double Impact 20.05.2016 Pt.1 & 2

Double Impact2052016

Da war er wieder, der Double Impact mit Wolle und mir und man ahnt ja gar nicht was so an neuen Tracks sich innerhalb von 2 Monaten ansammelt, ich habe trotz 2 zweistündigen Sets nichtmal die Hälfte davon verbraten können!
Ich habe den Anfang gemacht deshalb beginnt Part 1 schön sommerlich fluffig, in Part 2 geht’s dann da weiter wo Part 1 aufhörte

Part1

Mixcloud:

Part 2

Mixcloud:

(coverpic by Martin Boehm Photography)

Review: Eine Woche mit dem Withings Go Tracker

withings Go
Die Gründe warum ich mir nach dem Mi-Band ausgerechnet diesen Tracker ausgesucht habe, habe ich ja schon bereits hier beschrieben. Nochmal in kurz: Die Uhr ist mit drin, bleibt also ein Handgelenk frei, trackt auch Schwimmen und die zugehörige App Health Mate ist um einiges detaillierter als die, im Vergleich doch etwas rudimentäre, Mi Fit App. Aber hält der Tracker auch was versprochen wurde?
Die Installation mit der App ging wirklich idiotensicher vonstatten, App öffnen, Go anmelden, bing, das Teil funktioniert. Nun trackt es Schritte, Läufe, Schlaf und Schwimmen, anstandslos.

(oben Go, unten links Mi-Band, unten rechts iPhone)

(oben Go, unten links Mi-Band, unten rechts iPhone)

Allerdings, hier schon die erste Überraschung, während es mit dem im iPhone eingebauten Pedometer, als auch mit dem Mi-Band, als Vater und Hundebesitzer täglich ein Leichtes war die 10.000 Schritte voll zu machen, ist der Go da schon etwas strenger, will heißen er misst offenbar nur richtige, echte Schritte und das macht sich in den Zahlen bemerkbar, hier mal ein Bild, wie sich die gemessenen Schrittzahlen unterscheiden, dabei waren Mi-Band und Go über den ganzen Tag am gleichen Handgelenk und das iPhone natürlich in der Hosentasche. Zweite Überraschung: Schwimmen hat kein eigenes Widget auf der Dashboardseite der App, sondern wird nur per Dauer und Kalorienverbrauch auf der Aktivitätsseite oder Tagebuch vermerkt. Schade auch, daß das E-Ink Display lediglich dauerhaft die Schritte anzeigt und nicht den Modus wechselt wenn man z.B. schwimmt. Ebenso kann man ihn nicht so einstellen, das dauerhaft die Uhr eingestellt bleibt, angeblich weil das die Batterie so belastet, die ja nun schließlich 8 Monate halten soll. Einmal drücken auf das Display wechselt in den Uhrmodus, der nach ca. 15 Sekunden zurück auf das Männchen mit den Schritten umschaltet. Hat man die 10.000 Schritte voll wechselt es von Männchen auf Stern und die Striche umrunden erneut das Display. Da hätte man schon mehr aus dem Display machen können.
withings1So ein Tracker steht und fällt aber auch mit seiner zugehörigen App und da fängt der Spaß dann auch an, denn die hat es in sich. Schnell sind die Runkeeper und Myfitnesspal Accounts damit verbunden und dann kann das Spiel um Aktivitäten und Kalorienverbrauch losgehen. Dazu muß man dann lediglich sein Ziel eingeben und die App berechnet wieviele Kalorien man mit Training oder Aktivität auf sein Konto lädt um dieses zu erreichen. Will man z.B. seine 2000 Kalorien pro Tag, gibt’s erstmal 1600, die erst mit den Schritten auf die 2000 anwachsen, Training führt dann dazu das man auch über die 2000er Grenze kommen kann, ohne schlechtes Gewissen zu haben, oder halt ein Plus macht, wenn man bei den 2000 bleibt. Mag für viele albern klingen, aber ich mag solche Gamifizierungen täglicher Bereiche. withings3Dazu dienen dann auch diese wohl unvermeidlichen Badges, die man sich erwirbt wenn man insgesamt 42 oder 100 km schafft hat, oder an einem Tag 10.000 Schritte, 12.000 oder 15.000 usw. Wer’s braucht. Dann schon lieber wie gut man sich in den Bereichen, Gewicht, Aktivität, Schlaf und Herz anstellt. withings2Das zeigt einem dann dieser Schmetterling am oberen linken Rand, der sich entsprechend der eigenen Vorgaben mit Farbe füllt. Wobei ich es etwas schade finde, das man beim Schlaf keine eigenen Werte eingeben kann, wie das bei den Schritten auch möglich ist, denn die default eingestellten und nicht änderbaren 8 Stunden sind für mich definitiv zuviel, da wache ich aus freien Stücken schon vorher auf.
Die Pulsmessung fällt etwas rudimentär aus, ist aber für mich auch nicht so wichtig. Ähnlich wie beim Mi-Band in der neuen Version taugt das nur manuell zur Ruhepulsmessung und passiert hier über die App, indem man den Zeigefinger auf die Kamera legt, wobei dieser dann von der Blitz LED durchleuchtet wird und der Blutstrom als Indikator dient. Für medizinische Belange reicht das sicher nicht, aber natürlich gibt es, wie für das Gewicht, zusätzliche Withings Geräte, die das übernehmen würden. Schön die Option zu haben, aber ich glaube für mich dann eher nicht. Obwohl, diese Bluetooth Waage hat schon was. Und natürlich gibt es eine Apple Health Integration, so das der Trackerwechsel nicht zugleich auch Datenverlust bedeutet.
Nochmal zurück zum eigentlichen, dem Go Tracker, der kommt mit Armband und Clip, lässt sich aber auch einfach ohne irgendwas in der Hosentasche tragen, falls einem die in 5 Farben erhältlichen Tragemöglichkeiten nicht zusagen. Um den Schlaf zu tracken muß dieser aber am Arm getragen werden, dasselbe gilt natürlich für’s Schwimmen. Beides macht er sehr gut, während das Mi-Band über einige Firmware Updates beim Schlaf m.E. nachgelassen hat bzw. überempfindlich wurde. Und Schwimmaufzeichnung geht dort halt gar nicht, was für mich ja der Hauptausschlagsgrund zum Umstieg, gerade im Sommer, war.
Insgesamt bin ich mit der Anschaffung zufrieden und hoffe das an der ein oder anderen Stelle noch etwas geschraubt wird. Das Display könnte mehr Funktionen haben, dafür gebe ich auch gern 1/3 der Batterielaufzeit von 8 Monaten her. Die Strenge bei den Schritten empfinde ich als Herausforderung, andere könnte das demotivieren. Die App könnte noch einige Features wie Monatsübersicht oder frei wählbare Schlafdauer erhalten, ist aber ansonsten schon sehr ausgestattet mit Dingen wie Push Up Erinnerungen, Ranglisten für Battles mit Freunden, die ich nicht brauche. Dafür ist die Integration von Myfitnesspal und Runkeeper ein Gameify Segen, der es ermöglicht alles in einer App zu sehen.
Sicherlich ist der Withings Go noch nicht des Trackerweisheit letzter Schluß, aber wenn man sich ansieht was man da heute für 69,95 € bekommt, so ist das schon erstaunlich, wenn man das mit vor ein paar Jahren vergleicht oder gar mit den ersten Garmin Watches, die für teures Geld noch ein GPS Modul am Arm benötigten um weniger zu tracken.

Großes Lob an die Modstep Tutorials

modsteptuts

Das ich recht begeistert von Modstep als Sequencer auf dem iPad bin konnte man ja durch Beiträge und Verlosung schon ersehen. Das sich das nicht jedem erschließt ist mir dabei schon klar, umso besser das die da ein ums andere Tutorial raushauen, was das Programm kann und wie das geht und das in einer Weise, die ich anderen Firmen sehr ans Herz legen würde, da müssen ja immer erst die User kommen und das selber machen, dabei ist das beste Werbung für die App. Die Grandesse der Tutorials liegt nicht zuletzt auch an Jakob Haq’s Präsentation.

Hier die Playlist mit allen bisherigen Folgen:

iTunes Alternative Swinsian

Für viele das mistigste Stück Software das Apple je hergestellt hat, iTunes. Mir taugt es soweit ganz gut, da ich es eigentlich nur zur Musikverwaltung nutze. Aber all jenen die gerne ein iTunes hätten ohne die ganze Überfrachtung, die in dem Programm mittlerweile steckt, dürfte Swinsian vielleicht eine Alternative sein.Was es kann:
Folder watching
iTunes library importing
Album art fetching
Global keyboard shortcuts
OS X and Growl Notifications
Duplicate track finder
Last.fm scrobbling
Separate playlist windows
Regex search
Find and replace tag editing, with regex support
Smart playlists
Library stats
Playback over AirPlay
Automatic Podcast downloading
Applescript control
Supports Flac, MP3, AAC, ALAC, Ogg Vorbis, WMA, WAV, Opus, AC3, AIFF, MusePack, and APE.

Somit sogar einiges mehr als iTunes und die essentiellen Smart Playlists sind auch dabei. Sehr schön das sich hier noch seperate Playlist Windows aufmachen lassen, das vermisse ich in iTunes seit einiger Zeit schmerzlich.
Wenn man nun noch seine iOS Geräte damit mit Musik bestücken könnte wäre es für mich einen Umstieg wert, solange das nicht gegeben ist, wäre das für mich doppelte Arbeit und somit die 19, 95$, die dafür verlangt werden, nicht wert.

(Via Barbnerdy)

Kleine Vorschau auf Juni: Walfisch Revival Party Trailer

am 10.Juni gibt’s mal wieder eine Walfisch Revival Party und dazu auch einen recht gelungenen Trailer mit dem was da zu erwarten ist:

Ich freu mich auf das Wiedersehen mit Alt und dem immer wieder erstaunlichen auftauchen von viel Jung.
Wer das Abfeiern von alten Hits mal in kleinerem Rahmen haben will, das wäre die Chance und es ist immer sehr freundlich da

Moog Model 15, modularer Synth für iOS

model 15
moogmodel15

Neben all dem Buhei um das Model 1, also Richie Hawtin’s neuen Teuermixer, ist das Model 15 einer anderen bekannten Größe, nämlich Moog, leider etwas zu kurz gekommen. Ich weiß, modular oder gar Strippen ziehen und das auf dem iPad oder gar iPhone (wo es zugegebenermaßen etwas fricklig wirkt) klingt jetzt erstmal nicht so wie eine gute Idee. Haben sie m.E. aber ganz gut hingekriegt, wie man in folgendem Preview sehen kann:

Es handelt sich dabei um eine virtuelle Wiedergeburt des originalen Moog 15 von 1973. Wenn man bedenkt das das Original 10.000 Dollar kostete, sind die 29,90€ die man dafür hinblättern muß fast geschenkt und man nimmt die Beeinträchtigung der Haptik doch gerne in Kauf, zumal man dann auf mehreren Geräten ja gleich mehrere Instanzen hat