Jetzt offiziell: Tekknozid 10.10.2015


Jetzt wo es offiziell ist kann man die Katze mal aus dem Sack lassen. Gemunkelt wurde ja schon länger und ein paar Leaks gab es auch schon. Yes, Tekknozid is back.
Noch ist allerdings nicht alles bekannt, neueste Infos gibt’s hier oder halt hier bei mir.
Ich freu mich drauf :)

Your Shot, Amiland sucht den Super DJ

Nicht der erste Versuch so eine DJing Competition zu basteln wie man es von Formaten wie DSDS kennt, mit allem Drum und Dran, rührende Bios, Erfolgsgehechel, in 3 Monaten vom Noob zum Profi, das ganze Programm halt. Scheint auch schon eine Weile zu gehen, zumindest lässt sich das in Australien bis auf 2010 zurück verfolgen. Diesmal halt USA bigger und bolder mit Tiesto und einem 25 MINUTEN!!! Set in, Viva!, Las Vegas als Ziel für angehende gleichgerichtete EDM Apiranten. BTW: Trance muß so tot sein wenn Tiesto jetzt schon als EDM durchgeht
Von hier aus betrachtet ist das alles ziemlich surreal bis albern und ich bin mal wieder gespannt wie sich sowas in 10 Jahren anguckt.

weitere Trailer hier

(Via BMI)

5 Synthesizerlegenden für Umme


Auch wenn ich mehr der Samplingnerd bin, machmal muß es halt auch der Synth sein. Bei Audiofanzine gibt es eine Übersicht was da gerade aktuell für kein Geld zu haben ist und es sind gleich fünf davon umsonst. Zwar werden dabei nur alte Legenden nachgeahmet, aber wer wollte nicht schon immer mal einen Nord Lead 2 in seiner Soundpalette haben?

(Via Robert Babicz)

Neuer Mix: Desastronaut meets Tanith at Chalet

Chalet

Es gab dieses Jahr bislang noch nicht so viel Möglichkeiten den Desastronauten rauszulassen, aber als ich im Zuge des Luft und Liebe Festivals die Zeit von 15:00 – 17:00 im Chalet zugewiesen bekam war mir klar das da klassischer Techno eher nicht so passend werden würde und behielt Recht. Bei 35° indoor sonntagnachmittags eine leere Tanzfläche zu übernehmen ist zwar eine Herausforderung, sie dann 2 Stunden später aber voll zu beenden war die Sache definitiv wert.
Und so klang das:

Mixcloud:

Desastronaut meets Tanith at Chalet by Tanith on Mixcloud

Stefan Goldmann über Presets: Digital Shortcuts

Presets, bzw. deren schlechte Konotation in vermeindlich echten Musikerkreisen sind ja auch hier immer wieder als Thema für einen hyperventilierenden Aufreger gut. Wahre und echte Musik muß im Schweiße des Potidrehens und eigener Parameter gemacht werden, sonst ist sie eben keine solche. Ich war ja schon immer ein Skeptiker dieser zutiefst protestantischen Theorie, bzw. halte diese Denke für konservativ. Wenn man ganz pingelig sein will muß man nämlich auch die Bassdrum der 909 oder den Klang der 303 als Preset verstehen. Presets sind für mich nur Ausgangspositionen und das Gemäkel über diese meist nur Selbstpositionierung am professionellen Ende, weil nunmal eigentlich jeder auf dieser Augenhöhe mitreden will. Dabei sind Presets seit jeher auch Stil- bis Epochenbildend, seien es die der K1 im Detroit Techno oder der Juno und die M1 Pianos und Samples im UK Hardcore.
Ich selbst hatte z.B. vor Jahren großen Spaß daran ausgemusterte 2Step Sampling CDs zu erstehen, die keiner mehr haben wollte und en masse auf Ebay UK für kleines Geld angeboten wurden, einfach nur weil ich die Sounds und Rhythmen mag und damit gerne arbeite. Klar kann man sich auch die Mühe machen das alles selbst zu programmieren und hinzuediten, aber eben: Digital Shortcuts.
So heißt auch das Buch von Stefan Goldmann zu dem Thema, das ich noch nicht gelesen habe und mit Interviews u.a. mit Robert Henke und bietet laut Klappentext:

“For his first book, “PRESETS – DIGITAL SHORTCUTS TO SOUND”, Stefan Goldmann has talked to industry leaders, programmers, producers, musicians and fine artists to collect a comprehensive description of the world of preset audio: from synthesis to sample libraries, from instrument emulations and gear cloning to automated composition and performance – short cuts in electronic music, classical and traditional musics, guitar rock & fine arts are covered. Disruptive gear and iconic presets, their background and impact – from Korg’s M1, Yamaha’s DX7 and Roland’s 909 to Ableton Live, Native Instruments Reaktor, Sidechain compression and Auto-Tune – are discussed with unprecedented depth and clarity.”

Das Interview Am schöpferischen Nullpunkt mit dem Autor in Das Filter liest sich auch sehr interessant, wo auch noch näher auf das begleitende Album “Industry” eingegangen, das mit den schön provokanten Worten “0% Sounddesign, 100% Presets” untertitelt ist

Mix of the day: Zinc – trust me chapter 24 – 1993 pt3

Zinc selbst hashtagt den Mix mit #1993foreverrr und indeed, 1993 war diesbezüglich ein Transitionsjahr UK Hardcore war noch nicht ganz tot, Drum & Bass aber auch noch nicht wirklich fertig. Das hört man dem Mix aus Zinc’s Favoriten seiner Sets aus der Zeit auch raus.
Wem es wie mir geht und bei dem Wetter eigentlich kaum was besser passt kann sich auch noch pt.2 und pt.1 geben. Ach, am besten gleich die ganze ‘trust me i was there’ Serie. Big ups an Zink für die Arbeit

Neuer Mix: Tanith @ Simsalaboom 2015

Simsalaboom 2015
Das war nun das dritte mal in Folge das ich auf dem gar nicht mehr so kleinen Simsalaboom Festival in MeckPomm spielte und es ist schön zu sehen wie dieses feine Festival von Jahr zu Jahr wächst. War es am Anfang noch ein kleiner Geheimtip ist es mittlerweile schon zu einem richtigen Festival mit ca. 10.000 Besuchern angewachsen.
Ich spielte diesmal bereits am Freitag und trotz der vorgerückten Stunde, ich spielte von 5:30 bis 7:30, war der Floor noch fast so voll wie letztes Jahr am Samstag zur Peaktime.
Und so klang das dann:

Mixcloud mit Playlist:

Tanith Simsalaboom 2015 by Tanith on Mixcloud