100 kostenlose Ableton Effect Racks

Auch als langjähriger Ableton User bin ich noch nicht wirklich fit in Sachen Racks bauen, bzw. so das sie was sinnvolles tun. Deswegen schaue ich mir gerne an was andere da so basteln und oftmals sind da Dinger dabei, die ich mir gerne aufhebe. Cymatics hat da eine schöne Sammlung zusammen gesucht, von Stutter und Glitch bis Delay ist alles dabei.
Happy Tweaking those Macros!

Zwischen diesen Bildern liegt genau ein Jahr

Transformation 2015:2016

und eine Menge Schweiß :D Ich weiß, Selfies, peinlich und so, aber in Sachen Sport macht das durchaus Sinn, um Fortschritte über die Zeit zu verfolgen. Seit dem 21.08.2015 mache ich wöchentlich ein Bld und jedesmal denkt man, ist doch nix passiert, aber im Verlauf wird das dann doch schon sehr deutlich, was regelmäßiges Training mit einhergehender Ernährungsumstellung bewirken.
Angefangen hatte ich unter anderem aus der Erkenntnis, das in diesem Leben kein großer Läufer mehr aus mir wird, alles andere hatte ich ja schon hier beschrieben

Classic of the day: Foul Play – Stepper Remix

Ein Track der mich seit 1995 immer wieder kriegt, als ich ihn zum ersten Mal auf dem nicht minder großen Album Suspected gehört habe. So auch die Tage wieder als ich ihn in meiner sommerlichen Drum & Bass Laune wieder entdeckte. Aus der Zeit als sich Jungle zu Drum & Bass verwandelte und hier ist die 50/50 Mischung sehr deutlich rauszuhören. Kling immer noch frisch und ist spätestens ab Minute 3 bis heute ein Blueprint wie man Rhythmik nach oben schrauben kann

EP of the day: Clarity – Fog / Blue Ruin

Läuft bei mir seit ein paar Tagen in Dauerrotation und ich bleibe immer wieder drauf hängen, gehört wohl zu Drum & Bass gefiled, würde sich m.E. auch gut in einem Technoset machen, dieser böse dräuende Minimalismus gefällt mir sehr gut, kann gerne mehr von kommen.

Studio Soundproofing mit alten Handtüchern

studiotowel
Schon Arthur Dent wußte das ein Handtuch das nützlichste ist was es so gibt und Studio Boffins, die Unmengen von Geld in ihr High Tech Soundproofing investiert haben, müssen jetzt ganz stark sein: Alte Handtücher machen dasselbe besser, für einen Bruchteil der Kohle und das nächste Stück Equipment wäre vielleicht gar nicht mehr so weit weg, Bummer!
Dieser Test zeigt’s auf und kommt gleich inklusive Bauanleitung:

(via Lifehacker)

808 Tag Nachtrag: Die beste 808 im Browser bislang

IO808

Ja, das Roland Triumphirat von 303, 808 und 909 in HTML ist mit Sicherheit nichts Neues, aber so perfekt nachgebaut und zudem im Browser wie bei der IO 808, das gab es meines Wissens bislang noch nicht. Kaum ein Bedienelement des Originals wurde ausgelassen und der Klang kommt natürlich nicht ganz ran, aber für Patternbuilding zwischendurch ist das durchaus brauchbar. Ein paar Features fehlen noch, sollen aber bald nachgereicht werden

(Via Fact Mag)

Review: Ein Monat mit dem Garmin Vivoactive HR Tracker

Vivosmart HR

Meine Trackergeschichte ist mittlerweile schon etwas länger, es fing mit dem Xiaomi Mi-Band für 24€ an, das sich wacker bis vor ein paar Monaten hielt, als ich dann auf das Withings Go umstieg. Das gefiel mir auch ursprünglich ganz gut, bis auf die doch sehr überstrenge Schrittzählung, die täglich mindestens 1/3 unter dem lag, was andere Tracker so trackten. Zudem kommt einem auf die Dauer das e-Ink Display doch etwas verschenkt vor, mit seiner lediglichen Anzeige von getanen Schritten als Striche und der fehlenden Möglichkeit die Uhr als Hauptanzeige zu nutzen. Die automatische Erkennung von Schwimmen ist zwar nett, aber was nützt’s wenn lediglich die Dauer gemessen wird, aber nicht die Strecke? Gut, ich will nicht meckern, für 69 € ist das schon ordentlich, reichte mir aber langfristig dann doch nicht, auch weil mir bei allen Trackern bislang eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung fehlte und die will man schon irgendwann um zu wissen ob man noch im aeroben Bereich trainiert.
Und dann betritt dieser Garmin Vivoactive HR die Bühne. Ein kleiner Tausendsassa, der für immerhin 269 € und dank des eingebauten GPS Empfängers natürlich einiges mehr tracken kann als seine Vorgänger. Von Standards wie Schritten, Schlaf und Laufen über nicht so alltägliches wie Schwimmen, Rudern (auch Indoor!) oder Stand Up Paddling und Radfahren, bis zu Krafttraining und Indoor Läufen reichen die mitgelieferten Möglichkeiten, dazu noch Spezialitäten wie Golf, Skifahren und dabei auch noch sehr wandelbar ist. Wem das nicht reicht oder mitgelieferte Uhrendisplay nicht mag kann sich im Shop (wo keine App was kostet) z.B. sowas installieren:
VivoPunish

Ich bleibe in den meisten Fällen jedoch beim mitgelieferten Aussehen, da sich dieser rote Streifen an der linken Seite mit der Zeit weiß färbt, was bedeutet, das man zu lange bewegungslos rumgesessen hat, für mich dann immer eine Aufforderung ein paar Schritte zu machen und dabei eine Übung in meinem Wintergarten zu absolvieren. Ansonsten gibt es noch Apps für Triathlon, Crossfit, Gym und was das Sportlerherz halt sonst so begehrt.
Wermutstropfen: Outdoor Schwimmen wird nicht wirklich unterstützt, das mit GPS unter Wasser scheint wohl noch eine Wissenschaft für sich zu sein, die nur spezielle Tracker für noch deutlich mehr Geld beherrschen. Allerdings funktioniert die Einstellung für Schwimmbad, also ohne GPS, auch draußen bei mir recht zuverlässig. Ich habe da eine Strecke von 250 Metern ziemlich genau abgemessen und in 9 von 10 Fällen zeigt mir die Uhr hin und zurück genau 500 Meter. Ansonsten gäbe es wohl noch die Möglichkeit die Uhr beim Schwimmen am Kopf zu tragen und die Aktivität als Lauf zu starten und später in der App umzutragen, aber da wird’s dann auch ein bisschen überambitioniert.
Überhaupt GPS im Tracker, ist natürlich toll, weil man theoretisch das iPhone zuhause lassen könnte. Ich sagte theoretisch, weil praktisch will ich immer noch nicht auf meine iSmooth Run App verzichten, mit der ich bislang jeden Lauf aufgezeichnet habe. Die Aufzeichnungsdaten dieser App sind auch bis heute unerreicht.
Die Aufzeichnung des Vivosmart muß man, im Gegensatz zu anderen Trackern, immer manuell auslösen, was bei GPS und seinem Akkuverbrauch natürlich Sinn macht. Zwar hat er eine sogenannte Aktivitätserkennung namens MoveIQ, die beängstigend gut funktioniert, allerdings tauchen diese Daten nicht im Aktivitätsfeed und der Datenanalyse auf, lassen sich aber später bei Bedarf manuell in der App nachtragen.
Smartwatch Funktionen sind zwar vorhanden, aber da sollte man nicht zu viel erwarten, beim Kopplung mit dem iPhone sind es lediglich die Pushnachrichten aus den Apps die vibrierend angezeigt werden. Mir nur recht, denn lesen auf dem für diese Fälle doch zu kleinen Display, braucht es für mich nicht und so beschränkt sich das darauf mit einem Blick auf den Tracker zu entscheiden, ob es nun die Sache wert ist das Phone aus der Tasche zu holen. In Bluetooth Verbindung mit dem Smartphone seiner Wahl hat man dann auch noch das Wetter und die Termine am Handgelenk bereit. Ein klarer Fall von nimmt man gerne mit, ist jetzt aber nicht wirklich essentiell für eine Kaufentscheidung. Will man sowas funktionell ist man sicher mit einer richtigen Smartwatch besser bedient, hier geht’s ja um Sport. Mir war da viel wichtiger das die Vivactive, im Gegensatz zur Apple Watch, garantiert wasserdicht ist.
Die Akkulaufzeit ist dabei erfreulich hoch, ich komme so auf ca. 7 Tage ohne aufladen, your mileage may vary, kommt natürlich immer darauf an, wie oft das GPS eingeschaltet ist.

GarminConnect

Wie ich schon beim Withings Go erwähnte, steht und fällt so ein Tracker natürlich mit seiner angebundenen App und da hat mir die von Withings eigentlich sehr gut gefallen, sehr aufgeräumt und trotzdem alle Infos auf einen Blick parat, die App zu verlassen war eigentlich trauriger als den Tracker liegen zu lassen. Garmin Connect ist da etwas nüchterner, zeigt aber auch mehr an, so das es erstmal ein bisschen braucht, bis man weiß, wo man alles findet. Auch hier besteht die Möglichkeit sein Myfitnesspal Konto zu verbinden, allerdings habe ich die Kalorienzählungsmethode von Garmin bis heute noch nicht wirklich kapiert, ginge es nach denen, müßte ich fressen als gäbe es nichts anderes mehr. Ansonsten sind die Kerndaten schon recht übersichtlich angeordnet, für tiefere Inspektion muß man eben auf „Mehr“ gehen, da verbergen sich die Statistiken und Durchschnitte für 7 Tage, 4 Wochen und 12 Monate. Meldet man sich bei Garmin Connect an kann man die Daten auch im Browser sehen und sich frei konfigurierbare Seiten zusammenstellen. Auch die sind m.E. optisch nicht ganz so gelungen wie bei Withings, bieten dafür ebenfalls tiefere Einsicht in die Daten und natürlich kann man alles auch in Apple Health importieren lassen.

Obligatorisch heute, der Social Faktor, man kann sich mit anderen verbinden und so um die Wette Schritte machen, Läufe und Schwimmen vergleichen, dazu gibt es auch noch eine gut funktionierende Verbindung mit der Strava API. Wer sich mit mir messen will, nur zu! Die Verbindung gibt es auf Nachfrage, oder sollte ich wem folgen? Sagt’s mir in den Kommentaren.

Orfium, Soundcloud, respektive Bandcamp Alternative, verspricht 80% Revenue

ORFIUM1
Schon mutig, während andere laut darüber nachdenken den Download ganz zu killen und sich Soundcloud nach Käufern umschaut, noch einen Dienst zu starten, der verspricht 80% der Einnahmen an die Künstler zurück zu geben. Anderseits vielleicht auch gerade deswegen ein guter Zeitpunkt. Aber Orfium verspricht noch mehr:
orfiumdeal

orfiumdeal2
Ob der Dienst abhebt oder floppt ist tatsächlich davon abhängig, ob er das Zeug dazu hat den beiden Platzhirschen User abspenstig zu machen, da habe ich momentan bei dem überfrachteten GUI noch so meine Zweifel, aber könnte ja noch werden.

Ein Jahr Body Weight Training

Mein Studio
Heute vor einem Jahr kam meine Klimmzugstange an, die hatte ich mir selbst zum Geburtstag geschenkt, weil ich neben dem Laufen und der Rudermaschine Lust auf mehr Bewegung hatte. IMG_8528
Ich habe den Vorteil einen Wintergarten zu haben, der über 2 Stockwerke geht und somit eine Deckenhöhe von über 5 Metern hat, da liegt so eine Klimmzugstange bei meiner Größe natürlich näher als bei einer Deckenhöhe von 2,50 Meter, wo man entweder den Kopf einziehen muss oder Beine beim Klimmzug blöde anwinkeln muss. Praktischerweise bekam ich von meinem Bruder auch noch eine Yogamatte im überformat von 2 Metern Länge geschenkt, so das Planks, Liegestützen und anderen Basics des körpergewichtseigenen Trainings gleich mit drin waren.

Eigentlich sollte das schon ausreichen, so war der Plan, aber wie das so ist wenn man sich mit Sachen etwas intensiver beschäftigt, kommt dann doch eins zum anderen. Keine 4 Wochen später hatte ich ein komplett ausgedehnteres Trainingsprogramm und dafür fehlten Ringe, die alsbald auch noch von der Klimmzugstange baumelten, z.B.für Dips, Rings Support Holds oder Ring Rows. Zur Abwechslung will man die aber auch mal am Barren machen, dafür gibt es für zuhause die platzsparendere und billigerte Lösung der High Paralettes oder auch Lebert Equalizers genannt, zum Glück gibt’s die auch in billig und so standen auch die schon ab Herbst im Wintergarten, erweitert um Balken am Fußende, damit meine Knie nicht immer am Boden landen.
So hätte ich eigentlich gut über den Winter kommen können, aber die Squats ohne zusätzliches Gewicht forderten bald nicht mehr wie gewünscht, deshalb war ich auf der Suche nach einer Langhantel mit etwas Gewicht, die ich gleichzeitig auch über die High Paralettes legen könnte um dort die Inverted Rows machen zu können. Sowas kauft man nach Neujahr natürlich nicht neu, wo die ganzen guten Vorsätze auf auf Ebay Kleinanzeigen wieder verkauft werden und ich hatte für 100 € eine Bank plus 2 Langhanteln plus 4 Kurzhanteln mit ca, 100 kg Gewichten, Schnäppchen! Die Bank war zwar nicht nötig, nimmt man aber gerne mit und in Zukunft sollten sich die Dipbarren daran als ziemlich brauchbar erweisen.
Bis zum Frühjahr hielt ich mit dieser Kombi gut durch, dann gab’s im Urlaub Ärger mit der Schulter Rotatorenmanschette, mit plötzlichem Trainingsstop kam die Schulter irgendwie nicht so klar. Mit mehr Glück als Verstand fand ich hier in Karow einen Physiotherapeuten, der sich mit dem Problem bestens auskannte und mir in Folge noch quasi 6 Stunden Personal Training in Sachen Form und Progression meiner Übungen angedeihen liess. In Folge holte ich mir noch diverse Widerstandsbänder, hauptsächlich für Warmup Übungen für den Schulterbereich, aber auch sonst kann ich die Dinger nur wärmstens empfehlen, die taugen wirklich für fast alles, gerade auch für unterwegs, wenn man seine Klimmzugtechnik und Form mit weniger Gewicht verbessern will, oder die Liegestütz zu einfach werden (aber da gibt es bessere Techniken)
Da ich nun mittlerweile 10 kg abgenommen hatte, die Übungen aber nicht leichter werden sollten, kam ich irgendwann um Zusatzgewicht nicht drumrum, also noch einen Dipbelt zugelegt, wie gut das bei der Hantelbank bereits 100 kg Gewichte dabei waren!
Die vorerst letzte Anschaffung, zum diesjährigen Geburtstag, war ein 5 Meter langes Seil, früher im Schulsport meine Nemesis, jetzt freue ich mich darauf irgendwann die 5 Meter bis zur Decke hochzukommen und diese abzuklatschen.
Mal sehen wo ich nächstes Jahr stehe, noch sehe ich mich da ja sehr am Anfang und außer mit mir stehe ich da ja in keiner Competition, trotzdem ist der Wintergarten schon sehr voll, so wie auf dem Bild oben ist das eigentlich nie aufgebaut, sondern alles wird nur nach Bedarf rausgeholt.
Ursprünglich war noch geplant für den Sommer eine Klimmzugstange mit Dipbarren im Garten zu bauen, das ist aber erstmal auf nächstes Jahr vertagt, bei dem diesjährigen Sommer bin ich da nicht traurig drum. Lediglich auf der Datsche habe ich mir da so ein Provisorium installiert um auch dort nix ausfallen lassen zu müssenIMG_9366

In anderen Ländern sehe ich immer wieder ganze Outdoorparks mit Geräten die solchen Sport für jeden möglich machen, in ganz Berlin gibt es meines Wissens gerade mal 3 mehr oder weniger rudimentäre, keine Ahnung warum das hierzulande nur so stiefmüttlerlich behandelt wird. Ich würde mir da wirklich mehr wünschen, weil z.B. so Traveling Rings würde ich schon gern mal ausprobieren, da hörts aber mit eigenem Provisorium auf.

Wer da aber auch mal lediglich mit einer Klimmzugstange und einer Yogamatte anfangen oder testen will, dem sei hiermit und hiermit(iOS) bzw. hiermit (Android) geholfen. Die dazugehörige Gruppe Bodyweightfitness auf Reddit war mir in dem einen Jahr bislang eine große Inspiration und Lernhilfe.
In dem Sinne: Sport frei! :D

Neuer Mix: Tanith @ Simsalaboom 2016

simsalaboom2016
Das jährliche Simsalaboom hat mittlerweile schon fast sowas wie Tradition, seit 5 Jahren besteht das Festival erst und ich konnte von Anfang an beobachten wie es sich immer größer und schöner entwickelt. Angefangen hatte es als kleine Festival in der Nähe von Schwerin und ist mittlerweile eine richtig große Nummer im Norden, ohne dabei jedoch etwas von der Relaxtheit und Freundlichkeit eingebüßt zu haben. Man kommt da hin und ist gleich zuhause, nicht zuletzt weil man sich halt mittlerweile so gut kennt und schätzt, das geht von Veranstalter über Bühnenmanager bis zum Lichtmann so.
Diesmal konnte ich leider nicht so lange wie die vorigen Male bleiben weil ich am nächsten Tag gleich weiter nach Bern sollte. Also kein gemeinsames Frühstück am nächsten Tag am Pool, kein Nachmittag mit Frau und Kind auf dem Festival. Wieso ich die Maschine dorthin dann doch nicht kriegte, ist jedoch eine andere Geschichte.

Mixcloud: