Adventskalender 2016 #4: Kry82 – The Golden Era Video Mix #1

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Auf den Sonntag, so dachte ich mir könnte es etwas chilliger werden, da kommt Krystuff gerade zupass.
Wir kennen uns noch aus seligen Technoforum Zeiten und aus etwa dieser Zeit mixt er hier so ein paar seiner House Favoriten zusammen, mit Video. Ich finde das auf positive Weise so abgefahren abstrus, das ich es gerne teile:

Adventskalender 2016 #3: TNT #1

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Endlich auch zum bequemen überall hören samt Download, meine erste Sendung “TNT”, die ja jetzt bekanntlich jeden 2. und 4. Samstag eines Monats auf FluxMusic’s Kanal Techno Underground läuft.

Die Playlist liest sich folgendermaßen:

Jack Master – Bang The Box (Slam Remix) (Soma Records)
Simone Tavazzi – Shattered (MB Electronics)
Peter Bailey – Inside Out (Orange Records)
Dario Sorano,Joe Kendut – Throbbing (Shout Records)
Ansome – Bad Blood (Perc Remix) (Perc Trax)
Najel Monteiro – Heavy Mental (DNA_rec)
Glos – Cut Throats (Ressort Imprint)
Abstract Division – The Hunt (SHDW & Obscure Shape Remix) (Dynamic Reflection)
Optimuss, TekNoize – Toch (Devid Dega Remix) (Funk’n Deep Records)
Rene Wise – Rife (Anemone Records)
Fabrice Torricella – Coven (Qubiq Records)

Album of the Day: Homemade Weapons – Negative Space

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Of the Day? Was sag ich! Für mich eins der Alben des Jahres, wenn nicht das Album des Jahres. Seit Monaten wie ein kleines Kind drauf gefreut, heute ist es endlich draußen. Und welch passende Ergänzung zum heutigen Adventskalender, was für ein Timing :)
Homemade Weapons, aka Andre Delgado aus den USA, ist für mich der Hauptprotagonist dieser bislang noch namenlosen Spielart von Drum & Bass, die sehr reduziert und düster daher kommt. Das lässt Räume entstehen, die man zuletzt im Dubstep der frühen Hyperdub und Tempa Schule aufgemacht hat. Negative Space ist das erste Album von Homemade Weapons, die Größe des Albums hat sich aber durchaus schon in den letzten Releases angekündigt. Hier ist es:

Adventskalender 2016 #2: RBYN – Spartacus

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Meine alte Liebe zu Drum & Bass ist ja dieses Jahr, dank dem Sommer, wieder extrem aufgeflammt unter anderem weil es eben solche Track wie in diesem Mix hier gibt. Von daher hat es mich sehr gefreut das RBYN den zur Verfügung stellt, das perlt richtig und wenn man das mit den Tracks von vor 10 oder 20 Jahren vergleicht muß man schon sagen das dort viel passiert ist. Für mich vielleicht die zeitgemäßeste Musik 2016

Rompler Air Music Technology XPand!2 mit 1 GB Sounds für 97 Cent


Ich weiß, Rompler haben einen schlechten Ruf, in den 90ern nannte man das mal Butter und Brot Maschinen, aber für 97 Cent kann man wenig falsch machen, deswegen habe ich gerade mal zugeschlagen. Vier Sounds lassen sich Layern, was ja durchaus zu interessanten Ergebnissen führen kann und manchmal braucht die Tracksuppe als Würze einfach nur einen ganz normalen Sound mit einem Effekt drauf im Hintergrund, die natürlich auch noch mitgeliefert werden. Klingt nach dem ersten durchsteppen in der Tat gar nicht mal so schlecht!
Wer Spaß daran hat oder so knauserig ist, das er erstmal Presets vorhören will, bitteschön

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Das Ganze gibt es immer mal wieder für sehr kleines Geld, jetzt ist es gerade mal wieder soweit

(Via CDM)

Adventskalender 2016 #1: Große Tresor CD Verlosung

Wir starten den Adventskalender mit einer kleinen Bombe, 3 CDs vom Tresorlabel. Als da wären:

Tresor 200: Scion
Tresor 69: Pacou
Tresor 197: Headquarters Berlin

Dazu wird der Gewinner noch diverse Aufkleber im Paket finden.
Um dem Gewinn habhaft zu werden braucht ihr lediglich heute eure persönliche beste Tresorgeschichte in die Kommentare schreiben. Das Los wird bei mehr als einer Geschichte entscheiden.

Vielen Dank an Chris, der die zur Verfügung stellt!

20 Jahre Drum & Bass: Damals und heute

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Weil mir diese beiden Mixe gerade zufällig hintereinander unterkamen möchte ich sie gerne teilen, da sie sehr schön aufzeigen was da mittlerweile so passiert ist. Der erste kommt von Doc Scott und war eine Beilage zum einem Mixmag Magazin 1998. Das war schon knapp vor dem Abklingen meiner ersten Drum & Bass Begeisterung, Tech Step war gerade der heiße Scheiß, danach ging’s, meiner Meinung nach, eigentlich nur noch bergab:

die Tracklist dazu findet sich hier

Es kamen viele Jahre in denen Drum & Bass vor sich hindümpelte, sich selbst zitierte, im Formelhaften versank, kurzum nicht gerade innovativ daher kam und mich langweilte. Es gab zwar immer wieder mal Produktionen die aufhorchen ließen (Noisia!), aber so ein steter Fluß wollte nicht aufkommen. Das hat sich seit einiger Zeit wieder geändert. Seit ca. einem Jahr kommen mir immer öfter wieder Tracks unter, die an das Begeisterungslevel meiner ersten Euphorie heran reichen. Selten finde ich mal Mixe die das gut aufzeigen, hier kommt so einer. Da sind mittlerweile völlig neue Namen aus aller Herren Länder am Start und so im direkten Vergleich hört man auch, das da mittlerweile fast 20 Jahre dazwischen liegen und was da soundtechnisch alles passiert ist. (Disclaimer: mit dem Crossbreed im letzten Viertel könnten einige überfordert sein, aber ich finde auch das gehört dazu :D)

THE TEKNOIST – JUNGLE SYNDICATE 7th BIRTHDAY 2016:

6 Jahre Boiler Room, das Interview


Boiler Room, einige lieben ihn, einige hassen ihn. Ich weiß noch, als die Berliner Ausgabe noch relativ neu war und wir uns auf Facebook zum lästern verabredeten. Natürlich ist so ein Format immer voyeuristisch, aber ich verdanke ihm auch nicht wenige grandiose Sets und nicht zuletzt auch einen eigenen Auftritt dort und weiß das die Leute die dort arbeiten dies mit sehr viel Herzblut tun. Ich finde es großartig auch in andere musikalische Szenen von zuhause eintauchen zu können und den state of Dubstep oder Drum & Bass via VDSL auch am Rand von Berlin checken kann. Klar ist das ein zweischneidiges Schwert, was die Entwicklungsphasen von Szenen angehen kann und es gab auch Ausgaben die ziemlich in die Hose gingen (Richie Hawtin mit Grimes anyone?), aber grundsätzlich finde ich persönlich das der Boiler Room das Internet noch ein bisschen geiler gemacht hat.
Hier ist das Interview zu 6 Jahren Boiler Room mit Gründer Blaise Belville dazu

Neuer Mix: Report to the Dancefloor Mix

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Letzte Woche Freitag hatte ich die Ehre einen Mix für das griechische Internet Radio “Report To The Dancefloor beizusteuern und füge mich da in eine illustere Reihe von Mark Archer, über 808 State bis zu Olivier Abbeloos von T99, bis zu Carlos Peron ein.
Es war mir eine Freude mal etwas ganz anderes abzuliefern, das zwar komplett aus neuen Tracks besteht, aber irgendwie auch damals hätte passieren können, also gewissermaßen zeitlos ist.
R2D hat das neben den ganzen anderen Shows auf Mixcloud gepostet

Von mir gibt’s noch Soundcloud dazu:

Musikverlage ereilt das VG Wort Karma

und ich begrüße das, sogar außerordentlich. Ich kann mich noch gut erinnern, als sich damals zu Napsterzeiten u.a. diverse Musikrechtsanwälte und Labelowner nur so mit Verlagen eindeckten, als die Contentersteller nicht mehr den nötigen Zaster hatten und dementsprechend unattraktiv wurden. Verlage stellten eine schöne Möglichkeit dar, doch noch an ihnen zu verdienen, ohne das man sich dem Ärger ausliefern mußte, die 40% kommen halt immer rein, ohne das man auch nur den Finger krumm machen müßte. Mit dabei immer, die Kumpanei zwischen Gema und Verlagen, wo diese ja in Schlüsselpositionen sitzen, um nicht zu sagen zusammen im Bett sind. Es gab damals wahre Einkaufsexzesse und ein Verlagsgecluster, das mit dem gestrigen Urteil etwas weniger attraktiv geworden sein dürfte.
Verlage dürfen sich nun eben nicht mehr einfach 40% der Urheber einheimsen und das rückwirkend bis zum Jahr 2010, ich bin gespannt ob die Milliönchen fließen werden und inwieweit die überhaupt noch da sind, daran dürften nun einige Verlage zu knapsen haben.
Damit ereilt die Musikverlage das gleiche Schicksal wie die Buchverlage, die ebenfalls nicht mehr pauschal an den Einnahmen der VG Wort beteiligt werden dürfen.
Es wird nun spannend zu sehen sein, wie man trotzdem versuchen wird die Pfründe zu sichern, in Sachen der Buchverlage hat sich ja die Politik schon als willfähriger Gehilfe gezeigt