Neuer Mix: Tanith @ TEKKNOZID 16.09.2017

Tekknozid160917

Für mich war diese Tekknozid ja ein ganz besonderes Fest, da mit Altern 8 und Groover Klein zwei Vertreter von Breaks dabei waren, also die Tekknozid wirklich so war wie man Techno in dieser Zeit von 88-92 wirklich verstanden hatte. Da gab es diese strikte Trennung zwischen 4tothefloor und geraden Beats nämlich noch gar nicht und wenn’s nach mir ginge hätte man da auch bis heute gar nix aufdröseln müssen. Das das auch heute noch klappt, das hat die Nacht gezeigt, nahtlos konnte man vom einen zum anderen kommen, gestört hat das keinen. Wenn auch ich meine Sets, vor und nach Altern 8, bzw. vor Groover Klein, schon etwas technolastiger gestaltete, damit der Abend ausgewogen blieb. Das erste Set war nur eine Stunde lang, da es quasi nur dazu diente den Umbau zu Altern 8 problemlos hinzukriegen und dafür war es beim begrenzten Platz nunmal nötig die Plattenspieler abzubauen und da ich nunmal der einzige bin der auch die Classics digital spielt, war das mein Part. Nach Altern 8′s full on Liveact war ich dann nochmal dran und das ist das Set:

Danach kam dann, wie gesagt, Groover Klein vom damaligen Milk! Club in Mannheim und ließ die Hymnen nur so fliegen, ich habe das sehr genossen, kannte fast jeden Track und war damit erstaunlicherweise nicht allein, obwohl viele derer die das abfeierten zu der Zeit bestenfalls noch in den Windeln, oder nichtmal ein Gedanke waren.
Die Afterhour bestritten dann der kleine und der große Uwe, da war ich aber schon nicht mehr da.
Eine sehr schöne Nacht mit vielen alten bekannten Menschen und Tracks und Nachwuchs der sich ebenso auskennt. Wat will man mehr?

Und als Nachklapp: Wat man mehr will? Vielleicht ein paar Liveeindrücke von Altern 8, biddeschön:

Vanmoofing, oder zurück zum Bike

43B8BD74-A14D-4CB8-B1C6-08CF4B7EBB9E

Radfahren und ich, das hat eine lange Geschichte, die in den letzten Jahren etwas zum erliegen kam. Man kennt das, man zieht raus, ist meist mit der Familie unterwegs und das Rad bleibt immer öfter stehen, weil man der bequemen Karre den Vorzug gibt. Dabei hatte ich sie alle, Bonanzarad, Rennrad, GT Mountainbike, Cannondale Fully und dann zu guter letzt eben nur noch die pragmatische Stadtschlampe (Tecnobike) für 290 € von Stadler, gekauft um den Kindersitz drauf zu befestigen, damit ich den Bengel in die Kita bringen kann. Nicht das dieser Gaul schlecht gewesen wäre und ich habe auch damit Touren um die 30 km geritten, ohne das er gemurrt hätte, aber Spaß und Pragmatismus gehen nunmal selten Hand in Hand. Das das mit der alten Liebe nicht so weitergehen kann, war mir schon länger klar und dieser neu gewachsene Markt der Ebikes oder Pedelecs schienen mir ursprünglich der Weg um diese neu zu entfachen. Dabei war mir von Anfang an klar, nicht diese Normalobikes mit angeflanschten Motor- und Akkuwarzen, auf denen man oft Rentner beim Ausritt an der Ostsee sieht. Das Interesse flackerte erst auf, als Firmen wie Stromer, Coboc und eben Vanmoof mit Modellen um die Ecke kamen, bei denen der Akku integriert ist. Der Vanmoof Rahmen, mit seinem durchgehenden Oberrohr mit eingebauten Lampen fiel mir dabei schon vor Jahren mal auf, dem schenkte ich in der Pragmatismusphase allerdings weniger Beachtung, lediglich ein „Da muß das Rad erst 200 Jahre alt werden, damit einer auf die naheliegende Idee kommt?“ Aufmerken war da. Für mich teilte sich der Radmarkt bislang in retro (von Rennrad bis Hollandrad), schneller, weiter, häßlicher (Carbon bis Federgabel,) und eben seit geraumer Zeit Pedelecs auf. Die Unterschiede machten lediglich die Schlimmheit der Design und bei näherem Hinsehen noch die Komponenten aus, aber ansonsten sahen alle wie vom gleichen Hersteller, lediglich unterschiedlich gebrandet, aus. Kein Wunder das sich da Pragmatismus breit macht. Vanmoof war da die einzige Ausnahme. Dann kamen die mit dem Electrified und, wie es der Name schon vorgibt, ich war elekritisiert von der Idee dieses Minimalismus, der sich in seiner höchsten Ausbaustufe zwar am guten alten Hollandrad orientiert, aber mit einem Futurismus, den man ja heute überall vermisst. SEit diesem Rahmen waren für mich alles andere nur Fahrräder.
Berlin hat das Glück eins der wenigen Oulets dieser holländischen Firma zu beherbergen und der ca. 8 km weite Weg in die Schliemannstraße war auch mit dem Stadler Esel gut zu bewältigen, ich wollte sowohl das 8 Gang Smartbike, als auch dieses Electrified S zum Vergleich testen, obwohl ersteres eigentlich wohl nur als Alibi gelten sollte, letzteres besser zu finden, es sollte anders kommen.
Natürlich rollt sich so ein Electrified mit halblegalen bis zu 32 km/h und den dicken Ballonreifen dazu wie die Königsklasse. Bike Messenger beim Ampelstart mit Boostbutton spielend hinter sich lassen, den Berg am Weinbergsweg aufrecht und ohne Wiegetritt mit 28 km/h raufzuhuschen, doller Spaß! Aber, und jetzt kommt das große aber: für mich unbefriedigend. So geil ich die Idee von Ebikes finde, ich will nach 30 km Tour meine Beine pumpen spüren! Und genau das passiert eben nicht. Da kann ich mir auch gleich einen E-Roller für die Hälfte des Geldes kaufen. Wobei ich mich da gerade frage, wieso gescheite Ebikes preislich da anfangen, wo die Roller eher aufhören, also so bei 3000 €?
Wie auch immer, nach zweimaligem Testfahren beider Optionen hatte ich mich dann für das Vanmoof Smartbike entschieden, das hat zwar keinen Motor, sondern lediglich eine Alfine 8 Gang Schaltung, die im flachen Berlin/Brandenburg natürlich vollauf genügt, aber trotzdem den coolen Technokram wie GPS und Schloß, das direkt in den Rahmen geht und mittels App oder kleinem Sender am Schlüsselbund geöffnet wird. Dazu hat man auch noch immer die km/h auf dem Touchpad im Blick, ein Feature das mir allein schon den kleinen Aufpreis zum Standardbike ohne Technogedöhns von ca. 200 € wert war.
IMG_1002IMG_1001IMG_1032
Natürlich muß da noch ein wenig customized werden, die billigen Plastikpedale wurden gegen Motos mit Griptape für die nasse Jahreszeit getauscht.
Langfristig kommt noch ein Brooks Cambium Sattel und die passenden Lenkergriffe dran. Ich sagte ja das der Pragmatismus ein Ende hat. Auch schön, wenn auch ich Bikes grundsätzlich nur selten unbewacht draußen stehen lasse. die Komponenten sind recht diebstahlsicher angebracht, da zum lösen spezielles, mitgeliefertes Werkzeug nötig ist.
IMG_0919

Einer der pressierendsten Gründe für die eigene Muskelkraft war, das ich meine Fahrten per Applewatch gerne auf Strava tracke und was würde das noch für einen Sinn haben, wenn die Hauptarbeit der Motor erledigt? Mag sein das das in 10 Jahren vielleicht anders aussieht, wenn ich dann mit meinem Sohn Touren mache und der voll im Saft steht, während ich halbtot hinterher hechele, aber noch ist das nicht soweit. Im Gegenteil, habe ich mir die Prämisse gesetzt Strecken bis ca. 15 km, die ich allein zu bewältigen habe wieder per Bike zu erledigen, dazu gehören auch Gigs innerhalb von Berlin. Und bis dahin macht die Ebike Technik noch solche Sprünge, macht sie ja heute schon in atemberaubendem Tempo, das man sich ärgern würde heute ein Modell gekauft zu haben.
Anyway, ich möchte nochmal zu der Rumnerderei mit Strava kommen, die für mich untrennbar mit der Bikerei zusammen hängt. Ich kann jedem nur empfehlen diese kostenlose App zu installieren, natürlich kann man dort, wie heute üblich, auch kostenpflichtige Premium Features freischalten, aber was die App schon im Free Modus zulässt ist beachtlich und geht weit über die Konkurrenz hinaus, das fängt an mit Segmenten und was sich da herauslesen läßt an und hört bei den ganzen Zusatz Apps der Drittanbieter nicht auf, die sich erstaunlicherweise auch ohne Premiumkauf nutzen lassen.

Insbesondere sei da Relive erwähnt, das gefahrene Touren zu kleinen Filmen umwandelt die man mit auf der Tour geschossenen Bildern bestücken und teilen kann:

als auch Stravistix das mit diversen Zusatzfeatures wie Jahres Fortschritte aufwartet.
Wer es nicht ganz so aufwändig braucht dem sei seit neuestem Smartmoof empfohlen, womit Vanmoof vielleicht das erste Bike mit Drittanbieter Software ist. Smartmoof wurde von einem enthusiastischen Vanmooffahrer entwickelt, nachdem die Vanmoofsoftware bislang eine Featureversprechen nicht nachgeliefert hat. Mit dieser sind dann Einblicke wie Gesamtkilometer, Tripkilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit, Topspeed, Batteriestand usw. einsehbar und soll unter anderem wohl dahingehend weiterentwickelt werden, das man das Bike auch per AppleWatch entsperren kann.
Die App sagt mir das ich bislang in 3 Wochen über 200 km gefahren bin und ich könnte mir gut vorstellen, das nächstes Jahr noch ein Gravel- oder Roadbike für die ganz langen Touren dazu kommt. Stahlrahmen hin, Alurahmen her, alte Liebe rostet nicht.

Neuer Mix: TNT #21und Ankündigung TNT Tekknozid Special Bleeps

TNT21

Morgen ist mal wieder die letzte Sendung vor Tekknozid und das bietet natürlich die beste Gelegenheit mal wieder etwas in der Historie zu wühlen, dafür habe ich diesmal das Thema Bleeps gewählt und einen Mix aus alten, eher unbekannten Tracks der Phase so um 90/91, mit neueren, die sich diesem, von mir nach wie vor sehr geliebten Nischengenre, verschrieben haben, zusammen gestellt.
Doch wie wie immer, zuvor noch die alte Sendung von vor 2 Wochen, mit einem kleinen Special über das famose Bertzi Album am Anfang:

Playlist:
Playlist TNT #21

Bertzi – 10 Milligramos
Bertzi – Ansiedad
Bertzi – Uno
Kreisel – Kompulsion
Stefano Mattera – DC Coupled
Hollen – Local Beat
Marascia, Dusty Kid – Black Hole (Ultimate Mix)
Slam – Like This
Alex Galiver – Axid
David Garez – Big Ben
Isar Montana – Falling Down
Lander B – Greban

Arte Tracks: Nachtleben, Berlin 1997

Berlin1997

1997, damals, als der alte Tresor noch neben dem noch nicht fertigen Potsdamer Platz lag und im Matrix an der Warschauer noch Techno lief und keiner die Computer Zapfanlagen mochte. Als die letzten Ausläufer der anarchistischen 90er zwar noch da waren, aber jeder wußte das das jetzt schneller als einem lieb ist, zuende ging. Das Jahr in dem es die Frontage schon nicht mehr gab und das E-Werk schloß. Die Konfusion war jetzt nicht mehr außerhalb der Szene sondern in ihr und manche versuchten das mit Glamour aufzufangen, zurück zum Koks oder so. Die anderen wollten genau das nicht, kannte man ja noch aus den 80ern.
Kurze, aber im Nachhinein aussagekräftige Doku von Arte Tracks damals

(via Zeitmaschine)

Neue Mixe: Double Impact @ Suicide 25.08.17 Pt.1 & Pt.2

Double Impact 250817

Am Freitag war dann mal wieder Double Impact, also die Nacht im Suicide, die Wolle und ich mit abwechselnden Sets alleine bestreiten. Gut, alleine ist natürlich etwas missverständlich, weil war ja voll und das lag nicht zuletzt auch an der Altraver Gang die sich dort wieder ein fröhliches Stelldichein lieferte.
Ich nutzte die Gelegenheit um mit meinem neuen Bike (mehr dazu bald) mal zu testen, wie das so ist die 14 km mit ca. 10 kg Gepäck zum Gig aus eigener Muskelkraft zu bestreiten. Kurz: Hin war easy weil auch mehr bergab, die 7 Stunden später bergauf zurück taten mehr weh.
Ich machte mal wieder den Anfang und wir wechselten uns dann so ca. alle 2 Stunden ab.

Pt.1

Mixcloud:

Pt.2

Mixcloud:

(Coverpic by Jesko Straub)

Neuer Mix: TNT #20

TNT20
Wieder sind 2 Wochen rum und das heißt eine neue Folge TNT steht morgen an. Was bisher geschah könnt ihr ja immer auf Soundcloud mitverfolgen und um richtig reinzukommen kommt, wie immer vorher noch die letzte Sendung. Das wäre die hier:

Würde mich natürlich freuen wenn ihr auch morgen wieder reinhört.

Playlist:
Jssst – When The Shit Hits The Fan
D.Mongelos – Feel The Music
Dino Maggiorana – Elements
Hobo – Another Time Another Place
Chicago Loop – Elex
Frankyeffe – Come On
Chicago Loop – Luna Rossa
Gary Burrows – I Need It
Mark reeve – Do It
Sourmash – Pilgrimage To Paradise (Spektre Re-Mash)
I Hate Models – Totsuka No Tsurugi

Neuer Mix: Tanith @ Hexenwerk Festival 2017

IMG_0871

Und ein weiteres Festival, das ich in seiner Entwicklung seit Anfang an mitverfolgen durfte. Nachdem die Anfänge unverschuldet recht holprig verliefen, mauert sich das Hexenwerk Festival nun Jahr für Jahr weiter zu einer Instanz im Harz. Die Hinfahrt war diesmal ein rechtes Abdenteuer, da der Regen einige Straßen weggespült hatte und andere Wege kannte mein Navi nicht, hat aber dennoch alles super geklappt und ich konnte wie geplant von Electric Indigo übernehmen. Das Set ähnelt sicherlich am Anfang dem von Simsalaboom, aber nach hinten raus kommen dann mehr Ks in den Tekkno, so wie man das in der Ecke von Deutschland mag :D

Mixcloud:

Neuer Mix: TNT #19

2007_Tanith TNT19

Bevor morgen die neue Folge folgt, hier wieder die alte, aber nicht minder noch frische, vom 22.Juli. Morgen treffen wir uns dann um 21:00 wieder auf TechnoUG für das Update.

Die Playlist:
Samual L Session – Hang Drums
Frank Biazzi – Shift
Thomas Schumacher, Victor Ruiz – Tumbleweed
Kristina Lalic, Steve Shaden – Denial (Thomas Evans Remix)
Umek – Bayonet
Vinicius Honorio, Balthazar & JackRock – Beat It
Sopik – Control
Umek – Work It Out
Umek – Shadow Tactics
Mathew Jonson – Decompression (dB’s Raw Edit)
Mathew Jonson – Decompression (Konrad Black’s Decompresha Remix)
M.E.A.D – Raw (Los Fugazzi Remix)

Das Update: 2 Jahre Bodyweight Training

3YBWTt

Ich hatte ja letztes Jahr versprochen jetzt jedes Jahr einmal ein Update zu den Fortschritten in Sachen meines Trainings abzuliefern und jetzt ist das schon wieder soweit. Vor genau einem Jahr war ich bei 92 kg angelangt und fand das schon erstaunlich, für diesen Sommer hatte ich locker die 85 kg angepeilt und habe die ohne größere Anstrengung mit einer Punktlandung in der Geburtstagswoche erreicht. IMG_0834
An meinem Training hat sich eigentlich, außer den Progressionen nur wenig geändert. Gut, ich habe das Training gesplittet, an einem Tag hauptsächlich Oberkörper, also Pushups, Pullups, Dips, Handstandtraining etc. und am nächsten Tag mehr Rücken und Bauch mit Bauchroller, Legraises, L-Sits, Hollow Holds und solchen Sachen, danach 5 km Laufen.
IMG_0833Das Studio im Wintergarten hat dabei eher abgespeckt anstatt zugenommen, da ich alle Sachen am Boden, der Klimmzugstange oder den Ringen erledigen kann. Manchmal nehme ich noch die Gewichte oder Kettlebell dazu, aber Geräte wie Dipmaschine hab ich alle wieder abgeschafft, weniger ist auch hier, wie so oft, mehr.
Überhaupt kann ich die Anschaffung eines ordentlichen Paars Ringen nur empfehlen, nicht nur das es einem zig Geräte und damit Platz erspart, sondern eben auch ganz andere Anforderungen an die Koordination stellt, je schwieriger desto besser! Stattdessen setze ich mehr auf die Progressionen, anstatt Rudern an den Ringen halt Tuck Front Levers oder Pushup Variationen wie Handstand Pushups, Pushups an Ringen oder Pushups auf Yogablöcken um tiefer zu kommen.
IMG_0832
Ergänzt wird das Ganze natürlich nach wie vor mit den täglichen Hunderunden, dem schon erwähnten Laufen (ohne Rekordambitionen!) und jetzt im Sommer noch Schwimmen und Standup Paddling, dazu habe ich mir noch zunehmend angewöhnt Strecken bis ca. 20 km möglichst mit dem Rad anstatt dem Auto zu fahren, ist in der Stadt auch nicht viel langsamer und in vielen Fällen sogar schneller.
Ernährung habe ich natürlich auch umgestellt, das ergibt sich aber von allein, bzw. der Körper gibt einem da schon die entsprechenden Signale. Heißt also Weizenbrot und Brötchen auf ein Minimum herunter gefahren, vielleicht 70-100 Gramm pro Tag, an manchen auch gar nicht, dafür Eiweissbrötchen und viele Eier zum Frühstück, zwischen 3 und 5 pendelt das bei mir, reicht dann aber auch bis in den Nachmittag. Süßes so gut wie gar nicht mehr, stattdessen Studentenfutter und abends versuche ich mindestens 3 Mal die Woche nur Salat mit Hähnchenbrust zu essen. Wenn die Frau aber Burger oder Pizza macht, kann ich natürlich nicht Nein sagen. Alkohol ist bei mir ja von jeher weniger das Problem, weil damit hatte ich ja nie angefangen.
Ich muß sagen, das die zu Weihnachten mir selbst gegönnte Apple Watch beim Erreichen der Ziele sehr hilfreich ist, da sie eben nicht die 10.000 Schritte als das Maß der Dinge misst, sondern die verbrauchten Aktivkalorien, was m.E. viel mehr Sinn macht. Angefangen hatte ich mit täglichen 500 Aktivkalorien und bin mittlerweile bei 700 angelangt, setze aber je nach Bedarf die Hürde mal für eine Woche auch wieder niedriger an, wenn der Körper Signale gibt, das das anliegt. Sehr praktisch finde ich dabei, das man seine Workouts mit dezidierten Apps auf der Watch aufzeichnen kann, ich benutze da Gymaholic, kann aber auch Strong sehr empfehlen. Beide tun das gleiche, aber eben ein bisschen anders, mir gefällt das Design und die Stats von Gymaholic besser.
Insgesamt sehe ich mich nach 2 Jahren immer noch sehr am Anfang der Reise und bin gespannt wo das noch hinführt, an weiteren Progressionen mangelt es ja nicht und mit 55 dauert es halt auch ein bisschen länger bis man die nächste erreicht, aber bis nächstes Jahr hoffe ich z.B. zumindest eine erkleckliche Anzahl an einarmigen Pushups und Pullups hinzukriegen, Frontlever wären schön, Muscleups an Ringen ebenso, aber da muß man eben auch darauf hören was der Körper dazu sagt, wenn’s länger dauert ist auch nicht schlimm, der Weg ist das Ziel.
Für wen es interessant ist, das hier ist so in etwa die Routine an die ich mich halte:
RR Cheat Sheet

Neuer Mix: Tanith @ Simsalaboom 2017

Simsalaboom 2017

Jedes Jahr wieder schön zu beobachte wie die Simsalaboom sich entwickelt. Als ich das erste mal dort war, war das ein kleines, feines Festival und mittlerweile, ein paar Jahre später hat sich das zu einer richtig dicken Nummer entwickelt. Immer noch am selben Platz und ich residiere zu der Zeit auch immer in derselben Ferienwohnung, ca. 3 km weiter entfernt. Sowas wie dieses Jahr hat die Simsalaboom aber auch noch nicht erlebt, die Rekordregen der vergangenen tage hatte das ganze Areal in eine Matschepampe verwandelt, vor der vermutlich sogar Wacken den Hut ziehen müßte und so kam es das ich zum ersten Mal in 30 Jahren in Gummistiefeln auflegte. Mein Respekt geht dabei in die Logistik, die es trotz der widrigen Umstände schaffte das alles in geordnete Bahnen zu lenken, aber auch an das Publikum das sich dadurch nicht im geringsten beeindrucken ließ und die Tanzfläche noch voller erschienen ließ als im Vorjahr, sogar trotz kurz einsetzendem Regen während meines Sets, aber der machte den Kohl dann halt auch nicht mehr fett.
Hier also mein Set aus der Samstagnacht zum Sonntagmorgen vom diesjährigen Gummistiefel Rave

Mixcloud