Electronic Beats Reihe über den Sound of Belgien plus meine Belgien Top 10


Electronic Beats hat die Woche über ein fünfteiliges Special über Belgien gefahren. Im ersten Teil hat Peter van Hoesen über die Geschichte von New Beat referiert, im zweiten wird die Familie Pascuals getroffen, die den Plattenladen USA Import betreibt, in Part 3 spricht Jozef Devillé über seine Doku TSOB, gestern ging der vierte Teil online, in dem Patrick Codenys von Front 242 seine Variante des Werdegangs erzählt und heute, in Teil 5, plaudert CJ Bolland aus dem R&S Nähkästchen.
ZU guter Letzt gibt’s noch meine Belgien Top 10 obendrauf

Lilly, die Selfie Drohne


Drohnen sind schon einen beeindruckenden Weg gegangen, wenn ich das mit den klapprigen Gestellen von vor ein paar Jahren vergleiche. Diese hier hat einen ständig im Fokus und bügelt auch gleich die Malässen der ersten Generationen, wie den Startvorgang aus, das nennt sich dann throw and shoot. Das klappt bislang für 20 Minuten, dann ist der Saft wohl alle und kostet 499 €, geliefert wird allerdings blöderweise erst im Februar, also wenn man hier kaum vor die Tür will, da reichen die 20 Minuten dann allerdings auch wieder.
Naja, ist ja bald Geburtstag * Hint *

(Via Design You Can Trust)

Totenkopf Spiegeleier


Solche Küchenaccessoires kann man ja nie genug haben, man denke nur an den nächsten Kindergeburtstag, oder wenn man mal unerwartet schnell die bucklige Verwandtschaft bekochen muß und dabei mehr auf den Effekt als auf’s Können zielen muß. Das man für ein solches Totenkopf Spiegelei gleich zwei Eier braucht kommt zudem meinem natürlichen Appetit sehr entgegen, eins reicht nie.

Die Form dazu gibt’s unter anderem für relativ kleines Geld bei Amazon

(Via Tilman)

Ostergeschenk: Alte Raver Bilder

Alttitel

Es begab sich vor nicht allzulanger Zeit, das ich beim Aufräumen auf einen ganzen Stapel uralter Bilder aus Raverzeiten von 1988 bis ca. 1996 gestoßen bin. Schon lange wollte ich die mal digitalisieren, kam aber nie dazu. Nun gibt es da so eine neue Facebook Gruppe namens Techno & House 1989-1992 zu deren Admin Tätigkeit ich gekommen bin wie die Jungfrau zum Kind und das war dann eben auch die Gelegenheit zumindest die Bilder bis 92 mal durch den Scanner zu jagen. Und weil ich kein gutes Bauchgefühl habe sowas lediglich auf Facebook zu haben sind sie jetzt auch auf Picasa und somit auch hier:

[pe2-gallery album="http://picasaweb.google.com/data/feed/base/user/105985315670642953070/albumid/6133298086294270865?alt=rss&hl=en_US&kind=photo" ]

AMA Dienstag 5: Gast Mijk van Dijk

mijkselfie

AMADienstagLogoMijk brauche ich hier wahrscheinlich kaum vorstellen, Produzent meiner ersten Tracks und so veritabler Hits wie “Schöneberg”. Einer aus der Ursuppe der Berliner Szene und immer noch umtriebiger Dj mit starken Wurzeln nach Japan und mit beinem Faible für so ziemlich alles waas von dort kommt.
Jetzt seid ihr dran aus ihm rauszuquetschen was ihr schon immer wissen wolltet.
Fragt in den Kommentaren, Mijk antwortet

ARTE Mediathek: No Future, als der Punk Wellen schlug

nofuture

Schöne Ergänzung zum Artikel von letztens und auch zur Doku B-Movie über die 80er in Berlin, die ohne Punk auch anders ausgesehen hätten.
Ich sehe mich da ja von der Geschichte als besonders vom Glück beleckt an, zwei Jugendbewegungen oder Subkulturen von Anfang an mitbekommen zu haben und mitmachen zu können. Das war nicht jedem vergönnt und viele aus meinen Jahrgängen waren damals schon, mit 15, zu alt für Punk,und später für Techno dann sowieso, das tut mir Leid, aber man muß halt Prioritäten setzen :D
Auch wenn ich 1977 schon die ersten Punk Singles kaufte und im Radio versuchte hektisch mitzutapen, wenn man ein Punksong lief, so richtig gepackt hatte es mich dann Anfang 1978 mit diesem Artikel im Spiegel, ab da war’s passiert und ich saugte alles darüber auf was ich nur fand.
Der einzige Punk in einem kleinen Kaff zu sein war nicht unbedingt leichter, aber es ging gar nicht anders, zumal wenn die Eltern der Rektor und Lehrerin an der örtlichen Schule waren. War aber war eine gute Schule für’s Leben, ich kann die blutigen Nasen und das Gemobbe im Nachhinein gar nicht hoch genug einschätzen. Das zahlte sich dann später aus, als ich die ersten Gleichgesinnten fand und mit denen den Spaß hatte, den Punk immer versprach, sinnlos rumhängen, Bands gründen, Fanzines machen, Häuser besetzen,das meiste aus dem Leben rausholen, an der eigenen Originalität feilen und paar Jahre später war Techno eigentlich nur eine Fortsetzung mit anderen Mitteln davon, nachdem sich Punk in Deutschland so spätestens 1982 aufgebraucht hatte und zu Saufen und Pöbeln verkommen war.

No Future, als der Punk Wellen schlug

AMA Dienstag muß heute leider ausfallen, aber wen würdet ihr sonst noch gern mit Fragen löchern?

Ich bin den ganzen Tag unterwegs und werde wahrscheinlich nicht dazu kommen hier zu antworten.
Aber ihr könnt trotzdem was tun, ich dachte nämlich darüber nach, ob es eine gute Idee wäre auch mal Gäste einzuladen, die hier auf alles antworten, nennt doch gleich ein paar Namen. Ich setze dann den altbekannten Poll auf und frage die mit dem meisten Interesse einfach mal unverbindlich an.

500 € Häuser, an Bastler abzugeben



Wer sich den Traum vom eigenen Heim für ganz billig erfüllen will muß entweder weiter raus ziehen und/oder selbst noch gehörig Hand anlegen, dafür gibt’s dann alte Bahnhöfe und Häuser mit offensichtlicher Geschichte, die sie in mal mehr oder weniger beklagenswerten Zuständen erzählen. In KFZ Anzeigen steht da für gewöhnlich “An Bastler abzugeben”. Aber hey, 500€!

Evernote Client Alternote

Alternote

Klingt ja auf den ersten Blick bescheuert, sich für Evernote auch noch eine NotizApp zu besorgen, allerdings eben nur auf den ersten Blick, denn mit der Zeit hat ist die Evernote App doch schon sehr aufgebläht, schwerfällig und überladen geworden. Mit Alternote fällt einem das aber erst so richtig auf, die App ist nicht nur flott sondern auch sehr hübsch minimal gestaltet. Dazu gibt es noch einen Vollbildmodus, eine dunkle Night Color Theme, die es bei Evernote sonst nur in der Premiumvariante gibt, farbige Tags, Word Count und diverses mehr was das Schreiben angenehmer macht.
Hier noch das Video von derebn Website um das zu veranschaulichen:

Evernote bleibt weiterhin die Webschublade für alles was man so auf den Wegen einsammelt, aber als Schreibapp und zum sichten macht Alternote wirklich eine gute Figur.
Gibt’s momentan als kostenlose Beta, bis sie irgendwann als Bezahlversion in den Appstore kommt