Pioneer CDJ-Tour1 und DJM-Tour1

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Pioneer scheint jetzt ernst zu machen mit dem Konzept der großen Displays, was für mich ja bislang das größte Manko am CDJ Konzept darstellte. Das Tour Konzept beinhaltet nun diese, neben anderen kleinen und größeren Änderungen, Die Dinger wirken recht monströs, was der wertigeren Herstellung mit seitlichen Bumpern geschuldet sein mag, für Tourstress halt, während sich die Bedienoberfläche aber weiterhin dem bewährten Konzept der 2000er CDJs und DJMs gleicht, lediglich beim DJM-Tour gibt’s noch eine erweiterte Send/Return Sektion und eine weitere Kopfhörerbuchse. Das Lan Kabel macht Platz für eine etwas robustere Variante, die nicht so leicht aus der Buchse rutscht.
Die riesigen klappbaren Touchscreens können anscheinend 4 Decks anzeigen, senkrecht oder waagrecht! Dazu ist Rekordbox eingebaut und läßt sich per Touch bedienen. Für mich spräche dann, bis auf den vermutete hohen Preis (über den sich, wie über die Verfügbarkeit, noch nichts verlautbart wurde) nichts mehr gegen ein solches System. Die Annäherung von CDJ und Laptopsystemen wäre damit fast vollzogen. Mal sehen mit was die andere Seite dann wieder aufwartet.

Mehr zu den Spezifikationen:

CDJ TOUR1
DJM TOUR1

Großes Lob an die Modstep Tutorials

modsteptuts

Das ich recht begeistert von Modstep als Sequencer auf dem iPad bin konnte man ja durch Beiträge und Verlosung schon ersehen. Das sich das nicht jedem erschließt ist mir dabei schon klar, umso besser das die da ein ums andere Tutorial raushauen, was das Programm kann und wie das geht und das in einer Weise, die ich anderen Firmen sehr ans Herz legen würde, da müssen ja immer erst die User kommen und das selber machen, dabei ist das beste Werbung für die App. Die Grandesse der Tutorials liegt nicht zuletzt auch an Jakob Haq’s Präsentation.

Hier die Playlist mit allen bisherigen Folgen:

Moog Model 15, modularer Synth für iOS

model 15
moogmodel15

Neben all dem Buhei um das Model 1, also Richie Hawtin’s neuen Teuermixer, ist das Model 15 einer anderen bekannten Größe, nämlich Moog, leider etwas zu kurz gekommen. Ich weiß, modular oder gar Strippen ziehen und das auf dem iPad oder gar iPhone (wo es zugegebenermaßen etwas fricklig wirkt) klingt jetzt erstmal nicht so wie eine gute Idee. Haben sie m.E. aber ganz gut hingekriegt, wie man in folgendem Preview sehen kann:

Es handelt sich dabei um eine virtuelle Wiedergeburt des originalen Moog 15 von 1973. Wenn man bedenkt das das Original 10.000 Dollar kostete, sind die 29,90€ die man dafür hinblättern muß fast geschenkt und man nimmt die Beeinträchtigung der Haptik doch gerne in Kauf, zumal man dann auf mehreren Geräten ja gleich mehrere Instanzen hat

Wer schon immer mal einen Roland JX-8P haben wollte


Ist schon etwas älter, aber ich kam erst jetzt dazu den mal ausgiebiger zu testen. Jedenfalls gibt’s hier die jeweils neueste Version der recht gelungenen Emulation für Mac und Windows für umsonst, liest sogar die Sysex Daten vom Original ein, falls daran Bedarf besteht.
Den zugehörigen Thread auf KVR mit Baumeister Martin Lüders findet man hier

Tag der iOS Grooveboxen: Novation Blocs Wave & Liine Skram

SkramBlocs

Die Zukunft der Grooveboxen liegt wohl im Tablet, das hatte sich schon mit dem Weiterleben der Korg Electribe auf dem iPad angedeutet und mit Gadget der gleichen Firma fortgesetzt.
Jetzt kommen gleich zwei neue Vertreter der Gattung gleichzeitig auf den Markt. Blocs Wave erinnert mich sehr an Samplr, nur simplr (pun intended). Man kann die Hüllkurven anfassen und schieben, hat 8 Slots für Tracks, dazu gibt es mitgelieferte und erwerbbare Packs, man kann aber auch Sounds aus anderen Apps importieren, eine Möglichkeit Sounds via Dropbox oder ähnlichem zu importierten habe ich, trotz einiger Tutorials noch nicht gefunden. Dafür ist Audio In und Out unterstützt, so das man rein und raussampeln kann, wie sich das für einen Sampler halt gehört.

Skram hingegen, von den Machern des Lemur, wendet sich eher an die User von Synths und Drumboxen und wirkt auf den ersten Blick eher wie ein kleines Reason. Es basiert auf einem System aus Devices für Klang und Widgets, mit denen man sequenced. Geliefert wird momentan eine Sammlung aus 4 Devices die sich an klassischer 303 909 und Synths orientieren und 3 Widgets, einem Arpeggiator, Drumsequencer und Pitch Sequencer, da soll aber demnächst noch mehr kommen.

Natürlich gibt’s auch Teaser für die Sachen:

Blocs:

Skram:

Ganz guter Vergleich von DJ Music Stores


Wahrscheinlich sind wir DJs bald die letzten die überhaupt noch Musik kaufen, während der Rest streamed.
DJ Techtools hat jetzt mal wieder einen längst überfälligen Vergleich zwischen den größeren Stores gemacht, der sich nicht nur auf die Preise, sondern auch auf Erhältlichkeit erstreckt. Die Ergebnisse sind nicht sonderlich überraschend, können dem ein oder anderen jedoch vielleicht bei der Orientierung behilflich sein

Ein BpM Counter für die Mac Menüleiste


Ok, heute sind BpM Counter nicht mehr so wichtig, ich weiß noch wie teuer die Dinger seinerzeit in Hardware waren. Nun gibt es sie kostenlos und praktischerweise für die Menüleiste, wo sich so ein BpM Schriftzug auch noch ganz gut macht. Bedienung ist genau so wie man es sich vorstellt, man tippt mit dem Cursor in das BpM Feld und es wird die entsprechende Zahl angezeigt, je länger, desto genauer.
Ich hab’s mir jedenfalls gleich mal von der Github Seite installiert. Kann man immer mal brauchen.

Via DJTechtools)

Modstep Einführung

Modstep

Das ich von dem iPad Sequencer Modstep recht angetan bin hatte ich ja schon samt Verlosung desselben erwähnt. Hier nun mal ein Video das recht kompakt erläutert was der alles kann

Kostenloses iZotope DDLY Dynamic Delay

Delays kann man eigentlich nie genug haben, zumal welche mit nem Twist und dann auch noch kostenlos.
Das DDLY Dynamic Delay von iZotope kommt nämlich nicht wie ein weiteres gewöhnliches Delay Plugin daher, sondern bietet nach eigenen Angaben

Two delays in one: DDLY analyzes your audio based on an adjustable threshold to determine what to send to the top delay and what to send to the bottom delay. Adjust the Intensity to affect how strongly the signal is split between the two—great for a punchy delay on the harder, transient crack of your drums and a shuffling delay on the main beat elements.

Customize your delay: Both delays have two modes to choose from: Analog or Grain. Analog produces warm lo-fi delays with smearing and nostalgic degradation. Grain produces melodic, symphonic, and futuristic sounds for truly new soundscapes.

Responsive Interface: The interface of DDLY reacts to the material it’s applied to for unique real-time visual feedback. As the knobs come to life, your sound gets cooler. Go ahead, get ‘em all going!

Automatable: DDLY can be set up with automation in your audio host, to engage the dynamic delay on your mix when you want it to and back off when you need the raw material to shine.

Ich hatte jetzt noch nicht viel Zeit das auszuprobieren, macht aber schon Spaß und Lust auf mehr.

Gibt’s bei iZotope bis 10. März gegen Registrierung kostenlos, danach 49$