Was zu erwarten war: Pioneer’s Rekordbox wird DJ Software

rekordbox DJ

Man hat sich ja eigentlich eher gefragt warum es so lange dauert, schließlich war Rekordbox, das Vorbereitungs und Organisationstool für Pioneer’s CDJs, schon lange mit zwei Decks und Steuerungsbuttons ausgestattet. Also bisschen Midi oder ähnliches dazu, ein bisschen FX und fertig wäre die Laube. Scheint aber nun sogar zeitgemäß mit Sampleplayern und FX Rack zu kommen.
Ob das nun lediglich eine Erweiterung für Nexusplayer, bzw Steuerung durch diese wird, oder auch als Standalone Software funktioniert, bleibt abzuwarten. Auch ob sich auf dem eh schon vollen Markt eine weitere DJ Software durchsetzen kann, bisschen spät sind’se ja schon dran.

(Via DJtechtools)

Der Traum vom kabellosen Studio wieder mal ein Stück näher gerückt: Zivix Puc+


Zumindest was die Midiverkabelung von Controllern angeht dürfte das ein Segen sein und ich schätze in nicht allzuferner Zukunft wird man sich fragen, warum so etwas nicht schon längst serienmäßiger Standard war.
Zivix Puc+ befindet sich gerade in der Crowdfunding Phase und soll OSX und IOS Geräte via Bluetooth mit den Controllern verbinden, soweit sie Yosemite oder iOS 8.1 beherrschen. Denn nur ab dort ist Apple’s Bluetooth Midi gegeben, das Latenzen von unter 15 ms und Verbindung von mehreren Controllern gleichzeitig zulässt.
Der Puc+ glänzt dabei sowohl mit althergebrachter 5 Pin Midi, als auch mit USB Midi Schnittstelle. Logischerweise braucht es dann noch das, möglichst kurze, Kabel zum Puc+ und zwar für jeden Controller eins, aber die Wege zum Tablet, Phone oder Rechner sind kabelfrei und man hat die zunehmend raren Schnittstellen für andere Sachen wieder frei.
Läuft per Batterie ca 7 Stunden und kostet pro Puc zum Einführungspreis 89 $, später 130

(Via Engadget

Woohoo, ein neuer Sampler: TAL-Sampler

Für mich als ollen Sampling Nerd ist das endlich mal eine schöne Nachricht. Ich meine, mit neuen Synths wird man förmlich totgesch(m)issen, aber an der Samplerfront ist es doch meist sehr ruhig. Klar der Kontakt ist der Platzhirsch und Simpler und Sampler in Ableton tun auch was man braucht, aber eben andere Herangehensweisen oder neue Wege, so wie bei Synths, sind eher Mangelware oder gern auf iOS Geräte ausgelagert, wo man das Sample quasi anfassen kann um es zu verändern.
Neue Wege geht der TAL-Sampler auch nicht unbedingt, im Grunde ist er sogar ein Synthesizer mit Sample Engine, aber er bringt alte Samplertugenden zurück. Anstatt einer riesigen multigesampelten und chromatisch aufbereiteten Samplebank kommt er mit dem Spaß alter Sampler daher, wo man mit kurzen Snippets arbeitete, bietet lediglich 4 Layer zum gleichzeitigen spielen und hat Emulatoren für diverse alte Sampler wie den EMU II an Bord, ich hoffe das alte Akais oder der ASR 10 noch irgendwann nachgeliefert werden. Dazu noch die damals so schön zerrenden Real Time Time Stretcher und modulierbare, bzw. automatisierbare Sampleloop Positions
Natürlich lassen sich auch eigene Samples laden, wav, aiff, mp3, flac und ogg werden unterstützt.
Die Featureliste im Überblick:

Features
Vintage DAC modes (Emu II, AM6070, Sample Hold).
Steep 96dB low-pass reconstruction filter (Emu II and AM6070 F).
Variable sample rate.
Powerful MOD-Matrix.
Four sample layers.
Three AHDSR envelopes with vintage Digital / RC mode.
Three LFO’s (Triangle, Saw, Rectangle, Random, Noise).
High Quality effects (Reverb, EQ, Delay).
Self resonating zero feedback delay filter (24/12/6 dB LP).
Wide range of audio formats supported (*.wav, *.aiff, *.aif, *.mp3, *.ogg, *.flac).
Scallable high resolution user interface.
The possibility to change font and background colour.
Fast sample and preset loading.
More than 100 presets available as download (on the right).

Gibt’s gerade zum Einführungspreis von 45 €, danach 60 €

Nachtrag zu Algoriddim DJ 2: Läuft jetzt auch auf Apple Watch

djapplewatch
Deshalb also das heutige Gratisangebot! Damit dürften sie die ersten sein, aber ob das praktikabel ist? DJ For Apple Watch ist jedenfalls in der heute kostenlos angebotenen App mit drin. Wer eine Apple Watch bald sein Eigen nennt kann’s also ausprobieren. So sieht das dann aus:

Algoriddim DJ 2 für iPad und iPhone gerade kostenlos


Ok, es ist nicht unbedingt die Profilösung, aber Spaß macht DJ 2 von Aloriddim allemal. Außer der Midifunktionalität besticht das Programm zudem mit einer Spotify Integration, so das man sogar gestreamte Tracks damit mixen kann. Dass Programm ist momentan kostenlos, die Effekte kosten aber nach wie vor extra. Mehr zu der größeren Pro Version hier
Zum Ausprobieren oder den kleinen Mix zwischendurch für den Preis auf jeden Fall den Download wert

Ipad Version
iPhone Version

(Via Caschy)

Midi Controller Vergleichsseite


Passend zur gerade stattfindenden Musikmesse in Frankfurt hier eine Seite die sich schon mit verschiedensten Parametern, von Preis bis Aftertouch, an die eigenen Bedürfnisse skalieren läßt, um den passenden Controller zu finden:
Controllers.cc

(Via Quinto)

Jetzt auch das noch: Universal Record, Bluetooth Vinylfaker streamt Musik auf die Plattennadel

Universalrecord
Vinyl ist ja gerade wieder allerorten, in UK werden die Vinylcharts wieder eingeführt, andernorts befürchtet man das der Hype Vinyl zerstört und übedrhaupt ist Vinyl natürlich das coole Medium der Zeit schlechthin mit seinem Hipness und und Retrocharakter. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten, die mit der Universal Record perfekt bedient werden. Eine Scheibe, die aussieht wie 10 miteinander verbackene Dubplates, beherbergt einen Bluetooth Adapter, der Musik von jeder beliebigen Audioquelle direkt auf die Nadel vibriert. Also z.B. vom iPod oder Smartphone via Bluetooth das vorher recordete Set auf dem 1210er abspielen. Somit steht dem gefakten Vinylset nichts mehr im Wege. Vor nichts ist man mehr sicher, man weiß gar nicht mehr was man glauben soll.

(Via Gizmodo)

Neues NI Traktor Audioformat: Stems


Native Instruments hat heute ein neues Audioformat vorgestellt, das im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat, Stems. Stems kennt jeder Remixer, das sind die isolierten Einzelspuren, die man zum verwursten bekommt und logischerweise funktionieren Traktor Stems ähnlich. Der Clou bei der Sache ist, das die Files im mp4 Format vorliegen und von jeder Software abgespielt werden als wären es normale mp3s, das einzig auffällige dürfte sein, das die Files etwas größer ausfallen als normale komprimierte mp4. Wirft man diese Files jedoch in ein Programm das diese versteht, lassen sich die Einzelspuren Mixen oder gar ganz wegschalten, so das z.B. nur der Bass, die Drums oder das Acapella übrig bleibt. So weit so großartig und eigentlich der konsequente Weg weiter von den Remixdecks, ganz zu schweigen davon das es der langersehnte feuchte Traum eines jeden Liveremixers ist. Was das für die zukünftige Entwicklung des Digital Djings angeht ist noch nicht abzuschätzen. Native Instruments macht den Quellcode und die Software jedenfalls Open Source, so das sich jeder bedienen kann der mag, so das dem Weg in andere Apps der Weg zumindest theoretisch offen stünde.
Wie immer dürfte das Neue zwei Seiten haben, einerseits natürlich großartig und läßt sowohl Wav als auch Vinyl und CDJs dagegen noch älter aussehen, andererseits graut mir auch schon vor völlig derangierten Versionen von Tracks, in denen die Stimme viel zu weit im Vordergrund ist, der Bass sinnlos pumpt und die Drums bis zur Schmerzgrenze hochgezogen werden.
Wir werden sehen.

Mehr dazu bei CDR und DJ Techtools, die natürlich auch gleich ein Erklärbärvideo dazu gemacht haben:

NI’s “halbe S8″, der neue D2 Controller

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Ich klaube mir gerade alle möglichen Infos über Native Instrument’s neuen Controller, der vermutlich D2 benannt sein wird, zusammen. Die meisten Indfos beziehen sich auf dieses Uner Set zur WMC, das ich unten noch dranhänge und aus dem auch ich obigen Sceenshots habe.
Interessant ist der vor allem, für alle denen die S8 ob ihrer Größe zu unpraktikabel ist, aber gern den Screen im Controller hätten. Also Leuten wie mir, die davon ausgehen das Digital alles handlicher macht, nicht klobiger.
Der D2 sieht aus wie die abgeschnittene Deck Control Sektion der S8 und scheint zwischen zwei Decks switchen zu können, um 4 Decks zu bedienen bräuchte es also zwei D2s, die man allerdings per Link so verkabeln kann, das nur ein USB Port benötigt wird. Wie das mit der offensichtlich eingebauten Soundcard zusammen geht, bleibt noch abzuwarten.
Update: Hat offensichtlich keine eingebaute Soundcard, wie Marinelli in Erfahrung brachte


(Bild via DJ Techtools)

Screen und Buttons machen das Gerät natürlich trotzdem etwas voluminöser als die bisherige X1 Lösung, aber zusammen mit dem Z1 Mixer könnte das eine angenehm schmale Lösung für den sowieso immer beengten Platz in der Praxis bedeuten.