Technics stellt Nachfolger des 1210ers vor


Was das alles soll weiß wohl nur Panasonics, erst die jahrelange Exitstrategie aus dem Plattenspielermarkt raus, jetzt also wieder rein und die Ankündigung mit etwas so unfertigem wie dem da oben. Sieht für mich eher wie etwas aus der Küche inspiriertes aus. Klar hat man als Firma Technics die Vorschusslorbeeren eh schon auf seiner Seite, aber dem Vertrauen in die Firmenpolitik dürfte so ein Zickzackkurs nicht unbedingt förderlich sein.

Monster GODJ: Kleine Digitale Standalone Mixstation für die Hosentasche

MonsterGODJ

Gestern bin ich irgendwo auf dieses Video gestoßen:

???? ???? ??? ???? ?? ??? #GODJ #HIPHOP #TRAP1. Future – Sh#t2. ?? – ???????3. Que – Bobby Johnson4. ??? & ?? & ??? – ??? feat. ????

Posted by Shin Ilsub on Sonntag, 23. August 2015

Hatte ich vorher noch nie gesehen, aber ein bisschen Recherche brachte dann erstaunliches hervor. Monster GO DJ gibt’s tatsächlich und ist für ca. 500 $ erhältlich. Das allein macht’s noch nicht aus, das Dingens hat 12 Stunden Batterielaufzeit, 4 GB internen Speicher und läßt sich per SD Card auf 2 TB hochrüsten. Das Grund warum das hierzulande wohl eher nicht so bekannt ist: es besitzt ein Line In, das es ermöglicht jede Soundquelle aufzunehmen und wiederzugeben, welcome to the Future!
GODJ Linein
Sicherlich nichts für den professionellen Einsatz, auch wenn es so beworben wird, mir wäre ja schon die Anzeige zu klein, wie überhaupt fast alles daran, aber ich bin sicher nicht die Zielgruppe. Diese wiederum scheint mit dem Gerät immerhin erstaunliches abzuliefern, wie meine Recherche und das obige Video zu zeigen wissen.
Hier noch eine Vorstellung was damit so geht:

Was zu erwarten war: Pioneer’s Rekordbox wird DJ Software

rekordbox DJ

Man hat sich ja eigentlich eher gefragt warum es so lange dauert, schließlich war Rekordbox, das Vorbereitungs und Organisationstool für Pioneer’s CDJs, schon lange mit zwei Decks und Steuerungsbuttons ausgestattet. Also bisschen Midi oder ähnliches dazu, ein bisschen FX und fertig wäre die Laube. Scheint aber nun sogar zeitgemäß mit Sampleplayern und FX Rack zu kommen.
Ob das nun lediglich eine Erweiterung für Nexusplayer, bzw Steuerung durch diese wird, oder auch als Standalone Software funktioniert, bleibt abzuwarten. Auch ob sich auf dem eh schon vollen Markt eine weitere DJ Software durchsetzen kann, bisschen spät sind’se ja schon dran.

(Via DJtechtools)

Der Traum vom kabellosen Studio wieder mal ein Stück näher gerückt: Zivix Puc+


Zumindest was die Midiverkabelung von Controllern angeht dürfte das ein Segen sein und ich schätze in nicht allzuferner Zukunft wird man sich fragen, warum so etwas nicht schon längst serienmäßiger Standard war.
Zivix Puc+ befindet sich gerade in der Crowdfunding Phase und soll OSX und IOS Geräte via Bluetooth mit den Controllern verbinden, soweit sie Yosemite oder iOS 8.1 beherrschen. Denn nur ab dort ist Apple’s Bluetooth Midi gegeben, das Latenzen von unter 15 ms und Verbindung von mehreren Controllern gleichzeitig zulässt.
Der Puc+ glänzt dabei sowohl mit althergebrachter 5 Pin Midi, als auch mit USB Midi Schnittstelle. Logischerweise braucht es dann noch das, möglichst kurze, Kabel zum Puc+ und zwar für jeden Controller eins, aber die Wege zum Tablet, Phone oder Rechner sind kabelfrei und man hat die zunehmend raren Schnittstellen für andere Sachen wieder frei.
Läuft per Batterie ca 7 Stunden und kostet pro Puc zum Einführungspreis 89 $, später 130

(Via Engadget

Woohoo, ein neuer Sampler: TAL-Sampler

Für mich als ollen Sampling Nerd ist das endlich mal eine schöne Nachricht. Ich meine, mit neuen Synths wird man förmlich totgesch(m)issen, aber an der Samplerfront ist es doch meist sehr ruhig. Klar der Kontakt ist der Platzhirsch und Simpler und Sampler in Ableton tun auch was man braucht, aber eben andere Herangehensweisen oder neue Wege, so wie bei Synths, sind eher Mangelware oder gern auf iOS Geräte ausgelagert, wo man das Sample quasi anfassen kann um es zu verändern.
Neue Wege geht der TAL-Sampler auch nicht unbedingt, im Grunde ist er sogar ein Synthesizer mit Sample Engine, aber er bringt alte Samplertugenden zurück. Anstatt einer riesigen multigesampelten und chromatisch aufbereiteten Samplebank kommt er mit dem Spaß alter Sampler daher, wo man mit kurzen Snippets arbeitete, bietet lediglich 4 Layer zum gleichzeitigen spielen und hat Emulatoren für diverse alte Sampler wie den EMU II an Bord, ich hoffe das alte Akais oder der ASR 10 noch irgendwann nachgeliefert werden. Dazu noch die damals so schön zerrenden Real Time Time Stretcher und modulierbare, bzw. automatisierbare Sampleloop Positions
Natürlich lassen sich auch eigene Samples laden, wav, aiff, mp3, flac und ogg werden unterstützt.
Die Featureliste im Überblick:

Features
Vintage DAC modes (Emu II, AM6070, Sample Hold).
Steep 96dB low-pass reconstruction filter (Emu II and AM6070 F).
Variable sample rate.
Powerful MOD-Matrix.
Four sample layers.
Three AHDSR envelopes with vintage Digital / RC mode.
Three LFO’s (Triangle, Saw, Rectangle, Random, Noise).
High Quality effects (Reverb, EQ, Delay).
Self resonating zero feedback delay filter (24/12/6 dB LP).
Wide range of audio formats supported (*.wav, *.aiff, *.aif, *.mp3, *.ogg, *.flac).
Scallable high resolution user interface.
The possibility to change font and background colour.
Fast sample and preset loading.
More than 100 presets available as download (on the right).

Gibt’s gerade zum Einführungspreis von 45 €, danach 60 €

Nachtrag zu Algoriddim DJ 2: Läuft jetzt auch auf Apple Watch

djapplewatch
Deshalb also das heutige Gratisangebot! Damit dürften sie die ersten sein, aber ob das praktikabel ist? DJ For Apple Watch ist jedenfalls in der heute kostenlos angebotenen App mit drin. Wer eine Apple Watch bald sein Eigen nennt kann’s also ausprobieren. So sieht das dann aus:

Algoriddim DJ 2 für iPad und iPhone gerade kostenlos


Ok, es ist nicht unbedingt die Profilösung, aber Spaß macht DJ 2 von Aloriddim allemal. Außer der Midifunktionalität besticht das Programm zudem mit einer Spotify Integration, so das man sogar gestreamte Tracks damit mixen kann. Dass Programm ist momentan kostenlos, die Effekte kosten aber nach wie vor extra. Mehr zu der größeren Pro Version hier
Zum Ausprobieren oder den kleinen Mix zwischendurch für den Preis auf jeden Fall den Download wert

Ipad Version
iPhone Version

(Via Caschy)

Midi Controller Vergleichsseite


Passend zur gerade stattfindenden Musikmesse in Frankfurt hier eine Seite die sich schon mit verschiedensten Parametern, von Preis bis Aftertouch, an die eigenen Bedürfnisse skalieren läßt, um den passenden Controller zu finden:
Controllers.cc

(Via Quinto)