Wer schon immer mal einen Roland JX-8P haben wollte


Ist schon etwas älter, aber ich kam erst jetzt dazu den mal ausgiebiger zu testen. Jedenfalls gibt’s hier die jeweils neueste Version der recht gelungenen Emulation für Mac und Windows für umsonst, liest sogar die Sysex Daten vom Original ein, falls daran Bedarf besteht.
Den zugehörigen Thread auf KVR mit Baumeister Martin Lüders findet man hier

Tag der iOS Grooveboxen: Novation Blocs Wave & Liine Skram

SkramBlocs

Die Zukunft der Grooveboxen liegt wohl im Tablet, das hatte sich schon mit dem Weiterleben der Korg Electribe auf dem iPad angedeutet und mit Gadget der gleichen Firma fortgesetzt.
Jetzt kommen gleich zwei neue Vertreter der Gattung gleichzeitig auf den Markt. Blocs Wave erinnert mich sehr an Samplr, nur simplr (pun intended). Man kann die Hüllkurven anfassen und schieben, hat 8 Slots für Tracks, dazu gibt es mitgelieferte und erwerbbare Packs, man kann aber auch Sounds aus anderen Apps importieren, eine Möglichkeit Sounds via Dropbox oder ähnlichem zu importierten habe ich, trotz einiger Tutorials noch nicht gefunden. Dafür ist Audio In und Out unterstützt, so das man rein und raussampeln kann, wie sich das für einen Sampler halt gehört.

Skram hingegen, von den Machern des Lemur, wendet sich eher an die User von Synths und Drumboxen und wirkt auf den ersten Blick eher wie ein kleines Reason. Es basiert auf einem System aus Devices für Klang und Widgets, mit denen man sequenced. Geliefert wird momentan eine Sammlung aus 4 Devices die sich an klassischer 303 909 und Synths orientieren und 3 Widgets, einem Arpeggiator, Drumsequencer und Pitch Sequencer, da soll aber demnächst noch mehr kommen.

Natürlich gibt’s auch Teaser für die Sachen:

Blocs:

Skram:

Ganz guter Vergleich von DJ Music Stores


Wahrscheinlich sind wir DJs bald die letzten die überhaupt noch Musik kaufen, während der Rest streamed.
DJ Techtools hat jetzt mal wieder einen längst überfälligen Vergleich zwischen den größeren Stores gemacht, der sich nicht nur auf die Preise, sondern auch auf Erhältlichkeit erstreckt. Die Ergebnisse sind nicht sonderlich überraschend, können dem ein oder anderen jedoch vielleicht bei der Orientierung behilflich sein

Ein BpM Counter für die Mac Menüleiste


Ok, heute sind BpM Counter nicht mehr so wichtig, ich weiß noch wie teuer die Dinger seinerzeit in Hardware waren. Nun gibt es sie kostenlos und praktischerweise für die Menüleiste, wo sich so ein BpM Schriftzug auch noch ganz gut macht. Bedienung ist genau so wie man es sich vorstellt, man tippt mit dem Cursor in das BpM Feld und es wird die entsprechende Zahl angezeigt, je länger, desto genauer.
Ich hab’s mir jedenfalls gleich mal von der Github Seite installiert. Kann man immer mal brauchen.

Via DJTechtools)

Modstep Einführung

Modstep

Das ich von dem iPad Sequencer Modstep recht angetan bin hatte ich ja schon samt Verlosung desselben erwähnt. Hier nun mal ein Video das recht kompakt erläutert was der alles kann

Kostenloses iZotope DDLY Dynamic Delay

Delays kann man eigentlich nie genug haben, zumal welche mit nem Twist und dann auch noch kostenlos.
Das DDLY Dynamic Delay von iZotope kommt nämlich nicht wie ein weiteres gewöhnliches Delay Plugin daher, sondern bietet nach eigenen Angaben

Two delays in one: DDLY analyzes your audio based on an adjustable threshold to determine what to send to the top delay and what to send to the bottom delay. Adjust the Intensity to affect how strongly the signal is split between the two—great for a punchy delay on the harder, transient crack of your drums and a shuffling delay on the main beat elements.

Customize your delay: Both delays have two modes to choose from: Analog or Grain. Analog produces warm lo-fi delays with smearing and nostalgic degradation. Grain produces melodic, symphonic, and futuristic sounds for truly new soundscapes.

Responsive Interface: The interface of DDLY reacts to the material it’s applied to for unique real-time visual feedback. As the knobs come to life, your sound gets cooler. Go ahead, get ‘em all going!

Automatable: DDLY can be set up with automation in your audio host, to engage the dynamic delay on your mix when you want it to and back off when you need the raw material to shine.

Ich hatte jetzt noch nicht viel Zeit das auszuprobieren, macht aber schon Spaß und Lust auf mehr.

Gibt’s bei iZotope bis 10. März gegen Registrierung kostenlos, danach 49$

Moog Pinball Machine

Das beste aus beiden analogen Welten:

Großes Modstep Giveaway!


Gestern hatte ich meine Begeisterung über die Evolutionssprünge der Musikproduktion auf dem iPad und dort insbesondere über Modstep kundgetan. Damit andere das nun nachvollziehen können, haben mir die Modstepper 5 Codes überlassen, mit denen ihr euch die App aus dem iTunes Store kostenlos holen könnt. Ich verzichte mal auf blöde Gewinnspielfragen und poste die Codes einfach hier als ersten Comment. First come, first served!
Den Gewinnern wünsche ich viel Spaß und sagt schonmal alles andere für’s Wochenende ab.

Komplette Musikproduktion mit dem iPad? Doch, geht! Presenting: Modstep und Ableton Link

Musikapps für iOS gibt es schon so lange wie es iOS gibt und spätestens seit Audiobus sprechen die auch miteinander, aber was da in den letzen Wochen passiert ist kommt einem Evolutionssprung gleich. Zum einen wäre da Ableton Link, mit dem sich nicht nur Apps mit Ableton synchronisieren lassen, sondern auch Apps untereinander, egal ob auf dem gleichen IOS Gerät oder verteilt auf mehrere, kabellos via Wifi. Dieser neue Standard greift schnell um sich und mittlerweile gibt es schon etliche Apps die sich damit syncen lassen.
Desweiteren haben die Macher von Touchable und Studiomux gerade mit Modstep nichts weniger als einen kompletten Sequenzer samt Sampler und Synthesizer rausgebracht, der in der Tat einem kleinen Ableton gleicht und Dank Ableton Link nun nichtmal mehr Kabel benötigt um andere Geräte anzusteuern. Braucht man diese jedoch tut’s eben Studiomux aus dem gleichen Hause.
Musik machen auf dem iPad, oder auch mit angeschlossenem Rechner oder iPhone hat damit für mich mit Modstep und Ableton Link jedenfalls eine neue Stufe erklommen, von der man vor kurzem nichtmal geträumt hätte und die es tatsächlich möglich macht komplette Produktionen auf dem iPad zu organisieren und einen überlegen lässt ob nicht ein weiteres iPad der nächsten Hardware Anschaffung vorzuziehen ist. Mir macht Musik anfassen noch mehr Spaß als Knöppe anfassen.

Bonus: eine gute Übersicht über Musikapps für das iPad

Looks tempting: Korg nanoKEY Studio und nanoKONTROL Studio

ich bin ja schön länger auf der Suche nach kompakten Controllern die sowohl für Rechner, als auch iPad taugen, am liebsten ohne Kabelage. Genau das scheint Korg gerade in seiner Nanoserie auf den Markt zu werfen. Beide mit genau der richtigen Größe für Laptops und Tablets unterwegs oder auf begrenztem Platz. Die hintergrundbeleuchteten Keys des nanoKey Studios zeigen dabei mittels Farben die passenden Akkorde zur gerade gedrückten Taste an, nice! Dazu Touchpad und jeweils 8 Triggerpads und Regler.



nanoKONTROL Studio bietet 8 Potis, 8 Fader sowie 32 Tasten und eine Transportsektion mit einem Jograd und weiteren beleuchteten Tastern. Fertig ist die Hardware für das Schreibtischstudio und das beste: braucht nichtmal Kabel, läßt sich, natürlich neben USB, auch via Bluetooth verbinden.
Soll pro Gerät ca. 178 € kosten.
Ach ja, ein Packen Korg Software, wie z.B. das ziemlich geile Gadget gibt zu dem Preis obendrauf.