Rompler Air Music Technology XPand!2 mit 1 GB Sounds für 97 Cent


Ich weiß, Rompler haben einen schlechten Ruf, in den 90ern nannte man das mal Butter und Brot Maschinen, aber für 97 Cent kann man wenig falsch machen, deswegen habe ich gerade mal zugeschlagen. Vier Sounds lassen sich Layern, was ja durchaus zu interessanten Ergebnissen führen kann und manchmal braucht die Tracksuppe als Würze einfach nur einen ganz normalen Sound mit einem Effekt drauf im Hintergrund, die natürlich auch noch mitgeliefert werden. Klingt nach dem ersten durchsteppen in der Tat gar nicht mal so schlecht!
Wer Spaß daran hat oder so knauserig ist, das er erstmal Presets vorhören will, bitteschön

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Das Ganze gibt es immer mal wieder für sehr kleines Geld, jetzt ist es gerade mal wieder soweit

(Via CDM)

Der Aufbau eines Modularsynthesizers in 360° 3D

doepfer

Ich selbst finde Modularsysteme zwar beeindruckend und gerade mit den ganzen Modulen die es dafür heute so gibt, auch faszinierend, allerdings wäre das eher nix für mich. Ich hasse Strippenziehen und Equipment das mir den Lebensraum streitig macht. Bis auf ein paar Dons habe ich da auch noch nichts besonders beeindruckendes herauskommen hören. Der neuerliche Hype um diese Geräteklasse sorgt zwar für ein lustiges Gepiepe und Gezwitscher in mancher Produktion und es gibt natürlich auch Leute die ihr System auf die Bühne bringen, wo es dann mitläuft und ebendieses Gepiepe zeigen soll wie ernst es der Typ damit meint, aber am Ende hätte man das auch genauso gut absampeln und wie den Rest über Ableton laufen lassen können. Was natürlich nicht heißen soll das ein Modularsystem nicht etwas tolles wäre, wenn man den Raum, die Zeit und Muße dazu hat sich da reinzufricken und seinen Zen drin findet und es eben nicht bei Gepiepe und Gezwitscher bleibt.
However, die Red Bull Music Academy hat da mit Dieter Doepfer, seinezeichens Erfinder des Eurorack Systems unter den Modular Synthesizern, ein 3D Modell hingebastelt, das einem die Funktionsweise und Verschaltungen sehr schön veranschaulicht

Modstep 1.1.4 ist raus und kann jetzt noch mehr! Plus 5 x Modstep for free


Modstep, mein absoluter Favorit wenn es um Sequencing auf dem iPad geht, ist gerade frisch upgedated worden. Neben iOS 10 Support gibt’s folgende neue Features:

– “Autostart Plugins” allows you to decide whether you want to load AUv3 and IAA with the Session
– “Load last Session on Startup” allows you to decide whether you want to load the last Session on Startup or start with a new Session
– Preset support for AUv3 FX
– State-saving for AUv3 instruments and FX (except for bassalicious)
– new Templates for Korg Volca Kick, Ruismaker, Ruismaker FM, DM-2, bastl micro granny and FLUXFX (thanks to Tom Wies and Oscar South for the last two!)
– updated Templates for Roland Boutique synthesizers and boom808 and boom909

Das Modstep sich bestens mit externer Hardware versteht sollte mittlerweile bekannt sein, wie schön sich IAA (Apple Inter-App-Audio) macht kann man in diesem Video sehen, bei dem Modstep das ebenso grandiose Elastic Drums steuert

Die 5 Codes um sich Modstep kostenlos zu sichern findet ihr in den Kommentaren, wer zuerst kommt sequenced zuerst

Roland 909 Day Celebration vs. NI Maschine Jam

jamvsroland

Den Tag der Neuvorstellungen beider Firmen letzte Woche fand ich ein denkwürdiges Ereignis, an ein und demselben Tag ging die Schere der beiden Produktionswelten um einiges weiter auf. Auf der einen Seite Roland, sich auf Legenden zurück besinnend, die sie selber 30 Jahre lang nicht verstanden haben und eine virtuell analoge 303 und eine ebensolche 909 ohne Einzelausgänge im Schokoladentafel Format zum 909 Tag rausbringend, dazu noch einen weiteren Hardware Synth, der den Jupiter beerben soll und dessen Bedienfeld an einen JD 800 erinnert. Den unerwarteten DJ Tinnef, der da mitkam, möchte ich lieber mal außen vor lassen.
Auf der anderen Seite Native Instruments Maschine Jam, ein neuer Controller, der Maschine nun plötzlich Fähigkeiten wie Ableton verleiht und vom dazugehörigen Push definitiv inspiriert ist, ebenso hat man sich die Rosinen aus der APC gepickt, aber mit den 8 Touchstrips, oder sollte man Kaosspads dazu sagen?, den entscheidenden Schritt weiter geht, um als eigenständig durchzugehen.
Interessant an dieser Gegenüberstellung finde ich, wie weit sich die Prozesse des Musikmachens mittlerweile auseinander dividiert haben. Da Roland, mit „The Future Redefined“, was impliziert das die Klänge von z.B. Cybotron’s Clear heute noch die Zukunft weisen würden. Dort eine Groovebox, die mittels eines neuen Controllers vom Sampleinstrument und zur modernen Daw mit Scenes und Sessionview aufgebohrt wird, wie man es von Ableton und Bitwig kennt. Auch schön: Templates, um den Machine Jam Controller mit den beiden anderen Berliner Platzhirschen nutzen zu können, sollen mitgeliefert werden.
Sicherlich mögen die beiden Anwendungsgebiete schon immer unterschiedlich gewesen sein, aber die Synchronität der Ankündigungen fand ich bemerkenswert, weil sie mir ähnlich weit auseinander liegt, wie anno 1996 Analogtechno, mit eben diesen Rolandgeräten, und dem damals neuen Drum & Bass. Es ist genau dieselbe Geschichte der Unterschiede der Produktionsmittel und was damit möglich ist. Roland vs Akai 20 Jahre später. Ich erwarte nicht das mit der Neuauflage von Klassikern unbedingt neues entsteht. Auf der anderen Seite Maschine Jam, die aufzeigt, was mit dem Sampler in 20 Jahren passiert ist, ein Hybrid aus Sampler und Sequencer, mit Möglichkeiten an die man vor 20 Jahren nichtmal gedacht hat, geschweige denn in einem Gerät. Wer’s nicht glaubt sollte sich diese Videos ansehen, oder in kurz:

zum Vergleich:

Interessanterweise gibt es beides zum etwa gleichen Preis, für jeweils ca. 400 € ist man dabei. Ob NI das bewußt zum 909 Day gelaunched hat entzieht sich meiner Kenntnis, wäre aber ein schöner Punkmove, besser hätte man Tradition vs. Zukunft nicht aufzeigen können.

100 kostenlose Ableton Effect Racks

Auch als langjähriger Ableton User bin ich noch nicht wirklich fit in Sachen Racks bauen, bzw. so das sie was sinnvolles tun. Deswegen schaue ich mir gerne an was andere da so basteln und oftmals sind da Dinger dabei, die ich mir gerne aufhebe. Cymatics hat da eine schöne Sammlung zusammen gesucht, von Stutter und Glitch bis Delay ist alles dabei.
Happy Tweaking those Macros!

Studio Soundproofing mit alten Handtüchern

studiotowel
Schon Arthur Dent wußte das ein Handtuch das nützlichste ist was es so gibt und Studio Boffins, die Unmengen von Geld in ihr High Tech Soundproofing investiert haben, müssen jetzt ganz stark sein: Alte Handtücher machen dasselbe besser, für einen Bruchteil der Kohle und das nächste Stück Equipment wäre vielleicht gar nicht mehr so weit weg, Bummer!
Dieser Test zeigt’s auf und kommt gleich inklusive Bauanleitung:

(via Lifehacker)

808 Tag Nachtrag: Die beste 808 im Browser bislang

IO808

Ja, das Roland Triumphirat von 303, 808 und 909 in HTML ist mit Sicherheit nichts Neues, aber so perfekt nachgebaut und zudem im Browser wie bei der IO 808, das gab es meines Wissens bislang noch nicht. Kaum ein Bedienelement des Originals wurde ausgelassen und der Klang kommt natürlich nicht ganz ran, aber für Patternbuilding zwischendurch ist das durchaus brauchbar. Ein paar Features fehlen noch, sollen aber bald nachgereicht werden

(Via Fact Mag)

Ein Heimstudio bauen (in richtig)

heimwerkerking
Man kennt diese Youtube Videos, in denen Studios in Nullkommanix zu professionellen Designhöllen werden, wer sich selbst daran schonmal versucht hat zweifelt danach an sich oder der Glaubhaftigkeit des Videos. Heimwerkerking Fynn Kliemann’s Tutorial dagegen ist erfrischend ehrlich, er selbst schreibt dazu:
Wie baut man sich ein halbwegs vernünftiges Tonstudio in seine Bude? Es ist ja überall das gleich Problem. Es hallt wie Arsch, es fehlt immer ein Kabel und irgendwo flattern UFO-Frequenzen durch die Tonspur. Nun hatte ich die Schnauze voll und hab mir selbst zu Weihnachten ein neues Studio geschenkt. Eben mit Messmikrofon durchgemessen und Absorber + Basstraps geplant um den Kack in Griff zu bekommen. Außerdem endlich nen vernünftigen Studiotisch mit ausziehbarem Masterkeyboard (M-Audio Oxygen 88) gebaut. Dazu dann die Studio-Monitore (ADAM-A7) entkoppelt, vernünftige Abhörposition definiert, neue Soundkarte (Presonus FireStudio Project) mit n paar Eingängen mehr, nen Kopfhörerverstärker (ART Headamp 6 Pro), damit man endlich mit mehreren Leuten zusammen hören kann und noch n bisschen Kleinzeug gekauft.

Jetzt ist es nicht nur sexy, sondern die Nachhallzeit im Studio ist auf unter 200ms runter. Jetzt kann man endlich kontrollieren ob man Hall drauf will, oder nicht :)

Da hier ein bisschen technischer Quatsch erklärt werden musste und ich immer neue Instrumente gefunden habe, nimmt das Video erst nach 2 min Fahrt auf. Ich hoffe so lange haltet ihr durch. Aber wer keine Knete hat und trotzdem n bisschen Mukke machen möchte, kann hier vllt irgendwo ne nützliche Info finden.

Die restlichen Videos werde ich mir als Gartenbesitzer auch bald mal zu Gemüte führen, denn sein Kanal ist voll davon.
Wer mehr über den Heimwerkerking wissen will sollte bei wirres.net vorbeischauen, der hat mich auf ihn aufmerksam gemacht

Metal Riff Generator

metal
Was’n heute los? Ist heute internationaler Wir-machen-Musiker-obsolet-Tag? Das nimmt ja Ausmaße an! Zum Instant Bach Arpeggiator von vorhin, nun auch noch ein Metal Riff Generator. Die Hölle bricht los wenn man die in zwei Browserfenstern gleichzeitig laufen lässt

(via Nerdcore)

Instant Bach: Musical Chord Progression Arpeggiator

MCPA

Arpeggiator kennt man ja, diese Akkordarbeiter nehmen einem das mühselige Melodieren ab, jeder halbwegs taugliche Synthesizer und jede DAW, die sich in den letzten 100 Jahren so nennen durften, bringen sowas von Haus aus mit, bzw. gibt es ganze Armadas dezidierter Geräte, die sich der Tonfolgeautomation widmen.
Der Musical Chord Progression Arpeggiator von Jake Albaugh ist ein bisschen anders, mit seinen Chord Progessions und Modes. Bach wäre wohl ein selbiger aus seiner Hose gelaufen, hätte er das noch erleben dürfen.
Wenn das Ding jetzt noch Midi könnte

(via _phis)