NAMM Neuheit: Alesis Vortex Wireless 2 Midi Key(tar)board

Alesis Vortex 2
Ich bin schon geraume Zeit auf der Suche nach einem neuen passenden Midikeyboard und habe trotz/oder wegen erschlagendem Angebot doch immer gezögert mein trusty old, Oxygen 8 der ersten Generation zu ersetzen. Mal sind die Tasten zu klein, mal die Machart zu billig und wacklig, mal fehlt was und neuerdings hätt ich’s dann gerne halt auch wireless, da finde mal was passendes!
Jetzt bin ich im Zuge der NAMM Berichterstattung auf dieses Alesis Vortex Wireless 2 gestoßen und es sieht paradoxerweise ganz nach dem aus was ich mir so vorgestellt habe. Die Sache ist nämlich die: Seit dem ich meine Push 2 habe ich es schätzen gerlernt im Stehen zu jammen, schließlich legt man ja auch so auf, es grooved sich einfach besser, als bräsig im Stuhl. Das ist genau das wofür diese Vortex gemacht wurde und von daher finde ich die gerade völlig falsch vermarktet, so mit Promovideos von der NAMM, wo einer mit der Gerät über’m Bierbauch Gitarrensolis abschrabbelt, oder auch das offizielle Promovideo, das unselige 80er heraufbeschwört, als Modern Talking und Konsorten die Dinger kabellos, allerdings ohne wireless zu sein, als Gitarren Festhalteersatz benutzt hatten. Das geht m.E. völlig in die falsche Richtung, denn die neue Version 2 des Vortex hat eigentlich alles was ein modernes Midi Masterkeyboard braucht,8 Fader für die Macros, 8 Drumpads für die Racks, 37 große Tasten, die sich splitten lassen, ein Modwheel, ein Tochstrip, so angeordnet das es auch auf dem Tisch ne gute Figur macht, aber halt auch die Möglichkeit sich das Ding umzuschnallen und eben wireless, also ohne Bedenken das man im Exzess das Laptop mit runter reisst. Da sogar ein Bewegungssensor zur Modulation bereit steht, könnte das nämlich durchaus der Fall werden.
Soll zudem, neben dem nötigen Midieditor, mit einem ganzen Bündel an angepaßter Software kommen, knappe 300 € kosten und ist ab Verfügbarkeit so gut wie sicher auf dem Weg zu mir.
Hier nochmal alles Features im Überblick:

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Und das dämlich irreführende Promovideo dazu:

Beatmaker 3 für iOS aktuell kostenlos

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Beatmaker in seiner dritten Inkarnation habe ich schon lange auf meinem iPad und ist einer meiner Favoriten, wenn es darum geht Musik auf diesem zu produzieren. Man sollte sich von dem Namen nicht irriteren lassen, mittlerweile ist das schon ein kleines Ableton Live mit Push für iOS Geräte geworden, inklusive ziemlich tollem Sampler, Plugin Unterstützung, natürlich Ableton Link Support und einigem mehr was man jetzt nicht unbedingt von einer iOS App erwarten würde. Der Import von Samples klappt tadellos u.a. via iCloud oder Dropbox, was für die doch etwas dröge Soundlibrary der App entschädigt, auch bei den zukaufbaren Packs sieht es da kaum besser aus, was aber auch schon das einzige Manko wäre.
Testen kann ich nur ans Herz legen, bei kostenlos statt durchaus gerechtfertigten 25 € bricht man sich ja auch nix bei ab und so soll das wohl bis nach der NAMM bleiben

Samplefutter: Ultimate Thunderdome Samplebank

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Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen wieder mehr über Studiokram zu berichten und idealerweise läuft mir da gerade eine Thunderdome Samplebank über den Weg, perfektes Timing!
Beschrieben ist das knapp 1 Gb große Konvolut so:

Biggest Hardcore & Gabber Samplepack :)
Grandpa spent 3 month listening & sampling all #Thunderdome #Discography (about 88 gigas / 4000 songs in .wav)
The result : 1117 sample in 63 folders (kick, snare, perc, voice, world, loop, sequence, ideas, synths, hoovers, etc…)

Zu holen gibt es das hier.Inwieweit des legal ist, ist natürlich fraglich, handle with care!

Da kann das Gabberrevival ja kommen, haha!

VCV Rack, das Modularsystem im Rechner

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Wer schon immer mal in die wundersame Welt der Modularsysteme einsteigen wollte, aber gerade keine freie Wand oder den nötigen Zaster parat hat, dem kann jetzt geholfen werden. VCV Rack gibt es völlig kostenlos, für Mac, Windows und Linux, dafür sind die Strippen halt nur virtuell. Der Module gibt es mittlerweile ziemlich viele und es kommen ständig neue dazu, darunter auch Nachbauten von ziemlich populären, wie z.B. von Mutable Instruments und inoffizielle die man sich über Github dazu laden kann.
Um die Sache rund zu machen wird es demnächst auch noch ein VST/AU Plugin geben, um die Chose in die Daw einzubinden

Free Samples!

freesamples
Der Herbst ist da, man kann sich ohne schlechtes Gewissen wieder hinter seinen Maschinen verkriechen und seinem Studio Autismus frönen. Was viele daran hindert ist diese Blank Sheet Paranoia, die man hauptsächlich aus schriftstellenden Kreisen kennt, aber auch dem so manchem Musiker die Nackenhaare hochstellen kann. Dagegen gibt es Samples, die es vielleicht dann gar nicht bis zum Endprdukt überleben, aber eben einen schönen Ankerpunkt abgeben um überhaupt anzufangen.
Hier mal 2 ziemlich große Sammlungen for starters:

ZTEKNO haut mit Sonus Techno via Soundcloud 1 GB Techno Loops für umme raus:

Bei Cymatics gibt’s neben Loops auch Presets für diverse Synths und aktuell sogar deren gesamte Palette für fast free, Likes wollen sie dafür schon haben

Das sollte für den Anfang doch reichen?

Wavosaur Rave Generator V.2 VST/AU Plugin for free

Was für ein herrlicher Spaß! Wer von den Stabs und Sounds der Hits von vor fast 30 Jahren noch immer nicht genug hat und immer noch nicht von Platte gerippt hat, kann sich jetzt ne Menge Zeit sparen: Eine 128 Presets umfassende Orgie an Oldschool Sounds bietet Rave Generator als Plugin für alle Systeme, sogar Linux! Neu in Version 2 ist, das man jetzt eigene hinzufügen kann.
Der Hersteller nennt zudem folgende Features:
*Mac OS X, Windows and Linux compatible VST ! + AudioUnit version for Logic users.
*up to 147 internal sounds.
*sampler vs rompler : you can load your own samples !
you can layer samples (up to 16 sounds).
*multi timbral : you can assign different MIDI channels to each sample.
*editable / automatable loop points per sample.
tune/pan/volume + volume & pitch envelope per sample.
*AKAIZE effect from hell for your speed garage time-stretched vooooiiiicccceees.
*reverse, awful delay, green colors, working embeded keyboard.
pitch bend.

Vom Traktor zur Rekordbox mit DJ Conversion Utility

Es gibt viele Gründe warum man seine TraktorPplaylisten auch in Rekordbox vorrätig haben will, bei mir ist das z.B. ein ease of mind Backup, falls irgendwas mit meinem Traktorsetup mal ausfallen sollte, weil ein CDJ System ist eigentlich überall vorhanden. Ebenso gibt es auch immer mal wieder Gigs wo man sich die Schlepperei sparen möchte und einfach nur mit dem USB Stick auftaucht. Dafür aber die doppelte Arbeit haben, also Trackvorbereitung in Traktor und Rekordbox ist eher suboptimal. Früher habe ich dafür Rekord Buddy genutzt, dann kam ein Systemupdate und Rekord Buddy ging nicht mehr. Der Nachfolger ließ lange auf sich warten und kostete dann viel zu viel.
Seit geraumer Zeit nutze ich dafür jetzt DJ Conversion Utility for MacOS, das kostet lediglich 6,95 $, ist optisch zwar grausam, kann aber dasselbe und ja, auch schon für Rekordbox 5. Im Grunde sogar mehr, denn auch die Conversion auf die neuen Denon’s und Algoriddim’s djay sollte, laut eigener Ansage, damit klappen. Das konnte ich allerdings bislang nicht testen.
Eine Übersicht wie das Tool funktioniert sieht so aus:

iTunes 12.6 kann wieder Playlisten in separaten Fenstern öffnen

itunes12.6
Ich hatte es gestern schon getwittert, gehört aber für die Ewigkeit festgehalten. Eins der Dinge die ich Apple so richtig übel genommen habe war, als sie iTunes 11 der Fähigkeit beraubten Playlisten in separaten Fenstern zu öffnen. Für jemanden der seine Musik und Playlisten in iTunes verwaltet bevor sie in Traktor oder Rekordbox landen ein komplett unnötiger Ausbremser des Workflows, da ja oft neue Playlisten aus einer Evolution aus alten bestehen und man nun immer aus der einen in die anderen switchen mußte um dann dort wieder mühselig rumzusortieren.
Das hat mit der neuesten Version ein Ende, Apple hat die separaten Fenster wortlos wieder eingeführt, wie mir gestern aus Zufall auffiel. Es ist noch nicht ganz wieder da wo es bei iTunes 10 aufhörte, es geht z.B. nur ein separates Fenster und die Sidebar wird nicht mit eingeblendet, so das man erst Fenster schliessen und dann via Sidebar das nächste Fenster öffnen muß, aber damit komme ich klar.

MusicMessages!, ein kollaborativer Stepsequencer für iMessage

MusicMessages
Ok, taugt bislang nicht für mehr als eine funktionale Machbarkeitsstudie, aber interessant ist das allemal, wo Stepsequencer mittlerweile überall Platz finden.
MusicMessages! bietet das übliche Grid und ein paar Töne die an gruselige General Midi Zeiten erinnern, aber der Clou bei der Sache ist, das via Inappkauf zig Layer aufgemacht werden können und jeder Kontakt mitfrickeln kann, der die App ebenfalls installiert hat.
Kollaboratives Arbeiten an Tracks via iMessage ist der bislang interessanteste Zusatznutzen für iMessage, der mir so untergekommen ist. Den ganzen Stickerkram fand ich ja eher so meh. Aber das lässt doch hoffen das aus dem Konzept doch noch mehr erwachsen kann.