Review Traktor Pro 3 und Traktor Kontrol S4 MK III

S4MKIII

Review Native Instruments S4 MK III, Traktor 3

Gleich zwei neue Inkarnationen und man kann die eine nicht von der anderen trennen. Fangen wir mal mit dem Traktor an. Der ist augenscheinlich flacher geworden, ein langer Weg, wenn man bedenkt wie er mal als skeumorphisches Pendant zu CD Wechslern angefangen hatte, in Brauntönen mit gelber Hüllkurve der Tracks. Nun in ganz flach und schwarz. Auf den ersten Blick hat sich allerdings zur Version 2 nur wenig verändert, klar es ist wieder eine Runde aufgeräumter und klarer geworden, aber die meisten Knöpfe haben ihre Stellung behalten. Die Änderungen befinden sich nicht so auf der Oberfläche, ein neuer Pitchalgorhythmus werkelt im Hintergrund und eine neue Effektsektion erwartet einen im Mixer, die sich mit dem Filterknopf des jeweiligen Kanals zuschalten lassen. Diese sind aber eben bislang nur der neuen S4 in der direkten Zuweisung vorbehalten. Viele, so auch ich, hatten sich vom Versionssprung eigentlich mehr erwartet, so z.B. modulareren Aufbau oder senkrecht schaltbare Decks. Dem ist nicht so, da sind andere schon weiter.

Traktor3

Aber kommen wir mal zur neuen S4. Die MK I war mein erster Controller von Native Instruments und ich habe ihn geliebt, bis ich vor ca. 3 Jahren auf die S5 umgestiegen bin. Jogwheels fand ich für meine Art des Auflegens eher vernachlässigbar und endlich gab es Screens auf dem Controller! Etwas das ich mir schon lange gewünscht hatte, aber die S8 war mir dafür einfach zu groß geraten. Weder mein Bag, noch die Handgepäck Bestimmungen von Fluggesellschaften ließen diese zu. Die S5 war der ideale Kompromiss. Leider stellten sich mit der Zeit die Touchstrips anstatt Jogwheels doch nicht als so ideal dar um z.B. vom vorigen Dj zu übernehmen. Auch die Screens erhielten über die Jahre nicht das versprochene Update auf farbige Hüllkurven und der Unterschied der Hüllkurven die mein Laptop zeigte versus . denen auf den S5 Screens war so enorm, das man am Ende doch wieder auf’s Laptop schaute. Zum browsen hingegen fand ich die immer top.
Nun steht also seit ein paar Wochen wieder eine S4 hier und die versucht das beste aus den S4 und S5 Welten in sich zu vereinigen. Zwischen der von der S5 übernommenen Loopsektion sitzt nun, pro Deck ein kleiner Screen, dieser zeigen den Tracknamen, eine Miniaturansicht der Hüllkurve mit Cues und Loops an, dazu die eingestellte Looplänge, BpM Zahl, Träcklänge inklusive rotem Blinken wenn der Track gefährlich ans Ende kommt und den Key an. Zuerst fand ich das etwas gadgethaft und die Winzigkeit der Screens ist auch nicht wirklich lesebrillenaugenfreundlich, aber mit der Zeit habe ich ihn tatsächlich schätzen gelernt, die wichtigsten Infos sind so jederzeit abrufbereit. Darunter sitzen die 8 Pads, die nun je nach Deckmodi unterschiedliche Funktionen haben, neben den Hotcues wären das beim Stemdeck die einnelnen Stems ein und aus zu schalten und bei Remixdeck kann mauf denen herrlich rumtrommeln und das mittels des kleinen Buttons zwischen Hotcue und Samples aufnehmen. Die 4 oberen Pads dienen dann als ein und aus Schalter, die darunter eröffnen im Screen die Volume und Filteranzeige, die dann mit den Loop Controls gesteuert werden. Schon pfiffig gemacht, so machen die erstmalig auch Spaß.

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Die zweite große Neuerung sind natürlich die neuen Jogwheels, diese sind motorisiert , heißt also sie können sich drehen, müssen aber nicht und das Haptic meint das z.B. Transienten und Cuepoints durch einen spürbar stärkeren Widerstand spürbar sind. Apple Watch 4 Besitzer kennen das von ihrer Crown. Das ist zuerst gewöhnungsbedürftig, wird aber schnell zu einer natürlichen Sache und möchte man dann kaum noch missen. Man spürt den Track förmlich unter seinen Fingern und die Entwicklung ist da auch noch nicht zuende, soweit ich weiß soll man langfristig auch leise und laute Stelle in Tracks damit erspüren können. Bleibt jedenfalls interesant wohin sich das noch entwickeln könnte, vielleicht kann man ja das Rad nicht neu erfinden, für das Jogwheel sieht das aber gerade so aus. Diese lassen sich in 3 Modes betreiben, einmal wäre dies der gängige Jogmode, bei dem sich nichts dreht und eben wie bei den üblichen Jogwheels der Track nachjustieren lässt. Dann der Turntable Mode, bei dem sich die Teller wie beim Plattenspieler drehen und sich so eben auch anschieben und abbremsen lassen. Klingt erstmal richtig cool, sieht auch gut aus und der Widerstand ist auch gut, aber bislang habe ich dafür dann trotz anfänglicher Begeisterung keinen Einsatz gefunden. Tatsächlich fühlt sich das für mich wie ein Rückschritt an, warum sollte ich digitales analog kopieren? Also für mich ist es nett das zu haben und wahrscheinlich werden andere das ganz anders sehen, ich für meinen Teil sehe nicht das ich das verwende. Dann gibt es da noch den Gridmode, in diesem kann man mittels des Jogwheels die Grids verschieben. Bislang funktioniert das nur ohne haptisches Feedback, soll wohl aber noch nachgeliefert werden. Aber auch so macht das schon mehr Spaß als in der Vorarbeit mit der Computermaus die Grids zu veschieben, es geht auch flotter von der Hand. Alles in allem sind die neuen Jogwheels sehr gut gelungen, sowohl von den Modes her als auch von der Haptik, sie sind schwer und laufen sehr flüssig, eher wie die von den neuen Denon CDJs als die von den Pioneers, erstere liebe ich, letztere mag ich eher nicht so.

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Auf der gleichen Seite der Decks aber oben finden sich noch 2 Buttons mit der Aufschrift FLX und REV was natürlich Fluxmode und Reverse bedeutet. Der Fluxmode bedeutet man kann rumscatchen, stoppen oder was auch immer und wenn man losläßt ist der Track an der Stelle, bis wohin er in dieser Zeit ansonsten gelaufen wäre. Rev bedeutet natürlich Reverse und läßt den Track rückwärts laufen. Was ich vermisse ist der Freezemode, der erstmalig in der iPad Version von Traktor auftauchte und den ich eigentlich sehr mochte, hier kommt er leider immer noch nicht vor.
Was mich jetzt nicht so stört, was aber andere mir schon vorgejammert haben ist, das sich die neue S4 nun mehr am CDJ Aufbau orientiert, also z.B. beide Pitchregler auf der rechten Seite und die Cue und Play Button, wie bei den CDJs als größte unten auf der linken Seite. Da ich auch mit CDJs arbeite war die Umgewöhnung für mich nicht groß, wenn man von der alten S4 umsteigt mag das anders aussehen. Dafür hat man nun auch eine eigene Browse Sektion pro Deck, bei der originalen war das ja noch ein Button in der Mitte und laden tat man dann per Button pro Deck. Die Browsesektion finde ich auch eigentlich gut gelungen, sie läßt sich einhändig bedienen, samt Browser auf und zuklappen, Favoriten Knopf und Preview Button. Dieser ist für ich hier aber auch das einzige Manko, erstens ist der zu klein geraten, auch wenn er beleuchtet ist und, ganz fatal: man muß ihn gedrückt halten, damit der vorgehörte Track läuft. Das ist die bislang unkomfortabelste Lösung die ich überhaupt je gesehen habe. Bei allen anderen NI Controllern war das besser gelöst, war man einmal im Vorhör Modus konnte man schnell die Tracks durchskippen und dabei hören. Jetzt muß ich dafür den Browsebutton drehen, dann den Vorhörbutton, will ich im Track skippen muß ich dazu noch den Browsebutton wieder drehen, lasse ich den Vorhörbutton aber los ist auch nix mehr mit Vorhören, dazu auch noch mit diesem kleinen Button, das ist unnötiges Fingerballett und ich hoffe das da noch nachgebessert wird, z.b. das ein Doppelklick einen im Vorhörmodus bleiben läßt oder ähnliches.

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Kommen wir mal zur Mixersektion, hier hat sich auch einiges getan. Zuerst sei gesagt das die neuen Fader wie Butter laufen, viel wertiger als in jedem Vorgänger. Über den Kanalfadern befindet sich die nächste große Neuerung. Die Filter sind nicht mehr nur Filter, sondern beherbergen eine neue Effeksektion, die sich pro Kanal individuell hinzuschalten lässt, dafür sitzen gleich dabeben 4 farbige Buttons, die man per einfachem Klick allen Kanälen zuweisen kann, oder durch Klick auf den Effektbutton und danach den zugehörigen unter dem Filterpoti, einzelnen Kanälen zuweist. Das essentielle für den guten Übergang ist dort bereits abgedeckt, Reverb, Delays, Gater, Noise, Flanger, alles da und man will es nach kürzester Zeit nicht mehr missen, wirklich eine Bereicherung im neuen Traktor, die so direkt angesprochen bislang der neuen S4 vorbehalen bleibt, dem Rest bleibt bislang nur mappen. Die altbekannte Effektsektion ist dadurch nicht tangiert, die bleibt genauso erhalten wie sie es auch schon in Traktor 2 war.
Der Mixer der S4 MK III soll übrigens standalonefähig werden, bislang ist das zwar noch nicht realisiert, aber soll kommen, heißt er läßt sich auch ohne Computer dran nutzen. Dazu sind neben den Gain Reglern diese kleinen EXT Buttons und die haben es bislang noch in sich! Mit diesen schaltet man auf die externen Eingänge, also Mikro, Plattenspieler, CDJ, was man eben so ranhängen will. Tut man das aber im laufeneden Betrieb ist der Track des gerade laufenden Kanals weg! Da die aber exakt auf 9:00 neben den Gain Reglern liegen, kann es ziemlich leicht passieren, das man dort versehentlich rankommt und dann ist Ruhe, der Track ist weg und auch erneutes betätigen des EXT Buttons zurück auf intern, bringt diesen nicht zurück. Kann ein ziemlicher Show Stopper sein. Soll auch noch in einem der nächsten Updates behoben werden, aber wer sich das jetzt zulegt sollte das bis dahin im Hinterkopf behalten und die Gain Regler im Betrieb nur mit ganz spitzen Fingern anfassen.
Ansonsten hat man jetzt glücklicherweise auf herausstehende Buttons verzichtet, es gibt dort gr0ße und kleine Klinke für den Kopfhörer, Mikrofonanschluß und Crossfader Switches für jedes Deck und die Kurve des Crossfaders.
Hinten gibt es pro Mixer Kanal einen Anschluß 2X für Phono/Line und 2X Line, Dazu einen Booth Ausgang in Klinke, und Main Outs in Klinke und XL und noch einmal Mic. Desweiteren befindet sich dort noch ein USB Eingang mit Namen Hub, dessen Funktion ich bislang noch nicht eruieren konnte, könnte auch noch was spannendes sein.
Die S4 MK III ist nicht nur von Namen und Austattung her der große Bruder der ursprünglichen S4, leider auch in den Ausmaßen, die da wären 54 x 33 x 4, was nicht nur ein sowieso fälliges Update für mein Bag nötig macht, sondern auch für die Handgepäck Bestimmungen der meisten Airlines sehr knapp werden dürfte.

Disclaimer: Ich gebe zu bedenken das dieser Artikel mit der heißen Nadel gestrickt wurde, bis zum Release am 1. November kann da noch viel passieren, bzw. nachgereicht werden, was bislang noch fehlt. Als auch wollte ich das hier noch fertig haben, bevor ich mich kurz in den Urlaub verabschiede und kann daher nur über das berichten was ich bislang entdeckt und ausprobiert habe, denke aber so ca. 90-95% der Neuerungen dürften abgedeckt sein.

Robert Henke aka Monolake, aka Ableton Mitbegründer im 2 1/2 Stunden Interview

Roberthenke

Im Zuge der RBMA gab’s eine 2 1/2 stündige Lecture mit Robert Henke. Der Mann hat nicht nur meinen Track Bronco gemastert, sondern ist auch maßgeblich an der Entwicklung von Ableton beteiligt und mit seinem Projekt Monolake nach wie vor schwer aktiv, als auch Professor für Soundesign usw, kann man auf seiner informativen Seite verfolgen. Trotz dieser imposanten Vita ist er jedoch ziemlich auf dem Teppich geblieben und geizt nicht mit Wissen. Gefällt mir gut und die 2 1/2 Stunden gingen weg wie nix

Für die Produzenten unter uns: Izotope Ozone Elements für fast kostenlos

Ozoneoffer
Klingt jetzt erstmal ungewöhnlich, auch wenn Ozone Elements die etwas abgespeckte Version von der bekannten Mastering Suite Ozone ist, die aber normalerweise immerhin noch mit 129 € zu Buche schlägt, ist aber völlig legal :D Und zwar muß man dafür in der Plugin Boutique ein beliebiges Plugin für Minimum 1$ erwerben und erhält dann einen Code den man vor dem Kaufabschluß von Ozone Elements eingeben muß, damit der Betrag genullt wird. Das Prozedere ist hier nochmal genau beschrieben.
Wem das dann nicht reicht kann ja auf ein günstiges Angebot warten um von Elements auf Standard zu upgraden. Momentan kostet das 199 €, man würde “nur” 50 € sparen

Das beste Jungle Tutorial ever

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Das beste ever, eigentlich mag ich solche Bezeichnungen ja nicht, aber in diesem Fall kann ich sie getrost verwenden. Ok, es richtet sich hauptsächlich an Push 2 User und Ned Rush hat hier einige Probleme mit seiner Soundcard. Nixdestotrotz kann man hier eine Menge über die Breakbeat Science des Jungle Produzierens lernen. Man kann zwar die Template für den Track auch käuflich auf seiner Patreon Seite erwerben, aber mittels der dargestellten Techniken klappt das auch vorzüglich mit eigenem Material bzw, den Boardmitteln von Ableton

16.000 kostenlose BBC Soundeffekte

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Die altehrwürdige BBC ist ja bekannt für ihren Fundus an Geräuschen und Untermalungen, früher gab’s die sogar mal auf Platte und CD. Heute reicht dafür eine Website und es ist zudem auch noch kostenlos. Das Ganze befindet sich noch im Betastadium, lädt recht langsam sind aber recht interessante dabei, was ich so nach der ersten Stippdurchsicht feststellen konnte.
Gibt’s hier:

BBC Soundeffects Beta

Wie man sich Propellerhead’s Reason 10 aktuell für 168 statt 400 € abgreift, ganz legal

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Ich hatte selbst schon zig mal vor mal wieder in Reason einzusteigen, finde aber die Lizenzkarte von der Version 2 nicht mehr, mit der ich damals beim Wechsel von OS9 ausgestiegen bin und 400 € ist mir das Programm dann auch nicht wert, weil so oft würde ich da eh nicht zu kommen.
Nun gibt’s da aber einen Trick um für weniger als die Hälfte ranzukommen und der geht so:
Man besorge sich Reason Essentials für 69 € (Gibt’s momentan nicht im Propellerheads Shop, sehr wohl aber bei Thomann und Konsorten) und kauft dann das Upgrade von Essentials auf die Vollversion für aktuell 99 € statt 329 €. Schwups, nur ca. 168 €, statt 400! Wer eine Adapted, Limited oder Essentials Version schon sein Eigen nennt, liegt ja oft z.B. bei Midi Controllern bei, kommt noch günstiger weg. Nix zu danken :D

Neue kostenlose Sounddesign Plugins: PaulXStretch und Doppler Dome

Paulstretchdoppler

Ich bin ja immer für Extremkram zu haben, deswegen freut es mich sehr, das das bislang nur als Standalone zur Verfügung stehende, Paul Stretch nun auch als Plugin zur Verfügung steht. Mit PaulXStretch lässt sich extremes Timestretching bis zur Unkenntlichkeit bewerkstelligen, aus einem Wort wird eine Klangwolke, aus einem Track kann man ein fast unbegrenzt langes Geräusch fertigen. Diverse Parameter lassen den rauskommenden Ton noch weiter kneten:

Doppler Dome paßt sehr schön dazu und, wie der Name schon andeutet, liefert Dopplereffekte, also dieses akustische Phänomen des an- und abschwellenden Geräuschs wenn z.B. ein Auto vorbei fährt. Beschränkt sich dabei aber nicht auf den in der Natur vorkommenden Doppler Effekt, sondern läßt sich fast beliebig biegen.

NAMM Neuheit: Alesis Vortex Wireless 2 Midi Key(tar)board

Alesis Vortex 2
Ich bin schon geraume Zeit auf der Suche nach einem neuen passenden Midikeyboard und habe trotz/oder wegen erschlagendem Angebot doch immer gezögert mein trusty old, Oxygen 8 der ersten Generation zu ersetzen. Mal sind die Tasten zu klein, mal die Machart zu billig und wacklig, mal fehlt was und neuerdings hätt ich’s dann gerne halt auch wireless, da finde mal was passendes!
Jetzt bin ich im Zuge der NAMM Berichterstattung auf dieses Alesis Vortex Wireless 2 gestoßen und es sieht paradoxerweise ganz nach dem aus was ich mir so vorgestellt habe. Die Sache ist nämlich die: Seit dem ich meine Push 2 habe ich es schätzen gerlernt im Stehen zu jammen, schließlich legt man ja auch so auf, es grooved sich einfach besser, als bräsig im Stuhl. Das ist genau das wofür diese Vortex gemacht wurde und von daher finde ich die gerade völlig falsch vermarktet, so mit Promovideos von der NAMM, wo einer mit der Gerät über’m Bierbauch Gitarrensolis abschrabbelt, oder auch das offizielle Promovideo, das unselige 80er heraufbeschwört, als Modern Talking und Konsorten die Dinger kabellos, allerdings ohne wireless zu sein, als Gitarren Festhalteersatz benutzt hatten. Das geht m.E. völlig in die falsche Richtung, denn die neue Version 2 des Vortex hat eigentlich alles was ein modernes Midi Masterkeyboard braucht,8 Fader für die Macros, 8 Drumpads für die Racks, 37 große Tasten, die sich splitten lassen, ein Modwheel, ein Tochstrip, so angeordnet das es auch auf dem Tisch ne gute Figur macht, aber halt auch die Möglichkeit sich das Ding umzuschnallen und eben wireless, also ohne Bedenken das man im Exzess das Laptop mit runter reisst. Da sogar ein Bewegungssensor zur Modulation bereit steht, könnte das nämlich durchaus der Fall werden.
Soll zudem, neben dem nötigen Midieditor, mit einem ganzen Bündel an angepaßter Software kommen, knappe 300 € kosten und ist ab Verfügbarkeit so gut wie sicher auf dem Weg zu mir.
Hier nochmal alles Features im Überblick:

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Und das dämlich irreführende Promovideo dazu:

Beatmaker 3 für iOS aktuell kostenlos

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Beatmaker in seiner dritten Inkarnation habe ich schon lange auf meinem iPad und ist einer meiner Favoriten, wenn es darum geht Musik auf diesem zu produzieren. Man sollte sich von dem Namen nicht irriteren lassen, mittlerweile ist das schon ein kleines Ableton Live mit Push für iOS Geräte geworden, inklusive ziemlich tollem Sampler, Plugin Unterstützung, natürlich Ableton Link Support und einigem mehr was man jetzt nicht unbedingt von einer iOS App erwarten würde. Der Import von Samples klappt tadellos u.a. via iCloud oder Dropbox, was für die doch etwas dröge Soundlibrary der App entschädigt, auch bei den zukaufbaren Packs sieht es da kaum besser aus, was aber auch schon das einzige Manko wäre.
Testen kann ich nur ans Herz legen, bei kostenlos statt durchaus gerechtfertigten 25 € bricht man sich ja auch nix bei ab und so soll das wohl bis nach der NAMM bleiben

Samplefutter: Ultimate Thunderdome Samplebank

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Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen wieder mehr über Studiokram zu berichten und idealerweise läuft mir da gerade eine Thunderdome Samplebank über den Weg, perfektes Timing!
Beschrieben ist das knapp 1 Gb große Konvolut so:

Biggest Hardcore & Gabber Samplepack :)
Grandpa spent 3 month listening & sampling all #Thunderdome #Discography (about 88 gigas / 4000 songs in .wav)
The result : 1117 sample in 63 folders (kick, snare, perc, voice, world, loop, sequence, ideas, synths, hoovers, etc…)

Zu holen gibt es das hier.Inwieweit des legal ist, ist natürlich fraglich, handle with care!

Da kann das Gabberrevival ja kommen, haha!