Akai MPC Touch, MPC mit Touchscreen



Ok, seit meiner Maschine bin ich eigentlich vollumfänglich zufrieden was So eine Beatbox angeht, aber die Integration von Touchscreens im allgemeinen und insbesondere bei Samplebearbeitung kann man ja nicht genug das Wort reden. Ich finde das super, daß diese Technik immer mehr Einzug in Musikinstrumente hält. Dabei verläßt sich die MPC Touch, ähnlich wie die NI Maschine schon noch auf den Computer, eigentlich ist sie ein Controller mit eingebauter Audiokarte. Und dankenswerter Weise sind neben den Pads auch noch ein paar Knöppe zum drehen übrig geblieben, denn für Werte eingaben ist das immer noch die bessere Wahl. Designmäßig finde ich das auch recht schick gelungen, schön aufgeräumt.
Die Features laut Website am Stück:
7‘‘ Multi-Touch Farbdisplay
16 anschlagempfindliche MPC Pads mit RGB-Hintergrundbeleuchtung
2-In/2-Out Audio Interface
Step Sequencer mit Touch-Bedienung
Mit XYFX lassen sich in Echtzeit Effekte hinzufügen und Klangdynamiken anpassen
Phrase Looper ermöglicht Anschluss von Instrumenten zur Loop-Erstellung
Pad Mixer für Pegelanpassung, Stereo-Panning und Hinzufügen von VST-Effekten
Sample Edit zur Bearbeitung von Samples
4 neue, berührungsempfindliche Regler
Data Encoder Regler für die direkte Steuerung von Display-Parametern
MPC Software mit über 20 GB an Sounds im Lieferumfang enthalten
Soll wohl ab November um die 700€ kosten

Und noch das obligatorische Filmchen dazu:

Bitwig Studio 1.3 & Microsoft Surface Book

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Talk about Disruption! Es kommt definitiv nicht oft vor das zwei sichere Pferde in meinem Stall von einem auf den anderen Tag irgendwie sehr alt aussehen, aber diese Kombi aus Bitwig 1.3 und Microsoft Surface Book hat das mit meinem Apple Laptop und Ableton geschafft.
Anscheinend hat Microsoft auch sehr viel Hirnschmalz in die Audiofähigkeiten seiner Surface Reihe gesteckt und bislang hat man die Touchmöglichkeiten des Surface ja eher schulterzuckend zur Kenntnis genommen, aber die Kombi aus multitouchfähigem Bitwig und dem Surface Book, das sowohl als Laptop, als auch als Tablet durchgeht, wobei die eine Hälfte der Technik in der abklemmbaren Tastatur steckt und die andere Hälfte im Monitor, also Tablet, das hat schon etwas, das ich mir von Apple gewünscht hätte.
Natürlich ersetzen die gut umgesetzten Touchsteuerungen von Bigwig haptisch keinen Controller, aber für das lockere rumjammen reicht das allemal und einige Dinge sind damit anderseits auch möglich, die mit einem Hardwarecontroller nicht oder nur mit einem dezidierten möglich wären.
bitwig13Die Radialmenüs erinnern an Sketchbook Pro auf dem iPad und genauso hatte ich mir das eigentlich immer auch für Daws auf dem Tablet gewünscht, weil das sehr schnelles arbeiten ermöglicht.
Aber in Sachen Browsing sieht man schon im Video, das das auch sehr frickelig werden kann

Mehr Videos:
Arrangement

Das Touchkeyboardempfinde ich als den eigentlichen Hit, bessere und mehr Möglichkeiten als mit Hardware, no Midikeyboard needed:

Drumeditor:

Das alles in Kombination mit dem Microsoft Surface Book sieht sehr vielversprechend aus. Bleiben nochj die Fragen offen aus welchem Material das Book ist und ob die Möglichkeit für einen Zweitmonitor gegeben sind, das konnte ich den Features nicht entnehmen.
Bin ich ein Kandidat dafür? Würde gerne, aber bei Windows 10 und seiner nichtexistenten Privacy kringelt sich bei mir alles zusammen.
Trotzdem, ich bin gespannt wie meine Pferde im Stall darauf reagieren werden, die Hürde für beide ist jetzt gerade hoch gelegt worden

Mehr dazu:

Bitwig 1.3

Microsoft just gave us the touch laptop Apple won’t CDM

Bitwig Studio is a real touch DAW you can use today CDM

Endlich: NI Traktor Kontrol S5

S5

Now we’re talking! Die S8 war mir ja bei näherer Betrachtung zu groß um sie im realistischen Cluballtag einzusetzen, das fängt mit dem Transport an, paßt beim besten Willen nicht ins Handgepäck, und hört mit dem meist fehlenden zur Verfügung stehenden Platz im Club auf. Kurzum, tolles Konzept mit den Bildschirmen und Stems, aber leider unpraktikabel. Ich dachte mir schon das da noch was nachkommt und tadaa: Heute kommen sie mit der S5 um die Ecke. Ziemlich gleiche Maße wie die S4, die für mich das äußerste an Größe darstellt, dafür aber Verzicht auf so, für mich läßliche Dinge wie, Standalone Mixer Funktionalität und, vielleicht doch etwas schade aber zu verkraften, die vier Fader unter dem Bildschirm um die Stems im direkten Zugriff zu haben. So ganz raus ist das noch nicht wie man diese trotzdem steuern kann, ich schätze es wird mit Shift und den Effektpotis zu tun haben, damit könnte man leben, aber wetten möchte ich darauf nicht. Insgesamt sieht die S5 angenehm aufgeräumter und dezidierter aus. Macht sich natürlich auch im Preis bemerkbar, soll für 799 € ab 1. Oktober zu haben sein.
Dürfte jetzt natürlich einige vergrätzen die gleich bei der S8 zugeschlagen haben, aber das war bei der S2 nach der S4 auch nicht anders, Geschichte wiederholt sich manchmal.
Hier noch das obligatorische Video dazu:

NI Reaktor 6


Für Reaktor Puristen mag das obige Bild ein Schock sein, aber für mich, Mist, ich hatte mir ja versprochen mich ab Herbst mal in Reaktor reinzuknien. Jetzt wo Reaktor 6 da ist, gibt’s also tatsächlich keine Entschuldigung mehr, das nicht zu tun.
Das Patchworkprogramm wird per Blocks zum Audiolego, das an ein digitales Modularsystem zum auf dem Laptop mitnehmen erinnert – für 199 €. Ohne das die Strippenzieherfraktion irgendetwas einbüßen müßte. CDV hat das schonmal durchgesteppt

Ich bin gespannt was die zu erwartende Downloadflut an Blocks zu bieten hat

Technics stellt Nachfolger des 1210ers vor


Was das alles soll weiß wohl nur Panasonics, erst die jahrelange Exitstrategie aus dem Plattenspielermarkt raus, jetzt also wieder rein und die Ankündigung mit etwas so unfertigem wie dem da oben. Sieht für mich eher wie etwas aus der Küche inspiriertes aus. Klar hat man als Firma Technics die Vorschusslorbeeren eh schon auf seiner Seite, aber dem Vertrauen in die Firmenpolitik dürfte so ein Zickzackkurs nicht unbedingt förderlich sein.

Monster GODJ: Kleine Digitale Standalone Mixstation für die Hosentasche

MonsterGODJ

Gestern bin ich irgendwo auf dieses Video gestoßen:

???? ???? ??? ???? ?? ??? #GODJ #HIPHOP #TRAP1. Future – Sh#t2. ?? – ???????3. Que – Bobby Johnson4. ??? & ?? & ??? – ??? feat. ????

Posted by Shin Ilsub on Sonntag, 23. August 2015

Hatte ich vorher noch nie gesehen, aber ein bisschen Recherche brachte dann erstaunliches hervor. Monster GO DJ gibt’s tatsächlich und ist für ca. 500 $ erhältlich. Das allein macht’s noch nicht aus, das Dingens hat 12 Stunden Batterielaufzeit, 4 GB internen Speicher und läßt sich per SD Card auf 2 TB hochrüsten. Das Grund warum das hierzulande wohl eher nicht so bekannt ist: es besitzt ein Line In, das es ermöglicht jede Soundquelle aufzunehmen und wiederzugeben, welcome to the Future!
GODJ Linein
Sicherlich nichts für den professionellen Einsatz, auch wenn es so beworben wird, mir wäre ja schon die Anzeige zu klein, wie überhaupt fast alles daran, aber ich bin sicher nicht die Zielgruppe. Diese wiederum scheint mit dem Gerät immerhin erstaunliches abzuliefern, wie meine Recherche und das obige Video zu zeigen wissen.
Hier noch eine Vorstellung was damit so geht:

Was zu erwarten war: Pioneer’s Rekordbox wird DJ Software

rekordbox DJ

Man hat sich ja eigentlich eher gefragt warum es so lange dauert, schließlich war Rekordbox, das Vorbereitungs und Organisationstool für Pioneer’s CDJs, schon lange mit zwei Decks und Steuerungsbuttons ausgestattet. Also bisschen Midi oder ähnliches dazu, ein bisschen FX und fertig wäre die Laube. Scheint aber nun sogar zeitgemäß mit Sampleplayern und FX Rack zu kommen.
Ob das nun lediglich eine Erweiterung für Nexusplayer, bzw Steuerung durch diese wird, oder auch als Standalone Software funktioniert, bleibt abzuwarten. Auch ob sich auf dem eh schon vollen Markt eine weitere DJ Software durchsetzen kann, bisschen spät sind’se ja schon dran.

(Via DJtechtools)

Der Traum vom kabellosen Studio wieder mal ein Stück näher gerückt: Zivix Puc+


Zumindest was die Midiverkabelung von Controllern angeht dürfte das ein Segen sein und ich schätze in nicht allzuferner Zukunft wird man sich fragen, warum so etwas nicht schon längst serienmäßiger Standard war.
Zivix Puc+ befindet sich gerade in der Crowdfunding Phase und soll OSX und IOS Geräte via Bluetooth mit den Controllern verbinden, soweit sie Yosemite oder iOS 8.1 beherrschen. Denn nur ab dort ist Apple’s Bluetooth Midi gegeben, das Latenzen von unter 15 ms und Verbindung von mehreren Controllern gleichzeitig zulässt.
Der Puc+ glänzt dabei sowohl mit althergebrachter 5 Pin Midi, als auch mit USB Midi Schnittstelle. Logischerweise braucht es dann noch das, möglichst kurze, Kabel zum Puc+ und zwar für jeden Controller eins, aber die Wege zum Tablet, Phone oder Rechner sind kabelfrei und man hat die zunehmend raren Schnittstellen für andere Sachen wieder frei.
Läuft per Batterie ca 7 Stunden und kostet pro Puc zum Einführungspreis 89 $, später 130

(Via Engadget