Sinnlos aber geil, der 2015 Macintosh von Curved Labs


Ich wüßte nicht wie ich den hier gebrauchen könnte, sieht aber schon schmuck aus, der 2015er Macintosh von Curved Labs. Basierend auf einem umgebauten Macbook Air, mit 11″ Touchscreen und SD Card statt Diskette. Ob das Teil je gebaut wird weiß man nix, ebenso wenig über den Preis

Gerty Ebook Reader für iPhone

Vielleicht geht es ja einigen genauso wie mir, Eltern kennen das bestimmt, die Zeit zum lesen wird immer knapper und wenn das Kind dann mal alleine spielt hat man den Kindle gerade nicht auf Tasche, weil nochwas mitschleppen eher genervt hätte. Deshalb war ich auf der Suche nach einem Ebook Reader für das iPhone. Klar ginge das auch per iBooks, nur seitdem die Cloudsynchronisation da nicht mehr funktioniert ist das auch eher mühselig geworden Bücher außerhalb des Appleuniversums drauf zu bekommen, geht zwar via iTunes, aber wer will das schon? Nach langem hin und her bin ich auf Marvin und Gerty gestoßen, beide vom gleichen Entwickler. Marvin ist eher die ausgewachsene Version mit Calibresync und zig weiteren Features die ich nicht wirklich brauche um unterwegs mal ein paar Seiten in einem Buch weiterzulesen. Gerty hält sich da vornehm zurück und bietet nur wenig, dafür aber, zumindest für mich, das richtige, sei es an Themes, Fonts oder Features. Drauf bekommt man die Bücher via Dropbox, gelesen wird nur DRM freies Epub, andere Formate muß man vorher in Calibre umformatieren. Besonders gelungen finde ich die Journaling Funktion, also das man Markierungen und Notizen zu den Texten in einer Art Timeline Tagebuch sichern und als Epub teilen kann.
Die App ist kostenlos im Appstore zu haben, Premiumfeatures, wie das teilen des Journals kosten einmalig 3,99. Aber auch ohne diese ist die App schon ziemlich genau das was ich mir unter einem EBook Reader für unterwegs vorgetellt habe

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Wasich mir jetzt noch für die Zukunft wünschte wäre, das der Seitensync auch über die Plattform hinweg funktionieren würde, also das der Kindle merkt wenn ich auf Gerty wewitergelesen habe, aber sowas bleibt vermutlich noch einige Zeit Zukunftsmusik.

Hier noch die komplette Featureliste:

READING FEATURES
- Open books in the EPUB format
- Separate library for paper and eInk books, magazines, and other publications
- Scan barcodes to look up info and covers of your paper books
- Organise your books in shelves
- Bulk manage, sort and filter books
- Advanced EPUB formatting including margins and spacing
- Vastly improved EPUB rendering based on Marvin’s fantastic display engine
- Specialty OpenDyslexic font
- Vertical scroll reading design
- Auto scroll with variable speed and estimated reading time ()
- Screen edge detection for paging
- Apply screen warmth for comfortable nighttime reading
- EPUB 3 popup footnotes
- Automatically add definitions you’ve learnt to your timeline (
)
- Link to custom dictionary apps and web services ()
- Create custom commands to integrate with many apps and services (
)
- One-tap Dropbox access to your EPUB books
- Drag and drop books using iTunes

JOURNALLING & NOTE TAKING FEATURES
- Keep a personal journal, notes, a private blog, marginalia, or write a photo essay while you’re reading
- Relive memories by browsing your entries and notes on maps
- Save passages and notes as journal entries
- Take photos and process them with stunning effects
- Unified timeline
- Photo and tag browser
- Share journal entries and photos
- Geo-tag entries
- Full screen photo and entry browsing
- All your entries are private
- Export your timeline to an EPUB journal (*)

OTHER NOTABLE FEATURES
- Works beautifully on iPhone 6 and 6 Plus
- Passcode lock ()
- Native maps support
- Efficient cloud syncing and backups using Dropbox (
)
- Sound effects
- In-book reading timers ()
- Daily reading and journalling reminders
- Modern iOS features including parallax and motion effects
- Detects GPS and date information from photo EXIF data
- Light and dark UI themes (
)
- In-book UI automatically switches to night mode when the screen is dimmed (*)
- AirDrop, Twitter, Facebook, Flickr and iMessage sharing
- Powerful URL schemes to integrate with other apps

(*) Some premium features require a single, one-time, “unlock everything” in-app purchase

Meta Klingeltöne

metrognome

Mich nervt das ja schon seit Jahren, wenn typische iPhone Klingeltöne in Tracks untergemischt werden, weil ich dann immer reflexhaft zur Hosentasche greifen muß.Zur Perfektion hat das jetzt allerdings Metrognome gebracht, indem er aus den Klingeltönen gleich einen ganzen Track gefingerdrummt hat. Wer sich das dann noch als Klingelton auf’s iPhone holt, wie Meta geht’s denn noch?

(Via Das Filter)

Music Making Apps Schnäppchen plus Bonus für Fotos

Die Black Friday Sales in Amerika sorgen dafür das man sich gerade ziemlich günstig die iOs Geräte mit Musik Apps füllen kann, was ich bisher entdeckt habe:


Beatmaker, ein komplettes Ministudio 50% billiger für 7.99 €


iMaschine der kleine iOS Maschinebruder von NI für 1,59 €


iSequence HD ein weiteres Ministudio für das iPad 80% billiger für 2,39 €


djay Algoriddim’s Auflege App für iPhone und iPod Touch für 79 Cent


Sunrizer Synth für iPad und Sunrizer Xs Synth für iPhone für 1,59 € bzw. 79 Cent

Für die Fotoapps hat sich schon das iPhoneography Blog die Mühe der Zusammenstellung gemacht

NI iMaschine

vorgestern erschien dann endlich das neueste Mitglied der kleinen Maschine Familie von Native Instruments. Nachdem zur ursprünglichen Maschine noch die etwas abgespecktere Version Micro Maschine hinzu kam, gibt es nun auch noch die iMaschine, die, wie der Name schon ankündigt, speziell für Apple’s iOS Geräte gecodet wurde. Neben den vertrauten 16 Pads gibt es auch ein zweioktaviges Keyboard um Takes einzuspielen, ein Mikrofon um Sounds aufzunehmen oder eine Gesangsspur einzuträllern, dazu noch die Standardeffekte, wie Delay, Flanger, Lofi und den Filter in Variatin HP, LP, BP. Zwei Effekte lassen sich der Mixerspur zumischen. Der Swing läßt sich auf der BPM-Page einstellen, wo man auch die Quantisierung findet. Samples lassen sich stutzen, pitchen und pannen und Kits lassen sich komplett laden oder aus den mitgelieferten Samples selbst zusammenstellen, oder eben auch selbst einsampeln, wozu auch freie Userbänke zur Verfügung stehen. Wem die mitgelieferten Sounds nicht reichen, der kann per In-App Einkauf bislang 3 Soundsets dazukaufen. Klingt jetzt alles recht minimalistisch, ist es auch,viel mehr sollte man für 3,99 € auch nicht erwarten, trotzdem habe ich den gesterigen Abend fast vollständig mit diesem iMaschinchen zugebracht, es macht einen Höllenspaß und die Ergebnisse lassen sich dann sowohl auf Soundcloud, als auch zur Weiterverarbeitung als Maschineprojekt exportieren.

Und hier noch Jamie Lidell, wie er im Praxisjam zeigt was damit möglich ist

Wobble Apps

Einerseits: was es nicht alles gibt. Andererseits: es kommt wie es kommen mußte. Als ich gestern im Appstore umherflanierte um nach Musikproduktions Apps für mein iPad zu suchen, stieß ich auf das unvermeidliche: Wobble Apps:

die sieht ja noch einigermaßen interessant/brauchbar aus

aber was will man mit sowas?

Dubstep Producer App

Es kommt was kommen mußte, nachdem es bereits Rave-, Techno- und Minimalapps gibt, die auch den ungeübtesten an der Hand nehmen und mittels vorgefertigter Schnipsel schnell zu Ergebnissen führen, mußte das zwangsläufig auch mit Dubstep passieren. Dubstep Producer App ist zwar ein etwas dick aufgetragener Name dafür, aber das Ambiente haut hin, man beachte den vollen Aschenbecher.

Protip: Macbook hochfahren in 20 Sekunden

Gilt sicher nicht nur für Macbooks, aber bei anderen kann ich es nicht verifizieren. Nun, es begab sich letzte Woche das die trusty old Festplatte in meinem trusty old Macbook nach fast 4 Jahren abrauchte und ich gezwungen war das lange aufgeschobene endlich anzugehen: Festplattenwechsel. Für gewöhnlich sind da ja diese 5400 RpM Dinger eingebaut und ich wußte vorher schon das mir unter 7200 RpM sowieso nix rein käme. Bei meiner Recherche stieß ich dann auf den Typus Hybridfestplatte, also einer Festplatte mit Flashspeicher, der die Boot und Launchvorgänge beschleunigen soll. Die sind gar nicht so teuer wie man denkt, meine Seagate Momentus XT mit 500 GB Speicher und 32 GB Cache, davon 4 GB Flashspeicher, hat gerademal 99 € gekostet. Dafür bietet sie aber tatsächlich das beste aus beiden Welten, der viele Platz der üblichen Festplatten, gepaart mit etwas Geschwindigkeit der modernen SSDs, allerdings für einen Bruchteil des Preises letzterer.
Nachdem alles neu installiert war war ich nun gespannt was die Neuanschaffung so bringen würde. Nach ein zwei Neustarts in dem das Betriebssystem noch lauter Tempverzeichnisse und ähnliches anlegt bin ich nun auf einer Bootzeit von 22 Sekunden, das sind mindestens 2/3 schneller als vorher und auch die Programmstarts haben in etwa um den Faktor zugelegt, Safari ploppt sofort auf, Traktor braucht nur noch Sekunden bis es einsatzfähig ist und das ganze System fühlt sich um einiges schneller an.
Also bevor man betagtere Rechner abschreibt würde ich mittlerweile noch die Chance solch einer Hirntransplantation in Erwägung ziehen, schon erstaunlich was da noch rauszuholen ist und sicher noch erstaunlicher die Hybriden in die neuen einzubauen.

Barcodas, Melodien aus Barcodes


Gegen den musikalischen Writersblock, barcodas generiert Melodien aus Barcodes. Leider nur für’s iPhone, mit dem sich die gefundenen Tonfolgen dann allerdings auch sharen lassen.
via CDM