Wobble Apps

Einerseits: was es nicht alles gibt. Andererseits: es kommt wie es kommen mußte. Als ich gestern im Appstore umherflanierte um nach Musikproduktions Apps für mein iPad zu suchen, stieß ich auf das unvermeidliche: Wobble Apps:

die sieht ja noch einigermaßen interessant/brauchbar aus

aber was will man mit sowas?

Dubstep Producer App

Es kommt was kommen mußte, nachdem es bereits Rave-, Techno- und Minimalapps gibt, die auch den ungeübtesten an der Hand nehmen und mittels vorgefertigter Schnipsel schnell zu Ergebnissen führen, mußte das zwangsläufig auch mit Dubstep passieren. Dubstep Producer App ist zwar ein etwas dick aufgetragener Name dafür, aber das Ambiente haut hin, man beachte den vollen Aschenbecher.

Protip: Macbook hochfahren in 20 Sekunden

Gilt sicher nicht nur für Macbooks, aber bei anderen kann ich es nicht verifizieren. Nun, es begab sich letzte Woche das die trusty old Festplatte in meinem trusty old Macbook nach fast 4 Jahren abrauchte und ich gezwungen war das lange aufgeschobene endlich anzugehen: Festplattenwechsel. Für gewöhnlich sind da ja diese 5400 RpM Dinger eingebaut und ich wußte vorher schon das mir unter 7200 RpM sowieso nix rein käme. Bei meiner Recherche stieß ich dann auf den Typus Hybridfestplatte, also einer Festplatte mit Flashspeicher, der die Boot und Launchvorgänge beschleunigen soll. Die sind gar nicht so teuer wie man denkt, meine Seagate Momentus XT mit 500 GB Speicher und 32 GB Cache, davon 4 GB Flashspeicher, hat gerademal 99 € gekostet. Dafür bietet sie aber tatsächlich das beste aus beiden Welten, der viele Platz der üblichen Festplatten, gepaart mit etwas Geschwindigkeit der modernen SSDs, allerdings für einen Bruchteil des Preises letzterer.
Nachdem alles neu installiert war war ich nun gespannt was die Neuanschaffung so bringen würde. Nach ein zwei Neustarts in dem das Betriebssystem noch lauter Tempverzeichnisse und ähnliches anlegt bin ich nun auf einer Bootzeit von 22 Sekunden, das sind mindestens 2/3 schneller als vorher und auch die Programmstarts haben in etwa um den Faktor zugelegt, Safari ploppt sofort auf, Traktor braucht nur noch Sekunden bis es einsatzfähig ist und das ganze System fühlt sich um einiges schneller an.
Also bevor man betagtere Rechner abschreibt würde ich mittlerweile noch die Chance solch einer Hirntransplantation in Erwägung ziehen, schon erstaunlich was da noch rauszuholen ist und sicher noch erstaunlicher die Hybriden in die neuen einzubauen.

Barcodas, Melodien aus Barcodes


Gegen den musikalischen Writersblock, barcodas generiert Melodien aus Barcodes. Leider nur für’s iPhone, mit dem sich die gefundenen Tonfolgen dann allerdings auch sharen lassen.
via CDM

Instant Raving: Ravebox-101


iPhonebesitzer haben’s gut, können (noch) kostenlos mit der Ravebox überall den Rave starten. Auf 4 Samplebänken liegen klassische Beats, Basslines und Hooks, die man über die Klaviatur um ebenso klassische Oneshots bereichern kann. Unter anderem mit dabei, der Dominator, Bombscare und LFO

HDR Fotografie

Ich bin es ja mittlerweile gewöhnt das meine iPhone Kamera mehr kann als meine gar nicht so alte Canonknipse, aber was ich gerade mit iPhone und der App Pro HDR erlebe, finde ich schon sehr erstaunlich:

mit der normalen Kamera geschossen

mit Pro HDR geschossen

(Klicken macht die Bilder groß)

Dabei werden pro Bild 2 Bilder geschossen, die dann überlagert werden. Macht die iPhone Kamera zwar mittlerweile auch ohne zusätzliche App, die Ergebnisse sind aber bei Weitem nicht so drastisch

P2 Ström

p2strom
Ich sag ja Musikkollaboration sind die Zukunft und jetzt tritt mal wieder eine iPhone App den Beweis an. P2 Ström lässt sich als Combo App nutzen, bei der sich bis zu 5 iPhones miteinander verbinden lassen und sich jeder sein Instrument raussucht, gleichzeitig fungiert die App als 6 Kanal Mixer und die Ergebnisse lassen sich aus der App auf Soundcloud hochladen.
Basiern tut die App auf der P2 Strom Sendung im Schwedischen Radio in der Artists wie Andreas Tilliander, Hakan Lidbo, Mats Almegard and Hanna Osterberg live mit der App spielen. Die jetzige Saison beschäftigt sich mit “The Music From The Future” und die nächste Folge kommt bereits am 17. März

Links:
P2 Ström Radiosendung
Strömblog
Hakan Lidbo

BVG vs.iPhone

Ein neuerliches Beispiel dafür, “dass Deutschland von Spießern und Beamten regiert wird” lieferte gerade die BVG indem sie dem Entwickler des Programms Fahr-info Berlin (iTMS Link) untersagte den BVG Streckenplan zu integrieren:
In einem Schreiben fragte ein BVG-Mitarbeiter nach der Genehmigung zur Nutzung des Streckenplans. Und verwies auf das Impressum. Darin steht: “Lediglich die nichtkommerzielle private Nutzung ist in den Grenzen des Urheberrechtsgesetzes zulässig.” Weil Witts Programm zwar nichtkommerziell war, aber nach der Veröffentlichung wohl kaum privat, bat Witt um eine Genehmigung. Die Antwort: “Da diese Anwendung nicht das Copyright berücksichtigt”, habe der BVG-Vorstand beschlossen, das Copyright durchzusetzen. Nebenbei gehe es auch darum, Regressansprüche abzuwehren, wenn Fahrgäste durch eine falsche Auskunft Termine oder sogar Geschäftsabschlüsse verpassten
Fahrplaninfo war schon kurz nach dem Launch des iPhone 3G Referenz dafür, welche Vorteile Location Based Services haben können und Berlin hatte mit dieser App wirklich mal ein positives Servicealleinstellungsmerkmal.
Wohlgemerkt die App ist kostenlos, hilfreich und unterwegs ein wahrer Segen der Öffentlichen Nahverkehr in einem Moloch Berlin nicht nur für Touristen unstressiger gestaltet.
Aber wahrscheinlich sind da nur wieder verbitterte Applehasser am Werk, wenn ich mir den Satz mal auf der Zunge zergehen lasse: “Das ist unser Patent, und Apple ist eine der reichsten Firmen der Welt” oder “Auf den Hinweis, dass weder Witt noch Apple daran einen Cent verdienten, entgegnet Reetz, die BVG wolle bald selbst so ein Programm anbieten. Allerdings solle es eine Anwendung für alle Handynutzer werden, nicht nur für die, die sich das iPhone leisten könnten”
Anstatt dem Mann ein Angebot zu machen lieber die bereits existierende Lösung behindern, Kapital wird nicht nur an Börsen verbrannt.

Firewire für die neuen Macbooks?

tc-ntuf_d1_1.jpgDie Vorstellung der neuen Macbooks diese Woche endete ja mit dem Wermutstropfen, das die trusty Firewire Schnittstelle leider dem ansonsten wirklich gelungenen Design weichen mußte. Wer, so wie ich, seit Jahren auf Firewire gesetzt hat, soll nun also zur Provariante greifen, da ist FW800 vorhanden. Nun tun sich aber schon die ersten Lösungen auf, wie z.B. dieser Adapter, der den Ethernetport zum USB und Firewireport umfunktioniert. Nicht gerade elegant, aber tut vielleicht seinen Job.