iDrum mobile für’s iPhone

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Neben BeatMaker befindet sich ein paar Tagen eine weitere Musikapp auf meinem iPhone, iDrum mobile in der “Club Edition”, die es neben der “Hiphop Edition” bislang für jeweils 4,99Euro im Appstore gibt. Club ist dabei weit gegriffen und hat weniger mit Eurotrash und Konsorten zu tun sondern bietet solide Presets für House, Elektro, Breaks der unterschiedlichsten Sorten aber eben auch ein wenig Four to the Floor. Wer iDrum schon als Plugin kennt, dem ist bekannt, das das Programm nicht gerade zu den parameter- und featurereichsten gehört. Das verhält sich mit der Mobileversion auch nicht anders, 6 Seiten reichen um alles wichtige für den Beat To Go im Griff zu haben und in dieser Einfachheit liegt eben auch der Reiz. Das Ideal des unterwegs Musikmachens scheitert dann ja in der Realität oftmals an der Komplexität auf kleinstem Raum. Hier nicht, die 6 Seiten sind klar gegliedert und die einzelnen Elemente funktionieren so, wie man das gerne hätte. Für kleine Beatspielereien zwischendurch oder Beatbauen überall jedenfalls das Beste was mir bislang für’s iPhone untergekommen ist. Das “mobile” wird in Zukunft noch wörtlicher zu nehmen sein, denn die Files sind in einer zukünftigen Version von iDrum importierbar und lassen sich dann in der Pluginvariante weiterbearbeiten. Immerhin jetzt schon steht die Ringtonefunktion das iPhones zur Verfügung um das fertige File als Audio auf den Rechner zu übertragen. Ebenfalls jertzt schon ist es möglich seine eigenen Samples und Drumkits zu importieren, so das man nicht auf die Presets von iDrum angewiesen ist. So sieht das am lebenden Objekt aus:

Screenshots von CDM

Review: Anderthalb Wochen iPhone

Tja, der frühe Vogel fängt den Wurm und somit gehöre ich zu den 15.000, die momentan in Deutschland ein iPhone 3G ihr Eigen nennen dürfen. Es ist jetzt anderthalb Wochen her, das mir das handschmeichelnde Wunderding vom Postboten an die Tür gebracht wurde und seitdem hatte ich genügend Zeit und Situationen um es ausgiebig zu testen.
Der Einstieg erfolgte auch bei mir erstmal holpernd, die Appleserver überlastet, so das ich über eine halbe Stunde auf die Aktivierung über iTunes warten mußte, die Freischaltung erfolgte aber erst gegen 6:00 morgens, also ca. 15 Stunden nach der Aktivierung. W-lan war schnell eingerichtet und so konnte man wenigstens schonmal alles außer Telefonie durchgehen, dabei natürlich der Neuerung des Appstores für das iPhone frönen und das Gerätchen mit diversen Drittanbieterprogrammen befüllen, wozu hat man schliesslich 16 Gb? Weiterlesen

iPhone 2.0 bzw. 3G

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Hab ich ja nur drauf gewartet und wurde in meiner Vorfreude nicht enttäuscht. Das iPhone jetzt mit UMTS, prickreickem GPS, zur Ortsbestimmung werden Funkmasten, WiFi-Netze und GPS benutzt, ist 2,8x schneller als das alte und somit angeblich 36 Prozent schneller als Nokia N95 and Treo 750. Schade das das Metall bis auf die Knöpfe wegfällt und schwarzes Plastik den Rücken ziert. Kamera und Display scheinen gleich geblieben zu sein, aber deutlich besseres Audio wird versprochen.
Aber das beste: kost nur noch 199 Dollar für die 8 GB Variante, 299 für 16 GB, ab 11. Juli erhältlich. Jippie, ich bin dabei! Aber ich bin sicher ich werde hier schon bald die ersten Bashings lesen dürfen ;-)
Zu dem ganzen neuen Softwarekram laß ich mich später aus, erstmal das verdauen. :lol:

Endlich ein gescheiter Virus für Macs

Artvirus that is! Der Newton Virus wird per USB-Stick übertragen, zerstört keine Files und suppt mittels der Sensoren mit Menüleiste und Icons rum:

Will man direkt haben! :D

Neue Macbooks und trotzdem enttäuscht Apple

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Lange hab ich darauf gewartet und im Extremfall vielleicht sogar mein gerade mal ein halbes Jahr altes kleines schwarzes gegen ein neues Pro eingetauscht, aber auch wenn die Daten auf den ersten Blick verlockend erscheinen: Macbooks trotz aufgebohrter Leistung mit bis zu 2,4 GHZ Core 2 Duo und dickerer Festplatte 50 Euro billiger als zuvor. Macbook Pro mit Penryn bis zu 2,5 GHZ und dem aus dem Macbook Air bekannten Multitouchpad (das man auch ruhig den Macbooks hätte spendieren können) und bis zu 200 Euro billiger als zuvor. Trotzdem haut’s mich nicht vom Hocker, weil immer noch die klumpige Tastatur aus dem letzten Jahrtausend drin steckt und die will ich nicht mehr haben seit den Tipwonnen des Macbooks. Außerdem wär’s mal Zeit gewesen, den Formfaktor ein wenig zu überarbeiten, etwas mehr Air hätte dem Pro gut zu Gesicht gestanden. Oh, well, nächtes Jahr dann vielleicht.
Noch enttäuschender ist allerdings die Performance von Apple mit seinen Bestandskunden des iTMS, um das leidige DRM der Tracks loszuwerden werden nochmal 30 Cent fällig und geht nur mit der gesamten Kollektion, Einzeltitel geht nicht. Schon schäbig, gerade auch wenn man sieht, das gleichzeitig die Tools die das vorher kostenlos erledigt haben vom markt geklagt werden.

Apple Keynote Nachlese

Ach wie schön wenn man direkt aus dem Kurzurlaub kommt und die Keynote fängt gerade an! :D

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Das was die Auguren seit Tagen prophetisch murmelten ist also nun tatsächlich kaufbares Produkt geworden. Ein flundriges Macbook Air, anschlußmäßig auf’s Allernötigste reduziert, ohne optisches Laufwerk, dafür ganz auf drahtlos eingestellt und das Trackpad mit den Gestures ausgestattet, die man vom iPhone und iPod Touch schon kennt. Sicherlich kein Workhorse zu dessen Zielgruppe ich mich zählen würde, sondern eher was für Texter und sonstige Leutchen die wenig mit externer Hardware arbeiten. Die Option für eine auf Flashspeicher basierende Festplatte ist zwar noch so teuer wie zukunftsweisend, aber ich bin mir sicher das das in Zukunft der Standard werden wird, wenn die Kinderkrankheiten, wie lahme Schreibgeschwindigkeit, erstmal ausgemerzt sind.
Auch wenn das durchaus hübsche Gerät definitiv nichts für meine Anwendungsspezifikationen ist lässt mich das schon freudig die Erneuerung der Macbook Pro Familie erwarten, einiges was nun im Macbook Air vorhanden ist dürfte in dieser oder gar verbesserter Form dann auch darin zu finden sein. Sonstige Datenhuberei:
13,3 Zoll-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung , normalgroße, hintergrundbeleuchtete Tastatur, eingebaute iSight-Kamera, Trackpad mit Multitouch-Unterstützung. 1,6 GHz bzw. 1,8 GHz Intel Core 2 Duo-Prozessor mt 4 MB L2 Cache, serienmäßig 2 GB RAM, 80 GB 1,8-Zoll-Festplatte, WLAN nach 802.11n, Bluetooth 2.1. Optional statt 80 GB-Festplatte eine 64 GB-Flashlaufwerk für 900 Euro.

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Interessanter für mich ist dieses Timecapsuledingens, eine Airportbasisstation mit eingebauter Festplatte zum drahtlosen Backuppen per Timemachine in Leopard. Ein Segen für Haushalte wie diesen hier, wo immer mindestens 3 Macs am rödeln und zu backuppen sind und das nun ohne lästiges Festplatten von A nach B transportieren und die unvermeidliche Kabelei vonstatten gehen kann. Wie beim Airport Express läßt sich auch noch ein Drucker via USB Port drahtlos ansprechen. Die eingebaute Festplatte gibt’s in den Größen 500 DB und 1 TB. Well done Apple!

Für mich (noch) nicht relevant sind die Softwareupdates für iPhone und iPod Touch, was sich zumindest beim iPhone allerdings bis Sommer ändern wird. Bis dahin ist auch das SDK für Drittanbieter von Software draußen und dann wird’s spannend!
Auf das PseudoGPS, das via WLAN-Basistationen oder Funkmasten die eigene Position bestimmt, bin ich auch mal sehr gespannt!

Hier noch überhaupt nicht relevant, da bislang nur in USA gültig, ist die Möglichkeit Filme via iTunes oder Apple TV auszuleihen. Das könnte allerdings einen Paradigmenwechsel für Videotheken bedeuten! Ich selbst bin auch eher der Typ der sich einen Film höchsten einmal anschaut und danach nie wieder, von daher hab ich schon bei Videos mit dem Kaufen immer gegeizt. Die Variante des mietens mit anschliessendem Verfall käme mir da sehr entgegen!

Mac Pro mit 8x bis zu 3,2 GHZ CPU zur CES

Dicker Bolide, damit ist man wohl kräftemäßig für nicht nur die nähere Zukunft gerüstet! Weitere Fakten: bis zu 4 Terabyte Festplattenplatz, zwei mal 1600 Mhz Front-side Bus und bis zu 32 GB 800 MHz DDR2 ECC FB-DIMM Arbeitsspeicher!
Wenn ich sehe was mein dagegen mickriges Macbook schon erledigen kann, frage ich mich wohin mit der ganzen Power? Und hört mich schallend lachen, wenn einer mit sowas Minimal produziert :D
Wenn sowas schon zur CES gedroppt wird, dann freue ich mich schon wie’n kleines Kind auf die Keynote auf der Macworld Expo am 15.1. Sicher, das mag genauso beabsichtigt sein, sei’s drum ;)
Die ganze Technoarie gibt’s hier

iPod DJ

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Drüben bei how to DJ gibt’s ein Feature über kommende Audioapps für’s iPhone.
Ich sag’s ja, noch ein paar Monate warten, dann kommt eh das iPhone II raus, dann könnte das eine sehr interessante Sache werden und der Preis wird sich auch noch relativieren, wenn man dann erstmal Mixingkonsole und Ministudio für die Tasche hat