Done it!

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Gegönnt! Nicht wundern wenn ich hier mal kurz etwas stiller bin.
Das schwarze Macbook, kein Auflegen mit Herzkasper mehr, weil der Monitor sich verabschiedet. Schreiben wo man will, wegen dito. Und der iPod Classic mit 160 GB als Seratofestplatte, das Leben kann so prachtvoll sein!

Logic 8 bzw. Logic Studio

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Kam dann doch unverhofft, nach langem Warten und Erwarten spätestens letzte Woche zu dem Pressedate. Nun halt eine Woche später, aber das warten hat sich m.E. durchaus gelohnt.
An erster Stelle sei gesagt, professionelles Audio ist wieder ein gut Stück billiger geworden. Nur noch 499 Dollar, bzw. 199 für das Update von früheren Versionen will Apple für die komplette Suite, bestehend aus Sountrack Pro Audioeditor, Waveburner und eben Logic 8 Pro mit all den bekannten hochwertigen Effekten und Instrumenten. Damit dürfte Apple die Preislatte für andere Profi-DAWs mal wieder ein unverschämtes Stück weiter nach unten gehängt haben, wenn man sich mal überlegt, was für eine Audiowaffe man für solch einen Preis heute geboten bekommt, mit ca. 1500 € (Macbook + Logic Studio Pro) hat man Equipment, das man vor 10 Jahren noch nichtzigtausende Euros hätte haben können und vor 5 Jahren hätte man auch noch mindestens 5000 bis 7000 Euro für Vergleichbares hingelegt.
Aber außer dem Preis hat sich auch noch einiges getan und einer meiner inständigsten Wünsche wurde auch erhört: weg mit dem Workflowkiller Environment! Ich weiß das es auf dem Gebiet wahre Cracks gibt, die damit unglaubliches zu leisten imstande sind, allein ich hab’s selten bis nie gebraucht und wer so in Version 5 oder 6 mal versucht hat Midicontroller zuzuweisen, der wird diesen Layer von Logic, nun, zumindest respektieren gelernt haben, um es mal freundlich auszudrücken.
Natürlich will man aber auch die Environmenthelden nicht im Regen stehen lassen, das Environment lebt wohl weiter, aber unter einer weiteren Haube, so wie man das von Apple gewohnt ist, man kann da ran, muß aber nicht und wenn man nicht will sieht man’s auch nicht.
Natürlich durfte auch kein Überarbeiten des Interfaces fehlen, das es aber gleich das Einfensterkonzept würde, daran habe ich ehrlich gesagt nicht geglaubt, obwohl diese Fensterorgie in Zeiten von Laptopmusikmachen definitiv überholt ist, aber dafür kannte ich zuviele Screensetakrobaten unter Logicusern, die sich damit kommod gemacht hatten und bei allem Einfenstrigen gleich so ein unangenehmes Amateurgefühl einschlich, so als ob viel Fenster automatisch viel macht.
Den Puristen wird vielleicht auch die garagebandähnliche Optik Augenkrebs bereiten, ich finde die neue Aufgeräumtheit, von dem was ich gesehen habe, aber sehr angenehm zum arbeiten.
Ebenfalls neu ist Mainstage, welches im Hinblick auf, wie der Name schon sagt, für Liveambitionen anbietet und dem Livemusiker über ein spezielles Interface den Zugriff auf Effekte und Virtuelle Instrumente ermöglicht und offenbar von Rax inspiriert wurde.
Manche wollen auch eine Ähnlichkeit zum Ableton gefunden haben, die kann ich leider nicht erkennen, dazu fehlten das Clips und Sessionview nur die Transient selection sieht ein wenig nach Autowarp aus.

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An neuen Instrumenten gibt es soweit gar nix, lediglich ein neuer Effekt kommt hinzu, der Delay Designer. Das Logic Tapedelay ist nach wie vor mein Favorit wenn es um schönes und vor allem kontrollierbares Delay geht, von daher bin ich auf die Verheißung die die Kombination aus den Worten Space Designer und Tapedelay im Hinblick auf die Versprechung dadurch ergeben, sehr gespannt.
Also schon ne Menge Bang for the Buck und dazu noch eine frohe Kunde: Der Dongle fällt zukünftig weg, jippie! Diese blöde Registrierungswarze war aber auch in Zeiten von knappen Laptopanschlüssen und Mobilität evolutionsmäßig reif!
Andere DAW Hersteller dürften sich bei dem Preis warm anziehen, die nächste Preisverfallsrunde dürfte damit eingeläutet sein und man weiß nicht was man von halten soll. Sicher über den Preis lässt sich heute Qualität heute nicht mehr messen und es ist immer von Vorteil, wenn möglichst viele auf die besten Werkzeuge zugreifen können, es passt auch bestens in die Strategie von Apple, das man mit dem Kauf des Rechners auch gleich die Option auf billige und hochwertige Apple Profisoftware erhalten hat, aber kleinere Hersteller stehen somit unter einem gehörigen Preisdruck, kann ich mir vorstellen.

Die neuen iPods

Vorweg erstmal: schade das es das vermutete Logic 8 nicht in die Updateliste geschafft hatte. Dafür hatte es der Rest aber in sich.

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Mit dem neuen iPod touch, der zwar vorhersehbar war, mit dem Apple dennoch wieder das Kunststück gelingt, die Latte für den mp3-Player Standard eine ganze Ecke höher zu legen. Ich bin wirklich gespannt, was mit dieser Multitouchtechnik noch so von Apple kommen wird, auf dem Gebiet sind sie ja, mit Ausnahme von z.B. Jazzmutant allein auf weiter Flur und mit Safari und W-Lan Anschluß, ist das im Grunde ein um’s Telefon geschrumpftes iPhone. Definitiv ein Habenwollenprodukt.
Mit der nun endlich eingeführten Möbilität des Musikkaufs per WiFi gibt es nun auch die Möglichkeit beliebige 30 Sekunden aus einem mobil gekauften Track für nochmals 99 Cent als Klingelton herunterzuladen, also etwas, das jeder popelige Audioeditor für umme hinkriegt. Immerhin, der Preis dieser Deppensteuer ist noch moderat gewählt. Gilt bislang auch nur für den US Store.
Ach so, die schnöden Daten zum iPod touch findet man hier

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Auch die anderen iPods wurden kräftig aktualisiert, den ersten Video iPod, jetzt unter dem Namen iPod Classic, gibt es nun mit 80 bzw. 160 GB Kapäzität :shock: Wobei die 160 GB Variante nun soviel kostet wie das 80 GB Modell gestern und das mit 80 GB um satte 100 im Preis gefallen ist, nun aber im Full Metal Jacket daher kommt.

Noch drastischer fällt der Preissturz des iPhone, bereits 2 Monate nach der Einführung, aus, von 599 Dollar auf 399 Dollar und es gibt in Zukunft nur noch die 8 GB Variante. Schön für die Einführung hierzulande, das man gleich mit so einem freundlichen Preis bedacht wird. Ein Grund sich ein zweites Loch in den Arsch zu beissen mit Sicherheit für die ganzen Early Adopters, die sich dafür auch noch eigens bis zu tagelang vor den Stores campierend die Füße platt und die Beine in den Bauch gestanden haben, um dann heute erleben zu müssen, wie das eben zum deppersten wurde, was sie wohl in ihrem ganzen Leben so gemacht haben. Der Dank: 200 Dollar Aufpreis. Es war schon immer ein bisschen masochistisch Early Adopter zu sein, aber das schon Hardcore :D

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Etwas maso könnte man auch das angucken von Videos auf dem 2″ Monitor des neuennano vermuten, die nun auch möglichen und kaufbaren Spiele dürften dabei auch ein wortwörtliches Pixelschubsen werden. Aber das neue Format hat was und mit 4, respektive 8 GB, hat das kleinste Modell schon soviel Speicherplatz wie mein klassischer der ersten Generation. Der technische Firlefanz hier

Beim blinden iPod shuffle hat sich nicht viel geändert, nur hier tobt sich im Moment noch die Saisonfarberitis aus seligen Ur iMac- und Ur iBookzeiten aus. Unveränderte Preise und Specs hier
.
Insgesamt kann man wohl sagen, das Apple damit die doch schon ein wenig angestaubten iPods wieder ganz vorne positioniert hat und sowohl preislich, speichertechnisch als auch featuremäßig, insbesondere beim konkurrenzlosen iPod touch, nicht hat lumpen lassen. Man darf nun gespannt sein, welche Entwicklung der iPod touch mit all seinen Möglichkeiten in Zukunft haben wird.

[Update] Laut einem Offenen Brief an alle iPhonebesitzer von his Steveness himself gibt es pro düpierten iPhonekunden einen 100 Dollar Begrüßungsgeld Applegutschein zur Versöhnung.
Wüßte nich das ich zuvor mal von so einer Aktion gehört hätte, finde ich beispielhaft!

Oh Apple my dear!

Manchmal ist es doch ganz gut, wenn man grippebedingt die Tastatur links liegen lässt und erstmal abwartet, sonst hätte ich letzte Woche sicherlich jubelnd über endlich DRM-freie Musik im iTMS berichtet.
Der Jubel hält sich aber dann doch in recht engen Grenzen, wenn, wie kolportiert, die DRM-freien Tracks Nuterdaten wie die E-Mailadresse eingebettet sind.
Nicht nur das von Seiten Apple dieses zumindest dem Kunden gesagt werden müßte, es öffnet auch scheunenweite Tore zu Missbrauch oder einfach nur mal angenommen, der iPod wird geklaut und der Dieb heut die Tracks in seinen Shareordner des P2P-Netztes seiner Wahl. So richtig durchdacht und wasserdicht wirkt das nicht und, wie gesagt, den Kunden darob uninformiert zu lassen ist entweder nicht gerade vertrauenbildend oder einfach nur dumm gedacht.

iPhone = Newton 2.0

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Man kann sich die Häme irgendwie nicht verkneifen, ein paar Monate nachdem Bill Gates erklärte der iPod sei ein Auslaufmodell dessen Nachfolge Musikhandys antreten, ein paar Wochen nachdem der microsoftsche iPodKiller Zune auf den Markt kam und da jetzt so in Braun rumdümpelt, ein paar Stunden nachdem er meinte das es Apple einfach nicht rafft, das Hardware und Software nicht von einer Firma entwickelt werden sollten, haut Steve Jobs ihm ein iPhone um die Ohren welches einerseits seine Argumentation ad adsurdum führt, andererseits aber auch bekräftigt, was Mr. “650 kb Speicher sind genug” wahrscheinlich meinte, nur das er sicherlich nicht davon ausging das es eben genau Apple sein würde, die damit mal wieder den Markt aufrollen würden. Und Musikhandy klingt plötzlich so visionslos wenn ein Gerät, das man schon lange von Apple erwartete, dann dennoch überrascht, weil es gleichzeitig einen neuen Newton auf Steroiden mit iPod und Handy darstellt, und in Bedienung und Interface eben so genial simpel gehalten ist und dabei doch noch Minority Report Effekte integriert! Zudem läuft das schicke Gerätchen mit OSX, das heißt z.B. iTunes mit Coverflow mit Fingerbedienung, voller Syncfähigkeit, BTW auch für PC,und unterwegs mit den gewohnten Applikationen aus OSX arbeiten, ohne Abstriche aufgrund KrüppelOS,.
Nach den Bildern konnte ich mir förmlich vorstellen wie in so mancher Handydesignabteilung die Klos von Führungsleuten besetzt waren, die dort bitterlich heulten und in die Klopapierrolle bissen, wissend das die zukünftigen Anforderungen verdammt hoch gelegt wurden. Zumindest was den Smartphonemarkt angeht, hat Apple die Latte nun extrem hoch gelegt und vermutlich nicht mal so unrecht, wenn man behauptet der Entwicklung 5 Jahre voraus zu sein und dabei mit Häme nun plötzlich oll und klobig wirkende Blackberrys und Treos zum Vergleich nebendran legt. Das die Appleaktie dann auch schon während der Keynote um über 3 Dollar zulegte, verwundert nicht weiter. Dabei ist im Nachhinein wieder alles klar, die Gimmickeffekte, wie die ganzen Sensoren die für so nette Features, wie automatischer switchender Betrachtungsmode bei drehen des Gerätes oder abschalten der Beleuchtung wenn man das Gerät zum Ohr führt, oder auch die Gestures zum Bedienen des Geräts, hat man bei den Powerbooks und MacBook Pros schon lange an Erfahrung zusammentragen können und die ganzen entschlüpften Patentanträge passen plötzlich bis zum Design ins Puzzle.
Ein paar Fragen bleiben nun allerdings noch offen, Apple scheint mit Cingular einen vorläufigen Exklusivdeal eingegangen zu sein und das iPhone unterstützt bislang noch nicht UMTS sondern EDGE, eine hierzulande eher ungebräuchliche Technik, die allerdings bis Ende des Jahres angeblich auch in Europa breitflächig verfügbar sein soll. Wer wird das iPhone hierzulande, wahrscheinlich ebenso exklusiv, im Angebot haben und inwieweit wird das iPhone bis zum 4. Quartal, ab da soll es hier erhältlich sein, europäische Übertragungsstandards unterstützen oder diese sich dem iPhone anpassen? Remember: USB- und Firewireschnittstellen an den Ur-iMacs, die anfangs auch noch exotisch wirkten. offen ist auch noch wie es mit der Möglichkeit Programmierung für Programme von Drittherstellern für das iPhone aussieht, das war ja beim Newton schon das geekige an der Sache, das man das Ding so auf seine Bedürfnisse hin konfigurieren konnte, das es seinerzeit locker das Laptop ersetzen konnte. Man hofft das es hier ebenso der Fall sein wird, der OSX-Kern läßt hoffen. Das es mit der Zeit die unglaublichsten Erweiterungen für die bekannte iPodschnittstelle geben wird, da habe ich keine Zweifel. Bis das iPhone hier auf dem Markt ist wird es schon Tastaturen und weniger nützlichen Kokolores rund um Apple’s neuesten Coup geben und somit vielleicht schon wieder das Laptop für unterwegs in weiten Teilen obsolet machen, wie beim Newton damals, jetzt eben in zeitgemäßer Form und mit entsprechend erweiterten und jetzt erst möglichen Funktionen.
Schon am Anfang der Keynote erwähnte Jobs, das es diesmal so gar nicht um Computer ginge und so war das andere vorgestellte Produkt das bereits angekündigte iTV, das nun aber Apple TV heißt und das bereits bekannte Mediacenterkonzept von Apple darstellt. Solches Couchpotatoinventar verblasst natürlich neben der Mobilrevolution gewaltig.

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Aber auch sonst ist die MacExpo für einige Neuigkeiten gut, so gibt es z.B. offensichtlich zu Tabletmacs gemoddete Macbooks, die dann folgerichtig auch ModBook[/url] heißen, mit GPS-Option, zu natürlich saftigen Preisen.
Ganz nebenbei wurde dann auch noch Yojimbo, mein Informationssammelprogramm der Wahl auf Version 1.4 angehoben. Auch die nächsten Tage dürften noch spannend werden.

20 Macshortcuts

Und zwar einige die ich nicht kannte, obwohl ich mich da für wirklich belesen halte, ich sammele die quasi:

1. Pressing Esc while typing in most applications pops up a list of suggested completions of the word you’re typing.

2. Image Capture lets you manage photos on your camera before you download them .

3. Right click on an open PDF in Safari to get the a context menu which includes the option to open the PDF in Preview.

4. Pressing the Tab key in Exposé cycles through open applications.

5. Press the ` key in Exposé to cycle backwards as per the previous tip. ( ‘ is the key Tab and left of the 1 key).
6. Press Command-Q to close applications when command-tabbing. This is possibly the fastest way you’ll find to close several applications in quick succession.

7. Macs with remote controls can be put to sleep by holding down the play button on the remote. (I use my Mac as a reading light so find this quite handy. Maybe Apple could include a clapper for me in Leopard.)

8. Triple click selects a whole paragraph of text.

9. To select a block of text, click the start position, then Shift-click the end position. Significant;y, this doesn’t just work in editing applications like Word (where you might be already doing it anyway), but it also works with non-editable text, such as a webpage in Safari. Where has this been all my life? The number of times I’ve selected pages and pages of text by click and drag, when this is so much quicker.

10. In TextEdit, Option-click & drag selects a rectangle of text. (When you need it, selecting a rectangle of text is really useful, so if anyone knows other applications that have this functionality, let us know.)

11. We all know Command-shift-4 to capture a selection of the screen, but don’t forget pressing the Spacebar will toggle between selection mode and select whole window mode.

12. Command click the jelly bean found in the top right corner of some applications to cycle through toolbars.

13. In Safari, Command-Shift-click a link opens it in a new tab and immediately displays the page. (If anyone knows a way in Safari to force a page to open in the same window, do tell.)
The Option key is a hidden treasure trove. Experiment with it often. Here’s a few:

14. Hold the Option key will clicking the Zoom button (green button, rightmost of three in the top left corner of windows) switches the zoom state of all windows in the selected application.

15. Option-click the minimize button minimizes all windows in the application – and makes for a really cool animation (hold the shift key too if you want to slow it down to see it more easily).

16. Option-click on a minimized window will restore all windows for that application.

17. Option-click on a running application in the Dock hides the front-most application and brings the clicked application to the front (unless it already was).

18. Option-click on the close tab icon in Safari, closes all other tabs. Handle this one with care – there’s no warning dialog.

19. Option-arrow moves cursor by word. One for the Windows switchers who are used to using ctrl-arrow.

20. When menus are selected, press the option key to reveal alternative functions. Eg In the File menu of Finder, the Get Info item becomes Show Inspector which is like a context sensitive info pane.

Gefunden bei Applematters, wo es in den Kommentaren lustig weiter geht.

320 GB im Macbook!

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Passend zu den neuen Macbook Pros von gestern die Optibayoption von MCE, das eingebaute Superdrive auszubauen und dafür eine weitere Festplatte einzubauen, so das der Speicher auf bis zu propere 320 GB anwächst. Zu dem Angebot gehört ebenso ein Firewiregehäuse, um das ausgebaute Superdrive weiterhin extern und über den Firewirebus mit Strom versorgt betreiben zu können. Für Laptop DJs und Musiker wirklich eine Überlegung wert, damit erübrigt sich das nervige Gekabel und Geschleppe externer Festplatten!

Der Kampf der OSse kann beginnen: Apple läßt Windows booten!

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Ein bisschen lamorjant kam mir die Appleaussage vonwegen “Wir werden nichts dagegen unternehmen, wenn Leute versuchen Windows auf unseren intelbasierten Maschinen laufen lassen” vor, das die nun aber per Bootcamp die Sache so einfach machen, tja, das hätte ich auch nicht gedacht! Jetzt downloadbar als Beta und zukünftig Bestandteil von Leopard, dem Nachfolger von Tiger.
Freuen kann sich Microsoft denn ein paar mehr verkaufte WindowsCds dürfte das schon bedeuten und so imagegebeutelt wie die Firma gerade daherkommt, ist das doch mal ein freundlicher Ausblick der einstigen Erzrivalen. Nur wielange die Freude hält weiß man nicht, schliesslich ist es nun möglich die beiden Betriebssysteme fair auf der gleichen Maschine zu testen und das könnte für MS schlecht ausgehen. Heulen dürften Dell und Konsorten, wer möchte nicht die Möglichkeit ergreifen das Beste aus beiden Welten zu erforschen und das geht halt nur mit dem Mac, die dickste Lache wird wohl bei Apple bleiben. Auch in Sachen Firmencomputer oder Ausstattung, Apple wirbt ja jetzt schon unterschwellig damit, das die MacBooks die schnellsten Windowslaptops sind. Genialer Schachzug!

iTunes Backup auf die clevere Art

Wie oft bin ich gefragt worden, wie man die iTunes-Bibliothek so backuppt, das man nicht immer die ganze auf’s neue sichern muß und bis auf inkrementale Backups mit entsprechenden Programmen ist mir da auch nix gescheites eingefallen- bis jetzt! Dieser Tip ist wahrlich das cleverste was mir bis dahin untergekommen ist und dazu so simpel, das man sich ärgert nicht selbst drauf gekommen zu sein. In Kurzform: Man mache eine Playlist mit allen Titeln und läßt iTunes diese auf DVD oder CDs brennen, die Verteilung auf mehrere übernimmt ja iTunes von Hause aus selber. Danach erstelle man eine Smart Playlist für alle Titel, die nach dem Brennen hinzugefügt wurden. Wenn man dann mal wieder Lust auf weiteres Backuppen hat braucht man nur noch diese Playlist nachbrennen und entsprechend die attributer der Smart Playlist für den nächsten Rutsch aktualisieren. Doh!

Wochenendprojekt: Newtonreanimation!

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Wenn ich schon mal nicht auflegen muß, dann verstricke ich mich gerne mal in, für die Außenwelt völlig nutzlose Projekte, über denen positives Ergebnis ich mich dann selber wundere und freue mich wie ein kleines Kind. Beispiel dieses Wochenende: Angestachelt von diesem 10 Jahre verspäteten Newton von Microsoft, brannte ich darauf, meinen ehemals treuen Begleiter, das Newton Messagepad 2001 (ich hab hier auch noch’n 2000er und ein 130er) von ca. 1996- 2001 zu reanimieren. Der hatte irgendwann den Geist aufgegeben, als ich ihn quasi nur noch als To-Do Liste und Wecker nutzte, da der Sync mit OS X ja eh nicht funzte. Hat er sich also wohl einfach gedacht bei dieser Unterforderung den Büttel hinzuschmeissen. Nun war der Moment gekommen, dem Veteranen unter den PDAs neuen Lebensodem einzuhauchen und nach ein paar Weckversuchen der härteren Art, sprich Resets, wachte der Kleine auch gutgelaunt auf und präsentierte stolz die noch vorhandenen Daten und Dateien! Ein paar Mucken des Akkus mußten noch gezähmt werden, aber auch hier half der Reset mittels Powerschalter in Kombination mit dem Resetknopf.
So ermutigt machte ich mich auf einen Streifzug durch diverse Foren und Usergruppen, nicht ohne über neuere Postings alter Bekannter zu stolpern, seien es Sharewareentwickler oder enthusiastische User, die in der Tat über die Jahre die Newtontreue gehalten hatten. Ich mußte feststellen, das sich diese Treuen in den letzen Jahren zu durchaus beachtenswerten Projekten geführt hatte, so ist es sogar unter Tiger möglich, seine Termine, To-Dos und Notizen mittels Newtsync mit neueren Macs zu synchronisieren, sei es durch ein USB to Serial Kabel, wie es das z.b von Keyspan gibt, oder, wie bei mir, durch den Gee 3 Stealth Serialport, der noch verwaist an der Rückseite meines Desktoprechners ebenfalls einen Dornröschenschlaf schlummerte, der durch neue Treiber jedoch jäh beendet wurde. Erstaunt war ich auch über die Updates der dazugehörigen Plugins, die Teilweise noch im letzten Jahr für Tiger optimiert wurden, damit der Austausch auch weiterhin mit iCal und Adressbook klappt, leider ist letzteres der der einzige Punkt, der bei mir noch nicht hinhaut.
Nun stellte sich das Problem vermisste Programme wieder auf den Newton zu kriegen, früher ging das alles innerhalb einer Applikation, zwischenzeitlich, nach dem Wechsel zu OS X, ging’s gar nicht mehr, nun gibt es NewTen dafür und das macht seine Sache sehr gut, obwohl seit Panthertagen nicht mehr viel daran passiert ist. Somit war es dann auch kein Problem mehr, mittels NewtTest, meinen wiedererweckten Liebling auf Hardwareherz und Nieren zu prüfen, Ergebnis: alles ok! Yezzz!!! Der Entwickler dieses Tests hat BTW eine wahre Schatztruhe von Site für alle Dinge Newton, die, zudem in vielen Fällen auf Deutsch, so ziemlich alles beinhaltet was der Newtondoktor so braucht.
Was nun an Software noch fehlte, bzw. neu aufgespielt werden mußte, fand sich zum Teil bei Unna.org, die anscheinend das Archiv der Amug.org, die das früher vorbildlich leistete, weiterverwalten. Ich war ja in der fälschlichen Annahme, das das meiste nun vergessen und verloren ist, aber wie erstaunt fand ich mich wieder, als ich feststellen mußte, das einige Entwickler durchaus noch aktiv sind und weiterhin Geld für ihre Shareware haben wollen. Einige sind weitergezogen und haben verständlicherweise ihren Support für den Newton eingestellt, so fehlt mir leider sowohl mein erster Outliner ever Taonote als auch Lifebalance und das zugehörigeConduit um es mit meiner OS X Version zu syncen und diverse kleinere Utilities, aber im großen und ganzen tut’s der Newton nach ca. 4 Stunden freudigster Frickelei wieder wie vor nunmehr 10 Jahren! Ein Backup wurde natürlich zur Sicherheit auch gleich gezogen, wozu hat das Ding schließlich zwei Cardslots?
Und wenn nun einer auf die Idee kommt, es mir gleich zu tun, in den obigen Adressen zu stöbern lohnt sich, denn anscheinend ist die Community noch quicklebendig und freut sich sicherlich über jeden reanimierten Newton :)