iTunes Backup auf die clevere Art

Wie oft bin ich gefragt worden, wie man die iTunes-Bibliothek so backuppt, das man nicht immer die ganze auf’s neue sichern muß und bis auf inkrementale Backups mit entsprechenden Programmen ist mir da auch nix gescheites eingefallen- bis jetzt! Dieser Tip ist wahrlich das cleverste was mir bis dahin untergekommen ist und dazu so simpel, das man sich ärgert nicht selbst drauf gekommen zu sein. In Kurzform: Man mache eine Playlist mit allen Titeln und läßt iTunes diese auf DVD oder CDs brennen, die Verteilung auf mehrere übernimmt ja iTunes von Hause aus selber. Danach erstelle man eine Smart Playlist für alle Titel, die nach dem Brennen hinzugefügt wurden. Wenn man dann mal wieder Lust auf weiteres Backuppen hat braucht man nur noch diese Playlist nachbrennen und entsprechend die attributer der Smart Playlist für den nächsten Rutsch aktualisieren. Doh!

Wochenendprojekt: Newtonreanimation!

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Wenn ich schon mal nicht auflegen muß, dann verstricke ich mich gerne mal in, für die Außenwelt völlig nutzlose Projekte, über denen positives Ergebnis ich mich dann selber wundere und freue mich wie ein kleines Kind. Beispiel dieses Wochenende: Angestachelt von diesem 10 Jahre verspäteten Newton von Microsoft, brannte ich darauf, meinen ehemals treuen Begleiter, das Newton Messagepad 2001 (ich hab hier auch noch’n 2000er und ein 130er) von ca. 1996- 2001 zu reanimieren. Der hatte irgendwann den Geist aufgegeben, als ich ihn quasi nur noch als To-Do Liste und Wecker nutzte, da der Sync mit OS X ja eh nicht funzte. Hat er sich also wohl einfach gedacht bei dieser Unterforderung den Büttel hinzuschmeissen. Nun war der Moment gekommen, dem Veteranen unter den PDAs neuen Lebensodem einzuhauchen und nach ein paar Weckversuchen der härteren Art, sprich Resets, wachte der Kleine auch gutgelaunt auf und präsentierte stolz die noch vorhandenen Daten und Dateien! Ein paar Mucken des Akkus mußten noch gezähmt werden, aber auch hier half der Reset mittels Powerschalter in Kombination mit dem Resetknopf.
So ermutigt machte ich mich auf einen Streifzug durch diverse Foren und Usergruppen, nicht ohne über neuere Postings alter Bekannter zu stolpern, seien es Sharewareentwickler oder enthusiastische User, die in der Tat über die Jahre die Newtontreue gehalten hatten. Ich mußte feststellen, das sich diese Treuen in den letzen Jahren zu durchaus beachtenswerten Projekten geführt hatte, so ist es sogar unter Tiger möglich, seine Termine, To-Dos und Notizen mittels Newtsync mit neueren Macs zu synchronisieren, sei es durch ein USB to Serial Kabel, wie es das z.b von Keyspan gibt, oder, wie bei mir, durch den Gee 3 Stealth Serialport, der noch verwaist an der Rückseite meines Desktoprechners ebenfalls einen Dornröschenschlaf schlummerte, der durch neue Treiber jedoch jäh beendet wurde. Erstaunt war ich auch über die Updates der dazugehörigen Plugins, die Teilweise noch im letzten Jahr für Tiger optimiert wurden, damit der Austausch auch weiterhin mit iCal und Adressbook klappt, leider ist letzteres der der einzige Punkt, der bei mir noch nicht hinhaut.
Nun stellte sich das Problem vermisste Programme wieder auf den Newton zu kriegen, früher ging das alles innerhalb einer Applikation, zwischenzeitlich, nach dem Wechsel zu OS X, ging’s gar nicht mehr, nun gibt es NewTen dafür und das macht seine Sache sehr gut, obwohl seit Panthertagen nicht mehr viel daran passiert ist. Somit war es dann auch kein Problem mehr, mittels NewtTest, meinen wiedererweckten Liebling auf Hardwareherz und Nieren zu prüfen, Ergebnis: alles ok! Yezzz!!! Der Entwickler dieses Tests hat BTW eine wahre Schatztruhe von Site für alle Dinge Newton, die, zudem in vielen Fällen auf Deutsch, so ziemlich alles beinhaltet was der Newtondoktor so braucht.
Was nun an Software noch fehlte, bzw. neu aufgespielt werden mußte, fand sich zum Teil bei Unna.org, die anscheinend das Archiv der Amug.org, die das früher vorbildlich leistete, weiterverwalten. Ich war ja in der fälschlichen Annahme, das das meiste nun vergessen und verloren ist, aber wie erstaunt fand ich mich wieder, als ich feststellen mußte, das einige Entwickler durchaus noch aktiv sind und weiterhin Geld für ihre Shareware haben wollen. Einige sind weitergezogen und haben verständlicherweise ihren Support für den Newton eingestellt, so fehlt mir leider sowohl mein erster Outliner ever Taonote als auch Lifebalance und das zugehörigeConduit um es mit meiner OS X Version zu syncen und diverse kleinere Utilities, aber im großen und ganzen tut’s der Newton nach ca. 4 Stunden freudigster Frickelei wieder wie vor nunmehr 10 Jahren! Ein Backup wurde natürlich zur Sicherheit auch gleich gezogen, wozu hat das Ding schließlich zwei Cardslots?
Und wenn nun einer auf die Idee kommt, es mir gleich zu tun, in den obigen Adressen zu stöbern lohnt sich, denn anscheinend ist die Community noch quicklebendig und freut sich sicherlich über jeden reanimierten Newton :)

Origami

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Nicht nur im Web machte dieser microsoftsche Versuch, Apple’s Strategien des viralen Marketings zu kopieren[/url] (sogar der Hintergrund der Site ist offensichtlich beim Apple Desktophintergrund abgekupfert), in den letzten Tagen die Runde, auch im eigenen Freundeskreis kam ab und an mal ein hämisches “Na, das hätte doch eigentlich von Apple kommen sollen?”. Meine Antwort: Nein, das hatte ich ja schon vor 10 Jahren mit dem Newton[/url]!
Tut mir leid um den Hype, auch wenn eine Merkel das Ding auf der Cebit in der Hand hielt (der Antihype schlechthin, haha) aber wenn ich mir die ersten Prototypen und die ersten Bilder der GUI anschaue, dann reizt mich das so gar nicht, plump mit üblicher Buttonitis und ganz abgesehen von: it’s the OS, stupid!
TUAW hat sich dankenswerter Weise schon die Mühe gemacht und das Punkt für Punkt dargelegt, dann brauche ich das ja nicht mehr. Wer nun mit dem Gedanken spielt, sich so ein Ding zu kaufen, dem lege ich ans Herz noch ein Weilchen zu warten, den das Geraschel im Patentwald, das Apple da gerade[/url] veranstaltet, läßt vermuten das man sich als UMPC Besitzer bald bald schon wieder zu Neidgegeifer bemüßigt fühlt, da die patentierten Techniken so eine Origamimühle so alt aussehen lassen, wie sie das jetzt schon für ehemalige Newtonuser tut. Ein One Touch Touchscreen ist halt 2006 soooo premillenium, seit z.b ein Jazzmutant Lemur[/url] das mit Multitouch kann und Apple die Patente an solchen Techniken hat – ich kann warten, egal ob das Ding dann iPod, iTablet, iCanvas oder sonstwie heißt :D

Trojaner auf OSX (Deja Vu)

Isses mal wieder soweit? Nachdem ich heute morgen die News wie üblich abgraste, zeigte sich die Meldungirgendwo schonmal, ich verdrängte, keene Zeit für sowat! Im laufe des Tages verbreitete die sich allerdings wie ein Trojaner und um selbiges, nichtmal sonderlich gefährliches, handelt es sich dann wohl auch. Das bislang unbenannte Ding tarnt sich als jpeg und versucht sich über iChat zu verteilen, richtet aber keinen Schaden an – bislang! Kann gut sein, das es sich um einen ersten Versuch handelt das Teil effizienter zu gestalten, kann auch sein das das ding genau so schnell wieder vergessen ist wie die gleiche Meldung anno 2003, deshalb das Deja Vu.
However, ich weiß nicht wann ich zum letzten male iChat genutzt habe (ich mache IM per Skype) und für alle die auf Nummer ganz sicher gehen wollen: saugt Euch ClamXav[/url], ist kostenlos und spielt nicht diesen Sophostypen in die Hände, die bei jedem solchen Vorfall mahnend den Finger heben, auf das sich jeder ihre Software kauft.

Newton wird Einstein

Ach Mensch wär das schön! Ich hab zwar einen Palm, aber der kommt bis heute noch nicht an das GUI und das Handling des ollen Appleziegels ran. Nun naht Erlösung. Und zwar gibt es da ein Projekt namens Einstein, das es sich zur Aufgabe gemacht hat das den Newton auf Linux PDAs wieder zum Leben zu erwecken. Auf einem Sharp scheint das schon zu funzen und das sieht dann so aus:
newton_zarius.jpg
Sieht ja schon vielversprechend aus, scheint aber noch recht lahm zu laufen. Der Entwickler ist aber guten Mutes das auch noch hinzukriegen und verspricht sogar Farben, hier gibt’s das Transskript seines Vortrags als pdf

Powerbook überfahren, lebt aber noch!

Eine gar gruslige Erfahrung mußte Ryo Chijiiwa machen, der mittels des SUVs (Sports Untility Vehicle, so nennt der Ami Geländewagen) seines Vaters sein 12″ Powerbook überfuhr. Der Schreck dürfte tief gesessen haben, aber außer ein paar Dellen hat es das Powerbook gut überlebt. Wenn das mal nicht von einer gewissen Qualität spricht, das wäre doch schon fast ein Werbespot?
Bilder von dem Unfall gibt es hier