Bild des Tages

Ok, ich hatte das schon auf Twitter, aber es läßt mich nicht los. Ich hab’s zufällig bei einer Bildersucher gefunden, leider ohne jeglichen Hinweis, wo das ausgestellt wurde, noch wer der Künstler ist, vielleicht weiß ja wer, wer der Urheber dieses grandiosen Kunstwerks ist?

Dropbox Alternative: Minus

Ich denke mal nicht das Herr Hawtin mit seinem Label hinter der Sache steckt, obwohl der Name solches vermuten lassen könnte. Minus lockt nicht nur allein wegen der 11 Gb Speicherplatz, die man von Anfang an zur Verfügung hat, als Dropbox Alternative an, sondern auch weil es Apps, Programme und Browserextensions für alle Lebenslagen anbietet.
Wenn man sich einlogt gibt’s ein Dashboard und man kann Leuten followen, als auch gefollowed werden, dazu gibt’s dann auch eine eigene URL pro User, meine wäre z.B. http://minus.com/tanith.
Und das vielleicht Beste: wenn man sich mittels diesem Link anmeldet, kriegt jeder von uns 1 GB Speicher zusätzlich! :-D

Happy Birtday Blogrebellen!

Die Blogrebellen feiern gerade ihr vierjähriges Bestehen und ich bin, wie bereits letztes Jahr, als Gastautor eingeladen. Gefeiert wird mit jeder Menge Bad Taste, das trifft sich gut, da kann ich mithalten!
Ich habe zwei uralte Collagen aus meiner Zeit genommen, wo ich wie besessen Zeitschriften zerschnippelt hatte und den Content neu gemixt hatte, mit Mixen hatte ich es also schon immer, das hier ist allerdings schon 25 Jahre her.

YouTubeDisko


Während man im professionellen Bereich noch lange nicht in der Cloud angekommen ist, sieht das auf Privat- und typischen Studentenparties schon ganz anders aus, die Youtubedisco hat das Gewühle in der Musiksammlung des Gastgebers mittlerweile obsolet gemacht und YouTubeDisko ist das ideale Tool dafür, um auch noch zwei Youtubevideos miteinander per Maus und virtuellem Crossfader zu mixen
(via Dressedlikemachines)

File under kurios: Piraten Propaganda

Ähm, da mußte ich jetzt schon schmunzeln, ich hätte ja nicht gedacht das ich mal 16Bits “Chainsaw Calligraphy” in einem Wahlwerbespot zu hören bekomme, man muß das ganze wohl als Fansupport für die Piraten sehen, offiziell ist das eher nicht:

Wie man aus Wind Sturm macht

Ich habe vorhin die Bundestagssitzung über die vorgeblichen Kinderpornosperren im Livestream von Phoenix verfolgt und natürlich kam es wie es kommen mußte, das Ding scheint durch, zumindest bis das Verfassungsgericht oder irgendein Wunder es vielleicht noch kassiert.
Das Dilemma bei diesen antiquierten Ritualen des Politzirkus ist, das er sich aufführt wie ein schlechter Chef, alle reden auf ihn ein, man argumentiert und bietet bessere Lösungen an, aber es droht ja Gesichtsverlust oder gar die Bild und der politische Gegner, also geht man erhobenen Hauptes direkt in den eigenen Untergang. Dabei boten nicht nur die Vertreter der großen Koalition ein schlechtes Bild, auch einige Vertreter der Opposition, die gegen das Gesetz waren, schienen mir nur populistisch aus dem Netz abgeschrieben zu haben, weil man als Opposition naurgemäß dagegen zu sein hat, aber schwerer wiegen natürlich die Konstrukteure und Befürworter der nun kommenden Zensurinfrastruktur und wenn man diese Bretter vor dem Kopf und die Ignoranz hörte die einem aus deren Reden entgegenschlug wundert einen das Versagen der sogenannten Eliten hier und anderswo überhaupt nicht mehr schlimmer noch man ahnt wie inkompetent an vielen Baustellen gebaut wird und ist erschreckt wie die volksvertretende Kaste tickt. Das machte sich nicht zuletzt auch an der Behandlung von Tauss, dem anscheinend einzigem internetkompetenten Vertreter der SPD im Bundestag bemerkbar, der sich dummerweise mit seinen Kinderpornorecherchen selbst ins politische aus geschossen hat, aber ihn bei einer Fragenbitte sein eigener Fraktionskollege, wohlgemerkt von einer Partei die das Wort Sozial im Namen trägt, mit den Worten “von dem will ich heute nix hören” abkanzelt, obwohl Tauss noch nichtmal verurteilt ist, läßt tief blicken wie weit es in Zukunft und gerade in diesem Bereich um die Unschuldsvermutung bestellt sein könnte. Das Tragikkomische an der Sache war dann, das Tauss dann doch noch was sagen durfte, nach der Abstimmung, und es war der einzige kompetente Beitrag in der ganzen Debatte.
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Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Auf der E-Petitionsseite der Bundesregierung gibt es seit gestern die Möglichkeit eine Petition gegen den Zensursulaquatsch zu unterzeichnen. Als ich das morgens unterschrieb war ich noch der dreihundertirgendwaste, aktuell, steht der Zähler bei 13494, was ich schon erstaunlich und erfreulich genug finde. Ist aber nicht genug, denn um die Petition vor den Bundestag zu bringen sind 50.000 nötig.
Von daher bitte ich jeden, der gegen diesen Zensurversuch des freien Internets ist diese Petition zu unterzeichnen, auch wenn es ob des Andrangs schonmal dauern kann bis man sich dort registriert hat.
Hier die Adresse der Petition

und hier noch zwei Texte die m.E. sehr gut beschreiben um was es geht:

Warum es um Zensur geht von Jens Scholz

Zensursula oder: Der Missbrauch der Missbrauchten von Die Ennomane

UPDATE 08.05.09 1:00: Die 50.000 sind voll, trotzdem nicht nachlassen und weiterzeichnen und alle Freunde und Bekannte, Kollegen und Verwandte zum Mitzeichnen motivieren, wär doch gelacht! :D

Den heutigen Tag sollte man sich merken, als Aufbruch in finstere Zeiten

Heute wird dieses unsägliche Internetsperrengesetz verabschiedet und wenn das nicht schon schlimm genug wäre, muß man feststellen, das, wie befürchtet, der ganze Kinderpornozinnober nur der Vorwand war um ein richtiggehendes Zensursystem einzuführen, denn im Gegensatz zur ursprünglichen Entwurf wurde die Zweckbindung nun auch noch gekippt und ebenso im Gegensatz zur ursprünglichen Version dürfen IP Adressen und andere Identifizierungsdaten geloggt werden
Man kann sich ausmalen was für ein instrument das in Zusammenhang mit der Vorratsdatenspeicherung ergibt!
Der Spreeblick hat dazu eine schöne Aktion gestartet, bei der ich bitte mitzumachen

Weitere wichtige Artikel dazu:
c’t: Verschleierungstaktik
Heise Online: Kinderporno-Sperren: „Frontalangriff auf die freie Kommunikation“ befürchtet
Spiegel Online: BKA filtert das Web