Fashion kills

hier kommt ein Clip bei dem mal wieder schwächere Gemüter wahlweise Herztropfen oder Riechsalz in Reichweite haben sollten.
Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim folgenden Clip aus der Modewelt
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Von Gravenreuth, Urvater des Abmahnwesens hat’s erwischt

Na endlich! Ob die 6 Monate Knast nun wirklich vollzogen werden oder nicht, ist mir dabei zweitranging, aber das der Winkeladvokat Gravenreuth nach all den Jahren des Missbrauchs seines Berufs einen dermaßen Dämpfer verpaßt bekommt, war ja nach auch irgendwie mal überfällig.
Das die Richterin die Entschuldigung von so jemandem, er habe “Chaos” in seinem Büro und mangelnde Rechtskenntnis, mit Blick auf seinen weiteren Dreck am Stecken, mit “Die Allgemeinheit muß vor Ihnen geschützt werden” kontert, machte dann auch meinen Tag.
Bei heise wird gefeiert

Twitter

Seit geraumer Zeit trifft man immer wieder auf dieses Wort und neueste Web 2.0 Phänomen: Twitter[/url]. Mir hat sich der Sinn bislang noch nicht so recht erschlossen was daran so großartig sein soll, anderer Leute, die man zudem zu 99,9% nicht kennt, mitgeteilte momentane Tätigkeiten zu wissen. Das sieht dann so aus: “trying to get homework done but twittervision has me in a trance” oder “Registrando mi presencia via Bluetooth” oder “sitting at home bored” oder “Grindin’ it out at WORK.”. Nicht gerade essentiell würde ich sagen, dabei spielt es auch keine Rolle ob man das über Twitterific oder Twittervision oder einem der zig anderen Tools die dafür täglich aus dem virtuellen Boden schießen, verfolgt. Irgendwie Timewaster galore, dabei aber nichtmal wirklich interessant, oder ist der Exhibitionismus im Web schon auf solch triviale Stufen herabgestiegen? Vielleicht fehlt mir aber auch nur das entsprechende Szenario um dem Ganzen was abgewinnen zu können.

Links die es diese Woche nicht hier rein geschafft haben

Scorn, meine Urväter des Dubstep machen jetzt tatsächlich Dubstep und zwar für das Label Combat und die Tracks sind auf deren [url=http://www.myspace.com/mjhscorn]Myspaceseite[/url] bereits zu hören!

Interessanter Artikel wohin sich Musik entwickeln könnte, wenn Techniken zum Tragen kommen, die bereits anwendungsfähig sind:
[url=http://arstechnica.com/news.ars/post/20070430-the-riaas-worst-nightmare-computers-that-understand-music.html]The RIAA’s worst nightmare: computers that understand music[/url]

Solange wir aber nich nicht da angekommen sind, geht’s erstmal mit regulärer Software weiter, wie z.B. dem sehr interessanten Sound Analysing Tool [url=http://www.arizona-software.ch/applications/audioxplorer/en/]AudioXplorer[/url], das zwar eingestellt, dafür aber für umme zu downloaden ist.
Ebenso kostenlos ist eine neue DAW für OSX und Linux namens [url=http://ardour.org]Ardour[/url], die mir ein bisschen wie eine Mischung aus Tracktion, früher Abletonversion und ProTools erscheint. Getestet hab ich’s nicht.
Und noch ne nette, aber schon ältere Idee für einen Sequencer, der I Ching Sequencer, der hier erklärt wird

Schliesslich und endlich wurde der Schleier um das erwartete GTD-Übertool Omifocus gelüftet und mittels eines Demonstationsfilmchens vorgeführt. Schon beeindruckend was aus dem einstigen kGTD mitterweile wurde unds es scheint auch an jede Bequemlichkeit und Finte gedacht worden zu sein

Links

Hier noch ein paar Links von dieser Woche die entweder nicht für einen ganzen Artikel reichen oder nicht wert wären, mir aber durchaus nützlich bis beachtenswert erschienen:

Inspirationen für Großstädter, die ja zumeist in kleineren Wohnungen wohnen und aus dem verfügbaren Platz das größtmögliche herausholen müssen:
Der Smallest Coolest Apartment Contest – 2007

Mobile Festplatte aus einem Moleskine gebaut, nix für Hardcoreinsätze, aber stylisch und geekig ohne Ende

Eine durchaus ansehnliche, nichtsdestotrotz billige DJ Console aus Ikeazutaten zusammengehackt

Digitale Weisheit

Nun ja, eigentlich soll das ja gerade die Zeit der Besinnlichkeit sein, aber bei dem Wetterchen da draußen will sich das nicht so recht einstellen. Trotzdem hier mal zwei Weise die, jeder auf seine Art, wirkliches Gedankenfutter abliefern. Erstens Peter Glaser im Gespräch mit dem Elektronischen Reporter, aka Mario Sixtus und was der Mann zu den Anfängen der Computerisierung bis zu der Datensammelwut bis heute zu sagen hat, das ist von erbaulich bis bedenklich. Für mich die besten beiden Episoden des Elektronischen Reporters bislang.
Part 1
Part 2

Und noch als Direktlink Steve Jobs Rede vor den Stanford Studenten anno 2005. Ich kannte bisher nur das Transkript und war davon schon angetan. Man kann sicherlich geteilter Meinung über eine Person wie Steve Jobs sein, vielleicht auch die Produkte seiner Firma nicht mögen, aber das was er da zu sagen hat birgt eine Menge positiver Lebenserfahrung und irgendwie höre ich da ne Menge Zen heraus:

In diesem Sinne: stay hungry, stay foolish :D

Handbags of Horror

hbag.jpg
Passend zu Halloween die Handbags of Horror.
Dabei brauchen die Dinger nichtmal so offensichtlich von Gruselmonstern inspiriert zu sein. Damenhandtaschen sind schon so gruselig, genug oder wundert sich jemand nicht darüber, was Frauen da alles rein- und rausfummeln, obwohl die physische Größe des Behältnisses das eigentlich gar nicht hergeben dürfte? Oder was in Frauenhandtaschen alles verschwindet und nie wieder auftaucht – es sei denn auf mysteriöse Weise in einer ganz anderen Tasche, vielleicht auch noch bei einer ganz anderen Dame.
Ehrlich gesagt hat man als Mann höllischen Bammel überhaupt in so eine Tasche reinzufassen, wenn’s z.B. mal wieder heißt “Schatz kannst Du mir mal die Zigaretten aus der Tasche bringen?” Man hat so eine Ahnung, das alle Damenhandtaschen der Welt auf wormholemäßig miteinander verbunden sind und greift nur aus gebührendem Abstand in den dunklen Schlund, um bloß nicht in das harmlos aussehende Utensil gesaugt zu werden oder gar hineinzufallen, um irgendwo auf der Welt von einer anderen Handtasche wieder ausgespuckt zu werden. Bei all den Milliarden Handtaschen auf diesem Planeten (und wer weiß wie weit diese tragbaren Schwarzen Löcher noch so vernetzt sind!) wäre es wie zwölf Sechser im Lotto mit Superzahl, wieder genau aus der Tasche zu schlüpfen die einen vernascht hat, nur um sich dann anhören zu dürfen wielange man dafür nun wieder gebraucht hätte.