Drohnen die Hängebrücken bauen


Sieht aus wie Zukunft, funktioniert aber jetzt schon. Quadrocopter, die computergesteuert ganze Brücken aus Seil stricken, auf denen ein Mensch dann später laufen kann. Steckt natürlich noch in den Kinderschuhen, aber das mal 20 Jahre nach vorne gedacht ist schon ziemlich mindblowing. Vor 20 Jahren konnte mein Handy gerade mal SMS.

(Via Inverse)

Tinnitracks, App gegen Tinnitus und Wearables auf Krankenkassenkosten


Über Tinnitus hatten wir es ja hier schon öfter, bzw wurde in den Kommentaren klar, das nicht jeder damit so klar kommt wie ich, der sich damit seit langem arrangiert hat. Nun hat sich seitdem wohl einiges geändert und via Apps scheint zumindest sowas wie eine Linderung, wenn nicht gar Heilung gegeben zu sein. Sag noch einer was gegen Digitalisierung von Musik! Tinnitracks ist so eine App, die mir vor kurzem schon mal aufgefallen ist, die ich aber aufgrund des Abopreises wieder aus den Augen verloren hatte, schließlich bin ich mit meinem Tinnitus kommod. Jetzt lese ich das es die App gegen Rezept gibt, zumindest bei der TK, bei der ich zufällig bin und bin nun schwer am überlegen ob ich das nicht doch mal testen will, alleine um zu sehen ob das so funktioniert, passiert also quasi mit dem täglichen Hörgenuss, anstatt, wie früher, das speziell präparierte Musiuk über einen gewissden Zeitraum gehört werden muß:
Tinnitracks ist eine Filtersoftware, mit der Tinnitus-Patienten ihre Lieblingsmusik so aufbereiten können, dass sie zur sogenannten neuroakustischen Tinnitus-Therapie eingesetzt werden kann. Dabei stellt der Arzt oder Akustiker zunächst fest, auf welcher Frequenz der Tinnitus eines Patienten liegt. Diese Frequenz filtert Tinnitracks aus der Musik des Patienten heraus. Hört der Patient die so aufbereitete Version seiner Lieblingsmusik, soll dabei gezielt der auditorische Kortex im Gehirn stimuliert werden. Dadurch soll die dem Symptom zugrunde liegende Überaktivität des Gehirns gelindert und die Lautstärke des Tinnitus somit verringert werden.
Vielleicht eine Hoffnung für jene die an ihrem Tinnitus schier verzweifeln, davon scheint es ja nicht wenige zu geben.
Was in dem obig angegebenen Artikel aber ebenso erstaunlich ist, ist der Hinweis darauf, das Wearables und Fitnesstracker, also so Geräte wie mein Mi Band oder gar die Apple Watch, von der Krankenkasse bezuschußt werden, ohne das man dafür die Daten daraus an diese herausgeben muß, finde ich gut, wenn nicht gar super!

Review: Philips BT6000 Bluetooth Speaker

BT6000B_12-_FP-global-001 BT6000B_12-D1P-global-001

Ich war schon länger „in the market“, wie man so schön sagt, um endlich mal die Musik vom iPod (eigentlich ein aufgebrauchtes iPhone 4, das diesen Zweck übernimmt) überall und zwar komplett kabellos geniessen zu können. Gerade im Sommer gibt es ja mannigfache Möglichkeiten die draußen zu genießen. Meine bisherigen Suchen waren allerdings nicht von Erfolg gekrönt, entweder klanglich zu schwach auf der Brust oder zu teuer oder designtechnisch völlig daneben, gern auch in Kombination und dachte mir daher, laß das Thema noch ein bisschen ruhen, wird schon noch. Als das Thema dann quasi völlig in Vergessenheit geraten war stieß ich mehr aus Zufall als aus Absicht auf diese Philips BT6000 Speaker, deren Design mich sofort ansprach und preislich mit 99 € ebenfalls in einer Kategorie spielen wo man sich sagt, joah, wenn der Rest stimmt. Bluetooth Speaker, die man für draußen nutzen will, drinnen testen ist ja immer so eine Sache und sowieso immer subjektiv. Im direkten Vergleich kamen mir die JBL Charge 2 und die Bose Soundlink vielleicht etwas kräftiger im Bass vor, wenn man bei der Baugröße überhaupt von Bass sprechen mag, in Sachen Klarheit lag für mich jedoch der Philips vorne und vom Design her sowieso. Nicht nur das diese 360° Brüllpille komplett aus Alu gefertigt ist, auch das das Format so gewählt wurde das in jeden Getränkehalter paßt, hat draußen durchaus seine Vorteile.FullSizeRender

Clever finde ich diese Schlaufe oben, die gleichzeitig den großen silbernen Lautstärkeregler schützt und es ermöglicht den Speaker auch aufzuhängen, ob der vertikal oder horizontal betrieben wird bleibt sich ja gleich. Dazu ist der BT 6000 noch spritzwassergeschützt, kann man also auch mal bei kleinerem Regen noch draußen nutzen oder mal vergessen, daß hebt ihn für mich positiv vom Charge 2 ab, diese offen daliegenden Membranen schrecken mich zumindest als Vater eines kleinen Sohnes gehörig ab. Die Bauform ist sicherlich insbesondere an Beats Pill angelegt, kostet aber gerade mal die Hälfte. Letzteren konnte ich leider nicht mit in den Hörvergleich nehmen, da nicht vorrätig gewesen.
Die Bluetooth Verbindung klappt tadellos bis auf über 10 Meter, NFR konnte ich mangels Gerät dafür nicht testen. Der eingebaute Akku reicht laut Angaben für 8 Stunden, da bin ich nun aber schon bisschen drüber. Natürlich kann man seine Geräte auch über Miniklinke damit verbinden, spart im Gegensatz zu Bluetooth auch ordentlich Strom und ein Netzteil um diesen dort wieder rein zu bringen liegt ebenfalls bei.
Andere Geräte bieten zugleich eine Aufladefunktion für über USB angeschlossene Geräte, das ist hier nicht gegeben, auch auf eine Kopplungsfunktion mit weiteren Boxen muß man verzichten. Was jedoch Standard ist, ist eine Freisprechfunktion für das angeschlossene Smartphone, so das die Musik abschaltet und man über das eingebaute Mikrofon sprechen kann.

Für mich ist diese Balance aus Featureset und Preis ausreichend, bzw. ideal, your mileage may vary. Jedenfalls um die Hütte, oder besser Datsche, komplett kabellos zu rocken reicht es allemal.

Ach ja, im Moment läuft noch eine Aktion, bei der man sich eine Tasche für den BT6000 selbst designen kann, die dann von Philips kostenlos hergestellt und geliefert wird. Das Procerere ist etwas kompliziert und umständlich und ich warte noch auf meine, aber halte auf dem laufenden was da kommen wird.

Herzlichsten 20sten .mp3!

happy Birthday mp3

Es ist ja immer etwas schwierig bei solchen Dingen wie Formaten oder Software von Geburt zu sprechen, aber der heutige Tag gilt nunmal als der 20. Geburtstag von .mp3. Hoch soll es leben, (mp)3 mal hoch! Mp3 ist also schon erwachsen und man kann sagen, we’ve come a long way, Baby! Als ich das Format so um 1997 zum ersten Mal mitkriegte gab es kaum Software für meinen Mac um damit umzugehen, ich registrierte es, ließ aber erstmal links liegen. Trotzdem war es natürlich schon Thema, zumindest bei den Verhandlungen um mein Album bei Motor zu der Zeit. Also Thema für mich, für die Industrie, in der Person von Tim Renner damals noch nicht. Als ich bei den Vertragsverhandlungen fragte wie es denn um die Internetrechte bestellt wäre, kriegte ich so ein typisches spöttisches Rennerlächeln, Internetrechte? Was man denn damit soll, als ob das ein Zukunftsmodell sei, seine Musik künftig per ISDN zu holen und auf dem Rechner zu hören. Dann kam allerdings ziemlich schnell DSL und Napster und von derselben Industrie, die mir zum Albumsvertrag noch ein generöses „Internetrechte? Die schenk ich dir!“ schmetterte, wechselte jetzt auf das Logo „Copy Kills Music“. Mein Einstieg zu mp3 hätte nicht aufschlußreicher verlaufen können.
Mit Napster und Tauschbörsen bin ich trotzdem nie warm geworden, das war mir alles zu mainstream, die Qualität damals mit 128 kb Files zu grottig, das Prozedere zu langwierig und auf dem Mac auch von den Programmen her zu eingeschränkt bis nicht möglich. Das änderte sich erst viel später kurzzeitig mal mit Soulseek, da waren die Musiknerds unterwegs und man fand tatsächlich sehr gut gerippte Files von denen man nie gedacht hätte das sich jemals jemand die Mühe machen würde diese zu rippen und hochzuladen. Dabei ging es weniger um aktuelle Sachen, sondern eher darum, verpaßte Industrialsachen oder seltene UK Hardcore Sachen ausfindig zu machen. Woraus sich auch gleich eine soziale Komponente ergab, denn meist waren die Downloadraten begrenzt, so das man per Chat darum bitten mußte den Kanal für einen persönlich aufzudrehen, man bot seinen eigenen Fundus an und da man es mit geschmacklich gleichgesinnten zu tun hatte, entwickelte sich daraus so etwas wie das erste Social Media Erlebnis vor Myspace.
Wenn man diese Tracks heute anhört stellt man auch fest, das die mp3 Endoder ebenfalls einen weiten Weg gegangen sind um bei heutiger Qualität anzukommen.
Mit iTunes und iPod fing ich an akribisch meine Plattensammlung zu digitalisieren. Zuerst nur für den iPod Gebrauch, aber als dann mit Final Scatch auch noch die erste Auflegesoftware auf dem Markt erschien, war klar wohin die Reise gehen wird und die Motivation mit der Digitalisierung voran zu kommen nahm zeitweise manische Züge an. Jeden Tag mindestens 10 Platten war mein eigenes Benchmark um da voran zu kommen und Neuerwerbe wurden ebenfalls sofort digitalisiert.
Mit Final Scratch konnte ich mich noch nicht anfreunden, das war mir alles noch zu rudimentär und jedesmal wenn mir einer demonstrierte wie cool das ist ging irgendwas schief. Sowas auf großer Bühne wollte ich lieber nicht erleben.
Das änderte sich erst als mir jemand vor genau 10 Jahren Serato Scratch demonstrierte. Das Teil war von nichts aus der Ruhe zu bringen und lief superstabil, plötzlich machten all die Jahre Digitalisierung der Plattenbestände auch noch Sinn! Ich hab’s natürlich sofort gekauft.
Die Nachteile des Systems sollten sich erst mit der Zeit herausstellen, Hotplugging von zig Kabeln im laufenden Abend und eine Brückentechnologie die immer noch auf Vinylsimulation setzt mag am Anfang als Einstieg seine Berechtigung haben, aber auf Dauer doch eher nervig und fehleranfällig. Da kam aber auch schon Traktor und insbesondere die Verbindung mit dem Vestax VCI 100 Controller um die Ecke. Nix mehr Vinyl, komplett digital, mit all seinen Vorteilen. Und seit Anbeginn natürlich hochemotional geführte Vinyl vs. mp3 Diskussionen, die bis heute immer noch ganz gerne mal aufflammen, wobei die glühendsten Vinylverfechter von einst mittlerweile mehr oder weniger leise die Fronten gewechselt haben und gar nicht gerne an die Argumente von einst erinnert werden. Wobei es lustig zu beobachten war, wie das einstige Nogo CD Player durch den neuen Rivalen zwischenzeitlich sanktioniert wurde, der Computer auf der Bühne war dann die Unterschicht. Heute kräht fast kein Hahn mehr danach, wer was benutzt um Musik zu präsentieren, lediglich ein paar Fundis, die zu faul sind etwas neues zu lernen und die eigene Präferenz für alle durchdrücken wollen, gibt’s wie überall noch, der Rest lebt glücklich mit Formatvielfalt.
Was mich in dieser turbulenten Zeit nie verlassen hat ist der iPod, der immer an meiner Seite war, angefangen vom ersten mit 5 Gb bis zum letzten Modell mit 160 Gb, der mir beim Umzug leider verlustig ging.
Zur Feier des Geburtstages ziehe ich gleich los und lasse mein betagtes, ungenutztes iPhone 4 reparieren um es zum Ersatz iPod mit immerhin 32 Gb umzuwidmen. Da läuft dann auch Rekordbox drauf und man kann ihn als Speichermedium an die Nexus CDJs anschließen.
Mp3 und ich, die Geschichte ist noch nicht zuende und ich bin zuversichtlich das es nicht der letzte Geburtstag ist, den wir zusammen feiern

Tinder meaten mit Tender


Ich bin ja schon lange aus dem Markt raus, aber wenn ich den Singles in meinem Umfeld trauen kann ist Tinder gerade der heiße Scheiß auf dem Fleischmarkt. Nun, das wird einem jetzt noch viel einfacher gemacht, mittels einer Universal Dockingstation für Smartphones und eingebautem Swiper. Nicht vegan, aber effektiv

(Via Death And Taxes)

Blast from the past: Teac Open Cassette Wechselbänder

teacopencass
Ein Relikt aus grauer Vorzeit, dem ich mal völlig entgeistert hinterher gejagt bin, bis ich es fast für eine Illusiuon gehalten habe, hat Ronny da gestern ausgegraben. Die Sache war nämlich so, das ich die Dinger tatsächlich mal bei einem über ein paar Ecken bekannten US Soldat gesehen hatte und völlig davon geflasht war. Der hatte lediglich eine von diesen Cassetten dabei und tauschte einfach die Bänder, hatte ich vorher nie gesehen und danach auch nie wieder. Internet zur Recherche gab’s da noch nicht und meine Besuche in diversesten PX Stores der Army brachten auch nix zutage, irgendwann gab ich’s auf. Und jetzt seh ich dieses Tape nach ca. 30 Jahren wieder, hat’s also doch gegeben! Aber anscheinend nur auf dem japanischen Markt, vielleicht mit ein paar Ausbrechern auf den amerikanischen. Wer weiß wie die Geschichte der Tapes weitergegangen wäre, wenn diese Art Tapes nicht so räumlich beschränkt gewesen wäre? Die Minidisc zumindest wäre obsolet gewesen. Aber das Gekniffel mit dem Einlegen ist mir damals auch aufgefallen ;)

Wearables und Nachhaltigkeit: Gadgets aufladen mit PornHub’s Wankband

Wearables und Streamingdienste, jeder macht anscheinend gerade in dem Business und der St(r)eamingdienst Pornhub rettet jetzt die Welt durch das wohl erste nachhaltige Wearable, das Wankband. Ein Armband das die, ähem, Schüttelbewegung des Arms in elektrische Energie umwandelt und dann via USB Tablets, Smartphones und Co aufladen kann. The dirty Power is in your hands!

(via Engadget)

Eine Bluetooth Gewitterwolkenlampe mit Speaker drin


Ich glaube ich hatte sowas schonmal als Lampe gesehen und die gibt es da auch, aber mit Bluetooth 2.1 Speaker System drin ist und per Motion Sensor und Fernbedienung auf Sound reagierendes veränderbares Licht ist natürlich perfekt, aber eben auch nicht ganz billig, ab 3360 $ will der Knabe dafür haben und es gibt dazu noch Satellitenwolken oder eben die Wolke nur als Lampe. Im Video sieht das ganz gut aus, ich wünschte es wäre mit passenderer Musik

(via Bless This Stuff)