Xiaomi Yi-Camera, Action Cam für ca. 55 €, mit Katzenhalterung

Xiaomi, die Macher meines Fitness Bands, das nun auch nicht schlechter ist als die teurere Konkurrenz, hauen einfach mal so eine GoPro ohne den Namen aber mit besseren Specs für weniger als die Hälfte des Originals raus:
The Yi Camera actually trumps the specs of GoPro’s entry-level camera with 1080P, 60fps video and 64GB of memory at about half the price (the $130 Hero has 1080/30p video and 32GB of storage). It also weighs significantly less at 72g, has a bigger battery and can go the same 40m (130 feet) underwater.
Als Zubehör für die Yi-Camera gibt es allerenstens eine Katzenhalterung, wie man oben ersieht, das Internet kann sich also bald auf eine neue Kategorie Katzenvideos freuen.
Ist ähnlich wie mit dem Mi-Band natürlich nicht offiziell hierzulande erhältlich, wird also alsbald mal wieder Zeit direkt in China zu bestellen – ohne die Katzenhalterung natürlich.

(Via Engadget)

Google Earth Pro kostenlos

Google Earth war ja schon immer eine feine Spielerei, von daher habe ich mir von der jetzt kostenlos gewordenen Pro Variante, die vorher 400 € kostete, nicht so viel mehr versprochen, aber der 3D Modus ist ja allein schon die Sache wert. So sieht meine Hood aus :D
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Um in den Genuss der Pro Version zu kommen muß man sich hier registrieren alles weitere, wie Downloadlink und Lizenzschlüssel kommt dann per Mail

Rescue Time, ein Zeit und Gewohnheiten Tracker

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The quantified self continued, letztens der Fitnesstracker, nun der Zeit oder Prokrastinationstracker. Jeder Freiberufler und Computerarbeiter kennt das, man sitzt den ganzen Tag vor der Kiste und irgendwann verschwimmt ob das nun wirklich zur Arbeit gehört oder Ablenkung ist. Während des Uploads mal Twitter checken, zum Ohren auf Null stellen mal gucken was auf Facebook passiert ist, auf eine Antwortmail warten und oh gucke, der Reader zeigt ja auch schon wieder 900 ungelesene Artikel an und am Ende des Tages quält einen das schlechte Gewissen, weil man meint so viel Zeit mehr oder weniger sinnlos verdaddelt zu haben. Wäre ja mal interessant wie sich die Tätigkeiten, die man so über den Tag am Rechner macht, verteilen.
Nun ist mir ein ein Tool über den Weg gelaufen das tatsächlich alles trackt was man so am Rechner tut, hört auf den Namen Rescue Time und kriegt wirklich jede App und jede Webseite mit, auf der man ist. Natürlich kann man auch damit nur Annäherungswerte erhalten, das aber sehr gut, denn dankenswerterweise läßt sich auch einstellen, welche Seiten und Programme man zur Produktivität und welche zur Ablenkung zählt. Denn was für einen Journalisten Ablenkung sein mag, wie z.B. iTunes oder die Beatport Pro App, ist für andere, wie mich, durchaus mit Arbeit verbunden, also Produktivtool, während das Umhersurfen auf Newsseiten durchaus prokrastinative Züge annehmen kann, wenn es sich nicht gerade um z.B. Create Digital Musik oder DJ Techtools handelt. Wie so oft in meinem Beruf könnte das, was für andere als Entertainment durchgeht, also durchaus mit Arbeit verbunden sein, und das kann ich in Rescue Time auch so einstellen und tracken lassen.
Das Ergebnis wird dann grafisch hübsch aufbereitet und sieht folgendermaßen aus, wobei Blau für Produktiv, Rot für Ablenkung und Violett für Neutral, weil es das eine wie das andere bedeuten kann, steht:

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Sieht jetzt auch von den Proportionen her, was Arbeit und Daddelei betrifft, gar nicht mal so schlecht aus, also besser als es sich vorher anfühlte. Und dass ist jetzt nur die Kostenlosvariante, für 9$ im Monat könnte man sich jetzt noch einen Fokustimer freischalten oder, wer’s ganz hardcore mag, auch einen Websiteblocker für Prokrastinationseiten einrichten, auf die man dann erst wieder Zugriff erhält wenn man die eingestellte Produktivzeit hinter sich hat. Dazu gibt’s noch Benachrichtigungen wenn man Ziele wie 5 Stunden produktive Zeit geschafft hat, natürlich noch detailliertere Auswertungen und Reports und so weiter, aber was die kostenlose Version bietet reicht mir eigentlich schon für Zwecke wie Analyse des eigenen Computerverhaltens und Motivation die Ablenkung klein zu halten.
Creepy ist natürlich das man damit sein komplettes Onlineverhalten an einen unbekannten Server irgendwo in Amiland übermittelt, Rescue Time hat zwar eine ausgeprägte Privacy Erklärung und der Dienst besteht schon seit ein paar Jahren, trotzdem hat meine Recherche nicht ergeben das mit den Daten bislang irgendwas passiert wäre, aber für Ängstliche ist das sicher nichts. Für solche gäbe es dann z.B. Toggl, aber da muß man wirklich jeden Wechsel, wie der Name schon sagt, per Eingabe abticken, was man dann am Ende doch nicht tut, wäre ja auch unproduktiv.
Ich werde das mal noch eine Weile testen, aber auch hier bin ich , wie beim Fitnesstracker, anders überrascht als erwartet, nämlich das das Verhältnis zwischen produktiver und anderer Zeit am Rechner gar nicht so unausgewogen ist wie ursprünglich befürchtet, mal sehen ob das hält.
Jedenfalls nach Todoist für die täglichen Aufgaben und dem Mi-Band für die täglichen Schritte und Schlaf ein weiteres Eigenvermessungsprogramm, das einem sein tägliches Tun in hübsche Torten und Balken zerlegt, ich mag sowas ja. Mal sehen wie lange es noch auf sich warten läßt, bis all diese Apps APIs haben, auf das man all die Kreise wieder in einer App zusammenführen kann, aber da könnte einem in Sachen Privacy erst Recht Angst und Bange werden.

Review: Eine Woche mit dem Mi Fitnessband

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Wearables, der heiße Scheiß gerade, jeder bringt mindestens einen raus, irgendwas wird davon schon an der Wand kleben bleiben. Problem dabei: meistens sind die Preise dafür, zumindest für mich, zu hoch, als das ich bezahlender Beteatester und am Ende auf einem teuren nicht weiter supportetem Stück Plastik mit transistoralem Innenleben sitzen bleiben möchte.
So um die Weihnachtszeit kam dann die Meldung das man sich in Asien das Mi Band vom ewigen Apple Plagiator Xiaomi für schlappe 15€ inklusive Versand kommen lassen kann. Ich bin Bestellungen aus Fernost durch meine Dampferei schon gewohnt und kann bislang noch keine schlechten Erfahrungen vorweisen. Entgegen den Gerüchten läuft das dort sehr professionell ab und bei Missgeschicken kann man das Fehlteil meist behalten und bekommt umgehend etwas neues zugeschickt, in deutschen Onlinestores mußte ich bislang immer auf meine Kosten zurück schicken und warten bis der Ersatz ankam. Das ist dann auch nicht viel schneller als der Versand aus Asien, der schonmal 2-4 Wochen dauern kann. Wer’s also eilig hat bestellt besser für paar Euro mehr bei Amazon oder ähnlichen.
Mir war es jetzt nicht so eilig, sparte dadurch ca. 20 € und nach ca. 2 Wochen traf das Mi Band ohne weiteres Zollgedöhns ein.

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Bekommen tut man dann ein weder besonders schickes, noch besonders häßliches Armband, das neben Schritten und Läufen auch Schlaf in tief und nicht so tief oder gar wach unterscheiden kann. Anstatt eines Displays gibt es 3 nicht dauerbeleuchtete Status LEDs, die einem in Blau den Fortschritt des Tagesziels anzeigen und sich in Rot bemerkbar machen falls die Akkuladung zur Neige geht. Auslesen kann man die Daten dann per App auf dem Smartphone, wobei es egal ist ob iOS oder Android, die Andoid App ist aber schon etwas ausgefeilter und bietet mit den Xiaomi Phones noch einige Features mehr, wie z.B. Entsperren per Band im Bluetoothbereich oder Vibrieren bei Anruf, das wecken mittels Vibration und Smartwecker hingegen, wenn das Band eine leichte Schlafphase erkennt, klappt auf beiden Plattformen. Die App für iOS liegt mittlerweile auch in Englisch vor, was gegenüber chinesisch hierzulande schon gewisse Vorteile hat.
Das Syncen von App mit Band geht natürlich auch per Bluetooth vonstatten und gebiert sich schnell und zuverlässig. Danach sieht man dann anhand eines Kreises und seiner Ausfüllung wie weit man dem Ziel seiner täglichen Wunschschrittlänge schon gekommen ist und in Balken sind die stündlichen,täglichen, wöchentlichen, monatlichen Unterschiede der Anzahl oder wie sich der Schlaf in der Nacht gestaltet hat zu sehen.
Das Schlaffeature hat sich dabei als mein geheimer Favorit entpuppt, den eigenen Schlaf zu tracken und vor allem ohne Eigenbeschiss zu sehen wie lang oder kurz der eigentlich ist, ist, zumindest für mich, ein Novum das sich als sehr interessant heraus gestellt hat und dafür sorgt das man seine Mindestschlafzeit besser einhalten will. Die Schritt und Laufzählung kannte ich ja schon durch Apps wie Moves, nur das diese den iPhone Akku natürlich über den Tag ordentlich leer saugen.
Das Mi Band ist diesbezüglich übrigens äußerst genügsam, kam hier mit 64% Akkuladung an, die 3 Wochen zuvor stattfand, also kurz vor Abschickung, und ist nun, nach einer Woche Benutzung und 31 Tage nach der Erstladung, bei 55% angelangt. Zum Aufladen liegt ein spezielles USB Kabel bei in das man den Tracker, nachdem man ihn aus dem Armband geploppt hat, steckt.
Lobend zu erwähnen wäre noch, das sich die Mi Band App auch mit dem iOS Health Kit gut versteht, also die Daten in dieses eingelesen werden können.
Natürlich bleiben bei dem Preis auch ein paar Nachteile zum höherpreisigen Segment, die Einträge sind nicht veränderbar, schnelles Gehen, das als Laufen registriert wird läßt sich im Nachhinein nicht mehr verändern. Die Unterscheidung in Laufen, Gehen und Schlaf ist etwas rudimentär, zumindest Fahrradfahren und Rudern würde ich gern noch sehen, größtes Manko für mich ist aber, Powernaps am Tage werden nicht getrackt. Der Verzicht auf eiun Display zugunsten von 3 Status LEDs hingegen ist Geschmacksache, ich kann gut damit leben, zumal es offensichtlich für lange Akkulaufzeiten sorgt, your mileage may vary.
Trotz dieser mehr oder minder kleinen Shortcommings finde ich das was man da für 15 € geboten bekommt doch durchaus brauchbar. Ich weiß jetzt nicht was davon noch per Update veränderbar ist oder wie sich das im Vergleich zu bis zu 10 mal so teueren Geräten wie Jawbone oder Fitbit verhält, aber als Einstieg in die Welt der Fitnesstracker finde ich das schon sehr gelungen. Ob man sowas braucht muß jeder für sich entscheiden, ich finde es als zusätzliche Motivation ganz brauchbar und bin überrascht das der eigentliche Zweck, das Schritttracking, vom favorisieren des Schlaftrackings in den Schatten gestellt wird.

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Gerty Ebook Reader für iPhone

Vielleicht geht es ja einigen genauso wie mir, Eltern kennen das bestimmt, die Zeit zum lesen wird immer knapper und wenn das Kind dann mal alleine spielt hat man den Kindle gerade nicht auf Tasche, weil nochwas mitschleppen eher genervt hätte. Deshalb war ich auf der Suche nach einem Ebook Reader für das iPhone. Klar ginge das auch per iBooks, nur seitdem die Cloudsynchronisation da nicht mehr funktioniert ist das auch eher mühselig geworden Bücher außerhalb des Appleuniversums drauf zu bekommen, geht zwar via iTunes, aber wer will das schon? Nach langem hin und her bin ich auf Marvin und Gerty gestoßen, beide vom gleichen Entwickler. Marvin ist eher die ausgewachsene Version mit Calibresync und zig weiteren Features die ich nicht wirklich brauche um unterwegs mal ein paar Seiten in einem Buch weiterzulesen. Gerty hält sich da vornehm zurück und bietet nur wenig, dafür aber, zumindest für mich, das richtige, sei es an Themes, Fonts oder Features. Drauf bekommt man die Bücher via Dropbox, gelesen wird nur DRM freies Epub, andere Formate muß man vorher in Calibre umformatieren. Besonders gelungen finde ich die Journaling Funktion, also das man Markierungen und Notizen zu den Texten in einer Art Timeline Tagebuch sichern und als Epub teilen kann.
Die App ist kostenlos im Appstore zu haben, Premiumfeatures, wie das teilen des Journals kosten einmalig 3,99. Aber auch ohne diese ist die App schon ziemlich genau das was ich mir unter einem EBook Reader für unterwegs vorgetellt habe

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Wasich mir jetzt noch für die Zukunft wünschte wäre, das der Seitensync auch über die Plattform hinweg funktionieren würde, also das der Kindle merkt wenn ich auf Gerty wewitergelesen habe, aber sowas bleibt vermutlich noch einige Zeit Zukunftsmusik.

Hier noch die komplette Featureliste:

READING FEATURES
- Open books in the EPUB format
- Separate library for paper and eInk books, magazines, and other publications
- Scan barcodes to look up info and covers of your paper books
- Organise your books in shelves
- Bulk manage, sort and filter books
- Advanced EPUB formatting including margins and spacing
- Vastly improved EPUB rendering based on Marvin’s fantastic display engine
- Specialty OpenDyslexic font
- Vertical scroll reading design
- Auto scroll with variable speed and estimated reading time ()
- Screen edge detection for paging
- Apply screen warmth for comfortable nighttime reading
- EPUB 3 popup footnotes
- Automatically add definitions you’ve learnt to your timeline (
)
- Link to custom dictionary apps and web services ()
- Create custom commands to integrate with many apps and services (
)
- One-tap Dropbox access to your EPUB books
- Drag and drop books using iTunes

JOURNALLING & NOTE TAKING FEATURES
- Keep a personal journal, notes, a private blog, marginalia, or write a photo essay while you’re reading
- Relive memories by browsing your entries and notes on maps
- Save passages and notes as journal entries
- Take photos and process them with stunning effects
- Unified timeline
- Photo and tag browser
- Share journal entries and photos
- Geo-tag entries
- Full screen photo and entry browsing
- All your entries are private
- Export your timeline to an EPUB journal (*)

OTHER NOTABLE FEATURES
- Works beautifully on iPhone 6 and 6 Plus
- Passcode lock ()
- Native maps support
- Efficient cloud syncing and backups using Dropbox (
)
- Sound effects
- In-book reading timers ()
- Daily reading and journalling reminders
- Modern iOS features including parallax and motion effects
- Detects GPS and date information from photo EXIF data
- Light and dark UI themes (
)
- In-book UI automatically switches to night mode when the screen is dimmed (*)
- AirDrop, Twitter, Facebook, Flickr and iMessage sharing
- Powerful URL schemes to integrate with other apps

(*) Some premium features require a single, one-time, “unlock everything” in-app purchase

Tagebuch schreiben automatisiert mit Day One und GiftttDy

dayoneIch habe mir das Tagebuch schreiben damals mit dem Newton angewöhnt und mit ein paar Pausen ziehe ich das bis heute durch, dabei hat das über die Jahre natürlich einige Wandlungen durchgemacht und ehrlich gesagt schaue ich auch so gut wie nie in alte Einträge, aber allein die Gewissheit, ich könnte es, ist irgendwie beruhigend zu wissen.
Seit einiger Zeit mache ich das mit Day One und da das gerade im Angebot ist, nehme ich das mal zum Anlaß, dieses nicht nur simple und elegante, sondern auch mächtige Tool zu empfehlen.
Auf den ersten Blick tut Day One auch nicht viel als früher vielleicht mal MacJournal, wer das das noch kennt, aber mittels Dropbox, Ifttt, Hazel und einem kleinen Script namens Gifftdy wird daraus ein Lifestream, der automatisch alles loggt was man so täglich tut, seien es Tweets, Facebook Posts, Instagram Bilder oder auch das was man liked und bei mir sogar abgekhakte To Do Items aus Todoist in den täglichen Post aufzunehmen. Die Möglichkeiten sind endlos, ich könnte auch jeden Track den ich via iTunes höre oder Artikel die ich in Pocket gelesen habe tracken. Muß jeder selbst wissen was ihm zuviel wird. Jedenfalls lässt sich so ein schönes Tagebuch erstellen, ohne das man viel dafür tun müßte, zumindest was das Onlineleben angeht. Bis ich diese Möglichkeit entdeckt hatte nutzte ich Momento dafür, aber das hat keine Mac App und lediglich auf dem iPhone und dazu noch ohne Markup Formatierung, leider etwas öde und zwei Apps für einen Zweck, nämlich schreiben und loggen, ist dann auch etwas umständlich und blöd.
Die Zutaten für die Automatisierung klingen erstmal kompliziert, aber im Grunde braucht es nur einen Dropbox Account, hier passiert die ganze Magie, einen Ifttt Account um die Kanäle fließen zu lassen, Hazel um das Apple Script Voodoo von GiftttDy auszuführen und sich nicht selber drum kümmern zu müssen und fertig. Den ganzen Setup und Installations Zauber kann man hier nachlesen, das schöne daran: es funktioniert sofort. Vorausgesetzt man hat die entsprechenden Ifttt Känale abonniert, hier mal ein paar von meinen zur Auswahl:

Foursquare nach Day One
IFTTT Recipe: GiftttDy 2 - Single - Foursquare Checkin w/Map (Download) to Day One #giftttdy #giftttdy-single connects foursquare to dropbox

Tweets nach Day One
IFTTT Recipe: GiftttDy 2.0 - Tweets to Day One #giftttdy #giftttdy-single connects twitter to dropbox

Instagram Fotos nach Day One
IFTTT Recipe: GiftttDy 2.0 - Instagram photos to Day One #giftttdy connects instagram to dropbox

Pocket nach Day One
IFTTT Recipe: GiftttDy 2.0 - Digest Mode - Pocketed Articles to Day One. #giftttdy #giftttdy-digest connects pocket to dropbox

Und schon füllt sich das Tagebuch von allein.
Day One gibt es gerade im Appstore für 6,99 für den Mac und 99 Cent für die iOS Version, die nun auch ein Today Widget für das Notification Center hat (sollen aber gerüchteweise über die Feiertage billiger sein).
Beide Apps syncen wahlweise via iCloud oder Dropbox.

About time: Hashkey, die USB Hashtag Taste


Seit Twitter war es unvemeidlich und Instagramm hat es nur bestärkt, während er auf Facebook weiterhin ein stiefmütterliches Dasein fristet. Der unaufhaltsame Aufstieg des Hashtags vom unscheinbaren und leicht übersehenen Zeichen auf der Tastatur zum Kickstarter Projekt für einen USB Dongle mit eigener Einzeltaste.
Das Video hat mich dann endgültig überzeugt

(via Gizmodo)

YouTubeDisko


Während man im professionellen Bereich noch lange nicht in der Cloud angekommen ist, sieht das auf Privat- und typischen Studentenparties schon ganz anders aus, die Youtubedisco hat das Gewühle in der Musiksammlung des Gastgebers mittlerweile obsolet gemacht und YouTubeDisko ist das ideale Tool dafür, um auch noch zwei Youtubevideos miteinander per Maus und virtuellem Crossfader zu mixen
(via Dressedlikemachines)

Meine 2 Cent zum iPad

Ok, meine 2 Cent kommen etwas spät, aber nach der Keynote ar ich etwas frappiert, ich weiß immer noch nicht genau was ich vom iPad eigentlich halten soll. Mir ist schon klar das nicht die Hardware, sondern die Software das Gerät bestimmt und da macht dem iPad im Moment kein Konkurrent was vor, auch nicht beim Preis.
Viel wurde geschrieben über das für und wider der fehlenden Anschlüsse, das liest sich für mich allerdings ähnlich kurzsichtig wie damals beim iMac das Entsetzen über fehlendes Diskettenlaufwerk und SCSI, schliesslich gibt es mittlereile WiFi mit dem man alles mögliche anstellen kann und Files kriegt man auch per Dropbox rüber.
Auch der Vorwurf, das dies ein reines Gerät zum konsumieren ist kann man aufgrund von Brush und der Worksuite nicht ganz so stehen lassen, zudem ist der Appstore voll mit Apps die kreatives Austoben ermöglichen, alleine auf dem Musiksektor, wo ich mich auskenne, strotzt das Angebot nur so von innovativen Programmen die Dinge ermöglichen, die kein anderes System bislang ermöglichen und ganz deutlich zeigen, wie wir in Zukunft Musik machen werden Man kann jetzt schon davon ausgehen, das das iPad die einige Weltenumkrempeln wird, sei es der der Printbranche, der eBookbranche, aber auch die der Midicontroller, es wird nicht lange dauern bis der Lemur einen schweren Stand haben wird, OSC macht’s möglich und zeigt auf dem iPhone jetzt schon was da geht.
Trotzdem werde ich wahrscheinlich bis zur 2. Generation warten, das habe ich beim iPhone auch so gemacht und nicht bereut, außerdem schrecken mich maximale 64 GB einfach ab.
Allerdings kann sich das auch ganz plötzlich ändern, wenn z.B. jemand den Knoten zum platzen bringt und beispielsweise eine App zaubert mit der man auflegen könnte und dabei auf die iPod Playlisten zurückgreifen könnte.