2 neue iPhone Musikapps: Hexatone und Star6

Die Welle der Musikapps die von Musikern oder DJs präsentiert werden reisst nicht ab, neueste Zugänge:
JR HexatonePro wird vom Dream Theater Keyboarder Jordan Rudess präsentiert. Es handelt sich dabei um eine Art Achtecksequenzer, der, wie das beim iPhone mittlerweile zum guten Ton gehört, die Bewegungssensoren mit einbezieht und anscheinend trotz der genrefremden Herkunft (Dream Theater!), auch für Minimalisten recht brauchbare Ergebnisse zeitigt, wie man im Video hören kann:

Star6 präsentiert der mittlerweile in Berlin ansässige NuRaver Jason Forrest aka Donna Summer und entsprechend eher djorientiert kommt die daher. Mittels der Bewegungssensoren lassen sich Samples verbiegen und zerhacken, dazu gibt’s noch ein paar Effekte.

Star6 Introduction from Star6 on Vimeo.

Schön bei beiden ist, das sich mittlerweile durchzusetzen scheint das man sowohl eigene Samples zuladen kann, als auch das sich die Ergebnisse abspeichern, bzw. als Wavfile ausgeben lassen kann

Twitter DJ App

Heute erschien ein Artikel in der Futurezone.Orf in dem unter anderem ich zur gerade von Richie Hawtin promoteten Twitter DJ App für Traktor Pro befragt wurde. Ursprünglich war ich ja von der Idee dieser App ziemlich begeistert, nun, nach einigem Überlegen hat sich die Euphorie ein wenig abgekühlt, gerade in Bezug auf die ihr innewohnende angebliche Gema Playlist Funktionalität. Trotzdem eine coole Sache um Playlisten während des Sets zu generieren, aber lest selbst: Gezwitscherte Playlists aus den Clubs

Deadmau5 Mixapp

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Interessantes Konzept für eine Mixlösung auf dem iPhone von Touch Mix. Die 10 Tracks von Überflieger Deadmau5 lassen sich alle miteinander mixen und mit Grundeffekten belegen. Gleichzeitig aber auch eine ziemlich geschickte Variante von Album muß ich sagen. Bislang laufen nur die mitgekauften Tracks in der App, aber ich denke das kann der Programmier sehr schnell ändern. Schön wäre dann noch das Lesen der iTunes Playlisten, aber vielleicht erscheint genau sowas auch in einer nächsten iTunes Version, Coverflow war ja auch einst eine eigenständige App.
Für mich sind solche Spielereien auf dem iPhone auch immer schöne Machbarkeitsstudien und die in diesem Falle gezeigte Machbarkeit weißt darauf hin, wie schnell das mit dem Djing per Multitouchdisplay schon gedien ist.

iTM DJ


iTouchMidi tun sich seit ein paar Apps damit hervor, das iPhone zum Lemurersatz mutieren zu lassen. Das neueste Ergebnis heißt iTM DJ und, der Name läßt es erahnen, stellt eine Remote für Traktor und Serato dar, die sich per Midi über W-Lan mit dem Rechner verbindet, wobei die Synctaste für Serato natürlich etwas unsinnig ist, hat ja keinen Autosync.
Und wenn man schon auf deren Site ist, sollte man sich auch gleich mal die anderen Apps anschauen, vom iPhone Midikeyboard bis zu Fernbedienung für DAWs gibt’s da einiges und als nächstes ist was mit Modular angekündigt, hmmm…

RjDj, das iPhone als digitale Droge

Die Bezeichnung stammt nicht von mir, sondern vom Entwickler selbst, aber so unrecht hat er damit auch gar nicht. RjDj nutzt die Bewegungssensoren und das Mikrofon des iPhone um Musik zu verändern. Die Beispiele im Video jedenfalls sind schon beeindruckend trippig ;-) Das hebt Musik auf dem iPhone nochmal auf ein ganz anderes Level und es ist begrüßenswert, das man laut Blog die Ergebnisse auch aufnehmen kann.via fscklog

Das kleine Virtual Deck für zwischendurch

bild-8.jpgGrandiose Lösung für Vinyldjs, die zwischendurch mal eigene Tracks einstreuen wollen, aber auch sonst als ultraportables Drittdeck kein schlechter Ansatz und für iPhonebesitzer beim Preis von 4,99 Euro eigentlich ein Nobrainer ist VirtualDeck (iTMS Link). Einfach das iPhone als dritte Quelle an den Mixer anschliesen und ab geht er. Leider noch keine mp3 Unterstützung und ein irgendwie geartetes Nutzen des integrierten iPods und seiner Playlists würden die Sache noch abrunden

iDrum mobile für’s iPhone

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Neben BeatMaker befindet sich ein paar Tagen eine weitere Musikapp auf meinem iPhone, iDrum mobile in der “Club Edition”, die es neben der “Hiphop Edition” bislang für jeweils 4,99Euro im Appstore gibt. Club ist dabei weit gegriffen und hat weniger mit Eurotrash und Konsorten zu tun sondern bietet solide Presets für House, Elektro, Breaks der unterschiedlichsten Sorten aber eben auch ein wenig Four to the Floor. Wer iDrum schon als Plugin kennt, dem ist bekannt, das das Programm nicht gerade zu den parameter- und featurereichsten gehört. Das verhält sich mit der Mobileversion auch nicht anders, 6 Seiten reichen um alles wichtige für den Beat To Go im Griff zu haben und in dieser Einfachheit liegt eben auch der Reiz. Das Ideal des unterwegs Musikmachens scheitert dann ja in der Realität oftmals an der Komplexität auf kleinstem Raum. Hier nicht, die 6 Seiten sind klar gegliedert und die einzelnen Elemente funktionieren so, wie man das gerne hätte. Für kleine Beatspielereien zwischendurch oder Beatbauen überall jedenfalls das Beste was mir bislang für’s iPhone untergekommen ist. Das “mobile” wird in Zukunft noch wörtlicher zu nehmen sein, denn die Files sind in einer zukünftigen Version von iDrum importierbar und lassen sich dann in der Pluginvariante weiterbearbeiten. Immerhin jetzt schon steht die Ringtonefunktion das iPhones zur Verfügung um das fertige File als Audio auf den Rechner zu übertragen. Ebenfalls jertzt schon ist es möglich seine eigenen Samples und Drumkits zu importieren, so das man nicht auf die Presets von iDrum angewiesen ist. So sieht das am lebenden Objekt aus:

Screenshots von CDM

iPhone 2.0 bzw. 3G

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Hab ich ja nur drauf gewartet und wurde in meiner Vorfreude nicht enttäuscht. Das iPhone jetzt mit UMTS, prickreickem GPS, zur Ortsbestimmung werden Funkmasten, WiFi-Netze und GPS benutzt, ist 2,8x schneller als das alte und somit angeblich 36 Prozent schneller als Nokia N95 and Treo 750. Schade das das Metall bis auf die Knöpfe wegfällt und schwarzes Plastik den Rücken ziert. Kamera und Display scheinen gleich geblieben zu sein, aber deutlich besseres Audio wird versprochen.
Aber das beste: kost nur noch 199 Dollar für die 8 GB Variante, 299 für 16 GB, ab 11. Juli erhältlich. Jippie, ich bin dabei! Aber ich bin sicher ich werde hier schon bald die ersten Bashings lesen dürfen ;-)
Zu dem ganzen neuen Softwarekram laß ich mich später aus, erstmal das verdauen. :lol: