Nächsten Samstag gibt es also hier im nbi die erste Twitterlesung. Ich bin jetzt bei Twitter seit ein paar Wochen aktiv dabei, nachdem mein Account dort ja schon fast ein Jahr lang auf Standby war und nun weiß ich auch wohin viele der Blogschreiber abgewandert sind, die ich in ihren Blogs seit längerem vermisse oder sich nur noch sporadisch melden. Vermutlich aus den selben Gründen wie ich, warum soll man um einen einfachen Link noch viel Text drumrum klatschen, bloß damit es einen Eintrag wert ist? Oft reicht ja ein einzelner Satz mit URL oder es ist ein einzelner Gedanke der nicht unbedingt einen ganzen Eintrag erfordet und nur Überschrift kommt auch blöd, irgendwie.
Beim 140 Zeichenbloging bemerke ich, das auch hier die Limitierung zu ganz anderen Ergebnissen, also Schreibe, führt als im Blog. Das ist kürzer als eine SMS und einerseits völlig abstrus, da ja nun sogar die SMS auf dem Weg ins Museum ist, wo T-Mobile demnächst mobiles chatten für 5 Euro Flatrate einführt, andererseits aber auch
Nächsten Samstag gibt es also hier im nbi die erste Twitterlesung. Ich bin jetzt bei Twitter seit ein paar Wochen aktiv dabei, nachdem mein Account dort ja schon fast ein Jahr lang auf Standby war und nun weiß ich auch wohin viele der Blogschreiber abgewandert sind, die ich in ihren Blogs seit längerem vermisse oder sich nur noch sporadisch melden. Vermutlich aus den selben Gründen wie ich, warum soll man um einen einfachen Link noch viel Text drumrum klatschen, bloß damit es einen Eintrag wert ist? Oft reicht ja ein einzelner Satz mit URL oder es ist ein einzelner Gedanke der nicht unbedingt einen ganzen Eintrag erfordet und nur Überschrift kommt auch blöd, irgendwie.
Beim 140 Zeichenbloging bemerke ich, das auch hier die Limitierung zu ganz anderen Ergebnissen, also Schreibe, führt als im Blog. Das ist kürzer als eine SMS und einerseits völlig abstrus, da ja nun sogar die SMS auf dem Weg ins Museum ist, wo T-Mobile demnächst mobiles chatten für 5 Euro Flatrate einführt, andererseits aber auch eine logische Konsequenz aus dem Infobombardement aus Blogs, RSS, Foren, you name it. In der Kürze liegt die Würze und dieses Inforauschen am Rand des Zweitmonitors neben Skype und iChat ist während der täglichen Computerarbeit sogar ganz angenehm, man kann es beachten, muß aber nicht. Es ist aber erstaunlich zu beobachten wie schnell hier die Infos hin und her zischen, das ist nochmal eine Steigerung zu den Blogs, es verhält sich so, das momentan eine Info zuerst in Twitter erscheint, dann in Blogs und dann in den traditionellen Medien, Zeitungen sind sogesehen sowas von hinten dran, ich würde mir an deren Stelle Sorgen machen, sogar die Tagesschau twittert!
Twitter’s ganzes Potential kommt aber erst zum Vorschein, wenn man followed und gelegentlich per vorangestelltem @ oder d postet, wobei das dem namen vorangestellte @ demjenigen dessen Name dahinter steht zugestellt wird und d aus dem Post eine Direktnachricht macht, die nur derjenige lesen kann, dessen Name hinter dem d steht. Mit der Zeit kommen da interessante Kommunikationen zustande und um das alles zu händeln ist die Twitterseite zwar imstande, aber besser geht’s mit einem Client wie Twitterific oder Twhirl, aus dem heraus man sowohl posten kann, als auch die ganzen @’s, d’s, Favorites und was es nicht noch alles gibt, verwaltet werden. Für wahre Twitterholics gibt es noch Twitter Desk, das die ganzen Twitterfeeds nochmal aufdröselt und einem die Möglicheit gibt, diese nach eigener Facon nochmals zu unterteilen und zu gruppieren. Twitterclients gibt es natürlich auch für Mobile Phones, was die Sache erst so richtig rund macht, von unterwegs twittern gibt dem Ganzen erst die richtige Würze, aber es braucht nichtmal einen Client dafür, man kann seine Posts auch ganz simpel per SMS abschicken oder auch Posts per SMS empfangen, läßt sich alles im Twitterprofil einstellen. So richtig Web 2.0 wird’s aber erst wenn man z.b. über Twitpic auch noch Fotos anhängen kann, wie gemacht also für die Generation iPhone, dessen Clients diese Möglichkeit allesamt eingebaut haben und das Foto nach belieben zu diesem Dienst hochschieben.
Überhaupt hat sich um Twitter ein richtiges kleines Universum an Zusatzdiensten entwickelt, mittlerweile soll es, neben dem Klassiker Twittervision, das es BTW auch für’s iPhone gibt, um die 300 Apps und Dienste rund um Twitter geben. Summize war bis vor ein paar Tagen noch eine Suchmaschine um in und nach Twitterpostings suchen zu können, wurde allerdings mittlerweile von Twitter aufgekauft und in Twitter integriert.
Wie immer gebiert ein neues Medium auch neue Anwendungen und, wie schon oben erwähnt, auch gelegentlich eine neue Schreibe. Viele Twitterer kommen in ihren Tweets viel schneller auf den Punkt, schreiben pointierter als in ihren Blogses ist ja nicht das erste mal, das und nutzen das Medium zur Generation täglicher Bonmots oder Kürzestanekdoten, die mit der ursprünglichen Twitterintention “What are you doing?” nur noch entfernt oder gar nichts mehr zu tun haben, aber es ist ja nicht das erste mal das die kreative Verwendung einer Anwendung dieses erst so richtig interessant macht.
Zum Schluß noch zwei weiterführende Artikel, scheint so, als ob die Sache jetzt erst so richtig ankommt:
Manager Magazin: Wann ist ein Mann ein Mann?
Handelsblatt: Alles zwitschert
und ebooks über’s Twittern gibt es auch in Hülle und Fülle
Mich findet man unter www.twitter.com/tanith und die neuesten Tweets sind diese komischen Kurzsätze oben links in diesem Blog
PS: So könnte die Twitterwelt nach einem Zombieausbruch aussehen