Ein Kalender mit Berliner Cluborten der Vergangenheit

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So sicher wie die Spekulatius im September, obwohl noch bis zu 30° gemessen werden, sind die ersten Kalender für’s nächste Jahr jetzt schon Thema. Eigentlich nicht so wirklich mein Metier, aber der hier rührt mich ein bisschen. Sogar das Exit mit meinem Loveparade Panzer ist dabei, aber auch Tresor, Bunker, E-Werk, Morlox und Stattbad wedding
Zu haben ist der im Archiv für Jugendkulturen in der Fidicinstraße 3

(Via Marc Wohlrabe)

9/11 genau heute vor 26 Jahren: Universe Mind Body and Soul

Universe

Tja, 9/11 kann auch was ganz anderes bedeuten. Heute vor 26 Jahren hatte ich das erste Mal in UK aufgelegt und es war fulminant. Ich danke heute noch Paul Shurey (RIP) für die Möglichkeit. Luke McMillan, aka DJ The Producer, der damals vor mir dran war, hatte mich heute wieder dran erinnert, deshalb hier das Tape von uns beiden, das damals schwer die Runde machte und auf das ich bis heute angesprochen werde. Mein Set fängt nach ca. 28 Minuten an:

Die ganze Story, wie ich das alles erlebt hatte, hatte ich ja schonmal aufgeschrieben, die kann man hier lesen.

Hier noch die komplette Playlist der Sets die damals mitgeschnitten wurde:

Icke im Interview, Tresor anno 1991 zu Tekkno und so

Tresor91
Schöner Fund von Schyda, icke im Tresor anno 91 voll in Camo und noch mit Zigarette in der Hand, schön mit Space Beer auf dem Tisch drapiert ;) Wer weiter guckt sieht auch noch die dafür Verantwortlichen Dimitri und Achim Kohlberger im Interview.
Im zweiten Teil gibt’s eins dieser unsäglichen Marusha Interviews zur Belustigung.

Im Innern des Kitkat Clubs

Kitkat

Ich hab freies Wochenende weil ein Gig gecancelt wurde (bei vollem Lohnausgleich, Verträge sind manchmal doch ne coole Sache), aber nächste Woche bin ich mal wieder im Kitkat Club, diesem mystischen Ort um den sich so viele Gerüchte ranken. Einige kennen ja den dortigen Dragon Floor von den Walfisch Revival Parties, die auch nur dort stattfinden konnten, weil es eben die Original Location des damaligen Walfisch’s war. Aber wie es sonst so im Kitkat aussieht dürfte für die meisten eher unbekannt sein, dabei hat der durchaus einiges zu bieten was nicht mit gynäkolischem Inventar oder sonstigem Kinky Stuff zu tun hat, zum Beispiel einen Pool und zwei Keller (von denen nur einer gezeigt wird und fälschlicherweise als der damalige Walfisch bezeichnet wird, nur soviel am Rande). Electronic Beats hat ein Video gefunden, das Geheimnis zu lüften.

Doku “The Sound Of Belgium” nun auf Boiler Room zum Nachgucken

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Über die Doku TSOB hatten wir es hier schon öfter und bei der Deutschland Premiere hatte ich ja die Ehre bei dazu gehörigen Podiumsdiskussion mitzuzwirken. Nun tut es mir zwar Leid für alle die teuer die DVD erstanden haben, andererseits, Information wants to be free und so freue ich mich das dieses Zeitdokument über New Beat, eine wichtige Epoche im Werdegang zu Techno, für alle verfügbar ist. Einbetten ist leider nicht, da müßt ihr schon zum Broiler Room rüberklicken:

TSOB
The Sound of Belgium explores the rich but untold story of Belgian dance music. From the dance halls with Decap organs to the golden days of Popcorn; from EBM and New Beat to Belgian house and techno.

At the end of the 80s, Belgium was taken by surprise by the New Beat, a once immensely popular, almost surreal type of dance music. Its unexpected but short lived success didn’t only leave a mark on a new generation of musicians in Belgium in the years to come; its eclectic mix of sounds and styles actually had its seeds in earlier decades.

A story that has been widely ignored by ‘serious’ music critics and the mainstream media in general, ‘The Sound of Belgium’ goes in search of the spirit of a nation and the people that danced to it.

Arte Tracks: Nachtleben, Berlin 1997

Berlin1997

1997, damals, als der alte Tresor noch neben dem noch nicht fertigen Potsdamer Platz lag und im Matrix an der Warschauer noch Techno lief und keiner die Computer Zapfanlagen mochte. Als die letzten Ausläufer der anarchistischen 90er zwar noch da waren, aber jeder wußte das das jetzt schneller als einem lieb ist, zuende ging. Das Jahr in dem es die Frontage schon nicht mehr gab und das E-Werk schloß. Die Konfusion war jetzt nicht mehr außerhalb der Szene sondern in ihr und manche versuchten das mit Glamour aufzufangen, zurück zum Koks oder so. Die anderen wollten genau das nicht, kannte man ja noch aus den 80ern.
Kurze, aber im Nachhinein aussagekräftige Doku von Arte Tracks damals

(via Zeitmaschine)