Mit der Frankfurt Posse im Love Train zur Loveparade 1992

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Es begab sich im Jahr 1992, das die Frankfurt Posse mit einem Sonderzug charterte und zur Love Parade nach Berlin fuhr. Schön das das jemand dokumentiert hat und zwar nicht nur die Fahrt, sondern auch die Loveparade und das Feiern. Teil 1 geht bis zur Rückfahrt und man sieht viele auch heute noch bekannte Gesichter in ganz jung. Dazu natürlich auch noch viel Mode der Zeit und viel Musik von damals

(via Electronic Beats)

Apropos Musik von damals: einiges davon wird man mit Sicherheit heute auf der Walfisch Revival Party im Kitkat Club hören können. Ich weiß es, ich leg da auch auf.

136 UK Rave Tapes

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Das sind die Tapes, bevor sie auf CDs wechselten, die seinerzeit in diesen voluminösen Hüllen verkauft wurden, die an Serien auf VHS erinnerten und manchmal auch den Weg hierher fanden. Ich hatte mir davon mal einige allein wegen des der exorbitanten Verpackung mitgenommen, weil ich das von hier nicht kannte und famos fand, diese vergänglichen Momente so aufgebretzelt präsentiert zu bekommen.
Bei Archive.org lagern nun 136 ca. einstündige Tapes davon was theoretisch einen durchgängigen 5 Tage Rave ergibt. Sollte also gut durch die Arbeitswoche bringen, bis wieder Wochenende ist. Die Mitschnitte reichen von 93-97 von LTJ Bukem über Slipmatt und Grooverider bis zu Carl Cox ist wirklich alles dabei was den Sound dort geprägt hat
Wer dann noch nicht genug hat kann die nächsten Arbeitswochen hiermit vertreiben

(via Nerdcore)

Doku Party auf dem Todesstreifen mal wieder in der Arte Mediathek

Wendeklang

Die Doku hatten wir hier schon paarmal, aber jetzt gerade ist sie mal wieder in der Mediathek von Arte. Wer sie noch nicht gesehen hat: lohnt sich! Ist quasi das Supplement zum Buch “Der Klang der Familie”

Der verlorene, spröde Funk von Ubik, Hi Ryze und Autonation, aka David Campbell


So zwischen 1990 und 1993 gab es mal einen Seitenstrang von Techno, den ich gerne den Bleeps zugehörig zurechnen möchte und der quasi von einem Mann alleine geschaffen und beackert wurde. Die Tracks waren nicht unbedingt Dancefloorfiller und das Genre so klein das es nichtmal einen Namen hatte und trotzdem war ich ein Riesenfan dieses verspielten Maschinenfunks. Was heißt war? Diesen Winter habe ich das für mich wiederentdeckt, was der Mann mit dem Allerweltsnamen David Campbell da unter verschiedenen Pseudonymen angestellt hat.
Am bekanntesten wird vielleicht Hi Ryze‘s Cyberia sein, das damals gerne im Zusammenhang von A Place Called Bliss gespielt wurde

Aber unter Ubik ging’s dann so richtig ab, vertrackt, irgendwo zwischen Detroit, Bleeps undf Rave verortet

Autonation schaffte in früher Inkarnation sogar mal den Sprung auf R&S, siedelte aber erst mit der Cyborg Society EP zwischen Hi Ryze und Ubik an

Ich finde diesen Funk gerade wieder sehr wegweisend. Wieder eins von diesen losen Enden das gerne wieder aufgenommen und aktualisiert werden könnte

Gerahmte Mitsubishis


Ein Denkmal für die weißen und rosanen Instant Gude Laune Drops der 90er wäre eh mal fällig, der geneigte Altraver kann sich diese Devotionale nun zumindest anstatt irgendwelcher Medallien, Urkunden oder sonstigen Trophäen in die Vitrine stellen. Mehr “Ich war dabei” geht ja kaum.
Leider gerade Out of Stock

Ergänzende Interviews zur Doku ” Berlin 90 – Der Sound der Wende”

Letztens lief doch diese neuerliche Doku mit vielen bekannten Protagonisten (ich berichtete). Nun gibt es noch ein paar ergänzende Interviews dazu, die allesamt recht unterhaltsam sind und in denen z.B Wolle seinen Tanzflächenkommunismus erklärt, Danielle de Picciotto den Erfolg von Techno in Berlin mit beiderseitiger Schnörkellosigkeit begründet und auch das Stimmungsbild das Ulrich Gutmair vom damaligen Berlin zeichnet finde ich recht gelungen

Die orale Geschichte von Wax Treatment (und zugleich auch ein bisschen von HRST KRZBRG)


Ich war ja nur ein paarmal da, aber es war seinerzeit ein Segen und ein perfect match für Berlin, als Dubstep groß wurde und Hardwax diese Parties im Horst Kreuzberg abhielt.
Hier ist die Geschichte von beiden von den Protagonisten erzählt

Doku: Berlin 90 – Der Sound der Wende

Berlin90

Noch ein Versuch den Geist der Nachwende 90er in Berlin einzufangen und zu vermitteln, mit vielen Protagonisten die man schon aus anderen Dokus kennt, wie Johnny Stieler, Ben DeBiel, Danielle De Piccotto, Motte, Wolle aber auch anderen die noch nicht zu Wort kamen.
Läuft heute auf ZDF Info und ist noch eine Woche in der Mediathek zu finden, ist aber auch schon auf Youtube gelandet:

Exit, Eimer, Bunker, Planet, Ostgut. 5 legendäre Clubs aus den 90ern im Rückblick


Berlin ist Techno hat sich auf die Suche nach den vergangenen Spuren von Techno gemacht und dabei ist ein Artikel rausgekommen, der die 5 vergangenen Clubs richtig einordnet und charakterisiert. Auch das Video über Aufbau und Zerstörung des Ahornblatt’s aka Exit, das ich hier verlinkt hatte ist nochmal in anderer Version zu sehenSoll der Einstieg in eine neue Serie sein, auf die ich damit sehr gespannt bin.

Ich hab mal wieder alte Charts abgegeben

Der Fluter macht gerade eine Reihe zur Städten und ihrer Musikgeschichte, ich war natürlich für Berlin dran und habe meine 10 Tracks zu Berlin mit kurzem Statement garniert: