Nicht nur weil das Programm großarig ist, nicht nur weil ich da am Freitag mit einer Horde Mittwitterer auflege, nicht nur weil ich endlich mal Dubstep im Tresor spielen kann, sondern weil die Idee dieses Optik meets Akustik in Berlin Festivals schon mittlerweile schon eine lange Tradition hat und nicht nur deshalb unterstützenswert ist!
Ich freu mich schon riesig drauf!
So richtig viel unterschiedliche Musik für’s Geld verspricht das heute zu werden ein Floor Drum & Bass und der andere verspricht Techno bis Dubstep, wofür unter anderem ich verantwortlich sein werde:
Am Samstag startet eine neue Sendung und ich habe die Ehre dort der erste Gast zu sein. Man kann mich via Chat Sachen Fragen, die ich dann nach bestem Wissen und Gewissen beantworten werde und gemixt wird natürlich auch. Mehr dazu hier: Simply Delicious “Ask me!” with Tanith
Es ist einfach mal an der Zeit, dieser fast vergessene Phase von 1990 bis ca. 1993 und dem Ursprung des britischen Hardcore Continuums gebührend zu huldigen, die bei den hiesigen Clasicparties grundsätzlich immer zu kurz kommt. Ich gehe sogar soweit zu sagen, wer den heutigen Dubstep und UK Funky kapieren will, sollte erstmal UK Hardcore verstehen. Die Ursuppe aus der dann Jungle, Drum & Bass, Big Beat, 2Step bis zu den heute aktuellen Styles wie Dubstep, Grime und UK Funky entweder entstanden oder zumindest viel zu verdanken haben.
Natürlich kennt man noch Altern8, Prodigy oder Shades of Rhythm, aber wer weiß noch, das sogar ein Dave Clarke unter dem Namen Hardcore so angefangen hat, oder das gar die erste Autechre so klang?
Genau um solch verlorene Perlen soll es an diesem Abend gehen, man darf sich freuen auf ein wiederhören oder entdecken von so unverdient vergessenen Hymnen wie z.B.
aber auch sowas
oder sowas:
Dazu habe ich mir noch den Scheckkartenpunk eingeladen, den ich an anderer Stelle als wirklichen Kenner der Materie erleben durfte und natürlich ist auch Mitresident Astma wieder mit von der Partie.
Also:
12.02.2010
Katharsis Club – UK Hardcore Special
Im Suicide
Revaler Straße99, Berlin Friedrichshain
Die Dates für den Dezember sind nun wieder links aktualisiert.
Besonders hinweisen möchte ich natürlich auf meine eigene Veranstaltung am Freitag im Suicide, ich nenne das ganze jetzt mal auf Katharsis Club um, weil es viel besser das beschreibt um was es mir eigentlich geht.
Diesmal dabei: Stype mit seinem grossartigen Abletonset, einen Vorgeschmack kann man sich hier anhören: stype – Killekill meets Leisure System (14.10.2009) by stype
Ansonsten natürlich auch wieder Sets vonAstma und mir. Ich hoffe man sieht sich am Freitag!
Das könnte ein lustiges Stelldichein werden, am Freitag um 14:30 bis 16:00 sitze ich mit einigen Wegesgefährten wie Tilman, Alexandra Dröner und Ben de Biel auf einem Podium im Cafe Moskau und plaudere über die vergangenen 20 Jahre Clubkultur in Berlin und moderiert wird das Ganze von Tobias Rapp.
Mehr Infos dazu gibt’s auf der Clubnacht Seite, wo man auch Tickets ordern kann, falls jemand dabei sein will wie wir olle Kamellen ausbreiten
Allerorten wird dieser Tage dem Mauerfall gedacht, zeitgleich kann man auch sagen das das 20 Jahre Techno bedeutet, wir hatten es ja schon öfter an dieser Stelle, das das zumindest für Berlin die Initialzündung zur Explosion war.
Da lässt sich der Tresor natürlich nicht lumpen und feiert in den Tag des Mauerfalls hinein, dazu präsentiert er 3 der DJs, die zu der Zeit im Vorgänger UFO schon die Scheiben drehten und als Sahnehäubchen obendrauf präsentiert Tilman auch noch erstmals öffentlich eine Auswahl seiner Zeitmaschinenbilder.
Das ganze startet dann auch technorentnergerecht bereits um 22:00 und wem es mittlerweile in der Technohölle des Tresors zu aufregend geworden ist, für den steht oben noch die lauschige +4 Bar zum Anekdotentausch mit anderen Veteranen zur Verfügung
Ab heute geht’s wieder los mit dem Netaudiofestival und zwar dicker als je zuvor. Neben interessanten Panels lockt natürlich wieder das abendliche Partyprogramm, das man hier dezidiert nachlesen kann.
Ich rede nachmittags auf diesem Panel mit Discussion 1 – Online Distribution: Netlabels Acting as a Hinge between the Creative Package and the Changing Market
und gebe dann noch spät nachts ein Dubstepset zum Besten, aber auch die anderen Floors und Artist und Panels lohnen sich für jeden der sich für das Thema auch nur halbwegs interessiert!
Also wenn ich schonmal ein Wochenende nicht auflege und trotzdem in einen Club renne, dann muß da schon richtig was geboten werden und das ist unzweifelhaft bei der vierten Allianz im WMF gegeben, man schaue sich dieses Lineup an:
Coldcut, Monolake, die Modeselektors und dann noch alles von Rang und Namen was gerade Dubstep erneuert: Untold, TRG, Pangaea, Ramadanman und BenUFO. Jeder alleine den Besuch wert, so schon fast ein kleines Festival
Ich weiß wo man mich an dem Abend findet!
Ach ja, die neue Adresse des WMF ist:
Klosterstr. 44
10179 Berlin
Ich hatte ja etwas weiter unten schon gepostet das die Piraten nun auch Parties feiern, nun, das erste Ergebnis steht fest und steigt am 16.9 in der Maria. Neben mir sind noch einige andere DJs und Musiker am Werk, wie dem herrlichen Flyer zu entnehmen ist. Alle verzichten auf die Gagen, die Sache kostet keinen Eintritt, dafür darf aber nach Herzenslust für die Piraten gespendet werden!