Tourtagebuch: 23.03.2019 Dresden, Sandsteinhöhlen -ElectroZid – 30 Jahre Techno Spezial oder der Tod meines Autos, inklusive ganzes Set in Ton und Bild

Ok, das ist wahrlich mal ein Grund das alte Tourtagebuch wiederauferstehen zu lassen. Ich war gebucht um für 30 Jahre Techno im Zuge der Electrozid in einer alten Höhle bei Dresden aufzulegen. So bis 300 km fahre ich meist alles selbst mit Auto, so auch diesmal. Morgens noch mit Sohnemann auf der #Artikel13 Demo, stieg ich also gegen 22:00, um genug Puffer zu haben, in meinen ollen Nissan X-Trail, tankte voll, holte mir noch einen Kaffee für die Fahrt und ab geht er. Dachte ich. So nach ca. 50 Kilometern bemerkte ich das die rote Öllampe ab und an mal aufflackerte. Also nochmal Tanke ansteuern und Öl nachkippen, was mich schon ein wenig stutzig machte, weil das ja erst gewechselt wurde und die Karre nicht wirklich ein Ölschlucker ist. Nach dem Boxenstop hörte das Geflacker allerdings nicht auf, weitere Inspektion ergab das die Lampe immer an ging wenn man über 2000 Umdrehungen bzw. über 100 km/h ging. Bis Dresden waren es nun noch über 130 Kilometer und mein Zeitpuffer schon aufgebraucht. Ich steuerte einen Rastplatz an und rief den ADAC, der meinte es könne dauern und so wie das klinge, wäre es ziemlich unwahrscheinlich das ich danach nach Dresden und zurück käme. Nach weiterer Kontemplation beschloß erstmal zurück zu fahren und dem Veranstalter Bescheid zu geben, wie es um den Stand der Dinge so steht. Panik auf beiden Seiten. Icke, ob ich noch heimische Gefilde mit dem Wrack erreichen würde, beim Veranstalter weil womöglich der Haupt Act nicht kommen würde. Aber so nicht, bin schließlich Profi und lasse keinen hängen! Mit bangem Blick auf die Ölanzeige zermarterte ich mir den Kopp, wie man das nun doch noch hinbekommen könnte. Da wäre noch dieser olle klapprige Fiat Panda, der hier rumsteht, fährt zwar auch nicht viel schneller als das was ich jetzt fuhr, aber halt ohne Ölwarn Lampe. Nächster Anruf beim Veranstalter, ob man mein Set eins nach hinten schieben könne, also mehr so zum Schluß. Ja ginge, Hauptsache ich komme. Gegen 1:00 ging es nun mit dem neuen Gefährt wieder die gleiche Strecke lang, nochmal tanken, noch ein Kaffee. Auf der Fahrt dann immer wieder Lagestandsberichte zwischen Veranstalter und mir, bis ich gegen 4:30 endlich das Ziel erreichte, knappe halbe Stunde vor Setbeginn! STRIKE! Das Set lief dann, trotz allem sowas von, ähm, geölt, das sich die Strapazen wirklich gelohnt hatten. Alle glücklich ,das es doch noch geklappt hat. Um das Ganze noch so richtig voll zu machen bin ich dann nach dem zweistündigen Gig auch gleich wieder zurück gefahren, was hieß nach 15 km Laufen, inklusive der Demo und der Havarie der Nacht plus Gig, 27 Stunden wach! Yes, geht immer noch!?Das Auto hat es übrigens nicht überlebt, die Altersschwäche, die vor einem Jahr einsetzte hatte sich nun voll entfaltet, komplett mit Metallteilen in der Ölwanne, so das ich beschloß nicht weiter da rein zu investieren. Dafür fahre ich jetzt einen Zappen Duster mit dem gleichen Vierradantrieb wie der Nissan, so als Erinnerung an das sonst tolle Auto. Farewell, man stirbt ja erst ganz wenn die Erinnerung weg ist.

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Tourbericht Mayday + Set

Tourbericht Mayday 25

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Um es gleich vorweg zu nehmen, weil ich von diversen Ecken zu hören bekam „Tanith auf der Mayday? Hä? Hab ich da was verpaßt?“ Ja, hat man, wie man hierlesen kann. Verpaßt hat man dann dieses und jenes.
Man lädt mich also ab und an mal auf ein Jubiläum ein und ich finde das nach wie vor eine feine Geste.
Auch vorweg nehmen kann ich gleich, das ich kaum andere Acts bewußt wahrnehmen konnte, dazu war die Zeit zu knapp, ich kam um 23:00 an und war bereits um 0:00 zur offiziellen Mayday Pressekonferenz mit Oliver Vordemvenne von iMotion, als auch mit Moguai und Tom Novy, geladen, bei der ich sowas wie das lebende Fossil darstellte, das bereits bei der ersten Mayday dabei war. Der einzige andere der aus der Zeit noch übrig und gebucht war, war Sven Väth und der legte zu dem Zeitpunkt gerade auf. Die Stunde dazwischen verbrachte man in alter Mayday Manier damit, im Catering Raum abzuhängen und abzuwarten wer so alles angespült wird. Das war schon früher immer ein lustiges Kommen und Gehen mit völlig eratischen Gesprächsmomenten und zumindest diesbezüglich hat sich da nichts geändert. Das schöne dabei ist das man auf viele Kollegen trifft mit denen man vielleicht musikalisch nicht viel teilt, aber die Erfahrungen aus jahre-, oft jahrzentelange Zugehörigkeit zu diesem doch oft sehr seltsamen Ravezirkus bilden nunmal Gemeinsamkeiten, die über das musikalische hinaus gehen. Musik verbindet, Erlebtes tut’s aber zur Not auch.

FullSizeRender 4Bis dahin war ich noch nicht einmal im nahegelegenen Hotel, mußte ich aber noch, denn für das 25 jährige Bestehen der Mayday hatte ich mir überlegt mal wieder Tarn überzuziehen. Dies wurde dadurch bestärkt, das ich angefragt wurde, ob ich für die Verfilmung von Sven Regener’s Buch „Magical Mystery Tour“ für eine Szene zur Verfügung stünde, bei der der Protagonist Raimund das Set übernimmt. Da ich das Buch äußerst amüsant fand, nicht zuletzt weil es mich sehr an Szenen aus unseren Touren in den 90ern erinnerte, sagte ich natürlich gerne zu, nur sollte es dann natürlich auch so richtig authentisch sein und dazu gehört in meinem Falle unbedingt Camo. Also nach gut 20 Jahren mal wieder Tarnklamotten. Jawoll, die Größe paßt sogar noch, oder wieder. Damit wollte ich aber heutzutage nicht unbedingt fliegen, also zog ich die erst im Hotel über.

IMG_9215Zurück auf der Mayday blieb dann auch wieder nicht viel Zeit sich das alles mal so richtig anzuschauen, mittlerweile war es schon 2:00 und um 3:00 sollte mein Set auf dem Classic Floor anfangen. Dazu mußte man aber durch das drägelnde Geschiebe im vollgepfropften Umlauf ans andere Ende der Westfalenhalle. So kam ich zwar an einigen Floors vorbei, konnte aber nur einen kurzen Blick reinwerfen, ohne zu wissen welchen Floor ich da gerade passierte, geschweige denn wer da gerade für die Musik zuständig war, dafür kriegte ich viel Publikum mit. Auch das nach wie vor ein illusteres Völkchen, man kann jetzt da gar keine Homogenität ausmachen, vom Schlaghosenraver bis zum Cybergoth, von Normalo bis Druffi ist da wirklich alles vertreten und nichts davon dominiert, aber schräg wirkt das alles in der Masse allemal, sogar für mich. 20.000 sollen wohl da gewesen sein, für mich wirkte das viel mehr, zig riesige gefüllte Hallen und dazu noch die Völkerwanderung im Umlauf, das hätte auch gut das doppelte sein können.
Auf meinem Floor war gerade Dune dran, die älteren unter uns werden sich vielleicht noch an „Hardcore Vibes“ erinnern, vorher gab es Raver’s Nature. Da sollte ich dann ansetzen, auf den Sound war der Floor jetzt geeicht. Classics, das sagt sich so lapidar, kann aber nach 30 Jahren Elektronischer Musikgeschichte und in solch großem Rahmen für jeden etwas ganz anderes bedeuten. Die einen sind so jung, das Classics ab 2000 anfangen, andere assoziieren damit House, wieder andere Acid, auch die Begrenzung von 88-92 dürfte geläufig sein. Hier war es nun also Happy Hardcore, von wo aus ich ansetzen mußte, gar nicht so einfach! Ging aber. Wahrscheinlich fluktuierte in den 2 Stunden der halbe Saal, aber ich kam mit meiner Definition durch.
IMG_9216Dann kam der lustige Teil mit der Schauspielerei, der Teamleiter stellte sich vor mit „Hallo, ich bin Jakob, du hast mal einen geilen Remix für uns gemacht.“ So viele habe ich ja nicht gemacht, trotzdem stand ich auf dem Schlauch, merkte er. „Icke & Er, ich war einer davon“ Ach! Nun war’s also soweit, die Szene Raimund übernimmt von Tanith das Set wurde aus 3 Positionen, also 3 Mal gefilmt und jedesmal klopfte ich dem geschauspielerten Raimund auf die Schulter und ging neben die Bühne und anstatt meinereiner zuckte da jetzt irgendeiner mit einer Platte rum. Die Gesichter im Publikum waren ein kollektives Errorzeichen, wußte ja keiner was da vor sich ging. Jetzt schon Wechsel? Wer ist die Type da? Huch, da isser ja wieder. Da siehste. Ne, schon wieder weg! Kurz, es war irgendwie fies, aber auch göttlich. So gingen die 2 Stunden natürlich sehr schnell vorbei und schon bauten Hardfloor ihre Gerätschaften auf. Während deren Set traf ich dann olle Lenny D neben der Bühne und freuten uns gegenseitig das wir noch am Leben sind, weil wir uns erinnerten in welchen Zuständen wir uns zuletzt gesehen hatten, was auch schon gut 20 Jahre her ist.

13103405_10153606654497157_1775510993344504953_nFür mich war’s dann auch vorbei, ich hätte mir gern noch Lenny’s erstes Traktorset angehört, vor dem er totalen Bammel hatte, weil erst vor einer Woche von CDJs umgestiegen, aber so nach einer Stunde in Hardfloor’s Set rief das Bett aus dem Hotel gegenüber ganz laut nach mir, was definitiv nicht der Musik von Hardfloor geschuldet war! Also Abgang von einer Mayday, die heute zwar eine ganz andere ist als damals und mit der ich mich musikalisch noch weniger als zu meinen Abgangszeiten damals identifizieren kann, aber Spaß hat das trotzdem mal wieder gemacht. Ob das für mich als Publikum so wäre möchte ich bezweifeln, aber da bin ich ja auch nicht unbedingt die Zielgruppe. Die jedenfalls schien ihn zu haben und das all diese verschiedenen Geschmäcker unter einem, zugegebenermaßen riesigen, Dach feiern, hat dann für mich in diesen Zeiten doch sowas wie Freude aufkommen lassen, weil es trotz aller Veränderung etwas bewahrt hat, was Techno eigentlich ausmacht: Toleranz.

Soundcloud:

Mixcloud:

Den heißesten Tag des Jahres in vollen Zügen genießen

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Ich hab ja meist den Spaß ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres unterwegs zu einem Gig zu sein, diesmal mit der Deutschen Bahn. Mein Weg sollte mich von Karow nach Mannheim führen. Klingt jetzt erstmal nicht so spannend, fängt aber schon damit an, das die S2 an diesem Wochenende nicht fährt. Gut, also Bus, spar ich mir sogar den Weg bis zum Bahnhof, da dere Bus quasi vor der Tür abfährt, dauert halt n’bisschen länger, ca. das doppelte bis Gesundbrunnen und weil von dort heute auchirgendwie keine S-Bahnen Richtung Alex oder HBF fahren wollen nimmt man halt den Regionalzug dahin, kein Problem.
Am HBF angekommen zeigt die Tafel obiges Bild, das soll in etwa sagen, der Zug kommt 20 Minuten später und fährt anstatt von Gleis 8 (tief) auf Gleis 13 (hoch). Natürlich gibt’s auf dem neuen Gleis keine Wagenstandsanzeige für die Platzreservierung. Während des Wartens unter dem Glasdach zieht sich die Zeit wie Pizzakäse bei dieser Temperatur, ich warte nur darauf das Uhren daliesk zerlaufen. Es ist aber nicht die Zeit die so langsam zerrinnt, sondern die Verspätung die mit jedem Durchscrollen der Anzeige länger wird. Plötzlich ist diese auch verschwunden, stattdessen steht da nun ein anderer ICE, der eigene wird gar nicht mehr angezeigt. Dreimaliges Nachfragen bei völlig derangiertem Personal ergibt ca. 4 Antworten, von „Kommt gleich“ bis „Fährt gleich da drüben rein, aber durch und muß am Ostbahnhof wenden“ ist alles dabei. Am Ende fährt der Zug mit anderthalb Stunden Verspätung los. Auch noch während der Fahrt legt die Verspätung zu, irgendwann sind es „130 Minuten“, sonst müßte man wahrscheinlich zugeben das es über 2 Stunden sind.
Kurz vor Göttingen dann der nächste Clou, der Zugführer gibt kurz vor Göttingen in knappem, lustlosen Ton zu verstehen das dieser Zug, der eigentlich bis Basel fährt, jetzt und heute nur bis Kassel fährt, da kein Zugpersonal mehr vorhanden. Wer woanders als Kassel hin will, soll sich bitte selber um eine Verbindung kümmern und wer will schon nach Kassel? Das Lachen im Zug changiert von trocken bis hysterisch.
Ich steige in Göttingen aus und stelle fest, das ich einfach einen Zug später hätte nehmen kommen, hätte ich 2 Stunden mehr vom Tag gehabt. Der einfahrende angezeigte Zug ist aber gar nicht jener welcher, der fährt nach München, das sagen sie einem aber erst drinnen und so fuhren sicherlich einige, die nach Frankfurt wollten, irgendwohin, wo sie sicher nicht hin wollten. Mein Folgezug hat nämlich auch wieder 50 Minuten Verspätung, deshalb die Konfusion. Ich warte und der Zug kommt tatsächlich, ich sitze kurz vor dem Bordrestaurant, welches geschlossen ist, Erfrischung ausgeschlossen. Schließlich bin ich um 0:45 in Mannheim, reguläre Ankunftszeit: 21:27. Mein Set fängt um 1:00 an.

Was dann folgte war ein Gig im ehemaligen Subway in Mannheim, der jetzt unter neuen Betreibern Disco Zwei heißt und die Veranstaltung war prophetisch mit „Wellenbad“ betitelt, einen verlockenderen Namen hätte man kaum finden können. Trotz Hitze und Love Family Park um die Ecke hatten sich doch einige in den Keller getraut und die Klimaanlage gab ihr bestes es erträglich zu halten, was ihr auch ganz gut gelang. Besonders schön einige bekannte Gesichter zu sehen, ihr wisst wer ihr seid.
Für mich war es das erste 100% CDJ Set, deshalb auch kein Mitschnitt, da muß ich mir noch was überlegen oder besser zulegen, so einen kleinen Recorder oder eine Möglichkeit das per iPhone mitzuschneiden. Wenn da jemand den ultimativen Tipp für hat, bin ich nicht sauer drum!

Review: Mayday 2011


Das war sie also, die wievielte Mayday eigentlich? Jedenfalls das 20 jährige Jubiläum und wie aufmerksamen Lesern dieses Blogs bekannt sein dürfte war ich zu diesem Anlaß eingeladen auch ein Set zum Besten zu geben, was ja im Vorfeld für Irritationen gesorgt hatte, die ich auch beantwortete.
Nun, für mich hieß das erstmal am Vortag nach Salzburg zu reisen um im ehemaligen Caveclub aufzulegen und um die Sache so richtig rund zu machen meldete sich die Nacht zuvor noch ein Backenzahn unangenehm zu Wort, der 3 Stunden vor Abflug noch per Wurzelbehandlung zur Ruhe bebeten wurde, he never lost his Hardcore, indeed.
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Tourbericht: 1.-3.10. 2010 – Night of Unity, Seoul


Das Goetheinstitut in Seoul hatte die Idee zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung etwas spezielles zu veranstalten, schliesslich ist Korea immer noch ein geteiltes Land und da das so schön mit dem gleichzeitigen Jubiläum des Exportschlagers und deutschem Soundtracks zur Wiedervereinigung Techno gut zusammen geht, machte der Kurator das Ganzen Uh-Young Kim daraus einen Kessel Buntes, indem er Hans Nieswandt und mich als deutsche Verteter einlud, die dann in Seoul diverse Aufgaben bestreiten sollten. Dazu noch Wolfgang Voigt, aka GAS, um dem Ganzen auch noch die höheren Weihen der Grenzen zwischen U- und E-Musik zu geben und fertig waren 3 Tage Night of Unity Program.
Aber erstmal hieß es die Reise nach Südkorea zu überstehen und da hatte sich das Schicksal für mich gleich eine Prüfung parat. Mein Flug ging nämlich von Berlin aus über Amsterdam nach Seoul und nach 4 Stunden Aufenthalt in Amsterdam stellte sich heraus das die Maschine nach Seoul hoffnungslos überbucht war und außer mir noch mindestens 5 andere keinen Platz mehr bekommen konnten. Nach einigem Hin und Her und weiteren 2 Stunden Aufenthalt gab’s dann eine elfstündige Ersatzverbindung über Hongkong mit nochmals einer Stunde Aufenthalt und dann nochmal 3 Stunden Flug nach Seoul. Anstatt um 11:30 Ortszeit kam ich irgendwann gegen 22:30 in Seoul an, nicht ohne vor Hongkong nochmal Bammel zu haben den Anschlußflug zu verpassen, weil die Maschine aus Amsterdam über 20 Minuten Verspätung hatte. Ging aber mit asiatischer Präzision, die für die folgenden Tage sympomatisch sein sollte, alles glatt. Lediglich mein Gepäck kam nicht mit, wurde aber am Seouler Flughafen eine halbe Stunde später nachgeliefert.
Nun endlich angekommen stand auch schon der Abholer Van vom Goetheinstitut bereit und fuhr mich nach Myeong-Dong ins Hotel, wo ich für die nächsten 4 Tage residieren sollte. Etwas Energie um mir noch etwas Gescheites zu Essen und Trinken zu kaufen hatte ich noch, dann fiel ich endlich, nach über 30 Stunden Odysee ins verdiente Bett. Der einzige Vorteil den das hatte war, daß ich gleich im hiesigen Rhythmus aufwachte, nach 10 Stunden Jetlagschlaf erwartete mich dieser Blick aus meinem Hotelzimmer

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Sowas wie ein Gigreview zum Cassiopaiagig am Wochenende

Ach, so könnte mir das gefallen, wenn ich die Tourreviews nicht mehr selber schreibe, sondern andere schreiben lasse. Jedenfalls gibt’s auf elvoxel.blogspot.com einen sehr ausführlichen Berict über das Subkulturfestival vom Wochenende im Cassiopaia und um die Ausführlichkeit noch zu unterstreichen hat der sympathische junge Mann auch viele Videos vom Event gemacht unter anderem auch von mir und die möchte ich nicht vorenthalten, weil man dort auch mal die VCI-100 im Einsatz sehen kann:

Vielen Dank Paradoxel für’s Filmen!

Thema der Woche 67: Die Prodigy Tour mit Pics für alle Daheimgebliebenen

Tja, war eine aufregende Woche. Montags ging es hier in Berlin los. Rechtzeitig zur Tour mußte gleich mal meine Kamera den Dienst aufgeben und läßt mich mit klemmendem Objektiv im Stich. So müssen die iPhone Pics reichen, die ich zum größten Teil auch getwittert habe, denn gleichzeitig war das für mich eben auch mal interessant zu sehen wie man sowas wie eine Tour integrieren kann.
Zum Berliner Gig im Huxley’s begleitete mich Arzt, der dann auch die Aufgabe des Fotografen übernahm und den Wechsel von mir zu Prodigy im Video festhielt, dazu aber später ;)
Gegen 18:00 nahmen wir die U-Bahn, unschlagbar schnell mit 22 Minuten am Ziel, mit Auto braucht man um diese Zeit locker das Doppelte. Angekommen im Huxley’s dann schon die ersten vorsichtigen Andeutungen, das DJ-Pult soll nicht sehr opulent ausgefallen sein, was mich dann erwartete sah so aus:
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Zurückmeldung mit ein paar Bildern von der Nature One (anstatt Tourbericht)

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Schon beim Reinkommen Kirmesurständ. Hier konnte man sich vor einem Bluescreen als DJheld vor großer Masse faken lassen

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Immer wieder faszinierend, wer und wieviele von angezogen bis splitternackt mitten in der Nacht denken, och so’n Sprung käm jetzt genau recht

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Der Century Circus kurz bevor Sven Väth dort das Ruder übernahm, die Massen strömten

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Wie immer natürlich krasse Optics, die paar Regentropfen störten nur die Kameralinse Weiterlesen

Das Booking aus der Hölle

Eigentlich hätte ich gestern im Schwäbischen auflegen sollen…eigentlich. Wieso es dann letztendlich nicht dazu kam und das man nach 20 Jahren im Business immer noch vor Überraschungen nicht gefeit ist,darum soll an dieser Stelle gehen.
Das Booking kam über eine Agentur mit der ich vorher noch nie gearbeitet hatte. Per Mail las sich die Kommunikation mit dem Booker auch ganz ordentlich. Die Gage war keine allzugroße aber auch nichts wo man nein sagen würde, plus Reisekosten stand da noch und ich gab zu verstehen, das er das gerne in die Wege leiten könne. Das war irgendwann im Dezember, im Januar kam dann die Nachricht, das der Vertrag unter Dach und Fach sei und man sich melde, wenn die Vorkasse angekommen sei. Alles schön soweit, dann hörte ich eine Weile nichts mehr und Anfang letzter Woche dachte ich dann wäre es soweit, das mal ein sogenannter Rider kommen könne, also so ein Schrieb mit allen relevanten Daten und, besonders wichtig, Reisedetails. Meine Erfahrung besagt, das wenn man so spät noch nix von diesen Reisedetails gehört hat, das da was vergessen wurde oder sonstwie hakt. Also rief ich an und fragte ob noch alles spruchreif wäre. Ja war die Antwort, alles sei im grünen Bereich die Vorkasse käme jetzt auch die Tage. Fein, sagte ich und fragte vorsichtshalber nach den besagten Reisedetails. Das wäre ja meine Aufgabe kam es da zurück, man hätte ja ein Bruttokomplettpaket für den Veranstalter geschnürt und da wären auch die Reisekosten drin. Weiterlesen

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