Die Black Friday Sales in Amerika sorgen dafür das man sich gerade ziemlich günstig die iOs Geräte mit Musik Apps füllen kann, was ich bisher entdeckt habe:
Beatmaker, ein komplettes Ministudio 50% billiger für 7.99 €
iMaschine der kleine iOS Maschinebruder von NI für 1,59 €
iSequence HD ein weiteres Ministudio für das iPad 80% billiger für 2,39 €
djay Algoriddim’s Auflege App für iPhone und iPod Touch für 79 Cent
vorgestern erschien dann endlich das neueste Mitglied der kleinen Maschine Familie von Native Instruments. Nachdem zur ursprünglichen Maschine noch die etwas abgespecktere Version Micro Maschine hinzu kam, gibt es nun auch noch die iMaschine, die, wie der Name schon ankündigt, speziell für Apple’s iOS Geräte gecodet wurde. Neben den vertrauten 16 Pads gibt es auch ein zweioktaviges Keyboard um Takes einzuspielen, ein Mikrofon um Sounds aufzunehmen oder eine Gesangsspur einzuträllern, dazu noch die Standardeffekte, wie Delay, Flanger, Lofi und den Filter in Variatin HP, LP, BP. Zwei Effekte lassen sich der Mixerspur zumischen. Der Swing läßt sich auf der BPM-Page einstellen, wo man auch die Quantisierung findet. Samples lassen sich stutzen, pitchen und pannen und Kits lassen sich komplett laden oder aus den mitgelieferten Samples selbst zusammenstellen, oder eben auch selbst einsampeln, wozu auch freie Userbänke zur Verfügung stehen. Wem die mitgelieferten Sounds nicht reichen, der kann per In-App Einkauf bislang 3 Soundsets dazukaufen. Klingt jetzt alles recht minimalistisch, ist es auch,viel mehr sollte man für 3,99 € auch nicht erwarten, trotzdem habe ich den gesterigen Abend fast vollständig mit diesem iMaschinchen zugebracht, es macht einen Höllenspaß und die Ergebnisse lassen sich dann sowohl auf Soundcloud, als auch zur Weiterverarbeitung als Maschineprojekt exportieren.
Und hier noch Jamie Lidell, wie er im Praxisjam zeigt was damit möglich ist
Einerseits: was es nicht alles gibt. Andererseits: es kommt wie es kommen mußte. Als ich gestern im Appstore umherflanierte um nach Musikproduktions Apps für mein iPad zu suchen, stieß ich auf das unvermeidliche: Wobble Apps:
die sieht ja noch einigermaßen interessant/brauchbar aus
Es kommt was kommen mußte, nachdem es bereits Rave-, Techno- und Minimalapps gibt, die auch den ungeübtesten an der Hand nehmen und mittels vorgefertigter Schnipsel schnell zu Ergebnissen führen, mußte das zwangsläufig auch mit Dubstep passieren. Dubstep Producer App ist zwar ein etwas dick aufgetragener Name dafür, aber das Ambiente haut hin, man beachte den vollen Aschenbecher.
Gegen den musikalischen Writersblock, barcodas generiert Melodien aus Barcodes. Leider nur für’s iPhone, mit dem sich die gefundenen Tonfolgen dann allerdings auch sharen lassen.
via CDM
iPhonebesitzer haben’s gut, können (noch) kostenlos mit der Ravebox überall den Rave starten. Auf 4 Samplebänken liegen klassische Beats, Basslines und Hooks, die man über die Klaviatur um ebenso klassische Oneshots bereichern kann. Unter anderem mit dabei, der Dominator, Bombscare und LFO
Ich bin es ja mittlerweile gewöhnt das meine iPhone Kamera mehr kann als meine gar nicht so alte Canonknipse, aber was ich gerade mit iPhone und der App Pro HDR erlebe, finde ich schon sehr erstaunlich:
mit der normalen Kamera geschossen
mit Pro HDR geschossen
(Klicken macht die Bilder groß)
Dabei werden pro Bild 2 Bilder geschossen, die dann überlagert werden. Macht die iPhone Kamera zwar mittlerweile auch ohne zusätzliche App, die Ergebnisse sind aber bei Weitem nicht so drastisch
Ich sag ja Musikkollaboration sind die Zukunft und jetzt tritt mal wieder eine iPhone App den Beweis an. P2 Ström lässt sich als Combo App nutzen, bei der sich bis zu 5 iPhones miteinander verbinden lassen und sich jeder sein Instrument raussucht, gleichzeitig fungiert die App als 6 Kanal Mixer und die Ergebnisse lassen sich aus der App auf Soundcloud hochladen.
Basiern tut die App auf der P2 Strom Sendung im Schwedischen Radio in der Artists wie Andreas Tilliander, Hakan Lidbo, Mats Almegard and Hanna Osterberg live mit der App spielen. Die jetzige Saison beschäftigt sich mit “The Music From The Future” und die nächste Folge kommt bereits am 17. März