Denon SC 5000 CDJs und X1800 Mixer

DenonSetup
Der Hingucker der diesjährigen NAMM war sicherlich der Denon DJ Prime 4, welcher nochmals verdeutlicht, welchen Vorsprung Denon mittlerweile vor dem Marktführer hat. 4 Decks, ein Multitouchdisplay das diesen Namen auch verdient in einem Gerät und von den Funktionen her fast identisch mit einem Setup aus zwei SC 5000 CDJs plus dem X1800 Mixer. Dieses Setup habe ich seit geraumer Zeit hier zuhause zu stehen und ziehe es den Pioneers um Längen vor, das hat Gründe. Was ich z.B. gar nicht ab kann ist dieses ewige Gescrolle am Drehpoti bei langen Playlists, das hat mich schon immer genervt und mich dann doch lieber Traktor nehmen lassen. Bei den Denons mit dem zudem größeren und helleren echten Multitouchdisplay reicht ein Fingerschnipp um vom einen zum anderen Ende der Playlist zu gelangen, Schnipp nach rechts befördert den Track in den Player, Schnipp nach links in die Preparationlist, eigentlich genau so wie man das 2019 erwartet. Dennoch können sich auch Nexusgewohnte sehr schnell zuhause fühlen, den der Scrollbutton und die dazugehörigen Buttons zum laden und in den Playlists zu navigieren sind dennoch da und zwar an der gleichen Stelle. Aber dem nicht genug, erhält man für den Preis eines halben Nexus Players gleich zwei Player, da man zwischen zwei Layern umschalten kann, die jeweils auch eigene Ausgänge zum Mixer haben, so das man theoretisch auch mit einem Player schon zwei Decks parat hat. Erkennbar welches Deck gerade im Vordergrund und somit bedienbar ist, zeigt sich in der Farbe des Jogwheels. Auch die Farben sind dabei frei wählbar. Apropos Jogwheels, der Unterschied zwischen den Jogwheels von Pioneer und Denon ist wie Trabi vs. Mercedes. Auf der einen Seite ein klappriges Plasteding, das zwar seinen Zweck erfüllt aber mehr auch nicht, gegen ein smooth drehendes schweres Rad, das, nicht nur wegen der Vinyloberfläche, an den guten alten 1210er erinnert und in der Mitte noch ein Display für Coverart und die wichtigsten Infos, wie Looplänge, parat hält. Damit hören die Designfeinheiten aber nicht auf, wobei angenehmerweise die Form der Funktion folgt.
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So ist z.B. der Einschub für den USB Stick an der Vorderseite angebracht, so das ihn Witzbolde nicht im laufenden Betrieb abziehen können. Der ein oder andere mag nun vielleicht ungläubig lachen, aber passiert. Wäre hier aber auch weniger tragisch, weil der Buffer den kompletten Track speichert, so das bei Verlust nicht gleich Havarie angesagt ist. Ich ziehe auch gerne mal zur Verwunderung im laufenden Betrieb den Stecker, das Ding läuft dann nämlich erstmal 20 Sekunden weiter, bis alles runter gefahren wird, was dafür sorgt das der Stick das überlebt. Zuerst muß man sich wohl an das viele Gelichter der SCs gewöhnen, dürfte aber schnell passieren, denn gerade in der meist dunklen DJ Booth sind so sämtliche Bedienelemente schnell gefunden, ein CDJ daneben wirkt da schnell schal und funzelig.
Ich bin jemand, der neben Loops sehr auf seine Cuepoints angewiesen ist, von daher bin ich bei den Denons ziemlich schnell zuhause gewesen, denn die 8 Cuepoint Pads vom Traktor finden sich dort wieder, im Gegensatz zu den 3 stiefmütterlich untergebrachten der Pioneers. Diese fungieren ebenso als Loop-, Roll- und Slicetrigger, also ebenso wie man das von modernen Controllern gewohnt ist.
Wenn wir schon bei Controllern sind: Wer mit der Native Instruments S4 MK III unterwegs ist wird sich sofort heimisch fühlen, die zusätzliche neue Effektsektion bei den Filtern findet sich nämlich in ähnlicher Form auch auf dem X1800 Mixer wieder und nennt sich hier Sweep FX. Dazu kommt die übliche, synchronisierbare, Effektsektion mit kleinem Kniff. Die Effekte lassen sich via Touchstrip beleben und das Schmankerl an der Sache ist, der FX Frequency Button, mit dem man das Frequenzband bestimmen kann, auf welchem der Effekt wirkt, sehr passend für Delays und Reverbs.
IMG_4515Mein Favorite ist da der Beatbreak Effekt, bei dem man mit dem FX Time Button darüber die Patterns des Gates einstellt, auch die Patterns lassen sich editieren, aber schon die Presets bieten gute Standards. Der X1800 ist sicher kein Model One Killer, aber ein gutes Workhorse das perfekt mit den SCs harmoniert und auch Allen & Heath oder Pioneer User zufrieden stellt, was Auswahl an Effekten, Bediengewohnheiten und Ergonomie betrifft. Einziges Manko das ich sehe ist, es gibt zwar 2 USB Schächte aber keiner davon eignet sich um einen einfachen Stereomix auszugeben. Die eingebaute Audiokarte kann zwar Serato und die Ausgabe des Audiosignals in Spur pro Deck, die man dann im Audioeditor der Wahl zu einem Stereomix zusammen setzen kann, aber eben nicht den Master rausgeben, dazu benötigt es einen Recorder an einem Out des Mixers. Das hingegen kann wiederum der Prime 4 und ansonsten sind beide Systeme nahezu identisch, so das man mit dem ca. 1600 € teuren System für zuhause locker auch mit dem Club Setup, das ich hier stehen habe ,zurecht kommt, well done Denon!
Aber so eine Software getriebene Maschine steht und fällt natürlich mit der ihr zuliefernden Engine und die heißt passenderweise Engine Prime. Hiermit kann man, ähnlich wie in Rekordbox, die Tracks mit Grids und Cues, Metadaten usw. bearbeiten um sie dann auf einem Medium der Wahl in den Player zu füttern. Engine Prime liest sowohl Traktor, Serato und Rekordbox Playlisten samt Cues ein, ein Alleinstellungsmerkmal das ich sehr begrüße, sind doch die Wege z.B. Traktor Playlisten in Rekordbox zu kriegen nur über Drittanbieter mehr oder weniger klobig zu realisieren. Heißt also, egal auf welchem System man sonst zuhause ist, Engine Prime liest es ein und macht es sich zu eigen. Sogar ohne vorherige Konversion liest ein SC5000 allerdings auch Rekordbox Sticks ein, lediglich auf die Cues und vorherige Analyse muß man in dem Fall verzichten, aber Playlisten werden erkannt, lassen sich selektieren und abspielen.
Noch zu erwähnen sei, das die Denon’s sich mit diverser VJ Software sehr gut verstehen, so das man mittels der Controls die Visuals auch kontrollieren kann, ich hefte dazu noch unten ein Video dazu. Ich selber habe mich da noch nicht rein getan, ist aber durchaus etwas was ich gerne mal austesten würde.
Meine Begeisterung für die Denons reicht soweit, das ich sie fortan auf meinen Techrider schreibe und zumindest in Berlin sollte in naher Zukunft in fast jedem Club ein System stehen. Ich empfehle wirklich die Dinger mal auszuprobieren. Ich prophezeie, nach kürzester Einarbeitung will man nicht mehr zurück.

Hier nochmal das Multitouch Display in all seiner Schönheit:

Denonscreen

und was man mit Video so machen kann:

Review Traktor Pro 3 und Traktor Kontrol S4 MK III

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Review Native Instruments S4 MK III, Traktor 3

Gleich zwei neue Inkarnationen und man kann die eine nicht von der anderen trennen. Fangen wir mal mit dem Traktor an. Der ist augenscheinlich flacher geworden, ein langer Weg, wenn man bedenkt wie er mal als skeumorphisches Pendant zu CD Wechslern angefangen hatte, in Brauntönen mit gelber Hüllkurve der Tracks. Nun in ganz flach und schwarz. Auf den ersten Blick hat sich allerdings zur Version 2 nur wenig verändert, klar es ist wieder eine Runde aufgeräumter und klarer geworden, aber die meisten Knöpfe haben ihre Stellung behalten. Die Änderungen befinden sich nicht so auf der Oberfläche, ein neuer Pitchalgorhythmus werkelt im Hintergrund und eine neue Effektsektion erwartet einen im Mixer, die sich mit dem Filterknopf des jeweiligen Kanals zuschalten lassen. Diese sind aber eben bislang nur der neuen S4 in der direkten Zuweisung vorbehalten. Viele, so auch ich, hatten sich vom Versionssprung eigentlich mehr erwartet, so z.B. modulareren Aufbau oder senkrecht schaltbare Decks. Dem ist nicht so, da sind andere schon weiter.

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Aber kommen wir mal zur neuen S4. Die MK I war mein erster Controller von Native Instruments und ich habe ihn geliebt, bis ich vor ca. 3 Jahren auf die S5 umgestiegen bin. Jogwheels fand ich für meine Art des Auflegens eher vernachlässigbar und endlich gab es Screens auf dem Controller! Etwas das ich mir schon lange gewünscht hatte, aber die S8 war mir dafür einfach zu groß geraten. Weder mein Bag, noch die Handgepäck Bestimmungen von Fluggesellschaften ließen diese zu. Die S5 war der ideale Kompromiss. Leider stellten sich mit der Zeit die Touchstrips anstatt Jogwheels doch nicht als so ideal dar um z.B. vom vorigen Dj zu übernehmen. Auch die Screens erhielten über die Jahre nicht das versprochene Update auf farbige Hüllkurven und der Unterschied der Hüllkurven die mein Laptop zeigte versus . denen auf den S5 Screens war so enorm, das man am Ende doch wieder auf’s Laptop schaute. Zum browsen hingegen fand ich die immer top.
Nun steht also seit ein paar Wochen wieder eine S4 hier und die versucht das beste aus den S4 und S5 Welten in sich zu vereinigen. Zwischen der von der S5 übernommenen Loopsektion sitzt nun, pro Deck ein kleiner Screen, dieser zeigen den Tracknamen, eine Miniaturansicht der Hüllkurve mit Cues und Loops an, dazu die eingestellte Looplänge, BpM Zahl, Träcklänge inklusive rotem Blinken wenn der Track gefährlich ans Ende kommt und den Key an. Zuerst fand ich das etwas gadgethaft und die Winzigkeit der Screens ist auch nicht wirklich lesebrillenaugenfreundlich, aber mit der Zeit habe ich ihn tatsächlich schätzen gelernt, die wichtigsten Infos sind so jederzeit abrufbereit. Darunter sitzen die 8 Pads, die nun je nach Deckmodi unterschiedliche Funktionen haben, neben den Hotcues wären das beim Stemdeck die einnelnen Stems ein und aus zu schalten und bei Remixdeck kann mauf denen herrlich rumtrommeln und das mittels des kleinen Buttons zwischen Hotcue und Samples aufnehmen. Die 4 oberen Pads dienen dann als ein und aus Schalter, die darunter eröffnen im Screen die Volume und Filteranzeige, die dann mit den Loop Controls gesteuert werden. Schon pfiffig gemacht, so machen die erstmalig auch Spaß.

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Die zweite große Neuerung sind natürlich die neuen Jogwheels, diese sind motorisiert , heißt also sie können sich drehen, müssen aber nicht und das Haptic meint das z.B. Transienten und Cuepoints durch einen spürbar stärkeren Widerstand spürbar sind. Apple Watch 4 Besitzer kennen das von ihrer Crown. Das ist zuerst gewöhnungsbedürftig, wird aber schnell zu einer natürlichen Sache und möchte man dann kaum noch missen. Man spürt den Track förmlich unter seinen Fingern und die Entwicklung ist da auch noch nicht zuende, soweit ich weiß soll man langfristig auch leise und laute Stelle in Tracks damit erspüren können. Bleibt jedenfalls interesant wohin sich das noch entwickeln könnte, vielleicht kann man ja das Rad nicht neu erfinden, für das Jogwheel sieht das aber gerade so aus. Diese lassen sich in 3 Modes betreiben, einmal wäre dies der gängige Jogmode, bei dem sich nichts dreht und eben wie bei den üblichen Jogwheels der Track nachjustieren lässt. Dann der Turntable Mode, bei dem sich die Teller wie beim Plattenspieler drehen und sich so eben auch anschieben und abbremsen lassen. Klingt erstmal richtig cool, sieht auch gut aus und der Widerstand ist auch gut, aber bislang habe ich dafür dann trotz anfänglicher Begeisterung keinen Einsatz gefunden. Tatsächlich fühlt sich das für mich wie ein Rückschritt an, warum sollte ich digitales analog kopieren? Also für mich ist es nett das zu haben und wahrscheinlich werden andere das ganz anders sehen, ich für meinen Teil sehe nicht das ich das verwende. Dann gibt es da noch den Gridmode, in diesem kann man mittels des Jogwheels die Grids verschieben. Bislang funktioniert das nur ohne haptisches Feedback, soll wohl aber noch nachgeliefert werden. Aber auch so macht das schon mehr Spaß als in der Vorarbeit mit der Computermaus die Grids zu veschieben, es geht auch flotter von der Hand. Alles in allem sind die neuen Jogwheels sehr gut gelungen, sowohl von den Modes her als auch von der Haptik, sie sind schwer und laufen sehr flüssig, eher wie die von den neuen Denon CDJs als die von den Pioneers, erstere liebe ich, letztere mag ich eher nicht so.

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Auf der gleichen Seite der Decks aber oben finden sich noch 2 Buttons mit der Aufschrift FLX und REV was natürlich Fluxmode und Reverse bedeutet. Der Fluxmode bedeutet man kann rumscatchen, stoppen oder was auch immer und wenn man losläßt ist der Track an der Stelle, bis wohin er in dieser Zeit ansonsten gelaufen wäre. Rev bedeutet natürlich Reverse und läßt den Track rückwärts laufen. Was ich vermisse ist der Freezemode, der erstmalig in der iPad Version von Traktor auftauchte und den ich eigentlich sehr mochte, hier kommt er leider immer noch nicht vor.
Was mich jetzt nicht so stört, was aber andere mir schon vorgejammert haben ist, das sich die neue S4 nun mehr am CDJ Aufbau orientiert, also z.B. beide Pitchregler auf der rechten Seite und die Cue und Play Button, wie bei den CDJs als größte unten auf der linken Seite. Da ich auch mit CDJs arbeite war die Umgewöhnung für mich nicht groß, wenn man von der alten S4 umsteigt mag das anders aussehen. Dafür hat man nun auch eine eigene Browse Sektion pro Deck, bei der originalen war das ja noch ein Button in der Mitte und laden tat man dann per Button pro Deck. Die Browsesektion finde ich auch eigentlich gut gelungen, sie läßt sich einhändig bedienen, samt Browser auf und zuklappen, Favoriten Knopf und Preview Button. Dieser ist für ich hier aber auch das einzige Manko, erstens ist der zu klein geraten, auch wenn er beleuchtet ist und, ganz fatal: man muß ihn gedrückt halten, damit der vorgehörte Track läuft. Das ist die bislang unkomfortabelste Lösung die ich überhaupt je gesehen habe. Bei allen anderen NI Controllern war das besser gelöst, war man einmal im Vorhör Modus konnte man schnell die Tracks durchskippen und dabei hören. Jetzt muß ich dafür den Browsebutton drehen, dann den Vorhörbutton, will ich im Track skippen muß ich dazu noch den Browsebutton wieder drehen, lasse ich den Vorhörbutton aber los ist auch nix mehr mit Vorhören, dazu auch noch mit diesem kleinen Button, das ist unnötiges Fingerballett und ich hoffe das da noch nachgebessert wird, z.b. das ein Doppelklick einen im Vorhörmodus bleiben läßt oder ähnliches.

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Kommen wir mal zur Mixersektion, hier hat sich auch einiges getan. Zuerst sei gesagt das die neuen Fader wie Butter laufen, viel wertiger als in jedem Vorgänger. Über den Kanalfadern befindet sich die nächste große Neuerung. Die Filter sind nicht mehr nur Filter, sondern beherbergen eine neue Effeksektion, die sich pro Kanal individuell hinzuschalten lässt, dafür sitzen gleich dabeben 4 farbige Buttons, die man per einfachem Klick allen Kanälen zuweisen kann, oder durch Klick auf den Effektbutton und danach den zugehörigen unter dem Filterpoti, einzelnen Kanälen zuweist. Das essentielle für den guten Übergang ist dort bereits abgedeckt, Reverb, Delays, Gater, Noise, Flanger, alles da und man will es nach kürzester Zeit nicht mehr missen, wirklich eine Bereicherung im neuen Traktor, die so direkt angesprochen bislang der neuen S4 vorbehalen bleibt, dem Rest bleibt bislang nur mappen. Die altbekannte Effektsektion ist dadurch nicht tangiert, die bleibt genauso erhalten wie sie es auch schon in Traktor 2 war.
Der Mixer der S4 MK III soll übrigens standalonefähig werden, bislang ist das zwar noch nicht realisiert, aber soll kommen, heißt er läßt sich auch ohne Computer dran nutzen. Dazu sind neben den Gain Reglern diese kleinen EXT Buttons und die haben es bislang noch in sich! Mit diesen schaltet man auf die externen Eingänge, also Mikro, Plattenspieler, CDJ, was man eben so ranhängen will. Tut man das aber im laufeneden Betrieb ist der Track des gerade laufenden Kanals weg! Da die aber exakt auf 9:00 neben den Gain Reglern liegen, kann es ziemlich leicht passieren, das man dort versehentlich rankommt und dann ist Ruhe, der Track ist weg und auch erneutes betätigen des EXT Buttons zurück auf intern, bringt diesen nicht zurück. Kann ein ziemlicher Show Stopper sein. Soll auch noch in einem der nächsten Updates behoben werden, aber wer sich das jetzt zulegt sollte das bis dahin im Hinterkopf behalten und die Gain Regler im Betrieb nur mit ganz spitzen Fingern anfassen.
Ansonsten hat man jetzt glücklicherweise auf herausstehende Buttons verzichtet, es gibt dort gr0ße und kleine Klinke für den Kopfhörer, Mikrofonanschluß und Crossfader Switches für jedes Deck und die Kurve des Crossfaders.
Hinten gibt es pro Mixer Kanal einen Anschluß 2X für Phono/Line und 2X Line, Dazu einen Booth Ausgang in Klinke, und Main Outs in Klinke und XL und noch einmal Mic. Desweiteren befindet sich dort noch ein USB Eingang mit Namen Hub, dessen Funktion ich bislang noch nicht eruieren konnte, könnte auch noch was spannendes sein.
Die S4 MK III ist nicht nur von Namen und Austattung her der große Bruder der ursprünglichen S4, leider auch in den Ausmaßen, die da wären 54 x 33 x 4, was nicht nur ein sowieso fälliges Update für mein Bag nötig macht, sondern auch für die Handgepäck Bestimmungen der meisten Airlines sehr knapp werden dürfte.

Disclaimer: Ich gebe zu bedenken das dieser Artikel mit der heißen Nadel gestrickt wurde, bis zum Release am 1. November kann da noch viel passieren, bzw. nachgereicht werden, was bislang noch fehlt. Als auch wollte ich das hier noch fertig haben, bevor ich mich kurz in den Urlaub verabschiede und kann daher nur über das berichten was ich bislang entdeckt und ausprobiert habe, denke aber so ca. 90-95% der Neuerungen dürften abgedeckt sein.

Vom Traktor zur Rekordbox mit DJ Conversion Utility

Es gibt viele Gründe warum man seine TraktorPplaylisten auch in Rekordbox vorrätig haben will, bei mir ist das z.B. ein ease of mind Backup, falls irgendwas mit meinem Traktorsetup mal ausfallen sollte, weil ein CDJ System ist eigentlich überall vorhanden. Ebenso gibt es auch immer mal wieder Gigs wo man sich die Schlepperei sparen möchte und einfach nur mit dem USB Stick auftaucht. Dafür aber die doppelte Arbeit haben, also Trackvorbereitung in Traktor und Rekordbox ist eher suboptimal. Früher habe ich dafür Rekord Buddy genutzt, dann kam ein Systemupdate und Rekord Buddy ging nicht mehr. Der Nachfolger ließ lange auf sich warten und kostete dann viel zu viel.
Seit geraumer Zeit nutze ich dafür jetzt DJ Conversion Utility for MacOS, das kostet lediglich 6,95 $, ist optisch zwar grausam, kann aber dasselbe und ja, auch schon für Rekordbox 5. Im Grunde sogar mehr, denn auch die Conversion auf die neuen Denon’s und Algoriddim’s djay sollte, laut eigener Ansage, damit klappen. Das konnte ich allerdings bislang nicht testen.
Eine Übersicht wie das Tool funktioniert sieht so aus:

iTunes 12.6 kann wieder Playlisten in separaten Fenstern öffnen

itunes12.6
Ich hatte es gestern schon getwittert, gehört aber für die Ewigkeit festgehalten. Eins der Dinge die ich Apple so richtig übel genommen habe war, als sie iTunes 11 der Fähigkeit beraubten Playlisten in separaten Fenstern zu öffnen. Für jemanden der seine Musik und Playlisten in iTunes verwaltet bevor sie in Traktor oder Rekordbox landen ein komplett unnötiger Ausbremser des Workflows, da ja oft neue Playlisten aus einer Evolution aus alten bestehen und man nun immer aus der einen in die anderen switchen mußte um dann dort wieder mühselig rumzusortieren.
Das hat mit der neuesten Version ein Ende, Apple hat die separaten Fenster wortlos wieder eingeführt, wie mir gestern aus Zufall auffiel. Es ist noch nicht ganz wieder da wo es bei iTunes 10 aufhörte, es geht z.B. nur ein separates Fenster und die Sidebar wird nicht mit eingeblendet, so das man erst Fenster schliessen und dann via Sidebar das nächste Fenster öffnen muß, aber damit komme ich klar.

Pioneer CDJ-Tour1 und DJM-Tour1

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Pioneer scheint jetzt ernst zu machen mit dem Konzept der großen Displays, was für mich ja bislang das größte Manko am CDJ Konzept darstellte. Das Tour Konzept beinhaltet nun diese, neben anderen kleinen und größeren Änderungen, Die Dinger wirken recht monströs, was der wertigeren Herstellung mit seitlichen Bumpern geschuldet sein mag, für Tourstress halt, während sich die Bedienoberfläche aber weiterhin dem bewährten Konzept der 2000er CDJs und DJMs gleicht, lediglich beim DJM-Tour gibt’s noch eine erweiterte Send/Return Sektion und eine weitere Kopfhörerbuchse. Das Lan Kabel macht Platz für eine etwas robustere Variante, die nicht so leicht aus der Buchse rutscht.
Die riesigen klappbaren Touchscreens können anscheinend 4 Decks anzeigen, senkrecht oder waagrecht! Dazu ist Rekordbox eingebaut und läßt sich per Touch bedienen. Für mich spräche dann, bis auf den vermutete hohen Preis (über den sich, wie über die Verfügbarkeit, noch nichts verlautbart wurde) nichts mehr gegen ein solches System. Die Annäherung von CDJ und Laptopsystemen wäre damit fast vollzogen. Mal sehen mit was die andere Seite dann wieder aufwartet.

Mehr zu den Spezifikationen:

CDJ TOUR1
DJM TOUR1

Ganz guter Vergleich von DJ Music Stores


Wahrscheinlich sind wir DJs bald die letzten die überhaupt noch Musik kaufen, während der Rest streamed.
DJ Techtools hat jetzt mal wieder einen längst überfälligen Vergleich zwischen den größeren Stores gemacht, der sich nicht nur auf die Preise, sondern auch auf Erhältlichkeit erstreckt. Die Ergebnisse sind nicht sonderlich überraschend, können dem ein oder anderen jedoch vielleicht bei der Orientierung behilflich sein

Ein BpM Counter für die Mac Menüleiste


Ok, heute sind BpM Counter nicht mehr so wichtig, ich weiß noch wie teuer die Dinger seinerzeit in Hardware waren. Nun gibt es sie kostenlos und praktischerweise für die Menüleiste, wo sich so ein BpM Schriftzug auch noch ganz gut macht. Bedienung ist genau so wie man es sich vorstellt, man tippt mit dem Cursor in das BpM Feld und es wird die entsprechende Zahl angezeigt, je länger, desto genauer.
Ich hab’s mir jedenfalls gleich mal von der Github Seite installiert. Kann man immer mal brauchen.

Via DJTechtools)

Pioneer CDJ-Tour1 und DJM-Tour1 endlich mit zeitgemäßen Displays

So ziemlich das einzige was mich davon abhält mit CDJs zu mixen sind diese mickrigen Displays, auf denen man nicht die Möglichkeit hat mal schnell eine Playlist durchzusehen, sondern sich einen Wolf scrollen muß. Ich hatte ja gehofft das man dazu übergeht die ganze Oberseite, oder zumindest einen Teil davon, komplett als Touchdisplay zu konstruieren, aber als zusätzliches Klappdisplay geht natürlich auch. Zumal es so scheint das Rekordbox gleich mit drin ist und gar 4 Decks angezeigt werden. Wenn dafür tätsächlich kein zusätzlicher Rechner mehr gebraucht würde. wäre mal ein bold move in die richtige Richtung,

Mit dem Mixer sieht es ähnlich aus Levelmeter in großer Pracht:

Noch sind es Prototypen ohne Preisnennung, aber das sieht alles schon recht fertig aus :)

(via DJ Techtools)