Was zu erwarten war: Pioneer’s Rekordbox wird DJ Software

rekordbox DJ

Man hat sich ja eigentlich eher gefragt warum es so lange dauert, schließlich war Rekordbox, das Vorbereitungs und Organisationstool für Pioneer’s CDJs, schon lange mit zwei Decks und Steuerungsbuttons ausgestattet. Also bisschen Midi oder ähnliches dazu, ein bisschen FX und fertig wäre die Laube. Scheint aber nun sogar zeitgemäß mit Sampleplayern und FX Rack zu kommen.
Ob das nun lediglich eine Erweiterung für Nexusplayer, bzw Steuerung durch diese wird, oder auch als Standalone Software funktioniert, bleibt abzuwarten. Auch ob sich auf dem eh schon vollen Markt eine weitere DJ Software durchsetzen kann, bisschen spät sind’se ja schon dran.

(Via DJtechtools)

Nachtrag zu Algoriddim DJ 2: Läuft jetzt auch auf Apple Watch

djapplewatch
Deshalb also das heutige Gratisangebot! Damit dürften sie die ersten sein, aber ob das praktikabel ist? DJ For Apple Watch ist jedenfalls in der heute kostenlos angebotenen App mit drin. Wer eine Apple Watch bald sein Eigen nennt kann’s also ausprobieren. So sieht das dann aus:

Algoriddim DJ 2 für iPad und iPhone gerade kostenlos


Ok, es ist nicht unbedingt die Profilösung, aber Spaß macht DJ 2 von Aloriddim allemal. Außer der Midifunktionalität besticht das Programm zudem mit einer Spotify Integration, so das man sogar gestreamte Tracks damit mixen kann. Dass Programm ist momentan kostenlos, die Effekte kosten aber nach wie vor extra. Mehr zu der größeren Pro Version hier
Zum Ausprobieren oder den kleinen Mix zwischendurch für den Preis auf jeden Fall den Download wert

Ipad Version
iPhone Version

(Via Caschy)

Jetzt auch das noch: Universal Record, Bluetooth Vinylfaker streamt Musik auf die Plattennadel

Universalrecord
Vinyl ist ja gerade wieder allerorten, in UK werden die Vinylcharts wieder eingeführt, andernorts befürchtet man das der Hype Vinyl zerstört und übedrhaupt ist Vinyl natürlich das coole Medium der Zeit schlechthin mit seinem Hipness und und Retrocharakter. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten, die mit der Universal Record perfekt bedient werden. Eine Scheibe, die aussieht wie 10 miteinander verbackene Dubplates, beherbergt einen Bluetooth Adapter, der Musik von jeder beliebigen Audioquelle direkt auf die Nadel vibriert. Also z.B. vom iPod oder Smartphone via Bluetooth das vorher recordete Set auf dem 1210er abspielen. Somit steht dem gefakten Vinylset nichts mehr im Wege. Vor nichts ist man mehr sicher, man weiß gar nicht mehr was man glauben soll.

(Via Gizmodo)

Neues NI Traktor Audioformat: Stems


Native Instruments hat heute ein neues Audioformat vorgestellt, das im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat, Stems. Stems kennt jeder Remixer, das sind die isolierten Einzelspuren, die man zum verwursten bekommt und logischerweise funktionieren Traktor Stems ähnlich. Der Clou bei der Sache ist, das die Files im mp4 Format vorliegen und von jeder Software abgespielt werden als wären es normale mp3s, das einzig auffällige dürfte sein, das die Files etwas größer ausfallen als normale komprimierte mp4. Wirft man diese Files jedoch in ein Programm das diese versteht, lassen sich die Einzelspuren Mixen oder gar ganz wegschalten, so das z.B. nur der Bass, die Drums oder das Acapella übrig bleibt. So weit so großartig und eigentlich der konsequente Weg weiter von den Remixdecks, ganz zu schweigen davon das es der langersehnte feuchte Traum eines jeden Liveremixers ist. Was das für die zukünftige Entwicklung des Digital Djings angeht ist noch nicht abzuschätzen. Native Instruments macht den Quellcode und die Software jedenfalls Open Source, so das sich jeder bedienen kann der mag, so das dem Weg in andere Apps der Weg zumindest theoretisch offen stünde.
Wie immer dürfte das Neue zwei Seiten haben, einerseits natürlich großartig und läßt sowohl Wav als auch Vinyl und CDJs dagegen noch älter aussehen, andererseits graut mir auch schon vor völlig derangierten Versionen von Tracks, in denen die Stimme viel zu weit im Vordergrund ist, der Bass sinnlos pumpt und die Drums bis zur Schmerzgrenze hochgezogen werden.
Wir werden sehen.

Mehr dazu bei CDR und DJ Techtools, die natürlich auch gleich ein Erklärbärvideo dazu gemacht haben:

NI’s “halbe S8″, der neue D2 Controller

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Ich klaube mir gerade alle möglichen Infos über Native Instrument’s neuen Controller, der vermutlich D2 benannt sein wird, zusammen. Die meisten Indfos beziehen sich auf dieses Uner Set zur WMC, das ich unten noch dranhänge und aus dem auch ich obigen Sceenshots habe.
Interessant ist der vor allem, für alle denen die S8 ob ihrer Größe zu unpraktikabel ist, aber gern den Screen im Controller hätten. Also Leuten wie mir, die davon ausgehen das Digital alles handlicher macht, nicht klobiger.
Der D2 sieht aus wie die abgeschnittene Deck Control Sektion der S8 und scheint zwischen zwei Decks switchen zu können, um 4 Decks zu bedienen bräuchte es also zwei D2s, die man allerdings per Link so verkabeln kann, das nur ein USB Port benötigt wird. Wie das mit der offensichtlich eingebauten Soundcard zusammen geht, bleibt noch abzuwarten.
Update: Hat offensichtlich keine eingebaute Soundcard, wie Marinelli in Erfahrung brachte


(Bild via DJ Techtools)

Screen und Buttons machen das Gerät natürlich trotzdem etwas voluminöser als die bisherige X1 Lösung, aber zusammen mit dem Z1 Mixer könnte das eine angenehm schmale Lösung für den sowieso immer beengten Platz in der Praxis bedeuten.

Jetzt isses passiert: Pioneer XDJ-RX All In One Controller, No Laptop needed


Es war ja nur eine Frage der Zeit und das Pendel schwang schon eine Weile Richtung Pioneer. Jetzt haben sie es also mit dem XDJ-RX wahr gemacht und einen Controller auf die Welt gebracht, der tatsächlich ohne zusätzliches Laptop auskommt. Die ganze Vorarbeit wird logischerweise in Rekordbox erledigt, der USB STick an den XDJ-RX angestöpselt und es kann losgehen.
Für ca. 1500 € bekommt man dann zwei Decks plus Mischpult mit Phono und Mic Eingängen, auf das man auch externe Quellen einbinden kann.
Es gibt nur ein Display, das die Wellenformen, ähnlich wie bei Serato, parallel anzeigt und in den Browsermode wechseln kann.
2 USB Ports ermöglichen eine sehr große Library oder eben auch den fliegenden Wechsel zweier DJS.
Eingebaute Effekte wie Beat FX (Delay, Echo, Spiral, Reverb, Trans, Flanger, Pitch, and Roll) Color FX (Noise, Gate/Comp, Crush, and Filter) und natürlich einen Sync Button.
Angeblich soll sich das Teil sogar via Midi als Traktor Controller nutzen lassen.
Kommt im Februar und sieht dann so aus:

(Via DJ Techtools

Algoriddim djay Pro DJ App mit Spotify Anbindung


Algoriddim’S djay kenne ich schon sehr lange, es war eine der ersten DJ Apps die ich überhaupt testete, aber für kleine Spielereien am Rechner für durchaus tauglich befand, für den professionellen Einsatz aber eher nicht, es gab keine Controlleranbindung, keine dezidierte Hardware, das GUI war mit seinen drehenden Plattenspielern zwar putzig, aber die Platzverschwendung für dieses Gimmick machte es eben mehr oder minbder zu einem Gimmick. Seitdem ist viel passiert, es gibt eine iPad App und jetzt eben auch eine Pro Version, die gar nicht mal so verkehrt aussieht.
Hausieren geht man nun mit einer Spotify Anbindung, was sicherlich irgendwann mal die Zukunft sein mag, in Pro würde ich das allerdings im Moment noch nicht verortet wissen wollen. Nicht wegen meiner Vorbehalte was Streaming angeht, das auch, aber ich möchte nicht die Überraschung erleben wenn man sich im Club auf das dortige Wlan verlassen muß. Desweiteren sehe ich noch nicht das so essentielle Dinge wie Cuepoints Beatgrids, und Loops mit dem Streamingformat in Einklang zu bringen sind, lasse mich da aber gern vom Gegenteil überzeugen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Meldung das Beatport ab nächstes Jahr einen werbefinanzierten Streamingdienst anbietet und die Filekäufe auf Beatport Pro ausgelagert werden. Ich schätze mal es wird nicht viele Umstände machen diesen ebenfalls zu integrieren, nur das mit den Werbepausen könnte etwas stören.

(Via CDM)

Pioneers XDJ-1000, der CD-lose CDJ in der Praxis

XDJ1000

Allein schon interessant um mal zu sehen wie die Praxis mit den großen Touchpads aussieht. Sieht jetzt auf den ersten Blick für mich nicht zu klein geraten aus, hätte trotzdem nichts gegen größer

(Via KFMW)