Beatport pleite machen!


Heftige Headline, wa? :D Ok, ist nicht unbedingt meine präferierte Einkaufsstelle aber so arg isses dann auch nicht, jedenfalls via Digital Dj Tips gibt es jetzt die Möglichkeit bei Beatport 25% billiger einzukaufen und zwar alles. Hat wahrscheinlich mit dem 10 jährigen Jubiläum zu tun. Beeilen braucht man sich auch nicht, die Aktion läuft noch bis 1. November 2014, genug Zeit also den Warenkorb schön voll zu machen.
Alles was man dazu tun muß ist HELPMEDDJT beim Checkout in das entsprechende Voucherfeld einzugeben.

Der Grund, als Digital DJ muß man weniger schleppen, könnte bald obsolet sein

wenn ich mir dieses Monster von Numark anschaue. Abgesehen davon das ich gerne darauf verzichten würde einen eingebauten PC im Controller rumschleppen zu müssen, finde ich die Idee des All In One Controllers gar nicht mal schlecht, nur noch größer als eine S4 sollte es dann doch nicht werden, weil, viel Spaß beim Einchecken im Flugzeug z.B. Da ist die S4 schon knapp am Rand dessen was noch als Handgepäck durchgeht und solch ein fragiles Trum abgeben und zerscheppert wieder vom Gepäckband nehmen will man auch nicht. Der Preis dafür, das man kein Laptop mehr braucht sollte nicht sein, das man mehr Real Estate an den Controller anbaut als das Laptop an Gesamtgröße bräuchte. Ich sag das auch im Hinblick darauf das sich die Gerüchte verdichten das Native Instruments ähnliches plant. Pioneer CDJ Competition wird man so nicht, wenn man einen mitgenommenen USB-Stick damit vergleicht.

(via Digital DJ Tips)

LaCie Fuel: Mobile Festplatte ohne Kabel aber mit Wlan


Ich bin ja sonst eher nicht für Festplattenberichte zu begeistern, aber eine 1Tb HD die batteriebetrieben ca. 10 Stunden funktionieren soll und zudem einen Wlan Hotspot bereit stellt, auf den 5 Geräte gleichzeitig zugreifen können. Das nenn ich mal Fortschritt, wieso kommt da jetzt erst einer drauf?
Die Fuel Bietet zwar auch einen USB 3 Port, aber hey, wenn man das Gimmick schon hat.
Damit sind auf einen Schlag die Mengenbegrenzungsprobleme mit iPad oder iPhone keine mehr, ich denke da z.B. an Traktor und die Music Library. Eine HD to rule them all, also die Mediathek für alle Geräte mein ich. Realisiert wird der Transfer via Seagate’s kostenloser Media App, ob das mit Traktor funktioniert weiß ich noch nicht, hoffe aber ja und wenn nicht, bitte bald.
Soll ca. 199 € kosten, soviel hat meine LaCie Rugged mit 500 GB und Gekabel vor paar Jahren auch noch gekostet

Beatport und die Alternativen

Wir hatten hier zwar schonmal eine Auflistung der Anlaufstellen für digitale Musikbeschaffung, aber das ist gute 5 Jahre her und bedürfte sowieso mal eines Updates. Dann kommt noch hinzu, das sich die Landschaft stetig wandelt, der Verlust von Zero Inch zum Jahresende sei da beispielhaft erwähnt, als auch neuerliche Ärgernisse bezüglich Beatport und seiner zunehmen Shareholder Value getriebenen kleinen Veränderungen, wie das Einstellen der embedded Player und dem Rauswurf der ganzen Programmierabteilung in San Fancisco, läßt sich so manchen umschauen was denn da die Alternativen wären.
Vorweg: die Platzhirschstellung von Beatport kommt nicht von ungefähr, es waren anno 2004 die ersten die neben iTunes und die allerersten die sich direkt an die DJs wandten. Keiner der folgenden Stores hat vergleichsweise Tools die an die Usability um Labels, Releases und Artists zu verfolgen, wie das Beatport anbietet, für den Mac gibt es mit Beatport Pro sogar eine App, die das alles kann und die zuweilen sehr träge Site überflüssig macht, das hat in der Tat sonst keiner. Auch wer alles bei einem Anbieter erstehen will ist mit Beatport weiterhin bestens bedient. Wer allerdings tiefer in die Nischen rein will, ein Problem damit hat das Kreativität und Dabeisein in nackten Zahlen gemessen wird, und die paar Kröten aus der Kreativität langfristig wohl in irgendwas anderes ablaufen, anstatt in die Szene zurückzulaufen, wie es bei börsennotierten Unternehmen wie der SFX Holding, die den Laden im Februar aquirierte, nunmal der Fall ist, für den bieten sich einige Alternativen.

Als erstes muß man wohl nach wie vor iTunes nennen, auch hier gibt es fast alles, allerdings nur im m4a Format, das zwar auch von fast allen Auflegeprogrammen verstanden wird, trotzdem, wer auf Formatskonsistenz seiner Sammlung wert legt oder gar nur auf verlustfreie Formate wert legt, für den mag das keine Option sein und wer grundsätzlich börsennotierte Unternehmen für den Musikkauf verweigert, für den sowieso.

junodl

Mein persönlicher Favorit seit Jahren heißt Juno, das hatte schon in Vinylzeiten angefangen und setzt sich mit der Downloadplattform fort. Wer eher englisch denn amerikanisch orientiert hat hat zudem den Vorteil das es viele englische Labels dort exklusiv gibt, die es zu Beatport, vielleicht aufgrund kleinerer Verkaufszahlen, gar nicht erst schaffen. Manko: Es gibt lediglich mp3 und Wav, Flac oder Aif werden immer noch nicht angeboten, was aber zeitgemäß wäre.
Ich persönlich komme mit der Usability bestens zurecht, weiß aber von anderen das sie es zum Haare raufen finden. Als Möglichkeit auf dem Laufenden zu bleiben was Neues angeht gibt es nur die Möglichkeit der wöchentlichen Genre Newsletter oder Mailbenachrichtigung zu Artists, Labels und Releases, was den Maileingang schonmal schön verstopfen kann und auch etwas veraltet daher kommt

boomkat
Wer Wert auf viel redaktionellen Content legt oder physische und digital unter einem Dach bevorzugt, der dürfte bei Boomkat bestens aufgehoben sein. Die haben tatsächlich Leute zum Reviewen eingestellt und übernehmen nicht nur einfach die Waschzettel der Releases als Content und Freunde von exklusiven Kleinauflagen kommen dort ebenso auf ihre Kosten, wie jene kleiner Labels Abseits des Massengeschmacks, was zuweilen sehr musiknerdig daher kommt, im positiven Sinne. Es gibt nicht viele Läden die sowas auch auf der Startpage in den Fokus stellen, wenn es ihnen gefällt, meist sind es ja dann doch nur die Sachen die alle anderen auch featuren.

wpp
Als deutsche Adresse ist natürlich Whatpeopleplay zu nennen, der digitale Arm des Vertriebs Word And Sound hat, neben einem tollen Player, auch regelmäßige Recommendation Listen und jede Menge aus allen Bereichen im breiten Programm.

traxsource
Wer mehr oder ausschließlich in House unterwegs ist, der könnte auch mit Traxsource zufrieden sein, denn deren Fokus liegt genau da, mit Seitenarmen in angrenzende Genres.

Weitere honourable Mentions:

hardwax
Hardwax hat ja nun auch seit geraumer Zeit Files und hat da die Philosophie des optionalen, will heißen, nur Releases die man auch physisch vertreibt gibt es auch in digital. Dafür gibt es dann dort auch diverse Labels die mit dem Store befreundet sind exklusiv. Wer also mit dem Hardwax Geschmack kongruent ist, wird dort auch einiges finden, was er woanders vergeblich sucht

bigtunes
Und als weiteres Beispiel, das auch Nischen mit eigenen Läden existieren und überleben, können sei noch Bigtunesmp3 genannt. Hierzulande wird das wahrscheinlich eher wenig Kunden haben, aber wer die nach wie vor lebendige Fidgetszene und was aus ihr hervorgegangen ist, also z.B. Bassline House oder Bassline Garage, der kommt dort voll auf seine Kosten, zu ziemlich was der Szene entspringt wird dort vertrieben.
Wie gesagt, vielleicht hierzulande nicht besonders relevant, aber durchaus beispielhaft dafür, das es nicht nur Big Player geben muß, sondern, wie auch bei Hardwax, ein Zeichen dafür das durchaus auch kleinere ambitionierte Angebote überleben können, wenn man seinen Käuferstamm hat.

Wie Zero Inch da mit all seiner Ausrichtung und Fördergeldern abkacken konnte, das würde ich dann gerne mal in einem Interview nachlesen wollen

bandcamp
Und weil man am Schluß immer das wichtigste bringen sollte, sei an genau dieser Stelle Bandcamp erwähnt.
Bandcamp ist, trotz des so zu vermutenden Namens, nicht nur Plattform für schrabbeliges oder sonstiges das keinen Platz auf einem Label fand, sondern auch Plattform für viele Artists und Label, die ihre Sachen, welche man auch in den oben genannten Stores findet, dort ohne Mittelsmänner (und das sind im Digitalgewese noch mehr als im physischen Bereich) anbieten. Heißt, es bleibt mehr bei Artist und Label hängen. Zudem findet sich auch immer mal wieder ein Track oder Release der dort exklusiv vertrieben wird, weil sich der kommerzielle Nutzen in Grenzen hält oder aus was für Gründen auch immer.
Bandcamp ist zudem für mich, neben dem neuerlichen Trend zum Eigenvertrieb, das zukunftsweisendste Konzept, sowohl für Artists, als auch für Label, denen die Bedingungen und Hürden der Online Stores sonst zu hoch sind.

Neuer Pioneer DJ CDJ-900NXS


Ich kann mich zwar immer noch nicht so richtig mit CD-Playern anfreunden, aber seitdem die Pioneers einen Sync Button haben und man via Recordbox quasi einen Clone seiner Playlisten auf einem USB-Stick mitnehmen kann liebäugele ich schon desöfteren, sowas zumindest als Backupmöglichkeit in Betracht zu ziehen, falls mit meinem Rechner und S4 mal was schiefgehen sollte.
Nun hat Pioneer auch den 900er auf Nexusformat gehievt und ein paar nette Features dazu gepackt, nix weltbewegend neues, außer das jetzt eben Sync auch dort vorhanden ist, die Ribboncontroller vom 2000er hat man weiterhin rausgelassen, dafür halt auch ca. 500 € billiger, mit zweien ist man also immer noch mit ca. 2500 dabei, ohne Mixer. Und was ich ja immer noch vermissen würde wären meine Cuepoints, mindestens 4 an der Zahl

Midi Fighter Twister als Traktor Drum Sequencer


Ich war ja letztens auf so einem Workshop, auf dem Mad Zach mittels eines Midi Fighters zeigte was man damit so in Ableton anstellen kann, was schon recht imposant war. Aber ursprünglich sind diese Midifighter ja als DJ Controller für Traktor entwickelt worden, kleine quadratische Kästen mit 16 Triggerbuttons aus der Spielkonsolenwelt, die frei belegbar sind.
Nun haben die bei DJ Techtools noch einen draufgelegt und bringen den Midi Figher Twister raus, selbes Design nur mit 16 Endlosreglern samt LED- Leruchtkranz und zweifarbiger LED als Statusanzeige, dazu ein eingebauter Sequencer. Was man damit in Traktor anstellen kann sieht schon mal sehr gut aus, bislang für mich der praktikabelste Weg das Potential der Remixdecks auszuschöpfen:

wird interessant was für Möglichkeiten die Kombination aus beiden Midifightern eröffnen werden

Tip: 27.09.2013 DJ Tools workshop with Mad Zach @ Panke

Ich kann nur empfehlen da hinzugehen, wer seine Videos und Tutorials auf DJ TechTools kennt wird bestätigen können das man davon, zumindest als Digital DJ oder Musiker bestimmt nicht dümmer wird.
Das ganze startet ab 19:00 in der Panke und kostet m Vorverkauf 15 € am Abend selber 20 € und der Workshop baut sich so auf:

Workshop Layout
1. Rethinking electronic music – the Mad Method
2. Performance approaches
3. Breaking down a routine
4. Sound Design Techniques
Learn how to make your own

drums
synths
risers
atmospheres
stabs
5. Layering
6. Effects and Mapping
7. Mixing
8. Controllerism techniques and strategy
9. Integration with DJ-ing
10. Q&A period

ab 22:00 geht’s dann nahtlos weiter mit Barbnerdy’s Support Your Local Ghetto, wo der Herr dann auch noch musikalisch zugange ist.

Praktischerweise gibt’s da auch gerade ein ganz frischesTeaservideo mit ihm und der neuen NI S4 bzw. S2:

Traktor DJ für iOS gerade für Umme

Das sollte man sich nicht entgehen lassen, egal ob Traktor Enthusiast oder Traktor Nörgler. Letztere könnten dann nämlich fundiert nörgeln und nicht irgendwelche Mutmaßungen als Argumentationshilfen missbrauchen.
Und die Traktor Enthusiasten können sich freuen ihr z.B. Preparetool für den großen Traktor (Playlisten und Gridden unterwegs für den großen Traktor via Sync) für iPad und iPhone kostenlos abstauben zu können, was nicht heißen soll das damit nicht auch komplettes Djing ginge.
So günstig ist der Einstieg in Digital Djing selten und wie lange die Occasion gilt weiß ich nicht, ich würd mich beeilen, wenn ich’s nicht schon hätte.

BÄM: NI Traktor Kontrol Z1, Mixer für Traktor DJ auf iPad und iPhone


Die Jungs von Native Instruments schmeissen sich anscheinend gerade richtig ins Zeug das Laptop beim Set obsolet zu machen. Schluß mit den Frickeleien um einen zweiten Stereoausgang ans iPad zu zaubern oder irgendwas mit Core Audio via Kameraadapter nzuschliessen, das kleine Rundumsorglospaket heißt Traktor Kontrol Z1 und bringt alles mit, 2 Audiowege, ein Mischpult mit 2 Kanälen, Potis für EQ, Gain und Filter und eine eingebaute 24 Bit Audiokarte. Das Gerätchen ist ebenso für Traktor Pro am Rechner benutzbar und hat offensichtlich ähnliche Maße wie die anderen Controller X1 und F1 aus gleichem Hause, so das die modulmäßig nebeneinander passen und, abgesehen von den Möglichkeiten, einen bunten Reigen Gelichters abgeben.
Für den Preis von 199 € kann man da wahrlich nicht meckern, addiert man da noch die 17€ für die Traktor DJ Software dazu ist man bei einem Einstandspreis von 216€ für Digital Djing und auch wenn man das iPad noch dazu rechnet bleibt man weit unter 1000 € für ein System das in manchen Belangen (Freeze) dem Rechnerpendant überlegen ist.