Release of the day: Geotheory – Futuristic Love

Heute Nachmittag twitterte ich noch den Satz “Zwischen den Stühlen sitzen reicht nicht, es sollten schon die richtigen sein” und der paßt hier, bei dem was Geotheory abliefern perfekt. Das sitzt irgendwo zwischen Bassmusic, Footwork, Detroit, House, Jazz und Drum & Bass ohne eins davon wirklich zu sein oder sein zu wollen. Gefällt mir von vorn bis hinten, ist als Album stimmig und für mich eins der Anwärter auf die sicher auch bald wieder kommenden Jahrescharts.

Release of the day: Head High – Megatrap


Ein Lichtblick in einem Jahr das bislang m.E. kaum nennenswerte Alben hervorgebracht hat. Head High ist das Pseudonym von Shed für seine eher 90er gewandten Tracks und die können trotz ihrer Kantigkeit den Konsens zwischen House und Techno.
Leider kein Stream bislang aber drüben bei Hardwax kann man reinhören

Takin the piss on Housepiano Loops

Es gibt ja diese Momente, vornehmlich in längeren Sets, wo man mal ganz dringend wohin muß und es bräuchte einen etwas längeren Track, weil man nicht weiß wie lange man durch die Menge braucht und ob gerade was frei ist. Ladies and Gentleman hier meine zukünftige Pissplattedatei.
So ziemlich jedes Housepiano aus den Klassikern in 10 Minuten, das sollte reichen:

(via Kraftfuttermischwerk)

Track of the day: Terror Tone – Frog Stomp (MindTransit House 2 Hardcore RMX)

FRÜÜÜHLING! PIANOS! RAVE ON! Terror Tone hat eine neue EP released, die mich so mitgerissen hat, das ich auch die alten Sachen mal wieder komplett durchgegangen bin und auf dieser Nummer von 2010 hängen blieb:

Und das einzig embedbare war leider nur bei Beatport zu finden -_-

Release of the day: Ragga Twins – Step Out

Ich weiß nicht genau wieso ich ausgerechnet heute auf diesem Album kleben geblieben bin, schließlich ist das schon seit Jahren in meiner Library, vielleicht weil es perfekt zu einem Frühlingstag mit Schlechtwetter und Grafikarbeiten paßt. Jedenfalls hat mich dieses Proto Jungle Album in Dauerschleife über den ganzen Tag begleitet.
Die Originale kamen damals Anfang der 90er als Maxis größtenteils auf Shut Up & Dance raus, das Rerelease Album auf Souljazz gibt es mittlerweile auch als Digitalrelease zu kaufen.

Hier noch meine Favorites

Track of the day: Acid Pauli – Fuck The EU

Herrlich, alleine dafür liebe ich digitale Vertriebswege, schnell was zusammengezimmert und rausgehauen, das war eben früher so nicht ohne weiteres möglich. Acid Pauli verwandelt den Telefonmitschnitt von Nuland so einfach mal in einen Track für’s Wochenende. Könnte meinetwegen Schule machen, aktuelle Ereignisse in Sets eingebaut und Tagespolitik tanzend erfahren :D

Release of the day: Volta Cab – We Are The New Generation EP

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie ist es bei mir eine liebgewonnene Konstante geworden, das ausgerechnet wenn Schnee im Januar liegt ich mich mit altem UK Hardcore zudröhne. Jetzt hat sich da seit ein paar Tagen auch mal wieder ein neuer Release mit eingeschlichen, Cab Volta’s We Are The New Generation schafft es da ohne Kompatibilitätsprobleme mitzulaufen, ohne lediglich referentiell zu klingen, passiert nicht oft, im Jahr vielleicht 3-4 mal.

Release of the day: Kommune 1 Kronos EP


Die Releases von Danois Martin, aka Kommune 1 stechen für mich schon seit geraumer Weile immer wieder raus. Techno mit einer ordentlichen Portion Bass der auch schön Raum gegeben wird und gern ein bisschen neben der Spur, was ich natürlich sehr begrüße. Weitab vom Technoeinerlei dem ich täglich so begegne

Release of the day: The Sound Of Belgium (10 X LP Box Set)


Vielleicht wird das Jahr 2013 ja als das Jahr der kuratierten Retro Compilations eingehen. Nachdem wir schon Trax, Dancemania und diverse gut gemachte Acid Compilations hatten, die Lücken füllen konnten, kommt nun auch im Zuge der Dokumentation The Sound Of Belgium die unvermeidliche Compilation dazu und das gleich als auf 200 Exemplare limitiertes 10er Box Vinyl!
Natürlich ist es schwierig bei dem Output der da so zwischen 1988 – 1994 herrschte die wirklichen Essentials heraus zu destillieren, aber was die Compilation da im Zuge der Dokumentation begleitend leistet kann man schon so durchgehen lassen.
Das Tracklisting liest sich imposant.
Die 60 Files gibt es schon länger und auch ein 4x CD Release kann käuflich erworben werden. Sehr schön um sich mit vielen Klassikern aus der Zeit einzudecken und auch um nachzuvollziehen was Techno, neben Acid, damals extrem definierte. Im Gegensatz zu Techno und House aus Amerika konnte man bei der europäischen Variante damals noch sehr gut die EBM und Industrial Einflüsse raushören, die heute sicherlich etwas brachial und klobig anmuten, damals aber ein perfektes Bindeglied darstellten.