Album of the day: Fjaak – Fjaak

Fjaak

Endlich mal wieder Techno Content in der “of the day” Kategorie! Techno und Alben sind ja zumeist ein eher schwieriges, weil oft unnötiges Thema, aber hierauf hatte ich mich schon gefreut. Fjaak verstehen Techno so wie ich es auch mag, kein 4totheFloor Diktat und trotzdem klar Techno von den Sounds her, grundschwere Beats austariert von fast fliegender Instrumentierung. Jetzt schon eins der Alben 2017 für mich

Album of the day: PZG & Dubsknit – We Rob Rave LP

PZG & Dubsknit - We Rob Rave LP - cover
Footwork ist ja eigentlich nicht so meine Sache, wenn er allerdings aus Polen kommt und UK Hardcore Klassiker völlig frech durch den Jukewolf dreht und zerhackstückelt sieht das gleich ganz anders aus. Der Albumtitel ist auf jeden Fall Programm. Tatsächlich klingen die ganzen Hooks, Pianolines und Vocals in diesem Rahmen erfrischend aktuell, also ich feiere das gerade.

und Part 2 steht schon in den Startlöchern!

(via bazedjunkii)

Album of the Day: Homemade Weapons – Negative Space

hmwnegsp

Of the Day? Was sag ich! Für mich eins der Alben des Jahres, wenn nicht das Album des Jahres. Seit Monaten wie ein kleines Kind drauf gefreut, heute ist es endlich draußen. Und welch passende Ergänzung zum heutigen Adventskalender, was für ein Timing :)
Homemade Weapons, aka Andre Delgado aus den USA, ist für mich der Hauptprotagonist dieser bislang noch namenlosen Spielart von Drum & Bass, die sehr reduziert und düster daher kommt. Das lässt Räume entstehen, die man zuletzt im Dubstep der frühen Hyperdub und Tempa Schule aufgemacht hat. Negative Space ist das erste Album von Homemade Weapons, die Größe des Albums hat sich aber durchaus schon in den letzten Releases angekündigt. Hier ist es:

Classic of the day: Foul Play – Stepper Remix

Ein Track der mich seit 1995 immer wieder kriegt, als ich ihn zum ersten Mal auf dem nicht minder großen Album Suspected gehört habe. So auch die Tage wieder als ich ihn in meiner sommerlichen Drum & Bass Laune wieder entdeckte. Aus der Zeit als sich Jungle zu Drum & Bass verwandelte und hier ist die 50/50 Mischung sehr deutlich rauszuhören. Kling immer noch frisch und ist spätestens ab Minute 3 bis heute ein Blueprint wie man Rhythmik nach oben schrauben kann

EP of the day: Clarity – Fog / Blue Ruin

Läuft bei mir seit ein paar Tagen in Dauerrotation und ich bleibe immer wieder drauf hängen, gehört wohl zu Drum & Bass gefiled, würde sich m.E. auch gut in einem Technoset machen, dieser böse dräuende Minimalismus gefällt mir sehr gut, kann gerne mehr von kommen.

EP of the day: Premium – Sour Diesel EP

PremiumSourDiesel
Ich bin so auf der Suche nach neuen Breaks, weil ich solche am Sonntag in Bern auflegen soll und stolpere über sowas und bleibe drauf hängen. Ist gefiled unter Drum & Bass, aber gibt es sowas wie Drum & Bass Minimal? Dann würde ich das so benennen wollen. Das ganze Sounddesigner Fleisch, was Drum & Bass sonst so ausmacht einfach mal weggelassen und stattdessen wirklich nur Trommel und Bass. Ich weiß das es diese Unterart zuweilen gibt, aber das hier bringt’s wirklich auf den Punkt. Gut, im Sommer bin ich für sowas sowieso immer sehr empfänglich

Track of the day: Tommy €A$h – Winaloto

tommycash
Erstmalig aufgefallen ist mir der aus Estland stammende Tommy €A$h vor ein paar Monaten, mit einem anderen Video und diesem Artikel. Das neue toppt dies aber nochmal um Längen, irgendwie die estnische Antwoord auf Romano, nicht nur Klaps auf’n Po und musikalisch.

EP of the day: Special Request – Modern Warfare Remixes

Modern Warfare Remixes
Das ich einen Faible für Paul Woolford’s Special Request alter Ego habe habe ich hier im Blog und auch im letzten Fusion Set wohl hinlänglich dokumentiert. Als ich dann gesehen habe das ausgerechnet Head High aka Shed die Remixe für “Reset It” liefert, war meine Freude natürlich groß, ich könnte mir momentan kaum einen besseren dafür vorstellen, das paßt:

Den zweiten Mix mit Namen “Head High Real Mix” konnte ich leider nirgends finden, aber den ebenfalls darauf zu findenden Detboi Remix von Damage nehme ich auch gerne mit:

Sehr schön finde ich auch, das XL den Weg zu den alten Covern wieder gefunden hat, reiht sich schön ein zu den Anfangszeiten von XL, in deren Linie ich die Special Request Sachen dort sehe.

EP of the day: SAtAN – Nothing/Can’t Stop/Bleed

SAtAN

Alter! O_O
Nicht gerade sommerlich, aber dafür ziemlich sensationell. Oberflächlich mag sich das für ungeübte Ohren vielleicht nach üblichen Hardcore Shit anhören, aber was der Herr Satan da an Krach anstellt und dabei das Produktionslevel auf wirklich allen Ebenen hoch hält, bzw. die Latte von Release zu Release höher hängt, das nötigt mir schon ordentlich Respekt ab. Verglichen mit einem Panacea oder Enduser klingen die fast weichlich gegen.
Gibt leider nur diesen Minimix der 3 Tracks, die lohnen aber wirklich in voller Gänze gehört zu werden, besonders Nothing rasiert sich bei 175 BpM durch die Rhythmik, das ich wirklich nur den Hut ziehen kann.