Album of the day: Basic Soul Unit – Under The Same Sky


Bei Basic Soul Unit lohnt es sich immer reinzuhören, housigen Sachen gibt er oftmals die nötige Portion Techno in seinen Remixen, so das sie auch für mich spielbar werden und seine minimalistisch kraftvollen Arrangements changieren dann oft genau zwischen diesen beiden Polen, ohne das man sie nun nur dem einen oder anderen zuweisen könnte.
Jetzt also das Album auf Dekmantel, zwei die besser kaum zueinander passen könnten.
Leider nur als Juno Player zu finden

Album of the day: Special Request – Modern Warfare

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Ach, mal wieder so ein Album das genau zur richtigen Jahreszeit kommt. Paul Woolford’s UK Hardcore Alter Ego Special Request verfolge ich ja ziemlich begeistert eine Weile lang und habe mich schon sehr auf das Album gefreut und wurde nicht enttäuscht. Das deckt wirklich eine ordentliche Bandbreite ab und auch nach zweimaligem Hören bislang finde ich keine Schwachstelle, nicht nur produktionstechnisch sehr solides Handwerk was da abgeliefert wird. Das ist irgendwie schon der Sound der 90er auf heutiges Level gehievt.
Interessant auch das das auf XL erscheint, ist ja der Sound mit dem sie angefangen hatten, war nur in jüngster Vergangenheit nicht mehr so der Fall

Leider keinen besseren Player als den von Juno gefunden:

Classic of the day: Pitch Shifter – Deconstruction

ok, vielleicht bisschen anderer Kiez als sonst, aber auch da war 1992 ein vorzüglicher Jahrgang. Pitch Shifter, Godflesh, Helmet habe ich seinerzeit auch immer gerne genossen und neben den Raves auch so manches Konzert besucht.
Die Energie ist halt nochmal eine roughere und mich hat das immer nur interessiert wenn ich irgendwo Elektronik durchhören konnte. Pitch Shifter waren für mich, von der Energie her, sowas wie die einzig legitimen Nachfolger von Skinny Puppy, lohnt sich eigentlich jedes Album von.
Was die heute wohl so machen?

Classic of the day: Ninjahead – Pulseman vs. Sineman

Gesucht und gefunden! Lief kürzlich auf der Nachschwung Rost Party in Kassel nach meinem Set und ich habe ein paar Tage gebraucht bis mir der Name dieses Ohrwurms wieder einfiel. Das Ding lief bei mir in den Sets 1995 rauf und runter und war ursprünglich auf der Pulseman Compilation des japanischen Labels Frogman. Die Legende besagt, das jeder Track auf dieser Compi mit Samples aus dem Pulseman Videospiel von Sega bestückt war und hinter Ninjahead versteckt sich niemand gerineres als Takkyu Ishino.
That being said, mehr braucht es für mich nicht für einen geschmeidigen Hit, etwas positive Aggression in den Samples, einen Beat der schön nach vorne arschtritt und etwas 303 Gezwirbel reichen hier für 12 Minuten Audiomayhem:

Mix of the day: Zinc – trust me chapter 24 – 1993 pt3

Zinc selbst hashtagt den Mix mit #1993foreverrr und indeed, 1993 war diesbezüglich ein Transitionsjahr UK Hardcore war noch nicht ganz tot, Drum & Bass aber auch noch nicht wirklich fertig. Das hört man dem Mix aus Zinc’s Favoriten seiner Sets aus der Zeit auch raus.
Wem es wie mir geht und bei dem Wetter eigentlich kaum was besser passt kann sich auch noch pt.2 und pt.1 geben. Ach, am besten gleich die ganze ‘trust me i was there’ Serie. Big ups an Zink für die Arbeit

Record of the day: Zomby – Where Were U in ’92?


Ist das jetzt schon alt oder gilt ein Release von 2008 noch als neu? Egal, mehr retro geht jedenfalls kaum, klingt genau so wie es der Name verspricht, Uk Hardcore wie aus dieser Zeitschleife. Was habe ich die Platte damals gefeiert, obwohl damals so einen Sound kaum einer hören wollte. Würde man die heute rereleasen würde das, glaube ich, ganz anders aussehen, wenn ich mir den Erfolg von z.B. Special Request ansehe. Ach was rede ich, er soll gleich einen Nachfolger hinterher schmeissen!
Ist mir heute mal wieder per Zufallsgenerator in die Playlist gerutscht und ich feiere das Ding immer noch. Eigentlich jetzt schon ein Klassiker, schade das es um Zomby so ruhig geworden ist:

Track of the day: Jonny L – Hurt You So ( The L Mix) [1992]

Es gibt so Tracks die an einigen Tagen irgendwie ganz besonders passen,so wie bei mir heute dieser etwas unbekanntere Mix des Jonny L Klassikers, mit großartigen Pianos, Stabs und Stimmungswechseln. Klingt immer noch quicklebendig und hat einen Drive der seinesgleichen sucht

Label of the day: Switched On Records


Es fällt ja zunehmend schwer Labels in ihrer Gänze empfehlen zu können, aber Switched On Records haben da schon einen sehr guten Schnitt. Very british im Sounddesign, erinnert vieles an frühe Bleepzeiten oder Labels wie Catt Records, ohne jedoch Copycats eines alten Stils zu sein. Vor kurzem erst entdeckt ist die Releaseliste doch schon lang und dankenswerterweise gibt’s auch eine Playlist mit kostenlosen Appetithäppchen zum Vorkosten:

Die wahren Perlen verstecken sich natürlich in den Kaufreleases, lohnt sich da mal durchzuhören.