Album of the day: Killawatt – Émigré

Killawatt verfolge ich nun auich schon eine Weile und finde seine Entwicklung vom ätmosphärischen Dubstep hin zz irgendwas zwischen den Stühlen von Post Dubstep, Techno und Abstrakt sehr interessant. Immer mit der richtigen Portion Agressivität und fein abgeschmeckt mit Düsternis und Weirdness. Jetzt sogar in Albumlänge, das sich anhört wie der Soundtrack zu einem noch nicht gemalten Frank Miller Comic

einmal als Album Mix:

und zum komplett durchhören:

Track of the day: VesperTown — Royal Flash (Tokyo Hands Remix)


Schon wieder vom Bandcamp, das mausert sich gerade zur ersten Anlaufstelle für meine Einkäufe.
Diesmal eine schön naive Himmel voller Pianos Nummer, so wie sich die Nachfahren solcher Nummern heute anhören sollten.
Stammt von der nicht minder interessanten Compilation Remixes, des Labels Donkypitch aus Brighton

Release of the day: Secret Rave 01

Wieder eine namenlose Fourtracker EP, wieder auf Bandcamp gefunden, genau wie der Release des Tages gestern und wieder mit Blick zurück, damals als Drum & Bass noch nicht erfunden war und auch Broken Beats noch unter Techno firmieren konnten.
Secret Rave ist der erste Release des neuen italienischen Labels Art-Aud und sie versprechern das die beiden ersten Tracks die Richtung der zukünftigen Releases vorgeben werden. Nice one!
Irgendwas ist da 2015 vielleicht in der Luft mit dem Style, und den namenlosen Fourtracker EPs.
Gibt’s wie, gesagt auf Bandcamp, wo man sich auch die limitierte 12″ bestellen kann

Release of the day: R-Zone 12

Mittlerweile hat diese sympathische Reihe bereits die Nummer 14 erreicht, aber die 12 finde ich die bislang beste. Das durchnummerieren ohne weitere Namen ist hier durchaus Programm und nicht nur das erinnert hierbei an die Anfangszeiten von Techno und Breakbeat, als dieses EP Format ohne weitere Angaben durchaus ein eigenes und oftmals spannendes war, man erinnere sich an Automation, Techno Grooves, Space Trax und natürlich B-Sides. Stilistisch geht das ebenfalls in die Richtung, man weiß nie was einen erwartet, aber interessant ist dass Wundertütenformat allemal, die 12 habe ich gewählt weil wirklich jede Nummer ein Kracher ist.
Viel findet man über R-Zone nicht und das scheint Absicht zu sein, aber zumindest ein Interview, in dem DJ TLR die Idee hinter R-Zone erklärt. Oldschool ohne altbacken zu klingen scheint mir die Programmatik zu sein, das von den gleichen Leuten wie die altehrwürdige Creme Organisation betrieben wird.

R-Zone, is not a vehicle for nostalgia. It is simply a way of trying return to a more naïve state away from what he calls Facebook’s “constant stream of shit.” Relentless self publication is not TLR’s style.

Alle R-Zone Releases sind über Bandcamp zu bekommen

Track of the day: Holy Ghost Inc. – The Dub

Ein fast vergessener hit aus 1989, damals als auch sowas auch unter Acid lief, die Zeit als eben noch nichts durchformuliert war, auch nicht beim Coverdesign wie man sieht.
Die andere Seite der Maxi “The Word” lief oft bei Moni Dietl, ich hingegen spielte meist diese Version. Eigentlich wär’s sowieso mal an der Zeit für eine Holy Ghost Inc. Retrospektive, zumindest für die Jahre 89-93

Track of the day: Dub War – Murderous Style

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Mir ist gerade ein Ordner alter Digitalisierungen vor den Mauszeiger gefallen und dabei war auch das hier.
Irgendwie zeitlos und wenn man bedenkt das es aus dem Jahr 2001 stammt, hat es mittlerweile auch den Test of time bestanden diesen Titel zu tragen, geht auch heute noch als frisch durch.
Das war die Zeit, als ich sowas im Nachgang zu 2Step mitnahm und der Name Dubstep nichtmal existierte, im Nachhinein aber durchaus dort einzuordnen ist, was ich jetzt nicht nur am Label Tempa festmache, sondern hauptsächlich musikalisch, auch wenn das was heute unter diesem Tag firmiert nur noch wenig mit diesem Beispiel zu tun hat. Aber war schon ein geiler Lauf den Dubstep da in der letzten Dekade hingelegt hat.

Album of the day: Death Grips -Fashion Week (Instrumentals)


Mit Vocals hab ich mich ja so, weil es für mich die Musik meist so in den Hintergrund drückt, deswegen waren Death Grips für mich sonst eher nix, aber dank der Instrumentals geht das hier gut für mich rein. Stilistisch nicht einzuordnen, was ja schonmal gut ist, ein rohes und unbezimmertes Brett möchte ich meinen. Das mit den Alben geht ja 2015 schonmal gut los.
Und das beste: gibt’s legal und kostenlos hier und auch via dem Player:

Track of the day: Zinc – Vampires


Ich freue mich ja immer noch auf jedes neue Release von olle DJ Zinc, das ist schon so seit Super Sharp Shooter und 138 Trak. Nicht jeder Track sagt mir zu, aber eins bis zwei finden sich meistens auf dem Release. So auch auf seinem neuesten “Structures 2″, wo mir nur Backup und eben Vampire taugen. Vampire hat’s dafür aber auch richtig in sich, letztens las ich das Prodigy nächstes Jahr ein neues Album rausbringen, nun hiermit hat Zinc die Messlatte im Vorfeld schonmal ziemlich hoch gehängt, würde ich sagen.
Weiß auch nicht was das ist, das in letzter Zeit breaksbasierte Tracks wieder so einen Lauf haben

Track of the Day: Radio Slave – Children Of The E

[RB013]

Interessantes Release da auf Running Back, das ich so von dem Label nicht erwartet hätte. Die typische Strictly Undergound Records Ästhetik zeigt schon wohin die Reise geht, Breaks wie anno dunnemals, aber in epischer Radio Slave Länge.
Die North London Seite kommt mit einem Mashup klassischer Stabs des Genres daher, während die South London Seite eher rollt wie Holy Ghost Inc. damals.
Ich kann mich gar nicht entscheiden welche Seite ich besser finde

Release of the day: Geotheory – Futuristic Love

Heute Nachmittag twitterte ich noch den Satz “Zwischen den Stühlen sitzen reicht nicht, es sollten schon die richtigen sein” und der paßt hier, bei dem was Geotheory abliefern perfekt. Das sitzt irgendwo zwischen Bassmusic, Footwork, Detroit, House, Jazz und Drum & Bass ohne eins davon wirklich zu sein oder sein zu wollen. Gefällt mir von vorn bis hinten, ist als Album stimmig und für mich eins der Anwärter auf die sicher auch bald wieder kommenden Jahrescharts.