Vaping Bad, E-Dampfen Basics: Liquid selbstmischen leicht gemacht

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Ich wurde oft danach gefragt und es ist jetzt wirklich mal an der Zeit dem Thema die Mystik zu nehmen, denn im Grunde ist das so simpel wie ne Soße ansetzen. Das Selbstmischen von Liquids hat nicht nur den Vorteil das man sich seine Geschmackswunder selbst zusammen mischen kann, sondern spart auch noch eine Menge Geld. 10 ml Liquid kosten im Laden ca. 5 €, mische ich selbst zahle ich für 2 Liter ca. 70 € plus Aromen und das Ganze reicht für mindestens ein Jahr.
Um das Selbstmischen wird oft ein ziemliches Gewese gemacht und man kann sich sicherlich auch darin verlieren, aber die Basics sind wirklich so simpel wie im folgenden dargestellt.

Als erstes braucht man die sogenannte Nikotinbase, die gibt es in diversen Abstufungen und Zusammensetzungen, von 0mg Nikotin bis zu 72 mg Nikotin, wobei letztere um Himmels Willen niemals unverdünnt genossen werden sollte. Der Anfänger sollte mit einer fertig angemischten 9 bis 18 mg Base anfangen, da braucht nicht verdünnt oder gemischt zu werden, am einfachsten geht das mit der sogenannten Traditionale, die aus 50% PG und 50% VG plus 10% Wasser besteht, gibt’s so fertig zu kaufen in 100 ml, bis 5 Liter Portionierungen, ich empfehle 100 ml zum Anfang, wer sparen will kauft gleich einen Liter, aber bei 100 ml fällt viel Gemesse weg.

Machen wir uns gleich ans Beispiel. Ich habe mir 1 Liter 36er PG und 1 Liter 0er VG geholt und das zu 2 Litern 18er Traditionale gemischt. Was man jetzt noch braucht ist ein Messbecher für 100 ml (der fällt natürlich weg wenn man meinen Tip 100er Portionen zu kaufen beherzigt) Aromen nach eigenem Geschmack, ein paar Spritzen mit stumpfer Kanüle die ca. 5 ml fassen und kleiner Fläschchen zum Umfüllen für unterwegs, dafür habe ich noch eine 10 ml Spritze. Zusammen sieht das dann so aus.

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Jetzt wird’s interessant!
1.) Als erstes fülle ich mir 100 ml ab
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2.) Fülle in die 100 ml Flasche um
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3.) Entnehme dem Aroma ca. 5ml (Die Prozentzahl kommt auf das Aroma an, bei den meisten die ich kenne ist man aber mit ca. 5% Anteil im Liquid gut beraten)
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4.) Mischt das den 100 ml Base bei
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5.) Schüttelt
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und fertig!
Wirklich, das war’s.
Viele Liquids kann man gleich danach in die kleineren 10 oder 30 ml Flaschen umfüllen und loslegen, bei anderen, vornehmlich Liquids mit tabakähnlichem Geschmack braucht es eine gewisse Reifezeit bis der ganze Geschmack durchkommt, ein bis zwei Wochen sollte man denen Zeit geben.
Natürlich läßt sich das Ganze auch mit einer Null weniger veranstalten, 10 ml mit der Spritze abmessen, in eine 10 ml Flasche umfüllen und 0,5 ml Aroma hinzugeben, fertig. Besonders ratsam bei Aromen die man erst ausprobieren will oder Aromenmischungen, bei denen man noch nicht weiß welches die ideale Kombination ist.
Das ist dann der Fortgeschrittenenspaß und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, Tabakähnliches mit Cappucino, ErdbeerMenthol, PinacoladaRum, WaldbeereVanille jeder hat da so seine Vorlieben, die sich erstmal gruselig anhören, aber über die Dampfe ganz anders kommen als sonst gewohnt.
Ich z.B. kann normalerweise überhaupt nix mit Menthol anfangen, aber ErdbeerMenthol im Sommer mag ich sehr.
Probiert’s aus, jetzt wo das vermeintliche Geheimnis gelüftet ist.

Rauchen 2.0, das 2014 Update

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In letzter Zeit mehrten sich die Anfragen nach einem weiteren Update zum ursprünglichen Artikel und mir brennt das aufgrund einiger Veränderungen in meinem Setup auch auf den Nägeln.
Obiges Bild zeigt meine aktive Dampfen, zu denen ich weiter unten noch Einzelvorstellungen abliefern werde. Die wohl wichtigste Änderung jedoch findet im inneren dieser statt, anstatt mit Glasfaser und Wicklung bestücke ich fast alle mittlerweile mit Microcoils als Wicklung und ungebleichter Biowatte als Docht. Der Unterschied ist, neben der flotteren Verfügbarkeit und dem Preis (Biowatte aus dem dm Markt kostet im Pack gerade mal 95 Cent und reicht Ewigkeiten), auch Geschmack und Dampfentwicklung. Wenn man erstmal raus hat wie man die Dochte dreht ist zudem das Handling des durch die Löcher in den Tank friemelns um einiges einfacher als mit fasernder Glasfaser.
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Die Microcoilwicklung stellt auch eine relative Vereinfachung mit noch mehr Ergebnis dar, denn wenn eine Watte durch ist zieht man die einfach nur aus dem Microcoil heraus, dryburnt den Microcoil und zieht die neue Watte durch, keine neue Wicklung nötig. Bei mir halten solche Microcoils schonmal ein bis 2 Monate bevor ich sie ersetze und auch das ist sehr simpel. In meinem Fall wickele ich z.b. fünf Windungen NiCr oder Kanthaldraht um einen 3 mm Bohrer, klemme die Wicklung in den Verdampfer und gebe kurz Feuer drauf um die Wicklung noch zusammen zu drücken, fertig ist der Microcoil, keine Angst um Freistrecken oder Berührung der Wicklungsstränge mehr dazu eine Dampf und Geschmacksentfaltung vom feinsten!

Kommen wir zur Einzelvorstellung der Gerätschaften von links nach rechts wären das:

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BT-XL Verdampfer auf Vamo 5 Akkuträger: Quasi mein Klassiker seit bestimmt 2 Jahren, tut’s immer noch nachdem ich das Luftloch im Tank auf 2mm aufgedremelt habe. Auf Microcoil gewickelt, hier sieht man gut wie die Watte im Tank hängt.

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Valkyrie: ein sogenannter Hybrid, will heißen Verdampfer und ungeregelter Akkuträger in einem. Dabei handelt es sich um einen Tröpfler, bei dem man immer wieder nachtröpfeln muß, weil eben kein Tank vorhanden. Mit genug Watte als Puffer geht aber doch einiges an Zügen. Das hübsche Gerät habe ich mir zugelegt um möglichst dicke Wolken machen zu können und die diversen Wickelarten nachbauen zu können, die so aufkommen. Man dampft diese Teile auch mit anders gelagertem Liquid, weniger Nikotin sollte bei diesem Ausstoß selbstverständlch sein ( ich liege da bei ca. 6 ml) aber auch die PG/VG gewichtung ist anders als bei meinen anderen Liquids, die sonst eine 50/50 Mischung haben, im Tröpfler bevorzuge ich für Wolkenmanufaktur 70-80% VG.

IMG_7675Eleaf iStick Akkuträger mit Innokin iClear30s als Verdampfer: Der iClear gehört eigentlich zur VTR daneben, hab ich aber umgebaut und kann ich in dieser Kombi wirklich nur jedem Neuling oder Anfänger empfehlen. Ich habe die seit ca. 2 Wochen und konnte schon einige davon überzeugen, denen meine Gedampfe sonst zu umständlich ist. Meine Frau hat die jetzt auch in Schwarz und Rot und das sieht ehrlich gesagt nochmal edler aus als meine in Silber.
Der iStick ist ein Akkuträger der bis zu 20 Watt regelt und damit mehr als meine großen, dabei aber locker in die Hand paßt und sich via Micro USB aufladen läßt, wobei man auch weiterdampfen kann, während er lädt.
Der iClear ist der einzige fertig gewickelte Verdampfer den ich derzeit nutze und ist in Kombination mit dem Stick meine Hosentasche Sorglosdampfe für unterwegs, auf Hunderunden und ähnlichem. Die Kosten halten sich wirklich im Rahmen, ca. 39 € für den iStick und 12 € für den iClear 30S und kein extra Ladegerät benötigt. Der Akku hat 2200 mAh und reicht bei mir 2-3 Tage.
Ohne scheiß, wenn ich heute anfangen würde, das wäre meine Kombi der Wahl, wenn ich dagegen bedenke mit was für krudem Kram ich vor 3 Jahren vorlieb nehmen mußte.

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Die VTR begleitet mich nun auch schon fast ein Jahr und begeisterte mich ob ihres Formfaktors und Bedienung. Ich mag das ja, wenn Dampfen möglichst wenig Ähnlichkeit mit Zigaretten haben. Vor einem Jahr war es also in etwa das, was obige iStick und iClear30S Lösung heute ist. Die Kombi ist allerdings recht schwer, da der Akkuträger aus Messing gedengelt ist und nur mittels dem zugehörigen Holster einigermaßen am Mann zu tragen. Da sieht man wie die Entwicklung allein in einem Jahr voran schreitetIch hatte lange Zeit den dazugehörigen iClear 30 als Verdampfer drin und erst vor kurzem den Taifun GS dazu erstanden. Ein Selbstwickler der im Gegensatz zum BT-XL Bottom Coils hat, heißt, die Wicklung sitzt unter dem Tank und der Dampf wird durch ein Röhrchen in der Mitte des Tanks nach oben gezogen. Komischerweise komme ich mit dieser Art bei den Fertigwicklern eher nicht so klar, selbst gewickelt sieht das allerdings anders aus.

IMG_7678 Innokin SVD Akkuträger mit Flash E Vapour Verdampfer
Der Flash E Vapour, kurz auch FEV genannt, hat das gleiche Prinzip wie der Taifun, also Bottom Coil, aber aufgrund seiner Größe natürlich in jeder Hinsicht viel mehr Volumen, richtig gewickelt stellt der so manchen Dual Coil in den Schatten was Dampfentwicklung betrifft.
Als Akkuträger kommt der Innokin SVD zum tragen (haha!), den hatte ich lange Zeit im Auge, wußte aber um die Anfälligkeit zu Aussetzern des Feuerknopfs und wartete bis dieser Bug in einer neuen Baureihe behoben wurde um diese, nicht nur optische, Traumkombi zu haben.

Als Akkus nutze ich jetzt für alle Geräte Sony Konions, die sind vor allem wegen ihren bis zu 30 Ampere Entladestrom für den Subohmbereich der Valkyre wichtig sind, für die geregelten Akkuträger ist das eher egal.
Und für Liquid selbermischen mach ich nochmal einen extra Artikel mit bebilderter Anleitung, um dem Thema auch mal seine Mystik zu nehmen, so schwer ist das nämlich nicht.

Vape Wave- Der erste Film über’s Dampfen, crowdfunded

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Zeit wird es ja mal, das Dampfen in all seinen Facetten zu beleuchten und zu vermitteln. Angefangen als weniger schädliche Substitution für’s Rauchen ist das ja mittlerweile eine richtige Nerdkultur geworden mit Pimpen der Dampfe, Stammtischen und einer gut vernetzten weltweiten Community und Infrastruktur.
Nun will kein geringerer als Jan Kounen, ja genau der, der auch z.B. Doberman gedreht hat, sich daran versuchen dieser Szene eine Doku zu widmen und suchte dafür die finanziellen Mittel via Crowd Funding. Ob da jetzt französich unbedingt die Sprache ist mit der man diesbezüglich am weitesten kommt, sei mal dahin gestellt, aber die Finanzierung steht laut Summe schon und unterstützenswert finde ich es allemal


Vape Wave – Présentation von TOUSCOPROD

(Via O du Cologne)

Die Dampfe, in der EU zukünftig quasi illegal

Man möchte könnte lachen, wenn es nicht so dämlich wäre. Gestern erst beschließt ein Gericht das die Dampfe nicht unter das Nichtraucherschutz Gesetz von NRW fällt, heute dann die gefürchtete Abstimmung über die Tabakrichtline (TPD) der EU und es ist eingetroffen wie befürchtet. Während bei Cannabis mittlerweile über eine Legalisierung nachgedacht wird, wird die Dampfe Zukunft der Dampfe quasi Illegalisiert. Was nun auf User der E-Zigarette zukommt findet sich in diesem Dokument ab Seite 89. Was soll man von einer Bestimmung halten, bei der nichtmal User gefragt wurden um die es letztendlich geht und Initiativen von Ärzten in den Wind geschlagen werden? Im Sinne der Gesundheit und somit des Volkes ist es mit Sicherheit nicht.
Aber was mich neben den (bislang) praxisfremden Bestimmungen, bei denen man sich vorstellen kann wer sie diktiert hat, mit am meisten wundert sind Absätze wie diese:

(5)Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass

c) jede Art von öffentlichem oder privatem Beitrag zu Hörfunkprogrammen mit dem Ziel oder der direkten oder indirekten Wirkung, den Verkauf von elektronischen Zigaretten und Nachfüllbehältern zu fördern, verboten ist

d)jede Art von öffentlichem oder privatem Beitrag zu einer Veranstaltung oder Aktivität oder jede Art von Unterstützung von Einzelpersonen mit dem Ziel oder der direkten oder indirekten Wirkung, den Verkauf von elektronischen Zigaretten und Nachfüllbehältern zu fördern, verboten ist, wenn an diesen Veranstaltungen oder Aktivitäten mehrere Mitgliedstaaten beteiligt sind oder wenn sie in mehreren Mitgliedstaaten stattfinden oder eine sonstige grenzüberschreitende Wirkung haben;

liest sich für mich so, das mein Beitrag letztes Jahr auf der Republica, aber auch meine Beiträge hier zu dem Thema zukünftig illegal sind, allein schon wenn ich sage das die Dampfe gesünder als Rauchen ist, kann das schließlich als Kaufempfehlung verstanden werden. Schöne neue Maulkorbwelt!

Was ich weiterhin nicht nachvollziehen kann sind Punkte wie

Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass
a) nikotinhaltige Flüssigkeiten nur in eigens dafür vorgesehenen Nachfüllbehältern mit einem Volumen von höchstens 10 ml bzw. in elektronischen Einwegzigaretten oder in Einwegkartuschen in Verkehr gebracht werden, wobei die Kartuschen oder Tanks ein Volumen von höchstens 2 ml haben dürfen;
b) die nikotinhaltige Flüssigkeit einen Nikotingehalt von höchstens 20 mg/ml hat.

Was sind das für Werte? Wo kommen die her? Und was haben die mit der Praxis des Dampfens zu tun? Meine Tanks haben ein Volumen bis zu 5 ml, ich kaufe meine Liquidbasis in Litern, wie jeder andere Selbstmischer auch, nicht nur weil das praktischer, preiswerter und umweltfreundlicher ist als 100 x 10 ml zu kaufen. Das ist in etwa so, als würde der Verkauf von Zigaretten in Stangen verboten oder der Drehtabak nur noch in 40 Gramm Beuteln erlaubt sein, aber wie gesagt, man ahnt schon wer diese mundgerechten Darreichungsformen gerne als Geschäftsmodell installiert haben möchte.
Dazu kommen noch die ganzen Bestimmungen für Hersteller, die von mittelständischen Betrieben die diese Geräte hierzulande hauptsächlich produzieren, überhaupt nicht zu bezahlen sind, Importverbote und dererlei Schwachfug mehr.
So sehr ich den Urgedanken der EU mag, so wenig will ich das was daraus gerade gemacht wird. Es hört ja hier nicht auf, sondern geht mit Genmais und Freihandelsabkommen hinter verschlossenen Türen auf anderen Ebenen genauso weiter

Update: warum die TPD in Zukunft mit Marlboro Richtline besser betitelt wäre

Review: Aspire Nautilus Dual Bottom Coil Verdampfer

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Eigentlich wollte ich mir aufgrund der Ungewissheit der politschen Lage ja keine Fertigwickler mehr zulegen und jetzt ist das schon der zweite nach dem Innokin VTX mit iClear30S kürzlich. Aber was bei diesen Fertigwicklern momentan passiert ist interessant, die kommen zunehmend an die Qualität, was Dampf und Geschmack betrifft, an die Selbstwickler ran, was sicherlich nicht zuletzt dem Dual Coil Prinzip geschuldet ist.
Der Nautilus ist im Gegensatz zum iClear ein Bottom Coil Feeder, heißt, die Verdampfereinheit ist unten angebracht, so das die Glasfaser nicht nach oben kapillieren muß. Ich habe bislang immer Probleme mit dem System gehabt, weil ich den Dampf lieber warm und satt habe, bei Bottom Coils habe ich immer das Gefühl es bleibt die Hälfte auf dem Weg von unten nach oben auf der Strecke. Da kommt jetzt die zweite Neuerung neben der kayfunähnlichen Verdampferkammer ins Spiel, die Aircontrol. Die bietet vier unterschiedlich große Löcher für Luftdurchlässigkeit und Zugwiderstand, womit die Dichtigkeitkeit des Dampfs und somit des Geschmacks als auch die Wärme reguliert werden kann, wobei das größte Loch mit 2 mm natürlich die dicksten Wolken wirft, und die sind gewaltig, aber auch den trockensten und geschmacklich dünnsten Dampf auswirft, welcher im Gegensatz zu Vivi Novas oder anderen Clearomizern älterer Generationen jedoch mehr als erstaunlich sind, sagte ich schon das der Nautilus mittlerweile mit Selbstwicklern in Konkurrenz treten kann?
Hier mal ein paar Bilder vom Nebelwerfen:

Der satte 5 ml fassende Tank besteht hier übrigens aus echtem Glas, das hat den Vorteil das auch Liquids wie Menthol dem Tank nicht schaden können, der Nachteil ist klar das die Dinger leichter mal zu Bruch gehen können, meiner hat aber immerhin schon 2 Stürze überstanden. Das Verschaubprinzip wurde dankenswerterweise hauptsächlich den Metallteilen aus Edelstahl überlassen, Lediglich die Topcap, die das Driptip hält, muß per Gewinde mit dem Glastank verbunden werden und auch hier hat man an ein Innengewinde beim Glas gedacht.Die Verdampferkammer zieht den ganzen Tank dann auf einen Silikonring der das Ganze dicht hält.


Ich habe das Gerät jetzt seit Montag dauerhaft im Betrieb und ca 30 ml Liquid durchgezogen, ohne das der Verdampfer in irgendeiner Weise nachgelassen hätte. Das einzige was ich zu bemängeln hätte ist, das das Driptip etwas locker sitzt, auch meine anderen sitzen so, also muß es an der Aufnahme liegen die einen Millimü zu weit geraten ist, weiß aber nicht ob das Seriensteuung oder generell so ist.
Geliefert wird der Nautilus in einer hübsch gestalteten Pappschachtel, die nach öffnen folgenden Inhalt zeigt, den fertig montierten Nautilsus (natürlich) plus einen Ersatzverdampfer mit 1,8 Ohm, der bereits intallierte hat 1,6 Ohm, dazu noch einen Cone, als ob das jemand wirklich auf einem eGo Akku betreiben wollte, was mit seinen 20 mm Durchmesser und 8,4 cm Höhe sicher auch albern aussieht, und natürlich noch ein kleines Manual zu Befüllung und Verdampferwechsel.

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Kosten tut der Spaß (und das ist er wirklich!) ca. 28 €, nicht unbedingt günstig für einen Fertigwickler Clearomizer, was aber ob des gebotenen und der Qualität ok geht. Ersatzköpfe schlagen mit ca. 2,90 zu Buche, wobei noch rauszufinden ist wie lange die halten. Gewöhnlich halten die bei mir 2-3 Wochen, was mir mit einem Euro pro Woche noch durchgehen würde.
Immerhin hat auch schon einer eine Methode gefunden die per Micro Coil neu zu wickeln:

Neues Medium: Das E-Zigaretten Album, invented by Flosstradamus


Und so schließen sich mal wieder Kreise. Ok, es handelt sich hierbei nur um einen Mix, aber die Idee könnte meinetwegen Schule machen. Flosstradamus bieten den neuesten Mix den B?nned Reihe exklusiv auf einer E-Zigarette mit eingebautem 8 GB Speicher für 50$ zum käuflichen Erwerb an. Der Mix dauert nur 32 Minuten, weil das Set dann von der Polizei abgebrochen wurde, bleibt also noch eine Menge Platz um anderes drauf zu speichern. Nice one!
Die Specs:

• 8 GB Hard Drive
• Standard USB
• Banned 3D mix by Flosstradamus
• 5.79 inches in length
• stainless steel
• 1 x Wall Charger
• 1 x Packing Device
• box dimensions are 240mm (length), 100mm (width), 38mm (hight)
•3.7V 650mAh lithium ion battery
Fehlt eigentlich nur noch der eingebaute Player und eine Miniklinke

(Via CptPudding)

Dampfermagazin Ausgabe 01

Dampfermagazin
To whom it may concern: die erste Ausgabe der, meines Wissens nach, ersten deutschen Dampferzeitschrift ist raus. Online als PDF und umsonst.
Wer sich also für das Thema Interessiert, egal ob Einsteiger oder Profi, dem sei das hier empfohlen.

Paradox: Smokio, erste “intelligente” E-Zigarette

Ich weiß ja nicht ob ihr diesen Krimi von Trilog zur neuen Tabakdirektive der EU in den letzten Wochen mitverfolgt habt, jedenfalls stand mal wieder alles auf der Kippe und scheint jetzt mit einem Artikel 18 einen ziemlich faulen Kompromiss gefunden zu haben, der einerseits jederzeit kippen kann, andererseits so an den Bedürfnissen umsteigewilliger Raucher vorbei geht, das man sich erneut fragt von wem die Einflüsterungen kommen. Tip: User und Fachleute sind es nicht. Die Direktive sieht jetzt folgendes vor:

*Nikotinkonzentration bis max. 20mg pro 1ml Liquid
*Nachfüllfläschchen bis max. 10ml Liquid Fassungsvermögen
*Einwegkartuschen bis max. 2ml Liquid Fassungsvermögen
*Nachfüllbare Geräte (Tanks) müssen einen Mechanismus haben, der ein Auslaufen verhindert – Technische Spezifikationen werden von der Kommission definiert.
*Kein Verbot von Nachfüllbaren Geräten, aber…
*Eine Studie über potentielle Risiken für die öffentliche Gesundheit soll innerhalb von 24 Monaten durchgeführt werden.
*Wenn bestimmte Produkte/Marken ernsthafte Risiken für die menschliche Gesundheit beinhalten, werden diese vom Markt verbannt.
*Wenn drei EU-Mitgliedsstaaten ein Verbot (eines Produktes) erlassen, ist die Kommission berechtigt, solange die *Verhältnismäßigkeit gewahrt wird, ein EUweites Verbot zu erlassen
(Quelle)
Sicher, nachdem was im Vorfeld kolportiert wurde hätte es durchaus schlimmer kommen können, wir waren aber auch schonmal weiter

Ich stelle das mal davor, weil es mir nach wie vor echt nicht in den Kopf will, wieso ein Produkt, das weit ungefährlicher ist als die analoge Variante ist, dermaßen überreguliert wird. Zumal im Hinblick auf die Fortschritte die der, zugegebenermaßen ziemlich ungeregelte, Markt bislang in kürzester Zeit hervorgebracht hat. Will man partout den Raucher bei der Glimmstange halten oder ist es die Neophobie alter Männer und Frauen?
Jetzt ist evolutionsmäßig das passiert was unweigerlich kommen musste, die erste Dampfe mit Appanschluß, mit dem man das eigene Dampfverhalten überblicken kann, steht kurz vor ihrer Markteinführung und auch wenn diese Kleingeräte eher nicht mein Kaliber sind, denke ich doch das dieser Schritt über kurz oder lang in einigen Geräten Einsatz finden wird und neben natürlich Spielerei, auch einen weiteren Vorteil gegenüber dem üblichen Gequarze darstellen kann.
Eben nicht nur deshalb fände ich es mehr als schade, wenn dieser Entwicklung durch Kaputtregulierung ausgebremst wird, wo er sich doch in den 2 Jahren, die ich nun schon dabei bin, mehr und mehr von einer Alternative zum Rauchen weg, zu etwas ganz eigenständigem und zeitgemäßeren entwickelt hat.

(via Engadget)

Review: Innokin iTaste VTR

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Innokin zeigt sich immer mehr als Apple unter den Dampfendesignern, das ging mit der SVD los, setzte sich mit der “Gattlinggun” 134 fort und jetzt eben die VTR mit ihrem ungewöhnlichen Boxendesign. Box Mods gab es schon früher, allerdings nicht als Akkuträger, sondern als Bottom Feeder von z.B. Reosmods. Den Weg zur Box fand Innokin schon mit der MVP als Box mit eingebautem Akku.Die VTR nimmt hingegen 18650er Akkus durch die untenliegende Klappe auf, die man wahrscheinlich eh schon durch seine anderen Akkuträger besitzt.
Ich wartete schon seit Monaten darauf das das Gerät endlich erhältlich wird, weil es mich auch vom Formfaktor her reizt immer weiter vom gewöhnlichen Rauchen wegzukommen und an der VTR erinnert nun wirklich kaum noch was an eine normale Zigarette, das Ding könnte auch von Leica designed worden sein.
Es geht aber nicht um Form um der Form willen, sondern hat gegenüber den langen Röhren der normalen Akkuträger durchaus auch andere Vorteile, zuvorderst wäre da der Unterwegsfaktor zu nennen, die VTR kann man gut in der Jackentasche oder der separat erhältlichen Gürteltasche unterbringen, auch wenn sie, und das sei vorweg gesagt, samt Akku und Verdampfer über 300 Gramm auf die Waage bringt. Vielen wird das zu schwer sein, ich mag die Wertigkeit des Kloppers in der Hand.
Innokin ist dabei sehr Detailverliebt vorgegangen, es fängt mit dem Display an, das man durch Verspiegelung erst wahrnimmt, wenn es aktiviert wird und das tut man eigentlich nur um Watt oder Voltzahl durch das oben gelegene Rändelrädchen zu ändern. Auch hier,kein Menügesteppe und keine Untermenüs, lediglich Ohmanzeige des Verdampfers wird noch angezeigt, das war’s auch schon. Der Feuerknopf auf der schmalen hinteren Seite hat, auch innokinüblich, die 3 LEDs zur Akkuanzeige, Grün für voll, Geld für Halbvoll und Rot für fast leer, auch ein praktischer Indikator bevor man damit das Haus verläßt und einen davor bewahrt mitten auf der Hunderunde mit leerem Akku dazustehen.
Mitgeliefert wird der neue iClear30S, der gegenüber dem bereits vorgestellten iClear30 diverse Änderungen mitbringt. Zuerst fällt mal positiv das veränderte Design auf, der alte wirkte ja schon etwas billig und langweilig mit seinen geriffelten Abschlußcaps oben und unten, das jetzige Design wirkt da schon ausgereifter und paßt perfekt zur VTR. Desweiteren hat man die Driptipaufnahme jetzt so gestaltet, das sowohl das mitgelieferte, aufschraubbare Schwenk Driptip paßt, aber auch jedes handelsübliche Driptip mit O-Ringen eingesteckt werden kann, für all jene die lieber ihre eigenen Driptips nutzen, anstatt das mitgelieferte. Am auffälligsten ist aber vielleicht die gelöcherte Metallhülse über den Glasfasersträngen des Verdampfers, ob das lediglich eine Designentscheidung war, keine Ahnung, jedenfalls empfinde ich den iClear30S noch einen Tick besser in Sachen Dampf und Geschmack als das eh schon für einen Fertigwickler sehr gute Dampfergebnis des Vorgängers, die Dual Coils müssen sich nicht hinter der Leistung so manchen Selbstwicklers verstecken.
Für mich ist das nach wie vor erstaunlich, welche Entwicklung diese Sache innerhalb der nichtmal ganz 2 Jahre seit meinem Umstieg genommen hat, von der damals State of the art eGo-C bis hierhin, da bin ich mal gespannt wo wir in 2 Jahren stehen werden.
Und hier noch eine Vorstellung in Bildern:

In diesem schmucken Kästchen kommt die VTR an:
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So sieht der Inhalt aus, über der VTR liegt noch der Adapter mit dem man Verdampfer mit mehr als 19mm Durchmesser aufschrauben kann, was m.E. aber eher dämlich aussieht und für mich eher nicht in Frage kommt, immerhin meine Fertigwickler wie Protank sowie alles unter 19mm und 510er Anschluß sollte paßen. Das beiliegende Manual habe ich nicht gebraucht:
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Die VTR in ganzer Pracht:
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und mit eingeschaltetem Display:
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praktisch für unterwegs mit separater Tasche am Gürtel mitzunehmen:
VTR 5

und liegt gut in der Hand, Zeigefinger auf Feuerknopf:
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8.10. Tag des Dampfens, die E-Zigarette ist frei!


Sorry das ich erst jetzt mit der Info rumkomme, ich kam nicht dazu.
Gestern hat das EU-Parlament FÜR die weiterhin geltende Freigabe der E-Zigarette und Liquids gestimmt und damit GEGEN eine Einstufung als Arzneimittel. Alles andere hätte mein Rechtsempfinden auch sehr gestört, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt, von daher hätte es mich nicht gewundert und es sah ja auch lange Zeit anders aus.
Nun wurden aber der Änderungesantrag 170 angenommen, was bedeutet
> keine Apothekenpflicht
> Liquids bis 30mg/ml Nikotin erlaubt
> Aromastoffe in den Liquids erlaubt
> Hersteller und Importeure nikotinhaltiger Erzeugnisse müssen eindeutig deklarieren was da drinnen ist
> Warnhinweise auf Verpackungen (das es sich um ein Nikotinhaltiges Produkt handelt) sowie Beipackzettel werden Pflicht
Damit kann ich leben und habe erstmal den Akkuträger hochgevoltet und einen tiefen Zug 18er Liquid genommen :D

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