Vape Wave, der erste Film über das Dampfen kommt

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Ich hatte ja damals über die Crowdfunding Aktion des Doberman Regisseurs zu seiner Doku über’s Dampfen berichtet. Nun ist der erste Trailer zu dem wohl fertigen Film raus, sieht gut aus! Neben schicken Bildern und Geräten aller Couleur scheint er auch tatsächlich die ganzen Dons der Reviewer und Hersteller bekommen zu haben, so das die gesamte, vielfältige Kultur des Dampfens und ihrer Bedrohungen vielleicht tatsächlich ihre erste taugliche Doku erhält. Ich bin gespannt

VapeWaveTeaser VOSTA vimeo from Jan Kounen on Vimeo.

(Via Dampferhimmel)

Dampfe des Jahres: Kanger Subtank Mini mit Kanger K-Box

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Ich habe mich ja lange den Fertiglösungen verwehrt und speziell Kanger wußte mich früher nicht zu begeistern, vielleicht hat es deswegen etwas länger gedauert bis ich dieser Kombi etwas zutraute. Nun habe ich seit ca. 5 Wochen den Subtank Mini und bin von diesem restlos begeistert, so restlos, das meine anderen Verdampfer ein recht tristes, ungenutztes Leben in der Dampfen Gallerie fristen, weil der Subtank in ständiger Benutzung ist. Egal ob man ihn mit den Fertigköpfen dampft oder selbt wickelt, das Ergebnis ist runder Geschmack und so vorher in Fertigwicklungen noch nicht gekannte Dampfschwaden, die auch bei höheren Wattzahlen nicht zum kokeln führen.
Trotzdem hatte ich mich noch gesträubt die K-Box dazu zu gesellen, obwohl ich die Optik der Kombination schon sehr stimmig fand, um nicht zu sagen Wow! Aber die Wattabstufungen schienen mir etwas grob und 40 € dafür etwas happig. Wie man sich täuschen kann. Nun stellte ich mit der Zeit fest das die Sweetspots der Verdampferköpfe tatsächlich bei der 0,5 Ohm Variante bei ca. 13 Watt und bei 1,2 Ohm bei 20-25 Watt liegen, also genau wie bei der K-Box vorgegeben. Dann lag die bei einem Einkauf als Sonderangebot für 24,90 rum und da kann man ja nicht anders als mitnehmen. Was soll ich sagen, in der Praxis wird mein Subtank wahrscheinlich nur noch zur Ohmmessung einen anderen Akkuträger sehen.
SturmfeuerzeugDie Kombi ist nicht nur optisch über jeden Zweifel erhaben, das Design der K-Box könnte von Apple sein, inspiriert von diesen alten Sturmfeuerzeugen, anstatt von Rahms zwar, aber die Bedieneinheit erinnert mich schon sehr an die Akkuanzeige meines Macbook Pros.

kanger-KboÜberhaupt die Bedieneinheit, simpler geht kaum, anstatt Menüs mit Watt und Volt, Einstellrädchen oder Knöpfchenballet gibt es derer nur zwei, einen zum Befeuern, der andere schaltet die Watt hoch, mehr ist nicht. Die Anzeige erfolgt über die beiden siebenstufigen LED Balken, Links die Akkufüllanzeige, Rechts die Wattzahl, welche von 8 bis 40 Watt reicht. Erstmal gewöhnungsbedürftig wenn man Digitalanzeigen, 0,1 Wattänderungen, integrierte Ohmmessung, vielleicht noch Temeraturkontrolle etc. gewohnt ist, ging mir jedenfalls so. Aber nur kurz, denn in Verbindung mit dem Subtank braucht es eigentlich nicht mehr und ist völlig sinnig, eine absolute Sorgloskombi, mit der sich auch Anfänger über Sachen wie Subohm oder nicht überhaupt keinen Kopp mehr machen müssen, Einstellungarien entfallen, Werte sind nicht mehr nötig, Großgeräte dampfen ist so simpel geworden wie diese Zigalikes, die aussehen wie Zigaretten aus Plastik, nur mit viel mehr Komfort und Dampf. Das Aluminium, aus dem die K-Box gefertigt ist, ist vertrauenswürdig dick gehalten, was sich an der Logo Ausstanzung, die gleichzeitig als Entgasungsloch dient, ersehen läßt, 2 mm dürften das ca. sein. Schicker Nebeneffekt: Der Farbakzent der durch den Akku darin erzeugt wird.
Trotz ihrer Größe ist die K-Box kein schweres Monster geworden, sondern wiegt etwa so viel wie ein iStick, was wohl am Alu und dem Weglassen liegen wird. Auf’s nötigste beschränken und Weglassen bedeutet aber eben auch, das die Akkus extern geladen werden müssen, eine interne Aufladefunktion gibt es nicht, was mich persönlich nicht stört. Also alles wirklich bis ins kleinste Detail durchdacht und stimmig, so als würde Jonathan Ive neben Apple auch noch für Kanger designen. Mit dem kleinen Unterschied, das die Akkus wechselbar sind und nicht fest verbaut, wie bei Apple mittlerweile üblich.
Die Kombination hat mich so knapp 60 € gekostet, und ich wiederhole mich wenn ich sage, man darf nur nicht vergleichen was man für diesen Preis vor 2 bis 3 Jahren bekommen hat

Vorstellung: Subohm auch für Einsteiger, meine Sommerdampfe

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Da ich nach wie vor oft gefragt werde, wie oder mit was man denn den Umstieg von der Zigarette auf die Dampfe schafft, möchte ich hier mein Sommerupdate vorstellen. Obiges Bild zeigt einen Kanger Subtank Mini mit Cloupor Mini Akkuträger. Dieser sieht, wie auch schon beim letzten Update, etwas anders aus als die Vorgänger, die noch diese etwas unpraktische Röhrenform hatten, die man so schlecht verstauen konnte. Mittlerweile nutze ich diese alten Röhren kaum noch und bin ganz auf die kleinen Kisten umgestiegen. Welche man da favorisiert ist ziemlich egal, in die Hosentasche passen sie alle und bieten eigentlich mehr als man eigentlich braucht, seien es die Kanger Box, die speziell für den Subtank entwickelt wurde, die 30 Watt meines Cloupor Mini oder die 50 Watt des neueren iSticks oder eine dieser neuen Boxen von Smok, die bis zu 80 Watt Feuer unter’m Arsch des Verdampfers versprechen. Ich persönlich dampfe eigentlich nur im Bereich zwischen 13 und 25 Watt.
clouporIch habe mich lediglich für den Cloupor Mini entschieden, weil er keinen festinstallierten Akku hat, sondern meine 18650er Akkus aus den alten Röhren frisst, die ja sonst keine Verwendung mehr hätten und nutzlos rumlägen. Eine spezielle, clevere Lösung hat der allerdings und zwar ist der Deckel, um die Akkus zu wechseln, lediglich mit Magneten bestückt, so das unterwegs kein Geschraube oder sonstiges Gefriemel vonnöten ist.
Eins ist ihnen auch allen gemein, sie können Verdampfer im Subohm Bereich versorgen und das ist im Falle des Subtanks auch nötig, denn wie der Name schon suggeriert ist dieser auf diese auslegt. Heißt also man dampft mit einer Wicklung unter einem Ohm, das war bis vor kurzem noch die Domäne der ungeregelten Akkuträger, da die geregelten unter einem Ohm aus Sicherheitsgründen dicht machten. Die neuen Platinen erlauben dies nun und erlauben somit Dampfmengen die vorher nur Selbstwicklern möglich waren.

Subtank-Mini-1Der Subtank kommt, neben Ersatztank und Dichtungsringen ebenso mit allem Zubehör was man für eine eigene Wicklung braucht, sowohl mit zwei fertig gewickelten Verdampferköpfen, einmal mit 1,2 Ohm, als auch einem mit 0,5 Ohm, so das auch herkömmliche Akkuträger diesen befeuern können, die 0,5 bleiben dann eben den neueren Boxen vorbehalten. Aber auch Selbstwickler können sich, wie gesagt, an diesem austoben, denn eine sogenannte Mini RBA Basis für eigene Wicklungen wird ebenso mitgeliefert, was ich aus zweierlei Gründen gut finde. Erstens kann man mit den fertig gewickelten Köpfen anfangen und muß nicht bei aufkeimendem Interesse am Selbstwickeln gleich neu kaufen und zweitens kann man als Selbstwickler unterwegs immer einen Ersatzkopf dabei haben, falls einem die Wicklung mal durchbrennt.
Diese Fertigwicklungen sind übrigens überraschend gut, während in der Vergangenheit ja immer ein deutlicher Abfall in Dampfmenge und Geschmack im Gegensatz zu eigenen Wicklungen zu verzeichnen war, ist das hier kaum oder gar nicht mehr der Fall. Ich habe Rauchern die Kombi in die Hand gedrückt, die ob der Dampfmenge im wahrsten Sinne des Wortes benebelt waren, und das bei nur 9mg Nikotin. Diese läßt sich neben der Wattmenge auch mit der am unteren Ende angebrachten Aircontrol regeln, die sich in 4 Stufen bis auf komplett offen drehen läßt, wobei die kleinen Löcher dichteren Dampf mit mehr Geschmack ergeben, ganz geöffnet ergibt gar ungeheure Wolken bei Null Zugwiderstand.
Ich kann solch eine Kombi also, unter dem Vorbehalt das man bei Subohm Verdampfern weiß was man tut und die entsprechenden Akkus mit 20 Ampere und dazugehörige Akkuträger benutzt, durchaus auch Neueinsteigern ans Herz legen, man wird im Hinblick auf die Zigarette nichts vermissen was Dampfmenge, Hit und Flash angeht, eher im Gegenteil und ich finde es immer noch faszinierend wie die Entwicklung weitergeht, insbesondere wenn ich das mit dem vergleiche womit ich vor über 3 Jahren angefangen hatte.

Juju, der E-Joint kommt


Ich bin da zwar längst raus, werde aber oft gefragt ob man in so einer Dampfe nicht auch Dope gesundheitlich besser zu sich nehmen könnte als mit dem herkömmlichen Joint mit Tabak. Meine Antwort war bislang, nein geht nicht, weil THC auf Öl basiert und das den Verdampfer sehr schnell zusetzen würde. Es gab zwar schon länger schräge Methoden das doch irgendwie hinzukriegen und in Kalifornien wurden sogar schonmal E-Joints an Patienten abgegeben, wie meine Recherche mal ergab, aber so richtig offiziell wurden die nie. Das scheint sich geändert zu haben, jedenfalls berichtet die NY Times vom zunehmenden Erfolg der Juju Joints, die zudem den Behörden Kopfzerbrechen bereiten, weil sie neben der Ähnlichkeit mit herkömmlichen E-Dampfen weder Dampf noch den symptomatischen Geruch verbreiten, so das die Dinger überall unbemerkt genossen werden können und da wären natürlich noch die üblichen Vorbehalte vonwegen perfekter Einstieg für Jugendliche, obwohl die Hauptkonsumenten als Frauen und Leute zwischen 40 und 60 angegeben werden.
Ganz billig ist so ein Juju Joint allerdings nicht, zwischen 65 und 100 $ zahlt man für 150 Züge und bis das hierzulande legal wird dürften noch einige Jahresproduktionen Gras im Görli verkauft werden.
Die Werbung unterscheidet sich übrigens kaum vom Einerlei sonstigen Lifestylegedöhns:

Selbstwickeln für Dummies


Eigentlich wollte ich ja schon längst einen Artikel über das Selbstwickeln von Verdampfern abgeliefert haben, hat sich jetzt aber irgendwie erübrigt denn Frank Kolesza hat das auf eDampfer schon perfekt erledigt
Selber wickeln für Anfänger

Vaping Bad, E-Dampfen Basics: Liquid selbstmischen leicht gemacht

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Ich wurde oft danach gefragt und es ist jetzt wirklich mal an der Zeit dem Thema die Mystik zu nehmen, denn im Grunde ist das so simpel wie ne Soße ansetzen. Das Selbstmischen von Liquids hat nicht nur den Vorteil das man sich seine Geschmackswunder selbst zusammen mischen kann, sondern spart auch noch eine Menge Geld. 10 ml Liquid kosten im Laden ca. 5 €, mische ich selbst zahle ich für 2 Liter ca. 70 € plus Aromen und das Ganze reicht für mindestens ein Jahr.
Um das Selbstmischen wird oft ein ziemliches Gewese gemacht und man kann sich sicherlich auch darin verlieren, aber die Basics sind wirklich so simpel wie im folgenden dargestellt.

Als erstes braucht man die sogenannte Nikotinbase, die gibt es in diversen Abstufungen und Zusammensetzungen, von 0mg Nikotin bis zu 72 mg Nikotin, wobei letztere um Himmels Willen niemals unverdünnt genossen werden sollte. Der Anfänger sollte mit einer fertig angemischten 9 bis 18 mg Base anfangen, da braucht nicht verdünnt oder gemischt zu werden, am einfachsten geht das mit der sogenannten Traditionale, die aus 50% PG und 50% VG plus 10% Wasser besteht, gibt’s so fertig zu kaufen in 100 ml, bis 5 Liter Portionierungen, ich empfehle 100 ml zum Anfang, wer sparen will kauft gleich einen Liter, aber bei 100 ml fällt viel Gemesse weg.

Machen wir uns gleich ans Beispiel. Ich habe mir 1 Liter 36er PG und 1 Liter 0er VG geholt und das zu 2 Litern 18er Traditionale gemischt. Was man jetzt noch braucht ist ein Messbecher für 100 ml (der fällt natürlich weg wenn man meinen Tip 100er Portionen zu kaufen beherzigt) Aromen nach eigenem Geschmack, ein paar Spritzen mit stumpfer Kanüle die ca. 5 ml fassen und kleiner Fläschchen zum Umfüllen für unterwegs, dafür habe ich noch eine 10 ml Spritze. Zusammen sieht das dann so aus.

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Jetzt wird’s interessant!
1.) Als erstes fülle ich mir 100 ml ab
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2.) Fülle in die 100 ml Flasche um
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3.) Entnehme dem Aroma ca. 5ml (Die Prozentzahl kommt auf das Aroma an, bei den meisten die ich kenne ist man aber mit ca. 5% Anteil im Liquid gut beraten)
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4.) Mischt das den 100 ml Base bei
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5.) Schüttelt
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und fertig!
Wirklich, das war’s.
Viele Liquids kann man gleich danach in die kleineren 10 oder 30 ml Flaschen umfüllen und loslegen, bei anderen, vornehmlich Liquids mit tabakähnlichem Geschmack braucht es eine gewisse Reifezeit bis der ganze Geschmack durchkommt, ein bis zwei Wochen sollte man denen Zeit geben.
Natürlich läßt sich das Ganze auch mit einer Null weniger veranstalten, 10 ml mit der Spritze abmessen, in eine 10 ml Flasche umfüllen und 0,5 ml Aroma hinzugeben, fertig. Besonders ratsam bei Aromen die man erst ausprobieren will oder Aromenmischungen, bei denen man noch nicht weiß welches die ideale Kombination ist.
Das ist dann der Fortgeschrittenenspaß und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, Tabakähnliches mit Cappucino, ErdbeerMenthol, PinacoladaRum, WaldbeereVanille jeder hat da so seine Vorlieben, die sich erstmal gruselig anhören, aber über die Dampfe ganz anders kommen als sonst gewohnt.
Ich z.B. kann normalerweise überhaupt nix mit Menthol anfangen, aber ErdbeerMenthol im Sommer mag ich sehr.
Probiert’s aus, jetzt wo das vermeintliche Geheimnis gelüftet ist.

Rauchen 2.0, das 2014 Update

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In letzter Zeit mehrten sich die Anfragen nach einem weiteren Update zum ursprünglichen Artikel und mir brennt das aufgrund einiger Veränderungen in meinem Setup auch auf den Nägeln.
Obiges Bild zeigt meine aktive Dampfen, zu denen ich weiter unten noch Einzelvorstellungen abliefern werde. Die wohl wichtigste Änderung jedoch findet im inneren dieser statt, anstatt mit Glasfaser und Wicklung bestücke ich fast alle mittlerweile mit Microcoils als Wicklung und ungebleichter Biowatte als Docht. Der Unterschied ist, neben der flotteren Verfügbarkeit und dem Preis (Biowatte aus dem dm Markt kostet im Pack gerade mal 95 Cent und reicht Ewigkeiten), auch Geschmack und Dampfentwicklung. Wenn man erstmal raus hat wie man die Dochte dreht ist zudem das Handling des durch die Löcher in den Tank friemelns um einiges einfacher als mit fasernder Glasfaser.
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Die Microcoilwicklung stellt auch eine relative Vereinfachung mit noch mehr Ergebnis dar, denn wenn eine Watte durch ist zieht man die einfach nur aus dem Microcoil heraus, dryburnt den Microcoil und zieht die neue Watte durch, keine neue Wicklung nötig. Bei mir halten solche Microcoils schonmal ein bis 2 Monate bevor ich sie ersetze und auch das ist sehr simpel. In meinem Fall wickele ich z.b. fünf Windungen NiCr oder Kanthaldraht um einen 3 mm Bohrer, klemme die Wicklung in den Verdampfer und gebe kurz Feuer drauf um die Wicklung noch zusammen zu drücken, fertig ist der Microcoil, keine Angst um Freistrecken oder Berührung der Wicklungsstränge mehr dazu eine Dampf und Geschmacksentfaltung vom feinsten!

Kommen wir zur Einzelvorstellung der Gerätschaften von links nach rechts wären das:

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BT-XL Verdampfer auf Vamo 5 Akkuträger: Quasi mein Klassiker seit bestimmt 2 Jahren, tut’s immer noch nachdem ich das Luftloch im Tank auf 2mm aufgedremelt habe. Auf Microcoil gewickelt, hier sieht man gut wie die Watte im Tank hängt.

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Valkyrie: ein sogenannter Hybrid, will heißen Verdampfer und ungeregelter Akkuträger in einem. Dabei handelt es sich um einen Tröpfler, bei dem man immer wieder nachtröpfeln muß, weil eben kein Tank vorhanden. Mit genug Watte als Puffer geht aber doch einiges an Zügen. Das hübsche Gerät habe ich mir zugelegt um möglichst dicke Wolken machen zu können und die diversen Wickelarten nachbauen zu können, die so aufkommen. Man dampft diese Teile auch mit anders gelagertem Liquid, weniger Nikotin sollte bei diesem Ausstoß selbstverständlch sein ( ich liege da bei ca. 6 ml) aber auch die PG/VG gewichtung ist anders als bei meinen anderen Liquids, die sonst eine 50/50 Mischung haben, im Tröpfler bevorzuge ich für Wolkenmanufaktur 70-80% VG.

IMG_7675Eleaf iStick Akkuträger mit Innokin iClear30s als Verdampfer: Der iClear gehört eigentlich zur VTR daneben, hab ich aber umgebaut und kann ich in dieser Kombi wirklich nur jedem Neuling oder Anfänger empfehlen. Ich habe die seit ca. 2 Wochen und konnte schon einige davon überzeugen, denen meine Gedampfe sonst zu umständlich ist. Meine Frau hat die jetzt auch in Schwarz und Rot und das sieht ehrlich gesagt nochmal edler aus als meine in Silber.
Der iStick ist ein Akkuträger der bis zu 20 Watt regelt und damit mehr als meine großen, dabei aber locker in die Hand paßt und sich via Micro USB aufladen läßt, wobei man auch weiterdampfen kann, während er lädt.
Der iClear ist der einzige fertig gewickelte Verdampfer den ich derzeit nutze und ist in Kombination mit dem Stick meine Hosentasche Sorglosdampfe für unterwegs, auf Hunderunden und ähnlichem. Die Kosten halten sich wirklich im Rahmen, ca. 39 € für den iStick und 12 € für den iClear 30S und kein extra Ladegerät benötigt. Der Akku hat 2200 mAh und reicht bei mir 2-3 Tage.
Ohne scheiß, wenn ich heute anfangen würde, das wäre meine Kombi der Wahl, wenn ich dagegen bedenke mit was für krudem Kram ich vor 3 Jahren vorlieb nehmen mußte.

IMG_7680 Innokin VTR mit Taifun GS
Die VTR begleitet mich nun auch schon fast ein Jahr und begeisterte mich ob ihres Formfaktors und Bedienung. Ich mag das ja, wenn Dampfen möglichst wenig Ähnlichkeit mit Zigaretten haben. Vor einem Jahr war es also in etwa das, was obige iStick und iClear30S Lösung heute ist. Die Kombi ist allerdings recht schwer, da der Akkuträger aus Messing gedengelt ist und nur mittels dem zugehörigen Holster einigermaßen am Mann zu tragen. Da sieht man wie die Entwicklung allein in einem Jahr voran schreitetIch hatte lange Zeit den dazugehörigen iClear 30 als Verdampfer drin und erst vor kurzem den Taifun GS dazu erstanden. Ein Selbstwickler der im Gegensatz zum BT-XL Bottom Coils hat, heißt, die Wicklung sitzt unter dem Tank und der Dampf wird durch ein Röhrchen in der Mitte des Tanks nach oben gezogen. Komischerweise komme ich mit dieser Art bei den Fertigwicklern eher nicht so klar, selbst gewickelt sieht das allerdings anders aus.

IMG_7678 Innokin SVD Akkuträger mit Flash E Vapour Verdampfer
Der Flash E Vapour, kurz auch FEV genannt, hat das gleiche Prinzip wie der Taifun, also Bottom Coil, aber aufgrund seiner Größe natürlich in jeder Hinsicht viel mehr Volumen, richtig gewickelt stellt der so manchen Dual Coil in den Schatten was Dampfentwicklung betrifft.
Als Akkuträger kommt der Innokin SVD zum tragen (haha!), den hatte ich lange Zeit im Auge, wußte aber um die Anfälligkeit zu Aussetzern des Feuerknopfs und wartete bis dieser Bug in einer neuen Baureihe behoben wurde um diese, nicht nur optische, Traumkombi zu haben.

Als Akkus nutze ich jetzt für alle Geräte Sony Konions, die sind vor allem wegen ihren bis zu 30 Ampere Entladestrom für den Subohmbereich der Valkyre wichtig sind, für die geregelten Akkuträger ist das eher egal.
Und für Liquid selbermischen mach ich nochmal einen extra Artikel mit bebilderter Anleitung, um dem Thema auch mal seine Mystik zu nehmen, so schwer ist das nämlich nicht.

Vape Wave- Der erste Film über’s Dampfen, crowdfunded

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Zeit wird es ja mal, das Dampfen in all seinen Facetten zu beleuchten und zu vermitteln. Angefangen als weniger schädliche Substitution für’s Rauchen ist das ja mittlerweile eine richtige Nerdkultur geworden mit Pimpen der Dampfe, Stammtischen und einer gut vernetzten weltweiten Community und Infrastruktur.
Nun will kein geringerer als Jan Kounen, ja genau der, der auch z.B. Doberman gedreht hat, sich daran versuchen dieser Szene eine Doku zu widmen und suchte dafür die finanziellen Mittel via Crowd Funding. Ob da jetzt französich unbedingt die Sprache ist mit der man diesbezüglich am weitesten kommt, sei mal dahin gestellt, aber die Finanzierung steht laut Summe schon und unterstützenswert finde ich es allemal


Vape Wave – Présentation von TOUSCOPROD

(Via O du Cologne)

Die Dampfe, in der EU zukünftig quasi illegal

Man möchte könnte lachen, wenn es nicht so dämlich wäre. Gestern erst beschließt ein Gericht das die Dampfe nicht unter das Nichtraucherschutz Gesetz von NRW fällt, heute dann die gefürchtete Abstimmung über die Tabakrichtline (TPD) der EU und es ist eingetroffen wie befürchtet. Während bei Cannabis mittlerweile über eine Legalisierung nachgedacht wird, wird die Dampfe Zukunft der Dampfe quasi Illegalisiert. Was nun auf User der E-Zigarette zukommt findet sich in diesem Dokument ab Seite 89. Was soll man von einer Bestimmung halten, bei der nichtmal User gefragt wurden um die es letztendlich geht und Initiativen von Ärzten in den Wind geschlagen werden? Im Sinne der Gesundheit und somit des Volkes ist es mit Sicherheit nicht.
Aber was mich neben den (bislang) praxisfremden Bestimmungen, bei denen man sich vorstellen kann wer sie diktiert hat, mit am meisten wundert sind Absätze wie diese:

(5)Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass

c) jede Art von öffentlichem oder privatem Beitrag zu Hörfunkprogrammen mit dem Ziel oder der direkten oder indirekten Wirkung, den Verkauf von elektronischen Zigaretten und Nachfüllbehältern zu fördern, verboten ist

d)jede Art von öffentlichem oder privatem Beitrag zu einer Veranstaltung oder Aktivität oder jede Art von Unterstützung von Einzelpersonen mit dem Ziel oder der direkten oder indirekten Wirkung, den Verkauf von elektronischen Zigaretten und Nachfüllbehältern zu fördern, verboten ist, wenn an diesen Veranstaltungen oder Aktivitäten mehrere Mitgliedstaaten beteiligt sind oder wenn sie in mehreren Mitgliedstaaten stattfinden oder eine sonstige grenzüberschreitende Wirkung haben;

liest sich für mich so, das mein Beitrag letztes Jahr auf der Republica, aber auch meine Beiträge hier zu dem Thema zukünftig illegal sind, allein schon wenn ich sage das die Dampfe gesünder als Rauchen ist, kann das schließlich als Kaufempfehlung verstanden werden. Schöne neue Maulkorbwelt!

Was ich weiterhin nicht nachvollziehen kann sind Punkte wie

Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass
a) nikotinhaltige Flüssigkeiten nur in eigens dafür vorgesehenen Nachfüllbehältern mit einem Volumen von höchstens 10 ml bzw. in elektronischen Einwegzigaretten oder in Einwegkartuschen in Verkehr gebracht werden, wobei die Kartuschen oder Tanks ein Volumen von höchstens 2 ml haben dürfen;
b) die nikotinhaltige Flüssigkeit einen Nikotingehalt von höchstens 20 mg/ml hat.

Was sind das für Werte? Wo kommen die her? Und was haben die mit der Praxis des Dampfens zu tun? Meine Tanks haben ein Volumen bis zu 5 ml, ich kaufe meine Liquidbasis in Litern, wie jeder andere Selbstmischer auch, nicht nur weil das praktischer, preiswerter und umweltfreundlicher ist als 100 x 10 ml zu kaufen. Das ist in etwa so, als würde der Verkauf von Zigaretten in Stangen verboten oder der Drehtabak nur noch in 40 Gramm Beuteln erlaubt sein, aber wie gesagt, man ahnt schon wer diese mundgerechten Darreichungsformen gerne als Geschäftsmodell installiert haben möchte.
Dazu kommen noch die ganzen Bestimmungen für Hersteller, die von mittelständischen Betrieben die diese Geräte hierzulande hauptsächlich produzieren, überhaupt nicht zu bezahlen sind, Importverbote und dererlei Schwachfug mehr.
So sehr ich den Urgedanken der EU mag, so wenig will ich das was daraus gerade gemacht wird. Es hört ja hier nicht auf, sondern geht mit Genmais und Freihandelsabkommen hinter verschlossenen Türen auf anderen Ebenen genauso weiter

Update: warum die TPD in Zukunft mit Marlboro Richtline besser betitelt wäre