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Neuer Mix: Tanith @ Suicide 24.05.2013

Direkt frisch aus dem Ofen, wer’s jetzt hört hat’s noch ganz warm, was bei dem Wetter ja durchaus genehm ist.
Ich habe diesmal den Schluß gemacht, erst kam Wolle, dann Woody McBride, den ich ungewöhnlich soft fand und dann ich von ca. 5:30 bis Ende so gegen 8:30 und so ging der Bogen:

Mixcloud, wie immer mit Tracklisting:

My Set @ Suicide 2013-5-24 by Tanith on Mixcloud

Soundcloud, wie immer mit DL:

Ankündigung: Ab 2.6 (fast) jeden Sontag: Sunday Social @ Suicide Garten


Ich hatte es bereits durch die Blume angekündigt, jetzt ist es offiziell. Ab dem 2.6 starte ich als Desastronaut eine sonntägliche Sause, die etwas anders zu sein versucht als andere und dafür mache ich mal wieder selbst den Veranstalter.
Nicht nur musikalisch ist das anders, als was man sonst von mir gewohnt ist, auch die Öffnungszeiten von 19:00 – 23:00 sind bewußt anders. Wie oft hört man die Klage das die Berliner Nächte erst viel zu spät anfangen um nicht mit Alter, Arbeits- oder Familienleben zu kollidieren?
Sunday Social soll mit seiner zeitlichen Begrenzung ein arbeitszeitfreundliches Angebot darstellen, das beginnt wenn man die Kids ins Bett gebracht hat, oder noch mitnehmen kann und so früh endet, das der eh schon blöde Montag nicht ganz so weh tut, sich aber auch als Einstieg in die Nacht anbietet, Sunday Social eben.
Das ist auch bei der Preisgestaltung so:
Pay what you want, but think is fair!

Und zum Rückerinnern, klingen soll wird das in etwa so:

eine Facebookseite zum liken, auf dem neuesten Stand bleiben und socialisen hab ich bei dem Namen natürlich auch eingerichtet

Neuer Mix: Tanith @ Subland 2013-05-11

Hier mein Einstand im Subland vom Samstag. Es war etwas suboptimal auf dem Nebenfloor, wo der Hardtek vom Hauptfloor rüberwumste und ich übernahm softer als ich der Grafik des Flyers nach dachte anfangen zu müssen, schraubt sich aber in gewohnte Oktanzahlen hoch.

Einmal auf Mixcloud samt Tracklisting

Tanith@Subland 2013-05-11 by Tanith on Mixcloud

und auf Soundcloud:

Me @ #rp13: E-Zigarette, der Genuß der aus dem Internet kam

re:publica 13
Nun hat sie also angefangen, die mittlerweile 7. re:publica und nachdem ich letztes Jahr bereits bei einem Panel mitgemacht hatte, mache ich dieses Jahr die Whole 9 Yards mit einem eigenen Vortrag am Mittwoch von 16:15 – 16:45 auf der Stage 3 voll. Der lautet E-Zigarette, der Genuß der aus dem Internet kam, ein Thema also das auch auf diesen Seiten hier schon desöfteren behandelt wurde, wobei es mich einem gewissen Stolz erfüllt das diese Beiträge geholfen haben,den ein oder anderen auf diese wechseln zu lassen. Ich möchte nicht so weit gehen, zu behaupten das hätte Leben gerettet, aber ein Mehr an Wohlbefinden und Gesundheit und ein Weniger an Sucht ist doch auch schon was.
Würde mich natürlich sehr freuen den ein oder anderen dort anzutreffen und stehe nach dem Vortrag gerne auch noch für vertiefendes Fachsimpeln zur Verfügung.
Überhaupt hoffe ich in den nächsten 3 Tagen auf neue Einsichten, Bereicherung, Big Talk vs. Small Talk und Gesichter zu Avataren ordnen zu können

Mein Set von letzter Nacht: Tanith@SO36-2013-04-01

Ich war ja gespannt wie es werden würde, nachdem mir zu Ohren kam das im Lauf des Abends schon diverse Veranstaltungen mangels Masse abgesagt wurden, aber auf unseren regelmäßigen Abend im SO ist halt Verlass, es war voll wie immr und die Stimmung entsprechend. Mein Set startete so gegen 2:30 und vor mir war Wolle dran, nach mir Axiom, in Vertretung für den urlaubenden Flush

Einmal Mixcloud mit Playlist:

Tanith@SO36-2013-04-01 by Tanith on Mixcloud

und für die, die Soundcloud lieber mögen und der Downloadoption:

Tanith@ Suicide 2013-03-22

Damit jetzt keiner glaubt es gäbe mich nur noch im Desastronaut Format, gleich mal Techno hinterher geschoben: Am Freitag hatte ich wieder das Vergnügen mit Wolle XDP und Arzt ein Heimspiel im Suicide zu fahren, diesmal allerdings nicht den Anfang, so das es gleich relativ auf die Zwölf gibt.

Einmal im Mixcloud Stream, mit Playlist

Tanith@Suicide 2013-03-22 by Tanith on Mixcloud

und weil Soundcloud mit den neuen Tarifen unlimited ist, auch hier für den Download

Gut gefragt ist halb gewonnen

Wer dumm fragt… nun, man kennt den zweiten Teil des Satzes. Geht aber auch anders rum, jedenfalls war die Interviewsituation letztens da, als ich bei Dubwars in Heilbronn weilte eine sehr angenehme und die Fragen vom Team des DubwarsTV Teams auch keine dummen, deswegen ist m.E. auch so rund geworden

Auch schon wieder 6 Jahre her: Zitty zu Tanzen unterm Tarnnetz – Erinnerungen an die Anfangstage des Berliner Techno

Ich glaube ich konnte es damals nicht verlinken, weil es nicht online war, oder sowas. Jetuzt ist es mir doch noch übr den Weg gelaufen und ich hole es nach:
Berlin – Techno: Tanzen unterm Tarnnetz – Erinnerungen an die Anfangstage des Berliner Techno

Neuer Mix: Tanith as Desastronaut

Tanith as Desastronaut by Tanith on Mixcloud

Schön passend auf den Sonntag gemixt bei einer Privatparty, deswegen verzeiht den ein oder anderen nicht ganz so perfekten Übergang, es war das beste was man aus der Heimanlage rausholen konnte :D
Eigentlich wolle ich das “Mein Wobble heißt DX” nennen, aber das hätten wahrscheinlich nur die wenigsten kapiert, deswegen nutze ich das Set einfach mal als Chance das Alias Desastronaut für zukünftige Ausflüge in diese eher housigen Gefilde einzuführen. Ich habe ja da so meine Erfahrungen mit Irritationen unter gleichem Namen.
Mir macht das gerade richtig Spaß nach solchen Sachen zu diggen, einerseits weil es lose Fäden von House und Techno aus den 90ern aufnimmt, andererseits weil es für mich auch ein Update von House darstellt, das ich Anfang der 90er gemocht habe, als es noch nicht durchformuliert und noch hemmungslos naiv sein durfte, das höre ich da teilweise noch oder wieder raus.
Ich hoffe einige können daran solchen Spaß entwickeln wie ich ihn habe.
Oben im Mixcloud habt ihr Playlist und Stream und hier unten habe ich extra mal auf Soundcloud etwas Platz geschaufelt für den Download:

It’s great up North!


Ziemlich genau einen Monat ist es jetzt her das wir vom Prenzlberg noch nordöstlicher, nach Karow, auf’s vermeindliche Land, ausgewandert sind und ich vermisse….nichts.
Das liegt nicht etwa daran das in den vergangenen vier Wochen außer Umzug nicht viel weiteres drin war, ich bin sogar heilfroh das dieser Kraftakt in dieser trübgrauen Zeit gestemmt wurde, weil wenn dann jetzt endlich mal der Frühling losbricht habe ich den ganzen Scheiß hoffentlich hinter mir und kann das getane Werk im Grünen geniessen. Für mich war klar, wenn die Lampen hängen und die alte Wohnung abgegeben ist, dann bin ich mental umgezogen, das ist jetzt also soweit und ich bin heilfroh das ich das Vinyl rechtzeitig abgestoßen habe, sonst wäre ich wahrscheinlich jetzt noch am Hin und Herfahren. Stattdessen war vorgestern die Wohnungsübergabe der alten Wohnung, die dankenswerter Weise komplett klaglos über die Bühne ging, da hab ich schon anderes erlebt. Auch Sentimentalitäten gegenüber der alten Behausung hatte ich keine, weil die Freude über die neue so dermaßen überwiegt.
Ich hätte ja nie geglaubt in diesem Leben nochmal freiwillig in einen Neubau zu ziehen, aber ein Wohnzimmer mit ca. 6 Meter Höhe und selbige im Wintergarten, dazu Himmel galore und Sternenhimmel beim Einschlafen obendrauf, läßt sogar Altbauten alt aussehen. Ganz zu Schweigen von Garten und 5 Zimmern! Im Prenzlberg war es fast die gleiche Größe zu fast gleichem Preis, da eben kleiner Balkon statt Garten und nur 3 Zimmer, die zwar riesig waren, aber eben zu wenig in der Anzahl für alle. Neue Erkenntnis am Rande: Neubauten sind viel einfacher sauber zu halten als Altbauten.
Ich bin immer noch fast täglich irgendwo innerhalb des Stadtrings und habe hier quasi direkt vor der Tür den Bus der alle 10 Min. zur S-Bahn fährt und innerhalb von 20 Minuten bin ich da wo ich vorher gewohnt habe. Klingt für gestresste Innenstädter jetzt sicher erstmal lang, aber ich gebe zu Bedenken das ein Ärgernis wie die Suche nach Parkplatz hier z.B. schonmal wegfällt und bald kann man das alles auch wieder per Bike händeln. Dafür muß der Hund keine Treppen mehr hoch und runter, die tägliche große Runde führt über Felder an Bächen entlang, was ihm sichtlich gut tut. Ich habe Aussicht auf einen Teich beim Arbeiten, und jeder von uns ein Zimmer. Ok, der Hund nicht.
Was nach wie vor fehlt ist richtiges Internet, ich krepele hier immer noch mit UMTS Surfstick rum, nachdem 2 Termine verstrichen sind, ohne das wirklich was passiert ist. Der erste wurde storniert, was ich erst erfuhr nachdem ich 4x bei der Hotline angerufen hatte, der zweite Termin scheiterte am nicht gelegten Kabel, jetzt soll es wohl Dienstag soweit sein.
Aber ansonsten fehlt es hier, trotz vermeindlicher Ländlichkeit, an nichts, der nächste Supermarkt ist auch nicht weiter weg als zuvor, die Schrippen des örtlichen Bäckers sind um Welten besser als in der Stadt und auch die sonstigen Dinge des täglichen Lebens sind in unmittelbarer Nähe zu finden, für den Rest fährt man halt die kurze Strecke und geniesst doppelt, erst die Rückkehr ins geschäftige Treiben innerhalb des Stadtrings und dann die Rückkehr in die Ruhe. Es ist schon komisch wie schnell man sich auf solche neuen Gegebenheiten einstellt, bereits während der Woche der Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung bekam ich schon einen anderen Blick auf die Stadt. Wenn ich hier losfuhr war alles mit weißem Schnee gepudert, da wo ich wohnte lag entweder keiner mehr oder unansehnliche schwarze Pampe. Dazu hinterfragt man warum es Menschen vorziehen in diesen Schachteln ohne Horizont zu wohnen.
Mittlerweile ist fast alles wieder aus- und eingeräumt, aufgebaut und angeschraubt, so das man von Wohnen und nicht mehr von Hausen sprechen kann. Der Frühling kann kommen!



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