Selbstvermessung die nächste: Runtastic Heart Rate PRO, Pulsmessung kostenlos


Ich bin weder ein Freund von Runtastic, noch von Pulsmessung, aber wenn man morgendliche Ruhepulsmessung kostenlos ausgerechnet mit dem Smartphone machen kann, dann hat das schon was. Da im iPhone kein Pulsmesser eingebaut ist muß hier die Kamera als Messgerät herhalten. Das geht so: man legt seinen Finger auf die Linse, die Blitz-LED leuchtet diesen durch, womit für die Linse Puls und Herzfrequenz sichtbar werden, allein dieser Hack ist mir die, gerade kostenlose, App wert gewesen und ich muß anerkennen, das klappt erstaunlich gut.
Mit der Runtastic Heart Rate PRO App kann man im Unterschied zur Version ohne den Pro Zusatz beliebig viele Messungen machen, es gibt eine Filterfunktion für die Ergebnisse, kann also bei Bedarf auch vor und nach dem Sport messen und sich das einzeln anzeigen lassen, grafische Darstellung der Pulskurven (Yezz!), Erinnerungsfunktion (wer’s braucht) und, sehr angehnehm, keine Werbung.
Ach ja, mein Ruhepuls liegt bei 75, alles im grünen Bereich :D

(Via Caschy)

Review: Eine Woche mit dem Mi Fitnessband

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Wearables, der heiße Scheiß gerade, jeder bringt mindestens einen raus, irgendwas wird davon schon an der Wand kleben bleiben. Problem dabei: meistens sind die Preise dafür, zumindest für mich, zu hoch, als das ich bezahlender Beteatester und am Ende auf einem teuren nicht weiter supportetem Stück Plastik mit transistoralem Innenleben sitzen bleiben möchte.
So um die Weihnachtszeit kam dann die Meldung das man sich in Asien das Mi Band vom ewigen Apple Plagiator Xiaomi für schlappe 15€ inklusive Versand kommen lassen kann. Ich bin Bestellungen aus Fernost durch meine Dampferei schon gewohnt und kann bislang noch keine schlechten Erfahrungen vorweisen. Entgegen den Gerüchten läuft das dort sehr professionell ab und bei Missgeschicken kann man das Fehlteil meist behalten und bekommt umgehend etwas neues zugeschickt, in deutschen Onlinestores mußte ich bislang immer auf meine Kosten zurück schicken und warten bis der Ersatz ankam. Das ist dann auch nicht viel schneller als der Versand aus Asien, der schonmal 2-4 Wochen dauern kann. Wer’s also eilig hat bestellt besser für paar Euro mehr bei Amazon oder ähnlichen.
Mir war es jetzt nicht so eilig, sparte dadurch ca. 20 € und nach ca. 2 Wochen traf das Mi Band ohne weiteres Zollgedöhns ein.

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Bekommen tut man dann ein weder besonders schickes, noch besonders häßliches Armband, das neben Schritten und Läufen auch Schlaf in tief und nicht so tief oder gar wach unterscheiden kann. Anstatt eines Displays gibt es 3 nicht dauerbeleuchtete Status LEDs, die einem in Blau den Fortschritt des Tagesziels anzeigen und sich in Rot bemerkbar machen falls die Akkuladung zur Neige geht. Auslesen kann man die Daten dann per App auf dem Smartphone, wobei es egal ist ob iOS oder Android, die Andoid App ist aber schon etwas ausgefeilter und bietet mit den Xiaomi Phones noch einige Features mehr, wie z.B. Entsperren per Band im Bluetoothbereich oder Vibrieren bei Anruf, das wecken mittels Vibration und Smartwecker hingegen, wenn das Band eine leichte Schlafphase erkennt, klappt auf beiden Plattformen. Die App für iOS liegt mittlerweile auch in Englisch vor, was gegenüber chinesisch hierzulande schon gewisse Vorteile hat.
Das Syncen von App mit Band geht natürlich auch per Bluetooth vonstatten und gebiert sich schnell und zuverlässig. Danach sieht man dann anhand eines Kreises und seiner Ausfüllung wie weit man dem Ziel seiner täglichen Wunschschrittlänge schon gekommen ist und in Balken sind die stündlichen,täglichen, wöchentlichen, monatlichen Unterschiede der Anzahl oder wie sich der Schlaf in der Nacht gestaltet hat zu sehen.
Das Schlaffeature hat sich dabei als mein geheimer Favorit entpuppt, den eigenen Schlaf zu tracken und vor allem ohne Eigenbeschiss zu sehen wie lang oder kurz der eigentlich ist, ist, zumindest für mich, ein Novum das sich als sehr interessant heraus gestellt hat und dafür sorgt das man seine Mindestschlafzeit besser einhalten will. Die Schritt und Laufzählung kannte ich ja schon durch Apps wie Moves, nur das diese den iPhone Akku natürlich über den Tag ordentlich leer saugen.
Das Mi Band ist diesbezüglich übrigens äußerst genügsam, kam hier mit 64% Akkuladung an, die 3 Wochen zuvor stattfand, also kurz vor Abschickung, und ist nun, nach einer Woche Benutzung und 31 Tage nach der Erstladung, bei 55% angelangt. Zum Aufladen liegt ein spezielles USB Kabel bei in das man den Tracker, nachdem man ihn aus dem Armband geploppt hat, steckt.
Lobend zu erwähnen wäre noch, das sich die Mi Band App auch mit dem iOS Health Kit gut versteht, also die Daten in dieses eingelesen werden können.
Natürlich bleiben bei dem Preis auch ein paar Nachteile zum höherpreisigen Segment, die Einträge sind nicht veränderbar, schnelles Gehen, das als Laufen registriert wird läßt sich im Nachhinein nicht mehr verändern. Die Unterscheidung in Laufen, Gehen und Schlaf ist etwas rudimentär, zumindest Fahrradfahren und Rudern würde ich gern noch sehen, größtes Manko für mich ist aber, Powernaps am Tage werden nicht getrackt. Der Verzicht auf eiun Display zugunsten von 3 Status LEDs hingegen ist Geschmacksache, ich kann gut damit leben, zumal es offensichtlich für lange Akkulaufzeiten sorgt, your mileage may vary.
Trotz dieser mehr oder minder kleinen Shortcommings finde ich das was man da für 15 € geboten bekommt doch durchaus brauchbar. Ich weiß jetzt nicht was davon noch per Update veränderbar ist oder wie sich das im Vergleich zu bis zu 10 mal so teueren Geräten wie Jawbone oder Fitbit verhält, aber als Einstieg in die Welt der Fitnesstracker finde ich das schon sehr gelungen. Ob man sowas braucht muß jeder für sich entscheiden, ich finde es als zusätzliche Motivation ganz brauchbar und bin überrascht das der eigentliche Zweck, das Schritttracking, vom favorisieren des Schlaftrackings in den Schatten gestellt wird.

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Musclesuit für kältere Tage

Ich bräuchte für die kommenden kälteren Tage noch lange Sportklamotten, da käme das hier gerade recht. Möchte allerdings nicht wissen, wie die Reaktionen ausfallen, wenn ich so von meinen Nachtläufen in zivilisierte Gegenden zurückkehre und z.B. einer Gassigehenden Oma begegne:D

Gibt’s auch in einer knochigen X-Ray Variante

nicht ganz billig bei Muscleskinsuit

(Via bemme51)

Runtastic Pro gerade kostenlos


Ich präferiere ja andere Apps, weil mich nervt das Runtastic seine API nicht für andere Apps öffnet, aber trotzdem gute Nachricht für Lauffreunde, Runtastic Pro gibt’s gerade mal wieder kostenlos. Das Procedere ist zwar etwas kompliziert, aber schaffbar ;)
“Um kostenlos an die App zu kommen, müsst Ihr die Apple Store App auf Eurem Gerät installiert haben. Während Ihr auf der Startseite der App die Rise Alarm Clock App angezeigt bekommt, findet Ihr Runtastic, in dem Ihr auf den “Stores”-Tab klickt und dort einen beliebigen Store auswählt. Danach müsst Ihr nur noch auf das Runtastic-Angebot klicken und den Code im App Store einlösen. Lohnt sich natürlich nur, wenn Ihr Runtastic Pro nicht schon aus einer der zahlreichen anderen Aktionen habt.”

via Caschy

Damit lassen sich dann auch so Kunstwerke wie da oben dargestellt erlaufen, wozu es gar ein eigenes Tumblr names Running Drawing gibt, wie Das Filter heute zu berichten wußte

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