Arte Doku: Bob Marley

Excerpt from an interview of Bob Marley, when asked if he is a rich man, this is his response… as HD as I could make this gif since the footage is from the 70s.

In der Arte Mediathek gibt es gerade die Doku Marley zu sehen, welche genau das richtige für so eine laue Sommernacht war, geht mir weg mit eurem Tatort!
Zu sehen gibt es den Werdegang von Bob Marley, zu einer Zeit als Musik noch richtig was bewegen konnte, was heute in dieser Wirkung schon fast anachronistisch wirkt. Außerdem einen Musiker der alles gibt und dessen Musik mich in meiner heißen Punkphase als einzigste neben Punk begeistern konnte. Ein Phänomen dabei war, das kaum lief Marley ich jedes Spiel am Kicker gewonnen hatte. Und ich möchte sogar behaupten das Reggae und Ska der Urvater von Breakbeat und all seinen Derivaten bis hin zu Drum & Bass und 2Step und ihren Nachfolgern ist.
Auf jeden Fall eine sehenswerte Doku über einen wichtigen Menschen und seine Musik, die durchaus dazu taugt einem das Verständnis für diese näher zu bringen und Marley’s One Love Message ist heute auch noch oder wieder wichtiger denn je.

(Gif via Das Kraftfuttermischwerk)

Alter Mix: Tanith@ DT64 Dancehall 1991

Update: Nachdem der Mix so gut ankam und sogar Das Filter ihn als Mix der Woche kürte, hab ich den mal von Youtube gerippt und auf Soundcloud hochgeladen um euch die Arbeit zu sparen. Hier also nochmal auf meiner Soundcloud

Und Danke nochmal an tekknobody bln und seinen Kanal, da lassen sich auch noch schöne andere Perlen finden!

DT64Tanith
Da hat doch tatsächlich einer diesen uralten Mix ausgegraben den ich mal in Marusha’s Dancehall damals ablieferte. Ich bin ganz froh den jetzt wieder zu haben, weil der so ziemlich der erste Radiomix ist den ich abgeliefert hatte. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich damals zu diesem ollen, riesigen Radiogebäude gefahren bin und ziemlich motiviert dort Scheibe an Scheibe gezimmert habe. Was dann rauskam war schon ähnlich wie das, was ich zu der Zeit im Tresor ablieferte, aber gleichzeitig vom Spannungsbogen her auch anders. Jedenfalls kann ich nach all den Jahren immer noch voll und ganz hinter dem Mix stehen, auch schön :D

(Via Toti)

Record of the day: Zomby – Where Were U in ’92?


Ist das jetzt schon alt oder gilt ein Release von 2008 noch als neu? Egal, mehr retro geht jedenfalls kaum, klingt genau so wie es der Name verspricht, Uk Hardcore wie aus dieser Zeitschleife. Was habe ich die Platte damals gefeiert, obwohl damals so einen Sound kaum einer hören wollte. Würde man die heute rereleasen würde das, glaube ich, ganz anders aussehen, wenn ich mir den Erfolg von z.B. Special Request ansehe. Ach was rede ich, er soll gleich einen Nachfolger hinterher schmeissen!
Ist mir heute mal wieder per Zufallsgenerator in die Playlist gerutscht und ich feiere das Ding immer noch. Eigentlich jetzt schon ein Klassiker, schade das es um Zomby so ruhig geworden ist:

Altraver und Frühblogger Rainald Goetz bekommt den diesjährigen Büchner-Preis

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Das freut mich insbesondere deswegen, weil es quasi einer von uns ist, ein altes Feierschwein aus dem Techno der ersten Generation. Dabei verfolge ich ihn schon viel länger, „Irre“ war für mich DAS Buch 1983, aber kennenlernen sollten wir uns erst 1991, auf der Leuchtmitteltraverse der Mayday, über der Bühne in der Halle Weissensee, auf die wir uns beide, unabhängig voneinander hochgehangelt hatten um mal aus der Masse rauszukommen und einen Blick von da oben auf diese zu wagen. Ich war nicht schlecht geflasht, als ich erkannte wer da gerade neben mir tanzt, zumal ich eigentlich erwartete das es ein Ordner ist, der mich gleich runterschmeisst. In Folge traf ich ihn in den 90ern ziemlich oft auf irgendwelchen Raves und Afterhours, weil er die akribisch verfolgte, was ja später auch in Buchform aufbereitet wurde. Meist in München, aber auch überall sonst wo was los war, immer in seinem Markenzeichen seinerzeit, der orangener Weste über einem Hoodie, weithin zu erkennen. Zu der Zeit hatte er mich literarisch aber schon ein bisschen verloren und auch sein alles toll Gefinde konnte ich nicht nachvollziehen, bzw. konnte mir in Gesprächen hart auf die Nerven gehen, kam mir immer etwas hilflos vor, aber nach den distinktionsreichen 80ern war das für ihn offensichtlich eine erfrischende Wohltat.
Ändern tat sich das erst wieder mit „Abfall für alle“, dafür gebührt ihm mein größter Respekt, noch mehr als für „Irre“, “Rave” Stirnschlitzen für den Bachmannpreis oder seine Stamina als radfahrender Raver. Als er so 1998 quasi den ersten Blog führte, war das für mich auch der finale Ansporn meine eigene Website zu konzipieren, dafür bin ich ihm bis heute dankbar. Ich fragte ihn mal warum er da kein Kommentarfeld hat, weil das für mich eins der wichtigsten Dinge des Internets ist, der Rückkanal, er meinte er hätte Angst vor den Lesern. Wenn ich mir heute die Kommentare unter vielen Artikeln im Internet ansehe kann ich diese Angst nachträglich sehr gut nachvollziehen.
Literarisch hat er mich übrigens seit „Johann Holtrop“ auch wieder.

(Bild via Zeitmaschine)

Slices Feature: Gabriel Ananda

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Ok, mit seiner Musik kann ich jetzt nicht sooo viel anfangen, ist mir persönlich zu melodisch und melancholisch, aber nichtsdestotrotz eine sehr sympathische Type und ich finde es ja immer interessant wenn sich Kollegen auch von der Stadt verabschieden und mehr ins ländliche ziehen. Ich meine bei solchen Leuten immer mehr Ausgeglichenheit, Reflektion und generelle Entspanntheit feststellen zu können. Eigentlich ein faszinierendes Phänomen, das Leute die Musik, die hauptsächlich aus urbanen Räumen kommt, zunehmend die Ruhe der Natur suchen um diese zu produzieren. Ich möchte da noch nicht von einem Trend sprechen, aber auffällig finde ich das in letzter Zeit schon. Wäre vielleicht auch mal ein Thema das man tiefer erörtern sollte

Luke Slater Live Set at Boiler Room

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Damit kann man sich in den Urlaub verabschieden ;) Die Groove hat heute exklusiv den Boiler Room Mitschnitt von Luke Slater’s Set beim Broiler Room in Schottland gebracht. Ich war dann mal so frei den iframe aus dem Quelltext zu extrahieren, ähem.
Ich finde Luke Slater’s Werdegang, von ganz frühem Jelly Jam Label, über Peacefrog, über seine Versuche Ende der 90er auf Mute etwas mainstreamiger zu werden, und zurück zu kompromisslos nach wie vor bemerkenswert. Kaum einer kriegt solche Kurven so gradlinig hin und bleibt dabei glaubhaft, das bleibt nur den wahren Künstlern ihres Fachs vorbehalten. Dabei scheint er mir seit Jahren mit diesem nach vorne Techno wirklich seine Heimat gefunden zu haben, find ich gut

Ich bin dann mal ne Woche an der polnischen Ostsee, vielleicht kommt was von unterwegs, ich will aber nix versprechen

Zu dieser Ten Walls Geschichte

ist eigentlich alles schon gesagt worden, mir fehlte nur das passende Bild

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Seine Musik könnte mir egaler nicht sein, aber Deppen die 2015 noch nicht begriffen haben das es völlig egal ist wie Leute ausgerichtet sind, gerademal im Techno und House Kontext, der historisch schwer von Schwulen profitiert hat, geschieht es nicht besser. Von daher ein gutes Zeichen das die Reaktionen der Veranstalter so einstimmig ausfallen.

Carl Cox @ Time Warp Mannheim 06 April 2015

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Von Carl Cox höre ich mir immer wieder gerne mal ein Set an, weil er m.E. von den ganzen Big Room DJs derjenige ist, der den Rhythmus am meisten gefressenhat. Es gibt Zeiten, da kann ich mit seinen Sets weniger anfangen, aber in all den Jahren ist mir zur Gewissheit geworden das sich das auch wieder ändert, so wie bei diesem Set von der diesjährigen Time Warp, das so mit das tighteste ist was ich seit langem von ihm gehört habe, es rollt und flowed das es, zumindest mir, eine Freude ist. Geht auch gut ohne Bild, andererseits geht einem dann auch der Spaß verloren den schwer an der S8 groovenden Carl zu sehen.
Der Mann versteht es mit seinen Kombinationen immer wieder mir Tracks schmackhaft zu machen, die ich vielleicht kenne, so aber nicht gesehen habe. Was kann man von einem Dj schon mehr verlangen?

Track of the day: Jonny L – Hurt You So ( The L Mix) [1992]

Es gibt so Tracks die an einigen Tagen irgendwie ganz besonders passen,so wie bei mir heute dieser etwas unbekanntere Mix des Jonny L Klassikers, mit großartigen Pianos, Stabs und Stimmungswechseln. Klingt immer noch quicklebendig und hat einen Drive der seinesgleichen sucht