Classic of the day: Foul Play – Stepper Remix

Ein Track der mich seit 1995 immer wieder kriegt, als ich ihn zum ersten Mal auf dem nicht minder großen Album Suspected gehört habe. So auch die Tage wieder als ich ihn in meiner sommerlichen Drum & Bass Laune wieder entdeckte. Aus der Zeit als sich Jungle zu Drum & Bass verwandelte und hier ist die 50/50 Mischung sehr deutlich rauszuhören. Kling immer noch frisch und ist spätestens ab Minute 3 bis heute ein Blueprint wie man Rhythmik nach oben schrauben kann

EP of the day: Clarity – Fog / Blue Ruin

Läuft bei mir seit ein paar Tagen in Dauerrotation und ich bleibe immer wieder drauf hängen, gehört wohl zu Drum & Bass gefiled, würde sich m.E. auch gut in einem Technoset machen, dieser böse dräuende Minimalismus gefällt mir sehr gut, kann gerne mehr von kommen.

Orfium, Soundcloud, respektive Bandcamp Alternative, verspricht 80% Revenue

ORFIUM1
Schon mutig, während andere laut darüber nachdenken den Download ganz zu killen und sich Soundcloud nach Käufern umschaut, noch einen Dienst zu starten, der verspricht 80% der Einnahmen an die Künstler zurück zu geben. Anderseits vielleicht auch gerade deswegen ein guter Zeitpunkt. Aber Orfium verspricht noch mehr:
orfiumdeal

orfiumdeal2
Ob der Dienst abhebt oder floppt ist tatsächlich davon abhängig, ob er das Zeug dazu hat den beiden Platzhirschen User abspenstig zu machen, da habe ich momentan bei dem überfrachteten GUI noch so meine Zweifel, aber könnte ja noch werden.

EP of the day: Premium – Sour Diesel EP

PremiumSourDiesel
Ich bin so auf der Suche nach neuen Breaks, weil ich solche am Sonntag in Bern auflegen soll und stolpere über sowas und bleibe drauf hängen. Ist gefiled unter Drum & Bass, aber gibt es sowas wie Drum & Bass Minimal? Dann würde ich das so benennen wollen. Das ganze Sounddesigner Fleisch, was Drum & Bass sonst so ausmacht einfach mal weggelassen und stattdessen wirklich nur Trommel und Bass. Ich weiß das es diese Unterart zuweilen gibt, aber das hier bringt’s wirklich auf den Punkt. Gut, im Sommer bin ich für sowas sowieso immer sehr empfänglich

Track of the day: Tommy €A$h – Winaloto

tommycash
Erstmalig aufgefallen ist mir der aus Estland stammende Tommy €A$h vor ein paar Monaten, mit einem anderen Video und diesem Artikel. Das neue toppt dies aber nochmal um Längen, irgendwie die estnische Antwoord auf Romano, nicht nur Klaps auf’n Po und musikalisch.

Trommel und Bass für Workouts

Ok, ich habe mir vor knapp einem Jahr eine Klimmzugstange in den Wintergarten gehängt, was mittlerweile fast zu meiner kleinen eigenen Crossfitbox ausgeartet ist. Nun fehlt mir oft die passende Musik dazu, ich mag es da gern schnell und heftig, am besten hat sich dafür Drum & Bass der Neurovariante herausgestellt. Da ich auf dem Gebiet nicht so bewandert bin, habe ich einfach mal angefragt was andere da so kennen und da kam erfreulich viel und genau das was ich suchte. Hier mal ein paar Ergebnisse,for own reference, vielleicht ergeht es ja anderen ebenso:

und natürlich dürfen da Noisia nicht fehlen:

Diese Reihe spritzt nur so vor Testosteron:

Wer mehr davon kennt, nur her damit in den Kommentaren. Sollten schon neueren Datums sein und mindestens eine Stunde Länge haben (solange dauert mein Workout mindestens)

Nächstes Mal: Drum & Bass für Yoga und Autofahrten ;)

Das Shirt zum Bild oben bekommt man übrigens hier

EP of the day: Special Request – Modern Warfare Remixes

Modern Warfare Remixes
Das ich einen Faible für Paul Woolford’s Special Request alter Ego habe habe ich hier im Blog und auch im letzten Fusion Set wohl hinlänglich dokumentiert. Als ich dann gesehen habe das ausgerechnet Head High aka Shed die Remixe für “Reset It” liefert, war meine Freude natürlich groß, ich könnte mir momentan kaum einen besseren dafür vorstellen, das paßt:

Den zweiten Mix mit Namen “Head High Real Mix” konnte ich leider nirgends finden, aber den ebenfalls darauf zu findenden Detboi Remix von Damage nehme ich auch gerne mit:

Sehr schön finde ich auch, das XL den Weg zu den alten Covern wieder gefunden hat, reiht sich schön ein zu den Anfangszeiten von XL, in deren Linie ich die Special Request Sachen dort sehe.

EP of the day: SAtAN – Nothing/Can’t Stop/Bleed

SAtAN

Alter! O_O
Nicht gerade sommerlich, aber dafür ziemlich sensationell. Oberflächlich mag sich das für ungeübte Ohren vielleicht nach üblichen Hardcore Shit anhören, aber was der Herr Satan da an Krach anstellt und dabei das Produktionslevel auf wirklich allen Ebenen hoch hält, bzw. die Latte von Release zu Release höher hängt, das nötigt mir schon ordentlich Respekt ab. Verglichen mit einem Panacea oder Enduser klingen die fast weichlich gegen.
Gibt leider nur diesen Minimix der 3 Tracks, die lohnen aber wirklich in voller Gänze gehört zu werden, besonders Nothing rasiert sich bei 175 BpM durch die Rhythmik, das ich wirklich nur den Hut ziehen kann.

Sven Väth’s Auflegen vs. EM Multitasking

SVMultitask
Wie war das nochmal mit Laptop DJs, die aussehen als würden sie nebenbei ihre Emails checken? Klar, Vinyl kann das gut kaschieren.
You sneaky bastard, Sven ;)

(Via Kraftfuttermischwerk & Mr After Party)

Classic of the day: Scraping Foetus Off The Wheel – I’ll Meet You In Poland, Baby

FoetusHole

Gestern beim Kraftuttermischwerk die neue Casper gehört, irgendwie mit JG Thirlwell’s Projekt Scraping Foetus Off The Wheel assoziiert, insbesondere mit dem, sicherlich nicht pcen Track “I’ll Meet You In Poland, Baby” und gedacht, die alte Hole Platte mußte auch mal wieder hören. Dabei festgestellt wie aktuell das Ding heute noch/wieder ist und klingt. Man denke nur an Brexit und das wir dank der, sicherlich in vielen Punkten bescheuerten, weil lobbygebtriebenen, intransparenten, mauschelnden und gleichmachenden EU, immerhin seit über 60 Jahren in einer der friedlichsten Ecken der Welt leben, das war ja vorher nicht gerade so. Umso trauriger und verstörender ist es mit anzusehen was da gerade mit England passiert und wie die Jugend von den Alten um ihre freizügige Zukunft gebracht wird. Man will solche Bilder, wie da oben, schließlich nie wieder sehen.
However, JG Thirlwell’s Projekte waren für mich damals, so 1984, mit eine der größten Inspirationen mit dem Musikmachen anzufangen, oder sagen wir besser, auf Synthies und Sampler zu setzen, alles neu zusammen zu setzen und nach vorne zu blasen. Dauerte aber noch ein paar Jahre bis ich mir einen Mirage oder Emulator leisten konnte. Erstmal war’s ein Casio SK4 und Matell Synsonics, bevor es es ein Ensoniq ASR10 wurde.
Ich habe seinerzeit das ganze Album in seiner Pracht auf Dauerrotation gehört und das geht auch heute noch sehr gut: