Gorny, nach Oettinger die zweite Kriegserklärung an Netz und Nerds


Dieter Gorny als “Beauftragter für kreative und digitale Ökonomie” ist jetzt nach Öttinger schon die zweite Kriegserklärung an die Kreativen und diejenigen die dieses Internet und alles was man darin anstellen kann voran gebracht haben. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Beauftragter für Kreative. Kein Kreativer käme auf die Idee Gorny zu beauftragen. Gorny, einige werden sich an ihn noch als Viva und PopKomm Chefchen erinnern, oder als denjenige der darauf pochte das die Loveparade in Duisburg stattfinden muß, das Ergebnis kennt man ja, es war die letzte. Heute ist Gorny Präsidiumsmitglied beim Deutschen Musikrat oder als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, also dem deutschen Teil der IFPI. Allesamt Organisationen die nicht gerade dafür bekannt sind, ein Interesse dafür zu haben das verkorkste und den Zeiten nicht mehr gerechte Urheberrecht in einen aktuellen Rahmen zu setzen. Warum auch, man ist ja schließlich so ziemlich der einzige der Nutznießer des Status Quo. Ein leuchtendes Beispiel für Lobbyismus und Mietmaul also. Und so redet man dann auch gar nicht groß um den heißen Brei rum, Die Bundesregierung habe “die großen Auswirkungen” des Internets auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur lange nicht gesehen, räumte der Sozialdemokrat ein und bedauerte, “die Digitalisierung zunächst den Netzpolitikern überlassen zu haben”. Die Bundesregierung habe “die großen Auswirkungen” des Internets auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur lange nicht gesehen, räumte der Sozialdemokrat ein und bedauerte, “die Digitalisierung zunächst den Netzpolitikern überlassen zu haben“. bzw. „Das Wohl und Wehe der Musikbranche dürfe nicht ein paar Nerds überlassen werden.“ Muß man dazu extra erwähnen das es das Internet, so wie man es heute kennt ohne Nerds und Musiknerds gar nicht gäbe?
Keinem Kreativen ist mit dieser Besetzung geholfen, sehr wohl aber den Verwertern derer Rechte. Und das klingt dann so: „die hiesige Antwort auf das Silicon Valley müsse sich aus europäischen Werten „wie geistigem Eigentum und Urheberrecht“ speisen. Mir deucht da reichen einem Die Loveparade Toten nicht, da muß noch mehr gehen oder da hat einer Death Valley mit Silicon Valley verwechselt und so lese ich auch den Satz “dass die Kreativen bekommen, was ihnen gebührt“ eher als Drohung. Auf Pendants zu Regelungen wie Fair Use und ähnlichem wird das nicht rauslaufen, klingt eher nach Vorratsdatenspeicherung auf für Copyrightverletzungen benutzen, wenn schon der Warner Chef dazu meint er mache „gute Ansätze aus, die aber nicht hinter der umstrittenen Rechtsprechung etwa des Bundesgerichtshofs zur Störerhaftung zurückbleiben dürften“.
Die Interessen der Bürger und Kreativen sind da wohl so das letzte was da auf der Digitalen Agenda steht. Aber mit Gabriel’s Befürwortung von VDS, TTIP und der Ablehnung der Telekom von Netzneutralität kann man durchaus schon einen roten Faden erkennen.
Klar kann man netzpolitische Realitäten ausblenden und das mit „ein paar Nerds“ wegwischen. Klar kann man die Netzzukunft eines Landes aus Angst vor Copyrightverstößen an die Wand fahren, anstatt sich die Mühe zu machen einen brauchbaren Urheberschutz für Kreative zu entwickeln und nicht nur für die Verwerter die man vom Sektempfang kennt. Man braucht sich dann aber auch nicht wundern wenn einen das gleiche Schicksal ereilt wie die Partei bei der man nur das S mit einem F tauschen muß, wenn man schon die gleiche Klientelpolitik betreibt.

Noch ein Kink Feature

kink

Ich finde den Mann einfach sehr sympatisch, macht tolle Musik, ist vielleicht der beste Liveact den man momentan haben kann und ist bei allem Erfolg immer noch sehr geerdet, lebt nach wie vor immer noch in Sofia, das Studio steht immer noch bei Muttern und sehr reflektiert antwortet er auch noch

Review: Westbam – Die Macht der Nacht


Irgendwie ein trauriges Buch, nicht nur wie das alles endet, so mit dem Verlust von allem was einem mal wichtig war, sei es die Firma, Lupo und dann noch, ohne im Buch vorzukommen, aber letztens halt, punktgenau zum Release, William Röttger, sondern auch weil es so emotionslos gegenüber dem ist, was ihn ja so groß gemacht hat, der Musik. Das gipfelt dann im letzten Drittel in dem Satz „Musik ist ein unperfektes Werkzeug. Wenn du oben angekommen bist kannst du es wegschmeißen.“ Und so fühlt sich das auch die ganze Zeit beim lesen an. Das erste Drittel, als klein Max noch als Punk in Berlin ankommt liest sich noch ein bisschen anders, da hat einer noch Neugier und steckt voller Elan, das Leben, in diesem Falle halt Nachtleben, zu entdecken und man kann das durch die unterhaltsame Schreibe durchaus nachvollziehen. Aber dann reiht sich ein „Erster!“ an den nächsten, der erste Hippy Deutschlands mit 4, der erste Punk in Münster, die erste Houseparty in Deutschland (als wenn das im Ex und Pop damals wirklich jemanden interessiert hätte), der erste mit diesem oder jenem Preis, der erste in irgendwelchen Charts, erster whatever, irgendwann nimmt man das Erster! Gehechel einfach so hin und hat fast Mitleid mit diesem selbstauferlegten Hase und Igel Spiel, wo man doch seit Bowie weiß das es gar nicht darauf ankommt wer es als Erster macht, sondern wer es als Zweiter zu nutzen weiß.
Ansonsten glänzt das Buch mit Auslassungen, bzw. einer Oberflächlichkeit, die es Westbam möglich macht den distanzierten Beobachter zu geben. Mag ja sein das man im Nachhinein, in der Rekapitulation, diese Position einnimmt, wenn man die kurvige Geschichte jedoch quasi hautnah mitbekommen hat, dann ist das alles etwas unbefriedigend und verbogen in seiner Verkürzung. Wohlgemerkt, da stehen keine wirklich falschen Fakten, aber die vielen fehlenden Einzelheiten zeichnen m.E. ein sehr weichzeichnerisches Bild.
Ok, das ich zu UFO Zeiten eine Topffrisur hatte und auf dem Klo angeblich der Satz stand „Tanith kann nicht tanzen“ ist definitiv geflunkert, aber was tut man nicht alles für eine Pointe. Ich muß also meine ursprüngliche Befürchtung eines Dissens meinerseits zurück nehmen, dissen geht anders und auch mit den anderen Erwähnungen im Text kann ich leben, kann man so sehen wenn man will. Mit Wolle hat er es heftiger und trotzdem konnte ich mir bei mancher Beschreibung das Schmunzeln nicht verkneifen: „Es war schwer, nicht zu wissen, wie er über irgendwen oder irgendwas dachte….Wolle konnte allen was beibringen: den DJs über Musik, den Lightjockeys über das Licht und der PA-Firma über den Sound.“
Oder über den XDP Wagen anno 91 auf der Loveparade:
„Folgende Ideologie stand hinter Wolles »Bass Test«-Konzept: Die Leute tanzen bekanntlich zum Bass. Demnach sind Mitten und Höhen Kommerz. Daraus ergibt sich die Konsequenz: Ab jetzt nur noch Bass! Alles andere ist Verwässerung! Übrig blieb beim »Bass Test 1« ein amorphes, dumpfes Wabern, das natürlich keinen Spaß machte. Die ganze Idee war komplett irre.“
Hehe hehehe. Aber auch:
“Seine Kritik am Mayday- Konzept klang irgendwie hohl, weil er selbst das gleiche benutzt hatte. Nur mit weniger Erfolg. Zwei Wochen nach Mayday war Neugebauer mit seinem Tekknozid daher gekommen. In einer modifizierten Variante: Auch in der Halle Weißensee. Auch mit einem großen Line-Up. Auch mit nationaler Werbung. Und seine Inspiration war? Die offizielle Loveparade-Party. Bloß »ohne Love und ohne Parade«, wie er sich ausdrückte. Sein Motto: »The biggest rave ever.« Mayday fand er aber zu groß und zu kommerziell. Wir hätten alles kaputt gemacht. Er stellte seine Tekknozid-Serie sofort ein und ärgert sich noch heute.“
Und da fängt schon wieder so ein bisschen die Flunkerei bzw. Verkürzung an, das ist erstens auf vielen Ebenen so nicht richtig, unter anderem wußte jeder der den damaligen Fight zwischen Mayday und Tekknozid mitbekommen hatte, das da hinter den Kulissen seltsame Spielchen liefen, auch wenn das Ergebnis wahrscheinlich trotzdem nicht anders ausgefallen wäre und zweitens war die Mayday eigentlich, trotz früherem Termin, die spätere in der Planung die hektisch zusammen geschustert wurde nachdem der Termin für Tekknozid fest stand und auf dieser, in dieser weichenstellenden, sensiblen Zeit, keiner von den Low Spirit Acts vorgesehen war.
Die Beschreibungen von Wolle und anderen zeigen mir aber auch, das er den Osten nie wirklich verstanden hat, das bleibt durch das ganze Buch merkwürdig distanziert, so wie das beharren auf West Berlin in der Anschrift auf den Plattencovern von Low Spirit bis weit in die 90er hinein. Andererseits impliziert das ja schon der Name Westbam in gewisser Weise, nicht anders läßt sich vielleicht auch das Paradox erklären, das ausgerechnet einer aus Frankfurt, die Nemesis seiner 90er, nämlich Jürgen Laarmann, quasi die Verkörperung des westlichen Glücksritter Tschabo’s, bis heute sein bester Budddy ist. Das war nicht immer so und auch hier fehlen mir ein paar Fakten aus der Zeit als Frontpage pleite ging und Laarmann ziemlich gleichzeitig seine Anteile an Mayday und Loveparade verlor, ähem.
Auch in Bezug auf diese Beziehung bleiben also die Äußerungen nur vage, aber immerhin, so erfahre ich zum ersten Mal das es eine Override Summe für Bash gab, dem gemeinsamen Label von mir und JL damals, als der von mir dort untergebrachte Ströbel zu Low Spirit wechselte, so lief das damals, aha! Unnötig zu erwähnen das ich von unseren gemeinsamen Labelerfahrungen, weder von Releases, noch von Lizensierungen, noch von irgendwas irgendwann mal Geld sah.
Auf den ganzen Themenkomplex Kommerzialisierung und Ausverkauf war ich natürlich besonders gespannt und wurde in Sachen Relativierung natürlich nicht enttäuscht, ein wenig Distanzierung hier (Mark O) ein bisschen Unverständnis da (Musiknerd Reviewer bei Frontpage wie Bleed und Triple R), ein bisschen drüber Ablachen wie das diese von jeher realitätsscheuen Uraktivisten sehen, aber am Ende halt egal, weil die Zahlen sprechen ja für sich.
Diesbezüglich scheint die ihn prägendste Zeit wohl die „irren Jahre“ zwischen 1994 und 1996 gewesen zu sein, da rasselt es nur so die Zahlen der Abverkäufe, das ein Businessplan blaß vor Neid werden könnte. Dazwischen ein paar lustige Drogengeschichten zur Auflockerung und dann geht’s auch schon ins E-Werk, bei dem er sich allen Ernstes als Soundobermacker darstellt, was ich gegenüber denjenigen die wirklich für den E-Werk Sound standen etwas unfair finde, als da wären, Cle, Terri Belle, Disko, Woody, Hazel B und meinetwegen noch Motte, aber bei Westbam war doch der Running Gag das man nach einem Set, damals legte jeder DJ noch paarmal nacheinander mit dem jeweiligen anderen der Nacht auf, gehen könne, weil es käme nachher das gleiche wieder.
Auch seine Version des von ihm wiederentdeckten Electro dort, natürlich als Erster und vorläufig Einziger, zeugt von einer sehr solitären Sicht der Dinge, nachdem zu dieser Zeit Big Beat mit z.B. Chemical Brothers oder DJ Icey eigentlich schon überall angekommen waren.
Die Zäsur kommt dann schrittweise nach 9/11 bis 2006 als Low Spirit verkauft wird und er auf den Wechsel des Zeitgeists zu Minimal nicht klar kommt, was ja vielen so ging, aber mit dem Namen Max hat das natürlich eine besondere Ironie.
Das Ende der Spaßgesellschaft, markiert durch 9/11, postuliert von Scholl Latour, scheint da bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, ab da wirkt alles konzept und lustlos, man wurschtelt halt irgendwie weiter, natürlich auf relativ hohem Niveau, aber Geld ist halt nicht alles und das Ende des Buches liest sich mit dem Tod von Lupo fast wie der eigene Nachruf. Es wirkt als würde die Begrifflichkeit des Namens Low Spirit erst nach dem Verkauf seine persönliche Wirkung entfalten.

Track of the day: Jungle – Busy Earnin’ (Special Request VIP)

Jungle

Jungle, da war doch mal was. Hier steckt’s ja schon im Namen, allerdings ist das Original weit entfernt von der Versprechung, erst Paul Woolford unter seinem Special Request Moniker macht das da draus und was dann kommt gefällt mir außerordentlich gut, wie meist wenn es den Special Request Stempel hat. Jungle anno 2015, so könnte der klingen, die Beats geschwindigkeitskompatibel zum Heute, die Basswelle rollt heran bis sie in ein Chordstab Crescendo übergeht, das den Track sogar in etwas rougheren Housesets möglich macht. Ich hätte 2015 gerne wieder mehr davon:

Jetzt für alle: [Doku] Party auf dem Todesstreifen (Der Klang der Familie)

Wendeklang
Ich weiß zwar nicht wie dauerhaft die Doku nun da auf Youtube bleibt, aber immerhin besteht nun erstmal die Möglichkeit für diejenigen die sie damals bei Arte und in der Mediathek verpaßt haben diese nachzuschauen

(Danke Sebastian)

New Beat Legende Ro Maron im Interview


Schöne Ergänzung zum Sound of Belgium. Ro Maron stand damals, also so 88-90, ca. hinter jeder dritten Platte die ich aus Belgien kaufte und Zsa Zsa Laboum’s “Something Scary” lief bei mir lange in fast jedem Set. Das Filter hat ihn nun, im Zuge seiner Rerelease Compilation Collected #1 auf Mental Groove zu seiner damaligen New Beat Zeit befragt, die ja nur sehr kurz andauerte. Natürlich kennt man das meiste über Boccacio und Co schon, aber nochmal darauf hingewiesen zu werden, das der New Beat Sound eigentlich über die Affinität zu den geilen 80er On-U Sound Sachen passiert ist oder das der andere New Beat Akkordarbeiter Sherman, der gleiche ist der für die gleichnamige Filterbank zuständig ist, kann ja nicht verkehrt sein

Stimming im Portrait: “Perfektion ist was für Schwachsinnige”

stimming

Sehr sympathisches Portait, nicht nur wegen der Dampfe in der Hand, sondern auch für den Satz “Perfektion ist was für Schwachsinnige”, couldn’t agree more und sollte fett rausgestellt werden, ach ich mach das gleich mal! :D
Gefällt mir persönlich besser als das ebenso heute erschienene Tech Talk Feature von Slices, allein schon deshalb weil es nicht so sehr um die Technik geht sondern um die künsterlischen Prozesse die hinter seiner Musik stehen, was ich viel interessanter finde, gerademal wenn einer seinen eigenen Weg gefunden hat.

Stimming | A Portrait (German Version) from Harun Hazar on Vimeo.

(via Kraftfuttermischwerk)

In Chicago im Vorbeigehen mal 13 Vinylpressen gefunden


Factmag berichtet das der Besitzer von Quality Record Pressing, Chad Kassem, zu einem Lagerhaus geführt wurde in dem sich 13 alte Vinylpressen befanden, die zuletzt in den 90ern benutzt wurden “Though the presses, manufactured between 1968 and 1972 look dirty, rusty, old and useless (which is pretty much how vinyl haters describe vinyl buyers), Kassem says they are anything but”
sagt Analog Planet von denen die Info stammt. Die Dinger werden gerade verladen und nach Kansas zum neuen Besitzer gebracht, womit Quality Record Pressing zu einem der größten Vinyllieferanten der Staaten wird.

(Danke Ilona)

Warum dein Plattenhändler zum Arschloch wurde


Ich selbst war paarmal auf Anfrage kurz davor die Seite des Tresens zu wechseln und hatte mich doch immer dagegen entschieden, was nicht zuletzt auch an ähnlichen Begegnungen wie denen im nun folgenden beschriebenen geschuldet war. Vom klassischen Vorträllern in unverständlichem Englisch bis zum klassischen mit dem Mund geformten “UIUIUIUIhhhh”, das eine Acidline beschreiben soll, die man doch kennen müsse,reichten da die Beispiele bei denen sich meine Verwunderung ob der Situation und Mitleid mit dem Personal die Waage hielten. Oder Leute die stapelweise Platten kauften um sie am nächsten Tag wieder zurück zu bringen, weil “Sorry, ich war noch druff”, oder Kandidaten die völlig zerkratzte Platten nach 2 Wochen umtauschen wollen und behaupten die wäre von Anfang an so gewesen. Ganz zu schweigen von den Spezialisten die am Vorhördeck ihre Scratchingskills üben oder gar mitsingen als ob keiner sonst da wäre. Kurzum, 8-10 Stunden pro Tag in verantwortlicher Position da hätten mich einfach in den Wahnsinn getrieben.
Die Potenzierung davon waren diese Vorhörstationen bei WOM, wo ein Mitarbeiter nur damit beschäftigt war die Medien der Kunden zu wechseln, das waren allerdings sicher so um die 25 Plätze im Kreis und vor jedem lag ein Stapel Vinyls und CDs, es war wie ein nimmermüdes riesiges rundes Maul mit zig Mündern drin die zu stopfen waren.
Auf Dangerous Minds hat nun der Second Hand Plattenladen Angestellte Christopher Bickel Auszüge seiner,aus Verzweiflung, in einem Notizbuch festgehaltenen diesbezüglichen Dokumente veröffentlicht. Einige Beispiele:

Customer: “Why are there only 12 songs on this CD?”
Clerk: “Uh, that’s just how many songs are on it.”
Customer: “So, there’s six songs per side?”

(phone call)
Customer: “Is this the record place?”
Clerk: “Yes.”

Customer: “Could you tell me how to get a record deal? I do rap.”

(phone call)
Customer: “Hello. I bought this DVD from you guys and the price sticker has a date on it: 12/05… does that mean that I rented it and I need to bring it back? Or did I buy it?”

Clerk: “No I’m sorry I can’t buy any of these (caked in mildew and ratshit) records.”
Customer: “Well, how about you just give me $20 and throw them all away?” 
Clerk: “…”

Customer: “Do you just buy the vinyl or the music?”

Customer: “Do you have CDs for turntables?”

(via Boing Boing)

Amen Brother: Die Originators des Amen Breaks crowdfunden


Gestern hat die neue Pebble Watch innerhalb von Stunden 5 Mio. pere Kickstarter eingefahren, obwohl die Firma nicht gerade unflüssig ist. Wem ich das Geld noch viel mehr wünschen würde wäre diese Crowdfunding Kampagne, die den Erschaffern des Amen Breaks endlich die verdiente Kohle zuschanzen soll, schließlich handelt es sich wohl um den bekanntesten Break schlechthin, ohne den so manches Genre gar nicht existieren würde. Ganze Filme wurden über diesen Break gedreht, Devotionalien gebaut, aber die Erfinder haben, im Gegensatz zu vielen anderen, die sich diesem bemächtigt haben, bis heute noch keinen Cent dafür gesehen und das soll sich mit der Kampagne ändern, sehr schöne Aktion, die in den letzten 7 Tagen immerhin schon über 13:000 £ eingebracht hat

(Via Blogrebellen