Das Freitagshundebild
Happy Birthday Sy!
Heute ist die Wasserratte genau ein Jahr alt
Happy Birthday Sy!
Heute ist die Wasserratte genau ein Jahr alt
Bei solchen Fakten wähnt man sich irgendwie in einem Loop, was ham’se damals über den Überwachungsstaat DDR lamentiert und dann gejubelt als dieses Unrechtsregime unterging. Genau dieselben sind es jetzt, die genau dieselbe Paranoia gegen die eigene Bevölkerung plagt, denn wie sont läßt sich der stetige Anstieg der Telefonabhöre und Internetüberwachung sonst erklären. Zunehmende Kriminalität? Da sprechen die Statistiken aber eine andere Sprache.
Die neuesten Zahlen der Überwachung:
Die Zahl der genehmigten Abhöraktionen von 34.374 stieg im Jahre 2004 auf 42.508 im letzten Jahr. Besonders betroffen sind dabei Mobiltelefone, die in derartigen Abhöraktionen so gut wie immer einbezogen werden: Deutsche Richter gaben im letzten Jahr 42.011 entsprechende Genehmigungen.
Vergleichsweise selten werden dagegen nach wie vor E-Mail- und Internetverbindungen überwacht. Allerdings sind in diesem Bereich auch die höchsten Steigerungsraten zu beobachten. Überwachten deutsche Fahnder 2004 gerade einmal 78 E-Mail-Accounts, waren es im letzten Jahr schon 365. Die Zahl der überwachten Internetanschlüsse stieg von 92 auf 193.
Gemeldet und erfasst werden von der Bundesnetzagentur also nur “erfolgreiche” Anträge der Fahnder, die zu einer entsprechenden richterlichen Anordnung führten. Die Gesamtzahl der Anträge auf Überwachung wird dagegen mit dieser Statistik nicht erfasst.
Man möchte die Dunkelziffer gar nicht wissen, eine ekelhafte Entwicklung unter vielen
in einem sehr lesenswerten Pdf machen sich kanadische Musiker von Rang Luft bezüglich der Gebahren ihrer Plattenfirmen:
We are a growing coalition of Canadian music creators who share the common goal of having our voices heard when it comes to making the laws and policies that affect our livelihoods. We are the people who actually create Canadian music. Without us, there would be no music for copyright laws to protect.
Until now, a group of multinational record labels has done most of the talking about what Canadian artists need out of copyright. But let’s be clear: major labels are looking out for their shareholders, not for Canadian artists.
We, as Canadian music creators, have identified three simple principles that should guide copyright reform and cultural policy: (1) Suing our fans is destructive and hypocritical, (2) Digital locks are risky and counterproductive, and (3) Cultural policy should support actual Canadian artists.
The labels have been suing our fans against our will, and laws enabling these suits cannot be justified in our names.
Lawsuits unfairly alienate our fans. Artists cannot expect to say, “see you in court,” and then, “see you at Massey Hall next fall.” A few other countries have created a legal climate where suing fans is the norm. Lawsuits against music fans benefit no one. If there is a threat to Canadian artists, it is not p2p downloading or sharing music but lawsuits brought by the recording industry against our fans.
Fans who share music are not thieves or pirates. Sharing music has been happening for decades. It is hypocritical for labels to sue fans for something that everyone in the music industry has done him or herself.
Sorry wenn hier heute wenig passiert, auch wenn z.B. das 17″ Macbook gestern vorgestellt wurde, aber endlich Sonne!
Ich muß rauuuuus!

Simon Reynolds ist ja schon spätestens durch sein Buch Energy Flash: a Journey Through Rave Music and Dance Culture und sein informatives Blissblog hinlänglich bekannt. Nun hat er sich, unter dem Titel Rip It Up And Start Againdie musikalisch interessante Postpunkphase von 1978 – 1984 vorgenommen und dabei gibt’s ein feudiges Wiederlesen der Geschichten und Schicksale von so legendären Bands wie Wire, Gang Of Four, PIL, Joy Division, Throbbing Gristle, Tuxedomonn, Siouxie and the Banshees und derlei mehr. Dabei wird der Bogen von Johnny Lydon’s Aussteigerprojekt nach den Sex Pistols, Public Image Limited (PIL), bis zum letzten Aufbäumen der versiegenden Kräfte von Postpunk, der Zeit von Frankie Goes To Hollywood, Trevor Horn und ZTT. Wobei man diskutieren könnte, ob man diese Phase tatsächlich noch zu Postpunkt zählen darf oder ob die Terminierung nicht schon früher anzusetzen wäre.
Das Hauptaugenmerk liegt natürlich und berechtigterweise auf den englischen Schauplätzen und Protagonisten, lediglich DAF, Einstürzende Neubauten und X-Mal Deutschland finden z.B von den hiesigen Beiträgen Eingang. Aus dem amerikanischen Raum finden sich inbesondere mit New York’s No Wave- Ära, Blondie und den Talking Heads die Einflüsse und Verbindungen aus dieser Zeit wieder. Des weiteren wird auch noch ein Blick auf die Geschichte von SST Records und amerikanischen Hardcore Punk aus der Los Angeles Ecke geworfen und Ohio’s Szene um Pere Ubu und Devo ausfühlich dokumentiert.
Wer die Gnade der frühen Geburt und die damalige Zeit Sounds und Spex lesend miterlebt hatte, der wird hier wenig Neues finden, was den Lesespaß aber kleinesfalls verringert. Für Unbeleckte von und/oder Interessenten an dem Thema ein spannend und weitreichend behandelnder Einstieg, bei dem man Reynolds das Kompliment machen muß das er sich trotz der Komplexität des Sujets doch auf eine logische und ausreichende Auswahl von Geschichten, Schicksalen und Verbindungen aufzeigt, ohne an den falschen Ecken zu sparen, so das man sich am Ende über so unterschiedlichen Ansätzen wie Orange Juice und Cabaret Voltaire informiert weiß. Von dort aus kann man dann z.b. mit Cabaret Voltaire: The Art of the Sixth Sense, Wire: Everybody Loves a History[/url] (beide soweit noch erhältlich) oder Touching from a Distance: Ian Curtis and Joy Division, welches ja gerade erst verfilmt wurde, weiter in die Tiefe gehen.
Mich hat das Buch jedenfalls so einige Platten wiederhören lassen und wer sich für die Materie interessiert findet hier mit Sicherheit Anknüpfungspunkte und Impulse um Wissen und Hörgenüsse zu erweitern.
Kam gerade hier reingeflattert, Motte’s Presseerklärungwarum er sich von der Loveparade trennt.
Liest sich irgendwie wie “Hauptsache wir haben die Schulden vom Hals und jetzt nix wie weg” ![]()
Einerseits sicherlich die Konsequenz die er nehmen mußte um noch irgendwo glaubhaft, auch vor sich selbst, zu bleiben, schaut man sich so an wohin der Float so schlingert, andererseits keine skurillen Mottereden mehr, oooooch!
Wird aber Babba Väth sicherlich mit “Guude Laune” Reden zu kompensieren wissen- wenn man ihn danach fragt
Bei besonderen Leckereien kommt dann auch schon mal die Dogge durch, sprich sabbern.

Esst keine rohen Eier und wer sich bis Montag noch hier registriert hat die Möglichkeit eine Mail mit meinem Ostergeschenk zu bekommen.
Eingeweihte wissen was das bedeutet: ein neuer Mix ist unterwegs

Nicht nur schick im Design, sondern auch durchdacht mit so unentbehrlichen Details wie: Laptop Compartment, endlich mal ein Record Compartment, Taschen maßgeschneidert für Serato Amp, Kopfhörer, Nadeln usw.
Das ganze gibt’s in drei Varianten – Klassische Tragetasche, Rucksack und Messanger Bag- für 119 Dollar bei Headlinerbags in der Heavyweight Collection.

“Hey, Sie haben schon zig Midikeyboards zum einspielen, hätten aber gerne die Automapfunktionen der neuen Novation Remote SL? Na da haben wir doch was für Sie: Novation ReMOTE zero SL!” Das werden sich die Jungs bei Novation wahrscheinlich bei diesem Produkt gedacht haben, wobei zero wahrscheinlich für das fehlende Keyboard steht. Ich finde so falsch liegen die mit der Überlegung gar nicht mal, zumal der angepeilte Preis von 250 Euro bei fehlendem Keyboard durchaus in Ordnung geht, dafür jeweils 8 Fader, Drehpotis und Endlosencoder plus 8 Drumpads zu haben macht es sogar für mich als Remote 25 Besitzer interessant: die olle Remote 25 für die Audiotracks in Ableton und als weitere 8 Kanalkontrolle für alles mit Midi hätte man 16 Tracks völlig im Griff.
Ist noch nicht auf der Novationsite gelistet, aber Gearjunkie hat bereits die Details
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