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Und sie bewegt sich doch?

Gerade im De:Bug Blog entdeckt, das unmögliche scheint tatsächlich, wenn auch etwas schwerfällig und nicht gerade begeistert zu gehen: Die GEMA erlaubt nun ihren Mitgliedern das, was der gesunde Menschenverstand sowieso für selbstverständlich hält, nämlich das man als Musiker seinen Fans (blödes Wort, aber nennt mir bessere) kostenlos seine Werke auf der Website anbieten darf, ohne das die GEMA dafür die Hand aufhält, in die man seine Beiträge als Mitglied ja eh schon bezahlt hat. Klar, es darf nur gestreamt werden und die ganze Sache muß freilich dort angemeldet werden. Dämlich dabei, es darf kein E-Commerce auf der Site betrieben werden, also Sites mit Merchandising z.B. sind da nicht mit inbegriffen.
Krass genug, das man bei solch kleinen Selbstverständlichkeiten schon Hossiana zu rufen gewillt ist und ich grübele gerade ob dieser Durchbruch am Ende dann doch mit dem ganzen Myspacehype zusammenhängt, wo eh jeder Musiker, ob Gemamitglied oder nicht, seine neuesten Tracks streamt und ob es dann tatsächlich eines miesen Medienmoguls wie Murdoch bedarf um Selbstverständlichkeiten bei einer GEMA auszulösen?
Wie würde die Sache wohl aussehen wenn Myspace eben nicht unter schlimmkapitalistischer Obhut stünde?
Kapitalismus kann schon komisch sein.

Das Jahr der DJ-Controller

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Sommer und Strand = Sand soweit das Auge reicht ;)

Quicksilver Referencesheet und Anleitung

Nach wie vor begeistert und zunehmend abhängiger im Workflow bin ich von Quicksilver.
Nun hat sich jemand die Mühe gemacht dafür sowohl eine Referencesheet für die Shortcuts, als auch ein Manual anzufertigen. Ich kann’s nur immer wieder betonen: die kurze Einarbeitung lohnt sich innerhalb kürzester Zeit!

Albino III

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Und wenn wir schon so im Studiokontext sind, Rob Papen’s Albino III ist raus! Die II ist seit geraumer Zeit mein Leib und Magen Synth, ein wirkliches Ausnahmeteil was fiese Bässe angeht und weshalb meine persönlichen D&B Basshelden Noisia wohl auch dazu bewegt hat einiges an Presets beizusteuern. Was all die Neuerungen wie 4 Layers im Studio zu bedeuten und zu klingen haben, werde ich wohl in Bälde wissen, so ist mir das zu theoretisch, aber Audio in, da kribbelts mir!

Dem schliesse ich mich doch gerne an

Wohl aus diesem Grund hat Spreeblick Johnny diesen Offenen Brief an Musikschaffende geschrieben, den ich Wort für Wort unterschreiben kann. Auszug:

Diejenigen, die an der Situation etwas ändern können, sind Sie: Musiker, Text-Autoren, Komponisten, Musik-Verlage und Labels. Denn solange Sie sich von Unternehmen vertreten lassen, deren Köpfe noch vor einigen Jahren in meinem Beisein die Erfindung von MP3 mit der Erfindung der Neutronenbombe gleichgesetzt haben und die an Reaktionszeit und Konsensbereitschaft nicht zu unterbieten sind, solange wird sich die Situation nur verschlechtern, auch für sie, die Musikschaffenden.

Bitte setzen Sie sich daher bei den entsprechenden Stellen und Personen für Lösungen und Gespräche ein, überlassen Sie die Art und Weise, wie mit Ihren Kunden umgegangen wird nicht einigen wenigen Personen, die sich an ihren Produkten auf ihre eigene Art bereichern, oftmals sicher sogar ohne dass Sie davon etwas mitbekommen.

Sie, die Musikschaffenden, werden, das ist meine feste Überzeugung, seit längerer Zeit extrem schlecht vertreten. Bitte tun sie etwas dagegen. Dankeschön.

Dasselbe würde ich zudem noch für DJ-Mixe vorschlagen und. liebe Künstler und Kollegen, endlich mal dafür kämpfen das die Margen des Verdienstes an den eigenen Werken ein Niveau erreichen, für das man sich als Autor nicht schämen muß, denn offensichtlich wird da, in Blick auf die Zukunft, ganz frech weiter an der Schraube nach unten gedreht

Das Freitagshundebild

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Ich geb’s zu, wir waren die ganze Woche nur am Strand, bei der Hitze war an Arbeit kaum zu denken, allein schon die Vorbereitung für die Lesung heute war, obwohl nur Denkarbeit, schweißtreibend. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen, denn wie lange habe ich der Sonne geharrt und wie lange wird uns das erhalten bleiben?
Zudem, bei dem Wetter werden alle News so unwichtig, bzw. außer Fußball gibt’s ja eh kaum was, was die Welt interessiert.
Ich glaub ich nenn mich bald Schlechtwetterblogger :D

Das Freitagshundebild

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So sieht das aus, wenn man während der Arbeit um Rausgehen angebettelt wird.

Und ich bitte um Entschuldigung für die spärlichen Posts diese Woche, das Studio und die Gigs am Wochenende hatten definitiv Vorrang, nächste Woche gibt’s wieder mehr.
Bis dann und geniesst die Sonne!

Das Freitagshundebild

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Fröhliche Pfingsten vom fröhlichen Hund und von mir freilich auch!:D

Fordern und fördern

Was mir in den letzten Tagen so richtig den Kamm hat schwellen lassen, ist diese Diskussion der Anzugsträger über Langzeitarbeitslose und den Umgang damit. Ich kann mich noch gut an die Diskussion um Hartz IV erinnern und wie diese mit “Das muß jetzt 1:1 umgesetzt werden, da gibt’s keine Diskussion, keine Alternative!” abgeschmettert wurde. Das nun die Gleichen an allen Ecken die Opfer zu Tätern stilisieren, wobei ja schon rein rechnerisch logisch sein sollte, das für viele gar keine Arbeit da ist und mit dieser neuerlichen Diskussion um angebliche Drückeberger Menschen mitten in der Gesellschaft stigmatisiert werden, die in den meisten Fällen am wenigsten für ihre Scheißsituation können, da krieg ich sooo nen Hals!! Und wenn Leute, die mindestens 345 Euro pro Tag verdienen, ernsthaft 345 Euro pro Monat als Existenzgrundlage festlegen und sich dann wundern, das sich Leute nebenher was verdienen, dann erwiedere ich, das das die Zeichen sind, die die Gesellschaft eigentlich braucht, die Leute nehmen’s selbst in die Hand.
Das Förderversprechen von “Fordern und Fördern”, also von Menschen die sich eh schon wie der letzte Dreck in dieser Gesellschaft vorkommen dürften, ist bei der ganzen Sache wohl irgendwo verlustig gegangen. Ich jedenfalls höre immer nur neue Forderungen von Leuten, die sich zu Zeiten des Beschlusses ihr Land einfach schön gedacht haben (genau, dieselben die immer noch an die Selbstverpflichtungsversprechen der Wirtschaft z.B. in punkto Lehrstellen glauben) und nun über die Kosten der Realität echauffieren- und den Schwarzen Peter an jene weitergeben, die eh schon auf der untersten Stufe der Gesellschaftshierarchie stehen. Immer schön nach unten treten, nicht wahr liebe Primaten?
Hier noch ein bezeichnendes Interview dazu

PS: Andererseits sind die Deutschen auch blöde genug sich diesen Schwachsinn gefallen zu lassen, woanders würden im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe rollen, es wäre mir eine Genugtuung!



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