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Welle machen und labern lassen

Hier gibt’s einen Onlinebaukasten um Wellenformen zu kreieren, die Basis der Synthese also. Schön dabei ist das sich die Grundwellenformen kombinieren lassen und das man die Wellen selbst per Maus formen kann.
Und auf den Spaß hab ich nun auch schon lange gewartet, Say ist ein Frontend für die in OS X eingebaute Sprachsynthese. Bislang mußte man den Text immer in ein Textfile schreiben und sich dieses dann über Dienste vorplappern lassen. Jetzt nicht mehr und dazu auch noch Customisingmöglichkeiten bezüglich Pitch, Volume und Speed. Klappt aber nach wie vor nur in Englisch, Deutsch klingt horrible.

Review: Bringmann & Kopetzki – Wild Life

Die beiden Hotzemacher haben nun ihre gesamten Beiträge für die Raveline in ein Bändchen gesammelt und mit ein paar bislang unveröffentlichten Bonusstories am Ende des 62seitigen Oevres herausgegeben. Für Leute wie mich, die die Raveline eigentlich eher selten erwerben also ein feiner Service, das alles geballt und nicht über Jahre verteilt goutieren zu können.
Geballt, dabei bleib ich nun erstmal. Eine geballte Ladung Lachsalven ist garantiert, ich hab mich ungelogen bei der Lektüre auf dem Sofa gekringelt. Anders als beim ebenso grandiosen Hotze sind hier aber keine fortlaufenden Geschichten das Thema, sondern meist Bilder, die es eben in einem Bild auf den Punkt bringen. Den beiden gelingen mit ihren scharfen Situationsbeobachtungen, aus dem zuweilen anstrengenden, als auch verpeilten Raveleben immer die Pointe herauszuholen und dazu gehört wohl auch ein gerüttelt Maß an Teilhabe an dem Geschehen, das dann mit gebührendem Fatalismus und milder Weisheit karikiert wird.
Sehr schön zu verfolgen sind dabei auch die Verschiebungen der Parameter im Ravekosmos über die Jahre, die Themen ändern sich, nur die Verpeilung ist beständig.

909Emulation vs. 909Emulation

Talk about Synchronitäten! Ob die Entwickler voneinander wußten? Wohl eher nicht. Jedenfalls stehen alsbald für die Liebhaber des gewohnt mächtigen Bums bald zwei Emulationen der geliebten 909 in den Startlöchern auf den Run in den Plugin-Ordner.
Zuerstmal von den Machern der amtlichen Emulation der 303, Audiorealism, die mit der [url=http://www.audiorealism.se/adm/adm_announcement.htm]AudioRealism Drum Machine[/url] konsequent ihren Weg weitergehen:
adm_prev_sm.jpg
Wenn sich das Ding so weiterentwickelt wie deren Bassline mit der Proversion, dann könnte das für Beatschrauber ein mächtiges Tool werden.
Zweiter im Bunde sind die mir bislang unbekannten d16, die mit ihrem Drumazon zumindest optisch sehr nah am Original sind:
drumazon.jpg
Inwieweit das bei den beiden auch soundtechnisch der Fall sein wird, wird wohl erst der baldige Release erweisen.
Stellt sich nun auch die Frage, wielange man noch auf den alten Sounds rumreiten will, aber Klassiker sterben ja bekanntlich nie aus.

Das Freitagshundebild

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Wir waren mal wieder ein paar Tage unterwegs. Sorry für’s nicht abmelden. Ich hoffe ihr habt nicht zu oft umsonst hierher geklickt ;)

Das Freitagshundebild

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Sy im Paradies

Aprospos kabellos…

So als freudige Ergänzung zu gestern (jup auch das, heute 16.november, 16° ;) ) , für all jene die sich noch mit Midikabelage rumärgern, auch das gibt’s jetzt durch die Luft. M-Audio präsentiert das Mid-Air wireless USB MIDI System. Mittels des guten alten, um Mid Air aufgebohrten Oxygen 8, genannt MidAir25 und dem dazu passenden Receiver, der zugleich als Standard Midi-Interface ausgelegt ist, erledigt sich der Kabelhorror, der für mich einst das Hauptargument war, mich von der Hardware zu verabschieden.
Für Bedarf an mehr Controllern bietet sich dann das Mid-Air37[/url] an.
Wenn sich nun die Jungs vom MIT noch mit dem kabellosen Aufladen der Laptops beeilen, dann sind da ganz neue Freiheiten in Aussicht (aber vielleicht auch ne Menge Elektrosmog?)

15° am 15. November

Da kann man ja nur gute Laune haben! Wer die noch nicht hat, der lese gefälligst das Icke & Er Interview oder ergötze sich daran, das Laptops und anderes technisches Gerät in Bälde ohne Stolperkabel aufgeladen werden könnten. Ansonsten frohgemut ein bissdchen Sonne und Wärme draußen abfangen, tut gut nach dem Selbstmordwetter der letzten Tage. Und nein mein langer Blogaussetzer hatte nichts mit Laune zu tun, es gab einfach nichts berichtenswertes, zudem bin ich gerade mal wieder bis über beide Ohren in musikalische Projekte vertieft und mache mir Gedanken über die 3.0 Version der Site hier

Musikalisches Gehör testen

Hier gibt’s einen Test um festzustellen wie musikalisch das eigene Ohr so hört. Mit 80,6% bin ich zwar kein neuer Mozart aber immerhin noch weit im Excellentbereich.
Und ihr so?

Zune

Anscheinend ist der nächste iPodkiller nun schon “in the wild2 wie man dazu so schön sagt und das Pressebuhei um dieses merkwürdige Gerät kann man ja schlecht überhören. Nur, entweder verstehe ich da was nicht oder irgendwas geht da grandios schief, die bereits bekannten Fakten:

-Hat WiFi (läßt sich aberr nicht wirklich zum Austausch von Songs nutzen und versaut die Dateien mit DRM womit diese nur 3x an 3 Tagen hörbar sind)

- Ist nicht kompatibel zum microsofteigenen “Plays for sure”, so das bereits gekaufte Songs nicht auf dem Zune laufen

und jetzt kommt noch eine stolzgeschwellte Presseerklärung, die besagt, das ein Euro pro Zune an Universal geht und Universal berichtet beglückt, das sie einen Teil davon an die Artists abgeben will.
Mal abgesehen von der Frechheit des “ein Teil davon an die Artists weitergeben” was soll der Quatsch? Soll diese Promillevergütung die Coolness kaufen? Warum Universal und nicht alle Labels? Warum überhaupt Majors und nicht Artists direkt und überhaupt Vergütung für was?
Wahrscheinlich wirklich nur der hoffnungslose Versuch irgendeine Coolness über die Presse zu lancieren, die eigentlich gar keine ist, aber man muß ja irgendwas Apple entgegenhalten und wenn’s nur eine freiwillige und willfährige Geräteabgabe wie bei Druckern, Faxen und Kopieren ist, die es hierzulande eh schon gibt.
Universal darf sich natürlich freuen für nix Geld zu bekommen und tut das auch wortreich, indem es von Paradigmenwechsel spricht- täte wohl auch jeder der so unverhofft Geld in den Rachen gekippt kriegt- aber das Ganze macht den Zune und seine Pseudohipness weder cool noch zum gerechteren Player, dazu bedarf es schon ein wenig mehr als das zwei Big Player untereinander Dollars tauschen.

Ups, Update nach Diktat: Bei Creative Digital Music geht’s um das gleiche nur noch viel ausführlicher

Das Freitagshundebild

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Immer wieder ein Quell der Freude, wenn Hunde sich so gut verstehen und miteinander toben.



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