Tracks abletonready
Feines Angebot, wenn auch mir die gebotene Musik nicht so zusagt, aber das 3beat fertig gewarpte Tracks für Ableton zum Kauf[/url] anbietet, das könnte ruhig Schule machen
Feines Angebot, wenn auch mir die gebotene Musik nicht so zusagt, aber das 3beat fertig gewarpte Tracks für Ableton zum Kauf[/url] anbietet, das könnte ruhig Schule machen

Und noch eine frohe Kunde für Abletonuser auf’m Mac, die das Glitch Plugin, welches ja nur für PC gecoded wurde, vermissen. Major Malfunction arbeitet ähnlich und benötigt dazu die frei erhältliche Pluggo Runtime. Das Ganze kostet 10 Dollar und sollte für den kleinen Preis ne Menge Spaß machen.
Der Name ist BTW ein gut gewählter, ich weiß nur nicht ob dieses große Album[/url] dafür Pate stand, Sinn täte es machen.

Kritisches Beäugen was da weißes von oben kommt.

Läuft noch bis zum 28.1 Ich war gestern Gast und kann es all jenen ans Herz legen, die virtuoses Wadaikogetrommel, ästhetisch präsentiert, zu schätzen wissen.
Tao sind in der Tradition der japanischen Kriegstrommler zu sehen, wie sie in der Vergangenheit auch von Ensembles wie Kodo präsentiert wurden. Die hatte ich jedoch bislang nicht das Vergnügen live bestaunen zu können, sondern ergötzte mich lediglich an Ton- und Bildkonserven. TAO gehen das alles ein bisschen moderner und lockerer an, so sind z.B. auch drei Frauen bei der schweißtreibenden Partie, die von Taikotrommeln mit bis zu 1,70 Metern Durchmesser geprägt ist und mit armdicken Knüppeln bearbeitet werden. Unnötig zu erwähnen, das dabei ein ordentlicher Schalldruck erzeugt wird, der den altehrwürdigen Admiralspalast ganz schön wackeln läßt. Das Trommelbombardement dauert ca. 2 Stunden mit Pause und bietet außer feister Rhythmik auch ausgefeilteste Drumchoreografie, martialisches Handwerk Schlagwerk gepaart mit wirklich perfekter Performance und ebensolchem Timing, das dazu in solch historischer Stätte. Wer hier nicht die Möglichkeit hat, die sind gerade auf Tour. Meine Empfehlung, lohnt sich!
Erstaunlich finde ich BTW die Ähnlichkeiten von Wadaiko und Batucada, der Sambavariante mit ganz anderem Background aus Brasilien.
Tja, offenbar hatten andere Kulturen schon ihren Techno, als der noch gar nicht elektrisch war
Tja, wie schon angedeutet ist das wohl die Namm der DJ-Controller, woher aber das plötzliche Interesse der Branche kommt, bleibt mir ein Rätsel. Mag ja sein, das in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt wurde, aber von einem aufstrebenden DJ-Markt ist mir nix bekannt. Wie auch immer, es schmeissen sich so einige in die Nische als hätten wir immer noch die 90er und jeder wolle DJ werden. Ich liste mal kurz auf:
M-Audio hat ja im Vorfeld schwer geteasert und am Ende kam dann doch nur die typische M-Audio Plastikkiste raus. Die nennt sich Torq Xponent bietet neben viel buntem eine eingebaute Audiokarte und will dafür stolze 679 Euro haben!

Behringer hofft mit Erhöhung der Versionszahl die Jugendsünden des Vorgängers auszumerzen und bietet für 261 Euro die BCD3000 an

Numark kommt mit Total Control auf den Markt. Auch schön bunt und ich befürchte ebenso Plastik Audio scheint nicht drin zu sein und Preise waren noch nicht zu hören:

Nach wie vor mein Favorit in Sachen Verarbeitung und Eleganz bleibt daher Vextax VPC100 den ich aus Vergleichgründen hier nochmal mit Bild vorstelle

Interessant auch was aus der Scheidung von Stanton und Native Instruments wurde, beide bieten ihre Nachfolger an. Bei Native Instruments nennt sich das jetzt folgerichtig Traktor Scratch und, Überraschung!, man kommt nicht etwa mit einem weiteren Controller, sondern mit der Audio8 Audiokarte, da der Scratchamp für Final Scratch ja auf Stanton’s gefilden bleibt.
Mit 4 Stereo Ein- und Ausgängen mit Cirrus Logic AD/DA Wandlern bestückt klingt das auch recht vielversprechend und macht mit den 4 Decks der neuen Traktorversion auch Sinn. Natürlich ist mit Traktor Scratch auch nach wie vor Vinylsteuerung möglich, die Timecodevinyls liegen bei.
Stanton macht mit Final Scratch weiter und vermeldet als Neuerung eine Öffnung des Scratchamps für andere Audioprogramme- wenn das mal reicht um den ramponierten Ruf zu retten.
Nicht ruhiger wird es Softsynthmarkt, nur guckt man vor lauter Überangebot kaum noch hin. So jede Bude hat da etwas neues im Angebot, aber die zigste virtuelle Auferstehung noch so edler Nischensynthies kann mich im Jahre 10 nach den Anfängen auch nicht mehr so recht vom Hocker hauen.
Aprospos Anfänge, was machen eigentlich die Propellerheads? Nun, Reason4 scheint noch auf sich warten zu lassen, dafür bekommt es aber einen Modularsynth namens Thor verpaßt, was ich nur für konsequent halte. Kann aber noch ne Weile dauern, wie auch in diesem Demonstationsvideo[/url] betont wird.

Zu guter letzt noch große Freude für die Laptopfraktion, die beliebte UAD Karte gibt’s in Zukuft auch für’s Laptop und Macbook Pro User können sich endlich freuen und ihren verwaisten PCI-Express Steckplatz mit den bekannt guten Kompressoren, EQs, Synthies und der besten Spaceechosimulation auf diesem Planeten beglücken. die UAD-Xpander Kommt in 3 Versionen von 999 Dollar bis zu 2199 Dollar, wobei in letzterer schon alle Plugins dabei sind.
Dieser Blick in Bezug auf Hunderunde bei dem Wetter sagt zumindest mir alles
Siehe Überschrift. Nunja, wettermäßig zumindest hier im Prenzlberg lediglich ein laues Lüftchen, nur viel nass, das war’s.
Stürmischer ging’s da ja in der Politik zu, in Wirtschaft und Politik regnet es ja die Tage Köpfe wohin man schaut, aber der verstolperte Stoiberabgang, den die CSU mit Grandesse übersetzt haben will… meine Herrn, für jeden scheidenden Egomanen der dem Politdarwinismus nicht mehr gewachsen ist, wächst eine Hydra derselben Sorte nach.
Die Netzpolitik hat heute auch einen Sturm erfahren, einen der Entrüstung und der Verursacher ist eine alte, unsexy und zunehmend debile Bekannte genannt GEMA. Die hat nämlich eine Einstweilige Verfügung gegen Rapidshare erwirkt, weil auf den Servern urheberrechtlich geschützer Kram läge. Demnach könnte man auch einfach eine Einstweilige Verfügung gegen das gesamte Internet erwägen, weil getauscht wird ja seit Menschheitsgedenken allerorten und, oh gosh!, eben auch hier im Internet, so waren Märkte ursprünglich mal gedacht. Das da auch durchaus Kram dabei ist, für den sich die GEMA für urheberrechtlich zum Hände aufhalten berechtigt hält, mag durchaus sein, aber wieviele Löcher wollen die eigentlich noch stopfen, bevor da einer den Loop merkt. Auch wenn diese geronten Vorführmodelle für die Vorteile des biologischen Todeskonzepts 1000 Filesharer pro Monat verdonnern hätte ich noch nicht davon gehört, das die Geldströme deswegen derart drastisch ausfallen, als das davon etwas spürbar in die Taschen der “verwerteten” Artists fließen würde.
Allein die Aussage: “Insbesondere verlangt die Gesellschaft von ihnen nun Auskunft darüber, wie viele Werke aus dem GEMA-Repertoire vorgehalten werden” zeigt doch schon auf welch merkbefreites Kaliber da wieder keck die Stimme erhebt. Aber sicher, bei angeblichen 15 Millionen Dateien die zumeist komprimiert und auch noch Passwortgeschützt dort rumliegen, weiß der Serverbetreiber wo da was urheberrechtlich geschützt vor sich hin gammelt. Mit mp3s nicht hochladen dürfen kommt man jedenfalls nicht weit, ich kenne genug Label die ihre Promofiles dort ablegen, bzw. Kollaborationsprojekte, die auf ihrem Rapidshareaccount z.B. ihre Ableton Live Spuren tauschen und somit überhaupt nicht gemarelevant sind. Und wieso überhaupt Rapidshare und nicht auch Yousendit oder Megaupload oder wie die vielen Filehoaster alle heißen?
Aber vielleicht geht’s ja tatsächlich um das Teufelswerk DJ-Mixe, in Amiland schickt man nun schon Sturmkommandos auf DJs los. Da will man vielleicht in deutscher Manier nicht hintanstehen sondern auch mal etwas Wind machen und was krasses abliefern, wie so eine Rapidshareaktion.
Um die Waffen mit denen man dann die urhebergeschütze Ware herstellen kann (und wehe einer spielt Songs damit nach, andernorts man kann schließlich schon für’s Pfeifen bekannter Melodien die Abgabenhäscher an den Hacken haben und in Japan wurde im November ein 72 jähriger Maultrommelspieler auch schon für’s Nachspielen von Beatlessongs eingebuchtet!) , sprich Instrumente auf der NAMM, geht’s dann hoffentlich morgen wieder, heute kam von da auch nur ein Lüftchen an News, hoffen wir das der Sturm da noch losbricht. Soviel sei verraten, es gibt noch mehr böse, böse DJ-Controller für diejenigen die da eh nur illegal gesaugte Ware mit abspielen, obwohl der legale Downloadmarkt breits schon 2 Milliarden Dollar abwirft und sich damit innerhalb eines Jahres verdoppelt hat. Und das zu so gesalzenen Preisen, das man denkt da sind die Gemagebühren für’s Mixen gleich mit drin.
Und während sich die Hardwareindustrie noch in Sicherheit wähnt, hört man ein Geräusch das sich anhört wie“Fabber” und was sich jetzt noch liest wie ein Sturm im Wasserglas könnte am Ende auch der berühmte Schmetterlingsflügelschlag sein, der auf lange Sicht auch diese letzte sicher gewähnte Bastion aufwirbeln und einen Sturm der Entrüstung auslösen könnte, den ich bei den Oberfabbern Behringer oder gar China bislang vermisse. Kopie ist eben nicht gleich Kopie, es kommt schon drauf an wer sie macht.
Alljährlich ist für viele Musiknerds im Januar nochmal Weihnachten, denn der ganze Output der Firmen, der die Wochen zuvor zwanghaft zurückgehalten wird kommt dann mit großem Tamtam (also ab morgen) zum Vorschein und wie jedes Jahr lugt das ein oder andere Produkt dann doch schon außerplanmäßig aus der Deckung hervor. Hier mal die Ausreisser die mir bislang unter die Augen gekommen sind:
Das batteriebetriebene Hardwarestudio ist mal wieder ein Stück mehr in erreichbare Nähe gerückt, nachdem Akai ja schon kürzlich mit der batteriebetriebenen MPC-500 vorgelegt hat, kommt nun Korg mit einer alkaloidverträglichen Miniaturversion des Kaosspad zu Markte. Technische Daten sind noch rar, aber ein Bild gibt’s:

Überhaupt scheint Entschlackung und Bezahlbarkeit dieses Jahr ein Thema zu sein, denn wie anders läßt sich erklären, das die traditionell teuren Allen & Heath einfach eine Scheibe ihres Flagschiffs Xone:3D abschneiden und unter dem Namen Xone:2D an die ärmeren Massen verkaufen wollen? So sieht das aus:

Aber auch softwareseitig darf man sich mit Sicherheit über die ein oder andere Überraschung freuen. So hat zum Beispiel Audiorealism bereits ihre 303 Emulation Bass Line auf Version 2 angehoben und die bietet unter anderem ein Novum der besonderen Art: einen Pattern Analyzer, der aus Audioschnipseln möglichst nahe an die Originale hernzukommen verspricht. Wer also immer schon Phuture odfer Hardfloor nachspielen wollte, der könnte hier in Begeisterung verfallen. Aussehen tut das so:

Die richtigen Katzen werden dann wohl erst ab morgen aus dem Sack gelassen.
Wie schonmal erwähnt, er findet sein Spielzeug selber, besteht dann aber auch darauf die fette Beute bis nachhause zu schleppen. Diesmal, dem Sturm sei wohl Dank, gleich ein ganzer Beachvolleyball, der allerdings nicht lange überlebte.
Sollte es doch noch lebenswertes Leben in der Advokatenecke geben und nicht nur Abmahnmonster? Udo Vetter, der auch das sympathische law blog betreibt, klagt gegen die Überprüfung aller Kreditkartenbesitzer in Deutschland in Folge dieser Mikadoaktion. Natürlich war es perfide, aber auch vorhersagbar solch einen Präzedenzrechtsbruch mittels Kinderpornografie einzufädeln, wer will schon Päderasten schonen? Nur das dabei mal wieder Grundrechte von staatswegen mit den Füßen getreten werden und weiter erodieren ist einfach nur schäbig und in letzter Zeit ja nicht der einzige Fall in dem der Terrorismus vom Staate ausgeht. Ebenso ungeheuerlich empfinde ich schon allein den Gedanken an den sogenannten Bundestrojaner zu denken, für den mal wieder die Verfassung zurechtgebügelt werden soll und unser Innenminister das Internet lediglich als “Fernuniversität und Trainingscamp für Terroristen” ausmacht, so einfach kann man es sich natürlich auch machen.
Wohlgemerkt, ich habe beileibe nichts dagegen das der Staat Straftaten ermittelt und vereitelt, allerdings sollte Recht und Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben und bitte dem Bürger auch die Sachverhalte erklären und vermitteln. Dieses von oben herab gelasse und das gesamte Volk als potentielle und kriminelle Gefahr zu behandeln hat schon andere in Pleite zur Aufgabe gezwungen. Ich kann mich noch gut an die Bilder der Besetzung der Stasizentralen erinnern und wie dort armdicke Kabel zerfetzt wurden. Wie soll eine Stimmung im Land mit solchen Aktionen besser werden?
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