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Das Freitagshundebild

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Auch wenn es gerade wieder ein wenig anders aussieht, in Lübars war am letzten Wochenende schon Frühling

Deckadance neues DJ-Programm with a twist

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Nein, nicht noch ein Final Scatch/Serato Clon, hab ich auch zuerst gedacht, aber [url=http://www.flstudio.com/documents/deckadance.html]Deckadance[/url] von den Macxhern von Fruity Loops bringt etwas mit, das manche von Torque sehnlichst erwartet hatten, das dann wegen des Rewireprotokolls doch nicht ging: scratchen und mixen innerhalb des Hostsequenzers. Deckadance macht das nun richtig, indem es sowohl als Standalone, als auch als VSTi funktioniert. Heißt also, man kann es ohne weiteres innerhalb eines Sequenzers starten und zu den eigenen Beats mixen! Endlich!
Auch die weiteren Features lassen sich sehen:
-Hosts VSTi softsynths & FX
-8-slot sampler that samples from the decks
-8-slot VSTi host with midi database
-Full timecoded Vinyl & CD support for all brands

und an Midi und einiges weitere mehr wurde gedacht. Auch wenn der Markt allmählich so unübersichtlich wie der der Midicontroller wird, das kann nur heißen das die Entwicklung zum Übertool zunehmend schneller voran kommt – vorausgesetzt, [url=http://www.tanith.org/pMachineFree/comments.php?id=1355_0_1_0_C]diese Bremse[/url] kommt hier nicht zum Zuge.

Das Freitagshundebild

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Bei der Arbeit

Dubstepradio

Oh, oh, da passieren interessante Dinge. Mary Anne Hobbs, die seit geraumer Zeit die Dubstepflagge in den BBC trägt, hat für die nächsten Wochen wirklich ein exorbitantes Programm auf der Pfanne:
Diesen Donnerstag auf BBC1 2:00 – 4:00 Distance versus Vex’d, zwei meiner Lieblings Darkdubstepper und, roll da drums und TUSCH!:
am 2.3: Ricardo Villalobos vs DJ Pinch! Das ist ja mal eine Kombi die ich sehr interessant finde. Wenn auch mich Villalobos Tracks nicht gerade umhauen, so ist er doch dafür bekannt auch mal den ein oder anderen Dubsteptrack in seinen Sets zu verarbeiten, das dann in Kombination mit dem Tektoniccheffe persönlich sollte man sich, allein schon wegen des Kuriositätsfaktors, auf keinen Fall entgehen lassen!
Überhaupt scheint die Techno-Dubstep Achse allmählich ins rollen zu kommen, man höre sich nur die überraschende neue Platte von (nicht nur) Ex-Schranzer Neil Landstrumm auf Planet Mu an.

IFPI Versuchsballon Schweiz?

Aus UK hat man ja schon ähnliches gehört, nun also auch in der Schweiz:
Die dortige IFPI will DJs, die mit modernen Mitteln auflegen, also nicht nur mit Vinyl, bis zu 5000 Franken jährlich abknöpfen. Und dabei ist es dann egal, ob die Tracks gekauft, von Vinyl gerippt, oder unlauter erworben wurden. Sogar an den für DJs üblichen Promomix wurde gedacht, der soll mit 2000 Franken bedacht werden und wer nur bis zu 12 mal im Jahr auftritt, käme mit gnädigen 500 Franken davon.
Der Branche muß es verdammt dreckig gehen, der örtliche IFPI-Scherge spricht offen davon das die IFPI neue Einnahmequellen erschliessen will. Dumm nur, das man sich mit solchen Aktionen noch die letzten Enthusiasten vergrätzt und das das Geld mit Sicherheit wieder nicht bei den entsprechenden Artists landet sondern die reichen auf’s neue reicher macht dürfte auch so klar wie transparentes Vinyl sein:

Laut Ifpi-Mitarbeiter Högger fliessen Einnahmen aus den Verträgen mit DJs nicht direkt an Musiker, sondern an die Ifpi-Mitglieder, an Musikkonzerne wie Universal, Warner, Sony BMG und EMI. Verteilt wird nach Anzahl verkaufter Alben.

Techno, House und artwerwandetes dient also ein weiteres mal als Melkvieh um den Majors die klamen Kassen zu füllen, während die genreaffirne Infrastruktur weiter ausblutet.
Und als nächstes sind dort Restaurants und Kneipen dran, die ihre Räume mit Mp3-Playern beschallen.
Gier fressen gesunden Menschenverstand
Quelle: Tagesanzeiger.ch

IFPI Versuchsballon Schweiz?

Aus UK hat man ja schon ähnliches gehört, nun also auch in der Schweiz:
Die dortige IFPI will DJs, die mit modernen Mitteln auflegen, also nicht nur mit Vinyl, bis zu 5000 Franken jährlich abknöpfen. Und dabei ist es dann egal, ob die Tracks gekauft, von Vinyl gerippt, oder unlauter erworben wurden. Sogar an den für DJs üblichen Promomix wurde gedacht, der soll mit 2000 Franken bedacht werden und wer nur bis zu 12 mal im Jahr auftritt, käme mit gnädigen 500 Franken davon.
Der Branche muß es verdammt dreckig gehen, der örtliche IFPI-Scherge spricht offen davon das die IFPI neue Einnahmequellen erschliessen will. Dumm nur, das man sich mit solchen Aktionen noch die letzten Enthusiasten vergrätzt und das das Geld mit Sicherheit wieder nicht bei den entsprechenden Artists landet sondern die reichen auf’s neue reicher macht dürfte auch so klar wie transparentes Vinyl sein:

Laut Ifpi-Mitarbeiter Högger fliessen Einnahmen aus den Verträgen mit DJs nicht direkt an Musiker, sondern an die Ifpi-Mitglieder, an Musikkonzerne wie Universal, Warner, Sony BMG und EMI. Verteilt wird nach Anzahl verkaufter Alben.

Techno, House und artwerwandetes dient also ein weiteres mal als Melkvieh um den Majors die klamen Kassen zu füllen, während die genreaffirne Infrastruktur weiter ausblutet.
Und als nächstes sind dort Restaurants und Kneipen dran, die ihre Räume mit Mp3-Playern beschallen.
Gier fressen gesunden Menschenverstand
Quelle: Tagesanzeiger.ch

Transferstation

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Da kommt wohl in Japan so’n neues Ding raus, nennt sich Genesound und stammt von Seagrand,einer Firma von der ich bislang noch nie gehört habe. Mit der kann man seine alten Vinyls digitalisieren. Neuerung: diese Kombi aus CD-Recorder und Plattenspieler codiert die gleich als Mp3 auf USB Flash Drive oder SD Card.
Wenn jetzt bitte noch einer auf die Idee käme das ganze in z.B. 6 bis 8facher Geschwindigkeit hinkriegen zu können, dann wären wir im Geschäft. Ich krieg allmählich Bedenken das ich mein Archiv niemals in diesem Leben digitalisiert bekomme

Das Freitagshundebild

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Wir wollten uns dann noch für das Fehlen des Hundebilds mit jeweils einer Pfote entschuldigen, es war einfach zuviel los und zu tun.

Steve Jobs wettert gegen DRM

Steht ja heute auch überall, ist allerdings auch selten das solch eine Verlautbarung auf der Applesite steht. Was mich allerdings bei der Berichterstattung darüber wundert ist, das die meisten etwas Neues darin finden das Jobs den Schwarzen DRM-Peter an die Musikindustrie rüber schiebt. Wer sich damals, zu Zeiten als der iTMS ins Leben gerufen wurde, für die Sache interessierte weiß doch eigentlich um die zähen Verhandlungen mit der Musikindustrie und um die Verwunderung der Fachwelt, das Apple das unmögliche, nämlich alle Majors unter einen Hut zu kriegen, geschafft hatte. Das war noch vor Sony’s Rootkitgeschickten und mitten in der Zeit als DRMs auf CDs gerade ihre Hochzeit hatten. Ich meine mich sogar an Interviews erinnern zu können, in denen Jobs explizit erwähnte, das der Schutz nur aufgrund der MI drinne sei.
Was mich bei der allgemeinen Berichterstattung dann aber ebenso wundert ist das sie Jobs mit dem Satz

“That’s right! No DRM system was ever developed for the CD, so all the music distributed on CDs can be easily uploaded to the Internet, then (illegally) downloaded and played on any computer or player.

davonkommen läßt. Hatten und haben wir nicht seit geraumer Zeit das Thema UnCDs?
Aber leider ist mit der Verbannung von DRM auch noch keine heile Welt gescchaffen und im Gegensatz zu den ständig kolportierten Aussagen vonwegen “die Majors haben ein Problem, den Indies geht es gut” sieht die wahre Sachlage in der Realität ein wenig anders aus, was sich jedesmal bestätigt, wenn ich bei Indies zu einem Plausch auf Besuch bin. Die Motivation ist im allgemeinen im Keller und manche geben sogar auf. Die nächste zu beantwortende Frage dürfte nun sein, wie bringe ich die Leute wieder dazu die Musik zu kaufen, bzw. den favorisierten Artist zu unterstützen? Die Abschaffung der DRM-Gängelung ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, die Lösung ist es noch nicht.



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