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Kooler Koan

Koans sind die Anektoten, oft auf Aufgaben die Zenadepten zur Lösung aufgegeben bekommen und die ich mit Vorliebe verschlinge, besonders wenn sie so ausfallen:

Eines Tages kam Zen-Meister Huang Po auf einer Pilgerfahrt an einen breiten Fluss. Als er dort stand, tauchte ein fremder aus dem Nichts auf, gesellte sich zu ihm und fragte: “Wollen wir zusammen den Fluß überqueren?”. Der Meister wollte aber nicht ans andere Ufer und erwiderte: “Bruder wenn Ihr hinüber wollt, so geht allein”. Der Fremde lief auf dem Wasser, als sei es fester Boden, wandte sich um und rief: “Kommt doch her!” Der Meister entgegnete: “Prahlhans! Hätte ich geahnt. was du vorhattest, hätte ich dir die Unterschenkel abgeschnitten!”

Das Freitagshundebild

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Sy trifft seinen Bruder Berti

Ein neuer RRRrrremixxx

Auf meiner Myspaceseite gibt’s jetzt den Krautch Remix für Dapayk zu hören, der demnächst das Licht der Welt auf Vinyl erblicken wird, mit weiteren Remixen von Louderbach, Butane und 3dots.
Die ersten Tracks für mein Album stelle ich dann auch in den nächsten Wochen an selber Stelle vor :D

Die Musikmesse wirft ihre Schatten voraus

Dabei sind es eigentlich die Offmessenews, die am spannendsten daherkommen. So scheint sich z.B. Nintendo’s neuer bluetoothbasierter Controller Wii zum heimlichen Renner als Musikcontroller zu mausern, neuestes Beispiel ist die Wii Loop Machine für OSX, mittels derer man durch entsprechende Körperbiegungen die Musik in selben Maße verbiegen kann. Der Macher demonstriert dies denn auch gleich in einem köstlichen Demonstrationsvideo, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, selten jemand so zu seiner eigenen Kreation abgehen sehen :D Auch in Dubstepkreisen findet das zunehmend Anklang zum Bassbiegen, was dieses kleine Video[/url] demonstriert, welches mir zugeschickt wurde und daher leider auch nicht eingebettet ist.
Und wenn wir schon bei Zweckentfremdungen sind, dann darf auch nicht fehlen, das es offenbar jemandem gelungen ist Ableton Live auf dem neuen Gaget von Apple dem Apple TV ]zum Laufen zu bringen[/url]. Aber aus dem Hause Ableton gibt es noch spannenderes zu berichten, so hat man rechtzeitig zur Messe eine Strategische Allianz mit Cycling’74 bekannt gegeben, was irgendwo nicht verwundert, wenn man weiß das Robert Henke und Gerd Behles, die beiden Gründerväter von Ableton begeisterte User von Max/MSP sind und Ableton zuerst in diesem enstanden ist. Erfreulich und spannend ist die Kombi allemal, zwar lockt es mich nicht gerade Max/Msp-Patches zu frickeln, aber wenn es dazu führt, das solche Patches sich leicht in Ableton einsetzen lassen oder Max/Msp userfreundlicher, sprich so elegant wie Ableton, wird oder natives OSC in Ableton heißt, dann habe ich da fürwahr nichts dagegen, das hieße einfachste Verbindung mit dem Lemur[/url], der ja vom gleichen Haus, also Cycling’74 vertrieben wird. Etwas weiter wunschgedacht könnte dabei sogar so etwas wie Reaktor in Ableton bei herauskommen, ist aber sicherlich noch Zukunftsmusik.
Jetzt bleibt nur noch abzuwarten was Apple mit Logic auf der Pfanne hat, denn da verdichten sich die Gerüchte das da etwas großes geplant ist. Zur Stunde gibt es wohl eine Unterrichtsstunde für ausgewählte Vertreter und die letzte Version 7.2 ist aus den Shops verschwunden. Zeit würde es ja, Logic in die restliche Appleline einzugliedern und dem frickligen Environment hätte man schon vor Zeiten den verdienten Todesstoß verpassen und etwas appleadequates an dessen statt hinzufügen können.

Dan le sac VS Scroobius Pip – “Thou Shalt always Kill”

Meine Güte, kann es wahr sein das Youtube mal verantwortlich für einen kleinen viralen Hype ist, der nicht im dämlichen angesiedelt ist, a la Grup Tekkan, oder wie die Peinlichkeit damals hieß, sondern so, wie man sich das mit dem Internet immer wünschte, pure Quality aus dem Nichts
Das jedenfalls macht gerade kräftige Wellen und ist für mich die musikalisch angenehmste Überaschung des Jahres bislang:

Und jawoll, einer der wenigen Fälle wo der Text dem Ganzen auch noch die Krone aufsetzt, anstatt nur Blabla zu sein, das die Musik verkleistert hier die Lyrics wo ich auch freudig erfuhr, das wohl auch ein, absolut in mein Set passender, Knifehandchop Remix in Bälde zu erwerben sein wird, den man auf seiner Myspaceseiteprobehören kann.

Journler 2.5 ist da

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Und das ist doch eine vorzügliche Gelegenheit mal wieder auf dieses famose Programm aufmerksam zu machen. [url=http://journler.com]Journler[/url] ist sowas wie das das iTunes für Schreib und Multimediaaufgaben am Mac. Dank vorbildlicher Eingliederung der ganzen iLife-Möglichkeiten und OSX-features wie Smart Folders ist das seit geraumer Zeit schon das Tool der Wahl für meine diversen Schreibprojekte und Experimente. Läßt sich aber z.B. auch ganz trivial als digitales Tagebuch mit Verschlüsselung nutzen, oder als Bloggingtool, manche benutzen es sogar als GTD-Tool.
Wie auch immer, ich wollte es nur zum Testen vorstellen, die Lizenz hat sich zwar verändert, war Journler vorher kostenlos ist es nun Donationware, aber wie der Macher selbst schreibt, versteht er das chronische Klammsein seiner Kunden durchaus und hat keine Einschränkungen für die Benutzung ohne Lizenz eingebaut. Das elegant gecodete Programm ist auf jeden Fall sein Geld wert und sollte supportet werden, andere bieten weniger, unschöner gecodet für wesentlich mehr Geld!

Das Freitagshundebild

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Sy und Rok’s Kaja. Sichtlich erfreut übereinander :D

Vestax VCI-100 Update

Well, nach Begutachtung des First Looks auf Scratchworks samt dazugehörigem Video wage ich mal zu prophezeien, das das Ende der Decks mal wieder ein ganzes Stück näher gekommen ist. So sehr mir Vestax in der Vergangenheit mit seinen Produkten nicht imponiert hat, so sehr scheinen sie mit dem VCI-100 soweit alles richtig gemacht zu haben. Fehlt nur noch Serato 1.8, das ja Midi mitbringen soll und dann würde ich die Kombi gerne mein nennen dürfen. Erspart ne Menge Kabelei zuhause und im Club!
Danke an Peter für den Hinweis!

Früher war alles besser!

Was zumindest für Platten von Motor gilt. Gerade das neue Album durchgehört, kein Vergleich mit dem Vorgänger, klingt verdammt oft nach billigem belgischem New Beat anno 88/89, welcher, im Nachinein besehen, definitiv die Überschrift widerlegt!

Giving up is not quitting

Sehr schöner Text, passend zu meiner Auslassung bezüglich meiner Berufspläne ein paar Postings weiter unten.

Giving up,” in this sense, isn’t the same as quitting. My friend was still playing guitar; he just wasn’t pursuing it professionally. Most alcoholics cannot enjoy alcohol in moderation; they have to quit entirely. In the same way, when you are attached to something, your choices are either to quit altogether or to depend on it for life. Either way, it is not enjoyable. It is also common to see aspiring artists, musicians, and actors entirely drop their activities once they come to a conclusion that they are not going to make it. At that point, it becomes clear that the driving force behind their creative pursuits was not their enthusiasm or passion, but their attachment to the idea of becoming someone. Or, it is also possible that whatever enthusiasm they had was overwhelmed by their fear of failure. Ironically, I believe that, if you can give up the idea of “making it,” you would have a better chance of actually making it. If you were not under pressure from your own expectations, you would enjoy your activities more, and therefore produce better work.

Genau darum geht es nämlich und nicht darum das ich mit dem Auflegen komplett aufhören möchte, wie es offensichtlich einige verstanden, wenn ich mir so manche Mail anschaue die mich seit dem erreichte.
Aber auch abgesehen davon, der ganze Text ist lesenswert!



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