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22″ 16:9

Whoahaha! Gestern, nachdem der letzte verbliebene Röhrenmonitor den Geist endlich aufgegeben hatte, einen 22″ Monitor im Breitformat für die Studioecke geleistet, im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Kino! Die Augen gehen einem z.B. über wenn man eigene Tracks und Mixe mit G-Force Vizualizer in iTunes im Vollbildmodus nicht nur hört, sondern auch sieht! Das Plugin hat seit der Version, die noch bei mir auf dem Rechner ungenutzt seit Ewigkeiten sein Dasein fristete, einige Qualitätssprünge gemacht, wie ich letzte Nacht ziemlich hypnotisiert feststellen durfte, kann aber auch an der Brillianz und der schieren Größe, die jetzt möglich ist, liegen.
Aber auch für Ableton bzw. Studioarbeit ist so ein Breitbildformat eine ganz neue Arbeitserfahrung, sei es das man viel mehr Spuren im Sessionview in der Übersicht hat oder auch die Zeitleiste im Arrangementview über eine halbe Minute mehr hergibt.
Aprospos Ableton, da gibt’s ja seit einiger Zeit ein Tool, mit dem man seine eigenen Skins herstellen kann. Mir persönlich taugen nach wie vor die abletoneigenen für lange Arbeiten am Besten, aber wer zu faul zum Skinfrickeln ist und das Erscheinungsbild mal komplett umkrempeln will ist mit der dazugehörigen Gallery gut bedient. Meine Favourites:

g50
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und Swinxx
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Kommt auf dem neuen Monitor jedenfalls fast wie ein neues Ableton daher

Das Freitagshundebild

Tschuldigung für den Ausfall letzte Woche, dafür hier eins mit Sonne:
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Ich faß es nicht!

Gestern abend nebenbei die Nachrichten auf irgendeinem dieser Privatsender gesehen und was bringen die an News?
Anstatt der wirklich diskutierbaren Sache, ob der Bundespräsident in Zukunft direkt vom Volk gewählt werden soll, samt der “Och nö, laß ma” Antworten derer, die ihn jetzt wählen und des absolut skandalösen Verschwindens der Daten der Auslandseinsätze der Bundeswehr (nichtmal EIN Backup?? Wer soll den den Mist denn bitteschön hinnehmen?), was kommt da als Topmeldung mit quasi Alleinstellungsmerkmal?
Das Paris Hilton ab heute wieder frei rumlaufen darf! Ich faß es nicht. Soviel zum Informationsauftrag dieses sowas von toten Mediums

Neil Landstrumm – Restaurant Of Assassins

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Restaurant Of Assassins läuft bei mir gerade in Dauerrotation, großartiges Album! Da hat einer aber seine Hausaufgaben gemacht und die ganze Spannbreite von frühen Breaks über die Warpsche Bleepphase, Unique 3 bis zu Dubstep geschmacklich und handwerklich auf den aktuellen Stand gebracht, ohne dies plakativ zu machen, sondern wirklich im Alleingang das zusammendröseln der losen Enden vorangetrieben, oder wer kümmert sich heute noch um Präjunglebreaks oder Bleeps in der alten und schmerzlich vermissten Variante? Wer das dann noch in den Dubstepkontext zu setzen weiß, vor dem ziehe ich den Hut und vergebe jegliche Schranzphase.
Erschienen ist das Ganze passenderweise auf Planet Mu, für mich bislang sowieso das Label des Jahres.
Gut, wirklich tanzbar ist das meiste für deutsche Tanzflächen wahrscheinlich nicht wirklich, aber in letzter Zeit fällt mir sowieso desöfteren auf, das die Soundevolution nicht mehr ausschliesslich vom Tanzboden ausgeht.

Reason 4.0 im Anflug

Wurde aber auch allmählich mal Zeit! Seit den ersten Thorankündigungen ist nun auch schon wieder ein Jahr vergangen und nun also Betatestphase für Reson 4.0. Ich selber bin ja bei V.2.5 stehen geblieben, aber die Ankündigung der vierten Version macht schon Appetit.
Endlich, endlich wurde der Sequencer aufgepeppt und an zeitgemäße Standards herangeführt, im Bild sieht das soweit auch gut gelungen aus:
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Mit Audio-In oder Midi-Out hat sich auch in V.4.0 anscheinend wenig getan, dafür gibt’s jetzt ein ReGroove Mixer Device, eine Groovequantisierungsmaschine für bis zu 32 Soundquellen, die damit bearbeitet werden können.
Inspiriert holte man sich offensichtlich bei Ableton, zumindest sieht das Logo sehr bekannt aus:
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Aber wenn sich Ableton seinerseits für die Racksidee bei Reson hat inspirieren lassen, dann dürfte das umgekehrt eben auch in Ordnung gehen.
Das Device selber sieht so aus:
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Tja und dann eben noch der langangekündigte Modularsynth Thor:
r4thor.png
mit 6 Oszillatoren schon ein Behemoth und Monster, aber die Klangbeispiele auf der Site sprechen mich persönlich überhaupt nicht an, da wird wohl erst die Zeit zeigen was man mit den sechs Oszillatoren und den Filtern alles anstellen kann.
Ansonsten wäre für mich heutzutage ein weiterer Synthie definitiv kein Anreiz mehr für das Update, auch wenn die Reasonidee mit den sorglos zu kombinierenden Modulen in Thor natürlich kongenial ein Next Level erfährt und man dadurch vielleicht ahnen kann, wohin die zukünftige Reasonreise gehen wird. Der neue Sequencer dann schon eher, denn der war bislang die Crux an dem der Spaß immer aufhörte und am Ende war’s dann so, das man die Redrum oder den Rexplayer in Ableton rewirete, bis das dann auch irgendwann überflüssig wurde. Vielleicht jetzt also der richtige Zeitpunkt sich mal wieder in das Programm reinzufuchsen? Die Kombination Ableton und Reason hat vor ein paar Jahren jedenfalls mal richtig Spaß gemacht. Mal gucken, mit 99 Euro für das Update ist die Hemmschwelle zumindest erfreulich niederig.

Zurückmeldung!

Nach ein paar Tagen im schönen MeckPomm muß ich kontastieren: MeckPomm ist das neue Spanien! Zumindest wenn das Wetter so mitspielt wie letzte Woche. So gesehen ein Hoch auf die Klimaerwärmung, die uns ja mittlerweile meditarane Sommer über Monate besorgt. Während da unten in Spanien die Sommer so heiß werden, das das ganze Land versteppt und laut Klimaforscherberechnungen in Zukunft so heiß werden, das es für ungeübte und schwächliche Gemüter mit 45-48 Grad lebensbedrohlich wird, während der Rest von Dehydrierung dahingerafft wird, weil schon heute Trinkwasserprobleme auftreten, wird wahrscheinlich sogar der Spanier irgendwann die Flucht ergreifen und wenn nicht gleich zur Ostsee, dann zumindest bis zur Mecklenburgischen Seenplatte vordringen um sich im Sommer zu erholen. Dann ist’s aber mit Sicherheit mit der noch herrschenden Leere und Beschaulichkeit der Region auch vorbei. Man findet hier zur Zeit auch bei über 30 Grad noch leere Sandstrände und kuschlige Nischen an Seen, das Wasser ist klar und die Leute freundlich – auch wenn seit neuestem fast jede größere Liegestelle ein Signet verunstaltet, das bedeutet, das Hunde am Gestade verboten sind. Erste Anzeichen des Saubermachens für den Tourismus?
Der Tourismus dürfte allerdings durchaus die Zukunft dieses relativ menschenleeren Landstrichs werden und noch ist zum Glück nicht viel davon zu bemerken, obwohl sich jedes Kaff schon darauf eingestellt hat, mit Aushängen die freie Ferienzimmer anpreisen, Geschäften die alles mögliche an Badeutensilien auf der Straße bereithalten, Bootsausleihen und Kulturprogramm, das sich sowohl in den vielen historischen Gebäuden, als auch in der freien Natur dem Gast zum einverleiben anbietet.
Wirklich tolle Gegend und gerademal 100 km von Berlin entfernt mit Meer in unmittelbarer Nähe!
Nächster Stop in Sachen Naherholung könnte dann das gerade entsterhende Lausitzer Seenland werden.

Das Freitagshundebild

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Herr und Hund im Hechelverbund

Das ist auch gleichzeitig die Ankündigung einer kleinen Blogpause. Jetzt geht’s erstmal ein paar Tage an die Mecklenburgische Seenplatte, Sonne und Wasser geniessen.
Ich meld mich wenn ich wieder da bin

Meldung!

Sorry für die Abwesenheit, bin nicht etwa in Heiligendamm, sondern in einen mittlerweile verdammt langen Forumsstrang mit Wolle und 3Phase geraten, der es so in sich hat, das sämtliche Schreibenergie da rein geflossen ist.
aber nixdestotrotz hier die Links, die es nicht hier rein geschafft haben:
ein sympathisches comichaftes Interview mit Bernd Roggendorf, einem der Abletongründer.
und wenn wir schon bei Ableton sind, hier noch ein neues Video in dem Kid Beyond seine Technik erklärt. Ich war letztes Jahr auf einem Workshop im Zuge der Ableton 6 Vorstellung mit diesem netten Bloke und auch das hier wirkt wieder sehr inspirierend:

Zufällig gefunden, ein ziemlich guter Artikel über die schleichende Fusion von Techno und Dubstep mit Anspieltips, aber leider ohne Clips.

So sieht’s aus wenn Feuerwehrmänner interviewt werden, nachdem ein Haus gelöscht wurde, in dem eine Marihunanaplantage untergebracht war.

Und hier noch die krasseste 404 Fehlermeldung die mir bislang untergekommen ist. Obacht, nix für schwache Nerven, ich habe gewarnt!

Oh Apple my dear!

Manchmal ist es doch ganz gut, wenn man grippebedingt die Tastatur links liegen lässt und erstmal abwartet, sonst hätte ich letzte Woche sicherlich jubelnd über endlich DRM-freie Musik im iTMS berichtet.
Der Jubel hält sich aber dann doch in recht engen Grenzen, wenn, wie kolportiert, die DRM-freien Tracks Nuterdaten wie die E-Mailadresse eingebettet sind.
Nicht nur das von Seiten Apple dieses zumindest dem Kunden gesagt werden müßte, es öffnet auch scheunenweite Tore zu Missbrauch oder einfach nur mal angenommen, der iPod wird geklaut und der Dieb heut die Tracks in seinen Shareordner des P2P-Netztes seiner Wahl. So richtig durchdacht und wasserdicht wirkt das nicht und, wie gesagt, den Kunden darob uninformiert zu lassen ist entweder nicht gerade vertrauenbildend oder einfach nur dumm gedacht.

Das Freitagshundebild

Sommergrippebedingt am Samstag
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Mit wehenden Ohren durch’s Heidekraut



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