Archived entries for
iPod DJ

Drüben bei how to DJ gibt’s ein Feature über kommende Audioapps für’s iPhone.
Ich sag’s ja, noch ein paar Monate warten, dann kommt eh das iPhone II raus, dann könnte das eine sehr interessante Sache werden und der Preis wird sich auch noch relativieren, wenn man dann erstmal Mixingkonsole und Ministudio für die Tasche hat
Bericht aus der Betamatrix
Ableton 7 ist nun aus der Betaphase raus, nach der 21. Version. War mir wie immer eine Freude dabei gewesen sein zu dürfen, wenn eine neue Version erwachsen wird. So bereits ab Beta 3 ist bei mir nix mehr abgestürzt und von daher kann man nun wohl auch bedenkenlos zugreifen. Ich bin natürlich nicht in die Verlegenheit gekommen alle Neuerungen ausgiebig auszutesten, aber alleine schon wegen der Drumracks, dem Rexsupport und der Nudgefunktion sollte man sich das schonmal anschauen.
Weiterhin in derBetaphase ist Serato 1.8, das ja die lang erwartete Midiimplementation mit sich bringt. Ich habs das ganze Wochenende über getestet und bin nun noch überzeugter auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. Die neuen Loopfunktionen machen mit dem Triggerfinger richtig Spaß, zudem hat man einen Weg gefunden das die laptopinterne Soundkarte bei abgezogener Seratobox als Offlineplayer zum Vorhören von Tracks, Cuepoints und Loops setzen oder zum Sortieren der Playlisten nutzen kann. Dazu gibt es dann ein Interface, das einem Player ähnelt und alle Tags anzeigt, sehr praktisch!
Vorratsdatenspeicherung: LIAR!!!
Wenn das durchkommt, was sich da andeutet, kann man nicht anders als die ganze Bagage als unwählbar, abgefeimt, niederträchtig,verlogen und somit unwählbar bezeichnen. Zu Erinnerung Herr Wiefelspütz Worte von vor ein paar Wochen:
es wird im Zusammenhang mit der Vorratsdatenspeicherung niemals, ich wiederhole niemals, zu einem Zugriff der Musik- und Filmindustrie auf diese Daten geben. Wer erfindet solchen Schwachsinn? Die Vorratsdatenspeicherung dient der Strafverfolgung. Zugriff wird es nur im Einzelfall mit richterlicher Erlaubnis geben. Die Vorratsdatenspeicherung ist nicht dazu da, das Konsumverhalten von Bürgern auszuforschen.
Ich antworte da mal mit olle Henry Rollins, m.E. trifft das textlich und vom Verve her meine Stimmung und Verachtung dazu am besten:
Vertriebssterben Update
Wie Marc es hier schon schrieb, nun ist auch 3Beat tot, Amato hat die wohl mitgerissen, damit bleibt in UK nur noch Vital als Vertrieb.
Passenderweise schreibt Johnny heute beim Spreeblickeinen einen Leitfaden wie es die Musikindustrie doch noch ins 21. Jahrhundert schaffen kann. Nichts was hier in der ein oder anderen Form nicht auch schon betrachtet und gefordert wurde, allein mir deucht es ist längst zu spät, zumindest was die Majors angeht.
Umso trauriger stimmt es mich wenn ich sehe wie die Guten, die Indies, mit in den Strudel gerissen werden, der aus der Unsexyness von Majorignoranz gepaart mit uncoolen Gesetzen entsteht.
Warum ein Album bei Beatport allerdings genauso teuer kommt wie die physische CD steht auf einem anderen Blatt und sollte mal seperat erörtert werden
The next big thing
In Frankreich deutet sich an, das der Internettraffic überwacht wird und bei Auffälligkeiten den Leuten die Leitung kappen (ich habe z.B. durch meine Arbeit als Audiobearbeiter für einen Onlinestore auch ganz ohne P2P Downloadvolumen von ca. einem GB pro Tag, würde also alleine schon durch meine Arbeit in den Fokus fallen). Hierzulande wiederholt sich gerade die Schmierenkomödie wie beim Wegfall des Bankgeheimnisses, das ja auch der Terroristenhatz geopfert wurde (um dann dem eh rechtlosen Hartz IV-Empfänger nochmal so richtig zu verdeutlichen, das er ohne Arbeit zu den neuen Vogelfeien gehört), nun denkt man schon darüber nach, ob die Daten aus der Vorratsdatenspeicherung nicht auch der Musik- und Filmindustrie ohne richterlichen Beschluss zugänglich gemacht werden- schon bevor überhaupt der erste Schritt verfassungsrechtlich abgesichert ist.
Nun, liebe Regierungen im Kuschelbunde mit den sterbenden Industrien, ich kann mir gut vorstellen das ihr mit sowas gerade die Blaupause für The Next Big Thing abliefert. Wenn es in diesem Millenium überhaupt nochmal passieren sollte, das ein Phänomen wie Punk oder Techno entsteht, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, das die modernen Sex Pistols nicht auf die Queen schimpfen, sondern stolz in die Welt spucken, das sie nur geklaute Tracks spielen und selbst nur auf geklauter Software produzieren.
Vielleicht gab’s den neuen Punk lediglich nicht, weil es keine nennenswerten Tabus mehr zu brechen gab, ihr seid auf dem besten Weg welche zu kreieren. Wie sehr die Welt anders tickt könnt ihr in Statistiken wie diesen nachlesen, den Geist kriegt man nicht mehr in die Flasche zurück und was passiert wenn man man das Kundenvoting ignoriert kann man ja momentan sehr schön an der MI beobachten. Es wäre wirklich an der Zeit, das man mal auf Volkes Stimme hörte, sonst könnte das Next Big Thing sehr ungemütlich werden. Aber wahrscheinlich wisst ihr ja darum, die Big Brother Gesetze lassen da so einiges blicken.
Thema der Woche 11: Themenvorschläge bitte hier rein
Neue Woche, neues Glück. Ich bin gespannt zu welchem Thema ich diese Woche elaborieren darf. Die Themen gebt wie immer ihr in den Kommentaren vor, Nichtbehandeltes aus den Vorwochen hat ebenso wie immer hier auch eine neue Chance und ab Mittwoch läüft der Poll wieder
Thema der Woche 10: Kuriose Begebenheiten / Erlebnisse hinter den Decks
Die Kuriositäten die man so während des Sets an prominenter Stelle im Club erleben kann liessen bei mir nicht lange auf sich warten, Den Klassiker schlechthin, der falsche und deplazierte Publikumswunsch wurde mir schon 84/85 kredenzt, als ich in Wiesbaden’s Dschungel meine ersten Gehversuche als Industrial und EBM DJ machte. Ein besoffener Angehöriger der dort ansässigen Amerikanischen Streitkräfte, fragte mich in breitem Slang, ob ich nicht “ some real fucking Rock’ n Roll” spielen könne. Man will ja nicht so sein und fragt zurück “Sure, what do you want to hear?” . “Oh well, how about some Rolling Stones?” entwickelte sich der Diskurs weiter und erstarb augenblicklich nach meiner “Never heard of”-Antwort. In dem Moment sah man ein Weltbild zusammenbrechen, nicht nur vom Alkohol benommen schwankte ein zutiefst irritierter zurück auf seinen Platz. Aber nicht nur wegen solch hinterwäldlerischen GIs waren aller Anfänge schwer, ich hatte meine Auflegejob gerade mal 6 Wochen, als während des Sets eine Petition umging, die dazu aufforderte mich meines Amtes zu entheben. Für die ganzen Cure und Depeche Mode Kinder waren SPK, Cabaret Voltaire und 23 Skidoo unhörbate Kakophonie, die wollten das gleiche wie immer hören, ebenso die Punks, die auch nur immer wieder ihr “London Calling” und “God save the Queen” haben wollten. Es fing also schon zwischen den Stühlen an und wenn es einen roten Faden bei mir gibt, dann diesen.
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Das Vertriebssterben geht weiter
Jetzt hat es wohl Amato erwischt. Und zwar schon letzte Woche, ich hab’s heute allerdings erfahren, aus zwei unterschiedlichen Quellen. Betroffene Labels sind u.a. 20/20 Vision, Border Community, Bpitch, Crosstown Rebels, Dubsided, Kompakt, Kill The DJ, Playhouse und Poker Flat.
Meine letzte Meldung diesbezüglich war am 25. September, mit dem Ende von Hausemusik, das geht ja immer schneller!
Das Freitagshundebild
Heute schon sehr früh, denn es liegt ne Menge an:
Sy empfielt zum iPodhören Koss Porta Pro!