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Das Freitagshundebild

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Gib ihm!

Robert Henke erklärt Ableton und sein Monodeck

Recht seminarhaft und über eine Stunde lang, aber nixdestotrotz oder gerade deshalb sehr aufschlußreich (ja, ich bin neidisch auf dieses Monodeck!):

Gestern war ein guter Tag für die Demokratie

Hach, was war ich gelöst als ich gestern das Verfassungsgerichtsurteil zu den Onlinedurchsuchungen lesen durfte! Das dabei sogar noch ein Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme herauskommt, da wird mir gleich ganz blümerant zumute! Geschrieben wurde darüber in der Blogospäre ja allerorten, von daher die Details bitte an anderer Stelle besorgen. Nur soviel dazu noch: Irgendwie kein Vertrauen schaffendes Signal, wenn eine Landesregierung ein so offensichtlich verfassungsfeindliches Gesetz wie das auslösene in NRW auf die Menschheit loslässt und ein letztinstantliches Gericht dieses in der Luft zerreissen muß. Der gesunde Menschenverstand und jeder mit politischem Anstand wußte das das nicht so sein darf, wie es jene verabschieden wollten, die eigentlich dafür gewählt wurden, das Volk zu vertreten. Vertreten, was so eine erste Silbe ausmachen kann, nicht wahr? Man braucht nun nicht mehr viel Fantasie, um zu ahnen was mit den weiteren Vorhaben wie der Voratsdatenspeicherung vor em Bundesverfassungsgericht passieren wird, dafür gibt es jetzt ja quasi ein Grundgesetz.
Auch wenn ein Bundesverfasungsgericht diesmal wieder das Schlimmste verhindert hat, werden die Schäuble’s dieser Republik weiterhin keine Chance auslassen werden um ihre Demagogie weiterhin niederprasseln zu lassen, so das am Ende der Filesharer unser ganzes Wirtschaftsgefüge gefährdet und somit als Terrorist gebrandmarkt werden kann, um ihre Neugiertools dennoch von der Leine zu lassen. Man muß dem Gericht sein Augenmaß hoch anrechnen und ich finde es eine respektable Leistung das bei dieser Rechtsprechung keiner sein Gesicht verlieren mußte, auch wenn ich das den Verfassungsfeinden in Amt und Würden durchaus gönnen würde. Es kotzt mich an, wenn die gleichen Gesichter, die von allen anderen, sei es der Bürger, seien es Manager oder wer auch immer, stets auf ihre gesellschaftliche Verantwortung hinweisen, selbst aber nichts anderes sind als Politmanager, die ihre Hausaufgaben nicht machen.

Die ersten Controller für die Billigfraktion

Gut, ist nicht ganz wahr, Herculesconsole und Behringer gibt’s ja schön länger, aber so bei den hochpreisigen abgekupfert hab ich’s noch nicht gesehen. Natürlich Reloop:reloopdj.jpg
Gut gelungen finde ich ja die farbliche Unterscheidung der Seiten, aber was man so erkennen kann ist der Pitchfader mal wieder zu kurz geraten und die Fader nicht auswechselbar. Die Wheels natürlich nicht motorisiert und von veränderbaren Widerstand steht da auch nix. Den Rest muß mal ein Test zeigen, aber ich bin da von Natur aus skeptisch, gerade auch was die eingebaute Audiokarte angeht.
Nachtrag: Hm, wieso sollte man dafür 499 Euro ausgeben, wenn’s die Vextax VCI-100 schon für 50 Euro weniger gibt?

Neue Macbooks und trotzdem enttäuscht Apple

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Lange hab ich darauf gewartet und im Extremfall vielleicht sogar mein gerade mal ein halbes Jahr altes kleines schwarzes gegen ein neues Pro eingetauscht, aber auch wenn die Daten auf den ersten Blick verlockend erscheinen: Macbooks trotz aufgebohrter Leistung mit bis zu 2,4 GHZ Core 2 Duo und dickerer Festplatte 50 Euro billiger als zuvor. Macbook Pro mit Penryn bis zu 2,5 GHZ und dem aus dem Macbook Air bekannten Multitouchpad (das man auch ruhig den Macbooks hätte spendieren können) und bis zu 200 Euro billiger als zuvor. Trotzdem haut’s mich nicht vom Hocker, weil immer noch die klumpige Tastatur aus dem letzten Jahrtausend drin steckt und die will ich nicht mehr haben seit den Tipwonnen des Macbooks. Außerdem wär’s mal Zeit gewesen, den Formfaktor ein wenig zu überarbeiten, etwas mehr Air hätte dem Pro gut zu Gesicht gestanden. Oh, well, nächtes Jahr dann vielleicht.
Noch enttäuschender ist allerdings die Performance von Apple mit seinen Bestandskunden des iTMS, um das leidige DRM der Tracks loszuwerden werden nochmal 30 Cent fällig und geht nur mit der gesamten Kollektion, Einzeltitel geht nicht. Schon schäbig, gerade auch wenn man sieht, das gleichzeitig die Tools die das vorher kostenlos erledigt haben vom markt geklagt werden.

Thema der Woche 24: Vorschläge bitte hier rein

Und wieder freue ich mich auf Themen hier in den Kommentaren, die ab Mittwoch bis Freitag zur Abstimmung stehen!

Thema der Woche 23: Das kollegiale Verhalten der DJs untereinander

So sehr man in dieser Branche der Rampensäue und geboosteten Egos Unkollegialität vermuten würde, mir ist sie selten untergekommen. In der Regel nehme ich meine Kollegen als sehr kollegial und hilfsbereit wahr. Das fing schon zu UFOzeiten an, als zwei Djs sich eine Nacht teilten und es ihnen überlassen blieb, wie sie sich abwechseln und wie man den Abend gemeinsam mit und für das Publikum gestaltet. In diesem kleinen Rahmen der ersten Generation von Techno DJs hier in Berlin konnte jeder mit jedem und eventuell bestehende Animositäten wurden, ganz professionell, für die Dauer der Nacht ruhen gelassen. Es gab auch keine Hierarchien wie Warmup DJ und Peaktime DJ, wir waren alle lediglich DJs, mal machte der den Anfang und mal der andere. Wenn ich Gigs außerhalb von Berlin angeboten bekam, dann habe ich meist versucht einen von den Kollegen mitzuverbuchen und andersrum war es ebenso. Alles Selbstverständlichkeiten in Zeiten als die Nachfrage noch größer als das Angebot war. Auch wenn man meinen könnte, das dies dann später irgendwann in Vergessenheit geriet, muß ich sagen das diese Anfänge zum Glück die ganze Szene geprägt haben und dieser Berufsethos bis heute anhält und eigentlich überall zu finden ist. Gut, es gibt immer ein paar unangenehme vom Ehrgeiz zerfressene Grünschnäbel, denen es nicht schnell genug gehen kann mit dem voran kommen und dabei vor lauter Ego die Kinderstube vergessen, aber das sind wirklich Ausnahmen und entweder sind solche Kandidaten so schnell wieder weg wie sie gekommen sind oder man kann sich darauf verlassen, das der Markt sowas selbst bereinigt, auf jeden Fall haben nervige Unsympathen in den meisten Fällen eine recht kurze Halbwertszeit. Continue reading…

Das Booking aus der Hölle

Eigentlich hätte ich gestern im Schwäbischen auflegen sollen…eigentlich. Wieso es dann letztendlich nicht dazu kam und das man nach 20 Jahren im Business immer noch vor Überraschungen nicht gefeit ist,darum soll an dieser Stelle gehen.
Das Booking kam über eine Agentur mit der ich vorher noch nie gearbeitet hatte. Per Mail las sich die Kommunikation mit dem Booker auch ganz ordentlich. Die Gage war keine allzugroße aber auch nichts wo man nein sagen würde, plus Reisekosten stand da noch und ich gab zu verstehen, das er das gerne in die Wege leiten könne. Das war irgendwann im Dezember, im Januar kam dann die Nachricht, das der Vertrag unter Dach und Fach sei und man sich melde, wenn die Vorkasse angekommen sei. Alles schön soweit, dann hörte ich eine Weile nichts mehr und Anfang letzter Woche dachte ich dann wäre es soweit, das mal ein sogenannter Rider kommen könne, also so ein Schrieb mit allen relevanten Daten und, besonders wichtig, Reisedetails. Meine Erfahrung besagt, das wenn man so spät noch nix von diesen Reisedetails gehört hat, das da was vergessen wurde oder sonstwie hakt. Also rief ich an und fragte ob noch alles spruchreif wäre. Ja war die Antwort, alles sei im grünen Bereich die Vorkasse käme jetzt auch die Tage. Fein, sagte ich und fragte vorsichtshalber nach den besagten Reisedetails. Das wäre ja meine Aufgabe kam es da zurück, man hätte ja ein Bruttokomplettpaket für den Veranstalter geschnürt und da wären auch die Reisekosten drin. Continue reading…

Das Freitagshundebild

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Sy und der magische Schwebestock aka the next Uri Geller Beller

Review: Laurent Garnier – Elektroschock

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Eine der ersten Biografien von einem DJ der ersten Generation, das mußte ich natürlich lesen! Elektroschock kam schon 2003 heraus, ich kam allerdings erst jetzt dazu mir das recht voluminöse Werk einzuverleiben. Laurent hat einen Journalisten zu Hilfe gerufen um die eigene Geschichte zwischen zwei Buchdeckel zu bekommen und das Endergebnis hinterlässt mich mit zwiespältigen Emotionen. Mir war klar das Laurent Garnier seine Anfänge in England und speziell in Manchester’s Hacienda hatte, nur wie es dazu für den Franzosen kam war es nicht, das ist nun geklärt. Es war seiner Anstellung als Diener in der französischen Botschaft in London geschuldet, das der junge Garnier den Summer of Love in UK erlebte. Die darauffolgende Karriere samt Rückschlägen wie Militärdienst in Frankreich lassen sich auch schön lesen aber dann wird’s doch etwas ungenau, was die Fakten zu anderen Ländern angeht. Berlin verortet er 93 mit Trance, Kid Paul wird als Erfinder der Loveparade erwähnt und ähnliche wahrscheinlich ungewollte Geschichtsklitterungen ärgern dann doch und mindern für mich den Wert des Buches. Ich möchte nicht wissen was in den Beschreibungen der anderen Länder so an Ungenauigkeiten vorkommt.
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