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Thema der Woche 40: Vorschläge bitte hier rein

Hui, zahlenmäßig kommen wir jetzt in Regionen die meinem Alter entsprechen ;)
Haut wie immer in die Kommentare die Themen, die ihr von mir behandelt wissen wollt. Der Poll ab Mittwoch zeigt dann, was die meisten Stimmen bis Freitagabend auf sich vereinigen konnte und das gibt’s dann am Montag hier zu lesen.

Dubstepmix die Zweite 2008

Diesmal war mir mehr nach Trennung der Kapitel, auf dem Weg zum See oder an lauschigen Abenden auf dem Balkon ist mir nicht nach Wobble. Kommt deshalb als Pärchen, Yin und Yang. Yin das eher clubbige Wobblebizznizz für drinnen und Yang, die Sommerbrise für draußen.
Links wie immer in den Kommentaren und viel Spaß damit! :)

Das Freitagshundebild

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Nessi vom Arkenberger See

Review: We Call It Techno DVD

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Seit ein paar Tagen befindet sie sich nun in meinem Besitz, die Dokumentation über die Technoanfangstage hierzulande. Die Premiere von WE Call It Techno im Babylon war ein großartiges Veteranentreffen, bevölkert von viel, mittlerweile grauschläfiger, Technoprominenz mit anschliessendem Austausch was man heute so macht und was in der Zwischenzeit so passiert ist.
Die Redaktion hat sich dankenswerterweise sehr viel Mühe gegeben Videomaterial aus der Zeit zu besorgen, was man dem Zeitdokument deutlich anmerkt, hach was waren wir alle noch jung damals und ist das echt alles schon so lange her? Und obwohl sich sowohl Städte, als auch Akteure auf die unterschiedlichste Art und Weise entwickelt haben, so hört man dennoch heraus, das wir alle mit derselben Energie und Idee angefangen hatten. Allen Ränkespielen und Unterschieden hinter den Kulissen zum Trotz hört man also deutlich heraus, das wir alle gar nicht so unterschiedlich sind oder waren.
Die Dokumentation bringt zum Glück nicht nur die Big Players der vergangenen Tage zu Wort, sondern auch einige, deren Understatement und Bescheidenheit sie nie groß rausgebracht haben, was ihnen auch vielleicht völlig gegen den Strich gegangen wäre. Umso neutraler sind jedoch oftmals deren Beobachtungen. Im Nachhinein kam mir von mancher Seite Kritik zu Ohren, das da vielleicht etwas zuviel Berlin drin vorkomme, was ich aber nicht so sehe, ich sehe den Proporz ganz gut gewahrt und wenn mir mittlerweile zugezogene einstige glühende Frankfurtvertreter im Berlin-Frankfurt-Battle aus Franfurt an dem Abend stolz und als wäre nie was gewesen erzählen, das “Wir hier einfach die besseren Locations” haben, dann sag ich mal ist der Proporz wohl nicht umsonst so, auch das sich jede Stadt im Bonusmaterial im Vergleich mit Berlin sieht, spricht da Bände. Städte wie Hamburg, Münschen und Köln sind aber auch würdig vertreten, insbesondere Riley hat mich da mit seinen Aussagen der Unfassbarkeit sehr amüsiert. Weitere Highlights sind für mich Frank Blümel, Wolle XDP, Mijk van Dijk und Ata.
Überhaupt das einstündige Bonusmaterial, hier werden nochmal einige der Themen mit den Highlights aus 50 Stunden Interviewmaterial vertieft, wobei es durchaus kritisch zugeht und beileibe nicht nur Vergangenheitsglorifizierung betrieben wird, wie übrigens im eigentlichen Film auch.
Mit Sicherheit kann man meine Bewertung aus offensichtlichen Gründen nicht als objektiv ansehen, dennoch wage ich mal die Behauptung, das dies die bislang beste Doku über die Anfänge einer großen Geschichte ist, die noch lange nicht beendet ist. Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich als der DJ mit dem falsch geknöpften Hemd eingehe. Zum Interviewtermin war es bittlerlich kalt, so das ich es bibbernd zuknöpfen mußte und keiner der Verantwortlichen hat mir gesagt das das um einen Knopf verdreht passiert ist ;)
Die DVD ist nur bei Sense Music & Media zu beziehen und lohnt sich sowohl für jene, die in Erfahrung bringen wollen, wie Techno in Deutschland angefangen hat, als auch für Veteranen, die ihren Kindern und Enkeln später mal zeigen wollen, was sie in ihrer Jugend so getrieben haben.

What an absolute mess – Gatestirade zu seinem Abschied

Der Teufel in Menschengestalt für jeden aufrechten ITler gibt ja nun all seine Ämter ab und verbleibt als gezähmter Privatier und Mäzen, der andere die Decksjobs machen lässt.
Zum Abschied gibt’s noch eine erheiternde Mail aus dem Jahre 2003, in der olle Bill klingt wie ein frustrierter Appleuser, der zum ersten mal vor Windows genötigt wird und etwas installieren muß, in diesem Fall Moviemaker.
Auszüge:

I am quite disappointed at how Windows Usability has been going backwards and the program management groups don’t drive usability issues.

These 45 names are totally confusing. These names make stuff like: C:\Documents and Settings\billg\My Documents\My Pictures seem clear.

But that is just the start of the crap. Later I have listed things like Windows XP Hotfix see Q329048 for more information. What is Q329048? Why are these series of patches listed here? Some of the patches just things like Q810655 instead of saying see Q329048 for more information.

What an absolute mess.

Am besten die ganze Mail lesen, ein wahrer Quell der Freude :lol:

Bild des Tages

Ich hatte es zwar schon getwittert, aber das ist zu gut um erst angeklickt zu werden zu müssen :D
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Hehe, Justesse – No Stress

Schöne Justiceparodie:


Justesse No Stress (Parodie du clip de Justice)
by Lesairsavif

Soundcloud Invites

Das ist ja nett, nachdem meine Einladungen schnell weg waren, hat mir Alex von Soundcloud nochmal einen ganzen Batzen nachgeschoben. Also wer rein will, bitte eine Mail mit Betreff “Soundcloud” und ich verteile dann gerne :)

Soundcloud, Socialmusickollaborationssharedingens

Puh, wie das beschreiben? Jedenfalls ist mir In den letzten Monaten der Name Soundcloud immer mal wieder über den Weg gelaufen, hatte es aber weithin ignoriert. Schon wieder für irgendein ein Betaprodukt eine Einladung ergattern um dann enttäuscht festzustellen das dann am Ende doch wieder nur so ein Web 2.0 Gedöhns ist, welches zwar für ein paar Tage nett, aber nicht gerade essentiell ist.
Heute dann über Twitter eine Einladung abgegriffen (danke Equinox!) und das Ganze mal genauer angeschaut.
Die Idee dahinter ist, das Musiker ihre Musik nicht mehr per Massenmails und Sharehostern oder FTP Freunde und Kollegen zuspammen müssen. Man würze mit ein wenig Social Network, einem schicken Player, der die Wellenform des Tracks anzeigt plus Kommentarfunktion mit Markern und Unmengen an möglichen Metadaten und praktischem Beatcounter. Das sieht dann so aus:

Kaum drin, durfte ich feststellen, das schon viel Prominenz Soundcloud nutzt um Tracks untereinander zu tauschen. Intendiert ist das aber auch um Work in Progress zu sharen und mit Kollegen auszutauschen. Ist halt alles noch beta, aber langfristig sollen da noch einige Features hinzu kommen, die es für Labels und Künstler noch attraktiver machen, ihre Promos, Tracks und Ideen über Soundcloud zu kommunizieren. Es steht einem frei, die Tracks der Öffentlichkeit zu präsentieren oder auf privat zu stellen, so das nur der erlaubte Kreis darauf Zugriff hat. Auch der Verkauf der eigenen Tracks über Soundcloud ist via einzubettendem Link möglich. Man kann, Social Networking halt, seinen favorisierten oder befreundeten Artists followen und in Foren Kommunizieren.
Insgesamt scheint Soundcloud aus den Fehlern vieler halbgarer Vorgänger gelernt zu haben und wenn man sich anschaut wer und was da schon alles am Start ist, dann kann man dieser neuen Plattform durchaus Chancen zugestehen, das die prosperieren wird. Das Potential für eine Kollaborationssite ist da, die Leute auch und man darf gespannt sein, welche Features als nächstes Einzug halten werden.

Thema der Woche 38: “Was ich schon immer mal loswerden wollte” – Tanith’s ganz persönlicher Kommentar an die Welt

Tja, liebe Welt, ich habe das ganze Wochenende überlegt was ich dir mitzuteilen habe, was nicht schon an dieser Stelle irgendwo stand? Vielleicht könntest du in Zukunft Sorge dafür tragen, das mich Menschen mitten im Set nicht mit Sätzen wie “Können Sie mal bitte sowas wie Lexy & K.Paul auflegen” anquatschen, denn da sind mindestens zwei Fehler drin.
Mit diesem Typen, der dich angeblich erschaffen hat, hab ich auch noch ein größeres Hühnchen zu rupfen wenn ich mal vor dem stehen sollte, wie seine Schergen unermüdlich behaupten. Ich weiß, wenn man sich schon die Arbeit macht, will man auch Spaß daran haben, das die göttliche Komödie allerdings mittels implantiertem Neid, Missgunst und ähnlicher Macken mehr auf menschlichen Rücken ausgetragen wird, well, da soll er mir mal mit meinen vergleichbar geringen Sünden kommen, der alte Sack!
Aber was erzähl ich dir da, liebe Welt, Tag und Nacht trampeln wir Menschen auf dir rum als gäb’s kein Morgen und verständlicherweise rastest du manchmal aus und beseitigst von Zeit zu Zeit mittels deiner Gewalten einiges was da auf dir kreucht und fleucht, meinen Segen haste, würde ich an deiner Stelle mit dem Geschmeiss ebenso machen. Sieht man sich Städte oder auch Tourismuszentren mal aus der Entfernung an, erinnert das an üble Plaque und entfernt man sich noch ein wenig mehr, erinnert das Bild an Fallobst mit Wurmbefall. Tut mir ja auch Leid, das unsere Spezies, im Gegensatz zu anderen, meint Leben um Arbeiten zu müssen und damit alles aus den Fugen bringt. Ich weiß auch nicht woher diese Perversion stammt, habe da aber so meinen Verdacht, ich sag nur, hör mal hin was die Schergen des alten Mannes so erzählen. Dumm auch, das jene die vorgeben sich um dein Wohl zu kümmern und das beruflich machen, meist so der-Bock-als-Gärtner-mäßig unterwegs sind. Es ist aber auch ein Kreuz, fast alles was Spaß macht schadet dir und damit haben wir echt was gemein, geht mir nämlich genauso.
Aber um dem Ganzen hier mal einen positiven Drift zu geben, ich laufe gern auf dir rum, bade momentan gern und viel in deinen deinen Gestaden, komme mit deinen Bewohnern eigentlich ganz gut zurecht und finde dich, mal so unter uns, einen recht knorken Planeten. Das suboptimale Wetter an dem Fleckchen, auf dem ich zumeist wandele, optimieren wir gerade in Eigenarbeit, ich weiß nicht ob das in deinem Sinne ist, aber hey, du wirst das auf deine Art schon beantworten, schätz ich mal.
Grüß mir die Sonne
Tanith



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