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Thema der Woche 47: Vorschläge bitte hier rein

Nachdem das Thema der Woche vergangene Woche nochmals ausfallen mußte, weil der Internetumzug natürlich nicht reibungslos klappte, bin ich froh verkünden zu können das es ab nun wieder in geregelten Bahnen weitergehen kann. Internet rennt, Umzug ist so gut wie geschafft, Herbst kommt und damit auch hoffentlich neue Themen für neue Wochen. Vorschläge, bitte wie immer, hier in die Kommentare, ab Mittwoch steht der Poll und am Freitagabend steht das Thema mit eurer Hilfe fest.Und wenn wir schon dabei sind: die überfälligen Updates der Site kommen dann auch in den nächsten Wochen. Und ja, auch ein Forensystem, auf dem ihr euch unterhalten könnt, ohne das ich die Themenvorgabe mache, steht ganz oben auf der Liste :)

Thema der Woche 46: Die Magie der Afterhour

Ach ja, Afterhour, lang ist’s her das ich diesem Kult fröhnte, aber die Zeit selbst will ich nicht missen. Angefangen hatte das ja damals mit dem Walfisch, unweit des jetzigem Tresors und schon bald nachdem der Ur-Tresor seine Pforten öffnete. Irgendwie war plötzlich das Bedürfnis da, nach dem Planet oder Tresor weiterzumachen und der Walfisch sprang in die Bresche. Hier traf sich dann so ab Sonntagmorgen um 9:00 alles was übrig blieb von der furiosen Nacht zuvor, egal ob aus dem Bunker, Tresor oder Planet, hier waren alle gleich und musikalisch mußte es auch nicht zu anspruchsvoll sein. Natürlich gab es auch damals schon immer irgendwelche Mäkler, die die Musik prollig, die Leute unmöglich und sowieso alles viel zu druff fanden. Selber schuld sich so den Spaß zu nehmen, denn wer sich darauf einliess konnte Woche für Woche den Spaß seines Lebens haben. Hier war so ziemlich alles egal, ob Ostler oder Westler, ob vorher im Planet oder Tresor, ob druff oder ausgeschlafen und die neue Welt eröffnete sich schon gleich nach Eintritt in den Laden, man brauchte gar nichts zu nehmen um hier druff zu sein, das erledigte schon die Atmosphäre. Auf der Tanzfläche reges Treiben auf dem Sonntagmorgen, so das wir eine Veranstaltung auch mal “Wenn andere in die Kirche gehen…” benannten. Sonst Grüppchen von Leuten die sich von bedächtig bis zu malmenden Kiefern unterhielten und natürlich gab es jede Woche neue lustige Druffigeschichten, es passierte eigentlich immer etwas schräges in diesem sehr eigenen Kosmos. Continue reading…

Thema der Woche 45: Szene Bashing – Wer kann en nicht ab unter den A bis C Promis der Technoszene?

Ja sind wir hier denn bei der Gala oder Bunten? Ist diese Art Gossip denn wirklich so interessant, das sowas Thema der Woche wird?  Ich habe mich schon immer gefragt, was man daran finden kann und weswegen manche in der Branche den lieben langen Arbeitstag eigentlich nur am Telefon hängen um die neuesten Hasteschöngehörts und Stelldirmalvors auszutauschen, wobei die dann von Bote zu Bote noch ein Pfund Unglaublichkeit dazu kriegen, bis am Ende gar schröckliche Sachen aus Lapalien werden. Ich glaube an dieser hektischen Weitergabe der neuesten Hasteschongehörts sind mindestens soviele Bookingagenturen pleite gegangen wie Clubs an Koks, wenn das Unwesentliche das Wesentliche verdrängt bleibt am Ende eben nichts. Continue reading…

Thema der Woche 46: Vorschläge bitte hier rein

Der brisante ( ;) ) Text für diese Woche ist fast fertig und ich hoffe den noch heute posten zu können. Problem: ich wohne schon in der neuen Wohnung, Internet ist aber noch in der alten. Nixdestotrotz geht’s natürlich weiter und dafür braucht es Themen, Themen, Themen. Von euch natürlich, hier in die Kommentare! Mittwoch steht der Poll, Freitag steht das Siegerthema fest1

Wer sich über die neue Beatport Tax wundert, hier kommt die Erklärung

Paßt ja hervorragend zur Gema Petition! Seit kurzem muß man bei Beatport zu den eh schon hohen Apothekenpreisen noch eine nicht weiter erklärte Steuer zahlen. Hier kommt die wahnwitzige Erklärung: Wer jetzt noch meint diese Gesellschaften hätten irgendwas mit Künstler- oder Rechtevertretung zu tun hat den Knall nicht gehört.

Update1: So einfach ist die Sache dann auch wieder nicht, Raveline weiß mehr

Update2: Aus einem anderen Forum erreicht mich das:
die tax ist die mehrwertssteuer.”Thanks for getting in touch. The Value Added Tax (VAT) is a tax that Beatport is required to charge by European law when selling a download file to a customer in the European Union (EU). Beatport customers will pay 15% which is the lowest possible VAT rate in the EU. In an effort to be transparent about the VAT, Beatport shows the amount of tax payable as a separate item. Beatport does not retain these monies as they are paid to the proper European tax authority.”
leider ist das undurchdacht. denn es gibt fälle da muss diese steuer nicht gezahlt werden.die “mechanical rights” (das geld für gema, sabem, sacem etc) werden den labels abgezogen. noch geiler ist das beatport erstmal proforma diese prozente einbehält, prüft was gezahlt werden muss und dann evtl an die labels ihr geld zurückzahlt.das geld liegt dann aufm beatport konto und bringt zinsen…..schlau.hinzukommt ja auch noch ob jemals die richtigen leute ihr geld dann bekommen. einige labels haben künstler die mitglied einer verwertungsgesellschaft sind aber auch welche ohne. das es keine individuelle gemabefreiung gibt ist immer noch die höhe…

GEMA Petition jetzt!

Die GEMA war ja schon des öfteren Thema hier und jetzt bietet sich die Chance die vielleicht seltener ist als neue Jugendbewegungen heutzutage, nämlich dem Verein ein wenig Transparenz abzuverlangen und, man wird ja noch träumen dürfen, gerechtere Verteilungsschlüssel für alle Seiten.Die geballte Faust in der Tasche jedes Künstlers und Veranstalters bei dem Thema GEMA locker machen, rausholen und diese Petition an den Bundestag per Unterschrift möglich machen:nach langer Recherche und vielen Gesprächen mit Künstlern sowie Veranstaltern ist es sicher an der Zeit, dass die Probleme mit der GEMA endlich öffentlich gemachtwerden.Ein glücklicher Zufall gibt uns Kleinveranstalten und dem großen “Heer” der Künstler die Chance, auf höchster Ebene Gehör zu finden. Im Anhang erhalten Sie von mir und von Frau Zober aus Buxdehude eine schriftliche Begründung für eine Petition an die Bundesregierung.Gleichzeitig erhalten Sie ein ein Formblatt, mit der Bitte, dieses ausgefüllt an mich oder an Frau Zober zurückzusenden. Wenn auch Sie der Meinung sind, dass auf Grund der angesprochenen Fakten eine Umstrukturierungder GEMA von Nöten ist, sollten Sie sich diesem “Künstlerbegehren” anschließen.Es ist unerheblich, ob Sie GEMA-Mitglied sind oder nicht, ob Sie nur sporadisch Veranstaltungen durchführen oder als Kulturverein, Kulturzentrum oder Kleinkunstbühne.Meine 11-jährige Erfahrung hat gezeigt, dass der Unmut über die Praktiken der GEMA in einer Zeit, in der Künstler und Veranstalter immer schwierigeren Zeiten entgegen gehen, stets mehr zunimmt.Zahlreiche Veranstalter haben bereits aufgegeben, Vereine reduzieren gezwungenermaßen ihre Veranstaltungen und Künstler müssen immer öfter erfahren, dass gemapflichtige Musik nicht gespielt werden soll und darf. Manche Veranstalter sind dazu übergegangen, die GEMA-Gebühren den Künstlern abzuverlangen. All dies darf nach meiner Meinung nicht länger hingenommen werden.Gleichzeitig bitte ich Sie herzlich dieses Mail an Ihnen bekannte Künstler und Veranstalterweiter zu geben, damit eine deutschlandweite Solitarität sichtbar wird. die einzelnen Punkte der Petition:• Genaue und für jeden verständliche Geschäftsbedingungen• Größtmögliche Transparenz• Änderung der Beitragberechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter• Offenlegung und Vereinfachung der Berechnungsgrundlagen zur Auszahlungder Künstlertantiemen,• Änderung der Inkasso-ModalitätenKünstler, Veranstalter, Kulturvereine etc. beantragendie Überprüfung und Änderung der Satzungen und Durchführungs-verordungen der GEMA zu nachfolgenden Punkten:Kann ich alles so unterschreiben!Bis zum 30 September unterschrieben schicken an oder zu faxen zu:Kultur-WerkstattAltstädterstr. 787527 SONTHOFENFax: 08321/68793Dazu gibt es auch die Info und downloadbare UnterschriftenlistenWer sich tiefer mit der Materie beshäftigen will, bekommt das ganze unschöne Dilemma auf deren Site nochmal von allen Seiten erklärt und beschrieben.Die Bitte um Weiterverteilung und Initiative gebe ich gerne weiter und rufe insbesondere hier mitlesende Künstler, Veranstalter, Clubbesucher, also eigentlich alle, auf, aktiv zu werden. Die Pdfs ausdrucken, auf die Liste mit Nachdruck im Club aufmerksam machen, oder einfach nur ausdrucken und faxen oder schicken. Hauptsache da kommt mal ein wenig Bewegung in die Sache!Ironie der Geschichte, das die Petition von einer CDU/CSU Politikerin eingebracht wird ;)

Thema der Woche 44: Der Club mit dem besten / schlechtestem Sound

Die Frage selbst ist natürlich wieder mal ganz schlecht um ein wirkliches Endergebnis mit Liste und Plätzen zu vergeben, dazu sind die Ansprüche zu unterschiedlich. Der eine bevorzugt Hifi Klang, der Nächste legt sein Augenmerk auf Bass, der Präferenzen sind da viele. Schon allein deshalb ist ein ultimatives Ergebnis unmöglich. Aber da hört’s noch nicht auf, denn wer bin ich, das ich mir dazu ein Urteil erlauben dürfte? In vielen Läden war ich einfach noch nichtmal drin, nichtmal im z.B. Cocoon Club oder im Fabric um mal international zu werden, von daher bin ich nicht gerade die beste Adresse für Aussagen dieser Art. Aber auch allgemein läßt sich der beste Sound nicht wirklich bestimmen, das E-Werk z.B. hatte zwar denkbar schlechte akustische Vorgaben, wie hohe Decke, Fliesen und Metall und trotzdem eine für Techno und House, für ihre Zeit, superbe Anlage. Spätestens aber, als ich dort eine Breaksnacht veranstaltete war klar, das die Anlage dafür partout nicht geschaffen war, egal was man einstellte, das klang alles nur dumpf und paßte so gar nicht. Continue reading…

Thema der Woche 45: Vorschläge bitte hier rein

Der Artikel für Woche 44 ist fast fertig (so wie ich vom Umzug) und wir machen gleich weiter mit Woche 45. Gebt mir Themen in die Kommentare, ab Mittwoch wird gevotet und am Freitag wird man sehen, welcher Vorschlag die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte

Das Freitagshundebild

sy155.JPG
Das war dann der Moment, als er nicht ohne Hilfe dem Nass entsteigen konnte

RjDj, das iPhone als digitale Droge

Die Bezeichnung stammt nicht von mir, sondern vom Entwickler selbst, aber so unrecht hat er damit auch gar nicht. RjDj nutzt die Bewegungssensoren und das Mikrofon des iPhone um Musik zu verändern. Die Beispiele im Video jedenfalls sind schon beeindruckend trippig ;-)  Das hebt Musik auf dem iPhone nochmal auf ein ganz anderes Level und es ist begrüßenswert, das man laut Blog die Ergebnisse auch aufnehmen kann.via fscklog



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