Plüschsynth

Das passende Geschenk für Musik- und Studionerds Minimoog Roland SH101 und Korg MS-20 in kopfkissenkompatibler Filzausführung
Via Vogelmann

Das passende Geschenk für Musik- und Studionerds Minimoog Roland SH101 und Korg MS-20 in kopfkissenkompatibler Filzausführung
Via Vogelmann
Das war im Rückblick eine wirklich großartige Sause im noch jungen Jahr. Das Haus der Kulturen der Welt hat im Zuge des diesjährigen 20. Jahrestages des Mauerfalls ein Programm, das nun auch eine Party präsentieren wollte, so wie sie damals vielleicht war und damit der ersten Loveparade im Jahre 89 huldigen.
Dazu hatte man ein paar DJs eingeladen, die damals entweder schon dabei waren oder ähm, sonst irgendwie ins Konzept paßten.?Die Schwangere Auster hatte bis dato noch keinen Rave gesehen, glaube ich, aber genau das sollte dem Ganzen erst die richtige Authentizität geben. Es war eben nichts perfekt, die Bühne auf der die Dj-Kanzel stand wackelte dermaßen das die Nadeln unablässig sprangen, die Getränkekarte schon bei meinem Ankommen um ca.2:00 um die Hälfte geschrumpft und das Personal völlig überfordert. Überhaupt das Personal, ich glaube sowas hatten die noch nicht erlebt, fanden das aber alles ganz toll und freuten sich mit, was diesem Gemäuer da zufuhr. Das hatte schon so einen 89 Flair, damals als das ganze Gefeiere und die Musik noch nicht in den Medien, geschweige denn in der Öffentlichkeit angekommen war. Dazu paßt so eine Location, wie die im Westen gelegene und ravemäßig völlig unbeleckte Schwangere Auster ja wie Arsch uff Brille.?
Man hatte sich wirklich Mühe gegeben, Projektionen , Backstage mit Blick auf’s Kanzleramt, amtliche Anlage, nur leider falsch aufgestellt, besagte Bühne aber die grandiose Aufteilung des Raumes machte das alles wett, in dem 70er Flair des Interieurs hatte man im Bauch eine Technohölle installiert, die frei von allen Seiten zugänglich war und in das großzügige Foyer leitete, das zum Chillen einlud. Aprospos frei zugänglich: ein weiterer sympathischer Effekt, neben dem dem freien Eintritt, war auch, das keine Türsteher da waren, wirklich jeder war willkommen. Und so ergab sich ein Publikum wie man es nicht alle Tage zu sehen bekommt, von 16 bis über 50 war da alles dabei. Von Leuten die damals noch gar nicht geboren waren, bis zu den Leuten die schon bei der ersten Loveparade tanzten, feierten da wirkich alle zusammen! Die meisten DJs achteten darauf auch wirklich Musik aus dieser Epoche zu spielen, Mijk war sogar so ordentlich und spielte nur Platten aus 89!?
Meine Zeit war von 4:00 bis 6:00 und kann nicht anders als frenetisch bezeichnet werden, war das ein Spaß, der nur von den springenden Nadeln getrübt wurden als alles auf die Bühne stürmte um zu tanzen und sich erst besserte, als Ordner mit Absperrband diese leider räumen mußten, was aber auch zu diesem Vorwendeflair paßte! Ich war kurz davor den Crossfader abzukleben um die Illusion zu perfekt zu machen.
Zwischenzeitlich und auch danach traf man auf Leute aus allen Feiergenerationen der letzten 20 Jahre und ich will gar nicht großes Namedropping betreiben, Bilder davon gibt’s in der Zeitmaschine “14 Jahre später” meine sind unter den Fanfotos
Vielleicht bin ich ja auch völlig der falsche wenn es um die Glaubwürdigkeit von Technomedien geht, ich hab schliesslich schon so manches Büro von innen gesehen und auch schon bei einem Technomedium aufgehört, als es mir zu blöde wurde. Auch mit der Relevanz bin ich definitiv der falsche Ansprechpartner, wann habe ich zum letzten mal etwas zuerst aus einer Musikzeitschrift erfahren? Also ich muß da ganz weit zurück kramen und werde trotzdem nicht fündig. Klar, ich beschäftige mich jeden Tag beruflich mit dem Sujet und der gemeine Leser wird vielleicht schon von irgendeinem Trend oder Platte zuerst aus dem Journal seiner Wahl erfahren haben, aber so richtig neu ist das alles dann meist auch schon nicht mehr.
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So Montag, ich wil mal wieder wissen, was ihr von mir wissen wollt. Am Mittwoch gibt’s dann den Poll, auf das wir am Freitag wissen über was wir am Montag mehr wissen
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So gleich der Einsatzzweck, so unterschiedlich sind dennoch die Ansätze und Herangehensweisen der beiden Platzhirsche, was digitales Auflegen angeht. Beiden gemein ist, das man Timecodevinyl zum Beatmatching einsetzten kann, bzw. im Falle von Serato bislang sogar muß, einen Autosync, wie bei Traktor, gibt es da noch nicht. Der Unterschied fällt einem aber auch schon auf den ersten Blick an den unterschiedlichen GUIs auf, während Traktor die für meinen Geschmack etwas veraltete Philosophie des Hardwareemulierens durch nachgebildete CDPlayer und Knöpfe mit 3D Effekten und Schattierung weiterverfolgt, nimmt das minimaler gehaltene Serato eine andere Route und beschränkt sich, ähnlich im Look wie Ableton, auf die Darstellung der Funktionen und wirkt dadurch aufgeräumter. Die Aufgeräumtheit resultiert aber auch daher, das Serato weder virtuellen Mixer noch eingebaute Effekte kennt. Sowas spart natürlich Platz, während Traktor mit all seinen Funktionen und Menüs allmählich schon an das Auflegependant zu Microsoft Word erinnert. Bei der neuen Version, Traktor Pro, ist man dann auch mal mit der Axt rangegangen und hat viel aufgeräumt und Altlasten rausgeschmissen, seitdem ist der Traktor für mich auch zum ersten Mal im Club einsatzfähig, denn vorher war mir das alles zu überladen und die Wege zu weit. Trotzdem klaffen da noch Welten zwischen Serato und Traktor, jedes System hat seine Vor und Nachteile, ich liste einfach mal auf:
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Den üblen Montag mit Themenvorschlägen versüßen? Bitteschön: rein damit in die Kommentare und ab Mittwoch mit Abstimmen was dann nächste Woche dran sein wird!
Das 20 jährige Jubiläum des Mauerfalls wirft seine Schatten voraus und so kommt es in nächster Zeit zu so manch ungewöhnlicher Veranstaltung.
Eine bei der auch ich zugange bin ist schon nächste Woche Samstag und bringt einige der alten Garde, wie Rok, Jonzon,Mijk van Dijk, Hardy Hard und meine Wenigkeit im Haus der Kuturen der Welt, der sogenannten Schwangeren Auster, nochmal auf einem Floor zusammen.
Wir werden zur Feier des Anlasses nochmal die alten Scheiben wirbeln und das Beste:
DIE VERANSTALTUNG IST ABSOLUT KOSTENLOS!
Ich würde mich sehr freuen dort jede Menge alte und neue Raver begrüssen zu dürfen
Uli M. Schueppel hat vor 20 Jahren die Einstürzenden Neubauten zu ihrem ersten Gig in Ostberlin begleitet. Das war also kurz nach dem Mauerfall und somit noch zu Zeiten, als die DDR zwar schon untergegange und die Mauer weg war, aber dennoch zwei Deutschlands existierten. Die Fahrt vom Cafe M in der Schönebergr Goltzstr., damals der Hotspot der Westberliner Szene, wo auch ich täglich abhing, zur Elektrokohle Lichtenberg und die surreal skurille Situation der letzten Mauerwehen am Grenzübergang machen dann auch den eigentlichen Plot des Filmes aus.
Mein Freund Alex war damals bei dem Konzert in der Elektrokohle dabei und gibt neben anderen Zeitzeugen seine Erinnerungen an das denkwürdige Ereignis zum besten. Dazu hat der Regisseur die Leute von den Orten, von wo sie damals zum Konzert anreisten, nochmal auf der Reise zum Konzertsaal begleitet und dabei interviewt.
So kam es also, das ich einen Film über eine Location sah in der ich schonmal aufgelegt hatte (Elektrokohle Lichtenberg), in einer Location, in der ich schonmal aufgelegt hatte (Kino International). Anno 91 war die vielleicht größte von allen Tekknozids in ebendiesem riesigen Saal des Kulturhauses des VEB’s.
Ich war seitdem nicht mehr da und war genauso platt wie die meisten Interviewten, als ich sah was aus dem so geschichtsträchtigen Saal geworden ist, ein Mülllager oder Billigstflohmarkt. Das einstige Foyer ein Nagelstudio. Man kann also wirklich nicht mehr behaupten, das das Verkommenlassen von Gebäuden eine Ostspezialität wäre,
Historisch machte diesen Auftritt allerdings nicht nur die Premiere der Neubauten im Osten, sondern auch der Umstand, das am gleichen Tag eine Delegation vom damaligen französischen Präsidenten Mitterand in Berlin weilte um sich über die Umstände zu informieren, was dazu führte, das Heiner Müller und Teile dieser Delegation, unter anderem den Kulturminister Jack Lang, auf dem Konzert auftauchten.
Ein schönes Zeitdokument um die Wirren zu dieser Zeit und was für Resultate diese tätigten, die vorher und später kaum noch in dieser Form denkbar waren.

Interessantes Konzept für eine Mixlösung auf dem iPhone von Touch Mix. Die 10 Tracks von Überflieger Deadmau5 lassen sich alle miteinander mixen und mit Grundeffekten belegen. Gleichzeitig aber auch eine ziemlich geschickte Variante von Album muß ich sagen. Bislang laufen nur die mitgekauften Tracks in der App, aber ich denke das kann der Programmier sehr schnell ändern. Schön wäre dann noch das Lesen der iTunes Playlisten, aber vielleicht erscheint genau sowas auch in einer nächsten iTunes Version, Coverflow war ja auch einst eine eigenständige App.
Für mich sind solche Spielereien auf dem iPhone auch immer schöne Machbarkeitsstudien und die in diesem Falle gezeigte Machbarkeit weißt darauf hin, wie schnell das mit dem Djing per Multitouchdisplay schon gedien ist.
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