Das Freitagshundevideo
Hunderunde zu Wasser
Hunderunde zu Wasser
Eigentlich hätte ich ja am Samstagnachmittag auf dem Sonnenwind Open Air ein fluffiges Dubstepset zum Besten geben sollen…eigentlich. Aber den Veranstaltern haben die Ämter heute, also kurz vor Beginn der Veranstaltung, den Boden unter den Füßen weggerissen indem sie die Erlaubnis für das Gelände entzogen.
Zum Glück funktionieren die Berliner Netzwerke immer noch wenn es hart auf hart kommt und so habe ich mein Set nicht umsonst vorbereitet, sondern kredenze das morgen auf dem Draußenfloor des Horst KRZBRG, wozu dann die nun etwas obsoleten Bratwürste (original Thüringer!) gereicht werden, die für den Grillstand des Festivals gedacht waren.
Also nochmal in Kurzform und in Horst’s eigenen Worten extra zum tweeten in 140 Zeichen gepackt:
Sonnenwind entfällt. Dafür: FRIDAY tanith + dubstep + wurstgrill (echte thüringer!) from 22 – 00 FOR FREE: horst krzbrg tempelhofer ufer 1
Danach geht’s drinnen mit Cle, Sven VT, Sven Dohse und Los Updates live weiter
Und am Sonntag gibt’s dann einen extra Sonnenwind Floor im Rechenzentrum /Funkpark zum It’s all over my Face Festival, wo nur ihrer Gigs verlustig gegangener Sonnenwind DJs auflegen werden.
Ich sag ja, schön das die Netzwerke so schnell und tadellos funktionieren!
Ein paar Stills von den Videos:

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Wem Burial zusagt, der sollte mal in diesen Release reinhören, wechselt die Wetterlage wie dieser Sommer und presst die Bässe raus wie dunkle Gewitterwolken
Clubroot -Clubroot



und wenn wir schon dabei sind, City Limits Vol.1 von Silkie passt da ebenso dazu, sommerlich, leicht angejazzt und ein idealer Soundtrack für laue Sommertage



Yes, ich habe jetzt eine handliche Videocam und von daher tschüss Fotos, hallo Video!
So sieht das aus und klingt das wenn der See in Sichtweite kommt:
Da bin ich heute drauf gestoßen worden, hatte es zuvor ganz vergessen und bin erstaunt wie sehr ich heute noch hinter den Aussagen von damals stehe:
Wie man an deiner DJ Geschichte sehen kann, gab es einige Breaks, wo du deinen Musikstil geändert hast. Oft waren deine Fans davon vor den Kopf gestoßen. Wie ist es dazu gekommen ?
Tanith: Nach einer Weile ists genug: man versucht, etwas zur Vollendung zu bringen, aber man merkt dann, daß der Musikstil nichts mehr bringt. Das war so mit den Breakcore, mit Hardcore und auch mit den Progressive-Sachen. Diese Stile haben ihre Zeit und irgendwann werden die Produktionen klischeehaft, es kommen keine neuen Elemente hinzu, also könnte man im Grunde auch die alten Platten spielen. Dann suche ich lieber nach neuen Sachen, die daran anschließen. Manches ist gar nicht so weit weg. Das meiste an Musikstilen ist eine Mediengeschichte, denn die meisten haben viel gemeinsam. Sei es die Rhythmik oder die Atmosphäre, es ist lediglich ein anderes Deckmäntelchen drüber. Wie bei Happy-Hardcore damals. Bis zu den Sachen wie Force Mass Motion sind die Leute noch dabei, wenn danach dann Breakbeats kommen, ist der Schritt für die Leute groß, obwohl beides im Grunde zusammenhängt. Das ist eigentlich kein Sprung, sondern eine Weiterentwicklung, die evolutionär von statten geht.
Analog dazu läuft bei dir eine Entwicklung von den eher Industrial-geprägten Wurzeln hin zu Tanith, der mittlerweile auch schwarze Housemusik spielt.
Dabei sehe ich keine Trennung. Wenn ich mir frühe Lil-Louis-Stücke wie Videoclash anhöre, das ist für mich auch Industrial, wie es Ministry mit einem anderen Instrumentarium gemacht haben. Schwarz und Industrial passen schon zusammen. Auch sonntags im Tresor hört man jetzt Sachen, die in anderen Läden vielleicht zu hart wären.
Es liegt also nicht daran, daß du alt geworden bist?
Du kriegst einen anderen Überblick, wenn du dich so lange mit der Musik beschäftigst. Wenn du siehst, was man mit elektronischer Musik machen kann, dann kommt es nicht mehr drauf an. Wenn ich hart hätte bleiben wollen, dann würde ich immer noch Laibach oder Revolting Cocks spielen. Oder auch Foetus, das war härter, als es Gabba heute ist. Aber es ging mir nie um die Härte. Es kommt immer auf die Kombination an.
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Ich hatte es gestern schon in Twitter gepostet, aber die App macht einfach soviel Spaß, das sie hier rein gehört. Fingerbeat(iTMS Link) sieht auf den ersten Blick recht simpel aus, aber mittels Pianoroll, editierbaren Drumkits, der Möglichkeit Sounds mit dem eingebauten Mikrophon zu sampeln und einzubinden, dazu noch die ganzen Kleinigkeiten wie der Multitouchmixer oder Pitchchange machen das Ganze zu einer runden Sache. Ideal zum Beatmachen unterwegs und dann einfach per Kopfhörerausgang z.B. in Ableton zu Weiterverarbeitung laden.
Wenn wir schon den Kram in Ableton laden, dann empfehle ich gleich noch Bebot(iTMS LINK). Ich habe zwar noch kein Video gefunden das dessen Möglichkeiten als Basslinewobbler würdigt, aber nehmt’s mal einfach so hin, das Programm, lädt förmlich zum Bassbegleiten per Fingerzeig ein
Dieses Blog ist somit auf dem neuesten Stand und zur Feier des Updates hab ich jetzt mal den Registrierungszwang zum Kommentieren abgestellt, probiert’s ruhig aus.
Mit Sicherheit werden dann in näherer Zukunft auch noch ein paar Neuerungen kommen, wartet’s nur ab!
Wer die Anfänge des Techno Clublebens bis heute miterlebt hat und vergleicht muß feststellen das sich nicht nur musikalisch viel verändert hat, entsprechend anders präsentiert sich natürlich aus das Ambiente. Vieles ist zwar noch gleich aber mindestens ebenso viel ganz anders.
Die ersten beiden Ufos entstanden ja noch vor der Wende, trotzdem nahm das erste UFO schon vorweg, was nach der Wende erstmal der Standard war, man war ja schon zufrieden damit, irgendein verlassenes Kellerloch mehr oder weniger illegal zu vereinnahmen, eine möglichst brüllend laute Anlage plus Nebelmaschine installieren zu können und los ging der Spaß. Nach der Wende brach dann die eigentliche Gründerzeit ab 91 an und über Jahre dominierten die beiden Antipoden Planet/E-Werk und Tresor das Geschehen, wobei der Tresor bekanntlich für die härtere Gangart stand und der Planet und später das E-Werk für eher konsensfähigere housigere Klänge standen und die Fixsterne bildeten, um die sich Clubs wie das WMF, Elektro, Kitkat, Bunker oder der Eimer scharten und ihre jeweilige Variation von Techno und House boten. Anfangs war fast, wie bereits erwähnt, allen Clubs ein gewisser illegaler Status gemein, in den Jahren nach der Wende gab es einfach die Möglichkeiten dazu, im Ostteil der Stadt standen unzählige Locations leer zur Verfügung und die rechtlichen Verhältnisse erlaubten anarchische Möglichkeiten. Clubs schossen aus dem Boden, beteiligten sich damit am Soundtrack der Zeit, der insbesondere in Berlin nunmal Techno war, schlossen aber auch oft ebenso schnell wieder. Manche waren auch lediglich auf kurze Zeit geplant, wie z.B. das Time Limited das die Limitierung ja schon im Namen trug.
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