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Thema der Woche 84: Die größten Leichen, die die Technoszene im Keller hat

Leider kommt dieser Artikel mindestens 10 Jahre zu spät, denn die Leichen im Keller hat der Zahn der Zeit schon gründlichst abgenagt und die kläglichen Überreste sind wohl auch schon zu Staub zerfallen. Aber wer weiß, vielleicht ist ja der aktuelle schwarz-gelbe Wiedergänger auch nur die Rache von Electroclash?
So richtig modrig, stinkende Leichen die unvermittelt hochploppen wenn man an der falschen Stelle sucht sind irgendwie Mangelware in dem Bizz, es gab Luden die Technomagazine finanzierten, durch die Nase gezogene Technomillionen, Intrigantenstadl zuhauf und natürlich massenweise Deppeninvestments die nicht aufgingen, aber diese Leichen sind erstens durch die diversen Cuts in Techno kaum noch relevant, zweitens zumeist eher ordnungsgemäß entsorgt denn irgendwo im Keller versteckt und drittens ein Scheiss gegen das was wir in Politik und Wirtschaft erleben.
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Thema der Woche 85: Vorschläge bitte hier rein

Bin gespannt was das erste Thema unter Schwarz-Gelb wird ;-)
Das Prozedere hier ändert sich jedoch nicht, ihr gebt die Themen hier in den Kommentaren vor, am Mittwoch kommen die in den Poll und stehen bis Freitag zur Abstimmung. Demokratie par excellence!

Veranstaltungstip: Die Allianz #4 am 25.09 im WMF

Also wenn ich schonmal ein Wochenende nicht auflege und trotzdem in einen Club renne, dann muß da schon richtig was geboten werden und das ist unzweifelhaft bei der vierten Allianz im WMF gegeben, man schaue sich dieses Lineup an:
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Coldcut, Monolake, die Modeselektors und dann noch alles von Rang und Namen was gerade Dubstep erneuert: Untold, TRG, Pangaea, Ramadanman und BenUFO. Jeder alleine den Besuch wert, so schon fast ein kleines Festival
Ich weiß wo man mich an dem Abend findet!
Ach ja, die neue Adresse des WMF ist:
Klosterstr. 44
10179 Berlin

Thema der Woche 83: Tanith’s Junggesellenjahre

Ich habe jetzt das ganze Wochenende darüber nachgedacht was ich zu dem Thema schreiben soll, bzw. was ihr darüber wissen wollt und bin zu keinem richtigen Ergebnis gekommen. Soll da jetzt was säuisches kommen, oder Hilfestellung wie man den Zustand überwindet?
In Sachen Jungesellentum müßte ich jetzt aber auch ewig weit zurückdenken, ich war eigentlich immer mehr so der Beziehungstyp und vor meiner Ehe hatte ich ja auch schon eine vierzehnjährige Beziehung mit Höhen und Tiefen, also in Sachen Beziehungen, da könnte ich ja was erzählen, aber Jungesellentum, da bin ich ja fast unerfahren und bereue das kein Stück.
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Thema der Woche 84: Vorschläge bitte hier rein

Immer wieder montags dieselbe Frage: was treibt euch um, was wollt ihr von mir wissen? Schreibt’s mir in die Kommentare, bis Mittwoch wird gesammelt, dann kommt der Poll und bleibt bis Freitag offen. Über’s Wochenende mach ich mir’n Kopp und stelle das Ergebnis hier rein

Korg’s DarthSampler

Gut, eigentlich heißt er microSampler, aber aussehen tut er wie aus Darth Vaders Arsenal. Hätte ja nicht gedacht das das Konzept Hardwaresampler zudem mit Tastatur nochmal aufgelegt wird, aber wer weiß, vielleicht entwickelt er sich zu einem würdigen Nachfolger der Casio SK Reihe, dem Emulator oder dem Ensoniq ASR-10. Heute gehört dazu natürlich eine iPod Ansteckmöglicchkeit und, wie bei der micro Serie von Korg üblich, ein Mikrofon mit Schwanenhals.

Diese Flut von Soft- und irritierenderweise auch Hardware in den letzten Tagen, ist das jetzt schon das Audiopendant zu Lebkuchen und Spekulatus in den Supermarktregalen?

File under kurios: Piraten Propaganda

Ähm, da mußte ich jetzt schon schmunzeln, ich hätte ja nicht gedacht das ich mal 16Bits “Chainsaw Calligraphy” in einem Wahlwerbespot zu hören bekomme, man muß das ganze wohl als Fansupport für die Piraten sehen, offiziell ist das eher nicht:

Artillery unter Feuer: Native Instruments The Finger

Native Instruments Lauf hört nicht auf, das neueste Machwerk hört auf den Namen The Finger und setzt auch damit die Reihe seltsamer Namen für virtuelle Geräte aus dem Hause fort. Basieren tut das ganze auf dem Reaktorensemble von Tim Exile und verschaltet per Tastendruck auf’s Midikeyboard diverse kleine virtuelle Effektmodule zu einem großen Effekt, was sich besonders im Liveeinsatz bewähren soll, aber natürlich auch im Studiosetting sehr inspirierend wirken kann.

Die ersten mit der Idee sind sie allerdings nicht, etwas ähnliches bieten die ebenfalls in Berlin ansässigen Sugar Bytes schon seit geraumer Zeit unter dem Namen Artillery an.
Und hier zeigt noch Tim Exile himself was damit möglich ist:

Revenge of the CDPlayer: Pioneer CDJ2000

Heute wurde dann also der Schleier um das wochenlang viral gesteuerte Geheimnis um Pioneer’s Antwort auf die Traktoren und Seratos dieser Welt gelüftet. Der CDJ2000 macht auch so ziemlich alles richtig und eigentlich ist das CD im Titel auch nur noch ein Relikt, denn natürlich schluckt das Gerät so ziemlich jedes Medium und lässt sich sogar via Ethernet zu einem Vierercluster zusammenstecken, die sich alle die Files von einem Medium teilen. Auch toll gelöst die Needledropfunktion um im Track zu skippen
Die beiden Videos zeigen die Features und Möglichkeiten des neuen Flagschiffboliden:

Nachdem man das hat auf sich wirken hat lassen schaut man auf’s Preisschild welches bei ca. 1800 € liegen soll – für einen. Ob das jetzt das Laptop im Club ablöst erscheint mir daher fraglich, ein Macbook mit Traktor und Controller liegt etwa in der gleichen Preisregion, nur hat man dann eben schon 4 Decks. Und ob Clubs jetzt flächendeckend umrüsten und diesen als neuen Standard etablieren erscheint mir jetzt auch nicht so wahrscheinlich.
Klar gibt es dann auch noch den kleinen Bruder den CDJ-900, aber eben ohne Bells und Whistles und dakann man dann auch gleich beim CDJ-1000 bleiben, der sich als Standard durchgesetzt hat.

Thema der Woche 82: Hertzattacke – Von der ersten Idee bis zum Launch

Oh, da habt ihr aber ein unspektakuläres Thema zum Wiedereinstieg ausgesucht! Nun denn, ich werde berichten wie es sich zugetragen hat:
den Suicide Club gab es ja schonmal Mitte der 90er an anderem Ort, nämlich in der damals noch nicht kaputtsanierten DiercksenStr. Das war damals ein ziemlich heißer Laden in dem ich auch schon, neben z.B. Rok, Clé und Wolle XDP ziemlich regelmäßig zugange war. Das Suicide war dann irgendwann Geschichte und ging über in die unterschiedlichen Inkarnationen des Casinos und jetzt hat man sich eben auf die Wurzeln besonnen und wieder einen kleineren Suicide Club eröffnet. Kurz nach der Eröffnung spielte ich da an einem ersten Freitag im Monat zusammen mit Gianni Vitello und Arzt & Astma, was sehr erfolgreich verlief. Einen Monat später feierten Wolle XDP und ich, wie schon so oft, unseren Geburtstag dort zusammen, was auch wieder ein Highlight war und so kam man auf die Idee das ich ja auch weiterhin den ersten Freitag im Monat dort gestalten könnte. Das heißt musikalisch, so eine richtige Veranstalterseele, die Flyerverteilend jeden Abend um die Häuser zieht und kein Festivität auslässt um auf die eigene Veranstaltung aufmerksam zu machen bin ich ja nicht (mehr).
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