Archived entries for

Thema der Woche 93 Vorschläge bitte hier rein

Ihr seid mal wieder dran: Themen gesucht! Wie immer gibt’s eine Bedenkzeit bis Mittwoch, dann kommt bis Freitag der Poll und ich hab dann über’s Wochenende Bedenkzeit was ich aus dem Gewinnerthema mache

Dates Updated

Katharsis b_wsmall
Die Dates für den Dezember sind nun wieder links aktualisiert.
Besonders hinweisen möchte ich natürlich auf meine eigene Veranstaltung am Freitag im Suicide, ich nenne das ganze jetzt mal auf Katharsis Club um, weil es viel besser das beschreibt um was es mir eigentlich geht.
Diesmal dabei: Stype mit seinem grossartigen Abletonset, einen Vorgeschmack kann man sich hier anhören:
stype – Killekill meets Leisure System (14.10.2009) by stype
Ansonsten natürlich auch wieder Sets vonAstma und mir. Ich hoffe man sieht sich am Freitag!

Kurztest Melodyne editor

Melodyneeditor
Seit einer Woche ist Melodyne editor, nach fast einem Jahr Verspätung also erhaltlich. Schon im Vorfeld rankten sich die Legenden um diese Software, von der ich mal behaupte, das sie die Musik in Zukunft so verändern könnte, wie es der Sampler getan hat oder man es von der Granularsynthese erhofft hätte. Die einzige Hexerei die das neue Melodyne verursacht ist, polyphone Samples wie Akkorde in ihre Einzelnoten zu zerlegen und die Spannung wie gut es das erledigt war hoch. Jetzt kann man sagen das die Erwartungen nicht zu hoch geschraubt wurden. Seit Freitag spiele ich mit der Demo herum und bin zwar schon an die Grenzen gestoßen, aber die sind weit gesteckt. Zwar kann man mit der Demo nur zehnsekündige Schnipsel ausprobieren, aber das reicht durchaus um die Fähigkeiten des Programms auszuloten. Akkorde und Melodien kann Melodyne auf erstaunliche Weise in Einzeltöne trennen, bei schwierigem Material gibt es zwar desöfteren Artefakte, was aber nicht unbedingt schlecht sein muß, vielleicht nicht so intendiert, aber daraus läßt sich schönes Sounddesign basteln, ich mag ja auch das Alienising von Samplern ganz gerne. Schwierig wird es wenn Instrument und Stimme auf der gleichen Note liegen, da ist man dann bei den Grenzen angelangt, eine saubere Trennung habe ich da noch nicht erlebt. Anders allerdings wenn Instrument und Stimme einigermaßen getrennt vorliegen, da erstaunt die genau Trennung des Klangmaterials schon wieder. Es bleibt also nach wie vor beim Gebot, bei Sampes möglichst saubere Stellen ohne Überlagerung zu wählen, wer hätte auch wirklich anderes gedacht? Mit einigermaßen sauberem Ausgangsmaterial lassen sich dann wirklich hervorragend Tonhöhe verbiegen oder Akkorde völlig neu zusammensetzen. Als weiteres Feld ergibt sich daraus auch die Analyse von Klangmaterial, Akkorde entschlüsseln und solche Sachen, aber auch z.B. die Extraktion von Einzelsounds. Jedenfalls einiges was vorher so noch nicht möglich war und was man vor noch nicht allzulanger Zeit als Science Fiction erachtet hätte.
Der Preis von 349 Euro für das Gebotene mag einige abschrecken, ist aber für das Gebotene und den Durchbruch durchaus angemessen

Review: Liebestänze

Liebestänze
Im Grunde ist das eine klassische Boy meets Girl Geschichte in der es Klischees regnet, der Bankangestellte Felix zieht mit ein paar Kumpels in das Berlin der Mittneunziger und verliert sich im Techno und den Drogen der damaligen Zeit. Dabei stellt er brünftig der DJane Klara hinterher, quasi eine Jugendliebe zu der es nie kommen sollte und die Story hangelt sich daran entlang, wie sich die beiden nach Irren und Wirren zwischen Tresor, E-Werk und Loveparade dann endlich doch noch finden. Irritierend ist dabei, warum die Clubs zwar authentisch nach den Originalnamen benannt werden, einige Protagonisten jedoch nicht und jeder der die Anekdoten aus der Zeit kennt weiß, wer sich hinter dem Professor und dem Paten verbirgt, muß wohl was rechtliches sein. Ja, Motte stand nackt auf den E-Werk Boxen und der Zusammenbruch des Frontpageimperiums fand ähnlich wie geschildert statt, trotzdem es handelt sich hier um keinen Tatsachenroman.
Continue reading…

Thema der Woche 91: Paul van Dyk

Jaja, der Paule, fast hätte ich ihm gleich ganz am Anfang die Karriere versaut, da stellte Dimitri ihn zu Rok und mir in den Tresorkeller und meinte, das das ein junges Talent sei und wir uns den mal anhören sollten. Er machte dann das Warmup, wir beide fanden das aber nicht sonderlich tresortauglich und berichteten das Dimi auch so. Hat er mir aber nicht übel genommen, zu der Zeit lernte er noch Tischler in Schöneberg, wo ich zu der Zeit wohnte und wir liefen uns desöfteren über den Weg und plauschten, musikalisch lagen auch da schon Welten zwischen uns, er schwärmte von den Smiths, ich von Skinny Puppy.
Gut, im Tresor hat seine Zukunft also nicht gelegen, dafür hat er aber offensichtlich trotzdem seinen Weg gemacht. Wolle hat sich dann seiner angenommen und ihn nach dem Tekknozidfrust auf seinen Events im damaligen Quartier Latin spielen lassen und schwört heute noch Stein und Bein das er damals “Intelligent Techno” gespielt hätte, kann ich aber weder bestätigen noch verneinen, ich war woanders auflegen.
Continue reading…

Thema der Woche 92 Vorschläge bitte hier rein

Wie jeden Montag auch heute wieder die Bitte um Themen, welche ich abhandeln soll. rein damit in die Kommentare, Mittwoch kommt der Poll und Freitagabend steht die Auswertung. Der Gewinner wird über’s Wochenende bearbeitet

Technomix 11-09

So, da isser, war noch nötig bevor ich mich jetzt mal wieder an die eigene Musik setze:
Starting kind of bleepy, minimal foreplay, maximising fast and exploding at the end
Technomix 11-09 by Tanith

TC Electronic M30 Reverb for free!

m30_reverb
Das ist doch mal nett, wer sich beeilt kann sich gerade das wirklich feine M30 Reverb von TC Electronic kostenlos ziehen. Ein einfach zu bedienendes Reverb mit wirklich gutem Klang, das regulär 79 € kosten würde.

Podcast: Chaosradio Express CRE136 Techno mit mir

Tim Pritlove und ich haben ein paar vergnügliche Stunden in seinem Podcaststudio verbracht und dabei Techno beleuchtet. In über 2 Stunden wurde der Bogen von den Vorläufern, Anfängen und Auswüchsen, bis zu aktuellen wie Netlabel und Internet gespannt.
Zum anhören bitte hier entlang

Thema der Woche 90: Wann gibt es wieder Tanith-Produktionen zu hören?

Tjaha, das wüßte ich auch gern! Problem ist, ich komme kaum zum Produzieren, ich beschäftige mich einfach zuviel mit der Musik anderer, beruflich sind das pro Tag zwischen 6 und 10 Stunden Warpen, Tracks für Sets jagen, Sets vorbereiten etc. und sich dann abends an den gleichen Platz, an den gleichen Rechner zu setzen und selbst Tracks zu entwerfen, das will dann oft einfach nicht mehr gelingen. Da hat man schon ein formidabel eingerichtetes Laptopstudio mit den neuesten Controllern und dem heißesten Scheiß an Software und am Ende bleibt es meist bei den losen Enden der Frickelei und einem dicken Folder angefangener Projekte.
Continue reading…



Copyright © 2004–2009. All rights reserved.

RSS Feed. This blog is proudly powered by Wordpress and uses Modern Clix, a theme by Rodrigo Galindez.