Thema der Woche 93: Was ist aus den DJs geworden die in Scooters Hyper Hyper erwähnt wurden?

Schöne Idee, schauen wir mal und gehen es der Reihe nach durch:

Westbam: Nachdem dem kommerziellen Overkill gingen wohl die Ideen aus. Daraufhin tat Mr. Nomorefuckingrock’nroll das was alle tun wenn das Schiff sinkt, man versucht sich als Liveact. Das letzte was ich von ihm sah war also ein Video, in dem er mit umgeschnallter Gitarre posierte. Tritt heute immer noch auf und lässt sich bestimmt wie eh und je feiern. Hat das Pech das jede authentische Technodoku ohne ihn auskommen will.

Marusha: Kind gekriegt, kurzes Engagement bei der Castingshow Popstars, zwei Alben in den Sand gesetzt, Radiosendung verloren, tourt immer noch durch die Gegend.

DJ Dick: mußte feststellen das das gewählte Pseudonym für eine Weltkarriere eher untauglich ist und hat vielleicht auch deshalb schon früh die DJ-Arena wieder verlassen, dann die Loveparade gemanagt, war am Anfang des neuen Tresor’s beteiligt, ist aber schon bald wieder ausgestiegen, keine Ahnung was er jetzt macht

Steve Mason: hat eine Weile lang Raveline Kolummnen geschrieben, und zuletzt in Kollaboration mit u.a. Jens Mahlstedt Breakstracks in England veröffentlicht, ist jetzt aber auch schon wieder ein paar Jährchen her, seitdem ist es sehr still um ihn geworden.

Carl Cox: unser Dickerchen aus UK ist natürlich immer noch mit vollem Schweißeinsatz weltweit unterwegs und hat angekündigt nächstes Jahr sein Label Intec zu reaktivieren.

Hooligan: Habe seine Wandlung vom Gabberatzen zum “House DJ” Da Hool noch mitgekriegt, macht jetzt komischen Kram zwischen Kommerz und was man wohl im Ruhrpott unter “Progressive” versteht, hab ihn schon lange nicht mehr angekündigt gesehen, legt der noch auf?

Cosmic Baby: Nach raketensteilem Start kam schnell der Abturn für Cosmic, nachdem Sven ihm per Plattendeal den Delfin abgekauft hatte zog sich Cosmic aus dem Ravetrubel zurück und vertone Hörspiele und wandte sich wieder der eher klassischen Musik zu.

Kid Paul: Wer so früh startet kriegt die Sinnkrise wohl auch früher als andere, es muß so 95 oder 96 gewesen sein, da kam er aus einem Urlaub zurück, hatte partout keinen Bock mehr auf den Zirkus und hängte die Slipmats an den Nagel. Wandte sich dem Hiphop zu und startete das Label Ism. Heute ist er glühender Verehrer von Nurave und hat da auch einen Blog, den er aber lieber anonym betreibt.

Dag: Wanderte Mitte der 90er ins gelobte Land USA aus, mußte aber feststellen das Indianer und Easy Rider auch da nicht den Träumen entsprechen die man so hat, siedelte erst in Ibiza an und lebt heute als Alleinerziehender Vater wieder bei seiner Eintracht Frankfurt und legt immer noch auf.

Mijk van Dijk: Immer noch produzierend und auflegend unterwegs, hatte Hell bei seinem letzten Album unterstützt und probiert sich gerade mit seinem neuen Projekt The Change an einem neuen Stil, den er Nu Funk nennt und sich an seinen Roots, dem Funk der 70er und 80er, orientiert.

Jens Lissat: Hörte jahrelang nichts von ihm und plötzlich ist er mit Voltaxx und anderen Projekten wieder voll da.

Lenny D: Ist seit Industrial Strength auf dem Gabber/Hardcoretrip hängen geblieben und tourt darauf immer noch durch die Weltgeschichte

Sven Väth: Hat immer noch Guude Laune und ist wohl der hardest working man im Technobizz, man kann zu ihm stehen wie man will, aber seinem Einsatz muß man schon Respekt zollen

Marc Spoon: Tja, R.I.P. zuletzt war ich mit ihm noch in der Türkei, wo ich erst erfuhr das er mittlerweile in Berlin lebt. Ein paar Monate später hat er wohl den Preis für seinen Lebenswandel gezahlt.

Marco Zaffarano: Als ich ihn letztes Jahr auf einer Classicsparty traf erzählte er mir, das er mittlerweile irgendwo im Ruhrgebiet lebt und einer ganz gewöhnlichen Arbeit nachgeht.

Hell: Unter dem Zusammenbruch von Electroclash litt auch sein kleines Gigoloimperium. Seitdem befindet er sich in der Neuerfindung, tourt zwar noch heftig durch die Lande, aber das mit dem Opinionleaden haben mittlerweile andere übernommen. Schönes Beispiel was passieren kann, wenn man einem Image zu sehr verhaftet ist.

Paul Elstak: Hab ich völlig aus den Augen verloren, seine Myspaceseite sagt er sei “one of the most booked deejays in the hardcore scene” was immer das heißen mag und scheint auch schon länger nicht geupdatet zu sein. Nach dem was man da hört widmet er sich immer noch der verzerrten Bassdrum.

Mate Galic: Der ehemals durchgeknallteste Kölner ist heute Mitbetreiber von Native Instruments in Berlin.

Roland Casper: Ist immer noch ein Vertreter der alten DJ Schule und legt nach wie vor bevorzugt im Kölner Raum auf
Sylvie: Wenn damit Sylvie Marks gemeint ist, die produziert nach wie vor unter dem Namen Hal 9000 unter anderem auf BPitch und hat eine Radioshow auf Radio X

Miss Djax: feierte dieser Tage groß den 20 Geburtstag ihres DJAX-UP Labels, realeaste in diesem Zuge sogar eine DVD mit der Geschichte des Labels und tourt noch fleissig im Namen des harten Techno um die Welt

Jens Mahlstedt: Traf ich letztens in Frankfurt zu einer Classicsveranstaltung, lebt jetzt wieder in Deutschland, nachdem es ihn nach England verschlagen hatte und produziert nach wie vor, aber eben nicht nur für den Dancefloor und hat verschiedene Projekte am laufen.

Tanith: Nun, hier bin ich

Laurent Garnier: Produziert und tourt nach wie vor

Special: war kurz auf Facebook, ist aber schon wieder weg da. Schraubt wohl immer noch an alten Autos. Gemeinsame Freunde erzählen unterschiedliche Geschichten über ihn, ich habe ihn seit Jahren nicht mehr gesehen, auflegen tut er nicht mehr.

Pascal FEOS: Produziert und tourt nach wie vor

Gary D: weiß jetzt nicht ob er seine D-Trance Compilations immer noch betreibt, wenn dann müßte die schon in den Hunderternummern angekommen sein. Wenn dann legt er wohl immer noch im Hamburger Tunnel auf und liegt wohl irgendwo zwischen Trance und Hardstyle.

Gizmo: Keine Ahnung was mit Gizmo passiert ist, sein letztes Werk ist eine Compilation seiner Werke, die 1997 aufhört

Insgesamt war es bei der Recherche erschütternd zu sehen, das viele Webseiten und sogar Myspaceseiten der ehemaligen Helden völlig verwaist sind, man sieht fast das Tumbleweed über die Seiten rollen. Die alten Helden scheinen zum großen Teil, bis auf ein paar gut gemanagte Ausnahmen, vergessen zu sein und haben sich entweder aus dem Business zurückgezogen oder sind auf andere Felder ausgewichen. Bei vielen hat man das Gefühl das sie einfach viel zu lange auf dem hängengeblieben sind mit was sie mal groß wurden. Man kriegt richtig Lust auf eine “Was wurde eigentlich aus” Interviewreihe

Kommentare (133) Schreibe einen Kommentar

  1. lustige Recherche.
    muss aber auch nochmal zu Westbam was loswerden. Respekt fuer vieles, dass er geleistet hat, Nachsicht aber auch fuer einige Fehltritte. Dass er nun “weg vom Fenster” ist, ist aber seine ureigene Entscheidung. Perspektivisch gibt es ja immer 2 Arten, aus dem Blickfeld zu verschwinden. 1.entweder man hats nicht mehr drauf oder 2. man mag nicht mehr. zu 1. kann ich sagen: stimmt nicht. er verfolgt genau den Ansatz weiter, den er seit Record Art verfolgte, spielt bei seinen Sets kaum komplette Tracks , sondern fuegt geschnittene Endlosloops zu neuen Tracks zusammen und tut dies immer noch mit dem feinen Gespuer fuer den richtigen Moment auf dem Floor.
    zu 2. kann ich sagen, dass an erster Stelle inzwischen seine 2 Kinder stehen, die er ueber alles liebt und ihm wichtiger sind als Lufthansa Goldcards und VIP-Fotografen.klingt komisch, ist aber so. Der Mann hat doch alles erreicht, alles erlebt, auch vieles verlebt, aber wenn man 1. und 2. zusammenzaehlt, sieht die Situation naemlich so aus: RESPEKT DENEN DIE AUCH EINSEHEN UND LOSLASSEN KOENNEN !!!
    mir ist so eine Person lieber, als Typen, die immer noch mit fuffzig ne Frisur wie ein Zwanzigjaehriger tragen wollen auf einem Gesicht, das einer Koksqualle gleicht und eine daemliche Coverversion nach der anderen macht (mal Mark OH angeschaut ??)
    Max spilet ausser den Pflichtveranstaltungen Mayday und Loveparade nur noch Gigs , die er wirklich machen will, von denen er weiss, dass sie IHM und DEM PUBLIKUM Spass machen. und die Auwahl trifft er laengst nicht mehr nach Hoehe der Gage.
    muss er ja auch nicht mehr. Ich geb hier nur wieder, was mir bei unserem letzten gemeinsamen Gig in Osteuropa auffiel. er schaut gesund, zufrieden, erholt und gluecklich aus und setzt seine Prioritaeten eben anders. Lieber so als ein Schrecken ohne Ende….

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  2. … wurde Doop nicht auch in diesem Song erwähnt?
    Ansonsten fein gemacht, es ist für mich durchaus interessant zu erfahren, was aus den Leuten, – denen ich mehr oder weniger – in meiner Jugend zu Füssen lag, geworden ist..
    Es war definitiv eine sehr schöne Zeit..

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  3. Puuuh, dafür habe ich jetzt meine Mittagspause geopfert! Nette Zusammenstellung und, soweit ich das beurteilen kann, grundsätzlich faktisch korrekt. Ergo:
    ” forward ever, backward never” ist m. E. Das treffendste
    Motto aller Maydays gewesen UND- dem Himmel sei Dank!- auch heute mein Leitbild schlechthin!Passt also ganz gut zur Abrundung der Thematik “was macht eigentlich…”

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  4. Da Hool hat’n Twitter Account. Lustig!

    http://twitter.com/da_hool

    Zu Jens Lissat sei gesagt, das er seit Monaten mit etwas später bekannt gewordeneren Leuten rummacht. Nils van Gogh’s Pulverturm Lissat und Voltaxx Remix… Daniel Strauss… etc.

    Ich bin eine Generation jünger und hab den meisten Kram von denen ihr sprecht nicht so reflektiert mitbekommen. Dafür war ich etwas zu jung und “Spaßorientiert”. Ich kann mich auch an vieles nur arg vermengt erinnern ohne größere Differenzierungen machen zu können.

    Aber früher waren die Partys aus meiner Sicht letztendlich auch immer entsprechend nach Publikum geartet. Wer in Leipzig ins “Easy” gefahren ist oder in die “Tille”, “Basis” hatte es nunmal mit zwei unterschiedlichen Clientel zu tun und entsprechend pressten die einen das in sich rein und die anderen jenes. ;)

    Früher war nicht alles besser oder schlechter. Gibt auch heute noch schnieke kleine feine Partys mit angenehmen Publikum. :)

    Tanith kannte ich bis vor ein paar Wochen überhaupt nicht. Obwohl mir der Name irgendwie bekannt vorkam. :)
    Jetzt weiß ich auch endlich woher. :D

    Lustigerweise kam ich irgendwie zum Twitteraccount und dann war er auch schon ein paar Tage später hier in der Distillery. Was gut rockte. :D

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  5. an sich sehr interessant.
    Doch muss ich dazu sagen das ich “Da Hool” oder Holigan unter seinem richtigen namen noch auf der Mayday 2007spielen gesehen habe und der hat richtig gerockt. Er hat nur auf nem kleinen Floor gespielt, wobei er 3/4 des publikums von Disco Boys abgezogen hat die zur gleichen Zeit gespielt haben.
    Das so viele nicht mehr da sind ist echt traurig aber dafür gibt es neue die nachgerückt sind, die den Techno weiter am leben halten……

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  6. Update zu Laurent Garnier:
    Betreibt nach wie vor seinen Live Act mit Blechbläsern, den ich wegen seiner Vielschichtigkeit und Interaktion für einen der besten weltweit halte. Ferner hat er eine Radioshow auf dem französischen Sender “Radio FG”. Die 3-4 mp3s die ich kenne, sind von der Track Selection her erste Sahne.

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  7. Na da fallen uns doch noch andere ein, wa? Ich könnte das gleiche noch mit Veranstaltern machen. Auch besonderes Barpersonal wäre interessant zu sehen. Also warum nicht eine Reihe daraus machen?

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  8. Ich kann mich wieder schütteln vor lachen bei den Comments…wenn Ihr Musik mit Entwicklung braucht, dann macht Klassik oder Jazz…Egal in welchem Dancebereich auch immer – es gibt da sowas wie Entwicklung nicht. House klingt immer noch wie damals oder nach der gesampleten Discoscheibe, Elektro immer noch nach Breakdancebrumme Anfang der 80er, da hilft auch der Glitch nix.
    Aber da kann man die alten Afrika Platten wieder ausgraben um die Leute auf Megaabfahrt zuschicken. :) Pop klingt immer noch so wie Mitte der 70er, Miminmal fehlt die Substanz um nach was zu klingen, da kann man besser wieder auf Welle Erdabll zurückgreifen, Hardtek und Schranz klingt wie Hardcore aus den Anfängen, Ambient kann man immer noch rückwärts spielen und sagen es wäre die neue Platte, Noise ist das gleiche bloss über nen Verzerrer gejagt und falls irgend einem Marktingfuzzi hier noch ‘ne Kategorie für seine Fusstrommel fehlt, kann er die gerne mal reinsetzen und ich schieb ihm dann mal ein paar Vorlagen von anno dazumal rein, um mal den Entwicklungsstatus zu erläutern!
    Ich lach mich tot über das kollektive Anspruchsdenken. Klasse kam noch nie von Masse. Das wird auch nie so sein. Aber amüsant ist das trotzdem alles, ich werde das mal sammeln und dementsprechend öfter hier vorbei schauen.:D :D :D

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  9. Pingback: Anonymous

  10. lieber kritiker….ich hätte gerne mal eine analyse, was an meinem beitrag dumm ist oder unverständlich….tanith kann übrigens sehr gut einen abend steuern an den decks….ich traue im sogar zu vocal house oder drum and bass zu mixen….und die wellen mitzunehmen….tanith ist ein intelektueller…der hat sogar eine popstar-karriere für seine ideale ausgeschlagen….tanith ist der hermann hesse des techno, aber nur manche begreifen es….

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  11. Forward ever, backwards never? Das hat der Erich auch immer gesagt… Vorwärts immer, rückwärts nimmer. :D

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  12. hey t – schöne idee
    vielleicht könnte man wirklich mal über eine serie nachdenken – bewegtbild, fotos etc. – ist ja nun auch der ideale zeitmaschinenkontent.
    b
    t

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  13. yo, so ein monatliches “was macht eigentlich …?” wäre ´ne spannende und sicher auch amüsante Sache. Dazu zwei Fotos – damals/ heute. oder ein kleines Interview …

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  14. Pingback: Was macht eigentlich…? | myoon

  15. Man kann ja über die ganzen kommerziell erfolgreichen Leute, die bei Viva und Mtv auf Rotation liefen, sagen was man will, Geschmäcker sind ja dahingehend verschieden…aber sie waren definitiv für viele junge Leute die Eintrittskarte ins elektronische Reich…

    Auch wenn sie vielleicht in stiltechnischer Hinsicht mit “Scheisse” die Lanze gebrochen haben…sie haben sie gebrochen. Der Entwicklung der “elektronischen Tanzmusik” hat es doch einen ganz guten Schub gegeben, da man sich vom Kommerz irgendwie abheben musste.

    Was letztenendes aus dem ganzen “Hype” wurde, ist ja bekanntermaßen eine andere Geschichte…aber dafür haben ja nun die Kids auf dem Parkplatz mit Sunshine Live ihren Trink-Begleit-Sound ;)

    so ein monatliches “was macht eigentlich…” würde ich auch favourisieren.

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  16. Heute erst dazu gekommen deinen Artikel zu lesen. Danke für die Mühe! Hat wirklich Spaß gemacht, dass hier mal nachzulesen.

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  17. Pingback: Lesezeichen vom 9. Dezember 2009 | PolkaRobot

  18. ich hätte jetzt schon gern gewusst, wie ich den blog von kidpaul finde?! ich dachte, der verkauft jetzt schrauben oder macht auf fachmann für heizungsanlagen oder irgendsowas. war damals auf einer record release party von ism in der box am potsdamer platz und das war das letzte was ich hörte von ihm und seiner musik….

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  19. …man könnte ein online buch erstellen mit allen dj´s und deren projekte und was daraus wurde…
    Sowas fände ich sehr interessant.
    Ich bin mit Techno großgeworden – mitlerweile hör ich es nicht mehr so oft (das neuer Zeug reizt mich meist einfach nicht mehr – da hört man den kommerz so raus), aber wenn dann richtig.^^

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  20. so moin erstmal und ein fettes superdanke für diese seite :)
    zu mir : ich bin anno domini 1992 im hamburger tunnel das erste mal FEIERN gegangen (story für sich hehe)
    auch ich habe miterlebt was die zeit an einem dj hinterlassen kann , habe nach 3 jahren auflegen nur noch 54 kilo gewogen von ehemals 72 kilo , hab mich aber wieder gefangen weils irgendwann “klick” gemacht hat . auch wenn ich mir damals bestimmt die ein oder andere synapse durchgebrannt habe , möchte ich nicht eine sekunde meiner erinnerungen hergeben !
    so geht es bestimmt vielen feiergängern und dj´s , aktiv oder in rente ,
    nebenbei noch erwähnt Hooligan aka da Hool hat letztens mal im Wuppertaler Butanclub aufgelegt , style : mischung zwischen Progressive und oldscool
    des weiteren möchte ich Markus Löffel aka Marc Spoon hiermit nochmal online meinen respekt zollen , die besten sterben jung R.I.P.
    er hatte sich ja auch leider mit den falschen leuten eingelassen ,
    noch nebenbei bemerkt , werde niemals den Friedenspanzer auf der LP vergessen Tanith :)
    chillige grüsse mit sunbeam (outside world) auf den ohren aus wuppertal
    Breiti690 aka Syntax Error 404

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  21. na was denn das hier für eine traurige sache ?

    da schreibt man ein kommentar und das wird komplett umgeschrieben?

    marcel am 07. Dezember 2009 um 23:05

    solch blödsinn würde ich nie schreiben!
    sehr traurig was ihr hier macht, macht die anderen runter und selbst keine kretik vertragen!

    weichwürste und für mich ein zeichen das ich recht hatte!

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  22. Ja, mich würde der Kid-Paul Blog auch blendend interessieren! Fand ihn 92 einen der allerbesten DJ’s und ich bin momentan auch im “Nu Rave” Fieber.

    Das verbindet :-)

    Tanith, kannst du nicht einen Hint geben?

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  23. @ marcel:
    pffft –
    du hattest recht mit dem
    was du angeblich gar nicht geschrieben hast ? ^^

    ja,
    man muss die welt nicht verstehen,
    sondern sich nur darin zurecht finden!

    bis auf die “outings vom konsum diverser substanzen” einiger protagonisten
    netter bericht.

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  25. Ach ja Scooter…lange ist es her. ist echt interessant, wenn man so hört, was aus den ganzen DJ’s geworden ist. Sabine Christ lebt z.B mit ihrer Familie in Australien. Und Mate ist Präasident bei native mit seien glaub ich 33-35 jahren…werd selbst 31 und man sieht wie schnell die zeit vergeht…

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  28. Da Hool (über)lebt wohl tatsächlich nur im Selbstzitat. Jedenfalls hatte ich mal auf nem Flyer gesehen, daß er im letzten Jahr auf ner “Sound Of Poison” Party im Butan Club Wuppertal aufgelegt hat.

    @ da-fyr
    Mystic Man war wohl der schlechteste MC aller Zeiten, und hatte eher das Talent jeden geilen Mix totzulabern. Siehe dein Link: http://www.youtube.com/watch?v=Q_pm7WCN-t8 “who makes you lose contro-lo-lo-lol?” LOL!
    Na jedenfalls passt der HP ganz gut zu dem Schwätzer.

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  29. Danke für die tolle Recherche.

    Jens Lissat, Jens Mahlstedt und wahrscheinlich auch Steve Mason spielen übrigens nächstes Frühjahr auf einem Revival in Hamburg, erstere sind auch gelegentlich auf anderen Veranstaltungen hier an den Turntables.

    Paul Elstak findet man mal auf Norddeutschlands Hardstyle-Raves.

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  30. hat mich gefreut über die “alten DJ´s” zu lesen und merke dabei, dass ich auch nicht mehr der jüngste bin…
    ha – so ist das leben

    Danke

    Antworten

  31. Pingback: Wir müssen nicht gut finden, was ein anderer sagt, schreibt, denkt, aber um unserer eigenen Freiheit willen, müssen wir es ertragen.

  32. Die Mystic-Man-Einfluss-Debatte:
    Müsste man sich Steve Masons Experience-Shows von ’93/’94 mal vornehmen – wenn der Mystic Man dabei war gab es gelegentliche ..öhm.. Motto-Mixes – “Summertime Party”, Valentinstag usw.
    Das dortige geMCe Mystic Mans ist geradezu eine Zitatensammlung für etliche Scooter-Produktionen und -Passagen (nicht nur “Let me be your Valentine!”.)

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  33. hi tanith..du hast geschrieben das hardstyle so etwas wäre wie scooter für arme (oder in der art) dazu wollte ich kurz los werden das es genau anders herum ist .scooter klaut sich des längeren beats ,basslines und loops aus erfolgreichen hardstyle tracks zusammen.

    bestes beispiel dafür ist der track ti sento . in einem interview meinte herr baxxter die sängerin hätte extra für scooter die lyrics neu eingesungen …
    wobei einer der grossen hardstyle DJ´s Technoboy den selben track schon viel früher veröffentlich hatte und das mit viel erfolg in der zene.

    desweiteren kann man behaupten das scooter noch viel mehr geklaut hat . schade eigentlich da auch scooter zu meiner jugend gehörte und zu den wenigen gehören die sich gehalten haben .
    falls es von intresse ist schau mal in die youtube link´s von mir rein…
    dort sieht man die auflistung wo was schamlos geklaut wurde…

    http://www.youtube.com/watch?v=-iruwYeOtro

    http://www.youtube.com/watch?v=S7lDlBDz2Wc

    zu guter letzt wollte ich noch los werden das DJ´S und Musiker nicht nach Style bewertet werden sollten , denn eins haben wir alle gemeinsam ! DIE Liebe zur Musik und geschmäcker sind zum glück nun mal verschieden .

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  34. schade das die geilen Zeiten aus den 90ern vorbei sind – trauere heute noch diesen hinterher (bin drauf hängengeblieben).
    Konsorten wie Westbam,Paul van Dyk usw. haben mit ihrem Kack-Sound die Kommerzialisierung der Techno-Szene ausgelösst und dadurch ist dann auch alles zugrunde gegangen.
    Ich stand immer auf Breakbeatz – von UK Hardcore,Jungle bis D&B/Techstep (von 91-99) aber auch abgedrehten Exp./Acid – Output – z.B. vom Labels wie Warp, Mille Plateaux, Acid Orange, CFET usw. Auch gab es phaten Hip Hop & Grunge-Sound in der Zeit.
    Ich werde nie die Zeiten vergessen wo wir Sa in Berlin erst im Icon oder WTF-Club zu Jungle/D6B abgehottet sind & danach im Tresor/Globus bis Sonntag Nachmittag im Tresor/Globus zu phatten Tech/Electro-House weiter gefeiert haben.
    Oder die regelmässigen genialen Outdoor-Partys auf dem Innenhof im Tacheles mit coolen netten Leuten. Es gab auch einen coolen Club Namens “Eimer” in einem besetzten Haus in der Rosenthaler Strasse wo es auch Hammer-Partys gab – gibts heut alles nicht mehr. Berlin hat sich leider zu einer echten Schicki-Micki-Stadt entwickelt und ist total langweilig geworden – genau wie die heutige Technoszene (alles ist total glatt und öde – kein Individualismus mehr und wenig Fun). Alternativen gibt’s leider nicht – der RnB/Hip Hop-Sound von heute ist voll zum Kotzen – mit den unrealen aufgestylten Partyvolk die sich für sonst wie cool halten und für mich einfach nur lächerluch sind mit ihren Pseudo-hippen Punk-Frisuren und trendy Fashion-Klamotten.
    ne Zeitmaschine – das wäre cool!!

    Antworten

  35. Zeitmachine – ich würde auch gerne wieder feiern geh’n..aber ausser durchgestylte DISCO-Tempel gibt’s nix..der Mainstream hat alles aufgesaugt. Des Publikum sieht leider auch sehr nach mainstream aus. Wo gibt es noch kleine fiese dreckige clubs in denen noch bis zum erbrechen abgerockt wird ?…Es errinnert mich an die mitte der 80′s, die charts wurden in jeder disse hoch und runter genudelt (heute isses der einheitsbrei in den clups).
    Dem hinzu zufühgen ist das in gesatz zu damals ich keinen neuen UNTERGRUND im eintferntestem sehen kann…Äh gibt es Elektropunk ..schon..(?)..(!)..is da was am kochen. Die zeit wird wieder etwas (neues) Hervorkochen..

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  36. Pingback: Oldschool Techno 1990 – 1995 – Freitagsvideo 19.03.2010 | Neues für Nerze, Stoff für Mettwurst

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