Review und Test: Traktor S4

Am Freitag kam hier das sehnlich erwartete Paket von Native Instruments an, Inhalt: das neue Traktor S4 System. Dabei handelt es sich in erster Linie um einen Vierkanal Traktorcontroller plus einer speziellen Version von Traktor Pro. Also gleich mal ausgepackt und ob der schieren Größe des Controllers erstaunt sein, das Ding ist breiter als ein 1210er! Ein Monstrum von Controller also, dafür hat man aber Knöpfe und Fader mit Abständen die auch Nichtasiaten ohne spitze Finger bedienen können. Hier mal ein paar Bilder zum Vergleich:

S4 vs. 1210

S4 vs. VCI-100

S4 vs. Macbook

Die Verarbeitung ist sehr ordentlich, es fühlt sich ales sehr wertig und griffig an, nichts kratzt, scheuert oder klemmt. Trotzdem fühlt es sich natürlich ob des Plastiks und der Größe nicht ganz so stabil an wie meine VCI-100, deren Chassis ja komplett aus Metall gefertigt ist, andererseits möchte ich auch nicht wissen was solch ein Klopper im Metallgehäuse wiegen würde. Die Bauweise ist ganz im Stil von der Maschine gehalten, wer die kennt weiß auch um den angenehmen Druckpunkt der Pads und Buttons, die sind in etwa gleich. Die Oberseite hat an den Decks noch jeweils eine matte Aluplatte spendiert bekommen, die Mixersektion in der Mitte besteht aus einer glänzenden Plexiglasplatte.
Die Jogwheels sind touchsensitiv und natürlich, wie mittlerweile von hochwertigen Controllern gewohnt, mit doppelter Funktion, der Außenbereich ist für Bremsen und Pitchen vorgesehen, während der obere Teil der Scratchsimulation dient, im Browsermode kann man damit zudem schnell durch die Playlisten scrollen.
Die Fader sind mit 4 cm gerade lang genug für mich, einige werden sie vielleicht als etwas zu kurz empfinden und den fehlenden cm zum Pioneerstandard bemängeln. Ich bemängele eher das es nicht so aussieht als könne man die Fader wechseln, was schade ist, da man ja um den Verschleiß solcher Teile weiß.
Die Beleuchtung mit ist mit hauptsächlich Blau und Orange sehr angenehm gehalten und trägt doch einiges zur Übersicht bei. Positiv: zwar sollte man den S4 Controller immer mit dem beigelegten Netzteil betreiben, aber auch wenn das mal rausrutscht oder vergessen wurde steht man nicht blöde da, lediglich die Beleuchtung ist auf Minimal gedimmt, dem Sound tut es auch keinen Abbruch, der bleibt mit oder ohne Netztteil genauso laut.
Die eingebaute Soundkarte ist im Grunde eine Audio 4 deren Qualität man ja kennt, laut und klar, kein Grund zur Klage. Lediglich der Kopfhörerausgang kommt mir im Vergleich zu meiner Audio 2 etwas leiser vor.
Die 4 Kanäle lassen sich zwar alle durch Traktor belegen, es ist aber auch möglich noch 2 Plattenspieler oder Linegeräte wie CD-Player anzuschliessen und auf 2 Kanäle zu routen. Praktisch z.B. auch wenn man seine Maschine oder andere Groovebox anschliessen und ins Set integrieren will, dazu hat es dann sogar noch Midibuchsen zum Syncen auf der Rückseite.
Soweit also erstmal die Hardware. Die S4 Traktorversion war schnell installiert und per nervigem Servicecenter auch bald angemeldet und betriebsbereit, dann kam auch schon die Nachricht das bereits ein Update auf Version 1.0.1 bereit steht, das ich auch gleich installierte. Das auf der Verpackung versprochene Plug & Play hält Wort, auch Einstellungen und Playlisten aus anderen Traktorversionen werden nach Nachfrage brav übernommen, man kann also tatsächlich wie gewohnt sofort loslegen. Großes Lob an dieser Stelle für dieses in Schwarz und Grau gehaltene GUI-Layout der neuen Traktorversion, so minimal in der Farbgebung habe ich mir das schon seit dem Umstieg auf die reguläre Proversion gewünscht, viel angenehmer und aufgeräumter für das Auge als vorher und hoffentlich auch bald das Layout für die anderen Traktorversionen.
Die Effekte sind die bekannten, die auch schon in den Pro Versionen ihren Dienst tun. Neu ist, das die Decks C und D standardmäßig nicht mehr als reine Abspieldecks ausgelegt sind, sondern als Sampledecks fungieren in die man nach Herzenslust aus dem laufenden Track reinsamplen kann oder aus der Samplebank laden kann. Dies geht bis zu einer Länge von 48 Sekunden pro Sampleslot von denen pro Deck 4 zur Verfügung stehen. Im Browsermode blinken diese Slots auf dem Controller während man in diesem ist und das angewählte Sample lädt dann ganz einfach in den Slot dessen Button man drückt, nochmaliges drücken startet das Sample, drücken plus Shift leert den Slot wieder, so einfach kann das gehen. Ähnliches ging zuletzt auch mit meiner VCI mit der DJ Techtools Belegung von Ean Golden, ist aber vom ease of use und dem Handling kein Vergleich mit dem wie das vom S4 System gehandhabt wird. Faktisch habe ich das mit der VCI nie genutzt, weil zu umständlich mit der Eingeschränktheit der regulären Traktor Pro Software und dem Buttonangebot der VCI. Jetzt ist das eine wahre Freude sich eine Samplebank mit Geräuschen und Jingles aufzubauen, die man jederzeit ohne hakelige Shift-Handgriffe zur Verfügung hat und abfahren kann.
Gleich über den Sampleslots der Hardware liegen die Loopknöpfe, die zugleich als Potis für Volume und Filter der Sampleslots dienen, wenn man die Kontrolle auf die entsprechenden Decks C oder D wechselt, sehr schön gelöst.
Neu ist auch der Looprekorder, der es ermöglicht, vorgegebene Looplängen von 4 bis 32 Takte aufzunehmen und quasi als fünftes Deck einzuspielen, man hat dabei die Wahl die Loops über die Mains, den Auxweg oder den Cue aufzunehmen. Damit lasssen sich ordentliche Sampleorgien starten, die man dann wiederum in die Sampledecks laden kann mit Tracks mischen kann, um sie erneut mit dem Looprekorder aufzunehmen, dem Wahnsin sind da kaum noch Grenzen gesetzt.
Die so gewonnenen Loops und Samples sichert Traktor dann automatisch im All Samples Verzeichnis, nachdem sie 3 mal getriggert wurden.
Um das alles zu managen gibt es 4 Ansichten, die sich in den Preferences noch anpassen lassen. Standardmäßig sind das
S4 Essential View

S4 Extended View

S4 Mixer View

S4 Browse View

diese lassen sich über den Controller per Shift und wahlweise den Deck C oder D Button wechseln

Das alles rauszufinden braucht es nicht lange und bereits am Montag hatte ich dann im SO36 die Möglichkeit das System in der Praxis zu testen. Ursprünglich hatte ich ja nicht vor mir das angebotene Flightcase für den Controller zuzulegen, aber die Praxis zeigte dann als erstes, das es bislang eigentlich keine passende Methode gibt dieses Brett sicher zu transportieren. Das Zweckentfremden von Plattentaschen, wie mit der VCI geht ob der Größe von 50×33 cm beim besten Willen nicht mehr und auch Rucksäcke in dem Format sind noch Mangelware, was sich sicher bald ändern wird, ich bin sicher UDG und andere Hersteller werden nicht lange mit Angeboten auf sich warten lassen. Bis dahin aber will das alles schon zu Gigs transportiert werden und da ist das Flightcase nunmal bislang die einzige und nichtmal die schlechteste Lösung, weil der Laptopständer gleich eingebaut ist. Darüber kann ich allerdings noch keine Erfahrungswerte berichten, da die Cases noch nicht ausgeliefert werden, sollte aber in den nächsten Wochen passieren.
So ein fetter Controller stellt einen im Club natürlich vor ganz andere Herausforderungen als die bislang gültigen Größen von VCI und Co. Mit einfach mal Plattenspieler und Mixer etwas verschieben bis genug Platz ist, ist da nix mehr, jetzt gibt’s mit der groben Kelle und man baut nicht mehr zur Not noch einen CD-Player ab, sondern entsorgt gleich einen 1210er um genug Platz zu haben. Wem das in der Seele wehtut, der sollte einfach mal endlich DJ Pulte bauen, die genug Platz haben, damit man auch andere Gerätschaften aufbauen kann als das zunehmend veraltende Standardequipment. Ich denke ich komme da jetzt zum ersten mal an den Punkt, wo ich im Vorfeld Technical Rider verschicke in denen ich verlange mindestens eine Fläche von 50×70 Platz in der Nähe des Mixers zu haben, ohne irgendwas um- oder abbauen zu müssen. Ansonsten ginge halt noch Deckel auf die 1210er und Controller auf diesen quer über den Mixer ablegen.
Erstmal fertig aufgebaut gab’s dann kein Problem mehr, das System erwies sich als absolut stabil und zuverlässig, das einzige Problem war eigentlich ich, weil ich noch so in den VCI Routinen drin war und dazu gehört eben das man ständig am Shift drücken war, was nun gar nicht mehr nötig ist, das verwirrt zuerst mal, da ja tatsächlich für alles und jedes ein Knopf zur Verfügung steht, kennst man so noch gar nicht.
Nach kurzer Eingewöhnungsphase war es dann jedoch ein großer Spaß, hier mal ein Sample einzustreuen, da mal den freistehenden Rhythmus in ein Sampledeck zu laden und in den nächsten Track mitzunehmen und noch mitlaufen zu lassen, während man schon wieder 2 Tracks übereinander laufen hat. Und ich wähne mich da erst am Anfang, es ist wie nochmal Auflegen lernen, die neuen Möglichkeiten inspirieren zu neuen Ideen und ich bin gespannt was für Kniffe ich mir da noch zurechtlege oder auf was andere kommen und welche Flut an Tutorials demnächst auf Youtube hochgeladen werden, die man dann nacharbeiten kann.
Fazit:
Der Traktor S4 ist für mich ein Dream come true, viele Sachen die mit der VCI noch sehr komplex waren sind nun mit einem Finger oder einem Handgriff zu erledigen, was vorher mit hakeligen Kombis zwar auch ging, aber dann im Clubeinsatz doch eher vernachlässigt wurde, weil es nicht in den Flow passte. Das für jede Funktion ein dezidiertes Steuerungsteil parat ist macht da viel aus, kein Zweckentfremden von Knöpfen mehr, die für die Funktion nur genutzt wurden, weil sonst bei der Belegung keiner mehr frei war, keine Shiftorgien mehr zu Memorieren.
Das alles hat natürlich seinen Preis und der heißt Platz. Somit muß man sich, bevor man sich so ein System zulegt, überlegen ob es einem die gewisse Einschränkung an Mobilität wert ist. Eine VCI plus Laptop kriegt man auch noch im Rucksack oder der Plattentasche unter und beim Flug ins Handgepäck, ein S4 System braucht zumindest im Moment noch ein Flightcase und die mit Sicherheit kommenden Backpacks werden wahrscheinlich das Ausmaß für Handgepäck überschreiten. Mir persönlich ist es die Einschränkung wert, ein System wie das S4 zu ist im Vergleich zu Faderfoxen oder VCIs wie Auto vs. Benz fahren.

Kommentare (33) Schreibe einen Kommentar

  1. jaja, so ist das: erst argumentieren die laptop djs, dass plattenschleppen zu mühsam ist, und dann tragen sie so einen klotz mit sich rum ;)

    aber spaß beiseite, wenn ich mir das gerät anschaue denke ich mir: hätte man das nicht auch *etwas* kompakter machen können? das teil ist ja wirklich riesig…wieviel wiegt es in etwa?

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  2. @Ralf: immer noch kein Vergleich zum Gewicht von Platten, ich schätze der Controller wiegt sowas um die 2 kg. Viel kompakter wäre, glaube ich, nicht ohne Einbußen gegangen, entweder man hätte Funktionen opfern müssen oder die wirklich angenehme Ergonomie und Haptik hätte dran glauben müssen

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  3. Ich finde, für den Preis ist es ein großer Nachteil, dass der S4 nicht zusätzich ein StandAlone-Mixer ist. Mixen geh tnur mit Laptop/Software. Da finde ich den Denon DN MC6000 anständiger, auch wenn da die Traktor S4 Software fehlt, aber Pro soll ja bald dahingehend geupdated werden.

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  4. mal endlich ein ausführlicher, praxisorientierter und ungeschönter(hoffe ich) artikel. die größe ist wirklich nen problem. wenn die wenigsten 10 cm rausholen könnten. müssen denn die drehteller wirklich so gross sein? kann ich von hier ja nicht beurteilen.
    zum thema case: ich benutz für mein liveequippment immer so einen rimowa troley(jaja…jetzt kommen gleich comments von yuppi…aber es ist einfach solide deutsche wertarbeit) der die IATA-norm erfüllt und ins handgepäck darf. da würde das teil von den maßen gerade noch reinpassen. und es wär noch platz für 2 tshirts, 2schlüpper, socken etc… + macbook pro.
    http://www.koffer-direkt.de/rimowa-classic-flight-cabin-trolley-iata.html

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  5. Sehr schöner Bericht! Macht wahrlich Lust, wenn der Preis nur nicht so hoch wäre…! :D
    Leider schon angemessen fuer das gute Stueck…

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  6. @Daniel: kann den Einwand verstehen, aber das Ding wurde ja explizit als Traktorcontroller gebaut. Wenn dann schon die ganzen whole 9 yards und ein Controller der kein Laptop mehr braucht, sondern sich alles vom Comp zieht und dan standalone funktioniert, so das das Laptop gar nicht mehr mit muß, das wär’s dann doch. Naja, mal sehen wo wir in 3 Jahren so sind, die Entwicklung bleibt ja nicht stehen

    @Phon.o: die Teller sind schon minimale Größe, kleiner ginge nicht und 10 cm rausholen stelle ich mir echt schwierig vor, dann hätte man schon wieder zu kleine Knöppe und Abstände, die ich z.B. beim Faderfox gehasst habe.

    Der Rimowatip ist super, für Flugreisen definitiv in der engeren Auswahl, danke!

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  7. Hallo Tanith,

    vielen Dank für den Bericht, auch schön zusehen das ein alter Haudegen sich nicht vor dem modernem scheut und Vinyl hinterweint.
    Habe auch lange auf so einen Controller gewartet, da ich mit denselben Problemen (Reloop Digital Jockey) kämpfe (SHIFT).
    Werde den Platzbedarf auch in meinen Rider aufnehmen

    LG, Jorma

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  8. Hatte gerade die Gelegenheit den S4 im Laden zu testen, da das so nen NI-internes Protokoll ist (10 mal schneller als Midi) mit dem die Software gesteuert wird, haste auch ne äußerst präziese Steuerung. Das macht sich besonders bei den Pitchfadern und beim Jogwheel bemerkbar. So akurat scratchen ist schon ne feine Sache und somit kannste die Scratch-Funktion auch tatsächlich als solche verwenden. Auch wenn ich normalerweise mit Serato auflege, muß ich sagen, das NI mit dem S4 nen schickes Spielzeug abgeliefert hat :-)

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  9. Vielen dank für diesen objectiven Einblick.
    Ich habe nun selbst die Bestellung für das Teil aufgegeben, und hoffe das ich den Vinyl nicht zu sehr hinterhertrauere.
    In den letzten Jahren habe ich viele DVS Systeme ausprobiert (von Final scratch zu SSL zu Traktor pro und letztendlich mit der SL3 zurück zu ssl) und hoffe nun mit diesem kontroller endlich angekommen zu sein. Zufrieden war ich eigentlich erst mit Traktor pro, währe da nicht die vinylsteuerung so schlecht gewesen, da ist serato echt besser. Und die SL3 mit der scratch live 2.0 Software war da schon ein Kaufanreiz.
    Was mir bei Traktor bisher immer fehlte war die Leichtigkeit von serato ob live oder itch, es war immer nur anstecken und losmixen. Das hat Traktor mit diesem kontroller (hoffentlich) nun auch geschafft. Was mich als einziges noch stört ist die windowsähnlich aufgebaute dateistruktur, und die verschachtelten einstellungsmöglichkeiten die meiner Meinung nach sehr viel vereinfacht werden sollte. Als einfacher Nutzer der Software muss ich nicht jedes kleine Bit 3 mal umdrehen können, jede Hardware erfordert ein gewisses Maß an Anpassungsfähigkeit meinerseits, das kann die Software gerne auch von mir verlangen.

    Ich habe gelesen das der xone EQ weggefallen Ist, das finde ich sehr schade, wäre dieser doch meine erste Wahl gewesen. ich konnte mich mit den pioneer oder ecler EQ’s nie anfreunden, und der xone62 auf den ich die letzen Jahre verbracht habe, waren nahezu eine Erlösung. Hoffentlich wird in der nächsten Version der neuere 3 Band xone EQ einfließen.

    Also, nochmal vielen dank für deine testbericht und vergissmnicht noch einen Langezeit testbericht aufzusetzten. So in einem halben Jahr oder so.
    Ich denke das entspricht so in etwa die Nutzung von 2 Jahren bei mir. Bist halt doch gescheit unterwegs.
    Und lass dich mal wieder in Nürnberg blicken!

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  10. geiler controller..für mich nur uninteressant…traktor pro mit normalen controller reicht mir. mal ne andere frage abn tanith…wie findest du eigentlich die kommerziellen versuche von dupstep von skream und magnetic man(skream, benga,). ich find diesen trance-step-pop sehr interessant und es steht im heftigen kontrast zu den alben von burial oder scuba…komischer weise läuft die magnetic man bei mir rauf un runter…?

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  11. @Tanith
    Naja, der Wacom Nextbeat ist schon nah dran, wennauch schon doch wieder irgendwie was ganz anderes. Ansonsten gibt’s ja noch den schicken Pioneer CDJ2000. Wenn der im Club steht, trägt man nur noch seinen USB-Stick an und los geht’s.

    Aber wie Du schon sagst, momentan befindet sich das ganze DJing in einer enormen Umwälzung. Wer weiß, was die Jahr so mit sich bringen.

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  12. bei diesem Wacomteil war ich mit Ean Golden mal in einer Focusgroup, ich fand das Teil einfach zu gadgetmäßig, hätte nicht gedacht das die das tatsächlich mal rausbringen, haben sie dann aber wohl doch getan. ich glaube nicht das sich das Teil durchsetzt, geschweige denn viel verkauft.

    Die CDJs sind sicherlich super, aber erstens viel zu teuer und zweitens nur wirklich voll nutzbar wenn mamn selbst welche hat um Cues, Looppoints und ähnliches zu setzen. Ansonsten sind das überpreisige Abspielgeräte

    @sonicdestroyer: ich kenn nur die Instrumentals und die hauen mich nicht unbedingt vom Hocker, es ist anzunehmen das es mit Vocals noch schlimmer kommt

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  13. Wirklich sehr sehr guter Bericht. Danke! Aber… Editiere mal und setz paar Satzzeichen. Echt schwer zu lesen an vielen Stellen.

    Gruß Ben

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  14. nuja, da es von Denon selbst kommt wundert mich nicht das das 10 fach schnellere Hi-Res Midiprotokoll und die fehlenden Pitchfader nicht erwähnt sind. Rec out ist eigentlich auch gegeben, da der Outkanal 2X gegeben ist, einmal als Klinke und einmal als RCA. Ansonsten find ich’s ja super das das 4 Kanalmixer Controllerkonzept endlich mal voran kommt

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  15. @ Nik77,

    was am Denon auch noch fehlt sind die Filterknobs, und das auf jedem Kanal, schon alleine das wäre für mich ein Kaufgrund für den S4 und ich glaube auch nicht das sich die neue Software so leicht (und ohne alles umzumappen) mit dem Denon bedienen lässt, ausserdem ist er ja auch nich soviel billiger was das Upgrade von Traktor LE auf Pro wahrscheinlich wieder frisst.

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  16. das ist auch hochgradig dämlich wenn equipment hersteller erst garnicht versuchen das zeugs o zu bauen das es noch in bord trollies passt.
    Mein clavia G2 ist auch so ein Fall.. 3 octaven tatstaur passt nämlich wenn man kein blöden joy nippel daneben baut um dafür dann abstell platz für die kaffe tasse über der tastatur zu haben…

    gibt in letzter zeit leider so eine ammi tendenz alles grösser zu machen als es unbedingt sein muss.. siehe abletons lunchpad

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  17. @ Tanith und Jay:
    Soweit ich gelesen habe ist der einzige Vorteil am hi-res-Midiprotokoll, dass die Bandbreite höher ist. Das heißt, dass es nicht schneller ist sondern nur mehr Befehle gleichzeitig übertragen werden können (Was bisher ja auch noch nie ein Problem mit Traktor + Midikontrollern war – und NI hat ja NOCH keinen sechshändigen plastikbillig-Menschen herausgebracht, der das dann alles gleichzeitig ansteuern könnte).
    Wo fehlen da Pitchfader?
    Was das Mapping von ein oder zwei Filterpotis angeht, sollte das wirklich das geringste Problem sein. Davon abgesehen ist das Denon-Gerät einfach nicht so ein klapperndes Leichtgewicht wie der S4 (ich verweise hier auf die Phenomena-Routine von Ean Golden auf djtechtools, wo das Gerät auf Plexiglas ziemlich in der Gegend herumrutscht), kleiner, günstiger, Denon-Qualität, hat mehr Knöpfe zur Verfügung für die Geeks, die Jogwheels sind sinnigerweise nicht zum Hängenbleiben über den Loop/Cue/Sample-Feldern angebracht und die restlichen Vorteile kann man nachlesen. Ich stimme dem Upgradekosten-Argument zu. Das ist aber auch schon alles.

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  18. Für mich wird es der DENON MC6000 gründe dafür:

    Echter Analog mixer
    Doppelt so hohe Jog Wheel auflösung wie der S4
    Regelbarer Booth ausgang
    XLR Master Out
    Besser beleuchtete Knöpfe
    High output Kopfhörer ausgang ( cuemix / phone level auf dem Mixer)
    Sehr hochwertige und stabil gebaut ( Metal kein plastik )

    Was mich am S4 nervt :

    Der Kopfhörer ausgang ist viel zu leise
    cue und phone Knöpfe an der geräte vorderseite mit wackligen drehpotis
    (Die gehören auf den mixer)
    Plexiglas mittelpatte sieht nach 10 minuten mixen aus wie sau…
    Eine Durchgehende Metallplatte wäre sinnvoller gewesen
    Kein XLR Master Out
    reiner Software Controller
    u.s.w

    Der S4 ist etwas für leute die zu faul sind sich ihr mapping selber zu machen ;O)
    Für alle Neueinsteiger in die Digitale DJ welt sicher die einfachste lösung.

    Aber wenn ich schon viel geld ausgebe dann möchte ich auf nichts verzichten müssen, und da ist der Denon mc6000 einfach das hochwertigere gerät.
    Am ende muß aber jeder für sich selbst entscheiden was einem wichitg ist, nur wer spass am mapping hat sollte zum denon mc6000 greifen weil man dort noch einen analog mixer dazu bekommt, und noch einige andere dinge die einfach besser sind als beim S4.

    der DENON MC6000 wir ab dem 17.12.2010 erhältlich sein und kostet 749 Euro

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  19. Da im Grunde eine NI Audio4 drin ist eben die bewährt bekannte Qualität. Ich hatte gerade wieder am Wochenende das Vergnügen jemanden überzeugen zu dürfen der dachte mp3s im Club, zumal nach einem Vinyl DJ, würden nicht klingen, nach dem Set war er anderer Meinung :D

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  20. deiner meinung nach könnte ich dort noch zwei plattenspieler intregieren aber wie? haben es bisher auch noch nicht geschafft die maschine mit einzubringen…frage wie geht das?

    mein kumpel hat sich das teil auch zugelegt, ich bin jetzt auch noch am grübeln aber wir haben es noch nicht geschafft die plattenspieler mit den s4 kompatibel zu machen da ich dann diesen für mein alten austauschen würde wollen, die beschreibung (pdf datei) hätte man meiner meinung nach besser regeln sollen, noch ein kritikpunkt wäre das man einen leistungsstarken prozessor brauch denn mit ein duo core hackt es beim belegen der jeweiligen decks…

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  21. An sich bin ich nach längerer Praxis damit zufrieden, außer das das Mikrophon von einem Gig zum nächsten, plötzlich nicht mehr anzusteuern war und ist

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  22. was am Denon auch noch fehlt sind die Filterknobs, und das auf jedem Kanal, schon alleine das wäre für mich ein Kaufgrund für den S4 und ich glaube auch nicht das sich die neue Software so leicht (und ohne alles umzumappen) http://www.hochzeit-dj-engel.de mit dem Denon bedienen lässt, ausserdem ist er ja auch nich soviel billiger was das Upgrade von Traktor LE auf Pro wahrscheinlich wieder frisst.

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