Review: Mayday 2011


Das war sie also, die wievielte Mayday eigentlich? Jedenfalls das 20 jährige Jubiläum und wie aufmerksamen Lesern dieses Blogs bekannt sein dürfte war ich zu diesem Anlaß eingeladen auch ein Set zum Besten zu geben, was ja im Vorfeld für Irritationen gesorgt hatte, die ich auch beantwortete.
Nun, für mich hieß das erstmal am Vortag nach Salzburg zu reisen um im ehemaligen Caveclub aufzulegen und um die Sache so richtig rund zu machen meldete sich die Nacht zuvor noch ein Backenzahn unangenehm zu Wort, der 3 Stunden vor Abflug noch per Wurzelbehandlung zur Ruhe bebeten wurde, he never lost his Hardcore, indeed.

Am Samstag landete ich dann also in Düsseldorf und wurde von dem gewohnt perfekten Service des I-Motion Teams, das ja nun für die Mayday verantwortlich ist, zum Hotel an der Westfalenhalle kutschiert. Obwohl mein Set erst ca. 10 Stunden später sein sollte überwog dann doch die Neugier den kurzen Weg über die Brücke zu nehmen und sich das Spektakel gleich mal anzuschauen. Der Andrang war schon imposant, obwohl der Start ja schon über 3 Stunden zurück lag und ich war froh nicht in diesen Massen untergehen zu müssen, sondern den kleinen, versteckten Künstlereingang nehmen zu können. Schwups war ich drin und dann eben doch im Strudel der Masse. Nach 16 Jahren Abwesenheit hat man auch nicht mehr so die Orientierung wo nun was zu finden ist, also ließ ich mich erstmal in die Haupthalle, die sogenannte Arena, spülen. Dort waren gerade die Turntable Rocker zugange, aber komischerweise standen alle nur rum und ab und an reckten sich ein paar Ärmchen in die Höhe, ob das jetzt symptomatisch war, keine Ahnung.

Ich zog es vor meinen Floor zu suchen und fand den Twenty Young Dome nach viel Lauferei auch irgendwann.

Ironischerweise war dieser Veteranenfloor der mit dem weitesten Fußweg, ich glaube da haben sich die Planer im Vorfeld kräftig ins Fäustchen gelacht und genau deshalb noch diese Bestuhlung reingepackt.

Ich kam noch gerade rechtzeitig zum Ende von Hooligan’s Set an und wie vermutet traf man hinter der Bühne auch am zuverlässigsten alte Bekannte.
Kurz darauf sollten Ilsa Gold anfangen und natürlich war man schon gespannt was die beiden Herren sich diesmal ausgedacht hatten um ihrem Liveact das Krönchen aufzusetzen. Peter und Christopher enterten die Bühne mit jeweils einer Pizzaschachtel mit Applelogo in der Hand, bauten diese auf und die ersten Töne erklangen. Leider zu leise für mein Empfinden, man hatte für den Classicfloor ja bewußt zu einer Anlage von früher gegriffen, die so klingen sollte damals, das erwies sich in diesem Falle als nicht unbedingt optimalste Variante, denn das soundtrackartige der ersten 5 Minuten kam da nur bedingt rüber. Als dann der Ilsa Goldsche Ravemayhem einsetzte, setzen sich die beiden zeitungslesend auf 2 Stühle auf der Bühne und ließen 2 Tänzer den mehr oder minder ambitionierten Rest erledigen. Die gelesenen Zeitungsseiten landeten auf dem Bühnenboden und verlockten mich doch sehr die anzuzünden, beim Versuch erntete ich jedoch einen sehr strengen Blick von Herrn Just und ließ es lieber bleiben. Der Tontechniker war’s auch froh drum und meinte die Securities hätten mich gekillt. Nun, so komme ich wenigstens noch dazu diese Zeilen zu schreiben.

das komplette Set haben sie dankenswerter Weise auf Soundcloud geladen und ich finde das entfaltet auch außerhalb der Mayday und des Livesettings durchaus seine Wirkung
IlsaGold-Live-at-MAYDAY2011 by IlsaGold
Danach fand ich es besser für mich noch mal ein paar Stündchen vorzuschlafen und zog es vor den Weg zurück ins Hotel anzutreten, dafür mußte man an so ziemlich jedem Floor vorbei und das waren ja einige. Jeder war gut gefüllt, mit der Musik konnte ich auf diesem Weg allerdings auf keinem was anfangen, trotzdem dauerte der Marsch durch alle Insitutionen über eine halbe Stunde, bis ich wieder draußen war, also man kriegt schon eine Menge Weg und Musik für sein Geld.
Um 3:30 wurde ich dann wieder vom Hotel abgeholt und in die Katakomben der Westfalenhalle geführt, dort befindet sich sowohl das DJ Büro, als auch der VIP Backstage, wo man natürlich ebenfalls auf viele alte und neue Bekannte stieß, so das die Zeit wie im Flug verging. Bei den meisten freut man sich sie wiederzusehen, bei anderen ist die Freude nur auf der einen oder anderen oder gar keinen Seite, wie im richtigen Leben eben auch. Um 6:00 sollte ich noch ein Interview bei Sunshine Live absolvieren, aber in der Lounge war gar keiner mehr, was mich jetzt nicht unbedingt betrübte und so schnappte ich mein Equipment und begab mich wieder zum Twenty Young Floor, wo gerade Westbam das Ende seines Sets abfeierte. Danach waren Raver’s Nature mit ihrem Liveact dran und ich sah erfreut, das die immer noch ihren Ensoniq ASR10 mitschleppen, war auch mein erster Sampler. Allerdings zeugte das blinkende “Insert Disk” und der wartende Dat daneben ebenso davon das sie noch genauso Playback agierten wie in den 90ern. Die eigentliche Enttäuschung war aber das Roy Ströbel gar nicht mit von der Partie war, sondern Peter Ferrari seinen Part übernahm und mir erzählte Roy hätte einfach keinen Bock darauf gehabt, oh well. Ich baute also in der Zwischenzeit mein S4 auf und wartete brav bis ich an der Zeit war. Erstaunlicherweise war es trotz des Playbacks und der aufkommenden Helligkeit noch sehr gut gefüllt als ich um 7:00 anfing.

Los ging es mit Apotheosis – O Fortuna, ein Track den seit 1993 bestimmt keiner mehr gespielt hat, was man den Blicken auch ansah, und auf den die Klitschkos als Intro sogar stolz wären, gefolgt von Ungerground Resistance’s Fury, dann noch die X-101 – Sonic Destroyer hinterher und so ging es erstmal weiter, bis es wirklich glockenhell auf dem Floor war und ich auf so leichtere Sachen wie Prodigy und ähnliches umschwang. Ich würde das Set hier auch gerne präsentieren, aber leider hat meine Aufnahme ein paar unschöne und komische Dropouts und Glitches, das muß ich nochmal untersuchen was da passiert ist. Jedenfalls hatte ich hinter mir tatkräftigste Unterstützung von Jimmy, Kai Uwe Müller und Hary Hard, die sich da einen abtanzten das es eine Freude war.

Punkt 8:30 mußte Schluß sein, mit der Pünktlichkeit hatten sie es bei der Mayday schon immer und da hat sich auch nix geändert. Lediglich in der Arena ging es bis 9:00, wahrscheinlich damit der Abfluß der Leute halbwegs kontrolliert erfolgen kann.
Ich muß im Nachhinein sagen das ich vom Publikum positiv überrascht war, ich hatte mir das schlimmer vorgestellt, aber kaum Honks und erstaunlich wenig Druffis, obwohl ich gegen die gar nix hätte, das fühlte sich schon alles sehr nüchtern an. Aber wehe als es hell wurde und man sich das alles ohne gnädige Dunkelheit anschauen mußte, uiuiui, aber bei welchem Massenauflauf ist das schon anders? Jeder Massenevent zeigt einem das die Menschheit in ihrer Gesamtheit in Sachen Aussehen und Erscheinungsbild nicht unbedingt zur Krone der Schöpfung gehören. Tatsächlich feiern da mittlerweile jung und alt zusammen, wobei allerdings jung überwiegt, trotzdem ist es angenehm im Publikum auch Leute jenseits der 40 zu erblicken.
Der Sound kam mir insgesamt leiser als früher vor, andere meinten allerdings das sei nicht der Fall, zumindest für den Twenty Young Floor rücke ich da aber nicht von meiner Meinung ab.
Erstaunlich ist, wie groß die Mayday mittlerweile geworden ist, zu meiner Zeit dort gab es die Arena und eine weitere Halle, glaube ich. Jetzt reiht sich da Halle an Halle und es braucht tatsächlich mindestens eine halbe Stunde bis man durch alle durch ist. Zudem 27.000 Leutchen dieses Jahr, man kann es mögen oder nicht, einen Respekt für die logistische Leistung das für 14 Stunden auf die Beine zu stellen fordert schon Respekt ab. Musikalisch habe ich ehrlich gesagt zu wenig mitbekommen um das wirklich beurteilen zu können, allein von den Acts her würde ich sagen das da Licht und Schatten nah beieinander liegen und ich bedauere es ein wenig Len Faki, Jeff Mills, Slam, Cari Lekebusch vs. Joel Mull oder Miss Djax nicht wenigstens ansatzweise musikalisch mitbekommen zu haben.

Kommentare (48) Schreibe einen Kommentar

  1. > Der Sound kam mir insgesamt leiser als früher vor

    Das war zeitweise in der Classics-Halle tatsächlich der Fall. Als wir zum ersten Mal in der Halle angekommen sind, um die Örtlichkeiten zu checken, war der Hooligan am Start, da hats noch gescheppert wie Sau.

    Später, hab mich riesig auf Ilsa Gold gefreut (ich hab die Joghurtbecher damals auch noch live gesehn…) – aber in der Nähe der Bühne war absolute Zimmerlautstärke. Die meisten Tracks hat man kaum erkannt – so leise wars. Für mich hats das komplett versaut.
    Hardsequenzer war ein bissel lauter – aber immer noch vieeeel zu leise:
    http://www.youtube.com/watch?v=8jdo0NE6zY0

    Den Kay hab ich dann trotzdem noch durchgestanden – in der Hoffnung auf mehr Lautstärke und einen ganz bestimmten Track. Immerhin wars in der Mitte (zwischen den mittleren Boxenwänden) ein bissel lauter als an der Bühne. Zwischendurch waren Tracks einfach nur leise, einen ganzen Track lang ist die linke (von der Bühne aus rechte) Seite komplett ausgefallen. Takky war dann nochmal leiser – und ich dann endgültig fluchend und maulend raus aus der Halle… Mir hätts sonst wirklich die Stimmung komplett versaut. Dem eingeschlafenen Toningenieur hätte man die Zehennägel ausreissen sollen. Auf zur Mills-Therapie. Hat funktioniert.

    Später hab ich ohne große Hoffnung nochmal zu Miss Djax – und spätestens jetzt war der Abend gerettet: Da hats wieder richtig gerummst, in der Mitte der 2. Boxenwand Druck ohne Ende… Und soviele Dearborn- und Armanischeiben…

    Bei dir morgens wars dann übrigens wieder ein bissel leiser, daher hab ich meine Kreisel fast direkt vor der Boxenwand gedreht…

    Vielleicht spart man sich beim nächsten Mal (25 Jahre? 30 Jahre) die Peinlichkeiten wie Ravers Nature und aktiviert andre alte Haudegen. Ich erinner mich da noch an einen Vader-Strip …

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  2. Schon ersraunlich diese nachwievor existierende Anziehungskraft. Ein bißchen was von Kasperle Theater hats immer gehabt. Naja, solange es den “Ravern” gefällt. Du scheinst ja auch deinen Spass gehabt zu haben. Also alles gut ;-)
    Ich kann mir sowas trotzdem nicht mehr antun, weil ich mittlerweile Null Identifikation zu dieser “Szene” habe.

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  3. Ach Tanith,da wartet man so sehnsüchtig auf Dein Set und dann war alle Freude vergebens!?Konnte leider net zum Jubiläum dabei sein,da Weg und Kosten zu häftig für mich sind!Aber dann wenigstens mal wieder von Dir so ein leckeres Classicset zu hören wäre d.absolute Wahnsinn!Kannst Du es Bitte nicht doch einmal rein stellen,ich bearbeite es mir auch selbst!!!Naja,ansonsten ein echt toller Blog,lese fast jeden zweiten Tag hier!Danke auch einmal für d.anderen sehr schönen Sets von Dir,mach weiter so und alles Gute für Dich!!!

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  4. ….& das ilsa gold set passt sogar auf eine seite einer c90 kassette, so das ich den kid´s erst mal den fisherprice recorder entzogen haben. tu mal kassette im land der batterien. hihi ;-)

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  5. Moin Tanith,

    es war schön Dich mal wieder erleben zu dürfen…

    Man sah es Dir ja so schön an das Du mit RN nicht wirklich zufrieden warst… Dein Gesicht sprach Bände ;)

    hast nen feines Set gespielt und warst somit ein würdiger Abschluß für meine letzte Mayday…

    Danke.

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  6. also das ilsa gold set ist ja wohl der knaller..gefühlte 200 tracks in 45 minuten und in was für einer zusammenstellung..knaller..ja dein set tanith würde ich auch gerne hören wollen..meine letzte mayday war die 94er in dortmund

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  7. das ilsagold-set hat sowas endgültiges. keine ahnung warum. aber irgendwie macht es mich traurig.

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  8. jetzt weiss ich’s: es ist respektlos. es verwurstet. es ist peinlicher und dämlicher als diese bescheuerten flimflamdiscomixe anno 1989.
    aber ich will ehrlich sein, ich habe für ilsagolds humor noch nie viel übrig gehabt. er gibt mir immer das gefühl von ganzviel fremdschämen.

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  9. ein guter bericht.
    das ilsa gold set ist völlig abgedreht, großartig.

    dafür muss es sich doch gelohnt haben.

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  10. Ich hatte bei deinem Set mächtig Spaß. Unsere Verbeugung vor diesem Set und natürlich der Pionierfigur Tanith war aufrichtig.

    Der Sound im TYD war alles andere als optimal. Stimmt. Falls ein solcher Floor beibehalten wird, muss sich da etwas ändern.

    Ilsa Gold polarisieren enorm. Auf der einen Seite ein echtes Statement wider Laptop-DJs und PlayBack-LiveActs (das Set war schon vor dem Gig online), auf der anderen Seite ein Schlag in die Fresse derer, die zu „Up“ oder „Silke“ abraven wollten.

    Mir gefiel diese MAYDAY gut. Dieses Treffen der Generationen war wunderbar. Alleine das Bild des abgehenden Hardy war in Geld nicht aufzurechnen. Ein echter Raver.

    Auch klasse, am Ende von Taniths Set: „Zugabe! Zugabe! Oder willst du, dass wir zu Blank&Jones gehen“. Haha!

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  11. ich stand schon immer auf den humor von ilsa gold – jetzt liege ich ihnen zu füssen – der ‘mix’ ist grandios, gerade weil er die angeblich korrekten mit angeblich weniger korrekten sachen kombiniert – ein komplettabriss der frühen 90er – das ultimative mayd(L)ay – bei dem klf-outro hatte ich tatsächlich etwas feuchte äuglein

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  12. fein, ganz fein – ich stand schon immer auf den humor von ilsa gold – jetzt liege ich ihnen zu füssen – der ‘mix’ ist grandios, auch weil er die angeblich korrekten mit angeblich weniger korrekten sachen kombiniert – ein komplettabriss der frühen 90er – das ultimative mayd(L)ay – bei dem klf-outro hatte ich tatsächlich etwas feuchte äuglein

    könnte auch daran liegen, das ich das alles zu ca. 92,38% immernoch im platten/cd-schrank habe :-)

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  13. Schöner Bericht und schönes Set von Ilsa Gold. Bin auf dein Set gespannt, Tanith!

    Kann mir einer sagen wie der track heißt, der ab 20:45min ins Ilsa-Gold Set reindonnert???

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  14. Pingback: DPMS INFO | MEINBLOG | MAYDAY 2011

  15. War am 30.04 abends im Auto mit Frau und Kjnder unterwegs so gegen 17:00.

    Kam dann ein Interview mit dem Veranstalter wo er doch gemeint hat zum Classics Floor:

    ” Auch der Tanith ist dies mal dabei obwohl der als DJ nicht mehr tätig ist”.

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  16. Also, dies war seit 1996 glaub ich meine erste Mayday…. auch ich wollte mir die 20 Jahres Party nicht entgehen lassen. Also der erste Eindruck war für mich, naja, ich will nicht gerade sagen erschütternd, aber doch war ich etwas verwirrt, erstens müssen denn diese vielen Hallen sein? Aus Platzgründen- vielleicht. Aber das führt doch zu einer solchen Separation der Leute und so entstehen doch gleich wieder Feindesgedanken…. der will nicht da sein wo jener spielt, die passen nicht in diese Halle, da wird diskutiert warum der Act dieses Mal in der und nicht in der anderen Halle ist etc etc etc….. wie ich schon in einem anderen Forum schrieb,früher war ditt alles einfacher. Ich erinnere mich nicht mal ein zwei Floors, jedenfalls nicht bis 1996 oder so…. es gab eine Halle und gut. Es ist nun auch nicht so das alle Acts des Abends zugleich und zusammen auftreten. Mir ist und war das völlig wurscht ob nun Marusha, Prodigy, Cosmic Baby oder weiss der Kuckuck wer nacheinander spielen…. früher, jedenfalls war das bei mir so, mochte man doch eigentlich alles ein bißchen oder? Sicher hatte man seine Vorlieben, aber es war doch nicht so das man irgendwas gehasst hat, oder? Also jedenfalls hat mich ja am Anfang dieser Volksfest-Charakter gestört, überall Holzbänke und Schirme und Bratwurst etc….das Millionen teils komische Typen dort umherirren war mir von vornherein klar, das musste man eben ertragen, diese schrecklichen Neon-Tarn- Hosen und Amok-Tshirts…..naja…. die Musik teilweise gewöhnungsbedürftig, aber manches in der Arena war ganz nett. Ansonsten ging es dann etwas bergauf mit meiner Stimmung denn ich habe viele wirklich ältere Herrschaften gesehen, damit meine ich echt Leute so ab 70 !! die Riesenspaß hatten und getanzt haben etc, also die sind mir dann doch tausenmal lieber als die Karstadt-Raver mit 16 einhalb…. aber es wurde keiner dumm angemacht oder blöde Sprüche gemacht, hab jedenfalls keine gehört soweit das möglich war. Dann ging ich in die Dome Halle- Schock. Dieses scheussliche Tageslicht durch die Oberlichter oder was das für Fenster waren, entsetzlich. Überhaupt diese ganze Deko da, keine Ahnung, ich hab früher kaum Discokugeln gesehen. Die XMIX Videos waren sehr gut. Aber der Sound, sowas von schlecht nur dumpfes gebrumme-nix weiter, und viiiiiel zu leise. Das da was nicht stimmt hab ich gleich gemerkt und mir gedacht na Prost Mahlzeit, dann frohen Abend…. Die Sets von Hardy und Marusha waren Ihnen typisch und eben Classics, die alten Breakbeats von Marusha mochte ich sehr gern und hab die ja noch auf Tape :-)
    Meine liebe Freundin Miss Djax traf ein, fragte mich nach der Soundqualität und ich musste ihr leider sagen wie mies die war woraufhin sie einen der verantwortlichen Typen ansprach der dann bestätigte das sie Schwierigkeiten haben die aber nicht zu beheben sind,sie hätten alles versucht. Also, an alle die diesen Schwachsinn verbreiten “das war mit Absicht so damit es wie früher klingt…” Bitte Leute, solch einen Oberschwachsinn habe ich lange nicht gehört. Also wenn das früher so geklungen hätte, dann wär ich einmal und nie wieder auf eine solche Party gegangen. Der Sound war in allen Hallen dieser Mayday besser als in der, in meinen Augen wichtigsten Halle, die echten Mayday-Stars hätten wohl eine gute Soundanlage verdient bzw.wie Miss Djax gesagt hat, gehören in die Arena. Naja, Miss Djax begann und dann war es etwas besser, ihr Set- ein gewaltiges, ballerndes, hartes Underground-Acid-Set, wie nicht anders zu erwarten :-)) war Atemberaubend. Hingen dann noch etwas ab, Westbams Set ebenfalls sehr klassisch und gut. Warum allerdings Jeff Mills in einer anderen Halle war ist mir ein Rätsel, es war aber ebenfalls seeeeehr gut und dort eben mit gutem Sound.
    Vielleicht wird ja ein Classic-Floor zur schönen Tradition, ich wünschte es mir. Insgesamt kann man schon sagen war´s irgendwie schön nach so langer Zeitmal wieder eine Mayday zu erleben. Man kann natürlich durch die vielen Hallen, wenn es einem in einer nicht passt, in eine andere gehen, das ist ein Vorteil.

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  17. ach ja 94 war auch meine erst und einzige …
    dieser floor sollte ab jetzt immer bei sein dann würde ich auch mal wieder hinfahren …
    das ilsa gold set ist der knaller schlecht hin ….

    ike finde es witzig mit pizza schachtel und zeitung lesen …

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  18. stimmt @wolle
    ..IlsaGold mashup mix ist jetz nich wirklich so oberhammerwitzig wie viele hier meinen..finde ich
    langweilig irgendwie…
    und nach 10min so nervend das ich das handtuch werfe

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  19. sorry aber kann mich nur anschließen finde das set von ilsa auch ned so den Burner !!!
    Ist mir zuviel kommerz enthalten

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  20. Ob man das IG Set wirklich nach den üblichen Massstäben beurteilen darf, wage ich zu bezweifeln. Ich seh das ganze Ding eher als Kunstprojekt, dass etwas vom damaligen Flair – nicht nur Mayday – einfängt. Und es ist halt auch einfach so, dass viele regionale Szenen und Einflüsse nicht in neugeborenen Technotempeln stattfanden, sondern in Kommerzdissen… Teils als Sonderveranstaltungen, teils wurde ab 3 Uhr einfach diese neue Technomucke gespielt. Da gings fliessend über von DJ Bobo über Felix, QT Quartet, U96, LA Style zu Westbam, Hardfloor, Marusha, Harthouse, Eye Q, ALSO etc.

    Techno ist nicht aus dem Nichts gekommen, sondern hat sich entwickelt – und genau diese Entwicklung (es gab natürlich auch andere regionale Verläufe) hab ich hier in der Provinz so erlebt, daher ist der IG-Mashup für mich eine Art Hommage oder Geschichtserzählung.

    Die visuelle Performance ist ganz klar eine politische Ansage an die Pseudo-Live-Act-Kultur… Seinerzeit in der Halle Weissensee an den Bechern, in München mit Domina & Peitsche – und heute halt mit der Zeitung am Sessel.

    Muss man nicht gutfinden, muss man nicht verstehen. Kann man aber drüber nachdenken ;)

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  21. sehr “gehackt” das ilsa set – sehr viel relativ kurzes geschnippel.
    anfangs dachte ich “mensch, die mixen ja wie die weltmeister, wirklich so wie man es von alter DJ kunst kennt… aus zwei tracks mach fast eins! ist stellenweise auch so, aber so wie jemand sagte, ist das set ja auf DAT gewesen und nicht live – oder? wenn man sich dann überlegt, dass es vielleicht mit computer gemischt wurde, dann ist es wirklich nix besonderes und könnte wesentlich besser sein, find ich. mir fehlt durch das gehackte bissl der abgehfaktor, so “rein und gleich wieder raus aus ner platte” geschichten gefallen mir garnicht so, da kann man sich nicht wirklich eingrooven am floor. naja, okay, tracks nur komplett runternudeln ist auch nicht der weisheit letzter schluss der DJ kunst – ein gesundes mittelding brauchts halt. aber die leute die wirklich zwei tracks zu einem “neuen” stück mixen gibts wohl eh kaum mehr. aber man hat wenigstens DAS im ilsa gold set ansatzweise versucht rüberzubringen, etwas der alten mixkunst, das muss man ihnen anrechnen. sowas wenn halt live passiert, ist das ne wucht… aber vom DAT oder PC einfach abnudeln… weiss nicht. wenn man sich da vorher zeit nimmt, kann das meiner meinung nach vom PC schon noch besser klingen, als hier umgesetzt.
    wenn man 1,5 stunden zeit hat, kann man theoretisch 18 tracks mit 5 minuten länge mischen, was eigentlich reichen sollte um nen guten flow für ein oldie-set auf der tanze zu kreieren, ohne so ein arges gehackstückle.
    quantität ist halt nicht immer qualität… und diese vocal dance dinger die da drin sind gefallen mir persönlich auch nicht… irgendwie mochte ich es schon immer mehr technoid abgefahren… immer noch!

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  22. hinweis: ich möchte jedoch anmerken, dass ich die performance von ilasgold, auch diiesen mashup, als großartig bezeichnen würde. dass sie zu bestimmten dingen eine andere meinung vertreten, ändert nichts daran, dass sie die ihre zu fast 100% rübergebringen konnten.
    nur anhören werde ich mir dieses mixschandwerk trotzdem nimmer mehr. es ist der horror.

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  23. @Tanith:
    und wie ist jetzt dein persönliches resumée?
    Hat es sich gelohnt, oder war es eher ein Griff ins Klo?
    Vor allem, weil Du erst so spät warst :-(

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  24. wie man so allgemein vernimmt kam der classicfloor ja sehr gut an, bis auf die exhumierten live-acts. was mich allerdings sehr wundert, dass das ergebniss des tontechniker-handwerks nach all den jahren immer noch so vom zufall abhängig ist. “dumpfes gebrumme…..vorne zu leise” usw….wie kann das sein?

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  25. @tubbs:

    “was mich allerdings sehr wundert, dass das ergebniss des tontechniker-handwerks nach all den jahren immer noch so vom zufall abhängig ist.”

    das die tontechnik und klangqualität auf (groß)events keine fortschritte, sondern ganz im gegenteil eher rückschritte macht, wird in diesem interview sehr schön dargestellt: http://www.electronicbeats.net/TV/Tech-Talk-Funktion-One-Slices-2-10

    wie der gute mann da sagt, waren die anlagen in den 60′er und 70′er jahren und der damit verbundene hörgenuss noch weitaus besser als heutzutage.

    ich glaube, es hat etwas damit zu tun, daß der wert einer guten anlage nicht mehr gesehen wird und es eher ein punkt auf der kostenliste ist, an dem viele veranstalter heutzutage sehr gerne sparen.
    irgendwie werde ich den verdacht nicht los, daß die ganze marketing-denke mit “mehr schein als sein” da eine heftige rolle bei spielt.. hauptsache die werbung glänzt und die marken (DJ’s, Liveacts, etc) reissen was.. solange es in der kasse stimmt, ist der rest ja egal..

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  26. Meine letzte Mayday war die ´95 in Frankfurt.
    Ich bin nur wegen dem Classic Dome nach Dortmund geflogen und muss sagen es hat sich gelohnt.

    Es war wirklich eine kleine Zeitreise zurück.
    Ich war tatsächlich 11,5h nur im Classic Dome. :-) (die fehlenden 2h Stunden war ich Pizza essen auf der anderen Straßenseite und kurz im Hotel)

    Klar hat alles seine Vor und Nachteile aber dieses Erlebnis hat mich Glücklich gemacht. Man hat sich wieder an Sachen erinnert, die schon längst irgendwo nur abgelegt und fast vergessen waren.
    So viele Leute über 30 die sich einfach freuen und ein lachen im Gesicht haben, habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

    Vor allem der Ingo mit seinen 80 Jahren und dann noch so fit – Respekt!

    Am abend fand ich das Licht, was durch die Oberfenster einfiel, auch störend.
    Am morgen fand ich es cool und es erinnerte mich an meine Jugend.
    Tanith legt auf und man sieht das die Sonne aufgeht – geil.

    Ich war auch noch einer der wenigen die sich bis zum letzten Ton vom Set vor der Bühne bewegt haben.

    DANKE TANITH !!!

    Wer war eigentlich der junge Herr auf der Bühne der gegen 8Uhr noch die Fotos von den letzten feiernden Leuten gemacht hat?
    Sind die Online?

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  27. zu leise könnte auch an den ganzen begrenzungen liegen die es heutzutage so gibt, früher hat sich doch kaum einer an db grenze gehalten…

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  28. danke für den link joix. dachte eigentlich solche hochglanzveranstaltungen hätten auch den anspruch auf hi-end sound…quasi mdma für die ohren

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  29. Also zum Ilsa-Set…habe es einmal mit bedacht in Ruhe durchgehört und muss sagen meine Meinung ist gespalten!Auf d.einen Seite klingen die Musikstücke nach langer nicht gehörter Zeit recht toll und wecken Erinnerungen an die”gute alte Zeit”,anderer seits hätte ich mir persönlich d.Eigenproduktionen von Ilsa gewünscht und bin deshalb ein wenig enttäuscht!Mir fehlt ein wenig die Härte wie ich es von ihnen gewohnt bin/war!Naja,ansonsten meinen Respekt,ich sehe es trotzdem einmal für mich als kleines Kunstwerk an!Vielleicht hält man manchmal nur an dem alten Fest das man immer noch liebt und vergißt das sich die Zeit mit allen Dingen geändert hat!Bin zwar kein Freund der Kommerziellen elektronischen Musik (was halt jeder darunter für sich selbst verstehen oder sehen mag!?) aber die Ravezeit mit Hardsequencer,Dick,Genlog,Marusha,Westbam (wenn auch nur da für mich interessant!!!) war für mich schon eine sehr tolle unvergessliche Zeit meiner Jugend!Höre jetzt auch noch ab und an mit meinen Freunden alte Sets dieser Zeit und dann schwelgen wir in Erinnerungen und finden immer genug Gesprächsstoff bezüglich Outfits usw.dieser Zeit!Mein Fazit…ran mit allen Classic-Sets vom Classic Dome und besonders dem Herrn Tanith seins!!!Weiß jemand ob alle Artists mitgeschnitten wurden,wenn ja wo gibts die Sets zum downloaden? Na dann,gut fürs erste und liebste Grüße an alle Raver!

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  30. für die nichtveteranen vor & hinter der anlage: das set gibts nicht als dl weil der dj sich vor lauter langeweile ganz entgegen seiner gewohneit auf kosten des hauses komplett hat VOLLAUFEN LASSEN :)))))

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  31. an die Kritiker die an das Ilsa Gold Set rangehen wie an ein normales Set: ihr liegt verkehrt! Ich hätte mich jetzt fast dazu hinreissen lassen Humor zu erklären, das habt ihr ja geschickt hingekriegt ;)

    @Vincent: das war mein Resümee. Die späte Zeit fand ich jetzt nicht so schlimm, das Schlußset ist eine Ehrenaufgabe.
    Ansonsten kann ich da kein wirkliches Resümee ziehen, für mich war es aus beschriebenen Gründen toll, ich bezweifele aber das ich zu der Klientel der Ticketkäufer gehören würde. Aber die 27.000 da hatten offensichtlich ihren Spaß von daher hat das durchaus seine Berechtigung und ich hoffe das so etwas wie der Classicfloor zum festen Bestandteil wird, er hat gut funktioniert und mit besserer Anlage wird das ein Highlight der Veranstaltung, zudem bringt er Generationen zusammen und das wäre der Mayday unter neuer Flagge hoch anzurechnen.

    @Joix: es wurde ja im Vorfeld angekündigt das da aus Authentizitätsgründen eine Anlage von damals steht, fand ich im Nachhinein ein Manko.
    Und das Feature von diesem Function One Typen fand ich Werbeblabla par exellence. Ich verstehe wenn einer von seionem Produkt überzeugt ist, schliesslich sollte man als Entwickler auch dahinter steghen, aber die meisten Aussagen fand ich übertrieben.
    Es ist auch nicht so das Anlagen seit den 70ern schlechter geworden wären, dann wäre der Vorgänger von Function One, Turbosound, schliesslich besser als der Nachfolger ;)

    @Joymachine: der junge, nicht mehr ganz frische Herr war, glaube ich, von der Raveline, mal sehen ob da was kommt.

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  32. ach ja Setdownload: also meine Aufnahme ist leider nicht veröffentlichungswürdig, war die erste mit Traktor Pro 2 und irgendwas ist da noch buggy, stelle ich fest. Es sind Aussetzer und ziemlich fiese Glitches darin die das ziemlich unhörbar machen und es loopt an Stellen wo definitiv kein Loop war, sehr strange. Ich bin aber am checken ob es sonst wer aufgenommen hat

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  33. Ach, Du stellst also auch diese Aussetzer und Glitches fest?
    Ich arbeite zwar nicht mit dem S4, ich mag die APC40.

    Ich stellte fest, dass Glitches und Aussetzer, bei mir zumindest, mit dem Auswahl der Effekten zusammenhängen. Ich veränderte die Latenz – aber beschriebene Symptome bleiben.
    Dan kann ich also beruhigt sein, das Traktor nicht gerade perfekt programmiert ist (irgendwie ist bei jeder Version der Wurm drin -> Serato ist mir einfach zu teuer als Bedroom-DJ ;-))

    Und zu den PA: Der einzig gute Sound von einer PA kam 2001 von seinen Techniken selbst mitgebrachte PA – eine Kombination aus Geräten der 60′er und der 00′er: Die Erklärung des Toningenieurs lautet, dass die modernen Geräte zu anfällig sind. Aber das war 10 Jahre her.

    Und die Function One zu betreiben fallen eine ganze Menge zusätzlicher Kosten an…

    Zu dem IG-Set: ich mag das Set. Manche Tracks sind zwar noch immer gut – aber funktionieren nicht mehr wirklich. Und es funktioniert besser (auch wenn ich jetzt schon länger nicht mehr auf irgendeiner Bühne stand), wenn nur noch Parts der Tracks eingespielt werden.

    Und wenn IG das nun vorher machten, … das was ich hier gelesen habe, spricht von reinem Sarkasmus. Vielmehr würde ich es mir noch ein bissl saraktischer wünschen in der Richtung wie Third Reich’n’Roll von Residents.

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  34. tanith, danke für den morgen. ich bin zwar zu jung um die anfänge mitzuerleben aber dieses set war echt ein highlight. euphorie pur. wer da war, weiß das :D

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  35. danke für den situationsbericht. die ilsas sind kunst und ich weiss schon wer nächstes mal mit seinem zeitmaschinchen in der veteranen halle auch dabei sein wird. gibmanummer ; ) . neeeeeee bekommst elektropost.
    bestes
    t

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  36. @joix: jein. der gute mann hat imho leider so nicht recht. nach meinem (temporären) kenntnissstand könnte das problem doch an der verwendung “moderner” technik liegen. wie auf den bildern und videos zu sehen, wird der floor von einem “linearray” beschallt. diese hochkomplizierten, mit unglaublicher elektronik vollgestopfen dinger konnten mich bislang jedoch nirgends wirklich überzeugen. die theorie ist klar. in der praxis kommt es jedoch immer wieder (oder gar immer???) zu fürchterlichen bedienungsfehlern. dazu kommt, dass auch die beste und teuerste technik die soundingenieure nicht von der aufgabe befreien, sich über bestimmte dinge grundsätzlich gedanken zu machen. das betrifft vor allem den richtigen bass. die meisten scheinen zu glauben, dass viel immer hilft. doch das ist schwachsinn. eine auslöschung ist eine auslöschung. eine raummode ist eine raummode. da kann man was wegregeln. hinzuregeln geht jedoch nicht. das scheinen …% der tochtechniker offensichtlich nicht zu bemerken. oder sie haben zu wenig zeit, weil sie veranstalterseitig zu absoluten dumping verpflichtet werden. für den kostenpunkt “engineering” will nämlich kaum einer was bezahlen. im angebot zählen nur markenware+wattzahlen+niedriger preis. :(
    ich weiss von einer verleihfirma, die mit ihrer pa-technik für ein paar tage ausschliesslich für testaufbauten in die pampa gefahren ist, um die im computer errechneteten modelle in der praxis auszutesten. mehrere tage wurde der kram dafür über den acker gerollt…

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  37. @wolle: […]für den kostenpunkt “engineering” will nämlich kaum einer was bezahlen. im angebot zählen nur markenware+wattzahlen+niedriger preis.[…]
    Das stimmt leider so.

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  38. BABY D – Let me be your Fantasy : ) das war das Lied was ich aus deinem Mayday Set nicht kannte und nach der Mayday verzweifelt gesucht habe und 2 wochen einen Ohrwumr von hatte… jetz hab ich es gefunden! *-*

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  39. Ich fand die Mayday einfach grandios. Das Gefühl von früher hat sich bei mir zwar nicht so richtig einstellen wollen, aber es war doch für mich seit Jahren die beste Mayday. Der Classic-Floor (Twenty-Young) sollte eigentlich schon ein fester Bestandteil des Ganzen werden. Die DJs dort waren, alles in allem, gut drauf, kritisch (Ilsa Gold, sensationell) und pumpend wie eh und je (omg, tat mir alles weh nach Miss Djax). Technische Mängel bei Marusha lasse ich mal beiseite. Die ist man ja fast gewohnt XD

    Bitte öfter sowas. Die anderen Floors konnten sich Line-Up-technisch natürlich auch sehen und hören lassen. Jeff Mills war gut, Kröcher auch und Richard Durand (mein erster an dem Abend) hat mal direkt die Latte sehr hoch gelegt.

    Bin mit dem Event sehr zufrieden gewesen und natürlich bleibts weiterhin Fixpunkt im Kalender.

    Zu Ilsa Gold muss man natürlich nachträglich einige Worte verlieren. Die Jungs sind schon immer so, wie sie sind. Man akzeptiert sie so und möge sie verstehen, oder nicht. Ich muss zugeben, dass ich kein großer Fan von ihnen bis. Don’t get me wrong: Ich finds toll, was sie veranstalten, aber wenn ich so richtig abgehen will, dann passen sie mir leider meist nicht in den Kram. Ihre Sets kommen mir zu kunstvoll daher und ohne den korrekten Einwurf, den ich wirklich extrem selten tätige, kann ich da absolut nicht zu abfeiern.
    Ihre musikalischen Grundaussagen, Kritiken und Statements kann ich nachvollziehen und laufe sogar gelegentlich kongruent, aber wie gesagt: Für mich persönlich passts nicht zu meinem Partykonzept.
    Nichtsdestotrotz sollen sie bloss nicht aufhören (würden sie ja eh nicht) und weiter ihr Ding durchziehen.

    Lautstärke….ja, die war irgendwie recht mager teilweise. Zumindest im Dome. Bei Marusha und Djax konnten dann aber doch schonmal die Ohren bluten.
    Remindable: Ich glaube, bei Blue Monday im Hooligan-Set bekam ich ne Erektion. Was für nen geiles Teil. Immernoch.

    @Tanith: Ich hab dein Set verpasst -.-

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