Thema der Woche 154: Bachstelzen

Wieso das Thema jetzt zu dem der Woche wird ist mir ein Rätsel. Vielleicht weil ich letzte Woche im Fusion Review ein wenig über deren Publikum gelästert habe? Wie auch immer, über die Macher der Bachstelzen will ich das gar nicht erweitert wissen, die haben in Sachen Deko bei ihren Open Airs hier Maßstäbe gesetzt, die man übrigens nicht nur auf der Fusion bewundern konnte, sondern z.B. auch auf dem Hackercamp in Finowfurt. Alle die ich von denen kennen gelernt habe waren nette patente Menschen, die mit Herzblut ihre Sache machen. Gut, die musikalische Auswahl ist für mich eher nix aber das schmälert deren Verdienste nicht. Wieso man damit aber so eine komische Mischung an Leuten erreicht, das wäre mal interessant zu eruieren. Ich dachte ja dieser Bar 25 Style mit viel Glitzer, Staffage und Distinktion wäre mit selbiger gestorben, aber nix da, das sammelt sich dort weiterhin und passt so gar nicht zum Kern des Ganzen. Immerhin scheint es zu polarisieren, die einen hassen es, andere kommen nur zu oder wegen den Bachstelzen. Mir ist’s egal, eine Fusion ist weitläufig und groß genug das man das umschiffen kann.

Kommentare (14) Schreibe einen Kommentar

  1. mich haette interessiert, wie die stelzen organisiert sind. wer/was alles zum kollektiv gehört. Projekte..was sie mit der Fusion zu tun haben…

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  2. Also den BaWü-Einbürgerungssprachtest würdest du nicht bestehen, lieber Tanith. Ich kenne neuköllner Türken, die eine bessere Grammatik drauf haben. Zurück zum Thema: Dieses Umfragegedöns da rechts verstehe ich nicht ganz. Seit wann sind denn die Elektro-Clubs und Bars in Berlin noch Subkultur? Da peitschen doch die Agenturen schon seit 10 Jahren die Touristen durch. Und jetzt – mit der Schwemme aus Südeuropa, GB und den USA kann man kaum noch treten vor lauter HalligalliTouris, die durch das ziehen, was vielleicht in den 90ern noch SUBkultur war. Inzwischen treffe ich im Ausland auf Leute, die mir erzählen, welche neuen Clubs sie im Kurzurlaub in Berlin kennengelernt haben und ich kenne nur zwei Drittel davon. Ergo: Subkultur in Berlin war mal.

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  3. @rob_84: is doch klar zu verstehen da der alte man..wots the problem?
    &…
    Subkulturgeschwafel fürn arsch.wen juckt denn sowas heute noch??
    Die Clubs sind bestimmt nicht angepisst wegen der vielen touristen bei ihnen.wer weiss wie viele schon hätten dicht machen müssen wenn die besucher aus dem kapitalistischen ausland nicht so zahlreich erscheinen würden.
    lass den leuten mal ihre subkultur! irgendwie müssen sie doch ihre meist beliebig gewordenen partys als was besonderes abfeiern.

    zum Thema:
    das Thema der Woche ist aber auch echt sehr uninteressant :)

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  4. Wobei man aus dem Thema aber auch mehr hätte machen können. Wer sind die Bachstelzen, was machen die, wie und seit wann. Für die, die von denen noch nei gehört haben. Ausserdem befinden sich die Bachstelzen ja in guter Gesellschaft mit den Pyonen oder in der Tradition der Hirschbarparties früher. Oder Radical Rave gabs doch auch mal.

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  5. ” Wieso das Thema jetzt zu dem der Woche wird ist mir ein Rätsel ”’

    mmmh…hab gedacht du klärst uns eventuell mal auf ,wie & was die sind.in berlin sind die ja kein unbeschriebenes blatt und auch eine art institution für sich.naja…thema ist durch.

    das nächste bitte :)

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  6. @benedick

    in gleichem Maße wie die Subkultur, neudeutsch auch der Underground,
    weniger wurde, wurde auch Berlin musikalisch komplett langweilig.

    Viele ach so Kreative, die noch so wichtig sind, aber rein gar nix Neues zu bieten habe. Ich würde sagen die Stadt lebt heute von dem Flair der 80er und frühen 90er und berauscht sich daran wie grandios den ihre Historie mal war (siehe diverse Dokus mit irgendwelchen Leuten, die irgendwelche Anekdoten zum 1000mal abfeiern)

    Früher war Berlin mal wirklich der place to be. Heute aber würde ich keine 10km fahren, um dort wegzugehen.

    So skeptisch ich die ganze digitale Revolution sehe, so sehr muss man feststellen, dass sie die Bedeutung Berlins als subkultureller Treffpunkt obsolet gemacht hat. Früher fuhr ich nach Berlin oder in eine andere große Stadt, heute schalte ich den Rechner an…

    Und kann jetzt jemand mal erklären, wer oder was die Bachstelzen sind…

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  7. @tanith

    Dj Rok wäre als Thema wirklich interessant. Der Mann hat mE. Mitte der 90er mit die besten Sets abgeliefert. Feiern mit Stil.

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  8. Ich wüsste viel lieber mehr über die zu DDR-Zeiten allerorten geduldete Sing- und Waldvogelhaltung innerhalb von Wohnungen. Diese artfremd gehaltenen Tiere wurden zumeist nicht älter als ein Jahr.

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