NI iMaschine

vorgestern erschien dann endlich das neueste Mitglied der kleinen Maschine Familie von Native Instruments. Nachdem zur ursprünglichen Maschine noch die etwas abgespecktere Version Micro Maschine hinzu kam, gibt es nun auch noch die iMaschine, die, wie der Name schon ankündigt, speziell für Apple’s iOS Geräte gecodet wurde. Neben den vertrauten 16 Pads gibt es auch ein zweioktaviges Keyboard um Takes einzuspielen, ein Mikrofon um Sounds aufzunehmen oder eine Gesangsspur einzuträllern, dazu noch die Standardeffekte, wie Delay, Flanger, Lofi und den Filter in Variatin HP, LP, BP. Zwei Effekte lassen sich der Mixerspur zumischen. Der Swing läßt sich auf der BPM-Page einstellen, wo man auch die Quantisierung findet. Samples lassen sich stutzen, pitchen und pannen und Kits lassen sich komplett laden oder aus den mitgelieferten Samples selbst zusammenstellen, oder eben auch selbst einsampeln, wozu auch freie Userbänke zur Verfügung stehen. Wem die mitgelieferten Sounds nicht reichen, der kann per In-App Einkauf bislang 3 Soundsets dazukaufen. Klingt jetzt alles recht minimalistisch, ist es auch,viel mehr sollte man für 3,99 € auch nicht erwarten, trotzdem habe ich den gesterigen Abend fast vollständig mit diesem iMaschinchen zugebracht, es macht einen Höllenspaß und die Ergebnisse lassen sich dann sowohl auf Soundcloud, als auch zur Weiterverarbeitung als Maschineprojekt exportieren.

Und hier noch Jamie Lidell, wie er im Praxisjam zeigt was damit möglich ist

Kommentare (9) Schreibe einen Kommentar

  1. Und kannst du es weiter empfehlen?
    Gestern warst du mit Hinblick auf Beatmaker & Co ja noch etwas skeptisch, was die iMaschine betrifft.

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  2. also wenn man die Maschine hat und dazu noch ne Pocket Maschine mit Samplingmöglichkeit ist es definitiv nicht verkehrt sich die für den Preis zuzulegen. Will man aber tatsächlich ein kleines Studio auf iPhone oder iPad, dann würde ich trotzdem eher zu Nano Studio oder Beatmaker 2 raten

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  3. Danke für Dein Review, ich habe das Ding inzwischen auch auf meinem Ipad. Hast Du schon heraus bekommen, wie man die aufgenommenen Spuren einzeln auf einen Rechner transferiert, ohne die schlechte Qualität von soundcloud akzeptieren zu müssen ?

    Grüße aus HH,

    Marc

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  4. Hmm, auch auf die Gefaht hin, das ich mir jetzt hier keine Freunde mache:

    Ehrlich gesagt frage ich mich, wer mit dem Anspruch an solche apps geht, damit professionell und in studioqualität arbeiten zu können ?

    Alleine die soundfähigkeiten des onboard-chips in verbindung mit den in-ear stöpseln, die die meisten ipod/-phone/-pad -user im normalfall nutzen, dürfte das schon ziemlich einschschränken.
    Von daher müsste man doch das, was man auf auf den dingern produziert, ohnehin spätter auf dem Studiorechner nochmal nachbearbeiten, wenn man es ernsthaft nutzen möchte.
    Für mich irgendwie doppelte Arbeit.

    Klar, als spielerei für unterwegs, und um im Zug ein paar dinge auszuprobieren, ist es sicherlich ganz nett.
    (hab auf meinem Tele auch eine art “Magix Musik Maker” -app, mit der ich klingeltöne basteln kann)

    Aber irgendendwie finde ich es schon ein wenig niedlich, wenn man dann hört, das manche Leute bemängeln, wenn diese oder jene App für 5-10 Euro nicht die selbe Leistung bringt, wie der große Bruder auf nem vollwertigen Rechner, bei der man preislich für das Programm dann nochmel locker 2-3 nullen dranhängen darf.

    Eigentlich wird da doch nur ein großer Produktname dafür benutzt, um Spielzeug zu verkaufen. Oder irre ich mich da?

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  5. wer darin mehr als ein Scetchbook für unterwegs sieht ist selber schuld :-P Aber ich finde die Möglichkeit unterwegs Sounds reinzusampeln, damit Beats zu basteln und später auf der großen Maschine damit weiterzuarbeiten keinen schlechten Ansatz. Und klar ist das Spielzeug, billiges halt, Studiogeräte sind- richtig angewandt- auch nur Spielzeug, in erster Linie geht es doch darum das es Spaß machen soll.

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  6. @ Vincent Maviba u. Tanith

    Danke, dass ihr die Tools auch mal richtig einordnet, habe mich schon
    gar nicht mehr getraut was Negatives zu schreiben.

    Wobei das Beste ehrlich gesagt die Stimme von Jamie Lidell ist.

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