Thema der Woche 176: Hardcore und Gabber, früher und Entwicklung bis heute

Als Techno noch jung und unschuldig war, wollte er, wie alle unschuldigen Jungs natürlich seine Grenzen ausloten und was bot sich da näher an als die BpMs. Das war so ab 1992 und wir waren damals von heute aus besehen eh schon schnell unterwegs, 135 – 150 BpM waren keine Seltenheit, aber da mußte doch noch mehr gehen! Das Ergebnis war unter anderem Gabber, wo schon mal an der 160 gekratzt wurde, dazu noch Bassdrums wie Atombombenabwürfe und Snares aus dem Maschinengewehr, fertig ist die Gabberlaube. Ich weiß nicht mehr wer damit eigentlich angefangen hatte, aber Rotterdam Records mit Poing war so ein Startsignal, das sich dann von Release zu Release höher schraubte und anfangs wirklich noch kabarettistische Züge trug, wie z.B. Euromaster’s Alles Naar De Klote

von dem es dann folgerichtig auch den 250 BpM Remix gab

Die Sache wurde 1993 zum Selbstläufer und zig Produzenten überboten sich darin aberwitzig schnelle Tracks mit noch zerstörteren Bassdrums zu zimmern, Labels wie Mokum und Knor kamen dazu, in Deutschland spezialisierte sich unter anderem Marc Arcadipane’s PCP in Frankfurt darauf, deren Liveacts dazu wirklich sehenswertes Tschabo Theater bot. In Berlin hatten wir die Gabba Nation und Gabber Front Berlin, die sich vornehmlich im Bunker austobte. Ansonsten bot Gabber durchaus unterschiedliche subkulturelle Bilder, während es hier in Berlin und im Osten eher linksgeprägt schien, war bei Gabber im Westen und insbesondere an der holländischen Grenze immer wieder von Rechtstendenzen zu hören. Im Ursprungsland Holland ebenso, aber bei dem Hellraiser Rave für den ich mal gebucht war, war davon nichts zu merken, da waren eher die Christen vor dem Eingang auffällig, die Flyer verteilten das dies die Musik des Teufels sei und Schwangere nach Besuch exorziert werden müßten damit dabei nicht Rosemary’s Baby rauskommt.
Wie das mit dem Grenzen ausloten so ist, ist die halt irgendwann Ende im Gelände und jegliches weitere Gelote hat dann etwas verzweifeltes und so entwickelte sich Gabber einerseits mit Mental Theo & Charlie Lownoise, Thunderdome Compilations, Mixen und Raves zur Karikatur seiner selbst, andererseits musikalisch und ästhetisch zur Technoantwort auf Deathmetal. Diese Entwicklung ging ziemlich flott und bis 1996 war eigentlich alles gesagt was man mit Gabber mitteilen konnte. Interessant waren dann höchstens noch Offshots wie Breakcore, welcher sich mit dem BpMgleichen Drum&Bass verband, Rettungsversuche wie Intelligent Gabber sollten aber lediglich amüsante Fußnoten am Rande bleiben. Manche verorten noch Schranz als Nachfolger von Gabber, welcher ja so um die Jahrtausendwende blühte, was sicherlich in einigen Punkten seine Berechtigung hat, ich persönlich möchte allerdings nicht so weit gehen.
Interessant am Gabberphänomen ist, das zumindest bei mir, lediglich die Tracks in Erinnerung blieben die dem Gabberklischee gerade nicht entsprachen, wie z.B.

das oben schon erwähnte Alles Naar De Klote
?Rotterdam Termination Source – Poing?

Sperminator – No Women Allowed

Hocus Pocus – Here’s Johnny

Controller – Regulator

Glitch – War Path

Holy Noise – Nightmare (Powermix)

Hier noch eins das ich damals ganz schlimm fand, über die Jahre aber wie ein guter Wein gereift ist
?Technohead – I Wanna Be A Hippy ?

Sicherlich gibt es Gabber auch heute noch, aber ich habe da nicht weiter geforscht, meine letzten Begegnungen damit waren auf der Nature One und der Mayday die Gabberfloors die ich kreuzte und wo dann Jumpstyle und Scooter liefen, weiß jetzt nicht ob das symptomatisch ist.

Mit Hardcore verhält sich die Sache nun wieder ganz anders, nicht nur weil da jeder so seine eigene Definition für hat, sondern weil dadurch auch der Pool viel größer ist aus dem man schöpfen kann. Unsere Berliner Definition spann sich von hartem Techno über Gabber bis zu dem was in UK den Namen trug und mit klassischem Techno, bis auf die gleichen Wurzeln, eher wenig zu tun hat. In UK war Hardcore das was z.B. Altern 8 und Force Mass Motion anstellten, um mal die vielleicht bekanntesten Acts zu nennen, aber darunter existierte ein ganzer Kosmos aus Kleinst- und Whitelabels dessen Epoche von ca. 91- 93 schon längst mindestens eine eigene Doku verdient hätte. Die Sache splittete sich dann auf in Jungle, später Drum & Bass und auf der anderen Seite diese Vermischung von Eurogabber mit UK Hardcore, wie sie z.B. Scott Brown mit dem Label Shoop und Twisted Vinyl zelebrierte, das auch seine Momente hatte, aber auf Dauer dann doch eher immer auf der gleichen Klaviatur rumklimperte, was zur Ermüdung des Genres führte.
Dennoch spricht man vom Hardcore Continuum, das vornehmlich in den englischen Nachfolgern immer unterschwellig noch vorhanden ist, sei es im Breaksgarage, dem Evil Twin des 2Steps der Jahrtausendwende oder im frühen Dubstep von 2004 bis ca 2007, wenn man sich mal Sachen von z.B. Vex’d, Search & Destroy oder Toasty zu Gemüte führt. Und es ist bis heute nicht tot zu kriegen, letztens erst legte ich mir die neue EP von Dexplicit zu, welche unter anderem diese beiden Tracks beinhaltet, die eindeutig Hardcore schreien:

Kommentare (82) Schreibe einen Kommentar

  1. damals im bunker war ich total geschockt. es stank nach lösungsmitteln, schweiß und schimmel. überall lagen verpeilte rum, aggressivität lag im raum. mit sehnsucht nach glitzerdisko rückwärts wieder rausgegangen…

    Antworten

  2. Genau, ich hab den Plattenkoffer noch viel voller mit den Scheiben, die damals die einzig wahre Definition von Gabber waren und auch heute noch sind. Die haben auf Discogs n 1/1000 Habenwollenrating und ich bin die 1, nicht die 1000, verstehste ? Die eine einzige Platte, vor der alles nur Techno war und ab der dann Gabber gewesen ist habe ich schon gehabt bevor die überhaupt raus kam. Ich baller auch gleich noch supa heftig viele krasse Links raus, die beweisen, dass ich voll dabei war und ich voll am insiderwissen bin. Danach drop ich noch n paar Names und kack alles mit aus der FP abgeschriebenen Hintergrundinfos zu, nur um den Eindruck zu erwecken, ich wäre ja auch einer der alten Garde = Elite geh scheißen 2te Generation und lächle wissend über die Reminiszenz eines Themas, das ich mir gewünscht habe, weil – ja keine Ahnung, ich weiß doch schon alles und noch viel mehr Herr Lehrer und ich lass das auch alle wissen besser auch mal’s Maul halten und vielleicht mal ach keine Ahnung keen Bock mea

    Antworten

  3. hab gestern echt mal gewühlt…ganz brauchbar waren echt die Thunderdome 1-3 und die erste Rave the City…terrordrome 1 und die ersten 3 Napalm-sampler auf SPV…zu meiner Schande hab ich auch ne Thunderdome-chrismas..schäm, aber ich war zu der Zeit nunmal 13-14 jahre alt…also darf man sone Ausrutscher entschuldigen…Zu der Zeit hab ich neben Undergroundtechnoplatten a’ la Jeff mills und UR auch low spirit sachen gehört….war damals für mich kein Widerspruch, vielleicht wars auch die Naive des Alters ;-)

    Antworten

  4. und die Rave the city cristmas…was isn scheiss es damals gab…hab hier auch ne Best of von RMB bevor er auf low spirit war…auch interessant…rolf meier Bode war am anfang auch härter…oh mann. ja die ersten Techno-trax gingen auch, auch wenn da mehr frankfurtsachen drauf waren und kaum Tech-house im sinne von Berlin.

    Antworten

  5. RMB… geil. ich habe auf irgendnem tape noch ‘n livemitschnitt von “redemption” rumfliegen *goosebumps* . auch wenn die sachen später echt cheesy verbinde ich mit dem RMB sound eigentlich 1:1 die athmosphäre von hallenraves, das volle program mit laser, hochleistungsstrobes und dem ganzen kram drumrum. und das zeug hat vor allem tierisch energie dahinter. ich glaub ich hab den in hannover mal live gesehen, silvester 1994 oder so…

    Antworten

  6. ja, fand damals die low spirit Sachen gar nicht so schlecht, wie sie hier von Wolle oder Tanith immer hingestellt werden. klar war vieles Kommerz…aber ich war damals mächtig stolz als teeny, dass ein sonic empire es auf platz 1 der charts geschafft hatte. Westbam fand ich immer verpeilt, jedenfalls kam er in interviews immer so rüber. Low Spirit waren nunmal auf profit aus…nur was ist daran verwerflich mit Musik Geld zu verdienen? jeder künster träumt davon, von seinem Schaffen leben zu können. Hab dieses Overground/Underground nie verstanden. hab uch UR damals nicht verstanden…Jaguar hatte potential mind Top in Europa zu werden…klar ich habs verstanden, sie wollten vertrieb und pressung wegen arbeitsplätze nicht aus der hand geben, aber dafür hätten sie zu der Zeit ne menge geld mit jaguar machen können um dass in ihrer Firma zu investieren…

    Antworten

  7. Der Sonic ist auf meiner Linie.

    “Zu der Zeit hab ich neben Undergroundtechnoplatten a’ la Jeff mills und UR auch low spirit sachen gehört….war damals für mich kein Widerspruch, vielleicht wars auch die Naive des Alters”

    Ach was, mache ich auch heute so. 1990 war ich 13, heißt, die 90er hab ich eben als völlig technobegeisterter Teen/Twen erlebt. Da ich kein Berliner bin, sondern Frankfurter, muss ich aber sagen, diese Overground/Unterground-Geschichte in dem Ausmaß war mir damals schlicht fremd, das kam dann erst später. Ich hatte andere Probleme, zB einer der ganz wenigen in der Schule zu sein, die “Techno” mochten. Grunge und Punk waren da tonangebend. Ich habe dann regelmäßig Schulpartys und Abifeten leer gebollert^^

    Heute Abend haben wir wieder eine kleine Clubparty mit Früh90er-Sound. Da gibt’s 10 Stunden alles. Da bauen wir uns unser eigenes Früh90er-Bild. Von Jeff Mills, Aphex Twin über Marusha bis hin zu PCP – und die Leute feiern das wie sau.

    Antworten

  8. fakt ist, dass man mit …”oh ich bin so underground” , dass man davon ja auch nichts im endeffekt hat. Vielleicht ist es aber einfach so, dass ich Musikalisch einfach viel offener bin in alle Sparten. Beschäftige mich in meiner Freizeit nur mit Musik und weil ich halt viele Stile und Genres höre, bin ich dann natürlich in Sachen Dubstep nicht so ein Experte wie z.B Tanith, aber ich könnte nicht nur elektronische Musik hören, dafür gibt es einfach zu viele Spannende Musik da draussen. Bin halt auch nen Riesen Maiden Fan…und im Techno Overground/underground fand ich immer lächerlich…gut, ein somewhere over the Rainbow brauch ich heute auch nicht mehr, aber z.B westbams Album” we never stop living this way” fand ich klasse und werd ich auch immer gut finden und hab sowas auch schon mit “undergroundiger” musik gemixt…

    Antworten

  9. Wie man Musik wahrnimmt, liegt wirklich am Alter, der sozialen Lage und vor allem der geographischen Lage.

    Ich sags mal so: Die Tekknozid-Definition eines Wolle und die kritische Haltung gegenüber Mayday verstehe ich völlig. Mir sind heute beide Veranstaltungen Inspiration. Tekknozid als Definition und Mayday aufgrund ihrer Wirkung.

    Ich meine, in der Sense Media-Doku spricht Wolle auch über “Stars” wie Motte, als die Mauer noch stand. Ich meine, als Teen ist man in einer ähnlichen Situation – doch statt nicht irgendwo raus zu kommen, kommt man mit 14 halt nirgendwo rein. Man schnappt die Infos aus zugänglichen Medien auf. Dadurch ist die musikalische Sozialisation eine ganz andere.

    Rückblickend bin ich deshalb auch ganz froh, dass es die Musik aus den Kellern und Bunkern rausschaffte, um auch mich zu erreichen. Natürlich waren und sind auch mir die Ballermann- und Schlumpfraver ein Dorn im Auge, aber aus verklärter Retroperspektive bleibt doch eine Menge übrig.

    Um nochmal aufs Thema zu kommen: Die heute Casualisierung im Hardcore finde ich schlimmer;-) Der sogenannte Mainstyle-Hardcore ist eine Ansammlung der immer gleichen Synth, DMX-Samples und Bassdrums. Gähn.

    Antworten

  10. Die Frage ist, ob einer der vor allem Geld verdienen will, ein Künstler sein kann. Da mischt sich so schnell Kitsch rein, um den Massengeschmack zu treffen. Unerträgliche Bilities-, La Boum, Schlafuhr- oder Midi-Samples, die immer gleiche Bassdrum, die Sirenen. Das war (und ist) so belanglos.

    “The Cabinet of Dr.Weststein” ist gut. And Party.

    Antworten

  11. klar…schlumpftechno fand ich nie gut, dass hab ich eher belächelt…”Activist Black Pump” und ” die Dunkelsequenz” sind auch heute noch gute Stücke, die ich damals einen Westbam/jahnkuhn gespann nicht zugetraut hätte…und der “terminator” kam ja erst Anonym raus und wurde auch von underground DJ’s gespielt, klar heute ist es keiner gewesen ;-) Das oben angesprochene Album von westbam ist der beste beweis, dass man underground und Overground(mainstream) auf einen Album packen kann und das es sich nicht gegenseitig ausschliesst.

    Antworten

  12. mainstyle… komischer begriff. ebenso wie hard-/jumpstyle… ime endffekt ist das tatsächlich nur modifizierter hardtrance zum teil und das brauch heute tatsächlich niemand mehr so richtig. vor allem für die alten hasen wirkt das ziemlich anachronistisch wohl, weil wir das ja in den 90ern alles schon mal gehört haben, in neu, besser und verbunden vor allem mit einer art von aufbruchstimmung (“ravende gesellschaft” als stichwort) und auch einer utopie, die sich ja so dann doch nicht erfüllt hat… daher verbinden wir damit ja auch nen ganz anderen kontext mit dieser art von musik und sehen das in nem anderen licht irgendwie.

    Antworten

  13. Subjektiv gebe ich dir recht, objektiv brauchen das doch einige heute noch. Verglichen mit dem “alten” Hardcore klingt der heutige – ja, man muss es “professionell” nennen.

    Die typische Hardcore/Gabber-Party 2012 leistet sich 4-5 Floors. Der Größte bietet in der Regel den Mainstyle – recht melodisch, knarrzende Bassdrum, Rap-Samples. Auf dem Zweiten gibt es dann mehr den Industrial/Breakcore-Sound, in der dritten Halle Early-Rave mit den alten Helden der 90er und auf dem vierten Floor entweder Speedcore oder – Hardstyle. Die Grenzen sind im Sound wirklich hörbar bis scharf.

    Antworten

  14. mit diesen Kommerziellen Jumstyle konnte ich auch nie was anfangen, und hardstyle hatten wir ja auch schon , nur anspruchsvoller 93/94 mit hardtrance…oder wie man das damals auch nennen wollte…hardcore Gabber interessiert mich heute nicht…das thema ist lange ausgeluscht und es gibt weitaus spannnendere elektronische Musik…

    Antworten

  15. “nur anspruchsvoller 93/94 mit hardtrance…”

    das meine ich, wiederholung des gehabten mit besseren produktionsmitteln… mir kommt’s so vor als würde da krampfhaft versucht an einen status quo anzuknüpfen, der schon seit ewigkeiten nicht mehr herzustellen ist.

    Antworten

  16. Napalm Rave hießen übrigens diese sehr kompromisslosen Hardcore-Gabber sampler…hab davon irgendwie 3…weiss aber nicht, ob es noch mehr gab…dagegen hat sich der “normale gabber” wie kindergeburtstag angehört. War teilweise schon speedcore.

    Antworten

  17. naja, aber diese alten Trancessachen, gerade die Harthouse Frankfurt Anfänge waren einzigartig…the dark side von Resistance D wird ewig eine meiner Lieblingsplatten bleiben…da war ich geschockt, als die beiden auf einmal trance mir gesang machten!!!

    Antworten

  18. @Björn
    [Wie man Musik wahrnimmt, liegt wirklich am Alter, der sozialen Lage und vor allem der geographischen Lage. ]

    Sehr wahr. Ob man nun die div. Subgenre braucht, ist ein anderes Thema. Mal im Ernst: Wer spielt heute noch die alten Kniteforce? Auf Ü 35+ Raves vl. *hrhr*

    Luna-C – Death Of A Psychopath (Hedonist Remix)
    http://www.youtube.com/watch?v=_vOYbnRDC7s

    *hört schon die Unkenrufe aus Richtung Breakbeat / HC / DnB* ;)

    @Tropf
    Bei RTC haben sich schon immer die Geister geschieden. Lag vielleicht auch an den leidigen Diskussionen, auf Grund der angeblichen politischen Ausrichtung. *shrug* Die Tracks an sich fand ich immer recht ok.

    RTC – Bass be Louder
    http://www.youtube.com/watch?v=wjMTAA1Zo0Y

    @baze

    [vor allem für die alten hasen wirkt das ziemlich anachronistisch wohl, weil wir das ja in den 90ern alles schon mal gehört haben, in neu, besser und verbunden vor allem mit einer art von aufbruchstimmung]

    Aye. Wird alles nur kompostiert, sonst nichts. Siehe Jahrversion X vom selben Track. Einfache Cashcow. *denk*

    @misc
    [Da mischt sich so schnell Kitsch rein, um den Massengeschmack zu treffen.]

    So wie Scooter?! *lol*

    @topic
    Masoko Solo – Pessa Pessa (Prophet’s Mix)

    Antworten

  19. Waren das schöne Zeiten – man merkt, so langsam werde ich älter.
    Von 92 an ziemlich regelmäßig im Bunker gewesen, dann im WM66 und zum Schluß ein zwei mal auf der Insel der Jugend. Diese Zeit werde ich nie vergessen. Hardcore war noch geil und keine Stampfimucke, ich hasse das heutige Zeug. Na und Gabba ja sowieso. Nicht ganz so schnell wie heute aber trotzdem mit mehr Schmackes, das hat noch richtig gescheppert. Mixtapes von der Vorwoche wurden bei Cut-X gekauft, sogar mit Mengenrabatt, wenn man mal mehrere gekauft hatte, weil man es die Wochen vorher nicht geschaft hatte. Platten wurden im Hardwax und z.T. im Delirium gekauft. Nischt mit ebay und günstig abstauben und so. Da ging für die Musik meine Lehrlingsknete drauf. Drogen naja, in welcher Jugendkultur wurden die nicht genommen. Oh man, was da alles reingeworfen worden ist. Ich will mir gar nicht vorstellen, was wäre wenn ich heute ne halbe nehmen würde.

    Antworten

  20. @Phase

    sollte mal wieder jemand tun. ich hatte vor gar nicht all zu langer zeit das unschöne erlebnis, das mir bei “house nation” – imho eine der grössten chicago-house nummer ever. die melancholie! – mehr als 50% ner gut groovenden tanzfläche ausgetiegen ist. das war echt ein schlüsselerlebnis, bei dem mir zum ersten mal wirklich bedenken kamen, wie lange ich das mit der auflegerei eigentlich noch machen will.

    Antworten

  21. Bei mir war es genauso wie es Wolle es beschrieben hat … als es so um 1992 mit dem Trance Ding losging vermisste ich den härteren Sound und wanderte dann jedes Wochenende in den Bunker.Dort lernte ich dann Inge ( Cut-B später dann Cut-X) und Sascha kennen.Dort lief am Anfang noch Hartcore der sich erst nach und nach zum Gabba entwickelte.
    Dann natürlich Tanith und Roland,unten Marco und Zigan die Hardtrance und Techno auflegten.
    Das Highlight war natürlich fati an der Tür …naja das ist eine andere Geschichte.

    @Wollexdp

    Du meinst den Werner?

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.