Thema der Woche 181: Die derzeit interessantesten Clubs und welche Musik man dort bekommt

Das mit dem Interessant ist ja immer so eine Geschmacksache, was dem einen gefällt ist für den anderen Tourischupen und was für den einen Club ist ist für mich nur ne Bar, aber ich versuch’s trotzdem mal.
Natürlich sind die Boliden des Clubgeweses nicht umsonst solche, also kann man Berghain, Suicide, Tresor schonmal nennen, die musikalische Ausrichtung dürfte auch klar sein, es überwiegt der klare, straighte Techno, natürlich aufgelockert durch die jeweiligen Fremdveranstaltungen oder Second Floors wo es von experimentel bis Minimal geht.
Des weiteren haben sich als sichere Bank erwiesen, der Horst Kreuzberg, das About Blank, Mikz und Morlox, letztere 3 alle in Friedrichshain mehr oder weniger am sogenannten Technostrich an der Revaler gelegen.
An Neuzugängen gibt es unter anderem Laden wie das Magdalena, also die Ex-Maria, das Gretchen, die Nachfolge des Icon in Kreuzberg, das Subland am Wiesenweg und das Prince Charles in der Prinzenstraße. Einen Ausreisser im Wedding gibt es mittlerweile auch zu bestaunen, die Panke in der Gerichtstraße.
Dann gibt es noch jede Menge neuer Läden die für mich eher unter die Bezeichnung Bar mit Musikbeschallung fallen, davon gibt es aber massig und die Öffnungs und Schliessungsfrequenz geht dermaßen schnell das nichtmal ich hinterher komme, was da noch existiert oder vielleicht gestern schon zugemacht hat.
Welche Musik man da geliefert bekommt hängt meist von den Veranstaltungen ab, da muß man sich eben im Vorfeld informieren, eine klare Linie ist bei den wenigsten gegeben, von Techno bis Dubstep geht das bei den meisten, was ich sehr positiv finde, einige wie z.B. das Prince Charles oder Kili haben sich eher auf Dubstep bis Hiphop und Breakcore oder noch nischigers wie Cumbia spezialisiert, aber im Großen und Ganzen rult schon der 4/4 Takt und elektronische Tanzmusik in all seinen Facetten.
Diese Aufzählung beansprucht übrigens keinesfalls den Anschein der Vollständigkeit, sondern beinhaltet nur Läden die ich entweder kenne oder mitgekriegt habe, das Feld ist aber so wuselig und unübersichtlich das da gut und gerne was übersehen oder einfach mir nicht bekannt ist. Bei Bedarf kann man das ja in den Kommentaren ergänzen

Kommentare (96) Schreibe einen Kommentar

  1. also ich finde ja die beiden gates sowie die renate und vielleicht auch noch das sisyphos wären noch eine erwähnung wert

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  2. Daß das Gate gar keine Erwähnung findet, ist schon leicht gemein.
    Es ist zwar auch nicht viel größer als eine Bar & zu kräftigerem Techno hat man dort bis heute immer noch kaum, aber doch immerhin ein klein wenig gefunden (so war sogar John Selway dort schon zu hören) und die Intensität des Feierns sticht seit Jahren alles andere, sogar mit den frisch nachgewachsenen Generationen, die es heute so bevölkern & an deren Gesichter sich der alteingesessene noch zu gewöhnen hat.
    Früher spielte man dort meines Dafürhaltens so elektroesquen Minimal u.ä., hat sich aber in den letzten 3 Jahren verstärkt House zugewandt, was offenbar ganz gut angenommen wird.

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  3. ein wenig eigennutzig muss ich noch den raw tempel am freitag erwähnen. auch wenn ich gerna danach noch im goldenen, suizide oder dem morlox den letzten rest an tanzwut rauslasse…

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  4. wo war sowohl silvester als auch jetzt ostern die jeweils fetteste party der stadt? im kater holzig!

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  5. den vielleicht wichtigsten neuzugang hast du tatsächlich vergessen: den heinz-club im kater holzig. denn damit hat sich die bar25 von einer eher zu laut beschallten openairbar zu einem richtigen tanzclub entwickelt. im heinz ist einer der fettesten anlagen der stadt installiert und läuft teilweise richtig straighte clubmukke. aber keine angst, das feeling der alten “bar25″ ist nebenan bzw ist noch immer die basis. der heinz ist auch nicht immer geöffnet. und ja, das kater hat noch einen fetten live-floor für konzerte und noch ein paar temporäre floors. das “katerholzig” ist imho wirklich was ganz besonderes. ja, man kann am türsteher scheitern. aber wer cluberfahrung mitbringt, der wird an ihr nicht scheitern.

    ebenfalls erwähnt werden hätte müssen, der einzige wirkliche noch immer existierende senior unter den berliner clubs: das kitkat (jetzt im ehemaligen walfisch). die musik ist (bis auf die piepshow) nicht mein ding, aber der club ist eine echte berliner institution. da trifft man (immer wieder zu meinen erstaunen) soviele gesichter aus vergangenen feiertagen (von walfisch, oldttresor, e-werk, so36, ostgut, discount etcpp), dass ich dort tatsächlich immer ein wenig das gefühl bekomme, dass die uhren verschieden schnell laufen.

    vielleicht hätte dem artikel grundsätzlich eine einleitung gut getan, in der du erklärt hättest, dass in berlin derzeit so viel passiert, dass es wohl kaum jemand gibt, der da noch einen wirklichen überblick hat?
    aktuell gibt es in berlin fast 5 mal soviele clubs mit techno/house und artverwandten, wie vor 10 jahren und fast 10 mal soviele wie mitte der 90er. der durch die medien laufende hype vom “clubsterben” entbehrt in der praxis tatsächlich jeder grundlage. ja, es gibt viele bedauerliche clubschliessungen und es gibt eine art verdrängung aus bestimmten stadtteilen, aber für jeden schliessenden club eröffnen noch immer 2-3 neue, die zum teil aus den ehemaligen machern hervorgehen oder in dem sich newbies daran versuchen, diese lücke zu schliessen.

    ich versuche mal eine kleine aufzählung “neuerer” tanz-clubs: “brunnen70″, “griesmühle”, “raum”, “panke”, “farbfernseher”, “edelweiss”, “morlox”, “wirsing aka WYSIWYG”, “renate”, “gretchen”, “ritter butzke”, “about blanc”, “b-side”, “VCF”, “stereo33″, “horst”, “kili”, “cube” “kindl brauerei”, “loftus hall”, “prince charles”… (viele von denen sind in treptow, neukölln, wedding und im westlichen kreuzberg) – und das sind nur die, die mir grad einfallen. dabei muss ich gestehen, dass ich weiss, dass ich nur noch die spitze vom eisberg mitkriege…

    mit anderen worten: die stadt brummt und techno ist hier alles andere als “dead” :)

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  6. Na komm, Wolle, so gern ich da auch mal mit wenigen in F’Hain verbliebenen Freunden ein Pils pichle, als Klub läßt sich das zierliche Stereo 33 nun nicht eben beschildern.

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  7. Davon abgesehen leider auch ein eher unspannendes Thema. :(
    Gerade auch wegen häufiger Fluktuation, persönlichem Geschmack und allem… schwierig zufriedenstellend zu bearbeiten.

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  8. @Johannes: richtig, die gehören eigentlich alle da rein, bin nur zu selten da, so das die mir nicht in den Sinn kamen, Danke!

    @andreas: im Gotec war ich sogar schonmal vor ein paar Jährchen, schöne skurille Location!

    @Aildrek, war keine Gemeinheit, wie oben schon erwähnt, mea culpa

    @Wolle, da ist einiges dabei was ich unter der Rubrik Bar mit Musikbeschallung subsummierte und einiges, wie z:B der Cube, der entweder gar nicht regelmäßig aufhat, m.E. nicht erwähnenswert ist oder ich könnte auch gleich noch das KuDorf mit reinnehmen und die meisten relevanten sind doch eh schon im Artikel abgehandelt??? Einfach von der RR Tanzfläche abschreiben hätt ich allerdings auch können. Aber schön, haste dich als Bescheidwisser geoutet ;-)

    und bloß weil ihr die Anlage eingebaut habt muß ich den Heinz noch nicht erwähnen, oder? ;-) Ich war da noch nicht, kann also nix dazu sagen

    Eine Einleitung hab ich mir gespart weil wir hier nicht bei der Morgenpost sind, ich halte meine Leserschaft für informiert genug das ich nicht dieses Touriinfogesabbel voranstellen muß.

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  9. Mir ganz persönlich geben nur 2 Clubs in Berlin das Gefühl ich selbst sein zu dürfen. Das Morlox und der Kater Holzig.

    Läden in die ich früher gern gegangen bin scheinen sich von der Berliner Szene völlig losgelöst zu haben und haben sich in ihre neue Besucherschicht ergeben. Ganz speziell meine ich das Watergate und natürlich auch das Berghain.

    Es sei aber keinesfalls unerwähnt dass es überhaupt kein Verbrechen ist Geld zu verdienen. Nur müssen die Läden zukünftig auf mich als Gast verzichten. ;-)

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  10. @tanith: bloss weil wir da eine anlage eingebaut haben, ist in diesem fall eben nicht nur “bloss”. es hätte aber auch eine andere anlage sein können. wichtig ist zuerst, es ist nunmal eine fette anlage drinnen. es ist ein konzeptwandel, der die bar25 (die wegen der leisen beschallung nie meins war) in eine andere kategorie befördert.

    und ich habe hier sicher auch nicht klugscheissen wollen. es ging mir um den absatz vor meiner aufzählung. ich hätte mir die aufzählung auch sparen können, aber hier lesen (imho) auch leute mit, die nicht in berlin wohnen bzw nicht mehr so oft auf der piste sind. denen gegenüber wollte ich nicht glänzen, sondern lust machen…

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  11. “Läden in die ich früher gern gegangen bin scheinen sich von der Berliner Szene völlig losgelöst zu haben und haben sich in ihre neue Besucherschicht ergeben. Ganz speziell meine ich das Watergate und natürlich auch das Berghain.”

    stimme dir nur teilweise zu, sonntag abend in der panorama bar ist immer noch (fast) jedesmal top.

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  12. warum wolle hier jetzt sone promo für den kater machen muss?
    das können die doch prima alleine & ausgerechnet der laden steht für mich nun überhaupt nicht für berliner clubs & techno. der steht maßgeblich für die entwicklung richtung themepark berlin wo die in scharen einfliegenden europäischen adoleszenten sich mal so richtig ‘frei’ fühlen dürfen.

    und das morlox? verstehe nicht wie das mit dem blank und dem mikz in einem satz auf die liste kommt. klein, pseudo-abgeranzt und geldgierig ohne weiteres konzept. damit tust du den beiden anderen echt unrecht.

    ansonsten gibt es bestimmt noch hundert weitere läden, die von dem einen oder anderen, je nach geschmack und sozialisierung in der aufzählung fehlen.

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  13. Grundsätzlich stehe ich als aussenstehender den Clubs mit elitärer Tür eher zwiegespalten ggüber. Ich weiß das es die Mischung macht aber mir kommt das manchmal mehr so vor als wenn man sich damit nen Namen machen möchte. Klingt für mich sehr P1zig. Vor allem wenn man sieht das so Szenebebrillte Stöckeltussis meisst reinkommen.

    Kann man den als normalsterblicher überhaupt in den KITKATClub dachte da muss man aussehen wie Judy Garland Fans…

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  14. @wolle

    Nur weil die Musik häufig gespielt wird, muss sie nicht “leben”

    Klassik/Jazz wird auch häufig aufgeführt. Als “lebend” würde ich das jedoch nicht bezeichnen.

    Tut mir leid. Guter Techno ist leider seit Jahren tot. Dito House, Electro,
    D&B.

    Alleine DubStep würde ich jetzt in Bezug auf die Entwicklungen im Pop-Bereich (siehe aktuelle Microsoft-Werbung) als lebend bezeichnen. Mag zwar DubStep und Software-Sound nicht, aber die Kombination mit einer guten Soul-Stimme ist nicht ganz ohne. Ist aber nur meine Meinung. ;-)

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  15. Kater Holzig fehlt allerdings in der Tat bei dieser Aufzählung.
    Davon abgesehen find ich die ganze Liste recht belanglos. Aber wenn man sich schon die Arbeit macht, dann muss man in diesen Tagen den Kater selbstverständlich erwähnen. Da führt kein Weg dran vorbei.
    Super Sound, zig Floors, vielseitiges musikalisches Programm, die längsten Parties, Entertainment pur!

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  16. @Resistance: Jetzt muss ich mal fragen: Was findest du denn überhaupt gut? Also in welche Clubs gehst du gerne und was hörst du so an akueller und lebendiger Musik gerne?

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  17. Yo, gaby tanzt, wollte ich doch sagen. Das Kater Holzig ist aus den genannten Gründen und dem Bar 25 Background, für mich tatsächlich auch eher uninteressant. In die Bar 25 musste ich damals schon nicht, weil ich dem hedonistischen Drogen Gefröhne und dem Öffentlich zur Schau Stellen seiner eigenen Oberdruffigkeit und AfterAfterHour nicht viel abgewinnen kann.

    Dafür empfand ich das about:blank von Anfang an als extrem entspannte Adresse mit linkem Einschlag.

    Aber zum Thema, einerseits interessant, so viel aus der Ecke Berlin zu hören, andererseits hatte ich irgendwie auf eine überregionale Auswertung gehofft ;)

    Aber vielleicht können das die Kommentare hier ergänzen.

    Was könnte ich in den Ring werfen? Aus der Ecke, aus der ich komme, ist nicht viel mit gescheiten Clubs. Das lässt sich flächendeckend auf NRW echt mal so sagen. Würde mir spontan nichts einfallen, was auch nur annähernd Qualität oder Originalität besitzt, außer eben diese ganz kleinen, eher Bars. Hm Doornrosje in Nimwegen? Das ist noch wild. Früher war der U-Club in W’tal eine Größe aber die haben sich seit der Jahrtausendwende komplett vom Techno hinzu Reggae und Dancehall entwickelt. Aber Thema ist ja auch die aktuelle Clublandschaft. ;)

    Vielleicht noch kurz was zum (neuen) Tresor. Diese Ablehnung, die seitens der Berliner mehr oder weniger zu spüren ist, find ich ehrlich gesagt nicht grad nett. Zugegeben war das Programm seit der Zeit 2007 teilweise echt unterirdisch und der Publikumsschlag auch nicht der allerhellste. Und vielleicht war es rückblickend doch nicht so clever, das Ding wieder Tresor zu nennen. Dennoch hätte man, finde ich, mit ein bisschen mehr Willen da auch gegensteuern können. Als Berliner, als Unterstützer sozusagen. :)

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  18. der name technostrich verspricht doch eindeutig, daß auch der – natürlich schlechte – geschmack der anderen befriedigt werden soll, will & kann.

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  19. ich finde das kater holzig wirklich großssartig und beschreibe das hier ohne jeden hintergedanken. wenn mir was persönlich gefällt, dann teile ich mich mit. ich würde mich in gleicher weise zb auch für die bachstelzen äußern (ist aber kein club) und ich tat es bereits an anderer stelle so zb für das ostgut. ich mag es einfach, wenn leute sich richtig viel mühe geben und dabei großartiges entsteht. was die leute im kater holzig da hingestellt haben, ist wirklich unglaublich.

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  20. in düsseldorf empfehle ich das foyer am worringer platz, weiter dahinter den salon des amateurs an der altstadt, und dann noch, da die harpune ja seit jahren zu ist, das schickimicki- nomi mc.

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  21. also hier im Ruhrpott geht schon einiges. Sei es z.B. die Rotunde in Bochum, eine einzigartige Location, die im Volksmund Katholikenbahnhof genannt wird, weil der ehemalige HBF Bochums wirklich ein wenig an eine Kirche erinnert. Dort gibts nicht nur gute Veranstaltungen mit verschiedenen Spielarten der elektronischen Musik, sondern auch interessante Ausstellungen, Film-Festivals etc.

    Essen hat mit dem Goethebunker und dem Hotel Shanghai zwei tolle Clubs, die fern von Schicki-Scheiß fast jede Woche exzellente Bookings bieten, letzten SA z.B. Chez Damier, dieses Wochenende Theo Parrish.

    Düsseldorf ist ja schon erwähnt worden, in Dortmund gibt es auch ein Angebot abseits des Mainstream, bin da zur Zeit nur nicht so im Bilde.

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  22. das berlin- gedisse, klugscheissen und aus- provinz- perspektive genöle von resistance88 ist wirklich schwer nervig. auch zu sagen das es kein guter techno/house mehr produziert wird zeugt von unglaublicher ignoranz und/oder unwissen. ja, ja früher war alles besser…..

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  23. @resistance88
    Du empfindest also Jazz als leblose Musik?
    Dann solltest Du mal diverse Jazz-Festivals hier in Deutschland und Europäischen Umland besuchen. So lebendig wie Jazz ist wird Techno niemals sein !!!

    @wollexdp
    Mit Bachstelzen meinst Du die, welche die bei der Fusion mitmischen?
    Meinst Du die die auf der Fusion Künstler nicht bezahlen?
    Meinst Du die die sich die Taschen abfüllen bei der Fusion?
    Meinst Du die die so megaarrogant sind das es kocht in einem wenn man von denen jemanden spricht?
    Vielleicht meine ich ja wen anderen aber die Bachstelzen die ich kennen gelernt habe sind DER LETZTE ROTZ !

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  24. ich kenne die bachstelzen nicht persönlich. ich habe mit denen nix zu tun. ich war nur auf ein paar partys von denen. die waren dermaßen “krank” aufwendig ausgestattet, dass es wirklich heftig eindruck auf mich gemacht hat. was da hinter der fassade läuft? – keine ahnung.

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  25. @flic – hm … merkwürdig, dass die bachstelzen dann immer wieder aufs neue ne lange lange lange liste künstler haben, die bei ihnen spielt. und sehr sehr gern spielt, ne unvergessliche zeit haben und sich hinterher auch noch bedanken. das ist wirklich mysteriös, wie sie das immer wieder und wieder hin kriegen.
    aber ich schätze, ich weiss, wer du bist, flic. von daher …. bleib einfach wo der pfeffer wächst, t!

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  26. @flic

    ich mag Jazz sehr gerne, aber eine wirklich Weiterentwicklung gibt es da seit den späten 60ern/frühen 70ern nicht mehr wirklich. Das da Sachen gemacht werden ist klar, aber die letzten wesentlichen Entwicklungen stammen halt aus den 60ern und 70ern. Dito mit den einflussreichen Musikern (Miles, Parker, Monk, Coleman usw.)

    @rudi

    ich disse nicht Berlin, ich sage lediglich, dass es heute für Techno genauso wichtig ist wie Mallorca für den Schlager. Es lebt wie viele Sachen in der elektronischen Musik von der Hochzeit der 80er und frühen 90er.

    Und wenn wir von Unwissen reden, dann kann ich Dir gerne sagen, dass vieles von dem was Du heute hörst ein fader Abklatsch der Sachern der 90er Jahre war mit dem Unterschied, das dies damals noch innovativ war und heute nicht mehr.

    Zudem war das damals echte Hardware und wenn Du einmal einen echten Moog, Jupiter, Prophet oder andere echte Musikinstrumente gehört hättest, die dann auch noch gut auf einer analogen Konsole gemixt und gemastert ist, dann würdest Du meine Haltung verstehen. Vieles von dem was da heute gemacht wird ist billiger und schnell produzierter Schrott. Wenn Du Dir da im Vergleich dazu die frühen UR, Derrick May, Atkins, Saunderson oder andere gute Sachen aus der Zeit anhörst wird Dir vielleicht ein Licht aufgehen.

    Warum soll ich mir die schlechten heutigen Kopien anhören, wenn ich das Original anhören kann ? Außerdem strotzt der ganze elektronische Bereich heute von Selbsdarstellern und Wichtigtuern, die sich mehr um Promotion als um Sound kümmern. Solange dies so ist werde ich mir erlauben meine Meinung zu äußern, genauso wie hier viele immer davon reden wie toll den Berlin oder die elektronische Musik generell ist.

    @Elektrosandy
    Früher war ich Stammgast im alten Ultraschall in München. Dazu war ich ab und an im Frankfurt (XS), Würzburg (Airport) und auch Berlin (Tresor, E-Werk) und Köln. Nur waren dies andere Zeiten. Heute habe stecke ich lieber meine Zeit und Geld in mein eigenes Studio und Produktionen. Und angefangen habe ich ab 2007, da so ab 2004 die Produktionen immer schlechter (Software?) wurden. Beim Weggehen legen dann irgendwelche 20 jährigen Minimal-House mit Laptop auf und finden das super innovativ. Erinnert mich auch an so manchen Post im Blog.

    Habe mit Software (NI, DP16) angefangen, da ich keine Ahnung hatte und die Kohle auch eher begrenzt war. Habe dies dann nach ein paar Monaten eingestampft, da der Klang einfach scheußlich war. Erstes Hardware-Teil war ein TR-505. Danach wusste ich wo der Unterschied zur Software liegt :-)

    Inzwischen habe ich ein ganz passables Studio (ADT 5MT Konsole, Jupiter 4, Juno 60, TR-808, TR-909, Korg Z1, SP1200, FutureRetro Rev.2, Acidlab Miami, D50, M1, Kurzweil K2 etc.) und weiss auch langsam wie die Sache funktioniert. Ein gutes Stück ist halt einfach Handwerk lernen und das benötigt einfach seine Zeit.

    Und bzgl. Musik. liegen meine Präferenzen i.W. bei Detroit (May, Craig), 808 State, UR (Mad Mike), Red Planet, WPA und diversen guten Sachen im klassischen Acid House (Adonis, Jack Frost usw.) und Deep House Bereich. Dazu kommt noch EBM (Front 242 usw.) und Elektro/Techno-Bass.

    @rudi
    Jetzt können wir auch gerne weiter über Ignoranz und Inwissenheit reden ;-)

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  27. berlin – masse statt klasse ? so viele namen is man als hamburger garnich gewohnt :-P gabs ja irgendwann den knall und überall lief der selbe kram hier…

    das ego soll ja wahnsinn sein…ich hab nur einmal die schlange vor der tür angeschaut und dachte eher an rnb als an techno ^^

    waagenbau und fundbuero sind ja immer noch gefährdet und werden wohl bald clubs für fette betongseulen sein…

    der tunnel is nu bei mir in der straße und versucht nach vielem hin und her da nochma sein glück…erstaunlich wieviele djs an einem abend auflegen sollen laut plakat..

    letzten dienstag gabs besuch vom mek nach dem 2 straßen weiter beknackte rumgeballert haben und nen bar besitzer erstochen hatten… hatte also nix mit n tunnel zu tun sah trotzdem komisch aus ( http://www.mopo.de/image/view/2012/3/5/14684014,10147654,highRes,20120405ROEER-HH-6910.jpg.jpg )

    @resistance

    was haste für die 808 und 909 bezahlt ? :-)

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  28. @maximilian

    beide so um die EUR 1.500, wobei die 909 Topzustand ist. Die 808 ist guter Zustand und stammt aus Nürnberg. An der hat lt. Besitzer (Alt 68er) angeblich schon Cosmic Baby und Dimitri Hegemann ihre ersten Versuche gemacht ;-)

    Kann Dir aber raten ggf. die Acidlab Miami zu nehmen, da die 808 nicht über Midi angesteuert werden kann. Die Miami ist recht nahe dran ebenfalls analog und voll per Midi steuerbar. Nachteil ist aber, dass die Lautstärke der einzelnen Sounds (Clap, SD) etwas unterschiedlich ist. Im Studio aber verschmerzbar.

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  29. HIer in Stuttgart kann ich das KimTimJim empfehlen. Ist ein neuer Club. Das Rocker33 ist ja Anfang des Jahres umgezogen und seitdem war ich noch nicht da.

    @Resistance: Also ich bin auf alle Fälle gespannt, wann man von dir mal erste Tracks hören kann. Scheinst ja beim Produzieren voll und ganz aufzugehen. Ich mach ja auch Musik, mein Equipment ist aber weniger und alles aus zweiter Hand zusammengekauft oder geliehen.

    Was aktuelle Musik aber betrifft, bin ich da weniger pessimistisch. Ich finde, daß in den letzten Jahren extrem viel gute Musik rauskommt. Entweder was ganz neues, wie Dubstep oder die Mischung mit Techno, oder eben auch die ganzen Deep House Sachen. Natürlich hören sich da viele Sachen wie die “Originale” aus den 90ern an, aber kleine neue Nuancen höre ich da schon raus. Auch sämtliche Cosmic Disco Sachen sind ja von der Idee her nicht neu.
    Aber mir macht die Musik einfach Spaß. Ich brauch nicht unbedingt die aller neusten Scheiben immer am Start zu haben. Ich brauch nur die besten! ;)

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  30. @arthur
    Ich weis nicht wer Du bist.
    Einer der Dinge die uns schon mal unterscheiden ist die Tatsache, daß ich Dinge offen ausspreche und mich nicht hinter dem anonymen Internet verstecke.
    Also komm mir mal nicht blöd! Zeige Eier und erzähl nichts von Dingen die dir irgendwer zugetragen hat.

    Zum Thema Stelzen nur soviel.
    Letztes Jahr im Mai war ein sehr sehr guter Freund von mir aus Berlin da und er wurde angefragt von den Stelzen. Die Dialoge die da geführt wurden waren unter aller sau und zwar nicht von seiner Seite.
    Gage NULL
    Fahrtkosten NULL
    VIPcard das er sich im VIPBereich aufhalten kann und für sein leibliches Wohl wurde wohl gesorgt. Das war aber auch alles.

    Mag sein das diese Stelzen Acts die etwas größer sind bezahlen, ihn jedoch haben sie nicht bezahlt und das war 100% nicht der einzige.

    Kann ja sein das Du arthur zu diesem Clan gehörst ist mir ehrlich gesagt auch scheißegal aber ich werde meinen Mund nicht halten nur weil irgendwelche Stricher meinen sie müßten Szeneärschen den Arsch lecken.

    In diesem Sinne
    In Liebe Dein Engelbert

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  31. @Elektrosandy
    Das Problem ist die Zeit. Mit Arbeiten und parallel noch für Prüfung lernen bleibt nicht soviel Zeit. Habe mir vorgenommen Anfang nächsten Jahres mal eine Kleinserie Vinyl zu machen (100 Stck.), die ich verschenken werde. Kann Dir wenn Du willst dann auch mal eine zukommen lasse. Ob es Dir dann gefällt ist ne andere Sache ;-)

    Bzgl. Equipment. Ich habe da sicherlich inzwischen viel am Start und auch viel probiert. Das Problem ist, das ich alles selber probieren musste, da hier alle nur noch mit Software arbeiten und von Midi, DIN-Sync oder DCB keine Ahnung haben. Zudem kann Dir niemand sagen, welche Geräte den die “Vorbilder” den so verwendet haben. Da ist dann recht viel Recherche nötig, zu wissen wie und warum etwas so klingt.

    Und bei denen die dann wirklich die alten Kisten haben ist es dann eher der Sammlertrieb oder zum Posen. Da kommt nicht soviel rum, aber ein paar sehr nette Synthnerds habe ich dabei kennengelernt und auch den einen oder anderen guten Tipp gekriegt. Stellvertretend kann ich da z.B. den Theo Bloderer nennen, der die Synthaustellung bei Hieber Lindberg in München macht.

    Aber die Geräte sind nicht alles und vieles ist auch wirklich Voodoo und kann mit aktuelle Equipment oder Samples genauso gemacht werden. Wie schon gesagt ich habe viel Lehrgeld in der “Bucht” gelassen…

    Eines muss man aber sagen, wer z.B. mal einen Arp Odyssey gehört hat oder ein anderes dieser alten Stücke, der muss sagen, dass die Dinger schon wahnsinnig klingen. Aber der Aufwand die Dinger in Schuss zu halten steht leider nur für Sammler dafür…

    Lieber ein paar gute Geräte mit Charakter, die Dir helfen genau den Sound zu machen den Du möchtest. Ich würde jede Hardware bei der Klangerzeugung nach wie vor der Software vorziehen.

    Und was die aktuellen Sachen angeht z.B. im Deep House Bereich, dann bin ich verwundert was sich heute alles Deep House nennt. Das beste in dem Bereich war für mich neben den Detroit (May) und Chicago Sachen (Carl Craig, Larry Heard) die Sachen von Bobby Konders auf Nu Groove. Ich glaube da ist auch vieles mit echten Instrumenten eingespielt wie z.B. Bass Sound. Das Zeug ist für mich der Maßstab und von der Produktion immer noch beeindruckend.

    Schöne alte Mixe findest Du unter:

    http://www.deephousepage.com

    Grüße und schönes WE

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  32. *lach* wo du nürnberg sagtest hatte ich gleich cosmic im kopf…
    is die 808 nich umbaubar wie die 303 ?

    jaja ich weiss off topic :-)

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  33. @maximilian

    808 ist umbaubar. Ich möchte es jedoch nicht machen. Und ob der Aufwand heute noch sinnvoll ist? Ich benutze meistens die Miami. Klaus von Acidlab hat da tolle Arbeit geleistet.

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  34. @lennythequinn: Mag sein dass es Sonntag Abend in der Panorama Bar echt gut ist, aber ich gehöre zu den Langweilern die Montags Geld verdienen müssen…oder wollen. ;-)

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  35. ich persönlich finde, das es leider immer weniger richtige clubs in berlin gibt. tanith hat völlig recht diverse läden nur als “bar mit Musikbeschallung” zu bezeichnen! diese locations haben leider meisst nicht genug platz zum tanzen und der lautstärkepegel lässt auch oft zu wünschen übrig.

    aus diesen gründen sind meine favoriten auch das berghain sowie die magdalena. bei beiden kann mann wenigstens noch von einer richtigen techno-location sprechen!

    @wolle: in einem raum wie dem heinz-club einen gescheiten sound hinzubekommen ist ja auch keine kunst! man merkt halt schon, das du seit neuestem vertreter der im oben genannten club installierten lautsprecher bist, was aber keineswegs abwertend gemeint sein soll!

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  36. kommen grad nach 4 tagen zurueck aus u.a. B. hier in MG geht unter der woche garnicht. das ist in B immer noch 365/24 moeglich. ansonsten hier projekt 42 oder die nacht. der bunker hat leider immer noch ein brandschutz auflagen thema. daher auch nix offizielles. alles andere sind dann eher keine clubs. eher off-locations.

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  37. Moin Meister… Zum Studieren Deines aktuellen “Thema der Woche” hab ich mir mal eine “alte” Bash aufgelegt… und die kistert so geil… die ROBOCOP B-Seite… immer wieder schön anzuhören…. Aber zurück zum Thema: Warum wird hier nicht das WEEK END genannt? LG

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  38. @ flic:

    weil du den Jazz so schön finden tust: OK, hab mich vor TekkkkNo auch für div. spannende Concertos interessiert, z.B. Ornette Coleman, Sun Ra, Miles Davis, Don Cherry usw, live gesehen, auch die fantastische Carla Bley Band u.a. Warum sollte es heute nich auch noch sowas geben?

    Bachstelzenmäßig hast du aus deiner Sicht wahrscheinlich Recht, auch wenn ich das nicht so genau beurteilen kann. Nur: Der Ober sticht den Unter (Schafkopfen)! Will sagen, daß es leider völlig normal ist im Circus, wenn das sog. “Vorprogramm” sogar zahlen muß, wenn es zur Arbeit gehen will. Natürlich ist das nicht korrrekkt, aber grad in Rhein Main hamma doch selber erlebt wie es ist, wenn man nicht zur Mafia gehören will. Same procedure as everywhere (over the Rain….)

    last night a DJ shvaved my Wife..,

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  39. @succubus
    Demjenigen dem es passierte, war zu der Zeit hier bei mir in Kiel zu besuch.
    Und jo, er mischt nicht ganz oben mit aber zumindest soweit oben das er seine 500-1000 Euro pro Gig bekommt, zumindest des öfteren.
    Ich hab live daneben gesessen wie per Skype, Fb-PM und Telefon verhandelt wurde und mir ist echt alles aus dem Gesicht gefallen, ihm übrigens auch.

    Ich hab ihm auch mehrmals geraten diesen Gig nicht anzunehmen aber letztlich unterlag er diesem Berlinporno ala macht sich ja gut so nen Fusiongig in der Bio

    Letztlich hats ihm aber gar nichts gebracht ausser schöne Videos um die er sich selbst gekümmert hat und eine Sängerin die er u.a. auch aus diesem Grund nicht mehr hat. Die fühlte sich vom BS Support so schlecht behandelt das sie Samstags auf eigene Kosten wieder nach Berlin ist.

    Nun weis man ja auch welche Divas dahinter stecken und das die Sängerin Tendenzen dahin hatte mag schon sein, er jedoch nicht. Ganz netter Kerl der wenn er Leute mag auch mal für umme spielt.

    Irgendwo auf einem Festival mal umsonst zu spielen ist unser aller Los die sich mit dem Auflegen beschäftigen und ab und an den Crowdporno brauchen.
    Aber das man so über den Tisch gezogen wird ist zumindest für mich ein noGo.

    Er selbst hat das abgehakt als Lehrgeld und scheint sich mit diesem Typ von Buiz around Europa abgefunden zu haben, ich jedoch nicht.

    Wer etwas ändern möchte sollte zunächst mal offen über sowas reden auch wenn er damit polarisiert. Es kann nicht angehen, das ein Künstler seine Kunst auf solchen Events für nichts zur Verfügung stellt, weil diejenigen die solche Events organisieren mit ihrem Szenegeklüngel Leute unter Druck setzen.
    Ich kann nicht wirklich ehrlich Friede, Freude, Eierkuchen an die Feiercrowd verkaufen, wenn ich mich wie ne alte Koksnutte dem Veranstallter verkaufen muss.

    Leute die da mitmachen sollen das von mir aus.
    Aber Leute die meinen solche Menschen wie mich auszählen zu müssen nur weil ich einer der bin die das Maul aufmachen, sollen an diesem Szenetripper verrecken! Den die sind mitschuld daß unsere Friede, Freude, Eierkuchen Mugge von maffiaartigen Vögeln verkauft wird .

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  40. die emotionen hier in den komentaren rocken aufjednefall mehr als taniths text!daher danke für den text tanith.

    ich geh jetzt mal nen park volmüllen auf einem der unzähligen handgestrikten oa’s heute! die ganze clublandschaft ist mir persönlich zu langweilig geworden.

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  41. @ flic:

    Im Prinzip hast du völlig Recht. Ich seh auch nicht ein, daß den einen der berühmte Puderzucker in den Arsch geblasen wird, und die anderen dürfen froh sein wenn es sich wie Du sagst “es sich in ihrer Bio gut anhört”. Hauptsach…, egal. Ich hab über die Fusion Leute über Dritte auch schon üble Sachen gehört, aber so ganz genau steckt man halt net drinne.

    “Wer etwas ändern möchte sollte zunächst mal offen über sowas reden auch wenn er damit polarisiert. Es kann nicht angehen, das ein Künstler seine Kunst auf solchen Events für nichts zur Verfügung stellt, weil diejenigen die solche Events organisieren mit ihrem Szenegeklüngel Leute unter Druck setzen.”

    Mir ist einer lieber, der offen und ehrlich polarisiert, aber jedenfalls ein Thema anspricht, das anscheined irgendwie Tabu ist! Wort drauf!° Nur, übertreib es doch bitte nicht so derbe, daß alles sonstige nur Nutten, Koks und Porno ist, wenn man selber nicht mitspielt. Das ist nicht ganz gerecht, aber verstehe dein Bermühen in Sachen Ehrlichkeit, und nicht immer diese “Was wäre wnn Tanith vom Osterhasen Kniestrümpfe stallt Wolle-Sanso XTC zum Geburtstag geschenket bekommen hätte”, oder wäre dann Chicago zum Las Vegas-Stadl verkommen?”
    Ich mein halt nur, daß sich manche Dünnbrettbohrer einfach zu viel warme Luft verbreiten.

    Mein Blog! – aggromäßig….

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  42. @succubus
    Nutten, Koks & Porno waren schon immer meine bevorzugten Worte
    Liegt wohl an Frankfurt

    Aber ja Du hast schon recht. Es sind nicht alle so!
    Nur die die es anders machen werden leider immer weniger

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  43. stop stop. mir scheint da eine verwechslung vorzuliegen. fusion != bachstelzen. die hatten da jetzt 2 (?) mal ihren eigenen floor, aber mehr auch nicht. und zum glück ist die fusion auch mehr als bachstelzen, die für mich mit ihrer schunkelmucke musikalisch auch eher in den zdf fernsehgarten gehören.

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