Thema der Woche 184: Die Techno Opas von Berlin

Das Thema bezieht sich vermutlich auf diesen DPA Text, der kürzlich von der Badischen bis zu Waldsroder in so ziemlich jeder Zeitung abgegruckt war, wer’s nicht glaubt kann’s ja mal googeln. Also genau jenem Medium das für sich zukünftig ein Leistungsschutzrecht beansprucht- für einen vorgefertigten DPA Text, den man, samt Bildern, frei Haus geliefert bekommt, aber das nur am Rande.

Anlaß des Textes war die Premiere des Buchs “Der Klang der Familie” im Kater Holzig und als O-Ton Lieferant liefert ein DJ Por.No erschütternde Einsichten ab, wie «Es tauchen immer wieder neue Gesichter auf, und viele verschwinden schnell wieder» oder «Das Nachtleben ist hart.» Gewüzt mit Falschinformationen und Faktendrehern wie dem das PvD mit Privatflugzeug um die Welt jettet (Woher dann der HON Status bei der Lufthansa?) oder das das Geld aus der Bar 25 mit Schubkarren rausgefahren wurde (die leicht abgewandelte Anekdote dazu findet sich allerdings im Buch über das E-Werk)
Das alles bezieht sich auf “Manchmal lohnt sich der Einsatz” und der ist natürlich lediglich monitär verstanden, daneben das traurige Bild von Por.No, der nicht vom Auflegen leben kann und zusätzlich im Hostel arbeiten muss. Das Auflegen voralledem den Spaß bedeutet Menschen mit Musik zu beglücken bzw. diese mit diesen zu teilen, kein Wort darüber. Stattdessen die Feststellung das die Magie weg wäre. Mag man ja so sehen, nur fragt man sich ob der Schreiber überhaupt jemals überhaupt was außer Buch und O-Tönen von der Sache in Erfahrung gebracht hat, es liest sich so leblos nach Trockenrecherche, bloß nicht schmutzig machen am Sujet.
Was diese Möchtegernbestandsbeschreibung mit Journalismus zu tun hat, keine Ahnung. Was das alles mit der ersten Generation von Techno DJs in dieser Stadt zu tun hat, keine Ahnung. Aber immerhin ein bisschen Füllmaterial um die gedropten Names geklatscht.
Hatte ich schon erwähnt das dies in einem Medium passiert das für sowas zukünftig Leistungsschutzrecht verlangt?