Nächstes GEMA Kapitel Feinde machen, aber richtig: Auszug aus der Einigung der GEMA mit DDU und DDO

Vor ein paar Wochen erklang ja aus dem Hause der GEMA überraschenderweise das man sich mit den Veranstaltern und DJs geeinigt hätte, nur waren das bei Licht besehen ominöse Organisationen von denen kaum einer je gehört hatte, noch das sie irgendwen relevantes vertreten würden, nachdem man das Licht aber voll aufgedreht hatte kam auch noch zum Vorschein das kaum eine der Lokalitäten überhaupt noch existierte die diese DDUs und DDOs vertreten sollten.
Nun kommt die Einigung mit diesen ominösen Vereinigungen ans Licht und die hat es in sich, nachdem man es sich schon mit den Veranstaltern und Clubs so richtig verscherzt hat, sind jetzt die DJs dran:

- der sog. Laptop-Zuschlag (30% Aufschlag auf ALLES!) soll großzügigerweise wegfallen
- stattdessen soll ein DJ für *jede* mp3 eine Lizenz für “Vervielfältigung” erwerben
- die kostet 13 Cent pro Song (bei Songs über 5 Minuten jeweils 20% mehr für jede weitere Minute!)
- bei z.B. 10.000 mp3s auf dem DJ-Laptop wären das nicht nur 10.000 Lizenzanträge sondern 1.300 Euro (wenn alle Songs unter 5 Minuten sind!)
- das ganze wurde mit den branchenintern unbekannten (Schein-)Verbänden DDU & DDO verhandelt, hinter denen zwei GEMA-Spezies stehen. Die GEMA hat also mit sich selber verhandelt – gelten soll es aber für alle!

Weltfremder geht also immer, und wenn tatsächlich vertretene DJs in diesen Vereinen wären, möchte man schon fast Mitleid mit diesen haben, oder wie und warum sollte man z.B. Lizenzen von Tracks erwerben die es nie zu kaufen gab, sondern von Produzenten via Promopools oder Soundcloud verschenkt wurden, die nie eine GEMA Lizenz hatten etc? Versucht man sich hier zukünftig an Dingen zu bereichern an denen man zum Großteil gar nicht die Rechte hat?

(via fb)

Kommentare (67) Schreibe einen Kommentar

  1. Oha.

    Ab dem Absatz der mp3 Pauschale blieb mir das Lachen im Hasle stecken.

    Wird Zeit, dass diw Welt untergeht ;-)

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  2. eigentlich nur eine frage des politischen willens: will diese Regierung eine Regelung, die das clubsterben verhindert, oder will sie die wenigen läden, die gelernt haben zu wirtschaften, einfach nur platt machen? und lieber “Investoren” zuschanzen, die einkaufscenter oder luxuswohnungen bauen?
    für mich eindeutig: hätten unsere Parlamentarier wirklich ein Interesse an einer lebendigen Musikszene, würden sie diese gema-geschichte einfach mal in die tonne kicken. da sie es nicht tun, und offenbar lieber shoppen und teuer wohnen, kann das nicht meine regierung sein. verschissen!

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  3. was zur Hölle haben die unfähigen Politiker damit zu tun? die GEMA ist PRIVATWIRTSCHAFTLICH. MAcht sie zwar keinen Deut besser, aber es handelt sich nicht um ein Problem der poltischen Vertreter.

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  4. @torsten

    Leider sehen unsere Volksvertreter die “Kaste” der Clubbetreiber & DJs als ähnliche Randruppe wie praktizierende Sodomisten oder radikale Tierschützer (siehe Artikel des Nachrichtenmagazins mit dem rot umrandeten Titel).

    Die kommen in ihrem Schweinshacksen- BussiBussi- TasseKaffe- DaimlerBenz- Frl. Menge, zum Diktat!- Sabber- Schulterklopf- WirsindDeutschland- Kosmos nur als Staubkorn mit Tendez zum Dreck vor..

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  5. Wenn wir jetzt den 1.April hätten, aber haben wir leider nicht.
    Sorry, aber da fällt mir nichts mehr ein.

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  6. tja was soll ich sagen da kann man nurnoch drauf warten das die sich meine mukke bei youtube runter ziehen und die versteuern wollen…

    mal ganz im ernst darf ich denn noch tracks bauen? oder muss ich die denn auch bald zahlen? einfach nur weil es musik ist??

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  7. 13 cent ist jawohl nicht viel.. bei dem mehrwert den der dj aud den titeln erwirtschaftet wären bei echten bringern 13 euro auch noch angemessen..

    fragt sich allerdinsg ob dioe 13 cent den musiker der die platte gemacht hat auch erreichen.. das sollte man überprüfen.. denn die gema neigt ja dazu sich das kassierte geld selber in die tasche zu stecken => nur an stimmberechtigte mitglieder und verlage auszuschütten…

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  8. So langsam reicht es ja mal… Wir DJ’s zahlen für jeden Download, für jede Platte und nun nochmal für jeden Titel der sich auf mein Laptop befindet? Wow… Echter Fortschritt! Ich werd langsam echt sauer…

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  9. Was hat der Motte damit zutun, meinst bestimmt Matthias Roeingh? Auch der wird das lächerlich finden, aber wieso soll der etwas damit zutun haben? Der kann ja leider auch nicht verhindern, dass dieser Wahnsinn mal zu einem Ende kommt. “Witzig” auch, dass die geplante Einführung dieser Gebühren am 1.April nächsten Jahres in Kraft treten soll.. Nen schlechteren Aprilscherz kann man sich ja wohl kaum ausdenken. Echt! Schämt euch GEMA! Steht wohl doch eher für “Größenwahnsinnige-Ekelhafte-Musik-Ausbeutung” !

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  10. Vielleicht wird das die notwendige Bereinigung des Marktes zur Folge haben. Damit nicht jeder Horst mit Macbook einen auf DJ macht. Talentierte DJs sollten die paar Euro hat aus der Portokasse zahlen können.

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  11. @semperfi: Da ist er wieder, der ignoranteste, arroganteste und themenfremdeste Kommentar, den man leider zu diesem Thema in fast jedem Forum findest.

    1. Zeig mir bitte den DJ, der das Rechenbeispiel von 1300 Euro aus der Pornokasse zahlt. Wo bitte lebst du ?

    2. Es geht nicht um die Hoehe des Betrages, es geht um unrechtmaessige Gebuehren und randkriminelle Methoden der Bereicherung seitens eines Unternehmens, welches sich als Vertreter der Kunstschaffenden in der Branche sieht, aber sich und diesen Kunstschaffenden mehr Schaden als Nutzen zufuegt.

    3. Erst soll das Kopieren verboten sein, dann werden Provatkopien erlaubt und auf einmal kosten die dann 13 Cent pro Stueck ? Hier geht es nicht um Rechte von Kuenstlern, sondern ausschliesslich ums Geld.

    4. Der eigentliche Anlass des Artikels war die Tatsache, dass sich windige und quasi-nicht-existente Vereinigungen mit der GEMA geeinigt haben sollen auf Was-Auch-Immer.

    5. Solltest Du selber DJ sein (was ich mir nach dem Bloedsinn den Du schreibst kaum vorstellen kann) wuensche ich Dir eine Frontal-Aufprall-Erfahrung mit der Realitaet, falls all diese Regelungen naechstes Jahr in Kraft treten. Die Branche hat es schwer genug, auch ohne ueberzogene Gebuehren und Mafiamethoden bei deren Durchsetzung. Hoffentlich haben Du und Deine hochbezahlten DJ Kumpels dann noch Bookings ! Viel Erfolg !

    Gruss aus Frankfurt
    Flavoour

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  12. Es gibt so viele talentierte Musikerzeuger, die keine altkommerziellen Absichten haben und daher kein GEMA Mitglied sind. Mit deren Musik kann man problemlos jeden Tag mit Musik füllen, ohne dass es langweilig wird. Warum gibt es keine GEMA freien Läden?

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  13. @ Robotron Sömmerda

    wegen der GEMA- Vermutung… problemlos kann man keine GEMA freie Musik spielen. Nur wenn du die Klarnamen und die Geburtsurkunde der Komponisten, die Schwanzlänge des Tontechnikers und eine handschriftliche Einverständnisserklärung beider Eltern des Komponisten 2 Monate vor der Aufführung der Gema-freien Musik bei der GEMA einreichst und eine Bearbeitungsgebür entrichtest… dann wirst du für das eine Stück das du spielst von der GEMA befreit…. oder irgendwie so ähnlich

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  14. Na blos gut, das ich mit Schallplatten auflege! :)

    Aber mal im Ernst – ich kann dasd nicht ernstnehmen. Wie wollen die denn überhaupt das Geld eintreiben. Haben die die Adressen von jedem DJ und schicken mal ein paar Gorillas vorbei? Oder fangen die die DJs vorm Club schnell ab. Muss mann dann schwarze Listen für Mitarbeiter der Gema, DDU, DDO und Dudideldö erstellen und denen in jedem Club schonmal im Vorraus Hausverbot erteilen.
    Ich seh das so – Papier ist sehr geduldig. Schlimm genug, aber das ist so bescheuert – das kann man überhauptnicht für voll nehmen!

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  15. Ich glaube man muss die Rechenbeispiele etc auch erstmal etwas differenzieren. Aus dem oben geposteten Originaldokument lässt sich herauslesen:

    - Für die Wiedergabe bei Dritten muss bezahlt werden. Also nicht im privaten Umfeld.

    - Tracks, die nur einmal verwendet werden, muss man nicht lizensieren, schliesslich spielt man sie nicht regelmässig.

    = Seinen erstmal privaten Musikpool aufm Laptop, den man von CD oder Beatport gezogen hat, muss man nicht lizensieren.

    Erst die REGELMÄSSIGE Auflegerei bei Dritten (so stehts oben im Text) führt zur Lizenzpflicht.

    Ich kenne keine DJs, die wirklich einen Pool von 10.000 Tracks aktiv benutzen – meistens werden pro Stunde doch kaum mehr als 20 Tracks verwendet. Bei einem monatlichen 3 Stunden-Set in einem Club mit Eintritt und Getränkeausschank also theoretisch einmalig 7,80 Euro. Wenn sich dieses Set jeden Monat um 50% verändert (neue Tracks rein, alte Tracks raus), sind das 7,80 im Januar + 3,60 in jedem folgenden Monat = 47,40 Euro/Jahr für einen durchschnittlichen DJ. Selbstverständlich kann das bei extrem fleissigen Turntablisten und Technodjs mit Mixfimmel nach oben – aber bei Top40 oder Deephousedjs massiv nach unten variieren.
    In jedem Fall sind 50 Euro/Jahr zu verschmerzen.

    Aber genau DARIN seh ich 2 Probleme:

    1. Mit dieser Beispielrechnung hat die Gema ein Argument, diese Regelung zu rechtfertigen. 50 Euro/Jahr fürn bezahlten DJ sind kein Problem. Auch 100 oder 200 wären kein Ruin.

    2. (siehe Elektrosandy) Wie will die Gema das eintreiben?

    a) Die Clubs bezahlen pauschal für die DJs. Das ist dann immer noch weniger als die 30% Laptop-Pauschale bisher. Das geht dann im Endeffekt als kleine Preissteigerung an die Gäste weiter.

    b) Die Verkäufer verkaufen die Lizenz – zB für 2 Jahre – mit. Das würde dann zu einer Preissteigerung bei Beatport etc für deutsche Kunden führen. Aber ehrlich gesagt auch verschmerzbar.

    c) sie versuchens tatsächlich bei den Djs. Der Arbeits- und Bürokratieaufwand sprengt jeden Rahmen und die zu erwartenden Einnahmen auf jeden Fall…

    Das Unfaire daran:

    Der Umsatz, den die elektronische Szene generiert, wird nicht innerhalb dieser Szene bleiben. Das ist das grundlegende Problem der Gema. Daher fehlt der Gema eigentlich jede Legitimation: der Künstler, ders produziert hat, wird kaum etwas für die Plays seiner Trax kriegen – dafür gehen die Millionen in die Kassen der Musikverlage, die Notenhefte für die Sonntagsmessen drucken… (überspitzt formuliert)

    Das Absurde daran:

    Die stark kritisierte 30%-Regel hat doch mehr Geld eingebracht, weniger Arbeitsaufwand und Gegenwind erzeugt. Hier soll eine streitbare Regelung gegen eine dramatisch idiotischere und uneffektivere Regelung ersetzt werden. Dämlicher gehts nicht!

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  16. Die GEMA Gebühr für das entsprechende Stück wurde doch schon für den Abend durch den Club bezahlt? Ab wann ist doppelt kassieren für den selben Sachverhalt denn Betrug?

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  17. @name: Es geht ja nicht darum, FÜR diese Regelungen zu sein, sondern a) nicht aufgrund falscher Berechnungen in Hysterie auszubrechen und b) muss man auch wissen, welche Waffen (Argumente) der Feind hat, um sie zu entkräften. Wer sich nicht diesbezüglich informiert, steht in einer Diskussion ganz schnell mal blöd da…

    @skp: Stimmt, interessanter Ansatz. Da fehlts an Transparenz. Grundsätzlich ist ja auch noch zu klären, warum eine gekaufte CD oder ein gekauftes Vinyl nicht in digitalisierter Form abgespielt werden kann. Ein Argument abseits Raubkopie-Diskussionen ist ja auch die Pflege der Originaltonträger: Vinyl und CDs nutzen sich mit der Zeit ab – eine digitale Kopie zu benutzen kann also auch einfach dem Werterhalt dienen.
    Grundsätzlich ist eine gekaufte CD ja von dieser Abgabe befreit – wenn man die im Schrank hat, ist das Abspielen der vorher eingelesenen Daten vom Laptop an sich nicht neu lizenzpflichtig… Nur bei rein digital erworbenen Dateien ist das Thema überhaupt diskutierbar… wenn überhaupt…

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  18. geht mir aber zu sehr in die falsche Richtung, denn wieso soll ich GEMA für Tracks abdrücken, die zum Großteil gar nicht GEMApflichtig sind, im elektronischen Bereich sind das nämlich verschwindend wenige.
    Desweiteren gehen sie natürlich erstmal davon aus das der entsprechende Track GEMApflichtig ist, Stichwort GEMAvermutung und du bist derjenige der als ehrlicher Käufer nun in der Breddoullie steckst und als Lizenzantragsteller in der Beweispflicht stehst das er das eben nicht ist. Also sollst du auf Vermutung hin wieder etwas zahlen was sie gar nicht zuordnen können, wohin das damit eingenommene Geld dann wieder hin verschwindet kennt man ja schon, bei den Urhebern als letztes

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  19. Genau das ist der Grund, warum ich kein Gema Kunde bin und alle Stücke gemafrei veröffentliche.
    Die Gema versucht nicht mal im Ansatz Regelungen zu finden die für große und kleine Künstler fair sind.
    Mit “kleine Künstler” bezeichne hierbei sowohl die DJ´s, als auch die Musiker, die nur in kleinen Stückzahlen verkaufen, weil sie sich in musikalischen Nischen abseits des Mainstreams bewegen.

    Würden einfach viel mehr “kleine” Künstler und Musiker gemafrei produzieren, dann wären gemafreie Parties in Zukunft viel häufiger zu finden.

    Solange, aber jeder Musiker mal sicherheitshalber Gemakunde wird, weil er insgeheim doch darauf hofft mal das große Geld mit einem Charthit zu machen, gewinnt nur die Gema.

    Sowohl die DJ´s als auch die “kleinen” Künstler haben keine poitische Lobby und sind sich noch nicht einmal im jetzt eingetreten Ernstfall in der Lage sich professionell zusammenzuschliessen und zu organisieren.

    Wenn B 20.000 DJ´s in Deutschland jeweils 50,- Euro geben würde, dann hätte meine einen Betrag zusammen mit dem man politisch und juristisch arbeiten kann.
    Die Gema ist sehr mächtig, sehr reich, leistet sehr gute politische Lobbyarbeit und kann sich teure Staranwälte leisten.

    Meiner Meinung muss man juristisch dagegen vorgehen.
    Da reicht aber bestimmt nicht der preiswerte Standardanwalt für Musikrecht aus.
    Da muss man sich schon an Spitzen-Kanzleien wenden.
    Gute Anwälte kosten meiner eigenen Erfahrung nach mindestens Euro 500,- pro Stunde. Und sind es dann auch i.d.R. Wert.

    Wenn jemand Lust hat etwas zu organisieren: ich bin dabei!

    Ogni Jacquard

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  20. @T: Diese Beweisumkehr/Gemavermutung ist natürlich totaler Irrsinn, das ist wohl unstrittig und steht jenseits jeder Prinzipien eines zivilisierten, aufgeklärten Rechtsstaats…

    Da kann ich nur fassungslos mitm Kopf schütteln, denn jedem Vergewaltiger/Mörder und auch Ladendieben oder Spritdieb muss man seine Tat rechtsverbindlich und zweifelsfrei nachweisen. Aber wehe man will ein paar Menschen mit Schall zum grinsen oder tanzen bringen…

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  21. Zwecks Gemavermutung sehe ich entweder nur Abschaffen oder als Künstler / Label immer einen Beipackzettel in die Platte / CD / oder als PDF Datei zum MP3 Release mit den Daten der Künstler. So kann der DJ oder Veranstalter bequem sich alles zusammen suchen. Nur dann hätten wir das nächste Problem mit dem Datenschutz.

    Also doch Abschaffen!

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  22. Achja, ich glaube solangsam müssten sich alle “Techno” oder soll ich liber “Underground” DJs doch mal organisieren. Und zwar Bundesweit. Es kann nämlich nicht sein das die Gema mit Verbänden diskutiert die überhaupt nichts zu melden haben bzw die keine Relevanz haben. Ausser auf Mallorca. Und ich wette das es mehr “Underground”DJs als HochzeitsDJs gibt.

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  23. Die ganze “underground” debatte macht auch keinen sinn…ich persönlich mag viele arten von elektronischer tanzmusik, vom techno bis hin zu manchem kommerz, ebenso weit reicht auch mein spektrum an clubs mit entsprechenden musikstilen…von vielen tracks die ich besitze kann ich nicht mit letzter sicherheit sagen ob sie nun unter den “schutz” der gema fallen oder nicht, da ich nicht glaube dass sich jeder produzent (von denen nunmal viele aus dem ausland stammen und somit keine ahnung haben dass etwas wie die gema generell existiert) dort auch in die mitgliederlisten eingetragen hat und deshalb auch davon profitiert dass ich gute 2,5k € ausgeben soll für die musik die ich besitze…
    ebenso macht die laptop debatte keinen sinn, ich habe lange den überblick über meine musik sammlung verloren, was ich auf platte habe und mal für den privaten gebrauch gerippt habe, welche cds ich besitze und was ich nur in digitaler form besitze(also auf festplatten usb sticks etc).
    ein weiteres problem ist auch dass ich vieles, was sich auf meinem computer befindet überhaupt nicht zum auflegen eignet, und somit niemals öffentlich gespielt wird und ich offensichtlicherweise nicht bereit bin dafür weitere 13 cent pro titel auszugeben…

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  24. Die scheiß Gema soll doch froh sein dass es uns gibt, ein haufen Leute kaufen sich (mich eingeschlossen) doch auch die Mucke die ihnen im Club taugt. Geldgeiler Abzockerverein.

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  25. das ganze gema ding beruht auf dem deutschen urheberrecht. wer sich damit mal vertraut machen möchte kann gerne den artikel auf netzpolitik.org “Auf dem Weg zu einem Urheberrecht für das 21. Jahrhundert: Ideen für eine zukünftige Regulierung kreativer Güter” unter https://netzpolitik.org/2012/auf-dem-weg-zu-einem-urheberrecht-fur-das-21-jahrhundert-ideen-fur-eine-zukunftige-regulierung-kreativer-guter/ lesen. interessant zu wissen ist, das deutsche urheberrecht ist zu sehr mit den verwertern geschrieben worden.

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  26. im übrigen ging mir die tage was durchn kopf als ich bei galileo glaub ich ein bericht über diesen schrecklicken “rapper” und dem gangnam style sah wos um die klickzahlen bei youtube ging und das geld was man pro 1000 klicks verdienen kann… es wird gemunkelt das der allein durch youtube millionen gemacht hat…

    blöd nur für alle gema mitglieder die keine klick in deutschland bekommen können so also auch kein verdienst haben…da is die gema doch mal wieder gegen den künstler ?!

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  27. am meisten verdient bei den klicks aber youtube. du würdest auch nicht wollen, dass deine künstler bei einer anderen firma das geld ranschaffen.

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  28. Ich weiß nicht wie es das mit der GEMA bei euch so?
    Nehmen wir mal an XY ist bei der GEMA beigetreten und alle Stücke die XY produziert und unter diesen Namen rauskommen werden automatisch in das Register miteinbezogen da XY bei der GEMA angemeldet ist?

    Also bei uns in Österreich (AKM/austromechana) hatte man mir es so erklärt, dass wenn man Mitglied ist auch nur Tantiemen bekommt wenn man entsprechenden Release angemeldet hat. Dementsprechend müssen sich auch netlabels bei denen ich was veröffentlicht habe keine Sorgen machen Ärger von den Verbänden zu bekommen da sie nicht im Register sind.
    Ist das bei der GEMA anders? Terrorisieren die die netlabels wenn sie Wind davon bekommen dass zB. Künstler XY früher darauf released hat oder wie?

    Und würde eine Playlist ausgewertet so werden dann nur die Tracks berücksichtigt die bei der AKM/austromechana gelistet sind. Gilt allerdings nicht bei Internet-Radiostationen. Nur aus terrestrischen Medien kann man was abknöpfen. Dementsprechend kann ein Vorhaben wie es diese 3 im Text beschriebenen Verbände angehen nicht umgesetzt werden. Allein schon aus Datenschutzgründen würden die sich strafbar machen wenn sie jeden Laptop ausschnüffeln wollen.

    Weitere Frage:
    Werden DJs bei der GEMA also mit Bands/Live Acts gleichgesetzt? AKM/austromechana hat mir erklärt dass DJs bei Gigs keine Tantiemen bekommen werden. Die bekommt man jedoch wenn man als Band oder Live Act auftritt. Theoretisch müsste der Veranstalter sogar eigentlich keine weiteren AKM-Kosten blechen. Das Geld bekommt man aus dem großen Pool.
    Natürlich wird auch bei uns nicht richtig aufgeteilt. Den großen Batzen bekommen weiterhin die Majors. Aber theoretisch ist diese Vorgehensweise eigentlich logisch und richtig. Nur leider werden gewisse Kreise zu sehr bevorzugt und beschüttet während die anderen meist leer ausgehen.

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  29. wir sollten uns endlich eingestehen das techno/elektronische musik gar keine echte musik ist…

    und schon sind wir raus aus der gema diskusion…

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  30. Sorry I dont speak German,

    I have a lot of friends who run parties, make music and dj out in NRW.
    This is seriously depressing news.

    There is a way forward though and that is live performance, chris liebing is doing it, frank sonic sort of has been doing it, joe mcgeechan (bcr boys, iformat) does it, droid behaviour do it, if you cant use GEMA tracks in performance, so be it, make your own. With traktor and ableton this is quite possible.

    Use loops and samples of your own creation and play live and use the old punk aesthetic of doing it yourself, you may not hear tracks you are familiar with but it you can honestly hand on heart stick two fingers up at them and say you didnt need them anyway.

    I would love to see a club take on GEMA on this basis, we play live acts that dont play GEMA music, so go fuck yourselves.

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  31. Wheels of Steel

    GEMA are like a Mafia, well it’s pure unadulterated capitalism to be honest
    they will try to force money out of everyone involved with music in Germany.

    It is the club of the 5%

    “At the moment 65 percent of GEMA payments go to five percent of its members,” said a Clubcommission statement made last week. “In 2010, GEMA spent about €127 million on its own administration with more than 1,000 employees, which is collecting money like a state authority.”

    http://www.thelocal.de/society/20120906-44817.html

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  32. Warum zum Teufel soll ich eine Lizensgebühr zahlen, wenn ich einen regulär gekauften Track zum Auflegen einsetze???
    Das wäre ja genau so, als wenn man sich ein Werkzeug (z.B. Bohrmaschine) kauft und dann eine extra Abgabe zahlen muss, wenn man diese dann als Handwerker gewerblich nutzt!

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  33. @name
    wenn ich immer drauf poche das es um die künstler geht
    und gleichzeitig gegen sie arbeite is doch auch schwachsinn ?

    zudem bekommen immer alle anderen mehr geld und der erschaffer des werks steht am ende der schlange ^^

    wozu sollte also youtube der gema geld zahlen wenn die künstler sowieso geld durch youtube beziehen können ?

    noch besser wird es wenn künstler selber ihren stuff hochladen und sie auch von der gema gesperrt werden..die promotion is doch dann auch weg vom fenster ?

    ein einziges gegen den künstler vorgehn is das ganze doch…

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  34. @maximillian
    zum Thema Geld verdienen mit Youtube Klicks empfehle ich die Southpark Folge “Kanada streikt!”

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  35. Pingback: 1up

  36. Pingback: GEMA “Einigungen” | Krakendate

  37. Also ich lege noch mit CDs auf, habe aber nahezu jeden Track auch auf meinem Laptop immer mit dabei. Hinzu kommen auch noch etliche Songs, die ich mir einzeln gekauft habe. Das sind dann schon ein paar tausend Stück. Ich überlege mir nicht einen Monat vorher mit welchen 100 Tracks ich die nächsten 30 Tage durch die Clubs wandere. Das klappt im Elektro-Bereich (;-)) aber nicht mit anständiger Musik. Schließlich will ich auch Musikwünsche erfüllen und spontane Stimmungen aufschnappen. Und wofür sollen die Clubs denn GEMA zahlen, wenn beim DJ auch noch mal abkassiert wird? Kassieren die dann also doppelt für denselben gespielten Song?

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  38. Wie siehts mit Verbraucher-/Konsumentenschutz aus? Bildet ne Gruppe und schildert denen das Problem und gegebenfalls können die ja damit zum obersten Gerichtshof rennen damit die GEMA mit dieser neuen Methode nicht durchkommt.

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